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Ich habe schon über jeden Vers der Hatha Yoga Pradipika gesprochen und habe auch die gesamte Hatha Yoga Pradipika zusammengefasst – hier jetzt noch einmal einiges über das 1. Kapitel der Hatha Yoga Pradipika.

 

Svatmarama fängt an, Shiva (Adinatha) zu grüßen, den ursprünglichen Lehrer des Hatha Yoga. Er sagt: „Shiva hat Parvati Hatha Vidya (die Weisheit des Hatha Yoga) gelehrt. Im Hatha Yoga geht es darum, zum Raja Yoga zu kommen, zur höchsten Erfahrung des Selbst.“

So will er uns zum Anfang ein

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Ich habe jetzt einige Dutzend Vorträge über die Verse der Hatha Yoga Pradipika gehalten. Hier noch einmal ein paar zusammenfassende Worte zur gesamten Hatha Yoga Pradipika und dann zu den einzelnen Kapiteln.

Hatha Yoga Pradipika ist die bekannteste klassische Schrift des Yoga. Sie ist vermutlich im 14. Jhd. n. Chr entstanden und auf einen Yogi namens Svatmarama zurückzuführen. Dieser gilt als ein selbstverwirklichter Meister. Er heißt nicht nur Svatmarama, sondern er ist derjenige, der sein Selb

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Reden über Yoga ohne Erfahrung der Einheit ist Geplapper. Kommentar zum letzten Vers der Hatha Yoga Pradipika, 4. Kapitel, 114. Vers

Svatmarama sagt:  Solange das Prana nicht in die Sushumna gelangt und Brahmarandhra durchstößt, solange Bindu nicht fest wird durch das Kontrollieren des Prana, solange Chitta, der Geist, nicht mit dem Objekt, auf das meditiert wird, Brahman, verschmilzt, solange sind jene, die über Yoga und Dhyana sprechen, nichts als eitle Schwätzer und törichte Menschen.

 

Hier

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Svatmarama beschreibt, was es heißt, wenn du Samadhi erreichst. Welche Auswirkungen hat Samadhi. Er will uns dadurch motivieren, Samadhi zu erlangen, alles zu tun, um den höchsten Bewusstseinszustand zu erlangen.

Im 108. Vers sagt er:

Der Yogi, der Samadhi erreicht, ist nicht erfüllt von Todesangst, wird durch seine Handlungen nicht mehr gebunden, ist jenseits allen Karmas. Dieser Yogi kann durch nichts beeinflusst werden, wenn du in Samadhi bist, er sagt yogī yuktaḥ samādhinā, der Yogi, der die

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Unmani-Avastha und seine Wirkung – Kommentar zum 4. Kapitel der Hatha Yoga Pradipika ab Vers 103

Unmani-Avastha ist der Zustand Avastha; jenseits des Geistes Unmani. Svatmarama beschreibt immer wieder in den verschiedenen Kapiteln der Hatha Yoga Pradipika, dass das Ziel des Hatha Yoga ist, die Gottverwirklichung, Selbstverwirklichung, jenseits des Geistes zu kommen, zu verschmelzen mit dem Göttlichen an sich. Er gibt dem verschiedene Namen. Unter anderem nennt er das Unmani-Avastha, der Zustand

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Durch Konzentration auf den inneren Klang wird der Geist ruhig. Irgendwann kommst du aber zu einem Zustand jenseits des inneren Klangs. Dann erreichst du dein wahres Selbst und dieses wahre Selbst ist eins mit Brahman dem Absoluten. So beschreibt es Svatmarama im Vers 101 und 102 im 4. Kapitel der Hatha Yoga Pradipika

Vers 101 lautet: Solange die Vorstellung von Klängen da sind, solange wird auch Raum wahrgenommen. Wenn die Klänge verschwinden, dann entsteht der Zustand Parabrahma, Paramatma.

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Die Praxis von Anahata Nada Dhyana – die Konzentration auf den inneren Klang, die Meditation auf den inneren Klang. Kommentar zum 4. Kapitel der Hatha Yoga Pradipika  ab Vers 82

Svatmarama empfiehlt im 4. Kapitel verschiedene Meditationstechniken. Besonders umfangreich beschreibt er Anahata Nada Dhyana – die Konzentration auf den inneren Klang. In einigen Versen, ab Vers 82, beschreibt er auch verschiedene Stufen der Meditation. Ich will diese Verse durchgehen und dich im Anschluss daran zu eine

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Was ist Nada Anusandhana? Und wie übt man es? Und zu welchen Wirkungen führt das? Es geht hier weiter um den inneren Klang, es geht um Meditation über den inneren Klang. Und Svatmarama, der Autor der Hatha Yoga Pradipika erläutert welche Auswirkungen es hat.

Der 81. Vers lautet:

Große Yogis, die Samadhi durch Konzentration auf Nada ausüben, erfahren eine von ihrem Herzen aufsteigende Freude, die jede Beschreibung übertrifft und die nur der große Meister, der große Guru zu kennen vermag.

Also, Fr

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Auf dem spirituellen Weg geht es nicht darum, Gefühle zu unterdrücken oder „perfekt“ zu werden. Entscheidend ist, bewusst mit den eigenen Gefühlen umzugehen. Gerade schwierige Gefühle wie Wut, Trauer, Angst und Sucht können — mit Weisheit gelebt — zu Kräften der inneren Entwicklung werden. Wut kann zur Kraft werden. Wut zeigt oft, dass etwas nicht stimmt: eine Verletzung, eine Ungerechtigkeit oder ein innerer Konflikt. Spirituell hilfreich wird Wut, wenn man sie nicht blind auslebt, sondern bew

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Bhru Dhyana – Die Meditation auf den Punkt zwischen den Augenbrauen.

Kommentar zur Hatha Yoga Pradipika, 4. Kapitel, 80. Vers und hier geht es um Bhru Dhyana. Dhyana heißt Meditation, Bhru ist der Punkt zwischen den Augenbrauen. Svatmarama beschreibt im 4. Kapitel verschiedene Meditationstechniken und Bhru Dhyana ist eine der Techniken, die er besonders wertschätzt.

 

  1. Vers; 4. Kapitel – Hatha Yoga Pradipika

unmany avaptaye shighram bhru dhayanam mama sanmatam

raja yoga padam praptum sukhopayo’

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YVS491 Nishpatti Avastha - HYP IV 76-79

Kommentar zur Hatha Yoga Pradipika ab dem 76. Vers, Hatha Yoga Pradipika 4. Kapitel

 

Eine kleine Wiederholung: Svatmarama hat gesagt in jeder Yoga Praxis gibt es vier verschiedene Stadien, es gibt Arambha Avastha, Vorbereitungsstadium wo man sich mit der Praxis etwas vertraut macht. Ghata Avastha, der Zustand wo man offen ist und wo man die Praxis beginnt zu üben und wo man sich anfüllt mit der Wirkung der Praxis. Das dritte ist Parichaya, wo man angefüllt ist und die kumulierte Wirkung spürt,

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Meditation ist ein zeitloser Weg, um zur Ruhe zu kommen, den Geist zu klären und sich mit dem Wesentlichen im Leben zu verbinden. Sie unterstützt dabei, Stress loszulassen und Spiritualität nicht als Idee, sondern als persönliche Erfahrung zu leben.

Die Art of Living verbindet jahrtausendealtes yogisches Wissen mit alltagstauglichen Atem‑ und Meditationspraktiken. Der Fokus liegt auf innerer Balance, Klarheit und einem entspannten Umgang mit den Herausforderungen des Alltags.

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YVS490 Parichaya Avastha - HYP IV 74-75

Vers 74

Svatmarama spricht über Parichaya Avastha, die 3. Stufe der Praxis von Anahata Nada Yoga, also der Praxis des inneren Klanges.

Die 4 Stufen des Anahata Nada Yoga

  • Stufe 1: Arambha Avastha, die Vorbereitung, bei der man sich vertraut macht
  • Stufe 2: Gatha Avastha, man ist offen, bereit zu lernen, übt besonders achtsam, man füllt sich an wie einen Topf
  • Stufe 3: Parichaya Avastha, man spürt die angefüllte Wirkung, man praktiziert regelmäßig, man ist vertraut
  • Stufe 4: Nishpatti Avastha, Zusta
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YVS489 - Ghata Avastha - HYP IV 72-73

Ghata Avastha ist der zweite Schritt der Yoga Praxis. Die vier Schritte der Yoga Praxis sind ja Arambha Avastha, Vorbereitung. Dann Ghata Avastha, die Erfüllung, das Üben, die Aufnahmebereitschaft. Dann Parichaya Avastha, also das Füllen, die Vervollkommnung der Praxis, man übt regelmäßig, erfährt die kumulierte Wirkung. Schließlich Nishpatti Avastha, jenseits aller Grenzen, die Vollkommenheit.

 

Svatmarama bezieht jetzt dieses Konzept der vier Avasthas auf die Anahata Nada Meditation, die er hi

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Arambha Avastha ist das erste Stadium jeder Yoga Praxis. Das ist das erste Stadium insbesondere in der Anahata Nada Praxis. Darüber schreibt Svatmarama im 70. und 71. Vers des 4. Kapitels der Hatha Yoga Pradipika.

Im ersten Zustand Arambha Avastha, wenn Brahma Granthi (Knoten) durchstoßen wird, werden die durch im Herzen aufsteigenden verschiedenen lieblichen Töne im Anahata Chakra, welches sich in der Mitte des Körpers befindet, wahrgenommen. Also jetzt schauen wir nochmal was im Sanskrit steht

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Hier geht es um die vier Avasthas, die vier Zustände der spirituellen Praxis. Man könnte auch sagen, die vier Stufen der spirituellen Praxis. Svatmarama schreibt ganz einfach: In allen Yogapraktiken gibt es vier Stadien, nämlich Arambha Avastha, Ghata Avastha, Parichaya Avastha, Nishpatti Avashta.

Arambha ist wörtlich Beginn und Anfang, so ist also der erste Avastha, der erste Zustand Arambha, also Beginn und Anfang. Dann folgt der zweite Zustand, das ist dann Ghata Avastha. Ghata heißt wörtlich

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Swami Sivananda brachte mich zum Yoga

Swami Sivananda (1887.1963) hat mich zu sich gerufen. Ich war 1992 bei meiner Schwester Inge zu Besuch in Berlin. Ich schlenderte durch die Stadt und spürte plötzlich eine starke Energie, die mich in ein Stadtteilzentrum zog. Dort fand gerade ein Yogakurs der Sivanada Organisation statt. Ich durfte kostenlos daran teilnehmen. Der Yogastil gefiel mir und ich erkundigte mich nach Ausbildungen. Zufällig fand gerade im Sommer eine Yogalehrer-Ausbildung statt. Sie war preislich günstig und dauerte vi

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Shanmukhi Mudra und Anahata Nada Konzentration

Kommentar und Anleitung zum 68. Vers des 4. Kapitels der Hatha Yoga Pradipika

 

Wir sind in einem Teil der Hatha Yoga Pradipika, wo Svatmarama eine seiner wichtigsten Meditationstechniken vorstellt, nämlich die Anahata Nada Konzentration, die Konzentration auf den inneren Klang.

Er hat in einem vorigen Vers gesprochen über Anahata Nada Konzentration in Kombination mit Shambhavi Mudra. Hier geht es in Verbindung mit Shanmukhi Mudra, die auch als Yoni

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Wie wird das Leben zu einem Weg der Freude?

Emilia erwachte an diesem Morgen ohne Eile. Noch bevor der Tag begann, lag sie einen Moment still da und spürte einfach nur ihren Atem. Ein leiser Gedanke tauchte auf – Vielleicht ist das Leben gar kein Ziel, sondern ein Weg, der sich in jedem Moment zeigt. Sie stand auf, bereit, diesen Weg bewusst zu gehen.

In der Küche bereitete sie sich einen heißen Kaffee zu. Der Duft stieg langsam auf, warm und vertraut. Sie brach ein kleines Stück dunkle Schokolade ab und ließ es auf ihrer Zunge schmelzen.

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Anahata Nada, der innere Klang, ist eine der wichtigsten Meditationstechniken in der Hatha Yoga Pradipika.

 

Der Anahata Nada Konzentration gebührt große Ehrerbietung  

  1. Vers:

Nun beginne ich die Praxis von Anahata Nada, dem inneren Klang, so wie es durch Goraksha Natha beschrieben wurde. Dies ist sogar von denjenigen akzeptiert worden, denen es unmöglich war, die Wahrheit zu verwirklichen und die nicht die Shastras studiert haben.

Jetzt will Svatmarama eine bestimmte Meditationstechnik beschre

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