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Mangalacharana Texte auf Sanskrit, in Umschrift, Video, Audio mp3 download, Wort-für-Wort-Übersetzung und Erläuterungen, Noten für Harmonium. Mangalacharana ist ein Mangala Mantra. Erfahre mehr über seine Bedeutung, lausche Videos und Audios, lerne Mangalacharana, im Yoga Vidya Kirtanheft die Nr. 806, selbst zu singen, anzuleiten, auf einem Musikinstrument zu begleiten.

806. Mangalacharana

Om
Svasti Prajabhyah Paripalayantam
Nyayyena Margena Mahim Mahishah /
Go-brahmanebhyah Shubham Astu Nityam
Lokah Samastah Sukhino Bhavantu // 1 //

Kale Varshatu Parjanyaha
Prithivi Sasya-shalini /
Desho'yam Ksobha-rahito
Brahmanas Santu Nirbhayah // 2 //

Ashubhani Nirachashte
Tanoti Shubha-santatim /
Snriti-matrena Yat Punsam
Brahma Tan Mangalam Param // 3 //

Ati-kalyana-rupatvan
Nitya-kalyana-sanshrayat /
Smartrinam Varadatvach Cha
Brahma Tan Mangalam Viduh // 4 //

Om-karash Chatha Shabdash Cha
Dvav Etau Brahmanah Pura /
Kantham Bhitva Viniryatau
Tasman Mangalikav Ubhau // 5 //

Om Atha Om Atha Om Atha // 6 //

Mangalam Asmad-gurunam
Mangalam Me [a]stu
Sarvesham Mangalam Bhavatu // 7 //

Om Shantih Om Shantih Om Shantih Om // 8 //



Erläuterungen und Übersetzungen
Audio mp3, auch zum Download


Mangala Charana Mantra, auch geschrieben Mangalacharan Mantra, ist ein Mantra des Wohlwollens.

Übersetzungen und Erläuterungen zum Mangalacharana

Es gibt verschiedene Weisen, wie man den Mangalacharana übersetzen kann. Grundsätzlich ist die Bedeutung eines Kirtans mehr als die Bedeutung der einzelnen Worte. Für einen Bhakta, einen Gottesverehrer, einen Kirtanisten, ist ein Kirtan ein Lobpreis Gottes. Oft sind sich auch in Indien die Sänger nicht bewusst, was die Bedeutung der Worte ist. Sie spüren einfach Bhakti, Hingabe, Liebe, Gottesnähe. 

Spirituelle Übersetzung Mangalacharana

Mögen alle Wesen Frieden und Wohl-ergehen erfahren. Mögen die Könige und Regierenden auf rechtschaffene Art und Weise regieren. Mögen alle glücklich sein, Kühe und Brahmanen. Möge in allen Welten Glück herrschen.

Lass Regen zur rechten Zeit und in richtigem Maße fallen, so dass die Erde fruchtbar werde und reiche Ernte bringe. Verschone das Land von Schwierigkeiten jeder Art. Mögen die Priester und Heiligen in Frieden leben, frei von jeder Furcht vor Verfolgung.

Möge keinerlei Unglück irgendwo sein. Möge Brahman, das Höchste Wesen, die Menschheit mit wohlerzogenen Kindern segnen und uns alle Glücksgüter verleihen.

Erkenne jenes Brahman als höchste umfassende Glücksverheissung, als all das, was als Glück erscheint, das die ewige Quelle allen Glückes ist, das die Wünsche all jener erfüllt, die über Es meditieren.

Es heisst, am Anfang sprach Brahman die beiden Klänge Om und Atha (jetzt); deshalb sind sie glücksverheissend und segensreich.

Möge Segen auf unseren Meistern ruhen
Möge auch ich gesegnet sein
Mögen alle gesegnet sein.

Mangalacharana Bedeutung und Herkunft

Mangala Charana Mantras, auch Swasti Vacha Mantras, sind Mantras des Wohlergehens, sind Segens-Mantras, Mantras für das Wohl aller. Wann immer wir im Yoga etwas machen, wird auch Mangala Charana gesungen. Und dort gibt es Mangala Charana im weiteren Sinne und im engeren Sinne. Im engeren Sinne bezieht sich Mangala Charana auf bestimmte Strophen, größtenteils aus den Veden, aber auch aus anderen Versen, wo der Segen Gottes und der Segen der göttlichen Mutter und der Segen des höchsten Bewusstseins angerufen wird für alle Wesen überall. In einem weiteren Sinne sind alle Mantras des Wohlwollens Mangala Charana Mantras. Also, „Lokah Samastah“ oder „Sarvesham Svasti Bhavatu“ oder auch einfach „Om Shanti Shanti“ oder „Om Sarva Mangala Mangalye“, all das sind Mangala Charana Mantras.
Jetzt, das große Mangala Charana Mantra, das im Sivananda Ashram Rishikesh gesungen wird am Ende des Arati und das wir bei Yoga Vidya auch am Ende der großen Puja rezitieren, das besteht aus verschiedenen Quellen und ruft das Göttliche überall an. Und dort heißt es: „Mögen sich alle Regierenden um das Wohlergehen ihrer Bürger kümmern. Möge die Welt auf einen guten Weg kommen. Mögen alle Tiere und auch alle Menschen glücklich sein, Glück haben und auch alle spirituellen Lehrer. Möge es zur rechten Zeit Regen geben, möge die Erde fruchtbar sein. Möge die Erde ohne Unruhe sein, mögen alle in Frieden spirituell praktizieren können. Möge Brahman, wenn man sich nur an es erinnert, das höchste Glück geben. Mögen sich alle an das höchste Brahman erinnern und mögen Menschen so Glück erfahren und Wohlergehen bekommen, indem sie Brahman verwirklichen. Mögen alle dieses Wohlergehen erfahren, indem sie Brahman verwirklichen. Mögen alle aus Brahman höchstes Wohlergehen erfahren. Mögen alle Glück erfahren, indem sie Brahman verwirklichen.
Der Laut „Om“ und das Wort „Atha“ sind beide aus Brahmas Kehle gekommen, daher sind beide glückverheißend. Mögen wir daher „Om“ und „Atha“ wiederholen, „Om, Atha, Om, Atha, Om Atha, Om“. Atha heißt „jetzt“ und Om ist der kosmische Klang. „Das Wohlergehen unserer Gurus möge sein. Möge ich selbst Wohlergehen erfahren und mögen alle Mitmenschen Wohlergehen erfahren. Om Shanti Shanti Shanti, Om Frieden Frieden Frieden.“ Wenn man jetzt vor diesen Mantras noch nicht das „Sarvesham Svasti Bhavatu“ gesungen hat, dann würde man an dieser Stelle noch das „Sarvesham Svasti Bhavatu“ singen.
Im Rahmen der Puja folgt jetzt das „Sarvesham Svasti Bhavatu“, bei der großen Puja, oder im Rahmen des Arati, wenn man dieses Mantra am Ende des „Twameva“ gesungen hat, verneigt man sich jetzt und das Prasad wird ausgeteilt. Soweit zum Mangala Charana Mantra, den Segens-Mantras, den guten Wünschen, den Friedensgebeten und den Glückswünschen, Glücks-Mantras für alle Wesen überall.
Du findest dieses Mangala Charana Mantra auf unseren Internetseiten, www.yoga-vidya.de. Dort findest du auch das Kirtan-Heft, du kommst auch direkt hin über www.y-v.de/kirtanheft , du kommst dort auch hin, indem in eine Suchmaschine eingibst, „Mangala Charana Yoga Vidya“ und dann findest du Kirtan-Lehr-Videos, du findest die wörtliche Übersetzung, du findest den Text auch auf Devanagari, auch in der Umschrift, sowohl mit als auch ohne diakritische Zeichen. Und besonders wichtig, du findest Rezitationen, denn du kannst auch für dich selbst und für andere gute Energie schicken, indem du diesen Mantras lauscht und dabei deine eigenen persönlichen guten Wünsche hineingibst.
Om Shanti Shanti Shanti Om

Text des Mangalacharana mit diakritischen Zeichen:

Hier der Text des Mangalacharana in der IAST Transkription, also mit diakritischen Zeichen, auch wissenschaftliche Umschrift genannt. Wenn du dich mit der IAST Umschrift auskennst, weißt du genau, wie die Wörter genau ausgesprochen werden.

806. maṅgalācaraṇa

om
svasti prajābhyaḥ paripālayantāṃ ' nyāyyena mārgeṇa mahīṃ mahīśāḥ /
go-brāhmaṇebhyaḥ śubham astu nityaṃ ' lokāḥ samastāḥ sukhino bhavantu // 1 //
kāle varṣatu parjanyaḥ ' pṛthivī sasya-śālinī /
deśo'yaṃ kṣobha-rahito ' brāhmaṇās santu nirbhayāḥ // 2 //
aśubhāni nirācaṣṭe ' tanoti śubha-santatim /
smṛti-mātreṇa yat puṃsāṃ ' brahma tan maṅgalaṃ param // 3 //
ati-kalyāṇa-rūpatvān ' nitya-kalyāṇa-saṃśrayāt /
smartṝṇāṃ varadatvāc ca ' brahma tan maṅgalaṃ viduḥ // 4 //
oṃ-kāraś cātha śabdaś ca ' dvāv etau brahmaṇaḥ purā /
kaṇṭhaṃ bhitvā viniryātau ' tasmān māṅgalikāv ubhau // 5 //
om atha om atha om atha // 6 //
maṅgalam asmad-gurūṇām
maṅgalaṃ me [a]stu
sarveṣāṃ maṅgalaṃ bhavatu // 7 //
oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ om // 8 //

Wort-für-Wort-Übersetzung

Hier die Wort-für-Wort-Übersetzung des Mangalacharana:

806. maṃgalācaraṇa

maṃgala glückhaft, n./m. Glückhaftigkeit, Glück, Wohlergehen, Segen, etc., m. Bezeichnung des Planeten Mars; ācaraṇa n. das Praktizieren, Tun, Einhalten, Verhaltensregel, Eintreffen; maṃgalācaraṇa n. glückverheißender Vers (auch mehrere Verse) zu Beginn von Texten oder Unternehmungen.

Metrum:
Strophe 1 Indravajrā (4x11 Silben, gaṇas ta, ta, ja, ga, ga, - - ⏑/- - ⏑/⏑ - ⏑/- -), allerdings mit kurzer Silbe am Ende von d.
Strophen 2-5 Śloka (4x8 Silben), 6-8 Prosa

om
svasti prajābhyaḥ paripālayantāṃ ' nyāyyena mārgeṇa mahīṃ mahīśāḥ /
go-brāhmaṇebhyaḥ śubham astu nityaṃ ' lokāḥ samastāḥ sukhino bhavantu // 1 //

om heilige Silbe, s. Nr. 1; svasti n./f. Wohlergehen, Glück, Erfolg; prajā f. Nachkommenschaft, Volk, Menschen, Untertanen etc.; pari-pālayantām (pā) sie sollen schützen, bewahren; nyāyya m. gerecht, richtig; mārga m. Weg, Pfad, Straße; mahī f. die Erde, Land, Königreich; īśa m. Herr, Meister, etc.; mahīśa m. 'Herr der Erde': König; go m./f. Rind, f. Kuh; brāhmaṇa m. Angehöriger des obersten Standes, Brahmane, Priester; śubha hell, schön, glückhaft, n. Wohlergehen, Glück, Wohlstand; astu (as) soll sein; nitya ewig, stets; adv. nityam ewig, immer; loka m. Welt, Leute; sam-asta 'zusammengeworfen,' kombiniert, all-; sukhin glücklich; bhavantu (bhū) sollen werden/sein.

Die Könige sollen das Wohlergehen für die Untertanen bewahren, [und] die Welt auf dem rechten Weg. Für Kühe und Brahmanen soll immerdar Glück bestehen, alle Menschen sollen glücklich sein.

kāle varṣatu parjanyaḥ ' pṛthivī sasya-śālinī /
deśo'yaṃ kṣobha-rahito ' brāhmaṇās santu nirbhayāḥ // 2 //

kāla m. Zeit; varṣatu (vṛṣ) soll regnen; parjanya m. Regen, Regenwolke, Gott des Regens; pṛthivī f. die Erde; sasya n. Getreide, Korn, Frucht jeglicher Pflanze; śālin normalerweise am Ende von Komposita: ausgestattet mit, besitzend; deśa m. Ort, Region, Land; ayam dieser; ksobha m. Schütteln, Aufregung, Unruhe, Angst; rahita verlassen, ohne (mit Instrumental oder am Ende von Komposita); brāhmaṇa m. Angehöriger des obersten Standes, Brahmane, Priester; santu (as) sollen sein; nir-bhaya ohne Furcht, Angst.

Zur (richtigen) Zeit soll der Regen regnen, die Erde [soll] fruchtbar sein, dieses Land ohne Unruhe, die Brahmanen sollen angstlos sein.

aśubhāni nirācaṣṭe ' tanoti śubha-santatim /
smṛti-mātreṇa yat puṃsāṃ ' brahma tan maṃgalaṃ param // 3 //

a-śubha unglücksvoll, unrein, n. Unglück, Sünde, Kalamität; nir-ā-caṣṭe (cakṣ) weist zurück; tanoti (tan) breitet aus, gibt, verleiht; śubha hell, schön, glückhaft, n. Wohlergehen, Glück, Wohlstand; san-tati f. Ausdehnung, Kontinuität, ununterbrochene Reihenfolge, Familie, Nachkommenschaft; smṛti f. Erinnerung; mātra am Ende von Nomen: so viel messend, nur; yad was; puṃs m. Mann, Mensch; brahman n. das Höchste, Absolute; tad das; maṃgala glückhaft, n. Glückhaftigkeit, Glück, Wohlergehen; para hier höchst-, n. das Höchste. Die Strophe wird in Śaṃkarācāryas Kommentar zu Viṣṇusahasranāmastotra 20 (nach Vani Vilas Press Ausgabe 5, S. 54) zitiert, mit viduḥ statt param im letzten Viertel ('das haben [die Weisen] als das Glück erkannt'). Diese Lesung ist die häufigere. Param ist wohl aus Viṣṇusahasranāmastotra 20 hineingeraten, wo der Schluß lautet: pavitraṃ maṃgalaṃ param. Die vorliegende Strophe soll nach Śaṃkara aus dem Viṣṇupurāṇa stammen, ist aber in der mir im Moment zugänglichen Ausgabe der Gītāpress nicht vorhanden.

Welches Brahman, wenn man sich nur [an es] erinnert, der Menschen Unglück zurückweist [und] eine Ausdehnung von Wohlergehen verleiht, das [ist das] höchste Glück.

ati-kalyāṇa-rūpatvān ' nitya-kalyāṇa-saṃśrayāt /
smartṝṇāṃ varadatvāc ca ' brahma tan maṃgalaṃ viduḥ // 4 //

ati Präfix: sehr, überaus, zu; kalyāṇa n. Wohlergehen, Glück; rūpatva n. das Form-sein; nitya ewig, stets; saṃ-śraya m. Wohnstätte, Zuflucht, Schutz (man würde vom Sinn her saṃśrayatvāt erwarten, 'weil es die Wohnstätte von ewigem Wohlergehen ist,' was vielleicht wegen des Versmaßes nicht dasteht); smartṛ m. einer, der erinnert, Lehrer; varadatva n. Das 'Wunscherfüllungstum'; ca und; brahman n. das Höchste, Absolute; tad das; maṃgala glückhaft, n. Glückhaftigkeit, Glück, Wohlergehen; viduḥ (vid) sie haben gewußt, verstanden.

Weil es von der Form höchsten Wohlergehens ist, weil es die Wohnstätte ewigen Wohlergehens ist, weil es demjenigen, der sich [an es] erinnert, Wünsche gewährt, das Brahman haben [die Weisen] als Glückhaftigkeit verstanden.

oṃ-kāraś cātha śabdaś ca ' dvāv etau brahmaṇaḥ purā /
kaṇṭhaṃ bhitvā viniryātau ' tasmān māṃgalikāv ubhau // 5 //
om atha om atha om atha // 6 //

om heilige Silbe (s. Nr. 1); -kāra am Ende von Komposita: machend, m. Macher, wird oft angefügt an nicht flektierte Laute zur Bezeichnung desselben: a-kāra 'der Laut a;' ca und; atha nun, wird häufig am Beginn von Texten gebraucht; śabda m. Ton, Geräusch, Wort, Klang; dvau zwei; etad dieses; brahman/brahmā m. Schöpfergott; purā in früheren Zeiten, einstmals; kaṇṭha m./n. Kehle, Hals; bhitvā (bhid) gespalten habend; vi-nir-yāta herausgekommen; tasmāt (Ablativ von tad) daher, deshalb (tena, 'dadurch,' Instrumental, statt tasmāt bei Apṭe unter atha, wo der Vers zitiert wird); māṃgalika glückverheißend; ubhau beide.

Der Laut om und das Wort atha sind einstmals, indem sie Brahmās Kehle spalteten, hervorgekommen, daher sind beide glückverheißend: om atha om atha om atha.

maṃgalam asmad-gurūṇām
maṃgalaṃ me [a]stu
sarveṣāṃ maṃgalaṃ bhavatu // 7 //

maṃgala glückhaft, n. Glückhaftigkeit, Glück, Wohlergehen; asmad wir; guru schwer, wichtig, verehrungswürdig, m. (oft spiritueller) Lehrer; me mir, mein; astu (as) soll sein; sarva all-; bhavatu (bhū) soll sein/werden.

Das Wohlergehen unserer Gurus, mein Wohlergehen soll sein, aller Wohlergehen soll sein.

oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ om // 8 //

om heilige Silbe (s. Nr. 1); śānti f. u.a. Befriedung, Ende (auch Tod), (u.a. innere) Stille, Frieden.

Om, Frieden, om, Frieden, om, Frieden, om.


Wörtliche Übersetzung

Die Könige sollen das Wohlergehen für die Untertanen bewahren, [und] die Welt auf dem rechten Weg. Für Kühe und Brahmanen soll immerdar Glück bestehen, alle Menschen sollen glücklich sein.

Zur (richtigen) Zeit soll der Regen regnen, die Erde [soll] fruchtbar sein, dieses Land ohne Unruhe, die Brahmanen sollen angstlos sein.

Welches Brahman, wenn man sich nur [an es] erinnert, der Menschen Unglück zurückweist [und] eine Ausdehnung von Wohlergehen verleiht, das [ist das] höchste Glück.

Weil es von der Form höchsten Wohlergehens ist, weil es die Wohnstätte ewigen Wohlergehens ist, weil es demjenigen, der sich [an es] erinnert, Wünsche gewährt, das Brahman haben [die Weisen] als Glückhaftigkeit verstanden.

Der Laut om und das Wort atha sind einstmals, indem sie Brahmās Kehle spalteten, hervorgekommen, daher sind beide glückverheißend: om atha om atha om atha.

Das Wohlergehen unserer Gurus, mein Wohlergehen soll sein, aller Wohlergehen soll sein.


Mangalacharana in Devanagari Schrift

Hier der Mangalacharana in der Schrift, in der in Indien Sanskrit geschrieben wird, also in der Devanagari Schrift: 

806. maṅgalācaraṇa

ओम्
स्वस्ति प्रजाभ्यः परिपालयन्तां न्याय्येन मार्गेण महीं महीशाः /
गोब्राह्मणेभ्यः शुभम् अस्तु नित्यं लोकाः समस्ताः सुखिनो भवन्तु // १ //
काले वर्षतु पर्जन्यः पृथिवी सस्यशालिनी /
देशोऽयं क्षोभरहितो ब्राह्मणास् सन्तु निर्भयाः // २ //
अशुभानि निराचष्टे तनोति शुभसन्ततिम् /
स्मृतिमात्रेण यत् पुंसां ब्रह्म तन् मङ्गलं परम् // ३ //
अतिकल्याणरूपत्वान् नित्यकल्याणसंश्रयात् /
स्मर्तॄणां वरदत्वाच् च ब्रह्म तन् मङ्गलं विदुः // ४ //
ॐकारश् चाथ शब्दश् च द्वाव् एतौ ब्रह्मणः पुरा /
कण्ठं भित्वा विनिर्यातौ तस्मान् माङ्गलिकाव् उभौ // ५ //
ओम् अथ ओम् अथ ओम् अथ // ६ //
मङ्गलम् अस्मद्गुरूणाम्
मङ्गलं मे अस्तु
सर्वेषां मङ्गलं भवतु // ७ //
ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः ओम् // ८ //

Audio mp3s - auch zum Download

Hier findest du einige Audio mp3s, auch zum Download, des Mangalacharana:

Übrigens: Viele Mantra und Kirtan mp3s zum Download findest du auf der Mantra mp3 Seite.

Erläuterungen

Hier ein Kurzvortrag zur Bedeutung von Mangalacharana


Weitere Kirtans, Mantras und Lieder

Mangalacharana ist ein Mangala Mantra, Yoga Vidya Satsang Mantra. Hier findest du weitere inspirierende Lieder und Kirtans:

Links zu Mantras und Kirtans

Youtube Playlist Mangalacharana

Hier findest du alle Youtube Videos zum Mangalacharana

Alternative Schreibweise vom Mangalacharana

Es gibt verschiedene Weisen, wie man die Sanskritschrift transkribieren kann. In Indien findest du Mantras ganz unterschiedlich geschrieben. Hier eine in Indien durchaus übliche alternative Schreibweise, in der man z.B. statt sh s, statt v w, statt langem u oo und statt langem i ee schreibt.

806. Mangalacharana

Om
Swasti Prajabhyah Paripalayantam Nyayyena Margena Maheem Maheesah /
Go Brahmanebhyah Subham Astu Nityam Lokah Samastah Sukhino Bhavantu // 1 //
Kale Varsatu Parjanyah Prithivee Sasya Salinee /
Desoyam Ksobha Rahito Brahmanas Santu Nirbhayah // 2 //
Asubhani Nirachaste Tanoti Subha Santatim /
Smriti Matrena Yat Pumsam Brahma Tan Mangalam Param // 3 //
Ati Kalyana Roopatvan Nitya Kalyana Samsrayat /
Smartrinam Varadatvach Cha Brahma Tan Mangalam Viduh // 4 //
Om Karas Chatha Sabdas Cha Dvav Etau Brahmanah Pura /
Kantham Bhitva Viniryatau Tasman Mangalikav Ubhau // 5 //
Om Atha Om Atha Om Atha // 6 //
Mangalam Asmad Guroonam
Mangalam Me [a]stu
Sarvesam Mangalam Bhavatu // 7 //
Om Santih Om Santih Om Santih Om // 8 //

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Tags: Kirtan, Kirtanheft, Mangala-Mantra, Mangalacharana, Mangalā Charana, Mantra, Spirituelle-Lieder, Vidya, Yoga, Yoga-Vidya-Kirtanheft, Mehr...Yoga-Vidya-Satsang-Mantra, vidya-mantra

Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 10. Oktober 2009 um 12:41pm

Om Swasthi Prajābhyah
Paripāla Yantām
Nyāyena Mārgena Mahīm
Mahīshāh
Go Brāhma-Nebhyah Shubham Astu Nityam
Lokāh Samasthāh Sukhino
Bhavantu

Kāle Varshatu Parjanyāha
Prithvī Sasya Shālinī
Deshoyam Kshobha Rahito
Brāhmanāh Santu Nirbhayāh

Ashubhāni Nirā Chaste
Tanoti Shubha Santatim
Smriti Māntrena Yat Pumsām
Brahma Tan Mangalam Param

Ati Kalyāna Rūpatvāt
Nitya Kalyāna Samshrayāt
Smartrūnām Varadāt Vāchha
Brahma Tan Mangalam Viduh

Om Kāras Cha Atha
Sabdascha
Dwāve Tou Brahmanah Purā
Kantham Bhitvā Viniryātau
Tasmāt Māngalikā Vubhau.
Om Atha Om Atha Om Atha

Mangalam Asmat Gurūnām
Mangalam Me Astu
Sarveshām Mangalam Bhavatu

Om Shāntih Om Shāntih
Om Shāntih Om
Om Frieden Om Frieden
Om Frieden Om


Anrufung – Segenswünsche
Mögen alle Wesen Frieden und Wohl-ergehen erfahren. Mögen die Könige und Regierenden auf rechtschaffene Art und Weise regieren. Mögen alle glücklich sein, Kühe und Brahmanen. Möge in allen Welten Glück herrschen.

Lass Regen zur rechten Zeit und in richtigem Maße fallen, so dass die Erde fruchtbar werde und reiche Ernte bringe. Verschone das Land von Schwierigkeiten jeder Art. Mögen die Priester und Heiligen in Frieden leben, frei von jeder Furcht vor Verfolgung.

Möge keinerlei Unglück irgendwo sein. Möge Brahman, das Höchste Wesen, die Menschheit mit wohlerzogenen Kindern segnen und uns alle Glücksgü-ter verleihen.

Erkenne jenes Brahman als höchste umfassende Glücksverheissung, als all das, was als Glück erscheint, das die ewige Quelle allen Glückes ist, das die Wünsche all jener erfüllt, die über Es meditieren.

Es heisst, am Anfang sprach Brahman die beiden Klänge Om und Atha (jetzt); deshalb sind sie glücksverheissend und segensreich.

Möge Segen auf unseren Meistern ruhen
Möge auch ich gesegnet sein
Mögen alle gesegnet sein

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