Verurteilung.
The opposite of love is not hate but judgement.
Peter Russel im Gespräch mit Ram Dass
Verurteilung.
The opposite of love is not hate but judgement.
Peter Russel im Gespräch mit Ram Dass
Isst du nicht auch immer wieder dasselbe? So lies auch dieselben spirituellen Sätze immer wieder und wieder, so lange, bis sie unauslöschlich in der Tafel deines Herzens eingraviert sind, bis sie zum integralen Bestandteil deiner inneren Natur geworden sind.
Dann entsteht eine uneinnehmbare Festung von Nirodha Samskaras (Gedankenstille) in dir. Wiederholung macht stark. Wiederholung bringt das spirituelle Gedankengut in die innersten Kammern deines Herzens und Geistes. Es kann in deinen unterbew
Vergiss nicht, dass du von allen Seiten von materialistischen Einflüssen umgeben bist. Wenn du auch nur einen Tag lang locker lässt, wittern diese Kräfte ihre Chance und sinnen auf Einfluss. Ein Ball rollt ganz schnell die Treppe hinunter. Es dauert jedoch sehr viel länger, ihn wieder hinauf zu befördern. In einem Augenblick der Kopflosigkeit kann viel verloren gehen. Das Leben ist kurz, die Zeit rast; du kannst es dir nicht leisten, einen Zoll des spirituellen Bodens zu verlieren, den du mit so
Es ist nicht leicht,
das Glück in sich selbst zu finden,
doch es ist unmöglich,
es anderswo zu finden.
Svadhyaya inspiriert und erhebt den Geist zu großen spirituellen Höhen. Es klärt Zweifel. Es reißt das Unkraut destruktiver Gedanken aus. Es schafft neue spirituelle Furchen im Geist, in denen er sich bewegen kann. Es vermindert das Herumwandern des Geistes, Vikshepa. Es hilft der Konzentration. Svadhyaya ist eine niedere Form von Savikalpa Samadhi – man ist ganz in erhabenen Worten und Schwingungen absorbiert. Es dient dem Geist als Weide, auf der wohlschmeckendes Gras findet. Wenn du spirituel
Aus meiner Sicht gibt es viele Beweise. Der beste Beweis sind die Erleuchteten. Und davon gibt es viele. Für mich ist der überzeugendste Beweis, dass ich mich jeden Tag durch meine spirituellen Übungen ins innere Glück und in eine Erleuchtungsdimension bringen kann.
Reinkarnation ist schwerer zu beweisen. Es gibt einige Forschungen. Es gibt die Rückführungstherapie. Für mich ist der Beweis, dass im Laufe meines spirituellen Weges alle meine früheren Leben in Träumen und Visionen aufgetaucht sind.
Svadhyaya heißt ‘Selbststudium’. Um Brahman zu erfassen, braucht man die Shrutis, die Schriften. Nur eigenes Nachdenken und Überlegen allein führen hier nicht weiter. Badarayana (Vyasa) sucht immer Zuflucht bei den Worten der Veden. Shrutis sind unfehlbar und maßgeblich, weil sie Weisen in direkter Meditation enthüllt wurden und somit direkt eine höhere Wahrheit widerspiegeln. Shruti Pramana (die Veden als Mittel der Erkenntnis) ist der eigenen Wahrnehmung - als einem anderen Mittel der Erkenntn
Svadhyaya ist das tägliche Studium von spirituellen Schriften und Büchern, die von verwirklichten Weisen geschrieben worden sind. Es ist das tägliche Patha (Studium, Lesen) bzw. Parayana (zum Höchsten strebend; gänzlich ausgerichtet sein auf) von heiligen Büchern. Es gehört zu den Niyama, dem zweiten Anga (Glied) im Raja Yoga. Svadhyaya ist also das Fragen nach der Natur des Atman, „Wer bin ich?“. Svadhyaya ist eine Art indirekten Satsangs, wenn es nicht möglich ist, direkt mit Weisen zusammen
Versuche, ein Mensch gemessener Worte zu werden. Vermeide langes Sprechen, ausschweifendes Sprechen, überhöhtes Sprechen, unnötiges Sprechen, alle Arten sinnloser Debatten und Diskussionen, usw., und ziehe dich so weit wie möglich aus der Gesellschaft zurück. Das ist an sich Mauna. Sechs Monate lang überschwänglich zu sprechen und den Rest des Jahres Mauna zu halten nützt nichts.
Beobachte jedes Wort. Das ist die höchste Disziplin. Worte haben eine große Kraft. Verwende sie sorgfältig. Beherrsc
Im Buddhismus glaubt daran, dass das Leben aus der Geburt, aus Alter, Krankheit und Tod besteht. Alles verändert sich ständig. Das Leben an sich ist überwiegend leidhaft, aber durch die Erleuchtung kann man sich darüber erheben. Dann lebt man im Nirvana, in einer Bewusstseinsdimension aus Einheit, Leerheit / Egolosigkeit, Frieden und Glück. Im indischen Yoga nennt man das Sat-Chid-Ananda, anhaftungsloses Sein - Einheitsbewusstsein (Gottesbewusstsein) - Glückseligkeit. Es ist das Ziel des Yoga.
Bu
Wenn du ein Schweigegelübde ablegst, bestätige dir nicht immer wieder innerlich: „Ich werde nicht sprechen.“ Das erzeugt Hitze im Gehirn, denn der Geist will sich an dir rächen. Fasse einfach einmal einen Entschluss und bleibe dann still. Beschäftige dich mit anderen Dingen. Denke nicht dauernd: „Ich werde nicht sprechen. Ich werde nicht sprechen.“
Am Anfang wirst du auf einige Schwierigkeiten stoßen wenn du Mauna hältst. Es wird ein schwerer Angriff der Vrittis, Gedankenbewegungen, erfolgen. D
Sehr beschäftigte Menschen halten wenigstens eine Stunde pro Tag Mauna. Wenn du es zwei Stunden schaffst, umso besser. An Sonntagen bzw. freien Tagen halte sechs Stunden oder den ganzen Tag lang Mauna. Zu dieser Zeit stört dich kein Mensch. Man wird zur Kenntnis nehmen, dass du zu dieser oder jener Stunde Mauna hältst. Deine Freunde werden dich nicht stören. Auch deine Familienangehörigen werden dich nicht stören. Nütze diese Zeit in Mauna für Japa (Mantra-Wiederholung) und Meditation. Wenn sich
Meiner Meinung nach ist eine Religionsvermischung normal. Der Zen-Buddhismus hat sich mit dem chinesischen Taoismus vermischt. Der tibetische Buddhismus hat alle wichtigen Techniken aus dem indischen Tantra-Yoga übernommen (Hatha-Yoga, Guru-Yoga, Gottheiten-Yoga, Tantra, Kundalini-Yoga). Der Amitabha-Buddhismus praktiziert die christliche Gnadenlehre von Martin Luther. Der westliche säkulare Buddhismus hat sich mit dem Atheismus vermischt.
Der Begründer des indischen Yoga Patanjali hat viel von B
ATMAN-Newsletter September 2019
ATMAN Österreichischer Verein für Integratives Atmen, Berufsvereinigung der Atemlehrer Österreichs Cervantesgasse 5/5, A-1140 Wien Tel. +43 1 369 23 63 info@atman.at
Liebe Atemfreunde und Atemfreundinnen,
herzliche Einladung zu unseren Veranstaltungen, wir freuen uns auf das Zusammenkommen zu einem unserer Atem-Events und anderen Ereignissen in unserem Verein.
Mit herzlichen Herbstgrüßen
Das atman-Team
Atman auf Facebook
Hier geht es zur ATMAN-Facebookseite, bitte immer
Durch unnützes Reden und Getratsche wird Energie verschwendet. Normalerweise wissen Menschen das nicht. Mauna (Schweigen) bewahrt die Energie und du kannst geistig und physisch mehr Arbeit leisten. Du kannst viel meditieren. Es hat einen wunderbar beruhigenden Einfluss auf Gehirn und Nerven. Durch die Praxis von Mauna wird die Energie des Sprechens langsam in Ojas Shakti, spirituelle Energie, umgewandelt und sublimiert.
Mauna entwickelt Willenskraft, kontrolliert die Kraft von Sankalpa (Gedanke,
Vak Indriya, das Sprechorgan, ist eine starke Waffe von Maya, um die Jivas (Individuen) zu täuschen und den Geist abzulenken. Menschen, die viel reden, können keinen geistigen Frieden erfahren. Herumgerede ist eine üble Angewohnheit. Es lenkt den Geist ab. Es hält den Geist immer nach außen gerichtet und macht den Menschen unspirituell.
Streiterei, Gezänk, usw. treten durch das Spiel und den Unfug dieses ungestümen Vak Indriyas auf. In der Zunge ist ein Schwert. Worte sind wie Pfeile. Sie verle
Erleuchtung ist unsere Grundnatur. Nur eine geistige Verspannung blockiert uns. Die müssen wir erforschen und eine geeignete Strategie zur Auflösung finden. Zur Erleuchtung kommen wir, wenn wir dabei unser Ego (unsere gewohnheitsmäßigen Denkstrukturen, Charakterfixierung) überschreiten. Das ist nicht einfach. Das fühlt sich erstmal merkwürdig an. Aber das Ergebnis gibt uns recht. Es ist besser erleuchtet als unerleuchtet, im Frieden als in der Unruhe, im Glück statt unglücklich, in der Liebe sta
Mauna ist das Schweigegelübde. Es gibt verschiedene Arten von Mauna. Die Beherrschung der Sprache ist Vang Mauna. Wenn das Vak Indriya (Sprechorgan) still gehalten wird, man also keine Worte spricht, ist das Vang Mauna.
Das Aufhören physischer Aktivität, um sich auszudrücken, ist Kashtha Mauna. Kastha Mauna bedeutet, dass man keine Zeichensprache nutzt, nicht mit dem Kopf nickt, nicht mit den Händen gestikuliert und nichts auf ein Stück Papier oder eine Tafel schreibt, um seine Gedanken auszudrü
Im normalen Sprachgebrauch wird ruhig sitzen, ohne mit jemandem zu sprechen, als Stille bezeichnet. Wenn dein Freund dir lange nicht schreibt, sagst du: „Mein Freund hüllt sich in eisiges Schweigen. Ich weiß nicht, warum.“ Wenn in einer großen Halle bei einem interessanten Vortrag eine Zeit lang niemand spricht, sagst du: „Gestern Abend war es so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören, während der Philosoph sprach.“ Wenn die Kinder in der Klasse sehr viel Lärm machen, sagt der Lehrer
Der Schüler Bhaskali ging einmal zu seinem Guru Bhava und fragte ihn, wo sich dieses Ewige, das erhabene Unendliche, das Brahman der Upanishaden, befinde. Der Meister sagte nichts. Der Schüler fragte ihn immer wieder, aber der Meister machte seinen Mund nicht auf. Er blieb vollkommen still. Endlich sagte der Lehrer: „Ich habe es dir immer wieder gesagt, aber du verstehst mich nicht. Was soll ich machen? Dieses Brahman, das Unendliche, das Ewige, kann nicht erklärt werden. Erfahre Es jedoch in ti