Panka lebte in Tibet und verehrte den Bodhisattva Chenrezig. Sie hatte in ihrem Zimmer ein Bild vom Bodhisattva des Mitgefühls. Jeden Tag verbeugte sie sich vor diesem Bild, machte zwölf Niederwerfungen und bat Chenrezig um Führung und Hilfe auf ihrem spirituellen Weg. Doch nichts geschah.
Nach zwölf Jahren zweifelte sie an dem Sinn ihrer spirituellen Praxis. Welchen Nutzen bringt es sich mit einer Gottheit zu verbinden, wenn es keine Auswirkung auf den Alltag hat? Vielleicht gibt es ja gar keine