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Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas - Lyrics, Video, mp3 - 603

Gajananam Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas Liedertext, Audio mp3 download, viele Informationen zu Herkunft und Bedeutung. GajananamGajananam Stotra - Dhyana Shlokas ist ein Sanskrit Mantras Stotras und Shlokas für Rezitationen. Erfahre mehr über seine Bedeutung, lausche Videos und Audios, lerne GajananamGajananam Stotra - Dhyana Shlokas, im Yoga Vidya Kirtanheft die Nr. 603, selbst zu singen, anzuleiten, auf einem Musikinstrument zu begleiten.

603. Gajananam
Om Om Om
Gajananam Bhuta-ganadi-sevitam
Kapittha-jambu-phala-sara-bhakshitam /
Uma-sutam Shoka-vinasha-karanam
Namami Vighneshvara-pada-panka-jam // 1 //

Shad-ananam Kunkuma-rakta-varnam
Maha-matim Divya-mayura-vahanam /
Rudrasya Sunum Sura-sainyanatham
Guham Sadaham Sharanam Prapadye // 2 //

Ya Kundendu-tushara-hara-dhavala
Ya Shubhra-vastravrita
Ya Vina-vara-danda-mandita-kara
Ya Shveta-padmasana /
Ya Brahmachyuta-shankara-prabhritibhir
Devaih Sada Pujita
Sa Mam Patu Sarasvati Bhagavati
Nihshesha-jadyapaha // 3 //

Om
Namah Shivaya Gurave
Satchidananda-murtaye /
Nish-prapanchaya Shantaya
Shri Shivanandaya Te Namah // 4 //

(shri Vishnu-devanandaya Te Namah)

Om
Sarva-mangala-mangalye
Shive Sarvartha-sadhike /
Sharanye Tryambake Gauri
Narayani Namostu Te // 5 //

[narayani Namostu Te]


Videos zum Hören und Mitsingen
Erläuterungen und Übersetzungen
Noten und Akkorde
Audio mp3, auch zum Download


Gajananam Stotra ist eine Anrufung verschiedener Aspekte des Göttlichen, verschiedener Kräfte im Inneren von jedem. Gajananam Stotra besteht aus 5 Dhyana Shlokas, also Strophen aus uralten Quellen zur Anrufung von höheren Kräften zu Beginn einer Meditation.

Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas Videos

Übersetzungen und Erläuterungen zum Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas

Es gibt verschiedene Weisen, wie man den Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas übersetzen kann. Grundsätzlich ist die Bedeutung eines Kirtans mehr als die Bedeutung der einzelnen Worte. Für einen Bhakta, einen Gottesverehrer, einen Kirtanisten, ist ein Kirtan ein Lobpreis Gottes. Oft sind sich auch in Indien die Sänger nicht bewusst, was die Bedeutung der Worte ist. Sie spüren einfach Bhakti, Hingabe, Liebe, Gottesnähe. 

Spirituelle Übersetzung Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas

Oh Ganesha, beseitige alle Hindernisse, damit wir mit großer Freude beginnen können. oh Sharavanabhava, gib uns Kraft und Stärke, damit wir weitermachen, auch wenn es schwierig wird. Oh Saraswati, gib uns Weisheit und tiefe Intuition. Oh Guru, oh Swami Sivananda, oh Swami Vishnu-devananda, bitte führe uns. Oh Narayani, göttliche Mutter, segne uns uns gib, dass wir viel Gutes bewirken können. Ausführlichere Übersetzung: Ich verneige mich zu den Lotusfüßen Ganeshas, der alle Hindernisse beseitigt. Er ist der Sohn von Uma, vernichtet alle Sorgen, hat eine Dienerschar von Bhuta Ganas (Engeln). Er hat einen Elefantenkopf und liebt die Kapittha- und Jambu-Früchte. Ich suche Zuflucht in Sharavanabhava, der in der Höhle (Guha) meines Herzens wohnt, sechs Gesichter hat und von tiefroter Farbe ist. Er besitzt großes Wissen, reitet auf einem Pfau, ist der Sohn Shivas (Rudra) und der Heerführer der Devas (Götter, Engel). Möge die Göttin Saraswati mich beschützen. Sie trägt eine Girlande, weiss wie die Kunda-Blume, wie der Schnee und der Mond. Sie trägt weisse Kleider, spielt die Vina und segnet uns. Sie sitzt auf einem weissen Lotus und wird ständig von Brahma, Vishnu und Shiva verehrt. Sie beseitigt alle Trägheit und Faulheit. Verehrung dem Guru Shiva, der sich in Swami Sivananda manifestiert. Er ist die Verkörperung von absolutem Sein, Wissen und Glückseligkeit. In ihm existiert keine Weltlichkeit, und er ist immer friedvoll. Verehrung unserem Meister Swami Sivananda. Verehrung der dreiäugigen Mutter Narayani. Sie bringt Glück und erfüllt alle Wünsche des Suchers (sowohl materielle als auch spirituelle).

Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas Bedeutung und Herkunft

Gajananam ist eine wichtige Stotra – Stotra ist eine Zusammensetzung von Shlokas – Gajananam ist eine Stotra, die wahrscheinlich von Swami Vishnudevananda so zusammengesetzt wurde. Swami Vishnudevananda hat im engen Kreis mal gesagt, wann immer man die Gajananam Stotra so singt, vor Yogastunden oder vor der eigenen Yogapraxis, wird seine besondere Segensenergie besonders anwesend sein. Diese Gajananam Stotra, die vermutlich Swami Vishnu so zusammengestellt hat, besteht aus verschiedenen Dhyana Shlokas.
Dhyana Shlokas sind Shlokas, also Strophen, Verse, zur Verehrung von verschiedenen Aspekten Gottes, die man insbesondere wiederholen kann vor der Meditation. In Indien ist eine populäre Meditation, sich einen bestimmten Aspekt Gottes vorzustellen und dann das entsprechende Mantra zu rezitieren. Und damit man den Aspekt Gottes sich vorstellen kann, rezitiert man eine Dhyana Shloka, wo der Aspekt Gottes genauer beschrieben wird. Indem man den Aspekt Gottes genauer beschrieben bekommt, kann man ihn sich visualisieren, außerdem sind diese Shlokas auch mit großer Mantra-Kraft angefüllt, also man kommt schnell in eine meditative Energie.
Wenn man so die Dhyana Shloka rezitiert hat und sich den Aspekt Gottes vergegenwärtigt hat, ihn visualisiert hat und dann seine Gegenwart spürt, dann kann man anschließend das Mantra wiederholen und kommt dann schnell in eine meditative Stimmung. So gibt es für jeden Aspekt Gottes eine, meistens auch mehrere verschiedene Dhyana Shlokas. In der Gajananam Stotra sind jetzt verschiedene Shlokas von verschiedenen Aspekten des Göttlichen in der gleichen Reihenfolge wie die Avahana Mantras, wie im Arati und wie auch im Jaya Ganesha Kirtan.
In der ersten Strophe wird Ganesha angerufen, Ganesha, der Gott des Anfangs, der elefantenköpfige Gott, derjenige, der alle guten Kräfte hat. Gajanana heißt „der Elefantenartige“ oder auch „der Elefantenköpfige“, Gajanana, eigentlich „derjenige, mit dem Elefantengesicht“. Gajanana ist also der Ganesha und Ganesha wird immer angerufen als erstes, er hilft, alle Hindernisse zu überwinden und hilft, anzufangen.
Die zweite Strophe, „Shadananam“, ist auch eine eigenständige Shloka, das heißt, sie existiert schon sehr lange als eigenständige Shloka. Jetzt in der Gajananam Stotra folgt zuerst eine Gajanana Shloka, eine Anrufung von Ganesha, um anzufangen, dann folgt die Anrufung von Shadanana, der auch als Skanda, als Subramanya, als Kartikeya, als Muruga bezeichnet wird. Und dieser Shanmuga Shadanana, dieser wird als zweites angerufen. Er gilt als ewig jugendlicher Gott, er gibt als Heerführer der Götter, er gilt als derjenige, der Kraft und Mut gibt, er ist der Herr der Heerscharen und gleichzeitig ist er jemand, der im Inneren des Herzens wohnt. Man singt dieses Mantra gerne als zweites, um Kraft zu bekommen, auf dem spirituellen Weg weiter voranzuschreiten. Wenn man anfängt, auch wenn man irgendetwas anfängt, was gut ist, dann gibt es immer Widerstände. So wiederholt man als zweites das Shadananam Mantra, um die Kraft zu bekommen, alle Widerstände zu überwinden.
Als drittes wiederholt man dann eine Saraswati Shloka oder die Saraswati Dhyana Shloka, also die Anrufung der Energie von Saraswati. Saraswati wird dort beschrieben und auf den Yoga Vidya Seiten findest du auch die Erläuterung dieser Symbolik der Saraswati. „Ya Kundendu“ Shloka ruft also Saraswati an. Wir bitten darum, Zugang zum höheren Wissen zu bekommen, Saraswati ist die Göttin des Wissens und der Weisheit. Sie ist auch die Frau von Brahma und damit ist sie die Schöpfergöttin. Sie ist die Göttin der Kreativität und der Künste. So bitten wir, dass wir Zugang zum Wissen bekommen, zur Weisheit und dass wir offen sind, um Neues zu lernen, und dass wir Zugang finden zur Intuition und höheren Kreativität.
Die vierte Strophe ist eine Guru Shloka, sie stammt aus der Guru Stotra und auch aus der Guru Gita und hier wird der Guru angerufen und wir bitten den Guru, den spirituellen Lehrer, uns zu lehren, uns zu führen, uns aus aller weltlichen Illusion herauszubringen, zu tiefsten Frieden und dabei verehren wir natürlich Swami Sivananda und Swami Vishnudevananda.
Die letzte Strophe, die letzte der Dhyana Shlokas ist die Narayani Dhyana Shloka, sie stammt aus der Devi Mahatmyam, elftes Kapitel, zehnter Vers und gilt als besonders segensreiche Anrufung der göttlichen Mutter. Es geht darum, dass sie uns Mangala gibt, alles Glück, alles Gute, alles Wohlergehen. Wir bitten sie darum, dass sie uns Güte gibt, dass sie uns hilft, alle Anliegen zu erreichen, dass wir alle Vorhaben erfüllen können. Sie ist Tryambaka, dreiäugig, eigentlich dreimüttrig, das heißt, sie hilft uns in der Welt der Dualität und sie hilft uns auch, über die Welt der Dualität hinaus. „Oh Narayani, dir sei Verehrung.“
Wir rezitieren dieses Mantra gerne vor Yogastunden, Swami Vishnu wollte gerne, dass man dieses Mantra vor allen Yogastunden singt, aber auch in seinen eigenen Sivananda Yoga Vedanta Zentren wird das nicht immer gemacht oder wurde es nicht immer gemacht, weil es halt relativ lange ist. Bei Yoga Vidya singen wir dieses Mantra insbesondere im Rahmen von Yogalehrer-Ausbildungen und vor den meisten Yogastunden, oft vor langen Yogastunden, oft auch dann, wenn man ein neues Seminar beginnt oder auch wenn wir einen längeren Yoga-Workshop haben. Also, eine Stotra, eine Hymne, die aus mehreren Dhyana Shlokas besteht, die besonders von Swami Vishnu zusammengestellt wurde, wo man die Kraft hat, zu beginnen, die Kraft hat, weiterzumachen, wo man sich öffnen kann für neues Wissen, Intuition, wo wir um Führung bitten und wir bitten auch darum, dass alles, was wir tun, zum Wohlergehen aller gereichen möge und dass wir uns verbinden mit der göttlichen Mutter und dass alles, was wir tun, in Harmonie sein möge mit der göttlichen Mutter.

Text des Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas mit diakritischen Zeichen:

Hier der Text des Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas in der IAST Transkription, also mit diakritischen Zeichen, auch wissenschaftliche Umschrift genannt. Wenn du dich mit der IAST Umschrift auskennst, weißt du genau, wie die Wörter genau ausgesprochen werden.

603. gajānanam
om om om
gajānanaṃ bhūta-gaṇādi-sevitaṃ ' kapittha-jambū-phala-sāra-bhakṣitam /
umā-sutaṃ śoka-vināśa-kāraṇam ' namāmi vighneśvara-pāda-paṅka-jam // 1 //

ṣaḍ-ānanaṃ kuṅkuma-rakta-varṇam ' mahā-matiṃ divya-mayūra-vāhanam /
rudrasya sūnuṃ sura-sainya-nāthaṃ ' guhaṃ sadāhaṃ śaraṇaṃ prapadye // 2 //

yā kundendu-tuṣāra-hāra-dhavalā yā śubhra-vastrāvṛtā
yā vīṇā-vara-daṇḍa-maṇḍita-karā yā śveta-padmāsanā /
yā brahmācyuta-śaṅkara-prabhṛtibhir devaiḥ sadā pūjitā
sā māṃ pātu sarasvatī bhagavatī niḥśeṣa-jāḍyāpahā // 3 //

om
namaḥ śivāya gurave ' sac-cid-ānanda-mūrtaye /
niṣ-prapañcāya śāntāya ' śrī śivānandāya te namaḥ // 4 //
(śrī viṣṇu-devānandāya te namaḥ)

om
sarva-maṅgala-māṅgalye ' śive sarvārtha-sādhike /
śaraṇye tryambake gauri ' nārāyaṇi namo'stu te // 5 //
[nārāyaṇi namo'stu te]

Wort-für-Wort-Übersetzung

Hier die Wort-für-Wort-Übersetzung des Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas:

Gurudev kuṭīr mẽ bhajan-kīrtan, S. 26, Sivananda Ashram Devotional Songs S. 37. Metren: Strophe 1 Vaṃśasthavila (Untergruppe der Jagatī), 12 Silben pro Versviertel, gaṇas ja, ta, ja, ra (⏑-⏑/--⏑/⏑-⏑/-⏑-) Strophe 2 gemischtes Metrum, 2. Viertel Vaṃśasthavila wie in Strophe 1, Rest Upendravajrā, 11 Silben pro Viertel, gaṇas ta, ta, ja ga, ga (⏑-⏑/--⏑/⏑-⏑/--) Strophe 3 Śārdūlavikrīḍita, 19 Silben pro Versviertel, gaṇas ma, sa, ja, sa, ta, ta, ga (---/⏑⏑-/⏑-⏑/⏑⏑-/--⏑/--⏑/-) Rest Śloka (Anuṣṭubh, 4 x 8 Silben)


om om om
gajānanaṃ bhūta-gaṇādi-sevitaṃ ' kapittha-jambū-phala-sāra-bhakṣitam /
umā-sutaṃ śoka-vināśa-kāraṇam ' namāmi vighneśvara-pāda-paṃka-jam //
1 //

om heilige Silbe, s. Nr. 1; gaja m. Elefant; ānana n. Mund, Gesicht; gajānana m. dessen Gesicht wie das eines Elefanten ist, Bezeichnung Gaṇeśas; bhūta geworden, n. Wesen, Geist; gaṇa m. Menge, Gruppe, Schar, besonders der halb-göttlichen Wesen, die Śiva zugehören; ādi (so auch Sivananda Ashram Devotional Songs) m. Anfang, am Ende von Komposita: etc. (wörtl.: dessen/deren Anfang xxx ist, d.h., der Rest wird nicht genannt); sevita ge-, be-dient; kapittha m. Holzapfelbaum, n. die Frucht jenes Baumes; jambu/jambū f. Rosenapfelbaum, seine Frucht; phala n. Frucht; sāra n. Essenz, Saft (Sivananda Ashrama Devotional Songs: cāru angenehm, lieblich, schön); bhakṣita gegessen, genossen, n. Nahrung, Speise (Gurudev kuṭīr mẽ Bhajan-kīrtan und Sivananda Ashram Devotional Songs: bhakṣaṇa n. Speise); umā f. Name Pārvatīs, Śivas Frau; suta m. Sohn, Kind; śoka m. Leid; vi-nāśa m. Zerstörung, Beseitigung; kāraṇa n. Ursache (Gurudev kuṭīr mẽ Bhajan-kīrtan und Sivananda Ashram Devotional Songs: kāraka machend, m. Macher); namāmi (nam) ich verneige mich; vighna m. Hindernis, īśvara m. Herr, Gott; vighneśvara m. Herr der Hindernisse, Bezeichnung Gaṇeśas (er kann Hindernisse in den Weg legen oder beseitigen); pāda m. Fuß; paṃka m./n. Schlamm; -ja am Ende von Komposita: geboren; paṃka-ja schlammgeboren, n. Lotus.


ṣaḍ-ānanaṃ kuṃkuma-rakta-varṇam ' mahā-matiṃ divya-mayūra-vāhanam /
rudrasya sūnuṃ sura-sainya-nāthaṃ ' guhaṃ sadāhaṃ śaraṇaṃ prapadye // 2 //

ṣaḍ sechs; ānana n. Gesicht, Kopf; kuṃkuma n. rotes Pulver; rakta rot; varṇa m. Farbe; mahat/mahā groß; mati f. Meinung, Denken; divya göttlich (das Wort kann unterschiedlich verbunden werden, man könnte auch übersetzen: 'dessen göttliches Gefährt ein Pfau ist'); mayūra m. Pfau; vāhana n. Gefährt; rudra m. Rudra/Śiva; sūnu m. Sohn; sura m. Gott; sainya n. Heer; nātha m. Herr; guha m. Bezeichnung Kārttikeyas; sadā immer; aham ich; śaraṇa n. Schutz, Zuflucht; pra-padye (pad) ich begebe mich.


yā kundendu-tuṣāra-hāra-dhavalā yā śubhra-vastrāvṛtā
yā vīṇā-vara-daṇḍa-maṇḍita-karā yā śveta-padmāsanā /
yā brahmācyuta-śaṃkara-prabhṛtibhir devaiḥ sadā pūjitā
sā māṃ pātu sarasvatī bhagavatī niḥśeṣa-jāḍyāpahā // 3 //

f. welche; kunda m./n. Jasmin; indu m. Mond; tuṣāra m. Schnee; hāra m. Girlande, Kranz (in der Übersetzung steht wie in Sivananda Ashram Devotional Songs S. 157 'Perlenkette', sonst müßte man 'Kette/Girlande aus Jasmin, Mond[en] und Schnee' übersetzen, was keinen besonderen Sinn macht); dhavala weiß; śubhra weiß; vastra n. Kleidung; āvṛta bedeckt, bekleidet; vīṇā f. indische Laute; vara hier: best-; daṇḍa m./n. Stock, Stab, hier: Hals der Vīṇā; maṇḍita geschmückt; kara m. Hand; śveta weiß; padma n. Lotus; āsana n. Sitz; brahman/brahmā m. Schöpfergott; acyuta nicht gefallen, fest, m. Bezeichnung fūr Viṣṇu; śam n. Glück, Wohlergehen; -kara am Ende von Komposita: einer, der tut, macht; śaṃ-kara Glück, Wohlergehen bereitend, m. Bezeichnung Śivas; pra-bhṛti f. Anfang, am Ende von Komposita: und so weiter; deva m. Gott; sadā stets; pūjitā verehrt (in anderen Versionen: vanditā); f. diese; mām mich; pātu (pā) soll schützen; sarasvatī f. Göttin der Weisheit und der Künste; bhagavatī f. die Ehrwürdige; niḥ-śeṣa ohne Rest; jāḍya n. Kälte, Apathie, Dumpfheit; apa-han wegschlagend, abhaltend, beseitigend, zerstörend.


om
namaḥ śivāya gurave ' sac-cid-ānanda-mūrtaye /
niṣ-prapañcāya śāntāya ' śrī śivānandāya te namaḥ // 4 //
(śrī viṣṇu-devānandāya te namaḥ)


namas n. Verneigung, Verehrung; śiva glückverheißend, m. Name eines der Hauptgötter des Hinduismus; guru schwer, wichtig, verehrungswürdig, m. (oft spiritueller) Lehrer; sat seiend, n. das, was wirklich ist, Sein, Realität; cit f. Gedanke, Bewußtsein; ānanda m./n. Glückseligkeit; mūrti f. Gestalt, Götterfigur; pra-pañca m. Vielfalt (bezieht sich auf pañcī-karaṇa, die Aufteilung der fünf Elemente), (illusionäre) Manifestation, Schöpfung; niṣ-prapañca ohne Ausdehnung, Vielfalt, hier: ohne Weltliches, über der Illusion der Schöpfung stehend; śānta friedvoll; śrī f. Glück, Wohlstand, Göttin des Glücks, als Anrede: glückhaft, Ausdruck von Respekt (der hier wichtiger ist als das Metrum, nach dem man śrī weglassen müßte); śivānanda m. dessen Glückseligkeit Śiva ist (s. Nr. 2): Name des Begründers der Divine Life Society (1887-1963); te dir; viṣṇu m. Name eines der drei Hauptgötter des Hinduismus; deva m. Gott; viṣṇu-devānanda m. dessen Glückseligkeit Gott Viṣṇu ist (s. Nr. 2), Name eines Schülers von Svāmī Śivānanda, Gründer der Internationalen Sivananda Yoga Vedanta Zentren (1927-1993). Die letzte Zeile hat 11 Silben und steht außerhalb des Metrums.


om
sarva-maṃgala-māṃgalye ' śive sarvārtha-sādhike /
śaraṇye tryambake gauri ' nārāyaṇi namo'stu te // 5 //
[nārāyaṇi namo'stu te]

sarva all-; maṃgala glückhaft, wohlhabend, n. Glückhaftigkeit, Glück; māṃgalya zum Glück gehörig, von glücklicher Bedeutung; śivā f. weibliche Form von Śiva, Bezeichnung seiner Frau Pārvatī; artha m. u.a. Ziel, Zweck, Nutzen, Reichtum; sādhikā f. eine, die erlangt, erfüllt; śaraṇyā f. die Schutz gewährende; try-ambakā f. Bezeichnung von Śivas Frau Pārvatī (von try-ambaka m. Bezeichnung Śivas); gaurī f. die Weiße, Bezeichnung Pārvatīs, Frau Śivas; nārāyaṇī f. Bezeichnung Lakṣmīs (zu Nārāyaṇa gehörige), Durgās; namas n. Verneigung, Verehrung; astu (as) soll sein; te dir. Die Strophe stammt aus Devīmāhātmyam 11.10. Zum Abschluß einer Rezitation kann das letzte Versviertel wiederholt werden.

Wörtliche Übersetzung

Zum Elefantengesichtigen, dem durch die Wesen und die Heerscharen (Śivas) usw. gedient wird, zu dem, dessen Speise die Essenz/der Saft der kapittha und jambū Frūchte ist, zum Sohn der Umā, der die Ursache des Verschwindens von Sorgen ist, verneige ich mich, zum Lotus der Füße des Herrn der Hindernisse.

Zum sechsköpfigen, dessen Farbe rot wie Kuṃkum ist, dem von klugem Denken, dessen Gefährt der göttliche Pfau ist, zu Rudras Sohn, dem Herrn des Heeres der Götter, zu Guha nehme ich stets Zuflucht.

Die weiß ist wie Jasmin, Schnee, der Mond [oder] Perlenketten, die angetan ist mit weißer Kleidung, die, deren Hand geschmückt ist mit dem Hals der besten der Vīṇās, die, deren Sitz ein weißer Lotus ist, die durch die Götter Brahmā, Viṣṇu, Śiva usw. stets verehrt wird, diese ehrwürdige Sarasvatī soll mich schützen, welche die Dumpfheit restlos beseitigt.

Dem Lehrer Śiva, der (sichtbaren) Gestalt von Sein, Bewußtsein und Glückseligkeit, der frei von weltlicher Illusion ist, friedvoll, Dir, Śivānanda, Verneigung, (Dir, Viṣṇudevānanda, Verneigung).

Die Du zum Glück allen Glücks gehörst, Śivā, die Du jedes Ziel erlangst, Schutz gewährende, Tryambakā, Gaurī, Nārāyaṇī, Dir soll Verneigung sein!

Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas in Devanagari Schrift

Hier der Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas in der Schrift, in der in Indien Sanskrit geschrieben wird, also in der Devanagari Schrift: 

603. gajānanam
ओम् ओम् ओम्
गजाननं भूतगणादिसेवितं कपित्थजम्बूफलसारभक्षितम् /
उमासुतं शोकविनाशकारणम् नमामि विघ्नेश्वरपादपङ्कजम् // १ //

षडाननं कुङ्कुमरक्तवर्णम् महामतिं दिव्यमयूरवाहनम् /
रुद्रस्य सूनुं सुरसैन्यनाथं गुहं सदाहं शरणं प्रपद्ये // २ //

या कुन्देन्दुतुषारहारधवला या शुभ्रवस्त्रावृता
या वीणावरदण्डमण्डितकरा या श्वेतपद्मासना /
या ब्रह्माच्युतशङ्करप्रभृतिभिर् देवैः सदा पूजिता
सा मां पातु सरस्वती भगवती निःशेषजाड्यापहा // ३ //

ओम्
नमः शिवाय गुरवे सच्चिदानन्दमूर्तये /
निष्प्रपञ्चाय शान्ताय श्री शिवानन्दाय ते नमः // ४ //
श्री विष्णुदेवानन्दाय ते नमः

ओम्
सर्वमङ्गलमाङ्गल्ये शिवे सर्वार्थसाधिके /
शरण्ये त्र्यम्बके गौरि नारायणि नमोऽस्तु ते // ५ //
नारायणि नमोऽस्तु ते

Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas Noten und Akkorde

Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas Harmonium Lern-Video

Sukadev spielt auf dem Harmonium Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas, damit du es selbst lernen kannst, mitspielen bzw. auf Harmonium oder anderem Musikinstrument begleiten kannst

Audio mp3s - auch zum Download

Viele Mantra und Kirtan mp3s zum Download findest du auf der Mantra mp3 Seite.

Erläuterungen

Hier ein Kurzvortrag zur Bedeutung von Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas

Rezitation des Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas

Gajananam langsam rezitiert - alle 5 Strophen

Gajananam mittelschnell - alle 5 Strophen in klassicher Rezitation

Gajananam - alle 5 Strophen in schneller Rezitation

Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas -sehr langsame Rezitation - ideal zum Lernen

Weitere Kirtans, Mantras und Lieder

Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas ist ein Sanskrit Mantras, Stotras und Shlokas für Rezitationen. Hier findest du weitere inspirierende Lieder und Kirtans:

Links zu Mantras und Kirtans

Youtube Playlist Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas

Hier findest du alle Youtube Videos zum Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas

Alternative Schreibweise vom Gajananam Stotra - Dhyana Shlokas

Es gibt verschiedene Weisen, wie man die Sanskritschrift transkribieren kann. In Indien findest du Mantras ganz unterschiedlich geschrieben. Hier eine in Indien durchaus übliche alternative Schreibweise, in der man z.B. statt sh s, statt v w, statt langem u oo und statt langem i ee schreibt.

603. Gajananam
Om Om Om
Gajananam Bhoota Ganadi Sevitam Kapittha Jamboo Phala Sara Bhaksitam /
Uma Sutam Soka Vinasa Karanam Namami Vighneswara Pada Panka Jam // 1 //

Sad Ananam Kunkuma Rakta Varnam Maha Matim Divya Mayoora Vahanam /
Rudrasya Soonum Sura Sainya Natham Guham Sadaham Saranam Prapadye // 2 //

Ya Kundendu Tusara Hara Dhavala Ya Subhra Vastravrita
Ya Veena Vara Danda Mandita Kara Ya Sveta Padmasana /
Ya Brahmachyuta Sankara Prabhritibhir Devaih Sada Poojita
Sa Mam Patu Sarasvatee Bhagavatee Nihsesa Jadyapaha // 3 //

Om
Namah Sivaya Gurave Sach Chid Ananda Moortaye /
Nis Prapanchaya Santaya Sree Sivanandaya Te Namaha // 4 //
(Sree Visnu Devanandaya Te Namah)

Om
Sarva Mangala Mangalye Sive Sarvartha Sadhike /
Saranye Tryambake Gauri Narayani Namostu Te // 5 //
[narayani Namostu Te]

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Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 4. Oktober 2009 um 5:25pm



Hier findest du das Gajananam in sehr langsamer Rezitation. So kannst du das Gajananam wirklich gut lernen. Also wirklich ideal zum Üben.

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603 Gajananam Shloka 1 1x
gajānanaṃ bhūta-gaṇādi-sevitaṃ/ kapittha-jambū-phala-sāra-bhakṣitam/ umā-sutaṃ śoka-vināśa-kāraṇam/ namāmi vighneśvara-pāda-paṅka-jam// . So lautet die erste Strophe der Gajananam Stotra. Die Gajananam Stotra, besteht aus 5 Meditations- Shlokas, wird bei Yoga Vidya gerne zu Beginn von Yogastunden rezitiert. Die Gajananam Dhyana Shloka ist eine Strophe zur Anrufung von Ganesha.
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603 Gajananam Shloka 1 9x

9-malige Rezitation der Gajananam Dhyana Shloka von Sukadev. gajānanaṃ bhūta-gaṇādi-sevitaṃ/ kapittha-jambū-phala-sāra-bhakṣitam/ umā-sutaṃ śoka-vināśa-kāraṇam/ namāmi vighneśvara-pāda-paṅka-jam// Dies ist ideal, um diese Strophe zu lernen. Durch die Gajananam Dhyana Shloka verbindest du dich mit der Energie von Ganesha, bekommst neue Kraft alles Wichtige anzugehen und weiterzuführen. Dies ist die erste Strophe der Gajananam Stotra. Die Gajananam Stotra, bestehend aus 5 Dhyana Shlokas, wird bei Yoga Vidya gerne zu Beginn von Yogastunden rezitiert. Die Gajananam Dhyana Shloka ist eine Strophe zur Anrufung von Ganesha. Die Guru Gajananam Stotra steht unter der Nummer 603 im Yoga Vidya Kirtanheft.

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603 Shadananam Gajanam Stotra Shloka 2 1x

ṣaḍ-ānanaṃ kuṅkuma-rakta-varṇam/ mahā-matiṃ divya-mayūra-vāhanam / rudrasya sūnuṃ sura-sainya-nāthaṃ / guhaṃ sadāhaṃ śaraṇaṃ prapadye// . Sukadev rezitiert die zweite Strophe der Gajananam Stotra. Diese wird auch als Shadananam Dhyana Shloka bezeichnet. Sie gilt als Ehrerbietung an Shadanana, auch Subrahmanya, Kartikeya bzw. Murugan genannt.

603 Gajananam Shloka 2 9x Shadananam

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603 Ya Kundendu Gajananam Stotra Shloka 3 1x

Sukadev Bretz rezitiert das Ya Kundendu Tushara Hara Dhavala – Saraswati Dhyana Shloka – Gajananam Stotra 3. Strophe 1x yā kundendu-tuṣāra-hāra-dhavalā yā śubhra-vastrāvṛtā / yā vīṇā-vara-daṇḍa-maṇḍita-karā yā śveta-padmāsanā / yā brahmācyuta-śaṅkara-prabhṛtibhir devaiḥ sadā pūjitā / sā māṃ pātu sarasvatī bhagavatī niḥśeṣa-jāḍyāpahā// Lass dich von der dritten Strophe der Gajananam Stotra inspirieren. Diese wird auch als Saraswati Dhyana Shloka bezeichnet. Sie ist eine Hymne, um die Energie von Saraswati anzurufen, zum Beispiel bevor du dich zur Meditation hinsetzt.

603 Gajananam Shloka 3 9x Ya Kundendu Tusharahara

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603 Om Namah Shivaya Gurave Gajananam Stotra Shloka 4 1x
Om namaḥ śivāya gurave sac-cid-ānanda-mūrtaye/ niṣ-prapancāya śāntāya śivānandāya te namaḥ/ śrī viṣṇu-devānandāya te namaḥ// . Lausche der vierten Strophe der Gajananam Stotra, die die Energie des Guru anruft. Diese Strophe ist auch ein Teil der Guru Stotra, welche wiederum auf der Guru Gita basiert. Mit dieser Guru Shloka wird der Guru, der spirituelle Lehrer angerufen. In der Yoga Vidya Tradition sind das natürlich besonders Swami Sivananda und Swami Vishnu-devananda.

603 Gajananam Shloka 4 9x Om Namah Shivaya Gurave

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603 Om Sarva Mangala Mangalya Gajananam Stotra Shloka 5 1x
Om Sarva Mangala Mangalye – Narayani Dhyana Shloka – Gajananam Stotra 5. Strophe 1x In wissenschaftlicher Transkription: Om sarva-maṅgala-māṅgalye śive sarvārtha-sādhike / śaraṇye tryambake gauri nārāyaṇi namo'stu te // - so lautet der Text einer der bekanntesten Hymnen zur Verehrung der Göttlichen Mutter. Sie wird auch als Narayani Dhyana Shloka bezeichnet und ist auch ein Mangala Mantra, also ein Mantra des Segens und des Wohlwollens. Die Narayani Dhyana Shloka stammt aus der Devi Mahatmyam, einer Hymne zur Verehrung der göttlichen Mutter, Teil der Markandeya Purana. Die Narayani Dhyana Shloka ist auch Teil der Narayani Stotra. Und sie gehört natürlich zum gehört zum Gajananam, also zur Gajananam Stotra.

603 Gajananam Shloka 5 9x Om Sarva Mangala Mangalye

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603 Gajananam Stotra mittel
Lass dich inspirieren von diesem wunderbaren Mantra. Das Gajananam, die Gajananam Stotra, ist eine der wichtigsten Sanskrit Rezitationen bei Yoga Vidya. Hier findest du das Gajananam mit allen 5 Strophen rezitiert in mittlerer Geschwindigkeit.

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603 Gajananam Stotra schnell
Du bist bereits Profi im Rezitieren und Textsicher? Wenn du das Gajananam mit allen 5 Strophen kennst, dann ist es gut, das Gajananam auch mal schneller zu rezitieren.

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Als Gajananam bzw. Gajananam Stotra werden die sogenannten Dhyana Shlokas bezeichnet. Dhyana Shlokas sind Verse (Shlokas), die klassischerweise vor der Meditation (Dhyana) bzw. vor einer spirituellen Praxis, z.B. einer Yogastunde rezitiert werden, um sich in die meditative Stimmung zu versetzen.

Das Gajananam in dieser Zusammenstellung wurde von Swami Vishnu-devananda zusammengestellt. Das Gajananam bzw. die Gajananam Stotra besteht aus 5 Strophen:

  • Gajananam Shloka - eine Dhyana Shloka für Ganesha
  • Subrahmanya Shloka - eine Dhyana Shloka für Sharavanabhava
  • Saraswati Shloka - eine Dhyana Shloka für Saraswati
  • Guru Shloka - aus der Guru Gita
  • Narayani Shloka - aus der Devi Mahatmyam

Hier der Text der Gajananam Stotra:

Gajānanam Bhūtaganādhi Sevitam
Kapitta Jambū Phala Sāra Bhakshitam
Umā Sutam Shokavināsha Kāranam
Namāmi Vighneshvara Pāda Pamkajam

Shadānanam Kumkuma Raktavarnam
Mahāmatim Divya Mayūra Vāhanam
Rudrasya Sūnum Surasainya Nātham
Guham Sadāham Sharanam Prapadye

Yā Kundendu Tushāra Hāra Dhavalā
Yā Shubhra Vastrāvritā
Yā Vīnā Varadanda Mandita Karā
Yā Sveta Padmāsanā
Yā Brahmāchyuta Shankara Prabhritibhir
Devaih Sadā Pūjitā
Sā Mām Pātu Saraswati Bhagavati
Nisshesha Jādyāpahā

Om Namah Shivāya Gurave
Sat-Chid-Ānanda Mūrtaye
Nishprapanchāya Shāntāya
Shrī Sivānandāya Te Namaha
Shri Vishnu-devānandāya Te Namaha

Om Sarva Mangala Māngalye
Shive Sarvārtha Sādhike
Sharanye Tryambake Gauri
Nārāyani Namostute

Erläuterung des Gajananam:

Das Gajananam folgt einer bestimmten Logik:

Erste Strophe des Gajananam: Ganesha

Die erste Strophe des Gajanam ist gerichtet an Ganesha. Ganesha steht für den Anfang, für Enthusiasmus und die Kraft zu beginnen. Gaja heißt Elefant. Gajananam steht für die Kraft eines Elefanten: Ein Elefant hat große Kraft. Manchmal muss man einfach loslegen - dann kommt die Kraft schon.

Zweite Strophe des Gajananam: Sharavanabhava

Die zweite Strophe des Gajananam richtet sich an Sharavanabhava, auch Subrahmanya, Karthikeya, Murugan genannt. In der Mythologie ist Sharavanabhava der Herr der Engel, ewig jugendlich. Manchmal wird er auch als Kriegsgott bezeichnet: In zahlreichen Kämpfen gegen Dämonen (Asuras) ist Muruga siegreich. Sharavanabhava steht dafür, gerade wenn es schwer wird, wenn Widerstände kommen, weiterzumachen.

Dritte Strophe des Gajananam: Saraswati

Die dritte Strophe der Gajananam Stotra richtet sich an Saraswati, die Göttin der Künste, der Kreativität, der Intuition und des Wissens. Saraswati steht für geistige Offenheit, für die Bereitschaft zu lernen und den Wunsch nach tieferem Wissen.

Vierte Strophe des Gajananam: Guru

In der vierten Strophe des Gajananam wird der Guru angerufen, der spirituelle Lehrer. Es gibt verschiedene Arten von Gurus: Der innerer Guru, die Welt als Guru, jeder Mensch als Guru - und der persönliche Guru, z.B. Swami Sivananda und Swami Vishnu-devananda.

Fünfte Strophe des Gajananam: Narayani

Die fünfte Strophe des Gajananam richtet sich an Narayani, die göttliche Mutter, Devi, die Göttin. Wir bitten um alles (Sarva) Gute (Mangala) - für alle Wesen überall.

In den Sivananda Yoga Vedanta Zentren wird das Gajananam meist zu Anfang der Yogastunden rezitiert. Bei Yoga Vidya lernen alle Yogalehrer das Gajananam auswendig. Insbesondere in den fortgeschritteneren Yogalehrer Ausbildungenund Weiterbildungen wird das Gajananam rezitiert. Es hilft, eine spirituelle Einstellung und Öffnung zu bekommen - sodass tiefere Erfahrungen, spirituelle Erlebnisse und tiefes Verstehen möglich wird.



Erläuterung der Gajananam Stotra:

Zu Beginn einer Yogastunde, Lesung oder eines Vortrags usw. können die Dhyāna Slokas, die Gajananam Stotra, gesungen werden. Sie helfen uns, unseren Geist auf Gott in seinen verschie-denen Aspekten sowie auf den spirituellen Lehrer einzustellen. Auch vor der Ausfüh-rung unser eigenen spirituellen Praktiken sowie weltlicher Aktivitäten können wir sie singen. In allem Sādhana (spiritueller Praxis) benötigen wir göttliche Führung. Mit den Dhyana Slokas können wir alles Gott widmen und alle unsere Tätigkeiten spiritualisieren.
Das Gajānanam folgt nahezu der gleichen Sequenz wie das Jaya Ganesha: Zuerst rufen wir Ganesha an, um alle Hindernisse zu beseitigen, dann Subrahmanya, um Stärke zu erhalten und alle (inneren und äusseren) negativen Kräfte zu zerstören. Als nächstes folgt Saraswati, um uns göttliches Wissen zu geben. Dann bitten wir den Lehrer (Guru), uns immer zu führen. Wir rufen die göttliche Mutter Durgā Narāyani an, um ihren Segen für all unsere Unternehmungen zu erhalten.

Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 4. Oktober 2009 um 5:26pm

Deutsche Übersetzung der Dhyana Shlokas, der Gajananam Stotra:

Ich verneige mich zu den Lotusfüßen Ganeshas, der alle Hindernisse beseitigt. Er ist der Sohn von Uma, vernichtet alle Sorgen, hat eine Dienerschar von Bhuta Ganas (Engeln). Er hat einen Elefantenkopf und liebt die Kapittha- und Jambu-Früchte.

Ich suche Zuflucht in Sharavanabhava, der in der Höhle (Guha) meines Herzens wohnt, sechs Gesichter hat und von tiefroter Farbe ist. Er besitzt großes Wissen, reitet auf einem Pfau, ist der Sohn Shivas (Rudra) und der Heerführer der Devas (Götter, Engel).

Möge die Göttin Saraswati mich beschützen. Sie trägt eine Girlande, weiss wie die Kunda-Blume, wie der Schnee und der Mond. Sie trägt weisse Kleider, spielt die Vina und segnet uns. Sie sitzt auf einem weissen Lotus und wird ständig von Brahma, Vishnu und Shiva verehrt. Sie beseitigt alle Trägheit und Faulheit.

Verehrung dem Guru Shiva, der sich in Swami Sivananda manifestiert. Er ist die Verkörperung von absolutem Sein, Wissen und Glückseligkeit. In ihm existiert keine Weltlichkeit, und er ist immer friedvoll. Verehrung unserem Meister Swami Sivananda.

Verehrung der dreiäugigen Mutter Narayani. Sie bringt Glück und erfüllt alle Wünsche des Suchers (sowohl materielle als auch spirituelle).

Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 4. Oktober 2009 um 5:27pm

Am Anfang der Yoga-Stunde wird oft das “Gajananam” gesungen. Swami Vishnu-devananda hat dafür 5 sogenannte “Dhyana Mantras” zusammengestellt. Dhyana Mantras sind Klangenenergien (”Mantras”), welche auf Meditation (”Dhyana”) vorbereiten bzw. einen meditativen Gemütszustand erzeugen sollen. Diese Mp3-Datei ist besonders für Yogalehrer hilfreich, aber auch für andere, welche sich für zu Beginn ihrer Yoga-Praxis in einen meditativen Gemütszustand versetzen wollen.

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Kommentar von Sukadev Bretz am 25. März 2011 um 5:34am

Interpretation der Gajananam Stotra von Ha nspeter S per zel:

Schon der Name dieses Mantras (Dhyana Slokas) spicht die Bedeutung aus, die diese Zeilen haben:
Die Verse der geistigen Vertiefung, der geistigen Entwicklung

Die tiefe Symbolik und die Bedeutungen der bildlichen Ausdrücke der Gajananam Stotra bzw. dieser Dhyana Shlokas verweisen auf das Bild der spirituellen Schulung hin, einer Schulung, die alle Aspekte und alle Bereiche des menschlichen Lebens erfaßt und so, in seiner Ganzheit, den Menschen zu erheben vermag.

Gajananam Bhutaganadi Sevitam
Kapita Jambo Phala Sara Bhakshitam
Uma Sutam Shokavinasha Karanam
Namami -vigneshvara Pada Pamkajam

Ich neige mich vor den Lotusfüßen Ganeshas, der alle Hindernisse beseitigt.
Er ist der Sohn von Uma, vernichtet alle Sorgen, hat eine Dienerschar von Bhuta Ganas (Engeln).
Er hat einen Elefantenkopf und liebt die Kapittha und Jamba Früchte.

Wir als Schüler nehmen uns die Gestalt Ganeshas zum Vorbild, der durch großen Fleiß, Einsatz und Hingabe die Hindernisse zu brechen wußte, die der spirituellen Entwicklung seines Wesens im Wege standen. Als Kinder des Kosmos (Uma, der Beiname von Durga, representiert die mütterliche kosmische Energie) tragen wir alle Voraussetzungen dazu in uns. Wir stehen zwar im Leben der weltlichen Werte, ihrer Leidenschaft und Gelüste (Wir lieben die süßen Früchte...), aber wir haben unsere Möglichkeiten (die zur Befreiung führen) erkannt und arbeiten in Gemeinschaft mit anderen an deren Verwirklichung. In der Gemeinschaft der Schulung sind wir Dienende gegenüber unseren Lehrern, unseren Mitschülern und der ganzen Welt.

In diesem Vers wird das Bild des Wassers abgebildet, des Elementes, das ständig fließt, sich staut und seine Kräfte sammelt, um so jedes Hindernis zu überwinden. Es dringt in die größten Tiefen des Menschseins ein, unterspült und reinigt, füllt und erweicht, und bereitet so den Boden für unser Wachstum.

Shadananam Kumkuma Raktavarnam,
Mahamatim Divya Mayura Vahanam,
Rudrasya Sunam Surasainya Natham
Guham Sadaham Sharanam Prepadye

Ich suche Zuflucht in Sharavanabhava, der in der Höhle (Guha) meines Herzens wohnt,
sechs Gesichter hat und von tiefroter Farbe ist.
Er besitzt großes Wissen, reitet auf einem Pfau, ist der Sohn Shivas (Rudra)
und ist der Heerführer der Devas (Götter, Engel).

Tief in meinem Herzen besitze ich sechs Gesichter wie Sharavanabhava (Subramanya) und meine Farbe dort ist ein tiefes Rot. Wir betonen hier in diesem Vers das Bild des Kriegers, der sich im Symbol der roten Farbe eröffnet und sich spiegelt im Bild der Heerscharen, die mit Feuer und Schwert die Feinde bezwingen. Nicht alles auf dem spirituellen Pfad ist leicht. Wir werden Opfer bringen müssen, um die Weisheit und das Wissen, die latent in uns ruhen, zu befreien. Hierzu müssen wir unseren Stolz bezwingen und unsere Begierde, die sich symbolisch im Reiten des Pfaus ausdrückt.

Und ein weiteres Bild drängt sich auf, das auch wie eine Warnung wirkt: Die Wirkung des Krieges wirkt wie das des Feuers unwiderruflich, ist der Weg also beschritten und hat der Krieg oder das Feuer seine Wirkung entfaltet, gibt es keine Rückkehr in unser altes Leben. Verbranntes ist verbrannt für alle Zeit. Die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther, die sich erhöhend verbinden zum sechsten, bilden eine Analogie für die sechs Gesichter in diesem Vers.

Ya Kundendu Tushara Hara Dhavala,
Ya Shubhra Vastravrita
Ya Vina Varandanda Mandita Kara
Ya Sveta Padmasana
Ya Bramaachyuta Shankara Prabhritibhir
Devai Sada Pujita
Sa Mam Patu Saraswati Bhagavati
Nisshesha Jadyapaha

Möge die Göttin Saraswati mich beschützen.
Sie trägt eine Girlande, weiß wie die Kundablume, wie Schnee und der Mond.
Sie trägt weiße Kleider, spielt die Vina und segnet uns.
Sie sitzt auf einem weißen Lotus und wird ständig von Brahma, Vishnu und Shiva verehrt.
Sie beseitigt alle Trägheit und Faulheit.

Auf unserem Weg, der viele Veränderungen beinhaltet und uns neue Perspektiven eröffnet, werden unsere Mauern brechen. Wir werden uns öffnen, aber wir werden auch verletzbarer werden. Daher suchen wir Schutz in den Tugenden der Weisheit, der Kreativität und der Kunst des Lebens (welche von Saraswati verkörpert werden). Wenn wir unsere Reinheit bewahren, unsere Fröhlichkeit und Lebensfreude, werden sich die Kräfte des Kosmos (Brahma, Vishnu und Shiva) nicht gegen uns wenden, sondern uns fördern und tragen (verehren), wir werden Erkenntnis gewinnen und lernen, mit ihnen (den Kräften) zu spielen und sie zu gebrauchen zum Wohle aller Lebewesen. Es werden die Leidenschaften und Widerstände in uns (Faulheit und Trägheit) ihre Macht verlieren, wir werden unseren Weg erkennen und ihn dann Schritt für Schritt verwirklichen.

Dieser Vers verkörpert das Element der Luft, das alles durchdringt und jeden Raum ausfüllt, das uns erhebt und in die Weite führt.

Om Namah Shivaya Gurave
Sat-Chid-Ananda Murtaye
Nishprapanchaya Shantaya
Sri Sivananda Te Namaha.

Verehrung dem Guru Shiva, der sich in Swami Sivananda maifestiert.
Er ist die Verkörperung von absoluten Sein, Wissen und Glückseligkeit.
In ihm existiert keine Weltlichkeit, und er ist immer friedvoll.
Verehrung unserem Meister Swami Sivananda

Wir sehen unser Ziel wie Swami Sivandanda es uns gelehrt hat, im Zustand des Seins, des Wissens und der Glückseligkeit. Aber wir sind uns bewußt, das dieses nicht unseren weltlichen Vorstellungen und Wünschen entsprechen kann. Das Leben in dieser von uns wahrgenommenen Welt kann nicht für immer friedvoll gestaltet werden. Sat-Chid-Ananda ist mit unserer Lebensgestalt als sterblicher Mensch nicht vereinbar. Daher sind alle Beschreibungen, alle Bilder und Geschichten niemals die Wahrheit an sich, sondern nur Spiegelungen, Simplifizierungen und mit dem Ziel formuliert, uns Mut zu geben und auf den Weg zu führen. Gehen müssen wir diesen Weg allein. Zwar werden wir Hilfe erfahren von allen, die diesen Weg vor uns gingen (Swami Sivananda), aber wir werden auch unsere ganze Kraft und Energie einbringen müssen.

Hier ist das Element des Äthers beschrieben, das uns verbinden kann mit der Unendlichkeit und Ewigkeit des Kosmos. Dies in uns zu bilden und voll zu entfalten, ist unsere wichtigste Aufgabe, denn hier liegt unser Schlüssel zur Weisheit.

Om Sarva Mangala Mangalye
Shive Sarvatha Sadhike
Sharanye Tryambake Gauri
Narayani Namostrute

Verehrung der dreiäugigen Mutter Narayani.
Sie bringt Glück und erfüllt alle Wünsche des Suchers
(sowohl materielle als auch spirituelle).

Doch bei allen großen Zielen, bei allen Wegen, die wir beschreiten und allen Opfern und Einsätzen, die wir hierfür aufbringen müssen, leben wir auf und in dieser Welt. Auch diesem Aspekt unseres Seins müssen wir Rechnung tragen. Nicht all unsere Wünsche sind schlecht, nicht alle Begierden sind unrein. Wir sind Menschen und unsere Aufgabe schließt die Erfahrung der Schatten des Menschseins mit ein. Wenn wir uns erheben wollen aus der Dunkelheit, so können wir dies nicht nur mit einem Teil unseres Wesens, sondern uns erheben und aufsteigen können wir nur als Ganzes. Ganz zu werden, heißt alles zu integrieren, Licht und Schatten, Freude und Leid, Leichtigkeit und Schwere, und all dies zu erheben ins Licht der Wahrheit. Hier hat keine Lüge Platz, hier hält sich keine Maske. Und so führen uns diese Verse, die uns erheben wollten über Wasser, Feuer, Luft und Äther zur Glückseligkeit, wieder zurück in unser Sein, zurück ins Hier und Jetzt, zurück zur Erde. Hier in diesem Element beginnt unser Weg, er ist lang, beschwert und mühevoll, aber es lohnt sich, ihn zu gehen. So manche Blume am Wegesrand wird uns dabei den Tag versüßen, so mancher erhabene Ausblick wird uns die Mühe vergelten. Und beginnen werden wir unser Wandern wie anders als mit dem ersten Schritt, das ist im Leben so wie auch in der Schule des Yoga:

Wir suchen, erkennen und realisieren unseren Weg, und wir sprechen es aus: Gajananam...

Kommentar von Sukadev Bretz am 25. März 2011 um 5:38am

Wort-für-Wort-Übersetzung des Gajananam, erstellt von von Shahrazad

http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/gajananam-genaue-wort-fuer

(1. Vers an Ganesh gerichtet)
Gajaananam Bhuutagaņaadi Sevitam
Elefantengesichtiger, (von) Hilfsgeistern Verehrter,

Kapittha Jambu Phala Saara Bhakshitam (bhakshaņam)
Kapittha* (und) Jambu* Früchte Essenz Essender,

Umaa Sutam Shokavinaasha Kaaraņam
Uma’s Sohn Sorgen vernichtender

Namaami Vighneschvara Paada Pamkajam
Ich verbeuge mich/Ich verehre (den/m) Sorgenherr (vor seinen) Füße Lotus (Lotusfüßen)

(2. Vers an Kartikeya gerichtet)
Shadaananam Kumkuma Rakta Varņam
Sechsköpfiger Kum-kum*- rot - farbener

Mahaamatim Divya Mayura Vaahanam
Großes Wissen brillantes/himmlisches Pfau reitender (als Reittier benutzender)

Rudrasya Sunum Surasainya Natham
Shivas Sohn (über) Götter und Engel Heerführer

Guhaam* Sadaa ham Sharaņam Prapadye
(In meinem) tiefsten Inneren immer ich in Deinem Schutz ergebe mich/ nehme Zuflucht

(3. Vers an Saraswati gerichtet)
Yaa Kundendu Tushaara Haara Dhavalaa
Oh, (wie) Jasminblüte, Schnee/Frost/gefrorener Tau Girlande, weiß

Yaa Shubhra Vastraa - vritaa
Oh, (mit) leuchtend weißer Kleidung umhüllt

Yaa Viņa Varadaņda Maņdita Karaa
Oh, (mit) Vina (Musikinstrument) Gunst gewährende Geste geschmückte

Yaa Shvetaa Padmaasanaa
Oh, (auf) weißem Lotus sitzende

Yaa Brahmaachyuta Shankara Prabhritibhir
Oh, (aus) Brahma, Vishnu, Shiva (aus ihr) entsprungene

Devaih Sadaa Pujitaa (oder Vanditha)
(von) Göttern immer verehrt

Saa Maam Paatu Saraswati Bhagavati
Sie mich beschützt Saraswati* Göttin

Nishesha Jaadya - apahaa
Restlos Faulheit/Unwissenheit entfernend

(4. Vers an die Gurus gerichtet)
Om Namah Shivaaya Gurave
Om Ehre sei Shiva*, (dem) Guru (der)

Sat-chit-aananda Murtaye
Wahrheit-Wissen-Glückseligkeit Verkörperung

Nishprapanchaaya Shaantaaya
Ohne Weltlichkeit/Nie abwesend Immer friedvoll

Sri Shivaanandaaya Te Namaha
Sri Shivananda Dich verehre ich

Sri Vishnudevaanandaaya Te Namaha
Sri Vishnudevananda Dich verehre ich

(5. Vers an Shiva und Parvati gerichtet)
Om Sarve Maangala Maangalye
Om (von) allem Glückbringenden (ist sie die) Essenz des Glückbringen

Shive Sarvaartha Saadhike
Shiva (der) allen ihre Wünsche erfüllt

Sharaņye Trayambake Gauri
Verehrung dreiäugige Partnerin von Shiva
Dreifaltige Göttin

Naaraayaņi Namostute
Naaraayaņi Namostute
Narayani, Ehre sei Dir

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* Kapittha Frucht = Feronia limonia
* Jambu Frucht = Syzygium samarangense
* Kumkum oder Kungumam, wie es in Tamil Nadu genannt wird, = gemacht von getrockneter Turmeric oder Gelbwurz.
Der Turmeric wird getrocknet und pulverisiert mit ein wenig Calcium Hydroxide vermischt, wodurch das sehr gelbe Pulver rot wird. Beim Besuch eines Hindu Tempels in Süd Indien tauchen verheiratete Frauen ihren Ringfinger gewöhnlich in gelbes Gelbwurzpulver und malen damit einen Punkt auf ihren Nacken. Männer, Frauen, Mädchen und Jungen malen auch einen Punkt aus rotem Gelbwurzpulver auf ihre Stirn, wenn sie einen Tempel besuchen oder während eines Rituals. In fast ganz Indien malen verheiratete Frauen jeden Tag ihren Mittelscheitel rot mit Kumkum, als Symbol, das sie verheiratet sind. Dies heißt Vermilion, oder in Hindi, Sindur. Kumkum wird auch sehr viel benutzt um die Hindu Göttinnen, besonders Shakti und Lakshmi, zu verehren.
* Guha ist ein sehr altes Sanskrit Wort für den geheimen Platz im Herzen, welchen in den Upanishaden beschrieben wird als: "kleiner als das Kleinste und doch größer als die weitesten Räumen" Es ist dieser mysteriöser Platz, in dem wir unser wahres Selbst finden, und in dem wir uns Selbst innerhalb des Göttlichen entdecken. All unsere Arbeit ist konzentriert in diesem Guha.

Vielen Dank an Frau Joshi. für die Hilfe bei der Wort für Wort Übersetzung des Gajaananam!

Ganesha

Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 27. November 2011 um 4:46pm

Rezitation der Gajananam Dhyana Shlokas:

Hier findest du eine Rezitation der Gajananam Stotra bzw. der Gajananam Dhyana Shlokas:

Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 15. April 2013 um 1:47pm

Hier eine Rezitation der fünften Strophe des Gajananams:

 

Im Satsang bei Yoga Vidya in Bad Meinberg singt Shankari das Mantra zur Verehrung der dreiäugigen Mutter Narayani.
Om Sarva Mangala Mãngalya
Shive Sarvãrtha Sãdhike
Sharanya Tryambake Gauri
Nãrãyani Namostute

Kommentar von Mantras am 31. März 2014 um 3:20pm

Im Samstagabendsatsang singen Yoga Siddhi und Amba die letzte Strophe des Gajananam (Nr. 603)

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