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Shanti Mantras Sanskrit Text, deutsche Übersetzung, Video und Audio zum Hören und Rezitieren, mp3 Download, Erläuterungen zu Nutzen, Herkunft und Wirkung. Shanti Mantras ist ein Sanskrit Mantras Stotras und Shlokas für Rezitationen. Erfahre mehr über seine Bedeutung, lausche Videos und Audios, lerne Shanti Mantras, im Yoga Vidya Kirtanheft die Nr. 670, selbst zu singen, anzuleiten, auf einem Musikinstrument zu begleiten.

670. Shanti-mantras
Om Om Om
Shan No Mitrah Sham Varunaha
Shan No Bhavatv Aryama /
Shan Na Indro Brihas-patih
Shan No Vishnur Uru-kramah // 1 //

Namo Brahmane, Namas Te Vayo,
Tvam Eva Pratyaksham Brahmasi,
Tvam Eva Pratyaksham Brahma Vadishyami,
Ritam Vadishyami, Satyam Vadishyami,
Tan Mam Avatu, Tad Vaktaram Avatu,
Avatu Mam, Avatu Vaktaram
Om Shantih Shantih Shantih // 2 // Om
Saha Nav Avatu /
Saha Nau Bhunaktu /
Saha Viryan Karavavahai /
Tejasvi Nav Adhitam Astu Ma Vidvishavahai /
Om Shantih Shantih Shantih // 3 //

Om
Apyayantu Mamangani Vak Pranash Chakshuh Shrotram
Atho Balam Indriyani Cha Sarvani
Sarvam Brahmaupanishadam
Maham Brahma Nirakuryam Ma Ma Brahma Nirakarod-anira-
Karanam Astu, Anirakaranam Me 'stu
Tadatmani Nirate
Ya Upanishatsu Dharmas Te Mayi Santu Te Mayi Santu
Om Shantih Shantih Shantih // 4 //

Om
Bhadran Karnebhih Shrinuyama Devah,
Bhadram Pashyemakshabhir Yajatrah /
Sthirair Angais Tushtuva[gum]sas Tanubhih,
Vyashema Deva-hitam Yad Ayuh /
Svasti Na Indro Vriddha-shravah,
Svasti Nah Pusha Vishva-vedah /
Svasti Nas Tarkshyo Arishta-nemih Svasti No Brihas-patir Dadhatu //

Om Shantih Shantih Shantih // 5 //

Om Yash Chhandasam Rishabho Vishvarupah /
Chhandobhyo 'dhy Anritat Sambabhuva /
Sa Mendro Medhaya Sprinotu /
Anritasya Deva Dharano Bhuyasam /
Shariram Me Vicharsha­nam /
Jihva Me Madhumattama /
Karnabhyam Bhuri Vishruvam /
Brahmanah Kosho' Si Medhayapihitah /
Shrutam Me Gopaya // Om Shantih Om Shantih Om Shantih // 6 //

Om
Aham Vrikshasya Reriva /
Kirtih Prishtham Girer Iva /
Urdhva-pavitro Vajiniva Svanritam Asmi /
Dravinam Savarchasam /
Sumedha Anritokshitah /
Iti Trishankor Vedanuvachanam // Om Shantih Om Shantih Om Shantih // 7 //om Van Me Manasi Pratishthita /

Mano Me Vachi Pratishthitam /

Avir Avir Ma Edhi /
Vedasya Ma Ani Sthah /
Shrutam Me Ma Prahasir Anenadhitenahoratran Sandadhany Anritam Vadishyami /
Satyam Vadishyami /
Tan Mam Avatu /
Tad Vaktaram Avatu /
Avatu Mam /
Avatu Vaktaram /
Avatu Vaktaram /
Om Shantih Om Shantih Om Shantih // 8 // om Bhadran No Api Vataya Manah // Om Shantih Om Shantih Om Shantih // 9 //

Om Yo Brahmanam Vidadhati Purvam /
Yo Vai Vedansh Cha Prahinoti Tasmai /
Tam Ha Devam Atma-buddhi-prakasham /
Mumukshur Vai Sharanam Aham Prapadye // Om Shantih Om Shantih Om Shantih // 10 //


Videos zum Hören und Mitsingen
Erläuterungen und Übersetzungen
Noten und Akkorde
Audio mp3, auch zum Download


Sham No Mitrah ist das erste der wichtigen Shanti Mantras aus den Upanishaden. Sham No Mitrah ist eine Anrufung der Naturkräfte, der Devatas, der Engelswesen.

Shanti Mantras Videos

Übersetzungen und Erläuterungen zum Shanti Mantras

Es gibt verschiedene Weisen, wie man den Shanti Mantras übersetzen kann. Grundsätzlich ist die Bedeutung eines Kirtans mehr als die Bedeutung der einzelnen Worte. Für einen Bhakta, einen Gottesverehrer, einen Kirtanisten, ist ein Kirtan ein Lobpreis Gottes. Oft sind sich auch in Indien die Sänger nicht bewusst, was die Bedeutung der Worte ist. Sie spüren einfach Bhakti, Hingabe, Liebe, Gottesnähe. 

Spirituelle Übersetzung Shanti Mantras

Möge Frieden herrschen in allen drei Welten. Mögen wir in Frieden leben mit unserer Umwelt, mit allen Naturwesen. Mögen wir in Frieden leben in der spirituellen Gemeinschaft. Mögen wir in Frieden leben mit uns selbst. Mögen wir in Frieden leben mit allem was wir erfahren und mit all unseren Aufgaben. Möge überall Frieden sein.

Shanti Mantras Bedeutung und Herkunft

Shanti Mantras stammen aus vedischen Texten, meistens aus den Upanishaden und sind Mantras für den Frieden. Shanti heißt Frieden. Die ganze Hymne gilt jeweils als Mantra und jede Hymne, die mit „Shanti“ endet, gilt als Ganzes als ein Shanti Mantra. Das Wort „Mantra“ hat verschiedene Bedeutungen. Es ist zum einen ein kurzes Mantra, z.B. für die Meditation, aber auch jede Passage aus den Veden gilt auch als Mantra, eben als Veda Mantra. Und so sind die Shanti Mantras Veda Mantras.
Es gibt viele Shanti Mantras, verschiedene Passagen aus den Veden, die man als Friedens-Mantras bezeichnet, die meisten aus den Upanishaden und traditionellerweise wurden die Shanti Mantras gesungen zum Beginn des Studium von Upanishaden, zu Beginn von Vorträgen, auch vor der Meditation. Shanti Mantras schaffen eine friedvolle Schwingung. Man singt dreimal „Shanti“ am Ende jedes Shanti Mantras, um Frieden zu bekommen mit sich selbst, Frieden mit seinen Mitgeschöpfen, Frieden für die ganze Welt. Eine andere Interpretation für dreimal „Shanti“ ist, Shanti für alle drei Welten. Shanti, Frieden, auf der physischen Welt, Shanti, Frieden, auf der Astralwelt und der geistig-emotionalen Welt, Shanti für die Kausalwelt und damit die höchste Welt, die ursprüngliche Welt. Und wenn man so in Frieden mit der physischen, astralen und Kausalwelt lebt, Frieden mit sich selbst lebt und mit seinen Mitmenschen, Frieden mit der ganzen Welt lebt, dann fällt es leichter, die Einheit zu erfahren, das Göttliche überall zu spüren.
Im Sivananda Ashram Rishikesh gibt es zehn Shanti Mantras, die täglich rezitiert werden, typischerweise vor der Morgen-Meditation und vor der Abend-Meditation, und auch bei den Pujas werden meistens zehn Shanti Mantras rezitiert. Bei Yoga Vidya rezitieren wir meistens die vier Shanti Mantras, vier Shanti Mantras, die Swami Vishnu-devananda gerne rezitiert hat vor der Morgen-Meditation oder vor der Abend-Meditation oder auch vor oder nach Vorträgen, insbesondere dann, wenn fortgeschrittenere Schüler da sind.
So war es auch üblich in den Sivananda Yoga Zentren, vor den Morgen-Meditationen oder nach den Morgen-Meditationen, die Shanti Mantras zu rezitieren, diese vier. Man kann davon ausgehen, dass das diese vier waren, die zu Zeiten von Swami Sivananda auch täglich gesungen wurden und in späteren Zeiten die weiteren Shanti Mantras dazu gefügt wurden. Wir folgen in der Reihenfolge der Shanti Mantras im Kirtan-Heft auch der Reihenfolge, dass zuerst die vier Shanti-Mantras in der Reihenfolge gesungen werden, wie sie bei Swami Vishnu-devananda gesungen wurden, und danach die anderen sechs Shanti Mantras auch dort stehen, auch wenn im Sivananda Ashram Rishikesh die Shanti Mantras in einer anderen Reihenfolge gesungen werden. Sie stammen aber aus unterschiedlichen Quellen und man kann gute Gründe finden für unterschiedliche Reihenfolge der Shanti Mantras. Es war sogar mal üblich im Sivananda Ashram Rishikesh, dass an einem Tag die einen fünf Shanti Mantras gesungen wurden und am nächsten Tag die anderen.
Shanti Mantras, die vier Shanti Mantras, die Swami Vishnu-devananda herausgegriffen hat oder die vermutlich Swami Sivananda als die wichtigsten gesehen hatte, haben auch eine gewisse Logik. Im ersten der vier Shanti Mantras wird Frieden angerufen, Frieden mit allen Geschöpfen auf dieser Welt, insbesondere auch mit den Naturwesen. Dort wird darum gebeten, möge Güte sein und Frieden sein mit Mitra, der Sonne, mit Varuna, dem Wassergott, mit Aryama, dem König der Götter, mit dem Lehrer der Götter usw. Und so ruft man die verschiedenen Naturwesen an, die Feinstoffwesen, die Engelswesen, welche die Elemente beherrschen. So bitten wir: „Mögen wir in Harmonie leben mit all diesen Engeln und der Feinstoffwelt.“ Man kann es auch interpretieren als Frieden mit der Welt, in der wir leben. Es ist wie ein Ökologie-Mantra: „Mögen wir in Frieden leben mit allen Elementen dieses Planeten.“
Das zweite dieser Shanti Mantras, „Om Saha Navavatu“, ist ein Mantra für Frieden mit den Menschen, mit denen wir zu tun haben. Dort geht es zunächst mal um den Frieden zwischen Lehrer und Schüler innerhalb der spirituellen Gemeinschaft, aber dieses Mantra gilt auch als Mantra des Friedens innerhalb einer Familie, innerhalb einer Wohngemeinschaft, Kommune, denn wann immer Menschen zusammen sind, lernt man voreinander, ist gegenseitig Schüler und Lehrer.
Das dritte Shanti Mantra ist ein Mantra für den Frieden mit uns selbst. „Mögen wir friedvoll sein mit unserem Körper. Mögen wir in Frieden sein mit unseren Emotionen, mit unseren Gedanken, mit unseren Wünschen, unseren Bedürfnissen, unseren Anliegen.“ So ist also das dritte Shanti Mantra, „Om Apyayantu“, ein Mantra, um in Frieden zu leben mit sich selbst.
Das vierte Shanti Mantra ist ein Mantra, um in Frieden zu leben mit dem, was man im Alltag so erlebt, mit dem, was wir im Alltag zum einen erfahren, und mit dem, was wir im Alltag auch tun und bewirken. So ist das eine gute Logik, das erste Shanti Mantra, „Sham No Mitrah“, Frieden mit der Ökologie, mit dem Planeten, mit der Natur, auch mit den Naturwesen. Das zweite Shanti Mantra, Frieden mit den Menschen, mit denen wir direkt zusammenleben. Drittes Shanti Mantra, Frieden mit uns selbst, körperlich, emotional, geistig. Viertes Mantra, Frieden mit dem, was wir erfahren und Frieden mit dem, was wir zu tun haben und bewirken. Eingeschlossen ist da natürlich der Wunsch für Frieden für die ganze Welt, Frieden für alle Wesen überall, so dass wir den höchsten spirituellen Frieden erreichen können, die Gottverwirklichung.

Text des Shanti Mantras mit diakritischen Zeichen:

Hier der Text des Shanti Mantras in der IAST Transkription, also mit diakritischen Zeichen, auch wissenschaftliche Umschrift genannt. Wenn du dich mit der IAST Umschrift auskennst, weißt du genau, wie die Wörter genau ausgesprochen werden.

om om om
śan no mitraḥ śaṃ varuṇaḥ ' śan no bhavatv aryamā /
śan na indro bṛhas-patiḥ ' śan no viṣṇur uru-kramaḥ // 1 //
namo brahmaṇe, namas te vāyo,
tvam eva pratyakṣaṃ brahmāsi,
tvām eva pratyakṣaṃ brahma vadiṣyāmi,
ṛtaṃ vadiṣyāmi, satyaṃ vadiṣyāmi,
tan mām avatu, tad vaktāram avatu, avatu mām, avatu vaktāram
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ // 2 // om
saha nāv avatu / saha nau bhunaktu / saha vīryaṅ karavāvahai /
tejasvi nāv adhītam astu mā vidviṣāvahai /
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ // 3 //

om
āpyāyantu mamāṅgāni vāk prāṇaś cakṣuḥ śrotram
atho balam indriyāṇi ca sarvāṇi
sarvaṃ brahmaupaniṣadam
māhaṃ brahma nirākuryāṃ mā mā brahma nirākarod-anirā-
karaṇam astu, anirākaraṇaṃ me 'stu
tadātmani nirate
ya upaniṣatsu dharmās te mayi santu te mayi santu
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ // 4 //

om
bhadraṅ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devāḥ, bhadraṃ paśyemākṣabhir yajatrāḥ /
sthirair aṅgais tuṣṭuvā[guṃ]sas tanūbhiḥ, vyaśema deva-hitaṃ yad āyuḥ /
svasti na indro vṛddha-śravāḥ, svasti naḥ pūṣā viśva-vedāḥ /
svasti nas tārkṣyo ariṣṭa-nemiḥ svasti no bṛhas-patir dadhātu //
om śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ // 5 //
oṃ yaś chandasām ṛṣabho viśvarūpaḥ / chandobhyo 'dhy amṛtāt sambabhūva / sa mendro medhayā spṛṇotu / amṛtasya deva dhāraṇo bhūyāsam / śarīraṃ me vicarṣa­ṇam / jihvā me madhumattamā / karṇābhyāṃ bhūri viśruvam / brahmaṇaḥ kośo' si medhayāpihitaḥ / śrutaṃ me gopāya // oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ // 6 //
om
ahaṃ vṛkṣasya rerivā / kīrtiḥ pṛṣṭhaṃ girer iva / ūrdhva-pavitro vājinīva svamṛtam asmi / draviṇaṃ savarcasam / sumedhā amṛtokṣitaḥ / iti triśaṅkor vedānuvacanam // oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ // 7 //oṃ vāṅ me manasi pratiṣṭhitā / mano me vāci pratiṣṭhitam / āvir āvir ma edhi / vedasya ma āṇī sthaḥ / śrutaṃ me mā prahāsīr anenādhītenāhorātrān sandadhāmy amṛtaṃ vadiṣyāmi / satyaṃ vadiṣyāmi / tan mām avatu / tad vaktāram avatu / avatu mām / avatu vaktāram / avatu vaktāram / oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ // 8 //om bhadran no api vātaya manaḥ // oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ // 9 //

oṃ yo brahmāṇaṃ vidadhāti pūrvaṃ / yo vai vedāṃś ca prahiṇoti tasmai / taṃ ha devam ātma-buddhi-prakāśaṃ / mumukṣur vai śaraṇam ahaṃ prapadye // oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ oṃ śāntiḥ // 10 //

Wort-für-Wort-Übersetzung

Hier die Wort-für-Wort-Übersetzung des Shanti Mantras:

Strophe 1 und 2: śam glückverheißend, glücklich, gut, n. Wohlergehen (śan vor Dentalen); naḥ uns; mitra m. vedischer Gott der Verträge zwischen Königen; varuṇa m. vedischer Gott des wahren Worts; bhavatu (bhū) soll sein/werden; aryaman m. vedischer Gott der Gastfreundschaft; indra m. König der Götter; bṛhas m. wohl Genitiv von bṛh, Preisung, Gebet; pati m. Herr; bṛhas-pati m. Herr der Preisung, eine Art Priesterkönig bzw. Lehrer der Götter; viṣṇu m. im Veda: Freund Indras, der mit ihm die Welt ausgebreitet hat; uru breit, weit; krama m. Schritt; uru-krama m. dessen Schritt weit ist; namas n. Verneigung; brahman n. im frühen Veda schwer zu übersetzen, etwa: (dichterische) Formung; te dir; vāyu m. Gott des Windes; tvam du; eva betont vorhergehendes Wort; praty-akṣa vor Augen, manifest; asi (as) du bist; tvām dich; vadiṣyāmi (vad) ich werde sagen, nennen; ṛta n. Wahrheit; satya wahr, n. Wahrheit, höchste Realität; tad das; mām mich; avatu (av) soll fördern; vaktṛ m. Sprecher; śānti f. Beruhigung, Frieden.

Strophe 3: saha mit; nau uns beide (Lehrer und Schüler); avatu (av) soll fördern, förderlich sein: wer das ist, wird nicht angegeben, nach dem Kommentar handelt es sich um das brahman; bhunaktu (bhuj) soll genießen; vīrya n. Männlichkeit, Kraftvolles; karavāvahai (kṛ) wir beide wollen tun; tejasvin m. mit Glanz ausgestattet, strahlend; adhīta (adhi-ī) n. das Gelernte; nicht; mā vi-dviṣāvahai (dviṣ) wir beide wollen nicht hassen; śānti f. Beruhigung, Frieden.

Strophe 4: ā-pyāyantu (pyā) sollen anwachsen, gedeihen; mama mein(e); aṃga n. Glied, Körper; vāk f. Rede, Sprache; prāṇa m. Atem; cakṣus n. Auge; śrotra n. Ohr, Gehör; atho nun, ebenso; bala n. Kraft; indriya n. Sinnesorgan; ca und; sarva all-; brahman n. das Höchste; aupaniṣada zu den Upaniṣads gehörig; nicht; aham ich; mā nir-ā-kuryām (kṛ) ich will nicht zurückweisen; mā nir-ā-karot (kṛ) soll nicht trennen, zurückweisen, verwerfen, widersprechen; mich; a-nir-ā-karaṇam das Nicht-zurückweisen; astu (as) soll sein; me mir; tad das, dort, in dem Fall, oder: tadā dann; ātman m. das Selbst; ni-rata (ram, sich erfreuen) erfreut; ye welche; upaniṣad f. dem jüngsten Teil des Veda zugehöriger Text; dharma m. was feststeht, Gesetz, Brauch, Recht, Natur, Charakter, Qualität, Eigenheit; te sie; mayi bei/in mir; santu (as) sollen sein; śānti f. Beruhigung, Frieden.

Strophe 5: om heilige Silbe (s. Nr. 1); bhadra gut, schön; karṇa m. Ohr; śṛṇuyāma (śru) wir wollen hören, deva m. Gott; paśyema (paś) wir wollen sehen; yajatra des Opfers/der Opfer würdig; sthira fest; aṃga n. Glied, Körper; tuṣṭuvas (stu) gepriesen habend; tanu f. Körper; vy-aśema (aś) wir möchten/wollen erlangen; hita (dhā) gestellt, gelegt; yad welches; āyus n. Leben; svasti n./f. Wohlergehen, Glück, Erfolg; naḥ uns; indra m. König der Götter; vṛddha gewachsen, groß; śravas n. Ruhm; pūṣan m. vedischer Gott der Herden und Wege; viśva all-; vedas n. Habe, Besitz, Kenntnis; tārkṣya m. vedische, mit der Sonne verbundene Gottheit; a-riṣṭa unversehrt; nemi f. Radkranz; bṛhas-pati m. Herr der Preisung o.ä., eine Art Priesterkönig bzw. Lehrer der Götter; dadhātu (dhā) soll setzen, stellen, legen; śānti f. Beruhigung, Frieden.

Strophe 6: Nach Śivānanadāśrama Bhajanāvalī S. 6 ist der Text auch auch in Svarūpabodhopaniṣad zu finden. Nach Deussen handelt es sich um ein "Gebet mit Opferspende eines um Weisheit und Glück bittenden Brahmanschülers, und zwar eines solchen, der sich auf den Lehrberuf vorbereitet, gerichtet an den Gott Indra..." om heilige Silbe (s. Nr. 1); yaḥ welcher; chandas n. Wunsch, Versmaß, Hymne, Text der Vedas; ṛṣabha m. Stier; viśva all-; rūpa n. Form, Gestalt; adhi über, hervor; amṛta nicht gestorben = unsterblich, n. Ambrosia, Unsterblichkeitstrank; sam-babhūva (bhū) ist geworden, entstanden, erschienen; saḥ er; mich; indra m. Name des Königs der Götter; medhā f. Erinnerungsvermögen, Opferritual, Stärke; spṛṇotu (spṛ) soll gewinnen, erlösen, zufriedenstellen, verleihen; deva m. Gott; dharaṇa haltend, tragend, schützend; bhūyāsam (bhū, Prekativ) möge ich sein; śarīra n. Körper; me mir, mein; vi-carṣaṇa schnell, sehr aktiv (unsichere Bedeutung, Herkunft des Worts ungelöst); jihvā f. Zunge madhu süß, angenehm, n. Honig; madhu-mat mit Honig versehen, süß; madhu-mat-tama in höchstem Maße süß (er wünscht, daß er süß, d.h. rhetorisch geschickt reden könne); karṇa m. Ohr; bhūri viel, groß; vi-śruvam (śru, zum Konjunktiv umgedeuteter Injunktiv, s. Hoffmann 237, 247f) ich will deutlich hören; brahman n. in vedischer Zeit: (dichterische) Formung, Gestaltung, später: das Höchste, Absolute; kośa m./n. Eimer, Gefäß, Kiste; asi du bist; api-hita/a-pi-hita bedeckt, verschlossen, oder offen, klar (beide Möglichkeiten machen Sinn); śruta gehört, gelernt; gopāya (Imperativ sg. Des Denominativ von gopa m. Kuhhirte) schütze; śānti f. Beruhigung, Frieden.

Strophe 7: Mantrapuṣpa S. 21 wird die Passage als brahmajñāna-prakāśaka-mantra bezeichnet (Mantra, welcher das Brahman-wissen erhellt), Deussen, 60 Upanishad's S.221, meint: "Eine etwas dunkle, vielleicht auch verderbte, Strophe... Das Metrum ist Mahābṛhatī Yavamadhyā, 8+8+12+8+8 Silben, wobei asmi zur folgenden Zeile zu nehmen und draviṇam zweisilbig zu sprechen (wenn nicht vielmehr sudraviṇam statt asmi draviṇam zu lesen) ist. Eigentümlich ist die hier, wie auch im vierten Anuvāka hervortretende Neigung zum Reime." om heilige Silbe (s. Nr. 1); aham ich; vṛkṣa m. Baum, Deussen vermutet 'Lebensbaum,' Svāmī Vidyānand, Śivānanadāśrama Bhajanāvalī S. 6: 'Baum des saṃsār;' rerivan m. in Bewegung setzender, Sendender (Svāmī Vidyānand: saṃsār-vṛkṣ kā ucched karne vālā, und auch Deussen: "möglicherweise schon hier 'abhauend'"); kīrti f. Ruhm; pṛṣṭha n. Rücken; giri m. Berg; iva wie; ūrdhva aufrecht, hoch, überlegen; pavitra (opfer-)rein, heilig; vājin schnell, m. Pferd, Pfeil, Bezeichnung der Sonne und anderer Gottheiten; su- Präfix: gut, Deussen: möglich ist auch die Lesung vājinīvasu; amṛta nicht gestorben = unsterblich, n. Ambrosia, Unsterblichkeitstrank; asmi ich bin; draviṇa n. bewegliches Gut, Reichtum; sa- Präfix: mit; varcas n. Glanz, Ansehen; medhas für medhā f. Erinnerungsvermögen, Opferritual, Stärke am Ende von Bahuvrīhi-Komposita nach su-, duḥ und a-; ukṣita besprengt, befeuchtet, in älterer Sprache: 'gewachsen'; iti so; tri drei; śaṃku m. Speer, Dolch, Pfahl, Nagel; tri-śaṃku m. Name eines mythischen Königs, der hier nach Deussen wohl zum ersten Mal erwähnt wird. Im späteren Mythos wünschte er mit seinem sterblichen Körper in den Himmel erhoben zu werden. Kein Opferpriester wollte dabei helfen, außer Viśvāmitra, der jedoch nicht verhindern konnte, daß sein Schützling durch den Götterkönig Indra wieder herabgestoßen wurde. Viśvāmitra verschaffte ihm daraufhin einen Halt bzw. eine Welt zwischen Himmel und Erde, wo er heute noch mit dem Kopf nach unten hängt (als Sternkonstellation am südlichen Himmel). veda m. Wissen, insbes. das in den ältesten indoeuropäischen Texten enthaltene; anu-vacana n. Wiederholung, Rezitation, Unterweisung; śānti f. Beruhigung, Frieden.

Strophe 8: Die Sätze werden zu Beginn der Aitareyopaniṣad rezitiert, gehören aber nicht zum Text; zu finden in Mantrapuṣpa S. 12 (ohne Akzente), mit Hindi Erklärungen in Śivānanadāśrama Bhajanāvalī S. 7,8, Mānavagṛhyasūtra 1.4.4,8 hat teilweise andere Lesungen. om heilige Silbe (s. Nr. 1); vāc f. Wort, Sprache; me mein; manas n. Denken, Herz, Wille; prati-ṣṭhita platziert, be-/gefestigt; āvis vor Augen, offen; edhi sei (as, 2.Sg.Imp.); veda m. Wissen, Bezeichnung der in vedischem Sanskrit überlieferten Texte; āṇi m. Zapfen der Achse eines Wagens (ohne zwei davon hält das Rad nicht, weshalb sie sehr wichtig sind: Vergleiche und Metaphern im Zusammenhang des Wagens, seiner Herstellung, seinen Teilen, sind häufig in vedischer Dichtung); sthaḥ (as) ihr beide (Sprache und Denken) seid; śruta n. das Gehörte; mā pra-hāsīḥ (hā) du sollst nicht verlassen; anena durch dieses; adhi-ita gelernt, studiert; ahan n. Tag, am Ende von Komposita ahaḥ; rātri/rātrī f. Nacht; aho-rātra m./n. Tag und Nacht; saṃ-dadhāmi (dhā) ich bringe zusammen, verbinde; amṛta nicht gestorben = unsterblich, n. Ambrosia, Unsterblichkeitstrank; vadiṣyāmi (vad) ich werde sagen, sprechen; satya wahr, n. Wahrheit, Wirklichkeit; tad das; mām mich; avatu (av) soll fördern; vaktṛ m. der Sprecher; śānti f. Beruhigung, Frieden.

Strophe 9: Ṛgveda 10.20.1 bhadraṃ no api vātaya manaḥ ist eine Einzelstrophe (ekapadā); om heilige Silbe (s. Nr. 1); bhadra gut, glücklich, schön, angenehm etc., n. Glück, Wohlergehen; naḥ uns, unser; api nahe, in Richtung; api vātaya wehe in die Nähe (wohl Agni aus 2 angesprochen); manas n. Denken, Herz, Wille; śānti f. Beruhigung, Frieden.

Strophe 10: Nach Śivānanadāśrama Bhajanāvalī S. 9 aus Yogasāra-Upaniṣad. om heilige Silbe (s. Nr. 1); yaḥ welcher; brahman/brahmā m. Bezeichnung des Schöpfergottes; vi-dadhāti (dhā) teilt aus, zu, ordnet an, verbreitet, bringt hervor; pūrva vorder-, östlich, früher, von alters her bestehend; vai fürwahr; veda m. Wissen, insbes. das in den ältesten indoeuropäischen Texten enthaltene; ca und; pra-hiṇoti (hi) sendet aus, treibt vorwärts; tasmai diesem; tam den; ha betont vorhergehendes Wort; deva m. Gott; ātman m. Selbst; buddhi f. Wahrnehmung, Intellekt, Intelligenz; pra-kāśa hell, glänzend, m. Licht, Glanz, Erhellung; mu-mukṣu m. Erlösung Wünschender; śaraṇa n. Schutz, Zuflucht; aham ich; pra-padye (pad) ich gehe hin, nähere mich; śānti f. Beruhigung, Frieden.

Wörtliche Übersetzung

1 und 2: Om, om, om
Glückverheißend soll uns Mitra, glückverheißend Varuṇa, zum Segen uns Aryaman sein, glückverheißend uns Indra [und] Bṛhaspati, glückverheißend uns Viṣṇu, der weit ausschreitet. Verneigung dem brahman, Verneigung Dir, Wind, Du bist das manifestierte brahman, ich nenne Dich das manifestierte brahman, nenne dich die Wahrheit, nenne dich die höchste Realität. Dies (satya/brahman) soll mich fördern, es soll den Sprecher fördern, soll mich fördern, soll den Sprecher fördern.
om, Frieden, Frieden, Frieden.

3: Om
Es soll uns beide fördern, soll mit uns beiden genießen. Wir beide wollen zusammen Kraftvolles tun, strahlend soll uns beiden das Gelernte sein, wir beide wollen keine Feindschaft hegen.
Om, Frieden, Frieden, Frieden

4: Om
Meine Glieder sollen gedeihen, Sprache, Atem, Auge, Gehör, ebenso (meine) Kraft und alle Sinnesorgane. Alles (ist) das brahman, (welches) in den Upaniṣads (geschildert ist).
Nicht will ich das brahman zurückweisen, nicht soll mich das brahman zurückweisen. Nicht-Zurückweisung soll sein, Nicht-Zurückweisung soll mir sein. Dann, wenn das Selbst erfreut ist, sollen die Qualitäten, die in den Upaniṣads sind, in mir sein, sie sollen in mir sein.
Om, Frieden, Frieden, Frieden.

5: Om
Gutes wollen wir mit [unseren] Ohren hören, ihr Götter, Gutes wollen wir mit [unseren] Augen sehen, ihr des Opfers würdige. Mit festen Gliedern [und] Leibern wollen wir, die wir gepriesen haben, das gottgesetzte Alter erreichen. Glück soll uns Indra von großem Ruhm, Glück uns der alles wissende/besitzende Puṣan, Glück uns Tārkṣya mit unversehrtem Radkranz, Glück soll uns Bṛhaspati zuteilen.
Om, Frieden, Frieden, Frieden.

6: Om, welcher allgestaltige Stier der Hymnen aus den Hymnen, aus dem Unsterblichen hervor erschienen ist, der Indra soll mich durch Erinnerungsvermögen zufriedenstellen: ich möge, Gott, ein Träger des Unsterblichen sein, [mein] Körper soll mir beweglich (?) [sein], [meine] Zunge mir mit größter Süßigkeit versehen, mit [meinen] Ohren will ich sehr deutlich hören. Du bist ein Gefäß des brahman, bedeckt/offen durch Erinnerungsvermögen: schütze mir das Gehörte; om, Frieden, Frieden, Frieden.

7: Om, ich [bin], der den Baum in Bewegung setzt, [mein] Ruhm [ist groß] wie der Rücken eines Berges, ich bin hoch und rein wie in der Sonne der gute Unsterblichkeitstrank, Reichtum mit Ruhm; [ich bin] von gutem Erinnerungsvermögen, mit Unsterblichkeitstrank besprengt/durch den Unsterblichkeitstrank gewachsen. So [ist] des Triśaṃku Unterweisung des Veda. Om, Frieden, Frieden, Frieden.

8: Om, die Sprache ist in meinem Denken gefestigt, das Denken ist in meiner Sprache gefestigt; sei mir offenbar, offenbar; ihr beide seid mir die Achsenzapfen des Veda; das Gehörte: du sollst mich nicht verlassen; durch dies Gelernte füge ich Tage und Nächte zusammen; ich werde Unsterbliches sprechen, ich werde Wahrheit sprechen; das soll mich fördern, das soll den Sprecher fördern; es soll mich fördern; es soll den Sprecher fördern, es soll den Sprecher fördern; om, Frieden, Frieden, Frieden.

9: Om, wehe uns gutes Denken her, om, Frieden, Frieden, Frieden.

10: Om, welcher den von alters her bestehenden Brahmā hervorbringt, welcher fürwahr aussendet die Vedas für ihn, in den Schutz zu diesem Gott, der das Licht der Wahrnehmung des Selbst ist, begebe ich mich, ein Erlösung Wünschender, om, Frieden, Frieden, Frieden.

Shanti Mantras in Devanagari Schrift

Hier der Shanti Mantras in der Schrift, in der in Indien Sanskrit geschrieben wird, also in der Devanagari Schrift: 

ओम् ओम् ओम्
शन् नो मित्रः शं वरुणः शन् नो भवत्व् अर्यमा /
शन् न इन्द्रो बृहस्पतिः शन् नो विष्णुर् उरुक्रमः // १ //
नमो ब्रह्मणे/ नमस् ते वायो/
त्वम् एव प्रत्यक्षं ब्रह्मासि/
त्वाम् एव प्रत्यक्षं ब्रह्म वदिष्यामि/
ऋतं वदिष्यामि/ सत्यं वदिष्यामि/
तन् माम् अवतु/ तद् वक्तारम् अवतु/ अवतु माम्/ अवतु वक्तारम्
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः // २ // ओम्
सह नाव् अवतु / सह नौ भुनक्तु / सह वीर्यङ् करवावहै /
तेजस्वि नाव् अधीतम् अस्तु मा विद्विषावहै /
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः // ३ //

ओम्
आप्यायन्तु ममाङ्गानि वाक् प्राणश् चक्षुः श्रोत्रम्
अथो बलम् इन्द्रियाणि च सर्वाणि
सर्वं ब्रह्मौपनिषदम्
माहं ब्रह्म निराकुर्यां मा मा ब्रह्म निराकरोदनिरा
करणम् अस्तु/ अनिराकरणं मे ऽस्तु
तदात्मनि निरते
य उपनिषत्सु धर्मास् ते मयि सन्तु ते मयि सन्तु
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः // ४ //

ओम्
भद्रङ् कर्णेभिः शृणुयाम देवाः/ भद्रं पश्येमाक्षभिर् यजत्राः /
स्थिरैर् अङ्गैस् तुष्टुवागुंसस् तनूभिः/ व्यशेम देवहितं यद् आयुः /
स्वस्ति न इन्द्रो वृद्धश्रवाः/ स्वस्ति नः पूषा विश्ववेदाः /
स्वस्ति नस् तार्क्ष्यो अरिष्टनेमिः स्वस्ति नो बृहस्पतिर् दधातु //
ओम् शान्तिः शान्तिः शान्तिः // ५ //
ॐ यश् छन्दसाम् ऋषभो विश्वरूपः / छन्दोभ्यो ऽध्य् अमृतात् सम्बभूव / स मेन्द्रो मेधया स्पृणोतु / अमृतस्य देव धारणो भूयासम् / शरीरं मे विचर्ष­णम् / जिह्वा मे मधुमत्तमा / कर्णाभ्यां भूरि विश्रुवम् / ब्रह्मणः कोशोऽ सि मेधयापिहितः / श्रुतं मे गोपाय // ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः // ६ //
ओम्
अहं वृक्षस्य रेरिवा / कीर्तिः पृष्ठं गिरेर् इव / ऊर्ध्वपवित्रो वाजिनीव स्वमृतम् अस्मि / द्रविणं सवर्चसम् / सुमेधा अमृतोक्षितः / इति त्रिशङ्कोर् वेदानुवचनम् // ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः // ७ //ॐ वाङ् मे मनसि प्रतिष्ठिता / मनो मे वाचि प्रतिष्ठितम् / आविर् आविर् म एधि / वेदस्य म आणी स्थः / श्रुतं मे मा प्रहासीर् अनेनाधीतेनाहोरात्रान् सन्दधाम्य् अमृतं वदिष्यामि / सत्यं वदिष्यामि / तन् माम् अवतु / तद् वक्तारम् अवतु / अवतु माम् / अवतु वक्तारम् / अवतु वक्तारम् / ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः // ८ //ओम् भद्रन् नो अपि वातय मनः // ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः // ९ //

ॐ यो ब्रह्माणं विदधाति पूर्वं / यो वै वेदांश् च प्रहिणोति तस्मै / तं ह देवम् आत्मबुद्धिप्रकाशं / मुमुक्षुर् वै शरणम् अहं प्रपद्ये // ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः ॐ शान्तिः // १० //

Shanti Mantras Noten und Akkorde

Hier findest du die Noten und die Akkorde des Shanti Mantras. Wenn du Harmonium, Klavier, Gitarre oder ein anderes Melodieinstrument beherrschst oder nach Noten singen kannst, wird dir das sehr hilfreich sein.

670a Shanti Mantras

670b Shanti Mantras

670c Shanti Mantras

Shanti Mantras Harmonium Lern-Video

Sukadev spielt auf dem Harmonium Shanti Mantras, damit du es selbst lernen kannst, mitspielen bzw. auf Harmonium oder anderem Musikinstrument begleiten kannst

Audio mp3s - auch zum Download

Hier findest du einige Audio mp3s, auch zum Download, des Shanti Mantras:

Übrigens: Viele Mantra und Kirtan mp3s zum Download findest du auf der Mantra mp3 Seite.

Erläuterungen

Hier ein Kurzvortrag zur Bedeutung von Shanti Mantras

Rezitation des Shanti Mantras

Alle 4 Shanti Mantras sehr langsam rezitiert

Alle 4 Shanti Mantras sehr langsam rezitiert

Alle 4 Shanti Mantras in mittlerer Geschwindigkeit rezitiert

Schnelle Rezitation der 4 Shanti Mantras

Weitere Kirtans, Mantras und Lieder

Shanti Mantras ist ein Sanskrit Mantras, Stotras und Shlokas für Rezitationen. Hier findest du weitere inspirierende Lieder und Kirtans:

Links zu Mantras und Kirtans

Youtube Playlist Shanti Mantras

Hier findest du alle Youtube Videos zum Shanti Mantras

Alternative Schreibweise vom Shanti Mantras

Es gibt verschiedene Weisen, wie man die Sanskritschrift transkribieren kann. In Indien findest du Mantras ganz unterschiedlich geschrieben. Hier eine in Indien durchaus übliche alternative Schreibweise, in der man z.B. statt sh s, statt v w, statt langem u oo und statt langem i ee schreibt.

670. Santi Mantras
Om Om Om
San No Mitrah Sam Varunah San No Bhavatv Aryama /
San Na Indro Brihas Patih San No Visnur Uru Kramaha // 1 //
Namo Brahmane, Namas Te Vayo,
Tvam Eva Pratyaksam Brahmasi,
Tvam Eva Pratyaksam Brahma Vadisyami,
Ritam Vadisyami, Satyam Vadisyami,
Tan Mam Avatu, Tad Vaktaram Avatu, Avatu Mam, Avatu Vaktaram
Om Santih Santih Santih // 2 // Om
Sah Nav Avatu / Sah Nau Bhunaktu / Sah Veeryan Karavavahai /
Tejasvi Nav Adheetam Astu Ma Vidvisavahai /
Om Santih Santih Santih // 3 //

Om
Apyayantu Mamangani Vak Pranas Chaksuh Srotram
Atho Balam Indriyani Cha Sarvani
Sarvam Brahmaupanisadam
Maham Brahma Nirakuryam Ma Ma Brahma Nirakarod Anira
Karanam Astu, Anirakaranam Me stu
Tadatmani Nirate
Ya Upanisatsu Dharmas Te Mayi Santu Te Mayi Santu
Om Santih Santih Santih // 4 //

Om
Bhadran Karnebhih Srinuyama Devah, Bhadram Pasyemaksabhir Yajatraha /
Sthirair Angais Tustuva[gum]sas Tanoobhih, Vyasema Deva Hitam Yad Ayuh /
Swasti Na Indro Vriddha Sravah, Swasti Nah Poosa Viswa Vedaha /
Swasti Nas Tarksyo Arista Nemih Swasti No Brihas Patir Dadhatu //
Om Santih Santih Santih // 5 //
Om Yas Chhandasam Risabho Viswaroopaha / Chhandobhyo dhy Amritat Sambabhoova / Sa Mendro Medhaya Sprinotu / Amritasya Deva Dharano Bhooyasam / Sareeram Me Vicharsa­nam / Jihva Me Madhumattama / Karnabhyam Bhoori Visruvam / Brahmanah Koso Si Medhayapihitaha / Srutam Me Gopaya // Om Santih Om Santih Om Santih // 6 //
Om
Aham Vriksasya Reriva / Keertih Pristham Girer Iva / Oordhva Pavitro Vajineeva Swamritam Asmi / Dravinam Savarchasam / Sumedha Amritoksitaha / Iti Trisankor Vedanuvachanam // Om Santih Om Santih Om Santih // 7 //om Van Me Manasi Pratisthita / Mano Me Vachi Pratisthitam / Avir Avir Ma Edhi / Vedasya Ma Anee Sthaha / Srutam Me Ma Prahaseer Anenadheetenahoratran Sandadhamy Amritam Vadisyami / Satyam Vadisyami / Tan Mam Avatu / Tad Vaktaram Avatu / Avatu Mam / Avatu Vaktaram / Avatu Vaktaram / Om Santih Om Santih Om Santih // 8 //om Bhadran No Api Vataya Manaha // Om Santih Om Santih Om Santih // 9 //

Om Yo Brahmanam Vidadhati Poorvam / Yo Vai Vedams Cha Prahinoti Tasmai / Tam Ha Devam Atma Buddhi Prakasam / Mumuksur Vai Saranam Aham Prapadye // Om Santih Om Santih Om Santih // 10 //



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Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 5. Oktober 2009 um 12:23pm
Shanti Mantras helfen, eine Schwingung des Friedens zu erzeugen. Frieden mit allen körperlichen Wesen, mit unserem Lehrer, mit den Devas oder Engeln sowie mit den verschiedenen Teilen unseres Körpers.


670 1 Sham No Mitrah Shanti Mantra Strophe 1 langsam

Sham No Mitrah ist das erste der wichtigen Shanti Mantras aus den Upanishaden. Sham No Mitrah ist eine Anrufung der Naturkräfte, der Devatas, der Engelswesen. Hier hörst du Sham No Mitrah einmal in langsamer Geschwindigkeit. So kannst du mitrezitieren und das Mantra auswendig lernen.

670 1 Sham No Mitrah Shanti Mantra Strophe 1 normal

Willkommen zur Rezitation des Sham No Mitrah Shanti Mantra, hier rezitiert in normaler, also mittlerer Geschwindigkeit von Sukadev Bretz, dem spirituellen Leiter von Yoga Vidya. Sham No Mitra ist das erste der wichtigen Shanti Mantras aus den Upanishaden. Sham No Mitrah ist eine Anrufung der Naturkräfte, der Devatas, der Engelswesen. Hier hörst du Sham No Mitrah einmal in mittlerer Geschwindigkeit. So kannst du mitrezitieren oder einfach nur lauschen und die Friedenskraft des Mantras auf dich wirken lassen.

Om
Sham No Mitrah
Sham Varunaha
Sham No Bhava Tyaryamā
Sham Na Indro Brihaspatihi
Sham No Vishnururu Kramaha
Namo Brahmane, Namaste Vāyo
Tvameva Pratyaksham Brahmāsi
Tvāmeva Pratyaksham Brahma Vadishyāmi
Ritam Vadishyāmi
Satyam Vadishyāmi
Tan Māmavatu
Tad Vaktāram-Avatu
Avatu Mām, Avatu Vaktāram
Om Shāntih, Shāntih, Shāntih

670 2 Sahana Navavatu Shanti Mantra Strophe 2 langsam 3x

Om Sahanavavatu – Shanti Mantra langsame Rezitation 3x – zum Lernen und Mitrezitieren für dich. Das bekannteste Shanti Mantra ist das Om Sahanavavatu Sahanau Bhunaktu Mantra. Es stammt aus der Taittiriya Aranyaka und auch aus der Tattiriya Upanishad (2.2., 3.1).Sukadev Bretz, Leiter von Yoga Vidya, rezitiert es hier sehr langsam und sehr ruhig. Das kann helfen, die Friedenskraft des Mantras zu erfahren. Dieses Mantra stärkt die Friedensenergie mit deiner Umgebung, deinem Umfeld, den Menschen, mit denen du zusammenlebst, in der spirituellen Gemeinschaft und auch in der Familie, in einem gemeinnützigen Verein.

670 2 Sahana Navavatu Shanti Mantra Strophe 2 mittel

Ein besonderes Mantra für Frieden mit deinen Mitmenschen. Sukadev rezitiert es mittelschnell. So kannst du das Mantra gut mit rezitieren, auf dich wirken lassen. Das Sahanavavatu Mantra stammt aus der Taittiriya Aranyaka und auch aus der Tattiriya Upanishad (2.2., 3.1). Es ist eines der populären Mantras und wird gerne zu Anfang von Vorträgen rezitiert.



Om Saha Nāvavatu
Saha Nau Bhunaktu,
Saha Vīryam Karavāvahai
Tejas Vinā Vadhī Tamastu,
Mā Vidvishāvahai
Om Shāntih, Shāntih, Shāntih

670 3 Om Apyayantu Mamangani Shanti Mantra Strophe 3 langsam

Lausche dem Om Apyayantu Mamangani Shanti Mantra. Es ist das dritte der vier bei Yoga Vidya gerne rezitierten Shanti Mantras und auch eines der 10 im Sivananda Ashram Rishikesh rezitierten Shanti Mantras. Hier wird das Apyayantu Mangangani Vak Pranas Chakshuh Shrotram Mantra sehr langsam rezitiert, drei Mal.

670 3 Om Apyayantu Mamangani Shanti Mantra Strophe 3 normal

Hier erwartet dich das Om Apyayantu Shanti Mantra Rezitation 1x in normaler Geschwindigkeit rezitiert - so kannst du es besonders leicht mitrezitieren und üben.Spüre, wie die starke Heilkraft des Mantras dich durchströmt. Lass die Schwingung des Mantras ganz auf dich wirken – ein Shanti Mantra mit starker Wirkung für inneren und äußeren Frieden. Das Apyayantu ist das dritte der vier bei Yoga Vidya gerne rezitierten Shanti Mantras und auch eines der 10 im Sivananda Ashram Rishikesh rezitierten Shanti Mantras. Hier wird das Apyayantu Mangangani Vak Pranas Chakshuh Shrotram Mantra ein Mal in mittlerer Geschwindigkeit rezitiert. Das ist ideal zum Lernen, ideal zum Mitrezitieren, ideal auch zum Auswendiglernen. Dieses Mantra ist eine Einfügung vor der Chandogya Upanishad und der Kena Upanishad. Es ist ein Mantra für den Frieden mit all deinen Körperteilen und mit den Teilen deiner Persönlichkeit und deiner Seele.



Om Āpyāyantu Mamāngāni
Vāk Prānas Chakshuh Shrotram
Atho Balam Indriyāni Cha Sarvāni
Sarvam Brahmopanishadam
Māham Brahma Nirākuryām
Mā Mā Brahma Nirākarod
Anirākaranam Astu
Anirākaranam Me Astu
Tadātmani Nirate
Ya Upanishatsu Dharmāh
Te Mayi Santu, Te Mayi Santu
Om Shāntih, Shāntih, Shāntih

670 4 Om Bhadram Karnebhih Shanti Mantra Strophe 4 langsam

Frieden im Alltag - ist das möglich? Ja, denn es gibt ein großartiges Mantra dafür: dieses. Om Bhadram Karnebhih Shanti Mantra Rezitation 1x langsam rezitiert – zum Lernen, Mitrezitieren und Üben. Das Bhadram Karnebhih Shrinuyama Devaha Mantra ist ein Shanti Mantra, ein Mantra für Friedenskraft. Das Om Bhadram Karnebhih ist das letzte der vier bei Yoga Vidya gerne rezitierten Shanti Mantras und auch eines der 10 im Sivananda Ashram Rishikesh rezitierten Shanti Mantras. Hier rezitiert Sukadev das Om Bhadram Karnebhih Shanti Mantra ein Mal sehr ruhig und langsam.

670 4 Om Bhadram Karnebhih Shanti Mantra Strophe 4 normal

Du wünschst dir mehr Frieden für alle? Dann rezitiere mit. Mittelschnelle Rezitation des Bhadram Karnebhih Shanti Mantra – zum Lernen, Mitrezitieren und für eine Schwingung des Friedens mit dir Selbst und deiner Umgebung. Hier findest du eine Rezitation des Om Bhadram Karnebhih Shrinuyama Devaha Mantras in mittlerer Geschwindigkeit, also so, wie es normalerweise in den Yoga Vidya Zentren und Ashrams rezitiert wird. Das Bhadram Karnebhih Shrinuyama Devaha Mantra ist ein Shanti Mantra. Shanti bedeutet Frieden. Das Om Bhadram Karnebhih ist das letzte der vier bei Yoga Vidya gerne rezitierten Shanti Mantras und auch eines der 10 im Sivananda Ashram Rishikesh rezitierten Shanti Mantras. Hier rezitiert Sukadev das Om Bhadram Karnebhih Shanti Mantra ein Mal in ganz klassischer Geschwindigkeit. Er rezitiert es so, wie er es von seinem Lehrer, Swami Vishnu-devananda, gelernt hat. Dieses Mantra stammt aus dem Rig Veda 1.89.8,6. Es ist ein Mantra für den Frieden mit allem, mit dem du im Alltag zu tun hast.



Om Bhadram Karnebhih
Shrinuyāma Devāha
Bhadram Pashye
Mākshabir Yajatrāh
Sthirair-Angais
Tushtuvaamsas-Tanubhihi
Vyashema Devahitam Yadāyuhu
Svasti Na Indro Vriddhashravāh
Svasti Nah Pūshā Vishwa Vedāh
Svasti Nas-Tārkshyo
Arishtanemihi
Svasti No Brihaspatir Dadhātu
Om Shāntih, Shāntih, Shāntih

670 Shanti Mantras 4 Strophen langsam

Langsame Rezitation der 4 Shanti Mantras aus den Upanishaden, den klassischen indischen Jnana Yoga Schriften. Ideal zum Mitrezitieren, zum Lernen und Üben. Shanti Mantras gelten als Friedensnsmantras. Sie helfen, dass man eine Friedensenergie spürt, eine Friedensenergie mit sich selbst, mit anderen, mit der ganzen Welt. Shanti Mantras stammen aus den Veden, meist aus den Upanishaden. Bei Yoga Vidya werden gerne die 4 Shanti Mantras rezitiert, die auch von Swami Vishnu-devananda rezitiert wurden. Sie sind Teil der 10 Shanti Mantras, die im Sivananda Ashram Rishikesh täglich rezitiert werden, und auch im Shivalaya Retreatzentrum bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier der Text: om om om / śaṃ no mitraḥ śaṃ varuṇaḥ śaṃ no bhavatv aryamā / śaṃ na indro bhas-patiḥ śaṃ no viṣṇur uru-kramaḥ // namo brahmaṇe, namas te vāyo/ tvam eva pratyakṣaṃ brahmāsi / tvām eva pratyakṣaṃ brahma vadiṣyāmi, / taṃ vadiṣyāmi, satyaṃ vadiṣyāmi / tan mām avatu, tad vaktāram avatu, avatu mām, avatu vaktāram / oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ // // om / saha nāv avatu / saha nau bhunaktu / saha vīryaṃ karavāvahai / tejasvi nāv adhītam astu mā vidviṣāvahai / oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ . // // om / āpyāyantu mamāṅgāni vāk prāṇaś cakṣuḥ śrotram / atho balam indriyāṇi ca sarvāṇi / sarvaṃ brahmaupaniṣadam / māhaṃ brahma nirākuryāṃ mā mā brahma nirākarod / anirākaraṇam astv anirākaraṇaṃ me 'stu / tadātmani nirate / ya upaniṣatsu dharmāḥ te mayi santu te mayi santu / oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ. // // om / bhadraṃ karṇebhiḥ śṇuyāma devāḥ bhadraṃ paśyemākṣabhir yajatrāḥ / sthirair aṅgais tuṣṭuvāṃsas tanūbhiḥ vyaśema deva-hitaṃ yad āyuḥ // svasti na indro vddha-śravāḥ svasti naḥ pūṣā viśva-vedāḥ / svasti nas tārkṣyo ariṣṭa-nemiḥ svasti no bhas-patir dadhātu // om śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ //

670 Shanti Mantras 4 Strophen normal

Lass dich von der Rezitation der 4 Shanti Mantras aus den Upanishaden, in normaler, also mittlerer Geschwindigkeit, wie bei den Rezitationen bei Yoga Vidya. Ideal zum Mitrezitieren, zum Lernen und Üben, verzaubern. Die Shanti Mantras können dir helfen, mehr Frieden in dir selbst zu erfahren, mehr Frieden auszustrahlen und so auch für mehr Frieden in deiner Umgebung oder gar der ganzen Welt helfen. Spüre während der Rezitation, wie die Friedensenergie in dir aufsteigt und du zunehmend mehr in Einklang mit dir selbst kommst. Shanti Mantras stammen aus den Veden, meist aus den Upanishaden. Bei Yoga Vidya werden gerne die 4 Shanti Mantras rezitiert, die auch von Swami Vishnu-devananda rezitiert wurden. Sie sind Teil der 10 Shanti Mantras, die im Sivananda Ashram Rishikesh täglich rezitiert werden, und auch im Shivalaya Retreatzentrum bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

670 Shanti Mantras 4 Strophen schnell



Om Yash Chhandasām Rishabho Vishwa Rūpah
Chhan Dobhy’ Odhy Amritāt Sam Babhūva
Sa Mendro Medhayā Sprinotu
Amritasya Deva Dhārano Bhūyā-sam
Sharīram Me Vichar Shanam
Jihwā Me Madhu Mat Tamā
Karnā Bhyām Bhūri Vishruvam
Brahmanah Koshosi Medhayā Apihitah
Shrutam Me Gopāya
Om Shāntih Shāntih Shāntih


Om Aham Vrik-Shasya Reriva
Kīrtih Prishtham Gireriva
Urdhwa Pavitro Vājinīva
Swamritam Asmi
Dravinam Savar-Chasam
Sumedha Amritok-Shitah
Iti Trishankor-Veda Anu Vachanam
Om Shāntih, Shāntih, Shāntih

Om Vāng Me Manasi Pratishthitā
Mano Me Vāchi Pratishthitam
Avirā Avīrma Edhi
Vedasya Ma Anīsthah

Om Bhadram No Api Vātaya Manah
Om Shāntih Shāntih Shāntih

Om Yo Brahmānam Vidadhāti Pūrvam
Yo Vai Vedāmscha Prahinoti
Tasmai
Tam Ha Devam Atma Buddhi Prakāsham
Mumukshur Vai Sharanam Aham Prapadye
Om Shāntih Shāntih Shāntih


Shrutam Me Mā Prahāsīh
Anena Adhītena
Aho Ratrān Sanda Dhāmi
Ritam Vadishyāmi
Satyam Vadishyāmi
Tan Māmavatu
Tad Vaktāram-Avatu
Avatu Mām, Avatu Vaktāram, Avatu Vaktāram
Om Shāntih, Shāntih, Shāntih

Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 5. Oktober 2009 um 12:25pm
Übersetzt bedeuten die Mantras:

Om. Möge die Sonne gut zu uns sein. Möge der Gott der Wasser gut zu uns sein. Möge Aryama gut zu uns sein, möge der König der Götter und mögen die Lehrer der Götter gut zu uns sein. Möge Vishnu der großen Schritte gut zu uns sein. Verneigungen vor dem Höchsten. Verneigungen vor Dir, Wind! Du bist wirklich das sichtbare Brahman. Ich werde Dich als das sichtbare Brahman verkünden. Ich werde einfach nur Dich rufen. Ich werde Dich Wahrheit nennen. Möge das Göttliche mich beschützen. Möge Es den Lehrer beschützen. Om Frieden, Frieden, Frieden.

Om. Möge das Göttliche uns beide be-schützen, Lehrer und Schüler. Möge Es uns beide die Wonne der Befreiung geniessen lassen. Mögen wir beide uns anstrengen, die wahre Bedeutung der Schriften zu erfassen. Möge unser Lernen ausgezeichnet sein. Mögen wir niemals miteinander streiten. Om Frieden, Frieden, Frieden.

Om. Mögen meine Glieder, Sprache, Lebensenergie, Auge, Ohr, Stärke und alle meine Sinne zu großer Vitalität he-ranwachsen. All diese sind das Brahman der Upanishaden. Möge ich niemals Brahman verleugnen. Möge Brahman mich niemals zurückweisen. Möge es niemals Zurückweisung durch das Brah-man geben. Lasse sich all die Tugenden, von denen in den Upanishaden geschrie-ben steht, in mir festigen. Möge ich mich erfreuen in meinem Selbst. Mögen die Tugenden sich in mir festigen. Om Frie-den, Frieden, Frieden.

Om. Götter! Mögen wir mit unseren Oh-ren hören was gut für uns ist. Oh ja, mö-gen wir mit unseren Augen erblicken, was gut für uns ist. Mögen wir das Leben, das uns von den Göttern zugeteilt wurde, geniessen, und die Götter mit unserem Körper preisen. Möge Indra, der Mächtige, uns ehrwürdigen Ruhm und Glück gewähren. Möge Er, der Ernährer und Besitzer allen Wohlstands, uns das geben, was gut für uns ist. Möge die Gottheit der schnellen Bewegung gnädig zu uns sein, und möge der Beschützer der Großen auch uns beschützen. Om Frieden, Frieden, Frieden.

Om. Möge er, der Gott aller Wesen, der über alle Veden und ihren Nektar hinaus-ragt, mich mit Weisheit segnen. Möge ich geschmückt sein mit dem Wissen über Brahman, das zur Unsterblichkeit führt. Möge mein Körper stark und kräftig sein (um über Brahman meditieren zu können). Möge meine Zunge immer angenehm sprechen. Möge ich viel mit meinen Oh-ren hören. Du bist die Hülle Brahmans, der durch weltliche Makel verdeckt ist (und nicht durch den Intellekt erfassbar). Möge ich nie vergessen, was ich gelernt habe. Om Frieden, Frieden, Frieden.

Om. Ich bin der Zerstörer des Baums (von Tod und Wiedergeburt). Mein Ruf ist so hoch wie der Gipfel des Berges. Ich bin in meiner Essenz rein wie die Sonne. Ich bin das höchste Gut. Ich bin allwisend, un-sterblich, unzerstörbar. Das verwirklichte Trishanku. Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Om. Lasse das, was ich sage, auch in meinen Gedanken sein. Lasse meine Ge-danken auch in meiner Rede sein. Gib, dass Brahman sich mir enthüllt. Lass Geist und Rede mich befähigen, die Wahrheit der Veden zu erfassen. Lass das, was ich höre, nicht vergeblich sein. Lass mich Tag und Nacht mit Lernen und Nachdenken verbringen. Ich denke Wahr-heit. Ich spreche Wahrheit. Möge diese Wahrheit mich beschützen. Möge die Wahrheit den Lehrer beschützen. Beschütze mich. Beschütze den Lehrer. Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Om. Möge mein Geist und all das (Körper, Sinnesorgane, Lebensenergien usw.) gut und gesund sein. Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Om. Zu Ihm nehme ich Zuflucht, der dieses Universum zu Beginn geschaffen hat und den die Veden ruhmreich preisen, mit festem Vertrauen und Glauben, dass mein Intellekt erstrahlen möge vom Wissen über Brahman. Om, Frieden, Frieden, Frieden.
Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 6. Oktober 2009 um 5:08pm
Swami Vishnu

Gopal, ein direkter Schüler von Swami Vishnu Devananda, hat uns eine Reihe von alten Kirtanaufnahmen von seinem Yoga Meister Swami Vishnu Devananda gesungen, geschenkt. Sukadev möchte diese wunderbaren Schätze  gerne mit allen Bloglesern teilen.

Am besten seid euch beim Anhören bewusst:
Solchen mp3s zuzuhören, ist so etwas wie ein Einschwingen auf Swami Vishnu-devananda. Wenn ihr mit einer gewissen Hingabe hineinhört, kann Swamiji euch sehr nahe kommen.

Los geht es mit den Shanti Mantras, Mantras für den Frieden auf der Welt. Den Text findet ihr im Yoga Vidya Kirtanheft unter der Nummer 670.
Weitere Kirtans werden in den nächsten Wochen hier im Blog veröffentlicht.


Ich wünsche euch tiefe Inspiration und Freude im Herzen.

Om Shanti, liebe Grüße
Rukmini

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Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 17. Dezember 2010 um 10:41pm

 

Rezitation von 10 Shanti Mantras für inneren Frieden, Glück und Freude - gesungen von Sitaram im Yoga Vidya Center Bad Meinberg. Die Shanti Mantras sind Teil der Upanishaden. Sie helfen dabei, ein tiefes Gefühl des Friedens zu erfahren, sozusagen "spirituelle Erbauung." In dieser Rezitation der Shanti Mantras sind Ganesha Stotras vorangestellt.

Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 27. November 2011 um 3:35pm

Om Sahana Vavatu - Shanti Mantra - Friedens Chanting mit Swami Atma

Om Sahanavavatu Mantra Rezitation im Sivananda Ashram Rishikesh

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