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Heiligabend in der Kirche

Ich war noch nie in meinem Leben am Heiligen Abend in der Kirche. Meine Eltern waren Atheisten. Und so wurde ich atheistisch erzogen. Allerdings machte ich im Alter von neun Jahren einen Schritt auf das Christentum zu. In meinem Ort gab es eine schöne kleine Dorfkirche, fünf Minuten von meinem Elternhaus entfernt. Der evangelische Pfarrer suchte Engel für die Christmesse am Heiligen Abend. Also meldete ich mich als Engel an.

Alle Kinder sollten als kleine Engel verkleidet mit einer Kerze in der H

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Die Erfahrung der Dualität des Wahrnehmenden und des Wahrgenommenen ist reine Einbildung. Es gibt außerhalb des Geistes keine getrennte Welt. Mit der Überwindung des Geistes wird die Welt, so wie du sie jetzt erlebst, überwunden.

Die Aktivität des Geistes ist die Ursache alles Wahrnehmbaren. Aufgrund von Unwis­senheit oder Täuschung im Geist nimmt man die Objekte, Bäume, usw. außen wahr und hat das Gefühl, sie wären getrennt von einem selbst und real.

Solange es Geist gibt, gibt es all diese Unt

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Swami Sivananda: Wie man den Geist beherrscht

Denke ständig an Gott. Dann kannst du den Geist sehr leicht beherrschen. Ständig an Gott zu denken beeinflusst den Geist positiv und schwächt seine Tendenz zur Unrast.

Dem Geist fällt es sehr leicht, an weltliche Dinge denken. Das ist sein Svabhava, seine Natur. Die Geis­teskraft fließt leicht und ganz von selbst in den alten Furchen und Bahnen weltlicher Gedanken. Er findet es aber schwierig, an Gott zu denken und muss erst daran gewöhnt werden.

Es ist ebenso schwierig, den Geist von Objekten w

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Wahre Freiheit entsteht aus der Befreiung von der Knechtschaft des Geistes. Wer den Geist bezwungen hat, ist ein wahrer Herrscher und Maharaja. Wer Wünsche, Leidenschaften und den Geist bezwungen hat, ist der reichste Mensch. Wenn der Geist beherrscht ist, macht es wenig aus, ob man sich in einem Palast oder in einer Höhle im Himalaya befindet, ob man aktiv im Leben steht oder stillsitzt.

Um den Geist zu beherrschen, braucht man so unermüdliche Ausdauer und Geduld, wie wenn man mit der Spitze ei

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Accessible Yoga - Yoga for everyBody

Passend zum Vorabend des Festes der Liebe und inspiriert von Licht und Dunkel, einer momentan allgegenwärtigen österreichischen Hilfsaktion (unter anderem) für Menschen mit Behinderung geht es in meinem Beitrag um gemeinsamen Üben von Yoga für alle Menschen, ungeachtet von Herkunft, Hautfarbe, Behinderung.
Deshalb möchte ich dir über eine ganz besondere Yogarichtung berichten:
http://medizinundyoga.at/yoga-for-everybody/

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Die große Mehrheit der Menschen lässt den Geist wild herumlaufen und seinem eigenen Willen und seinen Wünschen folgen. Ständig ist er in Veränderung und wandert. Er springt von einem Ding zum anderen. Er ist unbeständig. Er wünscht Abwechslung. Mono­tonie ist ihm zuwider. Er ist wie ein verwöhntes Kind, das von seinen Eltern zu nachsichtig erzogen worden ist, oder wie ein untrainiertes Haustier. Der Geist von vielen von uns ist wie eine Menagerie wilder Tiere, wo jedes seinem Naturtrieb nachgibt

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Swami Sivananda: Überwindung von Wünschen

Der Geist liebt Bequemlichkeit, ist unbekümmert und sorglos. Erkenne sein Wesen. Der Wunsch nach Bequemlichkeit und Sorglosigkeit ist im Geist verwurzelt. Sei vorsichtig und achtsam. Versuche, deinem Geist nicht in allem nachzugeben und lasse seine Wünsche auch einmal unerfüllt. Das ist eine gute Möglichkeit, den Geist zu beherrschen.

Sei dem Geist gegenüber nicht nachsichtig und tolerant. Wenn du deine Bedürfnisse auch nur um eine einzige Sache vermehrst, werden die Dinge immer zahlreicher werd

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Matsuo Basho (1644-94) japanischer Zen-Dichter

Wer MATSUO BASHO (1644-94), den bekanntesten japanischen Dichter, bisher nicht kennt, kann das ändern. Sein berühmtestes Werk "Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland", ein Tagebuch einer Pilgerreise durch die nördlichen Landstriche Japans, gibt es auf Deutsch. Während man es liest, wird man mitgenommen auf eine innere Pilgerreise, und so manches noch verschlossene Seelentor kann sich dabei öffnen. - Eines der Bücher in denen ich seit vielen Jahren immer wieder lese.

© 2018 Bhajan Noam

Seiten des

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Lichtfunke des Ganzen

Wir sind ein Teil des Großen Lebens, aber es in seiner Gesamtheit verstehen zu wollen wäre so, als ob man sich ohne Spiegel in die eigenen Augen schauen wollte (wie Rabbiner Lawrence Kushner sagte). In den Augen eines Gegenüber können wir einen Schimmer davon erfassen, vorausgesetzt dass seine Augen beseelt sind. Deshalb zeige deine ganze Seele, um für andere ein Licht des Lebens zu sein. Sei ein lebendiger Funke des Ganzen, d.h. sei dir bewusst, dass du genau das bist und immer warst. Wir wisse

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Obere Shambhavi Mudra Variation B Übungsanleitung

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Sukadev leitet dich an zum oberen Shambhavi Mudra zur Aktivierung des dritten Auges, des Ajna Chakras beziehungsweise Trikuti. Obere Shambhavi Mudra Variation B gehört zur Gruppe der Shambhavi Mudras, der Augen-Mudras. Auge, Prana und Geisteszustand hängen eng zusammen – darauf beruht die Wirkung dieser Mudra-Gruppe. Fortgeschrittene Übungsanleitung für alle, die mit Pranayama und Mudras vertraut sind. Vielleicht eröffnet dir

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Swami Sivananda: Wunsch und Vergnügen

Der Wunsch bringt Geist und Sinne in Unruhe. Der Geist wird von den fünf Indriyas, den Sinnesorganen, hin und her gerüttelt. So ist er immer rastlos.

Die Wünsche sind zahllos, unstillbar und unüberwindlich. Vergnügen kann keine echte, dauerhafte Be­friedigung bringen. Es ist ein Fehler, das zu glauben. Vergnügen schürt den Wunsch. Es ist, als gösse man Öl ins Feuer. Vergnügen macht einen Wunsch stärker, kräftiger und intensiver.

Du magst altern; das Haar mag ergrauen; aber der Geist mit seinen W

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Glück in Deutschland, Yoga ist der Weg

In Deutschland geht es den Menschen überwiegend materiell gesehen relativ gut. Aber auch hier gibt es materiellen Mangel. Es fehlen Wohnungen, die Grundsicherung reicht nicht aus und der Reichtum ist ungleich verteilt. Das Hauptproblem in Deutschland ist aber das mangelnde innere Glück der Menschen. Der äußere Reichtum hat sich in den letzten 50 Jahren verdoppelt und das innere Glück ist geschrumpft. Die Zahl der psychischen Erkrankungen hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. E

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Portofrei bestellen: bhajan-noam@gmx.de

"Jede Krankheit basiert auf einem Mangelzustand. Unabhängig vom Namen einer Krankheit gibt es bestimmte Mangelzustände, die fast jeder hat und die als Grundlage zur Gesundung behoben werden müssen. Darüber hinaus gibt es Mittel, die individuell ergänzend eingesetzt werden können. Es geht in diesem Buch nicht um fertige Rezepte, sondern um ein breites Spektrum an Angeboten, mit dem jeder selbst an sich forschen kann. Jeder Körper ist verschieden und reagier

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Die Aufgabe jedes Menschen


„Wenn du etwas Zerbrochenes siehst, füge es wieder zusammen. Wenn du etwas Verlorenes findest, gib es zurück.Wenn du siehst, dass etwas zu tun ist, tu es.“So sorgst du für die Welt und setzt die Schöpfung instand, denn jeder Mensch kann auf seine Weise ein Therapeut sein. Die Kraft liegt alleine im Glauben. Wenn du bisher glaubtest, dass du etwas zerstören kannst, dann glaube jetzt erst recht, dass du es auch wieder heil machen kannst. Wenn alle Menschen auf der Welt so glauben und handeln, dan

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Swami Sivananda: Unstetigkeit und Einbildung

So wie Hitze untrennbar mit Feuer verbunden ist, so ist auch Unstetigkeit nicht vom Geist zu trennen. Sie macht den Geist ruhelos. Diese Unstetigkeit verursacht Ashanti, das Fehlen von Seelenfrieden.

Die Potenz zur Unrast ist der Geist selbst. Nichts anderes als dieser schwankende Geist ist die Welt. Der Geist ist kein Geist mehr, wenn die Unstetigkeit verschwindet. Der Geist hört auf zu sein, wenn er dieser Unrast beraubt ist.

Durch sein Schwanken, seine mangelnde Festigkeit, richtet der Geist

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INNERE STILLE - Verse von Bhajan Noam

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Sprich erst, wenn Stille in dir ist
wenn alles Wissen verschwunden ist
Dann singe dein Lied ohne Noten
Tanze deinen Tanz ohne Schritte
Sprich nur mit den Augen den Sinn

****

In dem Augenblick,
wo du aufhören kannst zu glauben,
es liefe irgendetwas falsch,
bist du frei!

****

Erinnere dich
an die Stille
aus der heraus
du auch jetzt geboren wirst:
immer neu,
immer ein Wunder.

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Einfach sein
ohne Geschichte
fallendes Blatt

****

Die Stille und der Lärm
 sind Tochter und Sohn des Ewigen.
Wenn sie erwachsen werden, frag

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Swami Sivananda: Geistaura

Die energetische vitale Hülle (Pranamaya Kosha) ist subtiler als der physische Körper. Sie überlappt die physische Hülle und ist grösser als sie. Die geistige Hülle ist subtiler als die vitale Hülle und ist grösser als sie.

Um physischen Kontakt herzustellen, muss man den Körper eines anderen Menschen berühren. Dagegen kann man von ihm entfernt sein und ihm Prana durch bloßes ‘Weitergeben’ übertragen, denn Prana ist subtiler als der Körper. Man kann einen Menschen geistig durch Gedanken beeinflu

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Über das Wünschen

Der Heilige Abend nähert sich. Meine Freundin liest gerade ein Buch über das Wünschen. Wenn frau richtig wünscht, dann erfüllt das Universum alle Wünsche. Sie ist begeistert von dieser Idee. Endlich ein Leben in der Fülle. Sie hat tausend Wünsche. Und ständig kommen neue dazu. Das Buch ist ihre neue Bibel. Nur leider klappt es mit dem Wünschen noch nicht so richtig. Mal erfüllt sich ein Wunsch und mal nicht. Ich nenne das Zufall. Sie meint, dass sie noch nicht richtig den Trick beim Wünschen her

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Swami Sivananda: Die Aspekte der Geistfunktionen

Manas (instinktives Denken), Buddhi (Intellekt), Chitta (Unterbewusstsein) und Ahankara (Ich-Identifikation) sind funktionale Aspekte des Geist-Psyche-Intellekt-Systems. Wenn der Geist in Sankalpa-Vikalpa-Schwingung ist, d.h. Wollen, automatisches Denken und Zweifel, heißt er Manas. Wenn er unterscheidet und entscheidet, ist er Buddhi; wenn er sich selbst behauptet, ist er Ahankara; wenn er der Speicher von Samskaras (unterbewusste Eindrücke) und der Sitz der Erinnerung ist, ist er Chitta.

Geist

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