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Mutter Meera September 2019. Vor dem Darshan zog ich eine Orakelkarte. Das Orakel weissagte, dass mich Glück erwartet. In der Nacht hatte ich bereits einen glückverheißenden Traum gehabt. Ich träumte von einer großen Flut. Das Meer stieg immer weiter an. Ich flüchtete mich auf einen großen Berg. Ich wachte auf und erkannte, dass das Meer meine innere Energie symbolisierte. Der Berg war der Berg der Erleuchtung. Ich ließ die Energie in den Berg hineinfließen. Ich wurde eins mit dem Energiemeer und dem Berg und war im Glück. Der Tag begann erfolgversprechend. Gespannt fuhr ich mit meiner Freundin zum Darshan von Mutter Meera in die Hamburger Innenstadt. Was würde passieren?
Die Kirche in Hamburg Altona war wie immer voll. Viele Menschen auf der ganzen Welt gehen regelmäßig zu Mutter Meera, um ihren Segen zu erhalten. Sie warten, meditieren, bekommen eine Berührung am Kopf und einen Blick in die Augen. Und gehen schweigend wieder zu ihrem Platz zurück. Es ist eine Atmosphäre der Ruhe. Manche Menschen sind nach dem Darshan glückselig, oft geschieht Heilung und oft geschieht scheinbar auch gar nichts.
Ich saß nach der Berührung wieder auf meiner harten Kirchenbank. In meinen Füßen begann es zu kribbeln. Glücksenergie floß durch den Körper. Ich dachte, jetzt kommt die Erleuchtung. Aber darauf muss ich wahrscheinlich noch etwas warten. Ich befinde mich im Moment in einer Phase, wo sich die Glücksenergie jeden Tag etwas entwickelt. Und auch wieder verschwindet. Insofern war es normal, dass sich durch das lange Sitzen in der Stille der Kirche etwas Glücksenergie bei mir entfaltete. Auf den großen Durchbruch, die große Energieverstärkung und das dauerhafte innere Glück warte ich noch.
Allerdings bin ich über das leichte Anwachsen des inneren Glücks auch schon zufrieden. Es zeigt, dass mein Bemühen auf dem spirituellen Weg langsam Früchte trägt. Im Moment würde ich mich weder als erleuchtet noch als völlig unerleuchtet bezeichnen. Ich lebe in einem mal mehr und mal weniger starken Einheitsbewusstsein. Ein gewisses inneres Glück ist meistens da. Und ich bin optimistisch, was die Zukunft betrifft. Wie sich die Zukunft allerdings genau gestaltet, weiß ich nicht. Ich überlasse dem Leben meinen Weg.
Im Moment hat mich das Leben in eine Beziehung geführt. Meine Freundin saß neben mir im Darshan. Sie war glücklich. Sie war jetzt dreimal bei Mutter Meera gewesen und jedes Mal hat sie der Besuch sehr inspiriert. Die ersten beiden Male hatte sie Durchbrüche ins Glück, die mehrere Tage andauerten. Diesmal passierte zwar nicht so viel, aber sie genoss es Mutter Meera in die Augen zu schauen.
Auf dem Heimweg unterhielten wir uns über die Spiritualität. Meine Freundin beschäftigt sich derzeit intensiv mit dem positiven Denken. Ich habe festgestellt, dass es hilfreich ist meine Freundin als Göttin zu betrachten. Wenn ich mich auf das Positive in ihr konzentriere, dann macht das meinen Geist positiv. Wenn ich sie als Göttin sehe, dann erweckt das die Erleuchtungsenergie in mir.
Um in ein glückliches Einheitsbewusstsein zu kommen, muss ich immer wieder unsere Energieverbindungen bereinigen. Ich muss Verletzungen verzeihen und Anhaftungen auflösen. Ich sende ihr Licht und komme dadurch selbst ins Licht. Diese Übung mache ich jeden Tag.
Und erstaunlicherweise hatte sie die gleiche Übung auch für sich entdeckt. An mir gibt es nach ihrer Meinung auch oft etwas zu kritisieren. Es ist auch für sie eine ständige Übung sich auf das Positive bei mir zu konzentrieren. So erwecken wir beide immer wieder unsere Liebe zueinander.

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