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Arati Text, Video, Audio mp3 download, Übersetzung und Erläuterungen, Noten für Harmonium. Arati ist ein Yoga Vidya Satsang Mantra. Erfahre mehr über seine Bedeutung, lausche Videos und Audios, lerne Arati, im Yoga Vidya Kirtanheft die Nr. 804, selbst zu singen, anzuleiten, auf einem Musikinstrument zu begleiten.

804. Ar(a)ti
Jaya Jaya Arati Vighna-vinayaka
Vighna-vinayaka Shri-ganesha // 1 //

Jaya Jaya Arati Subrahmanya
Subrahmanya Karttikeya // 2 //

Jaya Jaya Arati Venu-gopala
Venu-gopala Venu-lola
Papa-vidura Navanita-chora // 3 //

Jaya Jaya Arati Venkata Ramana
Venkata Ramana Sankata-harana
Sita Rama Radhe Shyama // 4 //

Jaya Jaya Arati Gauri-mano-hara
Gauri-mano-hara Bhavani-shankara
Samba Sadashiva Uma-maheshvara // 5 //

Jaya Jaya Arati Raja-rajeshvari
Raja-rajeshvari Tri-pura-sundari
Maha-lakshmi Maha-sarasvati
Maha-kali Maha-shakti // 6 //

Jaya Jaya Arati Anjaneya
Anjaneya Hanumanta // 7 //

Jaya Jaya Arati Dattatreya
Dattatreya Tri-murty-avatara // 8 //

Jaya Jaya Arati Adityaya
Adityaya Bhaskaraya

Jaya Jaya Arati Shanishvaraya
Shanishvaraya Bhaskaraya // 10 //

Jaya Jaya Arati Shankaracharya
Shankaracharya Advaita-gurave // 10a //

Jaya Jaya Arati Sadgurunatha
Sadgurunatha Shivananda // 11 //

Jaya Jaya Arati Jesus-gurave Moses-gurave Buddha-gurave // 11a //

Jaya Jaya Arati Muhammad-gurave Lao Tse-gurave // 11b //

Samasta-gurubhyo Namah // 11ch //

Jaya Jaya Arati Venu-gopala // 12 //



Videos zum Hören und Mitsingen
Erläuterungen und Übersetzungen
Noten und Akkorde
Audio mp3, auch zum Download



Arati Rezitation reinigt die Atmosphäre. Arati lädt die Energie eines Raumes sowie den Astralkörper der Anwesenden mit Lichtkraft auf. Arati ist auch ein Ritual für Frieden und Verständnis in der Welt.

Arati Videos

Übersetzungen und Erläuterungen zum Arati

Es gibt verschiedene Weisen, wie man den Arati übersetzen kann. Grundsätzlich ist die Bedeutung eines Kirtans mehr als die Bedeutung der einzelnen Worte. Für einen Bhakta, einen Gottesverehrer, einen Kirtanisten, ist ein Kirtan ein Lobpreis Gottes. Oft sind sich auch in Indien die Sänger nicht bewusst, was die Bedeutung der Worte ist. Sie spüren einfach Bhakti, Hingabe, Liebe, Gottesnähe. 

Spirituelle Übersetzung Arati

Ehrerbietung dem Göttlichen Licht in all seinen Namen und Gestalten. Möge Lichtkraft überall sein. Möge Friede überall sein. Mögen wir alle göttliche Führung und Eingebung haben. Mögen wir überall das Göttliche erkennen. Mögen wir durch Licht und Inspiration erfüllt sein. Möge die Kraft der Liebe alle Fasern unseres Wesens erfüllen. Mögen wir Gutes bewirken. Mögen wir das Höchste verwirklichen.

Arati Bedeutung und Herkunft

Arati ist die Lichtzeremonie, Arati heißt das Schwenken von Licht und man schwenkt das Licht vor einem Altar und so ist das Darbringen von Licht ein Darbringen von unserer Hingabe und unserem Herzen für Gott. Wir schwenken aber das Licht in alle Richtungen, was ein Symbol dafür ist: „Mögen wir Licht in alle Richtungen schicken. Möge Wohlwollen, Licht und Güte und Freude überall herrschen.“
Gerade am Ende eines Satsangs üben wir Arati. Wenn man also in der Meditation tiefen Frieden gefunden hat, sich aufgeladen hat mit Energie, wenn man danach mit Mantrasingen sein Herz geöffnet hat und die göttliche Wirklichkeit erfährt, wenn man dann durch einen Vortrag sich inspiriert hat, wenn man dann über Friedensgebete sein Herz weit geöffnet hat und Gedanken des Wohlwollens überall hingeschickt hat, dann steht man auf, man bringt das Licht dar und spürt so diese Weite, diese Ausdehnung, diese Verbundenheit und bittet darum: „Möge Licht überall sein, möge göttliche Gegenwart überall erfahren werden, mögen alle sich dieses Licht bewusst machen.“
Es gibt verschiedene Texte für Arati. Bei Yoga Vidya verwenden wir das Arati, das zu Lebzeiten von Swami Sivananda besonders populär war, „Jaya Jaya Arati Vighnavinayaka“. Es ist ein Mantra, das aus verschiedenen Strophen besteht und jede Strophe richtet sich an einen bestimmten Aspekt Gottes. Die erste Strophe, „Jaya Jaya Arati Vighnavinayaka“ richtet sich an Ganesha. Es ist eine Strophe, wo Ganesha angerufen wird und in unserer Tradition beginnen wir alles, indem man erst Ganesha anruft. So also Ganesha, der Vighnavinayaka ist, der alle Hindernisse aus dem Weg räumt und der Ganesha ist, der Herr über alle Engelswesen. „Jaya Jaya Arati“ – Arati, wir bringen das Licht dar und wünschen „Jaya“, das heißt „Sieg, Triumph für den großartigen Ganesha. Zweite Strophe, „Jaya Jaya Arati Subramanya Kartikeya“, hier wird Subramanya, Kartikeya angerufen, der auch Sharavanabhava ist, Skanda, Shanmuga und auch Shadanana und Muruga.
Dieser ist eben der Aspekt der jugendlichen Kraft, soll auch heißen: „Mögen wir Kraft bekommen, Energie bekommen, mögen wir auch bei schwierigen Situationen göttlichen Segen spüren und viel Positives bewirken.“ Dritte Strophe richtet sich an Krishna: „Jaya Jaya Arati Venugopala.“ Venu heißt Flöte, Gopala heißt Hirte und Schützer. Und so verehren wir Krishna, der die Flöte hat, der ein guter Hirte ist, der der Beschützer ist der ganzen Welt und er ist ein Flötenspieler, Venulola. Er ist Papavidura, das heißt, er nimmt alle Negativitäten weg und er ist Navanita Chora, er liebt auch alles Gute und Schöne, wörtlich „er liebt die Butter, frische Butter“, aber das steht insbesondere dafür, er genießt auch das Leben. So ist auch Krishna ein Aspekt der Lebensfreude, des Genießens, aber auch jemand, der alle Fehler und Negativitäten beseitigt. Die vierte Strophe richtet sich an Vishnu: „Vishnu Jaya Jaya Arati. Ehrerbietung mit diesem Arati an Venkataramana.“ Venkataramana ist eben derjenige, der Vishnu ist. Ramana heißt „der Geliebte“ oder „der, der voller Freude ist“. Und Venkata ist eben auch ein bestimmter Tempel zur Ehrerbietung von Vishnu, steht auch einfach für Venkataramana, der großartige Vishnu, voller Liebe. Er ist Shankataharana, das heißt, er nimmt alle Schwierigkeiten weg, oder: „Möge er alle Schwierigkeiten wegnehmen.“
Also: „Venkataramana, möge er mir Liebe und Freude bringen. Shankataharana, er nimmt alle Schwierigkeiten weg.“ Und Vishnu manifestiert sich als Sita Rama, als das göttliche Paar, Sita Rama, und auch als Radheshyama, als das göttliche Paar, Radha und Shyama. Shyama ist Krishna. Nächste Strophe, „Jaya Jaya Arati Gauri Manohara“, das richtet sich jetzt an Shiva. Shiva ist Gauri Manohara. Gauri ist ein Beiname von Durga, von Parvati, es heißt „die Helle“, „die Weiße“, „die Strahlende“, manchmal auch übersetzt als „die Goldene“. Und Manohara heißt „faszinierend“ und auch „betörend“. Also: „Jaya Jaya Arati, Ehrerbietung an Shiva, welcher die Freude ist von Gauri, er ist die Freude der göttlichen Mutter.“ Er ist Bhavanishankara, er ist zum einen Bhavani, das heißt, er ist voller Liebe, voller Mitgefühl, die göttliche Mutter, und er ist Shankara, er ist großer Wohltäter. Er ist Sambasadashiva, er ist Sada, ewig, Shiva, und immer mit, Sa, mit Amba, mit der göttlichen Mutter. Uma Maheshwara, also er ist auch der großartige Gott mit Uma. Man könnte jetzt sagen, das richtet sich an Shiva, aber es richtet sich auch an die Einheit der Polaritäten, denn Gauri ist eben Durga, Manohara ist Shiva, Bhavani ist wieder Durga, Shankara ist Shiva, Samba ist also wieder Durga, Sadashiva – Shiva, Uma ist Durga, Mahadeva ist Shiva. So wird also hier angerufen Durga und Shiva, aber normalerweise sagt man, dies ist eine Shiva Shloka.
Dann geht es weiter, jetzt wird nämlich die göttliche Mutter verehrt. Und die göttliche Mutter ist Raja Rajeshwari, das heißt, sie ist die Göttin der Könige der Könige. Man könnte auch sagen, sie ist die königliche Göttin, die großartige Herrscherin. Sie ist Tripura Sundari, sie ist die Schöne der drei Welten. Tripura Sundari ist auch ein Göttinnenname, den wir jetzt bei Yoga Vidya normalerweise nicht ganz so häufig verwenden, aber Tripura Sundari ist auch die wichtigste der zehn Mahavidyas. In der tantrischen Tradition ist Tripura Sundari die Göttin an sich und es gibt sogar wundschöne Bilder von Tripura Sundari, wo gezeigt wird, dass alle anderen Götter und Göttinnen letztlich aus Tripura Sundari entstammen. Also, Tripura Sundari, die großartige Göttin. Sie ist auch Raja Rajeshwari. Raja Rajeshwari ist ein Beiname für Tripura Sundari. Und diese Tripura Sundari manifestiert sich in verschiedenen Gestalten, als Maha Lakshmi - also, Lakshmi, weiblicher Aspekt von Vishnu - Maha Saraswati, weiblicher Aspekt von Brahma, also die Göttin der Weisheit. So wie Lakshmi die Göttin der Schönheit, der Fülle und auch des uneigennützigen Dienens ist, ist Saraswati die Göttin der Weisheit, des Wissens, der Wissenschaften, der Künste und der Kreativität. Sie ist Maha Kali - Kali, die dunkle Göttin, die Göttin, die alle Negativitäten beseitigt. Und sie ist Maha Shakti, die großartige Kraft des Universums und damit auch Durga. Die nächste Strophe richtet sich an Anjaneya, der auch Hanuman ist. Anjaneya heißt „der Sohn von Anjani“ und der ist Hanuman, er hat einen betonten Kiefer. Er hat nämlich einen besonders großen Kiefer gehabt, was auch heißt, mit großem Mund singt er den Lob Gottes. Achte Strophe: „Jaya Jaya Arati Dattatreya.“ Dort wird Dattatreya angerufen, der als Inkarnation gilt von allen drei Murtis, also von Brahma, Vishnu und Shiva. Er ist Avatara, das heißt, er ist die Inkarnation, die Herabkunft von Trimurti, aller drei Murtis, also Brahma, Vishnu und Shiva. Er ist Dattatreya - Tri heißt drei, Treya – Dreiheit, also die Dreiheit der Güte. Dann wird angerufen Surya, der Sonnengott, als Adityaya, ursprüngliches Strahlen, wird angerufen als Bhaskara, als der Strahlende. Dann wird Shani angerufen, also die Gottheit des Saturns. Gott Saturn steht auch für Einschränkung, steht auch für Askese, steht für Loslassen, Entsagung, steht aber auch für Wachstum durch Krankheit, Unfälle, Schwierigkeiten, Widerstände.
Also: „Jaya Jaya Arati Sanishwaraya.“ Ishwara – Gott, Shanishwara, der Gott des Saturns. Auch er ist Bhaskaraya, er strahlt und leuchtet, bringt Glanz, bringt uns Licht. Dann wird Shankaracharya angerufen. Shankaracharya: „Ehrerbietung dem Shankara, dem großen Guru des Adwaita.“ Shankara heißt auch Wohltäter, Acharya heißt großer Meister. Und Shankaracharya ist eben dieser große Meister Shankara. Er ist Adwaitagurave, der Lehrer des Adwaita, der Nicht-Dualität, der absoluten Einheit. Der nächste Vers ruft dann Swami Sivananda an: „Jaya Jaya Arati Sadguru Natha Sadguru Natha Sivananda. Ehrerbietung an Swami Sivananda.“ Jetzt könnte man noch beifügen, „Jaya Jaya Arati Shri Guru Natha Shri Guru Natha Vishnudevananda“ oder „Jaya Jaya Arati Vishnudevananda Vishnudevananda“. Und in manchen Yoga Vidya Zentren wird dieser Vers auch gesungen, aber meistens machen wir es nicht, schon deshalb, weil es im Sivananda Ashram Rishikesh auch nicht gemacht wird und weil zu Lebzeiten von Swami Vishnu natürlich auch das nicht mit gesungen wurde.
Dann gibt es eine Strophe, die von Swami Vishnu hinzugefügt wurde, auf Bitte von einer Aspirantin namens Ganga, die gemeint hat, man könnte doch im Arati auch andere Meister und Aspekte Gottes anrufen. Und so fügen wir dazu: „Jaya Jaya Arati Jesus Gurave. Also, der Lehrer Jesus sei angerufen. Moses Gurave, der Lehrer Moses. Buddha Gurave, Jaya Jaya Arati Mohammed Gurave und Laotse Gurave.“ Und so erweisen wir unsere Ehrerbietung auch den anderen Lehrern der verschiedenen Traditionen und weil man nicht alle aufzählen kann, kommt dann der allgemeine Vers: “Samasta Guru Bhyo Namah. Allen Lehrern sei unsere Ehrerbietung.“ Und das Arati schließt mit „Jaya Jaya Arati Venugopala“. Venugopala heißt also: „Ehrerbietung dem göttlichen Hirten, der sich um alle Wesen kümmert.“ Go kann Kuh heißen, Go steht aber auch für Erde und Go steht für alle Wesen. Und so kann man sagen: „Ehrerbietung und Licht und Triumph sei dem guten Hirten, der sich um die ganze Welt kümmert und der die Flöte hat als Symbol für Schönheit und Freude, die er mir geben wird.“ Soweit zu dem Haupt-Mantra des Arati, das wir bei Yoga Vidya im Morgen- und Abend-Satsang in den Ashrams verwenden, das wir auch in den Yoga Vidya Zentren verwenden, insbesondere dann, wenn öffentlicher Satsang ist und auch im kleinen Satsang. Es gibt noch weitere Arati-Texte, die man nach diesem „Jaya Jaya Arati“-Text rezitieren kann, man kann auch die anderen Texte rezitieren statt dem „Jaya Jaya Arati“. Normalerweise aber wird direkt nach dem Arati die Nr. 805 gesungen, nämlich „Twameva Mata“, „Kayane Vacha“ und „Sarva Dharman Parityajya“.

Text des Arati mit diakritischen Zeichen:

Hier der Text des Arati in der IAST Transkription, also mit diakritischen Zeichen, auch wissenschaftliche Umschrift genannt. Wenn du dich mit der IAST Umschrift auskennst, weißt du genau, wie die Wörter genau ausgesprochen werden.

804. ār(a)tī
jaya jaya āratī vighna-vināyaka
vighna-vināyaka śrī-gaṇeśa // 1 //

jaya jaya āratī subrahmaṇya
subrahmaṇya kārttikeya // 2 //

jaya jaya āratī veṇu-gopāla
veṇu-gopāla veṇu-lola
pāpa-vidūra navanīta-cora // 3 //

jaya jaya āratī veṅkaṭa-ramaṇa
veṅkaṭa-ramaṇa saṅkaṭa-haraṇa
sītā-rāma rādhe-śyāma // 4 //

jaya jaya āratī gaurī-mano-hara
gaurī-mano-hara bhavānī-śaṅkara
sāmba-sadāśiva umā-maheśvara // 5 //

jaya jaya āratī rāja-rājeśvarī
rāja-rājeśvarī tri-pura-sundarī
mahā-lakṣmī mahā-sarasvatī
mahā-kālī mahā-śakti // 6 //

jaya jaya āratī āñjaneya
āñjaneya hanumanta // 7 //

jaya jaya āratī dattātreya
dattātreya tri-mūrty-avatāra // 8 //

jaya jaya āratī ādityāya
ādityāya bhāskarāya

jaya jaya āratī śanīśvarāya
śanīśvarāya bhāskarāya // 10 //

jaya jaya āratī śaṅkarācārya
śaṅkarācārya advaita-gurave // 10a //
jaya jaya āratī sad-guru-nātha
sad-guru-nātha śivānanda // 11 //

jaya jaya āratī jesus-gurave moses-gurave buddha-gurave // 11a //

jaya jaya āratī muhammad-gurave lao tse-gurave // 11b //

samasta-gurubhyo namaḥ // 11c //

jaya jaya āratī veṇu-gopāla // 12 //

Wort-für-Wort-Übersetzung

Hier die Wort-für-Wort-Übersetzung des Arati (804. ār(a)tī):

Die (von mir) nummerierten Strophen finden sich in Śivānandāśrama Bhajanāvalī S. 185 und teilweise (die mit Zahlen in Fettdruck) in Satsaṃga-bhajana-mālā Nr. 136. Diejenigen mit a, b, c usw. sind Neuerungen, u.a. von Svāmī Viṣṇudevānanda.

jaya jaya āratī vighna-vināyaka
vighna-vināyaka śrī-gaṇeśa // 1 //

jaya siege/sei siegreich, m./f. (Hindi) Sieg, 'es lebe xxx' (s. Vorwort f); ār(a)tī f. Hindi, von Sanskrit ārātrika (n.): abendliches Schwingen eines Lichts vor dem Bild eines Gottes oder Gurus, Lichtzeremonie am Ende der pūjā; vighna m. Hindernis; vi-nāyaka m. einer, der wegführt, Beseitiger, Name Gaṇeśas; śrī f. Glück, Wohlstand, Göttin des Glücks, als Anrede: glückhaft, Ausdruck von Respekt; gaṇa m. Menge, Gruppe, Schar, besonders der halb-göttlichen Wesen, die Śiva zugehören; īśa m. Herr, Meister, höchster Gott, Bezeichnung Śivas; gaṇeśa m. Herr der Heerscharen (Śivas).

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Beseitiger der Hindernisse, Beseitiger der Hindernisse, glückhafter Gaṇeśa.

jaya jaya āratī subrahmaṇya
subrahmaṇya kārttikeya // 2 //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; su- Präfix gut; brahmaṇya zum brahman, oder zu Gott Brahmā, oder zu den Brahmanen gehörig; su-brahmaṇya freundlich zu den Brahmanen, den Brahmanen lieb (Monier-Williams), m. Bezeichnung eines bestimmten Opferpriesters, Name Kārttikeyas; kārttikeya m. Name von Śivas Sohn, auch genannt Skanda, Murugan, Śaravaṇabhava etc., wird besonders in Südindien verehrt.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Subrahmaṇya, Subrahmaṇya, Kārttikeya.

jaya jaya āratī veṇu-gopāla
veṇu-gopāla veṇu-lola
pāpa-vidūra navanīta-cora // 3 //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; veṇu m. Bambus, Röhricht, Flöte; go m./f. Rind, f. Kuh; pāla m. Beschützer, Hirte; go-pāla m. Kuhhirte, Name Kṛṣṇas; lola zitternd, unruhig, unstet, aufgeregt, (be)gierig; pāpa n. Übel, Sünde etc.; vi-dūra fern; nava-nīta n. frische Butter (die Kṛṣṇa als Kind gern stahl und verspeiste); cora m. Dieb.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Gopāla mit der Flöte, Gopāla mit der Flöte, begierig nach der Flöte, fern von Übel, Butterdieb.

jaya jaya āratī veṃkaṭa-ramaṇa
veṃkaṭa-ramaṇa saṃkaṭa-haraṇa
sītā-rāma rādhe-śyāma // 4 //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; veṃkaṭa m. Berg in Südindien (Tirupati), auf dem ein berühmter Viṣṇutempel steht; ramaṇa angenehm, entzückend, m. Freude, Geliebter; veṇkaṭa-ramaṇa: der Geliebte auf dem Veṃkaṭaberg, oder: die Freude des Veṃkaṭabergs, jedenfalls Viṣṇu oder Kṛṣṇa; saṃkaṭa eng, n. enge Passage, Schwierigkeit; haraṇa n. das Wegnehmen, Zerstören; sītā f. Name der Frau Rāmas; rām(a) angenehm, schön, m. Name des Helden des Rāmāyaṇa, 7. Inkarnation Viṣṇus; sītā-rāma m. Sītā und Rāma oder Rāma der Sītā; rādhā f. Name von Kṛṣṇas Lieblings-Kuhhirtin in Vṛndāvan; śyāma dunkel, schwarz, dunkelblau, m. Bezeichnung Kṛṣṇas; rādhe-śyāma m. Rādhā und Śyāma, oder Śyāma der Rādhā.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Geliebter auf dem Veṃkaṭa[berg], Geliebter auf dem Veṃkaṭa[berg], durch den Schwierigkeiten beseitigt werden, Sītā und Rāma, Rādhā und Śyāma.

jaya jaya āratī gaurī-mano-hara
gaurī-mano-hara bhavānī-śaṃkara
sāmba-sadāśiva umā-maheśvara // 5 //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; gaurī f. die Weiße, Schöne, Name von Pārvatī, Śivas Frau; manas n. Denken, Herz, Wille; hara nehmend, raubend; mano-hara das Denken raubend, faszinierend, attraktiv, m. der Betörende, oft Bezeichnung Kṛṣṇas, hier eventuell Śivas; gaurī-mano-hara m. der die Gaurī Betörende (Śiva), oder: Gaurī und der Betörende; bhavānī f. weibliches Gegenstück zu Bhava m. (Śiva), Bezeichnung Pārvatīs; śam n. Glück, Wohlergehen; -kara am Ende von Komposita: machend, m. Macher; śaṃ-kara Wohlergehen schaffend, m. Name Śivas; sa mit; ambā f. Mutter, Bezeichnung von Göttinnen, insbesondere Durgās; sāmba m. der mit Ambā, Bezeichnung Śivas; sadā immer; śiva glückverheißend, m. Name eines der Hauptgötter des Hinduismus; sadā-śiva m. Bezeichnung Śivas (etwa: der ewige Śiva); umā f. Name Pārvatīs, Śivas Frau; mahat/mahā groß; īśvara m. Herr; maheśvara m. großer Herr, Bezeichnung Gottes, insbes. Śivas.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Gaurī und der Betörende, Gaurī und der Betörende, Bhavānī und Śaṃkara, Sadāśiva mit Ambā, Umā und Maheśvara.

jaya jaya āratī rāja-rājeśvarī
rāja-rājeśvarī tri-pura-sundarī
mahā-lakṣmī mahā-sarasvatī
mahā-kālī mahā-śakti // 6 //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; rājan/rāja m. König, Herrscher; rāja-rāja m. König der Könige; īśvarī f. Herrin, Göttin; rāja-rājeśvarī f. Herrin der Könige der Könige, Bezeichnung Lakṣmīs; tri-pura n. Gruppe der drei Städte; sundarī f. die Schöne; tri-pura-sundarī f. die Schöne der drei Städte, Göttin des Śāktismus, die das Universum verkörpert, Lalitā (s. Nr. 310); mahat/mahā groß; lakṣmī f. Göttin von Reichtum und Wohlergehen, Frau Viṣṇus; mahā-lakṣmī f. große Lakṣmī, u.a. Bezeichnung der Göttin von Kolhāpūr, einer Form der Śakti; sarasvatī f. Göttin der Sprache, Gelehrsamkeit, Künste, Frau Brahmās; kālī f. die Schwarze, nach dem Devīmāhātmyam Bezeichnung einer Form von Pārvatī (Śivas Frau) bzw. Durgās; śakti f. Kraft, Fähigkeit, Energie (auch personifiziert als Gottheit). Die Reihenfolge der Göttinnen in Satsaṃga-bhajana-mālā ist: mahākālī mahālakṣmī, mahāsarasvatī, mahāśakti.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: die Göttin der Könige der Könige, die Göttin der Könige der Könige, Tripurasundarī, die große Lakṣmī, die große Sarasvatī, die große Kālī, die große Śakti.

jaya jaya āratī āñjaneya
āñjaneya hanumanta // 7 //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; āñjaneya m. Sohn der Añjanā, Bezeichnung Hanumāns (Affengeneral aus dem Epos Rāmāyaṇa); hanu/-ū m. Kinn, Kiefer; hanumanta (volkstümliche Form von hanumat) mit Kiefer versehen, m. hanumān m. Name des Affengenerals, der Rāma half, seine Frau zurückzugewinnen, nachdem sie vom Dämonen Rāvaṇa geraubt worden war.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Āñjaneya, Āñjaneya, Hanumān.

jaya jaya āratī dattātreya
dattātreya tri-mūrty-avatāra // 8 //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; dattātreya m. Inkarnation Viṣṇus, Śivas, Brahmās in einer Gestalt; tri drei; mūrti f. Gestalt, Statue; tri-mūrti f. die vereinigte Form von Brahmā, Viṣṇu und Maheśa (nach Slaje 'deren Gestalten drei sind,' d.h., die jeweils mit den anderen beiden identisch sind, in: Trimūrti. Zur Verwandlung eines inklusivistischen Dominanzbegriffs in eine monotheistische Trinitätslehre, Mainz 2012); avatāra m. Herabkommen, Manifestation, Inkarnation.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Dattātreya, Dattātreya, Inkarnation der drei Gestalten.

jaya jaya āratī ādityāya
ādityāya bhāskarāya // 9 //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; āditya m. Bezeichnung der Sonne bzw. des Sonnengottes (s. 660); bhās f. Licht, Glanz, Helligkeit; -kara am Ende von Komposita: machend, m. Macher; bhāskara m. 'Lichtmacher,' Sonne.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie für den Sonnengott, den Sonnengott, der Helligkeit bringt.

jaya jaya āratī śanīśvarāya
śanīśvarāya bhāskarāya // 10 //

Diese und die vorige Strophe stehen in umgekehrter Reihenfolge in Śivānandāśrama Bhajanāvalī. Zu
jaya, ār(a)tī s. 1 Str.; śani m. Saturn; īśvara m. Herr, Gott; śanīśvara n. Gott Śani (Śivānanda Bhajanāvalī: śanaiścarāya, ' für den langsam gehenden'); bhās f. Licht, Glanz, Helligkeit; -kara am Ende von Komposita: machend, m. Macher. bhāskara m. 'Lichtmacher,' Sonne: der schwarze Śani hat auf den ersten Blick nichts mit Licht und Glanz zu tun, der südindische Dichter und Komponist Muttusvāmī Dīkṣitar (1775-1835) nennt ihn jedoch in seinem Liederzyklus für die neun Planeten kālāñjana-kānti-yukta-deha 'dessen Körper ausgestattet ist mit dem Glanz von schwarzem Collyrium (H kājal).'

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie für den Gott Saturn, den Gott Saturn, der Glanz bringt.

jaya jaya āratī śaṃkarācārya
śaṃkarācārya advaita-gurave // 10a //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; śam n. Glück, Wohlergehen; -kara am Ende von Komposita: Macher; śaṃ-kara Wohlergehen schaffend, Name Śivas; ācārya m. traditioneller Sanskrit-Gelehrter, heute akademischer Titel M.A.; śaṃkarācārya m. 'Lehrer Śaṃkara': Gelehrter aus dem 7./8. Jh., Gründer der Tradition, der Svāmī Śivānanda angehört; advaita n. Nicht-dualität (zu dvaita s. Wackernagel/Debrunner, Altindische Grammatik II,2, S. 111 - Vetter, Studien zur Lehre und Entwicklung Śaṃkaras, Wien 1979, S. 31-34 plädiert für 'Vielheit'), Zweiheitlosigkeit, Einheitslehre Śaṃkarācāryas; guru schwer, wichtig, verehrungswürdig, m. (oft spiritueller) Lehrer.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Lehrer Śaṃkara, Lehrer Śaṃkara, für den Guru des Advaita.

jaya jaya āratī sad-guru-nātha
sad-guru-nātha śivānanda // 11 //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; sat seiend, gut, best-, wahr, n. das Seiende, Realität, Brahman, Sein; guru schwer, wichtig, verehrungswürdig, m. (oft spiritueller) Lehrer; sad-guru m. wahrer Guru; nātha m. Herr, Beschützer, Ehemann, Gott; śiva glückverheißend, m. Name eines der Hauptgötter des Hinduismus; ānanda m./n. Freude, Glückseligkeit, Teil des Namens von Asketen der Śaṃkara-Tradition; śivānanda m. dessen Glückseligkeit Śiva ist (s. Nr. 2): Name des Begründers der Divine Life Society (1887-1963).

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Herr, welcher der wahre Lehrer ist, Herr, welcher der wahre Lehrer ist, Śivānanda.

jaya jaya āratī jesus-gurave moses-gurave buddha-gurave // 11a //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; jesus (ca. 7–2 v. Chr. bis ca. 30–36 n.Chr.): religöser Lehrer, der im Zentrum des Christentums steht; guru schwer, wichtig, verehrungswürdig, m. (oft spiritueller) Lehrer; moses (nach rabbinischer Rechnung 1391-1271 v. Chr.) hebräischer religiöser Führer und Gesetzgeber; buddha erwacht, erleuchet, m. Bezeichnung des Begründers des Buddhismus, Gautama Buddha (ca. 5. Jh. v. Chr.), wird innerhalb des Viṣṇuismus als 9. Inkarnation Viṣṇus angesehen.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie für den Guru Jesus, den Guru Moses, den Guru Buddha.

jaya jaya āratī muhammad-gurave lao tse-gurave // 11b //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; muhammad m. (570-632), Begründer des Islam; guru schwer, wichtig, verehrungswürdig, m. (oft spiritueller) Lehrer; lao tse (Laozi, ca. 6. Jh. v. Chr.) chinesischer Philosoph, Verfasser des Tao Te Ching, gilt als Begründer des Taoismus.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie für den Guru Muhammad, den Guru Laotse.

samasta-gurubhyo namaḥ // 11c //

sam-asta ganz, vollständig; guru schwer, wichtig, verehrungswürdig, m. (oft spiritueller) Lehrer; namas n. Verneigung, Verehrung.

Allen Gurus Verneigung.

jaya jaya āratī veṇu-gopāla // 12 //

zu
jaya, ār(a)tī s. Str. 1; veṇu m. Bambus, Röhricht, Flöte; go m./f. Rind, f. Kuh; pāla m. Beschützer, Hirte; go-pāla m. Kuhhirte, Name Kṛṣṇas.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Gopāla mit der Flöte.

Wörtliche Übersetzung

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Beseitiger der Hindernisse, Beseitiger der Hindernisse, glückhafter Gaṇeśa.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Subrahmaṇya, Subrahmaṇya, Kārttikeya.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Gopāla mit der Flöte, Gopāla mit der Flöte, begierig nach der Flöte, fern von Übel, Butterdieb.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Geliebter auf dem Veṃkaṭa[berg], Geliebter auf dem Veṃkaṭa[berg], durch den Schwierigkeiten beseitigt werden, Sītā und Rāma, Rādhā und Śyāma.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Gaurī und der Betörende, Gaurī und der Betörende, Bhavānī und Śaṃkara, Sadāśiva mit Ambā, Umā und Maheśvara.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: die Göttin der Könige der Könige, die Göttin der Könige der Könige, Tripurasundarī, die große Lakṣmī, die große Sarasvatī, die große Kālī, die große Śakti.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Āñjaneya, Āñjaneya, Hanumān.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Dattātreya, Dattātreya, Inkarnation der drei Gestalten.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie für den Sonnengott, den Sonnengott, der Helligkeit bringt.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie für den Gott Saturn, den Gott Saturn, der Glanz bringt.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Lehrer Śaṃkara, Lehrer Śaṃkara, für den Guru des Advaita.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Herr, welcher der wahre Lehrer ist, Herr, welcher der wahre Lehrer ist, Śivānanda.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie für den Guru Jesus, den Guru Moses, den Guru Buddha.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie für den Guru Muhammad, den Guru Laotse.

Allen Gurus Verneigung.

Sieg, Sieg, Lichtzeremonie: Gopāla mit der Flöte.

Arati in Devanagari Schrift

Hier der Arati in der Schrift, in der in Indien Sanskrit geschrieben wird, also in der Devanagari Schrift: 

जय जय आरती विघ्नविनायक
विघ्नविनायक श्रीगणेश // १ //

जय जय आरती सुब्रह्मण्य
सुब्रह्मण्य कार्त्तिकेय // २ //

जय जय आरती वेणुगोपाल
वेणुगोपाल वेणुलोल
पापविदूर नवनीतचोर // ३ //

जय जय आरती वेङ्कटरमण
वेङ्कटरमण सङ्कटहरण
सीताराम राधेश्याम // ४ //

जय जय आरती गौरीमनोहर
गौरीमनोहर भवानीशङ्कर
साम्बसदाशिव उमामहेश्वर // ५ //

जय जय आरती राजराजेश्वरी
राजराजेश्वरी त्रिपुरसुन्दरी
महालक्ष्मी महासरस्वती
महाकाली महाशक्ति // ६ //

जय जय आरती आञ्जनेय
आञ्जनेय हनुमन्त // ७ //

जय जय आरती दत्तात्रेय
दत्तात्रेय त्रिमूर्त्यवतार // ८ //

जय जय आरती आदित्याय
आदित्याय भास्कराय

जय जय आरती शनीश्वराय
शनीश्वराय भास्कराय // १० //

जय जय आरती शङ्कराचार्य
शङ्कराचार्य अद्वैतगुरवे // १०अ //
जय जय आरती सद्गुरुनाथ
सद्गुरुनाथ शिवानन्द // ११ //

जय जय आरती जेसुस्गुरवे मोसेस्गुरवे बुद्धगुरवे // ११अ //

जय जय आरती मुहम्मद्गुरवे लओ त्सेगुरवे // ११ब् //

समस्तगुरुभ्यो नमः // ११च् //

जय जय आरती वेणुगोपाल // १२ //

Arati Noten und Akkorde

Hier findest du die Noten und die Akkorde des Arati. Wenn du Harmonium, Klavier, Gitarre oder ein anderes Melodieinstrument beherrschst oder nach Noten singen kannst, wird dir das sehr hilfreich sein.

804 Arati Lichtzeremonie

Arati Harmonium Lern-Video

Sukadev spielt auf dem Harmonium Arati, damit du es selbst lernen kannst, mitspielen bzw. auf Harmonium oder anderem Musikinstrument begleiten kannst

Audio mp3s - auch zum Download

Hier findest du einige Audio mp3s, auch zum Download, des Arati:


Übrigens: Viele Mantra und Kirtan mp3s zum Download findest du auf der Mantra mp3 Seite.

Erläuterungen

Hier ein Kurzvortrag zur Bedeutung von Arati

Weitere Kirtans, Mantras und Lieder

Arati ist ein Yoga Vidya Satsang Mantra. Hier findest du weitere inspirierende Lieder und Kirtans:

Links zu Mantras und Kirtans

Youtube Playlist Arati

Hier findest du alle Youtube Videos zum Arati

Alternative Schreibweise vom Arati

Es gibt verschiedene Weisen, wie man die Sanskritschrift transkribieren kann. In Indien findest du Mantras ganz unterschiedlich geschrieben. Hier eine in Indien durchaus übliche alternative Schreibweise, in der man z.B. statt sh s, statt v w, statt langem u oo und statt langem i ee schreibt.

804. Aratee
Jaya Jaya Aratee Vighna Vinayaka
Vighna Vinayaka Sree Ganesa // 1 //

Jaya Jaya Aratee Subrahmanya
Subrahmanya Karttikeya // 2 //

Jaya Jaya Aratee Venu Gopala
Venu Gopala Venu Lola
Papa Vidoora Navaneeta Chora // 3 //

Jaya Jaya Aratee Venkata Ramana
Venkata Ramana Sankata Harana
Seeta Rama Radhe Syama // 4 //

Jaya Jaya Aratee Gauree Mano Hara
Gauree Mano Hara Bhavanee Sankara
Samba Sadasiva Uma Maheswara // 5 //

Jaya Jaya Aratee Raja Rajeswaree
Raja Rajeswaree Tri Pura Sundaree
Maha Laksmee Maha Sarasvatee
Maha Kalee Maha Sakti // 6 //

Jaya Jaya Aratee Anjaneya
Anjaneya Hanumanta // 7 //

Jaya Jaya Aratee Dattatreya
Dattatreya Tri Moorty Avatara // 8 //

Jaya Jaya Aratee Adityaya
Adityaya Bhaskaraya

Jaya Jaya Aratee Saneeswaraya
Saneeswaraya Bhaskaraya // 10 //

Jaya Jaya Aratee Sankaracharya
Sankaracharya Adwaita Gurave // 10a //
Jaya Jaya Aratee Sad Guru Natha
Sad Guru Natha Sivananda // 11 //

Jaya Jaya Aratee Jesus Gurave Moses Gurave Buddha Gurave // 11a //

Jaya Jaya Aratee Muhammad Gurave Lao Tse Gurave // 11b //

Samasta Gurubhyo Namah // 11ch //

Jaya Jaya Aratee Venu Gopala // 12 //

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Tags: Arati, Kirtan, Lichtzeremonie, Mantra, Spirituelle-Lieder, Yoga-Vidya-Kirtanheft, Yoga-Vidya-Satsang-Mantra, vidya-mantra, Ārati

Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 10. Oktober 2009 um 12:26pm
Licht wird vor dem Altar geschwenkt. Es ist gleichzeitig Opfer, Symbol für das Bringen von Licht und Erleuchtung durch spirituelle Handlungen und das Verbrennen aller Negativitäten. Die dabei wiederholten Mantras rufen die verschiedenen Aspekte Gottes und die Energien der Meister an. Das Überstreifen mit der Flamme symbolisiert das Reinigen unseres Geistes, das Aufnehmen von Licht, und die Erweckung des dritten Auges. Prasad ist Opfergabe an Gott. Man bietet Gott Obst oder Süßigkeiten dar, die anschließend unter die Anwesenden verteilt werden.
Arati hilft, die astrale Atmosphäre eines Raumes zu reinigen, positive Schwingungen zu erzeugen und ist ein Symbol für das Opfern aller Handlun-gen an Gott und den Nächsten.
Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 10. Oktober 2009 um 12:28pm
Swami Vishnu

Zum Abschluss eines Satsangs zelebriert Yoga Meister Swami Vishnu-Devananda das Arati, die Lichterzeremonie und singt
das Twameva, die Widmung unseres Lebens auf der Suche nach der Wahrheit.
Texte dazu findest du im Yoga Vidya Kirtanheft unter den Nummern 804 und 805.

Alles Gute, Om Shanti,
Rukmini

icon for podpress  Arati und Twameva - Mantra-Singen mit Yoga Meister Swami Vishnu-devananda [3:08m]: Hide Player | Play in Popup | Download (732)
Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 10. Oktober 2009 um 12:29pm

Arati ist die Lichtzeremonie. Arati wird am Ende eines Satsangs sowie am Ende einer Puja ausgeführt.

Ausführung von Arati

Vor dem Arati wird eine oder mehrere Kerzen oder Öllampen auf dem Altar entzündet. Prassad, z.B. Obst, wird auf den Altar gelegt, z.B. auf einem Teller. dann wird eine Arati Lampe entzündet. Für die Arati Lampe kann man ein Kampher Gefäß nehmen oder eine weitere Kerze oder Öllampe. Ein oder mehrere Stücke des Prassads werden vor eine Murti, eine Götterfigur dargebracht. Dann nimmt man das Arati Licht mit der rechten Hand und hält die linke Hand unter den rechten Ellbogen. Dann schwenkt man das Arati Licht langsam im Uhrzeigersinn. Dabei werden die Arati Mantras rezitiert. Am Ende des Arati streift man da Licht Richtung Altar und zeigt das Arati Licht allen Anwesenden. Danach werden weitere Mantras rezitiert. Danach verneigen sich die Teilnehmer des Arati vor dem Altar. Das Prassad wird unter den Anwesenden verteilt.

Wirkung von Arati

Arati reinigt die Atmosphäre. Arati lädt die Energie eines Raumes sowie den Astralkörper der Anwesenden mit Lichtkraft auf. Arati ist auch ein Ritual für Frieden und Verständnis in der Welt.

Mantras des Arati

Jaya Jaya Ārati
Vighnavināyaka
Vighnavināyaka Shrī
Ganeshā
Jaya Jaya Ārati Subrahmanya
Subrahmanya Kārtikeya
Jaya Jaya Ārati Venugopālā
Venugopālā Venulolā
Pāpavidūrā Navanita Chorā
Jaya Jaya Ārati Venkataramanā
Venkataramanā Sankataharana
Sītā Rāmā Rādheshyāma
Jaya Jaya Ārati Gauri Manohara
Gauri Manohara Bhavāni
Shankara
Sāmbasadāshiva Umā
Maheshwara
Jaya Jaya Ārati Rāja Rājeshwari
Rāja Rājeshwari Tripura Sundari
Mahā Lakshmi Mahā
Saraswati
Mahā Kālī Mahā Shakti
Jaya Jaya Ārati Ānjaneya
Ānjaneya Hanūmanta
Jaya Jaya Ārati Dattātreya
Dattātreya Trimurti Avatāra
Jaya Jaya Ārati Ādityāya
Ādityāya Bhāskarāya
Jaya Jaya Ārati Shanīshwarāya
Shanīshwarāya Bhāskarāya
Jaya Jaya Ārati Shankarāchāryā
Shankarāchārya Adwaita
gurave
Jaya Jaya Ārati Sadguru Nātha
Sadguru Nātha Sivānanda
Jaya Jaya Ārati Jesus Gurave
Moses Gurave Buddha Gurave
Jaya Jaya Arati Mohammed
Gurave
Laotse Gurave
Samasta Guru Bhyo Namah
Jaya Jaya Ārati Venugopālā




In den Yoga Vidya Seminarhäusern wird jeden Tag das Arati ausgeführt. Hier kannst du es dir anhören.
Du kannst es auch mitsingen, wenn du das Yoga Vidya Kirtanheft besitzt: Es ist die Nummer 804.

icon for podpress  Arati: Hide Player | Play in Popup | Download (732)



Kommentar von ૐPhalaenopsenkindૐ am 7. Februar 2010 um 11:51am
Hier die Noten zum Arati :o)



OM Shanti Karin
Kommentar von Sukadev Bretz am 28. Oktober 2010 um 4:59pm

Übersetzung der Worte des Arati (bedeutungsmäßige, nicht wörtliche Übersetzung):
Jaya - Ehrerbietung an
Arati -Licht

1. Strophe: Richtet sich an Ganesha
Vighna Vinayaka: Ganesha, der alle hindernisse aus dem Weg räumt
Ganesha: Herr der Engelswesen

2. Strophe: Richtet sich an Subrahmanya
Subrahmanya: Sohn Shivas; der das Gute von Brahma verkörpert
Kartikeya: Beiname von Subrahmanya (bezieht sich auf den Monat seiner Geburt)

3. Strophe: Richtet sich an Krishna
Venu=Flöte
Gopala=Hirte
Venugopala: Der Hirte mit der Flöte
Venulola: Der die Flöte spielt
Papavidura: der alle Sünden beseitigt
Navanita Chora: Der die Butter mag

4. Strophe: Vishnu
Venkata Ramana: Der den Venkata Berg liebt
Sankata Harana - Beiname Vishnus
Sita - Frau von Rama
Rama - Inkarnation von Vishnu
Radha - Weiblicher Aspekt von Krishna
Shyama - Beiname von Krishna

5. Strophe: Shiva
Gauri Manohara: Dessen Geist Gauri liebt; bzw. der von Gauri fasziniert ist; bzw. der für Gauri wunderschön ist
Gauri: Die Goldene, Beiname von Durga

Shankara - Wohltäter
Bhavani - die voller Liebe ist, Beiname von Durga
Sambasadashiva - Beiname von Shiva
Samba - der mit Amba zusammen ist
Amba - göttliche Mutter, Beiname von Durga
Sada - der mit guten Eigenschaften
Shiva - der Liebevolle, der Gütige

6. Strophe: Devi, die Göttliche Mutter
Raja Rajeshwari - Königliche Göttin
Tripura - die in den drei Städten wohnt (physische, astrale und kausale Ebene)
Sundari - die Schöne
Maha - die Großartige
Maha Lakshmi - die großartige Glücksverheißende; weibl. Aspekt von Vishnu
Saraswati - Göttin der Künste und der Weisheit; weibl. Aspekt von Brahma
Maha Kali
- Die großartige Geheimnisvolle
Kali - dunkel, schwarz, geheimnisvoll; weiblicher Aspekt von Shiva
Shakti - Kosmische Energie

7. Strophe: Hanuman und Dattatreya
Anjaneya: Sohn von Anjani
Hanuman: Inkarnation von Shiva, Diener von Rama
Dattatreya: Der Dreifache; Inkarnation von Brahma Vishnu und Shiva
Trimurti: Die Dreieinigkeit Brahma, Vishnu und Shiva
Avatar: Inkarnation

8. Strophe: Surya und Shani
Aditya: Der Ursprüngliche; Beiname von Surya, dem Sonnengott
Bhaskrara: Der Strahlende; Beiname von Surya
Shani: Saturn
Shanishwara: Der Saturn-Gott, Symbol für Wachstum durch Disziplin und Akzeptieren von Leiden

9. Strophe: Shankaracharya
Shankaracharya: Der Meister Shankara (lebte ca. um 800 n.Chr.)
Acharya: Spiritueller Lehrer
Shankara: Wohltäter; auch Beiname von Shiva

10. Strophe: Swami Sivananda
Sadguru: Wahrheitslehrer
Natha: Meister

11. Strophe: Alle weiteren Meister und Manifestationen des Göttlichen
Guru - Lehrer
Gurave: Dem Lehrer (Dativ)
Buddha: Der Erleuchtete
Samasta: Alle zusammen, die Gesamtheit
Samasta Gurubhyo: Der Gesamtheit aller spirituellen Lehrer
Namaha: Ich erweise meine Ehrerbietung

12.Strophe: Abschluss
Venugopala: Guter Hirte

Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 4. Juni 2012 um 7:01pm

Die Lichterzeremonie im Satsang von Yoga Vidya Bad Meinberg. Ein erhebendes Ritual, in dem mit vielen Mantras Segenskraft angerufen wird und Heilenergie in alle Richtungen geschickt wird

Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 28. Dezember 2014 um 3:56pm

Arati mit anschließendem Twameva Mata – eine Lichtzeremonie, die die besondere Stimmung im Samstagabend-Satsang bei Yoga Vidya Bad Meinberg wunderbar einfängt.

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