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Swami Sivananda: Samadhi

Samadhi ist Einssein mit Gott. Es ist eine überbewusste Erfahrung.

Es ist Adhyatmic Anubhava, die Verwirklichung des Selbst

Samadhi, Ekstase, ist wonnevolle Vereinigung. Der Geist geht im Ewigen, dem Atman, auf wie Salz in Wasser oder Kampfer in der Flamme. Es ist ein Zustand reinen Bewusstseins.

Samadhi verankert dich im Atman. Durch Samadhi wird das begrenzte Selbst im gren­zenlosen absoluten Bewusstsein aufgenommen. Das Einssein von Jivatman (individuelle Seele) und Paramatman (höchste Seele)

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Handle jetzt. Lebe jetzt. Erkenne jetzt. Verwirkliche jetzt. Sei jetzt glücklich.

Jeder Tod ist eine Erinnerung. Jede Glocke, die läutet, sagt: „Das Ende ist nahe.“ Jeder Tag stiehlt dir einen Teil deines kostbaren Lebens. Deshalb stürze dich sehr ernsthaft in ausdauerndes Sadhana.

Falle niemals fruchtlosem Bedauern zum Opfer. Heute ist der beste Tag. Heute ist der Tag für eine neue Geburt. Beginne jetzt das Sadhana. Sage mit gefalteten Händen den früheren Fehlern und Irrtümern Lebewohl. Du hast

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Manchmal sitzt der Aspirant fest. Er kommt auf seinem Weg nicht voran. Manchmal wird er von Siddhis abgelenkt. Er verfehlt seinen Weg und schlägt eine andere Richtung ein. Er verfehlt das Ziel. Manchmal wird er von Versuchungen und Widerwärtigkeiten heimge­sucht. Manchmal empfindet er falsche Zufriedenheit. Er denkt, er habe das Ziel erreicht und unterbricht jedes Sadhana. Manchmal ist er sorglos, faul und träge. Er kann kein Sad­hana machen. Daher sei ewig wachsam, wie der Kapitän eines Schiffe

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1. Es gibt die Erleuchtung. Viele Menschen haben die Erleuchtung erfahren. Buddha, Jesus, Laotse, Sokrates, Ramana Maharshi, Ramakrishna, Swami Sivanananda, Sathya Sai Baba, Anandamayi Ma, Amritanandamayi Ma, Mutter Meera und viele weitere. Sie bezeugen, dass es die Erleuchtung gibt. Dass es ein gutes Ziel ist. Und dass jeder Mensch dieses Ziel erreichen kann. Erleuchtung bedeutet innerer Frieden, inneres Glück und umfassende Liebe. Erleuchtung bedeutet Egolosigkeit, Einheitsbewusstsein, im Lich

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Dem gewöhnlichen Charakter scheint es so als ob Andere der Toleranz bedürften.
Ein hoch entwickelter Charakter kennt keine Toleranz weil es so etwas wie Andere nicht gibt.
Sie hat alle Ideen von Individualität auf gegeben und hat ihre Güte ohne Urteile in jede Richtung entwickelt.
Niemals hassend, niemals widerstehend, niemals streitend lernt sie einfach immer und existiert immer.
Lieben, hassen, Erwartungen haben das sind Verhaftungen.
Verhaftungen verhindern das Wachsen der wahren Natur.
Darum

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Der allmähliche innere Vorgang ist ganz still und unsichtbar wie das stille sich Entfalten einer Knospe in den Nachtstunden. Deshalb verliere nicht den Mut. Entmutige dich nicht selbst mit dem Gedanken, dass du nicht vorankommst.

Wirklicher spiritueller Fortschritt wird richtig und genau gemessen in Friedfertigkeit, Gelassenheit und Ruhe, die du im Wachzustand ausstrahlst. Dein Körper und dein Geist sind gesund, die Ausscheidungen spärlich, die Stimme ist lieblich, das Gesicht strahlend und die

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Ist der Tempel heiliger als das Feld?

Ist der Tempel heiliger als das Feld?

Ist eine Priesterrobe heiliger als ein Arbeitsanzug?

Das sind zwei Fragen, die im Hua Hu Ching gestellt werden.

http://spiritual-minds.com/easternrelgions/laotzu/Hua%20Hu%20Jing.pdf

Sure 8

Ich erkläre das es nichts zu lehren gibt,

keine Religion

keine Wissenschaft,

keine Information kann deinen Verstand zurück zum Dao leiten.

Heute spreche ich auf diese Art. Morgen ist etwas anderes in Mode.

Der Integrale Weg ist immer jenseits von Worten und jenseits des Verstandes.

S

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Schreite immer weiter voran. Dabei musst du auf viele Berge klettern. Du kannst nicht mit einem Sprung den Mount Everest besteigen. Auf dem spirituellen Weg wird nicht gesprungen.

Selbstverwirklichung ist kein sechsjähriger Universitätskurs. Sie ist das Ergebnis von intensivem und langem Sadhana.

Es gibt keine Abkürzung auf dem spirituellen Weg. Es gibt keine königliche Straße zum Reich unsterblicher Wonne. Es gibt keine Halbheiten auf dem göttlichen Pfad. Es bedarf harter und strenger Disziplin

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Swami Sivananda: Der spirituelle Weg

Der spirituelle Weg erscheint vielleicht zu Beginn hart, dornig, steil und schlüpfrig. Der Verzicht auf gewisse Gewohnheiten ist zu Beginn schmerzlich. Wenn du hart kämpfst, um auf dem Weg zu bleiben und einmal eine eindeutige Entscheidung und einen festen Entschluss gefasst hast, wird es sehr einfach. Du entwickelst Interesse und eine neue Freude. Dein Herz wird sich öffnen. Du bekommst einen weiteren Blick des Lebens. Du hast eine neue, weite Sicht. Du spürst die Hilfe von den unsichtbaren Hän

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Kamalasana ist eine andere Bezeichnung für Padmasana. Sukadev erläutert Bedeutung, Wirkung und Ausführung von Kamalasana, dem Lotossitz, auch geschrieben Lotussitz. Mehr zu dieser Sitzhaltung auf wiki.yoga-vidya.de/Kamalasana. Kamalasana – Lotossitz für Pranayama und Meditation gehört zu den schwierigeren Sitzhaltungen in der Meditation, eine der Variationen des Meditationssitzes. Alle Variationen erläute

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Während einer Zeit intensiven Sadhanas meide nach Möglichkeit die Gesellschaft des anderen Geschlechts. Maya wirkt unterschwellig und so heimlich, dass du die Auswirkungen der Ablenkung gar nicht bemerkst.

Halte den Geist voll beschäftigt mit spirituellen Anliegen. Halte dich möglichst weit entfernt von allem, was deine Wünsche und Leidenschaften anfachen könnte. Prüfe deine spirituelle Stärke nicht, wenn du Anfänger auf dem spirituellen Weg bist. Begib dich nicht in schlechte Gesellschaft, wenn

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Swami Sivananda: Bemühen und Vollendung

Gute Absichten alleine genügen nicht. Sie müssen von guten Taten unterstützt werden. Du beginnst den spirituellen Weg vielleicht mit den besten Absichten, Atma Jñana, Erkenntnis des Selbst, zu er­reichen. Wenn du aber nicht aufmerksam und fleißig bist, wenn dein Sadhana nicht intensiv und strikt ist, und wenn du dich nicht in Acht nimmst vor Lust, Zorn, Habgier, Egoismus und Selbstsucht, können dir gute Absichten alleine nicht zum Erfolg verhelfen.

Ethische Reinheit und spirituelles Streben sind

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Stolz auf dem spirituellen Weg

Eine Gefahr auf dem spirituellen Weg ist Stolz. Ein stolzer Mensch sieht sich getrennt von seinen Mitmenschen und der Natur. Er blockiert dadurch seine tiefere Erleuchtung. Diese Gefahr gibt es im Hinduismus wie im Buddhismus. Wir müssen allen Stolz überwinden und Demut und Bescheidenheit üben, wie es der Dalai Lama vormacht.
Stolz kann man vor allem durch den Weg der umfassenden Liebe überwinden. Man lebt für das Glück aller Wesen und nimmt seine Mitmenschen wichtiger als sich selbst.
Stolz ha

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Swami Sivananda: Sadhana

Sadhana, spirituelle Praxis, ist eine bewusst in ein System gefasste systematische Entwicklung. Sadhana ist der Grund, warum wir hierher auf diese Welt gekommen sind – nämlich, um in unserer Evolution voranzuschreiten.

Abhyasa, Übung, und Sadhana sind gleichbedeutende Begriffe. Das Ziel des Sadhana ist es, das Leben von den Begrenzungen, durch die es gebunden ist, zu befreien.

Sadhana ist ein lebenslanger Prozess. Jeder Tag, jede Stunde und jede Minute sind ein Weitergehen. Die Hindernisse auf d

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Tapascharya (spirituelle Übungsdisziplin) ist sehr wichtig. Tapasya ist nützlich. Tapasya ist eine große Hilfe. Verstehe es richtig. Praktiziere es weise, deinen Lebensumständen und deiner persönlichen Veranlagung entsprechend. Verstärke es allmählich. Übe es sorgfältig. Gib Dummheit auf. Unterscheide. Halte deine Vorsätze ein. Sei fest und entschlossen. Strebe eifrig. Erhebe Anspruch auf deine Herrschaft über Geist und Sinne und übe sie als wahrer Tapasvin aus. Strahle mit spirituellem Glanz. D

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Fasten ist ein Bestandteil der meisten Vratas.

Fasten wird von allen Religionen und Glaubensrichtungen angeraten. Ein Mensch, der in regelmäßigen Abständen richtig fastet, hat klare Gedanken, einen ganz eigenen Ausdruck und eine Vorstellungskraft, die von niemandem übertroffen werden kann. Seine Gedanken sind erhaben und fest. Seine Handlungen sind gewissenhaft. In ihm ist ein transzendentaler Glanz. Er verletzt nicht die Gefühle anderer Menschen. Seine Gedanken sind Lichtstrahlen in der Dunkelh

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Traurigkeit

Ist es wirklich so, dass wenn man Traurigkeit nicht fühlen möchte irgendwann an die Oberfläche kommt?
Ich zum Beispiel habe traurigkeit immer unterdrückt und jetzt merke ich wie die traurigkeit immer wieder hochkommt.

Lg

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Swami Sivananda: Vratas, Gelübde

Traditionelle Hindus halten verschiedene Vratas ein, wie zum Beispiel Ekadashi Vrata (Fasten) am elften Tag nach Neu- oder Vollmond, Satyanarayana Vrata zu Ehren von  Narayana, Varalakshmi Vrata zu Ehren von LakshmiAnantapadmanabha Vrata, Savitri Vrata, Janmashtami Vrata, Chandrayana Vrata, Krishna Vrata und Pradosha Vrata.

Die Absicht aller Vratas, Gelübde und Vorsätze, ist die Reinigung des Herzens, die Kontrolle der Sinne und die Entwicklung von Hingabe an Gott. Normalerweise sind Menschen

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