Erleuchtungs-Therapie ist die Heilung durch das Verweilen in der Gegenwart eines erleuchteten Meisters. In weiterem Sinne zählt dazu auch die tägliche Verbindung mit einem erleuchteten Meister (spirituellem Vorbild, Buddha, Dalai Lama, Thich Nath Hanh, Karmapa, Mutter Meera, Amma, Anandamayi Ma, Sai Baba, Swami Sivananda, Buddha Amitabha) durch ein Gebet, ein Mantra, eine Meditation (Visualisierung) und das Lesen in dem Buch eines erleuchteten Menschen. Heilende Energien werden auch durch das Tr
Alle Beiträge (13058)
Chuang Tze, ein chinesischer Philosoph, träumte einmal, er sei ein Schmetterling. Als er aufwachte, sagte er sich: „Bin ich nun ein Mensch, der träumt, ein Schmetterling zu sein, oder bin ich ein Schmetterling, der denkt: ‘Ich bin Chuang’?“
Im Traum kann man die Ereignisse von fünfzig Jahren innerhalb einer kurzen Zeit sehen, zum Beispiel einer Stunde. Man hat tatsächlich das Gefühl, fünfzig Jahre seien vergangen. Was ist richtig, die Zeit von einer Stunde Wachzustand oder die fünfzig Jahre Trau
Alice (im folgenden A genannt): Ich mache gerade eine Psychoanalyse. Aber ich habe das Gefühl, dass sie mich im Moment nicht mehr weiter bringt. Anfangs war es hilfreich, aber vieles ist auch sehr konstruiert, erreicht keine Tiefe. Ich finde, man sollte die positiven Dinge im Leben sehen, nach vorne schauen. Im Moment ist es eher ein schwerer Stein am Bein, diese Analyse. Abdi Assadi beschäftigt sich in seinem Buch mit der Notwendigkeit sowohl das Spirituelle, wie auch die Psyche zu beachten. Vi
Der Tod ist schmerzvoll für den weltlichen Menschen. Ein Yogi oder Weiser oder auch ein wahrer Aspirant hat keine Furcht vor dem Tod. Ein wunschloser Mensch weint nicht, wenn er stirbt. Ein vollerblühter Jnani stirbt niemals. Sein Prana stirbt nie.
Deine höchste Pflicht ist es, dich auf ein friedvolles Leben danach vorzubereiten. Bezwinge die Furcht vor dem Tod. Die Bezwingung der Furcht vor dem Tod, die Bezwingung des Todes, ist der höchste Nutzen und das Ziel allen spirituellen Sadhanas. Eine
Viele Menschen möchten den genauen Zeitraum wissen, der zwischen dem Moment des Verlassens des Körpers und der Wiedergeburt verstreicht. Nimmt die Seele in einem Jahr einen neuen Körper an? Dauert es zehn Jahre? Wie lange lebt man in subtileren Bereichen, bevor man wieder auf die Erde kommt? Das sind einige der Fragen.
In der Hauptsache entscheiden zwei Faktoren darüber, nämlich die Natur des eigenen Karmas und der letzte Eindruck vor dem Tod. Es kann von Hunderten von Jahren bis zu wenigen Mona
Der letzte Gedanke eines Menschen lenkt sein weiteres Schicksal. Er bestimmt maßgeblich seine nächste Geburt.
Der letzte Gedanke eines unverbesserlichen Trinkers wird vielleicht der an seine Schnapsflasche sein. Der letzte Gedanke eines habsüchtigen Geldverleihers wird der an sein Geld sein. Der letzte Gedanke einer liebenden besorgten Mutter wird der an ihren einzigen Sohn sein.
Raja Bharata zog aus Barmherzigkeit ein Reh auf und verhaftete sich daran. Sein letzter Gedanke war der Gedanke an d
Die Seelen der Toten bleiben unmittelbar nach dem Tod in einer Art Ohnmacht und ohne Bewusstsein. Sie realisieren und fühlen noch nicht gleich, dass sie von ihrem bisherigen grobstofflichen materiellen Körper losgelöst sind. Gebet, Kirtan und positive Gedanken von Verwandten und Freunden können den dahingegangenen Seelen viel Trost bringen. Sie schaffen eine mächtige Schwingung, ein Erwachen aus ihrem betäubten Geisteszustand und bringen das umhüllte Bewusstsein zurück. Die Seelen beginnen zu e
Im Moment des Todes selbst gibt es keinen Schmerz. Unwissende Menschen verbreiten viel Schreckliches und Fürchterliches über den Tod. Im Garuda Purana und dem Atma Purana heißt es, die Todesqualen seien vergleichbar mit den Schmerzen, die 72.000 Skorpion Stiche verursachen. Das ist nicht wörtlich gemeint. Es soll Menschen nur Respekt einzuflößen und sie bewegen, an Moksha zu arbeiten, ihre Lebenszeit für ihre spirituelle Entwicklung zu nutzen. Es gibt den einhelligen Bericht von erleuchteten Gei
Dieser physische Körper besteht aus den fünf grobstofflichen Elementen, den Mahabhutas - Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther. Die Devas, die Engelswesen, haben einen Lichtkörper, weshalb sie Devas, „die Strahlenden, Leuchtenden“ heißen. Das Feuer-Tattva (Element) überwiegt in ihnen. Im Menschen überwiegt das Erd-Tattva. Im Fall von Wassertieren überwiegt das Wasser-Tattva. Im Fall von Vögeln überwiegt das Luft-Tattva.
Die Festigkeit im Körper beruht auf dem Erdanteil; die Flüssigkeit beruht auf
Wenn ein Mensch stirbt, nimmt er den Astralkörper (Linga Sharira, Sukshma Sharira) mit. Der Astralkörper besteht aus den fünf Jñana Indriyas (den Sinnesorganen), den fünf Karma Indriyas (Handlungsorganen), den fünf Pranas (Lebensenergien), dem Geist/Gemüt (Manas), Buddhi (Intellekt), Chitta (Unterbewusstsein), Ahankara (Ich-Identifikation) und dem veränderlichen Karmashraya (angesammeltes Karma, gesetzte Ursachen), das die Bildung des nächsten Lebens bestimmt.
Die Seele sammelt alle Sinne und zi
© 2019 Text: Bhajan Noam - Meine Vision ist, dass überall wieder blühende und früchtetragende Obstwiesen entstehen, die allen zugänglich sind, für die sich jeder verantwortlich fühlt und wo jeder nach seinem Bedarf ernten kann. Jede Obstwiese hat einen Baumwart, der sie hauptverantwortlich betreut und der mitarbeitende Helfer anleitet. So war es seit 1869 in Deutschland geregelt, bis es ab den 1960er Jahren zu großräumigen Rodungen kam zugunsten von Bau- und Gewerbegebieten. Kuhweiden wecken zw
An unserem Frühstückstisch in dem Restaurant thronte direkt hinter meinem Sitzplatz ein großer hölzerner Buddha. Welch ein Zufall! Ansonsten hatte unsere Pension eher wenig mit dem Buddhismus zu tun. Die Besitzerin war sehr redselig und erklärte mir, dass sie gerne verrückte Dinge sammelt. Sie sei schon weit in der Welt herum gekommen. Und irgendwo hatte sie den fast mannsgroßen Buddha aus einem edlen Tropenholz gefunden. Er hatte einen kleinen Riss im Holz. Deshalb hatte sie ihn günstig kaufen
Es ist schwierig, die wirklichen Zeichen des Todes herauszufinden. Das Stillstehen des Herzschlags, das Aufhören des Pulses oder der Atmung sind keine wirklichen Zeichen des Todes. Das Aufhören des Herzschlages, des Pulses und der Atmung, Gliederstarre, klebriger Schweiß am Körper und Fehlen der Körperwärme sind die bekannten Zeichen des Todes. Diese Zeichen sind nicht die wirklichen Anzeichen für den Tod, denn es gab schon Fälle, wo die Atmung und der Herzschlag stillstanden und der Mensch doch
Die Reise nach Marburg
Gerade komme ich von einer kleinen Reise. Barbara hat eine alte Tante in Marburg, die sie dreißig Jahre nicht mehr gesehen hatte. Es war in ihrer Jugend ihre Lieblingstante. Tante Lore ist jetzt 92 Jahre alt und körperlich ziemlich krank. Bevor ihre Tante stirbt, wollte Barbara sie gerne noch einmal besuchen. Wir konnte uns mit ihr telefonisch nicht verabreden, weil die Tante nicht mehr ans Telefon geht. Vermutlich ist sie bettlägerig.
Also beschlossen meine Freundin und ich
Der Tod ist die Trennung der Seele vom physischen Körper. Das Eingehen der Seele in einen Körper wird Geburt genannt. Das Weggehen der Seele aus dem Körper heißt Tod. Ein Körper ist tot, wenn die Seele weg ist.
Der Tod ist eine Tür, die sich von einem Aspekt des Lebens zu einem anderen öffnet. Der Tod ist das Aufhören der körperlichen Aktivität, der physischen und organischen Funktionen und des physischen Bewusstseins. Der Tod ist der Übergang von einem Seinszustand in einen anderen, eine Veränd
Große Wissenschaftler, die Erfinder vieler wunderbarer Dinge, mächtige Kaiser, die erstaunliche Leistungen vollbrachten, inspirierte Dichter, wunderbare Künstler, viele Brahmanen, Rishis und Yogis sind gekommen und gegangen. Du möchtest gar zu gerne wissen, was aus ihnen geworden ist. Gibt es sie noch? Was ist auf der anderen Seite des Todes? Wurden sie nichtexistent oder haben sie sich in ein luftiges Nichts aufgelöst? Solche Fragen erheben sich spontan in jedem von uns. Dieselbe Frage stellt
Ein Schüler, eine Schülerin des Jñana Yoga, ein nach der Wahrheit Suchender, hat am meisten Nutzen aus philosophischen Büchern. Für ihn/sie empfiehlt es sich, regelmäßig folgende Bücher zu lesen und über ihre Bedeutung zu reflektieren und zu meditieren. Die wichtigen Bücher für Jnana Svadhyaya sind: Atma Bodha, Vivekachudamani, die zehn klassischen Upanishaden, Bhagavad Gita, Panchadasi, Jivanmukti Viveka, Yoga Vasishtha, Advaita Siddhi, Brahma Sutras, Karikas (Kommentare) von Gaudapada, Die Ve
Einem Bhakti-orientierten Menschen liegen vor allem solche Bücher, die ihm die Ideale der Frömmigkeit vor Augen führen; die Herrlichkeit, die Süße und die Lilas Gottes; die Geschichten von Heiligen; und die Übungen, die helfen, Hingabe und Verehrung zu entwickeln. Bhakti und Hingabe entwickelt sich durch das Studium solcher Schriften.
Die wichtigsten Bücher sind Ramayana, Srimad Bhagavata, Narayaniyam, Bhagavad Gita, Vishnupurana, Adhyatma Ramayana, Tulasi Ramayana (Ramacharitamanas), Vishnu Sa