Sukadev (1515)

Bhru Dhyana – Die Meditation auf den Punkt zwischen den Augenbrauen.

Kommentar zur Hatha Yoga Pradipika, 4. Kapitel, 80. Vers und hier geht es um Bhru Dhyana. Dhyana heißt Meditation, Bhru ist der Punkt zwischen den Augenbrauen. Svatmarama beschreibt im 4. Kapitel verschiedene Meditationstechniken und Bhru Dhyana ist eine der Techniken, die er besonders wertschätzt.

 

  1. Vers; 4. Kapitel – Hatha Yoga Pradipika

unmany avaptaye shighram bhru dhayanam mama sanmatam

raja yoga padam praptum sukhopayo’

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YVS491 Nishpatti Avastha - HYP IV 76-79

Kommentar zur Hatha Yoga Pradipika ab dem 76. Vers, Hatha Yoga Pradipika 4. Kapitel

 

Eine kleine Wiederholung: Svatmarama hat gesagt in jeder Yoga Praxis gibt es vier verschiedene Stadien, es gibt Arambha Avastha, Vorbereitungsstadium wo man sich mit der Praxis etwas vertraut macht. Ghata Avastha, der Zustand wo man offen ist und wo man die Praxis beginnt zu üben und wo man sich anfüllt mit der Wirkung der Praxis. Das dritte ist Parichaya, wo man angefüllt ist und die kumulierte Wirkung spürt,

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YVS490 Parichaya Avastha - HYP IV 74-75

Vers 74

Svatmarama spricht über Parichaya Avastha, die 3. Stufe der Praxis von Anahata Nada Yoga, also der Praxis des inneren Klanges.

Die 4 Stufen des Anahata Nada Yoga

  • Stufe 1: Arambha Avastha, die Vorbereitung, bei der man sich vertraut macht
  • Stufe 2: Gatha Avastha, man ist offen, bereit zu lernen, übt besonders achtsam, man füllt sich an wie einen Topf
  • Stufe 3: Parichaya Avastha, man spürt die angefüllte Wirkung, man praktiziert regelmäßig, man ist vertraut
  • Stufe 4: Nishpatti Avastha, Zusta
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YVS489 - Ghata Avastha - HYP IV 72-73

Ghata Avastha ist der zweite Schritt der Yoga Praxis. Die vier Schritte der Yoga Praxis sind ja Arambha Avastha, Vorbereitung. Dann Ghata Avastha, die Erfüllung, das Üben, die Aufnahmebereitschaft. Dann Parichaya Avastha, also das Füllen, die Vervollkommnung der Praxis, man übt regelmäßig, erfährt die kumulierte Wirkung. Schließlich Nishpatti Avastha, jenseits aller Grenzen, die Vollkommenheit.

 

Svatmarama bezieht jetzt dieses Konzept der vier Avasthas auf die Anahata Nada Meditation, die er hi

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Arambha Avastha ist das erste Stadium jeder Yoga Praxis. Das ist das erste Stadium insbesondere in der Anahata Nada Praxis. Darüber schreibt Svatmarama im 70. und 71. Vers des 4. Kapitels der Hatha Yoga Pradipika.

Im ersten Zustand Arambha Avastha, wenn Brahma Granthi (Knoten) durchstoßen wird, werden die durch im Herzen aufsteigenden verschiedenen lieblichen Töne im Anahata Chakra, welches sich in der Mitte des Körpers befindet, wahrgenommen. Also jetzt schauen wir nochmal was im Sanskrit steht

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Hier geht es um die vier Avasthas, die vier Zustände der spirituellen Praxis. Man könnte auch sagen, die vier Stufen der spirituellen Praxis. Svatmarama schreibt ganz einfach: In allen Yogapraktiken gibt es vier Stadien, nämlich Arambha Avastha, Ghata Avastha, Parichaya Avastha, Nishpatti Avashta.

Arambha ist wörtlich Beginn und Anfang, so ist also der erste Avastha, der erste Zustand Arambha, also Beginn und Anfang. Dann folgt der zweite Zustand, das ist dann Ghata Avastha. Ghata heißt wörtlich

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Shanmukhi Mudra und Anahata Nada Konzentration

Kommentar und Anleitung zum 68. Vers des 4. Kapitels der Hatha Yoga Pradipika

 

Wir sind in einem Teil der Hatha Yoga Pradipika, wo Svatmarama eine seiner wichtigsten Meditationstechniken vorstellt, nämlich die Anahata Nada Konzentration, die Konzentration auf den inneren Klang.

Er hat in einem vorigen Vers gesprochen über Anahata Nada Konzentration in Kombination mit Shambhavi Mudra. Hier geht es in Verbindung mit Shanmukhi Mudra, die auch als Yoni

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Anahata Nada, der innere Klang, ist eine der wichtigsten Meditationstechniken in der Hatha Yoga Pradipika.

 

Der Anahata Nada Konzentration gebührt große Ehrerbietung  

  1. Vers:

Nun beginne ich die Praxis von Anahata Nada, dem inneren Klang, so wie es durch Goraksha Natha beschrieben wurde. Dies ist sogar von denjenigen akzeptiert worden, denen es unmöglich war, die Wahrheit zu verwirklichen und die nicht die Shastras studiert haben.

Jetzt will Svatmarama eine bestimmte Meditationstechnik beschre

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Kommentar zum 4. Kapitel der Hatha Yoga Pradipika ab Vers 51

Das vierte Kapitel der Hatha Yoga Pradipika ist ein Kapitel, wo Svatmarama relativ umfangreich über Samadhi spricht, und er spricht immer wieder davon, immer wieder von anderer Warte aus. Die Verse gleichen sich zum Teil. Er spricht davon, um uns den Mund wässrig zu machen, dass wir Sehnsucht haben, diesen höchsten Zustand zu erreichen.

 

Ankommen in Brahmarandhra

Svatmarama schreibt im 51. Vers:

Wird der Atem von außen eingestellt, wi

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Kommentar zum 4. Kapitel der Hatha Yoga Pradipika, ab Vers 43

 

  1. Vers

In diesem Vers geht es um Khechari Mudra. Khechari ist die Mudra, mit der wir uns im Raum bewegen. Achara heißt bewegen, und Khe steht für Raum, Himmel, Unendlichkeit.

Khechari Mudra und die Auswirkungen, die das hat, insbesondere auf Soma (den inneren Nektar), auf Sushumna (die feinstoffliche Wirbelsäule), und natürlich soll all das zu Turya führen.

 

In diesem 43. Vers sagt Svatmarama:

Fließt das Prana ungehindert durch das

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Durch Blickrichtung kannst du eine Wirkung auf den Geist erzielen. Das sind Variationen von Shambhavi Mudra. Welche Wirkung dies haben kann, darüber spricht Svatmarama ab dem 39. Vers des 4. Kapitels der Hatha Yoga Pradipika.

 

  1. Vers

Blicke mit den Augen zum Licht, indem du die Augenbrauen etwas hochziehst. So nimmst du die Stellung von Shambhavi Mudra ein. Dies führt zu Unmani Avastha, dem Zustand jenseits des Geistes.

 

Oder ein anderer Kommentar:

Hefte den ruhigen Blick auf den Gesichtssinn,

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Kommentar zum 4. Kapitel der Hatha Yoga Pradipika ab Vers 35

Shambhavi Mudra ist eine Technik, um den Geist zur Ruhe zu bringen. Svatmarama nennt Shambhavi Mudra als eine der Haupttechniken der Meditation. Eine Reihe von Übungen werden als Shambhavi Mudra bezeichnet. Diese beschreibt er in den Versen 35 – 42 des 4. Kapitels.

 

  1. Vers

Die Veden, die Shastras und die Puranas sind wie gewöhnliche Frauen des Volkes.

Die Shambhavi Mudra dagegen ist so selten wie eine angesehene Dame aus guter Familie

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Kommentar zum 4. Kapitel der Hatha Yoga Pradipika, Verse 29 – 34

Laya bedeutet

Auflösung

Ruhe des Geistes

Ist der Geist vollkommen aufgelöst und zur Ruhe gebracht, dann erfahren wir unsere wahre Natur.

Lasst uns schauen, was Svatmarama – der Autor der Hatha Yoga Pradipika – schreibt:

 

  1. Vers

Der Geist ist der Herrscher über die Indriyas (die Sinnesorgane).

Prana ist der Herrscher über den Geist.

Laya (das Einziehen) ist der Herr über das Prana.

Dieses Laya ist abhängig von Nada, dem inneren Kla

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Kommentar zum 4. Kapitel der Hatha Yoga Pradipika, ab Vers 21

Svatmarama schreibt weiter zum Thema „Wie kommen wir zur Ruhe des Geistes über Prana-Beherrschung“. Die ganzen Verse bis einschließlich des 28. Verses des 4. Kapitels sind vorbereitende Verse, oder auch eine Wiederholung des Konzeptes von Hatha Yoga:

Über Körper-Beherrschung beherrschen wir das Prana.

Über Prana-Beherrschung beherrschen wir den Geist.

Mit Asanas, Pranayama und Mudras bringen wir das Prana ins Muladhara Chakra, in die 

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Kommentar zum 4. Kapitel der Hatha Yoga Pradipika (Das Licht auf Hatha Yoga, geschrieben von Svatmarama) ab Vers 17

Hatha Yoga Pradipika will uns zu intensiven Praktiken inspirieren, um unser wahres Selbst zu verwirklichen.

 

  1. Vers

Sonne und Mond, so sagt man, bestimmen Tag und Nacht.

Sushumna, sagt man, verschlucke die Zeit.

 

Dies ist ein großartiges Geheimnis.

Surya (die Sonne) und Chandra (der Mond), Chandra massau ist auch der schimmernde Mond. Da ist wieder ein gewisses Wortspiel: Manas i

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  1. Vers:

Wenn die Kundalini sich durch die verschiedenen Asanas, Kumbhakas und Mudras erhoben hat, wird das Prana in Shunya absorbiert.

Die Kundalini muss also erweckt werden. Wenn sie erweckt ist, dann kommt alles Prana und die Kundalini in Shunya, und Shunya heißt „die Leere“. Shunya kann manchmal übersetzt werden als Sushumna, also der Energiekanal der Wirbelsäule, oder auch: Shunya ist der Zustand von Sahasrara-Chakra, auch Brahmarandhra bezeichnet.

 

Wie wird die Kundalini erweckt? Sie wird

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YVS476 Was ist Samadhi? HYP IV 1-9

Was ist Samadhi?

Vers 1

Svatmarama schreibt: „Gruß an Shiva, an den Lehrer, dessen Essenz Nadha, Binduh und Kala ist. Wer ihm vollständig hingegeben ist, der wandelt immer vollkommen rein in seinen Fußabdrücken“.

Svatmarama beginnt also mit der Anrufung. Er bittet den Guru und Shiva um Segen. Der Guru, der spirituelle Lehrer, an diesen wollen wir uns immer wenden. Shiva ist Gott. Gott manifestiert sich als unser menschlicher Lehrer, du kannst dich auch direkt an Gott wenden und ihn um Führung bi

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Dhyana Samadhi, Mani Avastha und Befreiung

Rezitation des 1. Verses des 4. Kapitels als Anrufung von Guru und Shiva, um somit göttlichen Segen anzurufen für alle Verse des 4. Kapitels, die ich in dieser Reihe kommentieren werde.

Öffne dich für die Kraft und Wirkung des Mantras

* OM OM  OM 

* OM Namah Shivaya Guraveh Nada Bindu kalatmane Niranjana padam yati nityam tatra parayanah

* Om Namah Shivaya Guraveh Sat chidananda murtaje Nishprapanjaya shantaya Shri Sivanandaya te namah Shri Vishnu-deva

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Mudras und Raja Yoga – Kommentar zu den Versen 126 bis 130 der Hatha Yoga Pradipika, 3. Kapitel

  1. Vers: Svatmarama sagt: „Ohne Raja Yoga gibt es keine Erde, ohne Raja Yoga keine Nacht und ohne Raja Yoga scheinen sogar die vielfältigen Mudras nicht.“

Hier bezieht er sich so ein bisschen auf einen Vers der Upanishaden, wo er auch sagt: „Ohne Brahman strahlen nicht der Mond, nicht die Sonne, nicht die Sterne und auch das Agni usw. nicht. Sondern letztlich hat alles sein Licht von Brahman.“. Hier sa

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Voraussetzungen für die Erweckung der Kundalini – Kommentar zu den Versen 121 bis 125, 3. Kapitel, Hatha Yoga Pradipika

  1. Vers: „Nur ein Yoga, der das Leben eines Brahmacharyas führt, eine gemäßigte und nahrhafte Diät befolgt erlangt Vollkommenheit in der Handhabung der Kundalini innerhalb von 40 Tagen.“

Gerade dieser Vers wird auf unterschiedliche Weisen übersetzt. Zunächst gilt es Brahmacharya zu üben. Brahmacharya heißt zum einen sexuelle Enthaltsamkeit. Allerdings hat er ein paar Verse vorhe

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