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YVS470 Shakti Chalani Mudra – HYP 104-112

Shakti Chalani in der Hatha Yoga Pradipika – Kommentar zu den Versen 104 bis 112 des 3. Kapitels der Hatha Yoga Pradipika

  1. Vers: atha śakti-cālanam-kuṭilāṅgī kuṇḍalinī bhujaṅgī śaktir īśvarī |kuṇḍaly arundhatī caite śabdāḥ paryāya-vācakāḥ ||104||

„Jetzt wird Shaktichalani erklärt: Die mit gekrümmten Gliedern (Kutilangi), die aufgerollte Schlange (Kundalini), die Schlange (Bhujangi), Energie (Shakti), Göttin (Ishvari), die Aufgerollte (Kundali) und der Morgenstern (Arundhati) – diese Wörter sind

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Vajroli Mudra für Frauen – Kommentar zu den Versen 99 bis 103 der Hatha Yoga Pradipika

Interessant ist hier, dass die Frauen jetzt hier besonders bewusst genannt werden. Damit erscheint es für mich recht klar, dass es in der Frühzeit des Hatha Yogas, im indischen Mittelalter als die Hatha Yoga Pradipika geschrieben wurde, ganz selbstverständlich war, dass Frauen auch mitgemeint sind. Warum würde er jetzt ausgerechnet hier Frauen nennen? Er nennt sie deshalb, weil die Geschlechtsteile von Frauen

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Alles ist gut. Akzeptiere dich auch mit deinen Schwächen. Vergleiche dich nicht mit anderen. Jeder Mensch hat seinen persönlichen Weg des Glücks. Jeder Mensch hat Fehler und Stärken. Alles hat seinen Sinn auf dem spirituellen Weg. Die Schwächen machen demütig und verringern das Ego. Die Stärken geben uns die Kraft auf unserem Weg zu siegen. Auf dem Weg zur Erleuchtung brauchen wir Schwächen und Stärken. Im Buddhismus arbeiten wir mit dem spirituellen Stolz und visualisieren uns als Buddha. Das e

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Mondnektar und heilige Asche für göttliche Sicht – Kommentar zur Hatha Yoga Pradipika, 3. Kapitel, 98. Vers

„Wenn man den Mondnektar, der aus der Praxis entsteht, und heilige Asche (Vibhuti) zusammen mischt und fest an den besten Körperstellen bewahrt, dann entsteht göttliche Sicht.“

Also es gibt den Mondnektar. Der entsteht aus der Praxis. Mondnektar ist letztlich eine andere Interpretation für Amari. In den vorherigen beiden Versen hat er davon gesprochen, dass Amari Urin ist. Aber Mondnektar

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Shivaratri

Shivaratri

In der Nacht von Sonntag auf Montag ist die Heilige Nacht des Shiva. – In dieser Nacht wandelt Shiva auf unserer Erde und nimmt die Sünden aller Verehrer von sich und bringt ihnen Glück. Es wird auch die Hochzeit mit seiner Frau, der göttlichen Mutter, Parvati gefeiert. Den ganzen Tag über wird gefastet und in der Nacht wird gewacht, gebetet und es finden Pujas ihm zu Ehren statt. Wo sonst eine Hochzeit ausgelassen und mit Völlerei gefeiert wird, ist diese, zu Ehren Shivas und Parvatis

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Amaroli in der Hatha Yoga Pradipika – Kommentar zu den Versen 96 bis 97

  1. Vers: „Nun Amaroli: Verwerfe das Pitta enthaltende im ersten und letzten Strom des Urins, der wertlos ist. Nutze den kühlenden Mittelstrahl. Das ist Amaroli in der Meinung der Khandakapalikas.“

 

Also letztlich wird hier Urin Trinken empfohlen. Dort nimmt man den Morgenurin. Man nimmt dort nicht den ersten Strahl, auch nicht den letzten, sondern den mittleren. Im Ayurveda wie auch im gesundheitsorientierten Hatha Yoga gibt

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Von Samsara zur Erleuchtung.

Von Samsara zur Erleuchtung - Durchbreche den Zyklus der Zeit.

„Das Wort Samsara* […] bedeutet einfach zyklisch. Wer du jetzt bist, ist ein Produkt bestimmter Zyklen. […]
Die Zyklen der Sonne, die Zyklen des Mondes und verschiedene andere Zyklen im Universum. Wir sind ein Produkt davon.
Nur weil die Körper unserer Mutter mit den Zyklen des Mondes synchronisiert waren, wurden wir hier geboren. […]   

Wir sind also das Produkt von Zyklen. Unsere Vorstellung von Zeit ist zyklisch.
Wenn sich der Pla

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YVS467 Sahajoli Mudra – HYP III 92-95

Sahajoli in der Hatha Yoga Pradipika – Kommentar zu den Versen 92 bis 95 der Hatha Yoga Pradipika

 

  1. Vers: Sahajoli, Amaroli und Vajroli sind grundsätzlich drei Mudras, die zu den sogenannten Oli Mudras gehören. Von ihnen wird manchmal gesagt, dass sie nicht zur sattviges Praxis gehören. Swami V. sagt in seinem Buch „Hatha Yoga Pradipika“ etwas lapidar als Kommentar: Diese Verse werden ausgelassen, weil es Übungen sind, die bei sattvigem Sadhana nicht berücksichtigt werden. Also sie stehen ein b
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YVS466 Vajroli Mudra - HYP III 83-91

  1. Vers - Vajroli Mudra – ein Oli Mudra

Ab dem 83. Vers geht es um Vajroli Mudra. Dieser Mudra Name bedeutet so viel wie Donnerkeil.  Vajra heißt Donnerkeil, oder auch Diamant. Vajroli Mudra ist eine der drei sogenannten Oli Mudras. Vajroli, Sahajoli und Amaroli, die unterschiedlich interpretiert werden.

Mein Lehrer spricht in seinem Buch „Hatha Yoga Pradipika“ über diese Mudras gar nicht, er lässt diese Verse sogar aus. Diese drei Mudras haben zudem auch eine rot-tantrische Interpretation. D. h

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YVS465 Viparita Karani - HYP III 78–82

Kommentar zum 3. Kapitel Hatha Yoga Pradipika, ab Vers 78–82

Wir sind im 77. Vers. Er ist der Übergangsvers zwischen Jalandhara Bandha und Viparita Karani Mudra. Er steht in Verbindung mit beiden Übungen.

Vers 77: „Wann immer der Nektar der Unsterblichkeit vom göttlichen Mond fließt, wird alles von der Sonne verzehrt und das führt dazu, dass der Körper im Alter dahinschmilzt.“ Oder wie Swami Vishnu übersetzt: „Jedes Tröpfchen des Nektars, der vom ambrosischen Mond fließt wird von der Sonne aufge

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Kommentar zum 3. Kapitel, ab Vers 76

Vers 76: „Diese drei Bandhas sind die besten und sie werden von den großen Meistern den Siddhas gefolgt. Unter all den Meinungen im Hatha Yoga die Yogis schätzen es als effektiv.“

Die drei wertvollen Bandhas und wie du sie in deine Praxis integrierst

Also es gibt viele verschiedene Hatha Yoga Übungen. Manche werden als wertvoller geachtet, manche als weniger wertvoll. Aber alle großen Yoga Meister finden die drei Bandhas als besonders wichtig und effektiv. Da

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Kommentar zum 3. Kapitel, Verse 70 – 75

Svatmarama hat bereits Mula Bandha und Uddiyana Bandha erläutert und jetzt geht es zu Jalandhara Bandha.

Vers 70: „Ziehe die Kehle zusammen und presse das Kinn fest gegen die Brust. Das ist Jalandhara Bandha und vertreibt Alter und Tod. Man gebe das Kinn auf die Brust.“

Jalandhara Bandha heißt wörtlich „der Wasser tragende Verschluss“ – Jala (Wasser) Dhara (tragen). Im nächsten Vers wird er erklären, warum Jalandhara Bandha so heißt.

Die Bestandteile von J

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In die innere Kraft kommt man durch den Körper und durch den Geist. Am besten verbindet man beides. Ich habe in meiner Jugend viele Jahre Kampfsport betrieben. Beruflich habe ich als Rechtsanwalt gearbeitet und war in der Politik aktiv. Danach habe ich viele Jahre jeden Tag Yoga gemacht, als Yogi gelebt und als Yogalehrer gearbeitet. Jetzt gehe ich jeden Tag am Morgen spazieren und reinige dabei durch Atemübungen, Körperbewegungen und Mantras meine Energiekanäle. So erwecke ich sehr schnell mein

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Kommentar zum 3. Kapitel, Verse 61–69

In den letzten Versen ging es um Uddiyana Bandha. Jetzt geht es um Mula Bandha (wörtlich  Wurzelverschluss).

Svatmarama schreibt im 61. Vers: „Indem man den Knöchel an Yoni presst, ziehe man den Anus-Schließmuskel zusammen und versuche das Apana hinaufzuziehen. Das ist Mula Bandha.“

Mula Bandha ist der Wurzelverschluss. Eine Übersetzung von Yoni ist die weibliche Scheide, so ähnlich wie auch gesagt wird Linga ist der männliche Penis, heißt aber wörtlich leuc

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Uddiyana Bandha in der Hatha Yoga Pradipika – Kommentar zu den Versen 55 – 60 in der Hatha Yoga Pradipika, Kapitel 3

 

Svatmarama sagt: atha uḍḍīyāna-bandhaḥ-baddho yena suṣumṇāyāṁ prāṇas tūḍḍīyate yataḥ | tasmād uḍḍīyanākhyo’yaṁ yogibhiḥ samudāhṛtaḥ ||55||

 

„Jetzt Uddiyana Bandha: Weil die Lebensenergie (Prana) durch den Verschluss in der Sushumna nach oben fließt, wird es von den Yogis mit dem Namen ‚Uddiyana‘ benannt.“

Uddiyana heißt nach oben. Yana heißt Reise. Uddi heißt nach oben. Es ist

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Kommentar zum 3. Kapitel, Verse 44 - 54

Interessanterweise ist die Khechari Mudra die Übung, die in der Hatha Yoga Pradipika mit am ausführlichsten beschreiben wird. Er beschreibt es im 3. und sogar im 4. Kapitel wird sie nochmal erwähnt. Dass er letztlich über 20 Verse mit der Khechari Mudra verbringt, zeigt, dass diese für ihn besonders wichtig ist. Letztlich beschreibt er anhand der Khechari Mudra einiges von der feinstofflichen  Physiologie. Du kennst inzwischen Prana (Lebensenergie), die Ch

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