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Geld & Spiritualität

Geld und Spiritualität passen nicht zusammen? Das ist zum mindesten eine weit verbreitete Meinung auch in Teilen der Yoga Community. Schon von Kindesbeinen an hören wir, Geld verdirbt den Charakter, Geld ist die Wurzel allen Übels und ähnliche Glaubenssätze. Reiche scheinen auch schlecht zu riechen, sie sind ja auch stinkreich. In Filmen werden Reiche meistens als die Bösen und Charakterlosen dargestellt, so dass sich der kleine Mann am Ende wenigstens sagen kann, ich habe zwar kein Geld, aber i

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Vaidhika

Vaidhika ist ein Sanskrit-Wort und heißt „regelkonform“, „gemäß Regeln“. Vaidhika, nicht zu verwechseln mit Vaidika, denn Vaidhika kommt von Vidhi und Vidhi sind Regeln, Normen. Und Vaidhika bezieht sich auf Vidhis. Es gibt auch Vaidika, das heißt „auf die Veden bezogen“, heißt „den Veden entsprechend“ und „aus den Veden stammen“. Es gibt nämlich verschiedene Gründe für Vidhis, es gibt verschiedene Quellen für Vidhis. Vidhi heißt eben Regel. Natürlich, die Vedas selbst stellen Regeln auf, aber a

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Vaidhika Bhakti

Vaidhika Bhakti ist Gottesverehrung nach bestimmten Regeln. Bhakti heißt Gottesverehrung, heißt HingabeVaidhika heißt „regelgebunden“. Es ist nicht Vaidika, das wäre „gemäß der Veden“, sondern Vaidhika, das sind bestimmte Regeln, denen man folgt. Also, Vaidhika Bhakti ist „regelgebundene Gottesverehrung“.

Was heißt das? Es gibt spontanes Bhakti, natürliches Bhakti, Herzens-Bhakti, und es gibt Gottesverehrung, die Regeln folgt. Z.B. Vaidhika Bhakti könnte eine Puja sein. Es gibt bestimmte Regel

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Vahana

Vahana heißt Fahrzeug, Vahana heißt auch Reittier, Vahana heißt auch Wagen, alles drei. Vahana ist das Tier, das einen Wagen zieht, Vahana ist aber auch das Reittier und Vahana heißt auch Wagen. Alle Götter haben auch ihr Vahana, also ihr Reittier. Im Kontext mit den Göttern ist Vahana das Reittier. So hat z.B. Vishnu als Reittier Garuda, den AdlerShiva hat als Vahana Nandi, den Stier. Saraswati und Brahma haben als Reittier Hamsa, den Schwan oder die weiße Wildgans. Ganesha hat als Reittier e

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Jahresrückblick 2017 - Die 2. Chance

Jetzt, in den Tagen um den Jahreswechsel, ist es an der Zeit, zurück zu blicken auf das, was 2017 geschehen ist. 2017 war toll, keine Frage. Der obligatorische Beitrag mit den beliebtesten Blogposts auf Medizin und Yoga kommt natürlich auch noch. Aber diesmal möchte ich es anders angehen und habe für euch eine kleine Sammlung an Beiträgen herausgesucht, die selten gelesen wurden, aber definitiv noch eine zweite Chance verdient haben.://medizinundyoga.at/jahresrueckblick-2017-die-2-chance/

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Julfest und Raunächte

Julfest

Mit dem Julfest wird der Beginn des neuen Sonnenjahres und des wiederkehrenden Lichtes nach der Wintersonnenwende gefeiert. Die Sonne erreicht um den 21./22. Julmond ihren tiefsten Stand im Jahreslauf. Dies ist die dunkelste Zeit des Jahres, die mit unwirschem Wetter (Regen, Schnee, Kälte) einhergeht. Der mythisch gedeutete Naturvorgang dieser Zeit ist die Sonnenwende, also die längste Nacht des Jahres. Und in dieser dunkelsten Zeit bildet die Wintersonnenwende den Wendepunkt. Nun werden

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Das Pfandflaschen-Ritual

8699617483?profile=original© 2017 Text und Fotos: Bhajan Noam - Jede Situation des Alltags können wir als Meditation, als einen Bewusstwerdungsprozess oder sogar als ein heilsames Ritual nutzen. Nehmen wir als Beispiel hier das Reinigen von Pfandflaschen. Pfandflaschen sollte man, nachdem man sie leer getrunken hat, reinigen, besonders wenn es Saftflaschen sind, weil sich darin ein hässlicher Schimmel bilden kann.

 

Nimm das Reinigen einer Flasche als Reinigung deines Körpers und deines Geistes. Das ist mehr als ein rein sy

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Vadana

Vadana heißt „reden“, Vadana heißt „sprechen“, Vadana heißt „Mund“. Und da für die Inder das Reden ganz besonders wichtig ist und die heilige Sprache der Veden besonders wichtig ist, ist also auch Vadana zum Wort „Gesicht“ geworden. Gesicht kommt ja von sehen. Und da ja der Sehsinn vielleicht für die alten Germanen besonders wichtig war, haben sie das gesamte Gesicht nach dem Sehsinn genannt. Es gibt auch einen bestimmten Dialekt, da wird das Gesicht als Gefrieß angeschaut, vom Essen, Fressen, d

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Sukadev-001-200x200.jpg?width=200

Rückenschmerzen? Nackenschmerzen? Mit das Beste dagegen ist Yoga. Yoga hilft zu entspannen, Rücken- und Bauchmuskeln zu stärken, flexibler zu werden. Mit Yoga kannst du mit Stress besser umgehen und eine positivere Lebenseinstellung bekommen. In diesem Video erklärt dir Sukadev Bretz, wie Yoga bei Rückenproblemen helfen kann. Er leitet dich an zu einigen einfachen Yoga Übungen im Sitzen und Stehen, die du direkt vor deinem Computer

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Einführungsworkshop Yoga und Meditation mit Theorie und Praxis Sonntag 21.1.18 von 15.30-18.30 Uhr

Inhalt:

Die 6 Yogawege

Hatha-Yoga im Yoga Vidya Stil

Paranayama (Atemübungen)

Tiefenentspannung

Meditation

.....

Beitrag: 30€/ mit Abo 20€/ YLA 15€ (ermäßigte Preise nur bei Anmeldung bis zum 3.1.18)

(Bei Anmeldung zur Yogalehrerausbildung 2018 verrechnen wir dir den Workshopbeitrag mit der ersten Ausbildungsrate)

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Die Wirbelsäule – Aufrichtigkeit und Aufrichtung

© 2017 Text: Bhajan Noam - Einer der Sprüche aus Salomons Weisheiten lautet in etwa so: „Der Mensch, der aufrichtig ist, geht gerade durchs Leben. Der unaufrichtige Mensch geht am Stock“.

 

Die Frage, die wir an uns selbst stellen sollten, lautet: Sind wir aufrichtig, sind wir ehrlich mit uns selbst? Oder überfordern wir uns, wollen wir mehr scheinen als sein? Versuchen wir etwas darzustellen, was wir gar nicht sind? Dann wird das Scheingebäude früher oder später in sich zusammenbrechen. Dann br

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Vada

Vada kommt von Vada, Vada heißt sprechend heißt sagend, kommt von Vak, die Sprache, das Sprechen, und Vada ist das Gesprochene , Vada heißt auch „das Sprechen“, Vada ist die Sprache. Vada ist aber auch die Lehre, die Doktrin. Vada heißt auch Diskussion, Diskurs, Abhandlung und das miteinander Sprechen. Vada ist also ein sehr vielschichtiger Begriff und bedeutet vieles, was mit Sprache zu tun hat, denn Vada – sprechend, Vada - das Gesprochene. Und das Gesprochene kann das Sprechen und die Sprache

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Vac

Vac, auch Vak, heißt Rede, heißt Sprache. Vac ist das gesprochene Wort. Aber Vac ist mehr als das. Und ich werde dazu etwas lesen aus dem Buch von Martin Mittwede, aus dem spirituellen Wörterbuch Sanskrit – Deutsch: „Vac, manchmal auch Vak genannt, heißt Rede, Wort, Sprache, Ton und Stimme. In den vedischen Texten und speziell im Rig Veda wird Vac auch als göttliche Kraft, als Trägerin der Offenbarung, als heilige Rede, als schaffende, alle Götter tragende Urkraft angesehen. Vac wird oft als Göt

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Uttara heißt nördlich, Kashi heißt unter anderem „die Leuchtende“, Kashi ist auch ein Name für Varanasi bzw. für Benares. Varanasi hast du vermutlich schon gehört, einer der größten indischen Pilgerorte, einer der sieben heiligen Orte, eben im mittleren Teil des Ganges. Und dann gibt es eben einen anderen Pilgerort und der ist dann eben Uttarakashi, also bewusst angelehnt an Kashi bzw. Varanasi, aber eben nördlich. Auch Kashi Varanasi ist eine Stadt von Shiva und so ist auch Uttarkashi eine Stad

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3 Tips für meditative Feiertage

Feiertag. Dienstschluss? Die Besucher verlassen das Haus und es kehrt langsam Ruhe ein? Du suchst nach einer Pause vom Familientreffen? Du sehnst dich nach etwas mehr Entspannung?
Hier möchte ich dir zeigen, wie du jetzt in eine meditative Stimmung kommst, entspannen und die Hektik der Feiertags-Vorbereitungen hinter dir lassen kannst. Du musst dafür nichts einkaufen, brauchst kein besonderes Zubehör, nur deine Matte, ein (Meditations)Kissen, eine Kerze und vielleicht einen ruhigen Raum, in den

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Uttarayana

Uttarayana, wörtlich „der Gang nach Norden“, bezeichnet das halbe Jahr zwischen dem 14. Januar und etwa dem 16. Juli. Uttarayana ist eine der Jahreshälften. In der indischen Kalenderkunde, die auch mit der indischen Astrologie zusammenhängt, gibt es Sonnenteile und es gibt Mondteile, es gibt die Mondmonate und die Mondmonate werden in Pakshas aufgeteilt, das heißt, die eine Hälfte, es gibt Shukla Paksha, die Zeit des wachsenden Mondes, also des zunehmenden Mondes, und es gibt Krishna Paksha, die

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Weg zum Himmel

Ein Mann, sein Pferd und sein Hund wanderten eine Straße entlang. Als sie nahe an einem riesigen Baum vorbeikamen, erschlug sie ein Blitz, alle drei. Doch der Mann bemerkte nicht, dass sie diese Welt bereits verlassen hatten, und wanderte mit seinen beiden Tieren weiter. Die Wanderung war sehr weit, führte bergauf und bergab, die Sonne brannte, und sie waren verschwitzt und durstig. An einer Wegbiegung sahen sie ein wunderschönes marmornes Tor, das zu einem mit Gold gepflasterten Platz führte, m

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