Sukadev Bretzs Beiträge (4640)

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Wo kann ich meditieren lernen in Hamburg?

Wo kann ich lernen, mit anderen zusammen zu meditieren? Gibt es in Hamburg eine Gruppe, wo ich mitmeditieren kann?
Das sind einige Fragen, die mir gestellt wurden. Mein Name ist Sukadev von www.yoga-vidya.de

Yoga Vidya hat in Hamburg zwei Yoga Center. Zum einen ein Center in Winterhude, Am Winterhuder Marktplatz und zum anderen ein Center in Harburg, in der Bremer Straße 5. In beiden Centern kannst du lernen zu meditieren.
Es gibt in den Centern Satsang, der gemeinsames Meditieren, Mantra-Singen, Vortrag, Gebet und Lichtzeremonie umfasst. Da kannst du kostenlos daran teilnehmen. Darüber hinaus gibt es in beiden Centern auch Meditationskurse, in denen du Meditation lernen kannst.
Die beste Weise in Hamburg Meditation zu lernen ist, dass du an einer 2-jährigen Yogalehrer Ausbildung teilnimmst. In der Yogalehrer Ausbildung lernst du auch Hatha Yoga. Du lernst viel über die Yoga Philosophie, Anatomie usw. Aber du lernst auch zu meditieren. Zu jedem Kursabend gehört auch Meditation dazu. Du lernst jede Woche verschiedene Meditationstechniken kennen und lernst, wie du tief in die Meditation gehen kannst.
Alle Informationen über Meditieren in Hamburg findest du unter www.yoga-vidya.de/hamburg

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Wie wirken Mantras auf die Aura?

Hallo und herzlich willkommen zu einem Vortrag aus der Reihe „Fragen zu Mantras“ Ich habe die Frage bekommen: Wie wirken Mantras auf die Aura?
Die Aura ist ja die Energieausstrahlung des Menschen. Yogis würden sie als die Pranayama Kosha bezeichnen, als die Energiehülle. Wenn du hellsichtig bist, dann kannst du manchmal Auras um den Menschen sehen. Die Aura, die Lichtaura kann kleiner sein, größer, dunkler oder heller sein. Du wirst feststellen, wenn Menschen Mantras rezitieren oder singen dann wird die Aura heller und weiter.
Es gibt ja die verschiedenen Farben der Aura. Manchmal gibt es Lila, eine Farbe von Spiritualität. Manchmal ist sie in der gelben Farbe und ein anderes Mal in einer anderen Farben.
Aber die Farben der Aura, wenn jemand Mantras singt, sind klar und erhebend. Wenn sich jemand zum Beispiel vorher nicht so gut fühlt und eine dunkle, wenig ausstrahlende, unregelmäßige Aura mit Flecken hat und anfängt Mantras zu singen, dann wird die Aura hell und ausgedehnt. Die Flecken verschwinden. Die Aura ist dann sehr schön. In jedem Fall ist sie leuchtend und manchmal siehst du sogar geometrische Figuren und verschiedene Farben, die alle schön sind und wunderbar zueinander passen. Spätestens wenn du einmal eine Aura gesehen hast, nachdem Menschen Mantras gesungen haben, dann weißt du wie großartig Mantras wirken.
Es gibt auch die Aura-Fotografie. Wir hatten bei Yoga Vidya Bad Meinberg einmal jemanden, der eine Aura Kamera gehabt hatte. Mit dieser wurden Menschen fotographiert, nachdem sie gerade im Ashram angekommen waren und dann später, nachdem sie eine Stunde Mantras gesungen haben. Im Vergleich mit dem zuvor gemacht Foto wurde eine deutliche, sehr starke Veränderung der Aura sichtbar, bei der mehr lichtintensivere Farben zu erkennen waren.

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Wie kann Gesundheit im Alter gefördert werden?

Gesundheit ist nicht nur für die Jugend. Auch im Alter kann man einiges für die Gesundheit tun. Zwar ist es manchmal so, dass Erkrankungen im Alter dauerhaft bleiben, trotzdem kann man aber auch im Alter die Gesundheit fördern. Im Grunde genommen ist das Fördern der Gesundheit im Alter gar nicht so anders als bei jungen Menschen, nur es muss manchmal etwas angepasst werden wie.
Im Yoga sagen wir zum Beispiel, dass es fünf wichtige Punkte für die Gesundheit gibt. Diese sind:

1. Die richtigen Körperübungen. Diese nennen wir im Yoga Asanas. Es gibt statische Asanas und dynamische Übungen, wie zum Beispiel den Sonnengruß.
2. Pranayama: Atemübungen
3. Tiefenentspannung

4. Gesunde Ernährung
5. Meditation, die auch dazu beiträgt positiv zu denken, gelassener zu sein, das Herz zu öffnen, mehr Liebe zu spüren, zuzulassen und schenken zu können etc.
All das fördert die Gesundheit. Wenn du ein gewisses Alter hast und merkst, da sind schon einige nicht mehr nur Wehwehchen, sondern einige chronische Erkrankungen da, dann lass dich davon nicht abbringen.
Ich habe so vielen Menschen, die schon über 80 Jahre waren, Yoga beigebracht und es war erstaunlich, wie gut die Gesundheit verbessert wurde. Daher fange mit Yoga an. Es gibt inzwischen genügend Kurse für Seniorenyoga oder Yoga ab 60 oder Yoga ab 70. Wenn du zu den fitten Senioren gehörst kannst du auch mit 70 oder 80 Jahren in einen normalen Yoga Kurs gehen oder es gibt Rückenyoga Kurse, die nochmals eine Spur sanfter sind. Es gibt extra auf ein bestimmtes Alter hin ausgerichtete Yogastunden wie Senioren Yoga, Silver Yoga, Golden Yoga, Silver ager Yoga oder wie auch immer man ihn nennen will.
Yoga ist in jedem Fall gut für die Gesundheit.
Genauso gut sind Atemübungen. Atemübungen gehen sogar dann, wenn du die Asanas nicht mehr machen kannst. Atemübungen geben neue Vitalität. Atemübungen sind ein gutes Training für die Lungen und auch ein gutes Training für den Herz-Kreislauf. Sie sind gesund und geben dir Energie. Sie helfen dir auch Nebenwirkungen von Medikamenten, die du vielleicht nehmen musst, etwas zu reduzieren. Auch die Müdigkeit, die die Folge mancher Medikamente ist, kannst du mithilfe von Atemübungen reduzieren.
Tiefenentspannung ist etwas Gutes. Dafür solltest du tagsüber nicht nur im Bett liegen, sondern bewusst Tiefenentspannung im Sinne von Yoga Nidra üben. Dies ist sehr gut für das Alter.
Auch die Ernährung ist etwas Wichtiges. Die Yogis und insbesondere ich empfehle eine vegane Lebensweise ohne Fleisch, Fisch, Eier, ohne Milchprodukte, ohne Alkohol und ohne Rauchen. Lasse all das weg!
Iss stattdessen Hülsenfrüchte, Gemüse, Salat, Vollkornprodukte, Obst, frisches ein paar Nüsse und vielleicht auch Saaten und kaltgepresste Öle für deine Gesundheit! Trink frisches Wasser und Kräutertees.
Glaube nie, dass es zu spät ist, um mit einer gesunden Ernährung zu beginnen oder diese zu vertiefen.
Meditiere! Meditation geht auch auf einem Stuhl. Meditation geht auch angelehnt an die Wand. Meditation füllt deinen Geist mit Positivität, öffnet dich für eine höhere Wirklichkeit oder führt dich in die Tiefe deines Selbst.
Realistisch gesehen wird das Leben irgendwann zu Ende gehen und darauf sollte man sich im Alter einstellen. Dafür gibt es nichts Besseres als die Meditation. Wenn du in der Meditation erfährst, dass du nicht der Körper und nicht die Psyche bist, dann fällt es dir nachher nicht mehr schwer, den Körper zu verlassen. Du brauchst keine Angst mehr vor dem Tod zu haben, denn du hast ihn schon in der Meditation erlebt. Und auch wenn du irgendwann einmal nicht mehr viel machen kannst, weil das Alter schon voranschreitet, meditieren kannst du immer. Ein Mantra wiederholen kannst du immer. So kann zu jedem Zeitpunkt, Yoga geübt werden und das fördert die körperliche und die psychische Gesundheit.
Übrigens gibt es auch einige Studien, die zeigen, dass derjenige, der Yoga und Meditation übt, mit geringerer Wahrscheinlichkeit dement wird. Es scheint, dass Yoga und Meditation helfen, dass neue Nervenverbindungen im Gehirn angelegt werden, selbst wenn Hirnmasse abgebaut wird. So ist von Mönchen und Nonnen nicht nur im christlichen Kontext bekannt, dass sie sehr selten unter Demenz leiden, obgleich auch bei ihnen alterstypisch die Hirnmasse abgebaut wird. Aber weil Menschen einen spirituellen Bezug zu Gott und zu den Tiefen ihrer Seele aufbauen, ist das etwas, was auch das Hirn und den Geist nährt.
Es ist letztlich egal, wie alt du bist oder ob du schon ab 40 Jahren denkst, du wärst in einem gewissen Alter. Ein großer Teil von dem, was ich dir gesagt habe, ist ganz einfach. Gehe in eine Yogastunde, ernähre dich gesund und mache täglich Yoga. So kannst du deine Gesundheit fördern. Wenn du im Alter von 50-60 Jahren bist, gilt das Gleiche wie im Alter von 60-80 Jahren. Solange du selbstständig gehen kannst, gehe in ein Yogastudio und mache Yoga. Das wird dir guttun.
Mehr Informationen über Yoga und die Adressen - von guten Yoga Centern bis hin zu den Möglichkeiten ein Yoga und Meditation Einführungswochenende zu besuchen oder eine Ferienwoche bei Yoga Vidya mitzumachen, wo wir neben 18-, 30- und 50-Jährigen auch 70-80-Jährige haben - findest du auf www.yoga-vidya.de

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Prana ‒ was ist das?

Prana bedeutet Lebensenergie. Prana ist die feinstoffliche Energie, welche allem Lebendigen innewohnt. Prana ist die Vitalenergie, auch Od genannt bei den Chinesen, Ki bei den Japanern, Ruach in der jüdischen Kabbala oder Ka bei den Ägyptern (Ka hat dort verschiedene Bedeutungen. Mal ist es der Astralkörper, mal ist es die Lebensenergie).
Prana ist der Unterschied zwischen Leben und Tod. Prana ist zum Beispiel der Unterschied, ob du vor einer Leiche stehst oder vor einem schlafenden Menschen. Denn ein schlafender Mensch hat auch noch Prana. Prana ist letztendlich auch der Unterschied, ob du mich in einem Live-Vortrag siehst oder ob du mich als Video oder Audio hörst. Vielleicht kommt auch bei Video und Audio ein bisschen Prana rüber, aber du hast vor allem das Hören und das Sehen. Aber wenn du in meinem Vortrag bist, dann spürst du sehr viel mehr als bei Video- oder Audio-Aufnahmen.
Prana ist auch der Unterschied, ob jemand enthusiastisch begeistert ist und wirklich Menschen beeinflussen kann oder ob die Worte eines Vortragenden keine Wirkung haben.
Prana ist das, was einen guten Musiker auszeichnet. Gute Musik ist eben nicht nur, wie toll die Töne klingen, sondern welche Ausstrahlung ein Musiker hat, wie er sein Publikum in der Hand hat, wie er die Emotionen des Publikums steuern kann, wie er die Energie, die Atmosphäre des Raumes steuern kann. Ein guter Dirigent hat viel Prana. Er bringt die Pranas der ganzen Musiker zusammen zu einem machtvollen Energiefeld.
Prana ist der Unterschied, ob du deiner Geliebten/deinem Geliebten eine Plastikblume schenkst oder eine frische Blume. In der frischen Blume ist immer noch Prana. Prana ist der Unterschied, ob du eine Puppe hast oder ein Kind.
Prana ist also Lebensenergie, der Unterschied zwischen lebendig und nicht lebendig. Du kannst viel Prana haben oder wenig Prana. Hast du wenig Prana, haben deine Worte wenig Wirkung, du hast wenig Power und fühlst dich nicht so lebendig. Hast du viel Prana, kannst du viel bewirken, fühlst dich sehr lebendig, hast viel Power und spürst es pulsieren, strömen und sprudeln.
Soweit eine Einführung ins Prana. Willst du mehr wissen, schau auf unserer Internetseite nach: www.yoga-vidya.de/prana. Und natürlich bekommst du viel Info über Prana, wenn du bei Yoga Vidya ein Yoga und Meditations-Einführungswochenende mitmachst, eine Yoga-Ferienwoche, noch mehr natürlich bei einem Chakra-Seminar oder einem Kundalini-Seminar, wo Prana immer die Grundlage ist.

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Mit welcher Ernährung baut man Muskeln auf?

Gibt es bestimmte Lebensmittel, die besonders geeignet sind, um mehr Muskeln zu haben?
Wenn ich Kraft und Muskelmasse aufbauen will, wie kann ich mich ernähren?
Antwort von Sukadev:
Zunächst einmal gilt es, drei Dinge zu beachten. Um Muskeln wirklich aufbauen zu können, gibt es drei Faktoren: erstens Training, zweitens die genetische Prädisposition, drittens die Ernährung. Und als viertes würde man auch noch sagen: eine gute Regeneration.
Jetzt ist zunächst die Frage, von welchem Standpunt aus Du Muskeln aufbauen willst. Angenommen, Du warst eine Weile bettlägerig oder Du hattest einen Arm in Gips und würdest jetzt gerne wieder Muskeln aufbauen. Oder Du warst für eine Weile im Krankenhaus, Deine Muskeln sind schwächer geworden und jetzt willst Du die Muskeln wieder aufbauen. Welche Ernährung brauchst Du jetzt?
Hier ist die Antwort relativ einfach: Iss‘ normal und gesund und beginne mit Körperübungen. Typischerweise wirst Du mit einem Physiotherapeuten arbeiten. Oder Du machst Deine Yoga-Übungen oder gehst ins Fitnessstudio.
Wenn Du aus krankheitsbedingten und ruhebedingten Gründen Muskelabbau hattest und wieder zu Deiner normalen Muskelmasse kommen willst, brauchst Du keine besondere Ernährung. Eine normale Ernährung ‒ bestehend aus Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse, Salaten, Obst und einer gewissen Menge von Nüssen und Samen ‒ reicht aus, um dir ausreichend Eiweiß zu geben.
Die zweite Möglichkeit wäre, dass Du eine normale Tätigkeit und normale Muskeln hast, aber gerne Deine Muskeln stärken würdest. Vielleicht hat Dir Dein Orthopäde gesagt, dass Deine Rückenmuskeln zu schwach sind, weshalb Du Rückenprobleme hast. Oder Deine Oberschenkelmuskeln sind zu schwach, weshalb Du Knieprobleme hast. Oder Du willst allgemein Knieproblemen vorbeugen. Oder Du willst den Grundumsatz Deines Körpers steigern und hast gehört, dass Muskeln einen höheren Grundumsatz erzeugen. Auch wenn Du den Fettgehalt Deines Körpers senken und Bauchfett reduzieren willst, wäre es gut, mehr Muskeln zu haben.
In diesem Fall braucht es ebenfalls keine besondere Ernährung. Zusätzliches Eiweiß zur normalen Ernährung ist nicht notwendig. Im Gegenteil: Es belastet die Nieren.
Wenn Du als normaler „Bürohengst“ (oder Bürofrau) Deine Rücken-, Oberschenkel- oder Bauchmuskeln stärken willst, einfach um gesünder zu sein, reicht eine normale, gesunde und vegane Vollwertkost vollkommen aus.
Angenommen, Du willst richtig Muskelmasse aufbauen. Vielleicht weil Du Kraftsportler oder Bodybuilder bist. Oder Du bist Veganer und Du willst zeigen, dass man auch vegan „richtige Muckis“ aufbauen kann. Welche Ernährung brauchst Du jetzt?
Als erstes gilt: Hast Du überhaupt die genetische Prädisposition? Man spricht in der Sportwissenschaft von sog. fast twitch-Muskelfasern und slow twich-Muskelfasern. Und nur wer einen ausreichenden Anteil hat an fast twitch-Muskelfasern hat, kann tatsächlich größere Mengen an Muskelmasse aufbauen. Es gibt also solche Menschen, die geborene Läufer, geborene Ausdauersportler sind. Diese können so viel Kraftsport betreiben und so viel Eiweiß essen, wie sie wollen ‒ sie werden zwar eine gewisse Muskelkraft bekommen, aber nie Muskelpakete. Und es gibt andere Menschen, die eigentlich nur wenig Training brauchen und wenig Eiweiß und die bei entsprechenden Bedingungen relativ zügig an Muskelmasse gewinnen.
Wenn Du weißt, dass Du vielleicht als Kind, Jugendlicher oder früher Erwachsener große Muskelpakete aufgebaut hast, als Du ein bisschen Sport getrieben hast, dann weißt Du, dass Du dazu eine „Begabung“ hast. Wenn Du aber jemand bist, dem es nicht so schwer fällt, mit etwas Training zwei Stunden flott spazieren zu gehen, zwei bis drei Stunden flott oder mittelschnell Fahrrad zu fahren oder längere Zeit zu joggen, dann weißt Du: Du bist höchstwahrscheinlich eher der Ausdauertyp (und nicht der Krafttyp).
Wenn Du Ausdauersportler bist, dann brauchst Du gar nicht erst zu probieren, Muskelpakete aufzubauen.
Wenn Du aber jemand bist, der dazu geeignet ist, Muskelpakete aufzubauen, dann gilt es, das geeignete Krafttraining zu finden. Und es gilt auch, Deinem Körper genügend Eiweiß zur Verfügung zu stellen. Als Veganer könntest Du dazu viele Hülsenfrüchte zu Dir nehmen, viele Nüsse (nicht zu viele, denn sonst ist der Fettanteil zu hoch!), Vollkornprodukte, vielleicht Tofu und Tempeh (weil da das Eiweiß in leicht verdaulicher Form zur Verfügung steht).
Wenn Du magst, kannst Du darüber hinaus auch vegane Eiweißpulver zu Dir nehmen. Es gibt inzwischen gerade für Kraftsportler verschiedene Eiweißpulver, die auch sehr gesund sind, die auch bio sind, die rein pflanzlich und gut verdaulich sind. Aber diese brauchst Du tatsächlich nur dann, wenn Du die genetische Prädisposition hast und bereit bist, wirklich ausreichend zu trainieren, ein sehr gutes Krafttraining hast und tatsächlich Muskelmasse gewinnen willst.

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Meditieren wie ein Berg

Wenn du meditierst, kannst du dir auch vorstellen, du bist ruhig und stark wie ein Berg. Und wenn du willst, könntest du dich jetzt hinsetzen und dich darauf vorbereiten, dass du am Ende dieser Anleitung einfach weitermeditierst.
Sitze also ruhig und gerade, Wirbelsäule aufgerichtet, Schultern entspannt, Gesicht entspannt, Augen entspannt. Fühle, wie die Sitzhöcker Bodenkontakt haben. Spüre, wie die Beine Bodenkontakt haben. Atme ein paar Mal tief ein und aus. Beim Einatmen spüre die Erde und beim Ausatmen spüre zum Scheitel. Einatmen in die Erde und breit, und Ausatmen zum Scheitel und in deine Spitze. Stelle dir vor, Du bist wie ein Berg: unten weit und oben spitz. Du bist unten gut geerdet, hast Festigkeit und Stärke. Und du hast nach obenhin eine Spitze, eine Leichtigkeit. Du öffnest dich zum Himmel hin, zum Göttlichen. Wie ein Berg nach unten gut geerdet, und gleichzeitig reichst du weit nach oben zum Himmel hin. Fühle dich so wie ein Berg.
Wenn Du willst, wiederhole jetzt auch ein Mantra ‒ oder meditiere auf deine eigene Weise.
Du bist wie ein Berg: gut geerdet, hoch zum Himmel.
Stille.

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Meditieren und Yoga lernen

Wo kann ich meditieren und Yoga lernen? Wo geht das oder wie geht das?
Antwort von Sukadev:
Herzlichen Glückwunsch, dass Du meditieren lernen und Yoga lernen willst! Yoga und Meditation sind Techniken, die Dir helfen, gesünder zu sein, mehr Energie zu haben, mehr Gelassenheit zu haben und auch tieferen Zugang zu Dir selbst zu finden ‒ und so zu spüren, was Du letztlich machen willst. Yoga und Meditation sind eine wunderbare Verbindung. In einem weiteren Sinn gehört zu Yoga ja sogar Meditation dazu.
Mein Tipp: Am klügsten wäre es, beides zusammen zu lernen. Wenn Du beides zusammen lernen willst, gibt es z.B. bei Yoga Vidya ein Yoga und Meditation Einführungswochenende. Das gibt es in den verschiedenen Yoga Vidya Ashrams mit Übernachtungen und mit wunderbarer vegetarischer Vollwertverpflegung in einer wunderbaren Natur. Du kannst Yoga und Meditation lernen im Allgäu, im Westerwald, an der Nordsee oder in Bad Meinberg im Teutoburger Wald. Die Einführung findet in allen Ashrams an fast jedem Wochenende statt und geht von Freitagnachmittag bzw. -abend bis Sonntagnachmittag. Du lernst dort in 4 Yogastunden und in 4 Meditationssitzungen gut Yoga und die Grundlagen der Meditation. Und Du bekommst Tipps, wie Du zu Hause weiterüben kannst.
Eine zweite Möglichkeit, bei Yoga Vidya Meditation und Yoga zu lernen ist auch in den Yoga-Ferienwochen. Jeden Sonntag beginnt eine Yoga-Ferienwoche, die von Sonntag bis Freitag geht und die es auch in allen der vier Yoga Vidya-Ashrams gibt. Zweimal am Tag gibt es Meditation, Du kannst zweimal am Tag Yogastunden mitmachen ‒ und am Ende der Woche hast Du eine gute Grundlage für zu Hause.
Natürlich kannst Du Yoga und Meditation auch in Kursen in den verschiedenen Yoga Vidya Stadtzentren lernen. In den Yoga Vidya Anfängerkursen zum Beispiel lernst Du zum einen Yoga und Du lernst auch ein paar Grundlagen der Meditation. Und wenn Du mit Meditation beginnen willst, gibt es die Meditationskurse für Anfänger. Mit diesen kannst Du auch gut lernen zu meditieren. Und dann kannst Du ja danach mit Yoga beginnen.
Eine weitere Möglichkeit ist natürlich auch über das Internet. Bei Yoga Vidya haben wir kostenlose Videoreihen, z.B. den Yoga Anfänger-Kurs in 10 Wochen gibt es als Video-Kurs oder auch den Meditations-Kurs für Anfänger gibt es auch als Video-Kurs vollkommen kostenlos. So kannst Du auch gut lernen zu meditieren und gut lernen Yoga zu machen. Aber es sei auch gleich gesagt: Yoga und Meditation in einer Gruppe wirkt stärker und gibt tiefere Erfahrungen. Deshalb ist es, wenn irgend möglich, gut, in einer Gruppe zu beginnen. Und wenn Du intensiv beginnen willst und es systematisch lernen willst, komm in einen der Yoga Vidya-Ashrams oder mache Yoga-Kurse und Meditationskurse ‒ und so kannst Du auch Yoga und meditieren lernen.
Alle Informationen über die Yoga und Meditation Einführungswochenenden, die Yoga-Ferienwoche und die Yoga Vidya-Centren findest Du auf unserer Internetseite www.yoga-vidya.de. Dort gibt es ein Suchfeld, in das Du z.B. „Yoga München“, „Yoga Vidya Hamburg“, „Yoga-Ferienwoche“ oder „Yoga und Meditation Einführung“ eingeben kannst. Dann bekommst Du alle Informationen dazu.

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Meditieren und Alkohol

Wie verträgt sich Meditieren und Alkohol? Wenn Du alkoholische Getränke zu Dir nimmst, darfst Du dann überhaupt meditieren? Oder hilft es vielleicht sogar der Meditation, wenn Du vorher Wein, Bier oder Schnaps getrunken hast?
Antwort von Sukadev:
Hier möchte ich etwas antworten vom Yoga-Standpunkt aus. Ich habe eine klare Meinung zu Alkohol: Trinke keine alkoholischen Getränke! Und ich habe eine klare Meinung zur Meditation: Meditiere jeden Tag! Trotzdem, obgleich ich diese Meinung habe, kann ich Dir auch sagen: Auch wenn Du alkoholische Getränke zu Dir nimmst ‒ Meditation wird auch gut für Dich sein.
Selbst wenn Du Alkoholiker bist, ist es gut zu meditieren. Ich kenne viele Menschen, die z.B. vom Alkohol weggekommen sind, indem sie jeden Tag meditiert haben. Meditation hilft Dir, mehr zu Dir selbst zu kommen. Und wenn Du mehr bei Dir selbst angekommen bist, dann wird Deine innere Intelligenz stärker werden. Und wenn Deine innere Intelligenz stärker wird, wirst Du das tun, was Dir gut tut. Alkohol ist ein Gift. Die innere Intelligenz Deines Körpers wird dann sagen: „Nein, keinen Alkohol!“ Und sie wird stärker sein als das Suchtverhalten, das irgendwo in der Psyche entsteht. Daher: Meditiere jeden Tag ‒ es wird Dir helfen, vom Alkohol loszukommen. Wenn Du zusätzlich noch Yoga übst, wird es Dir noch leichter fallen. Und Meditation kann natürlich auch jedes Entzugsprogramm bereichern.
Aber vielleicht bist Du ja auch gar nicht Alkoholiker und willst einfach nur fragen, ob man meditieren und alkoholische Getränke zu sich nehmen kann. Und hier kann man natürlich auch sagen: Ja, was immer Du machst, es ist gut zu meditieren. Ob Du jetzt nach einem Wein meditieren solltest oder nicht, kann ich Dir ehrlich gesagt, gar nicht sagen. Ich empfehle, nicht-alkoholische Getränke zu Dir zu nehmen. Und ich selbst habe, seit ich 15 bin, nie alkoholische Getränke zu mir genommen und habe auch mit 13 und 14 nie mehr als ein halbes Gläschen über die Lippen gekriegt, denn ich habe so eine natürliche Abneigung gegen alle alkoholischen Getränke gehabt. Deshalb kann ich Dir jetzt nichts aus der Erfahrung erzählen ‒ und mache es auch nicht zum Thema meiner Seminare. In diesem Sinne: Meditiere und verzichte auf alkoholische Getränke!
Warum sollte man auf alkoholische Getränke überhaupt verzichten?
Es gibt mehrere Gründe. Erstens: Alkoholische Getränke benebeln Deinen Geist. Sie verhindern die Klarheit des Geistes. Angenommen, Du willst mit Alkohol entspannen: Es gibt bessere Entspannungstechniken, z.B. Meditation, Yoga-Tiefenentspannung oder Bewusstseinsübungen wie Achtsamkeit. Angenommen, Du trinkst alkoholische Getränke, um Dich fröhlicher zu fühlen: Auch hier gibt es bessere Möglichkeiten, um Dich fröhlicher zu fühlen. Angenommen, Du trinkst alkoholische Getränke, um Hemmungen zu verlieren: Auch hier gibt es bessere Möglichkeiten, Deine Hemmungen zu verlieren. Und manche Hemmungen willst Du vielleicht auch gar nicht verlieren… Und angenommen, Du trinkst alkoholische Getränke, weil Sie Dir vielleicht gut schmecken: Wenn Du auf alkoholische Getränke eine Weile verzichtest, wirst Du genügend Alternativen finden, die besser schmecken. Letztlich schmeckt Essen besser und Fruchtsäfte schmecken besser, wenn Du keine alkoholischen Getränke zu Dir nimmst. Ich kenne keinen, der auf alkoholische Getränke verzichtet, dem manchmal der Geschmack von Wein, Bier oder Wodka fehlt. Es gibt genügend andere Getränke, die sehr gut schmecken.
Es gibt also keinen logischen Grund, alkoholische Getränke heutzutage zu trinken. In früheren Zeiten ist die Menschheit aus zwei Gründen auf alkoholische Getränke gekommen: Zum einen sind alkoholische Getränke nicht mit Bakterien verseucht, denn das verhindert der Alkohol. So waren alkoholische Getränke manchmal eine gute Weise zu verhindern, dass man sich mit schlechtem Wasser ansteckte. Und der zweite Grund war das Haltbarmachen von Getreide und anderem. So hatte man auch Kalorien zur Verfügung in Zeiten, in denen es vielleicht keine Ernte gab. Im christlichen Kontext gab es die Fastenzeiten. Damit die Mönche, die sechs Wochen fasten sollten, weiterhin ihre anstrengende körperliche Arbeit verrichten konnten, haben sie die kalorienhaltigsten Getränke zu sich genommen, die es damals gab und die haltbar waren ‒ das war eben Bier oder Wein. Man könnte auch noch einen dritten Grund nennen: Die Zeit im Mittelalter war recht schwierig. Das war ja die Zeit, als die Mitteleuropäer angefangen haben, jede Menge alkoholische Getränke zu trinken. Die Gesellschaftsordnung war ziemlich ungerecht ‒ und so haben die Menschen letztlich gelernt, mittels alkoholischer Getränke ihren Geist etwas zu benebeln und Ungerechtigkeiten hinzunehmen. Wenn man bedenkt, dass die Menschen damals ein bis zwei Liter Bier am Tag getrunken haben, dann kannst Du Dir vorstellen, in welchem Gemütszustand sie waren. Und so wurden sie letztlich leichter händelbar durch die Obrigkeit. Tatsächlich scheint es so zu sein, dass die höheren Gesellschaftsschichten weniger und seltener alkoholische Getränke zu sich genommen haben. In diesem Sinne: Alkohol ist Opium für das Volk…


Weitere negative Wirkungen von Alkohol sind, dass er Dich zum einen benebelt und Dir die Klarheit nimmt. Zum zweiten ist Alkohol auch ungesund. Es wird manchmal behauptet, alkoholische Getränke seien gut für das Herz ‒ aber das stimmt nicht. Es gab irgendwann einmal die Legende, dass alkoholische Getränke gut sein könnten, aber das ist inzwischen klar widerlegt. (Die Studien die damals herangezogen wurden, haben gezeigt, dass die Menschen im Mittelmeerraum weniger Herzinfarkte haben als die in Mitteleuropa. Daraus hat man dann geschlossen, weil die Menschen im Mittelmeerraum mehr Rotwein trinken, müsse dafür der Rotwein verantwortlich sein. Aber das ist absoluter Unsinn! Der Grund, weshalb die Menschen in den Mittelmeerländern weniger Herzinfarkte haben, ist, dass sie mehr Gemüse und mehr Obst essen, weniger Zucker, weniger Fett und weniger Fertiggerichte.) Heute gibt es einige gute Studien, die zeigen, dass Menschen, die alkoholische Getränke zu sich nehmen ‒ sei es nur ein Glas am Tag ‒, mehr Magen-Darm-Krebs, mehr Leberprobleme und insgesamt eine höhere Sterblichkeit haben. Also: Verzichte auf alkoholische Getränke, dann wirst Du länger leben und gesünder sein!


Dann gibt es noch einen ethischen Grund gegen den Konsum von Alkohol : Man nimmt an, dass etwa zehn Prozent der Menschheit eine Neigung zur Alkoholsucht hat. Das heißt, wenn sie regelmäßig alkoholische Getränke zu sich nehmen, wird es zur Sucht. Und in einer Gesellschaft, in der es normal ist, regelmäßig Alkohol zu trinken, werden dann die Menschen, die dazu eine Prädisposition haben, zu Alkoholikern werden. Wenn Du selbst ein Alkoholiker bist oder einen Betroffenen kennst, weißt du, zu wie viel Leid das führt. Schon aus Mitgefühl und Respekt zu diesen Menschen wäre es wünschenswert, dass alkoholische Getränke vollständig verbannt werden. So gäbe es dieses unendliche Leid nicht. Eine Menge Selbstmord, eine ganze Reihe von Morden, auch Autounfälle, Betriebsunfälle, Gewalt in der Familie, Vergewaltigungen ‒ all das wird oft von Menschen unter Alkoholeinfluss begangen. Es wäre wünschenswert, dass niemand mehr alkoholische Getränk zu sich nimmt ‒ dann wäre so viel Leid in dieser Gesellschaft nicht da. Jeder, der auf alkoholische Getränke verzichtet, hilft mindestens einem, vermutlich mehreren Menschen, die eine Neigung zum Alkoholismus haben. Und er hilft auch denjenigen Menschen, die wissen, dass sie aus Überlebensgründen keinen Alkohol zu sich nehmen dürfen, dass diese auch dazu stehen können.
Also: Viele Gründe, keine alkoholischen Getränke zu Dir zu nehmen. Und viele Gründe, auch zu meditieren ‒ ohne Alkohol.

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Meditieren ohne Religion

Kann man meditieren ohne Religion? Oder ist Meditation grundsätzlich mit Religion verbunden?
Antwort von Sukadev:
Dazu ein paar Gedanken. Zum einen könnte man sagen, Meditation hat ihre Wurzeln in der Spiritualität. Und Spiritualität ist letztlich ein Aspekt von Religion. Religionen haben typischerweise Praktiken, um Gott zu erfahren ‒ das wäre der spirituelle Teil. Religionen haben aber auch Sitten und Gebräuche und soziale Aspekte sowie kulturelle Aspekte. Man könnte sagen, bei der Meditation kannst Du zumindest die sozialen und die kulturellen Aspekte der Religion weglassen ‒ und so hast Du den rein spirituellen Teil der Meditation.
Heutzutage kannst Du noch weiter gehen. Es gibt Menschen, die einfach meditieren wegen der Gesundheitswirkung, wegen der psychischen Ruhe und um einen klareren Geist zu haben. Ich wohne ja in Yoga Vidya Ashram Bad Meinberg, der früher eine Reha-Klinik war. Dort gab es auch eine Therapeutin für Meditation und Entspannung. Und dort wurde die Meditation ganz ohne Religion geübt. Man hat meditiert, um den Geist zur Ruhe zu bringen.
So gibt es auch die verschiedenen Formen der Achtsamkeitsmeditation, die ja inzwischen auch als Psychotherapie eingesetzt werden. Und das ist natürlich Meditieren ohne Religion. Bestimmte Aspekte des Buddhismus werden ja auch nicht als Religion bezeichnet. Und manche streiten ab, dass die Lehren von Buddha überhaupt etwas Religiöses sind. Natürlich, tibetischer Buddhismus ‒ Mahayana Buddhismus ‒ hat dann auch andere Aspekte der Religion angenommen. Aber wenn Du die Meditationstechniken des Buddhismus übst, dann ist das letztlich Meditieren ohne Religion.
Wenn Du zum Beispiel Ayurveda betrachtest ‒ Ayurveda ist die indische Gesundheitskunde, die indische Medizin. Auch im Ayurveda wurde meditiert. Nicht als Teil einer Religion, sondern schon im alten Indien religionsübergreifend. Auch im Ayurveda gibt es also Meditieren ohne Religion.
Genauso ist Yoga etwas Religionsübergreifendes. Es gibt Yoga im Hinduismus, im Sikhismus, im tibetischen Buddhismus und es gibt sogar chinesische Taoisten, die ihre Techniken als Yoga bezeichnen. In diesem Sinne: Yoga ist keine Religion und auch die Meditationstechniken aus dem Yoga sind zum Teil nicht religiös. Zum Beispiel die Beobachtungsmeditation, die Achtsamkeitsmeditation, die Atem-Meditation auch die Chakra-Meditation oder auch eine abstrakte Mantra-Meditation ‒ all das sind Meditationstechniken, die nichts mit Religion zu tun haben müssen.
Mehr Information über Meditation findest Du auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de.

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Meditieren mit Ohropax

Ist es gut, mit Ohrstöpseln zu meditieren? Oder ist es besser, Lärm zu ignorieren? Hat Meditieren mit Ohropax vielleicht sogar eine besondere Wirkung?
Antwort von Sukadev:
Grundsätzlich kannst Du, wenn es lauter wird, entweder lernen den Lärm zu ignorieren. Oder Du kannst auch lernen Ohropax zu nutzen. Ohropax oder andere Ohrstöpsel (Es gibt ja inzwischen auch solche aus Schaumstoff, die sich sehr gut an das Ohr anschmiegen und recht effektiv den Lärm ausblenden.) können hilfreich sein, dass Du auch an einem Ort, an dem es laut ist, Stille haben kannst.
Zu Hause, wenn Du an einer befahrenen Straße wohnst oder wenn ein Familienmitglied unbedingt Fernseh gucken oder Musik hören möchte, kannst du einfach Ohropax nehmen ‒ anstatt sinnlose Diskussionen zu führen und Dich überflüssigerweise mit Deiner Familie zu streiten. So hast Du den Frieden und auch die innere Stille.
Auch wenn Du in einen indischen Ashram fährst, wirst Du manchmal erstaunt sein, wie laut es dort sein kann. Die Inder sind ein Völkchen, das durchaus gerne redet und Kinder haben eine große Freiheit. In der Nähe von Ashrams hupen gerne Autos und es gibt Affen und Hunde, die bellen oder lautes Gezeter machen. Und so kannst Du, wenn Du Deine Ruhe haben willst, einfach Ohropax nehmen. Dann profitierst Du von der Schwingung im Ashram und gleichzeitig hast Du Deine Ruhe.
Ich kenne sogar Menschen, die auch bei Yoga Vidya in Bad Meinberg während der Meditation Ohropax nutzen. Zwar gibt es manchmal Momente, in denen 500 Menschen in einem Raum absolute Stille haben ‒ und das ist großartig ‒, doch ab und zu kommt auch mal jemand rein oder verlässt den Raum. (Man sollte zwar während der Stillen Meditation einen Raum nicht betreten und auch nicht verlassen… ‒ aber Menschen sind, wie sie sind.) Oder es mag auch mal jemand husten oder ein Bein ausstrecken usw. Es gibt auch Menschen, die schon länger meditieren und die keine Meditationsansage haben wollen. Sie freuen sich über die gute Schwingung im Raum, aber damit sie Stille haben, geben sie Ohropax in die Ohren.
Ohropax drücken darüber hinaus auf bestimmte Akupunkturpunkte im Ohr. Es gibt ja Karna Mudra, wo Du mit Deinem Finger die Ohrknöpfe schließt. Oder es gibt Yoni Mudra, wo Du alle Energie Deiner fünf Sinne nach innen richtest. Und so kannst Du sagen: Ohropax oder andere Ohrstöpsel können helfen, dass Dein Geist nach innen gerichtet wird und Du eine tiefere Meditation hast.
Probier’s doch einfach mal aus! Ich habe jedenfalls schon gute Erfahrungen gemacht mit Ohropax, insbesondere in indischen Ashrams.

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Meditieren in Stuttgart

Wo kann man in Stuttgart meditieren? Wo kann man in Stuttgart meditieren lernen?
Antwort von Sukadev:
Da ich Gründer von Yoga Vidya bin, empfehle ich natürlich unser Yoga Vidya Center in Stuttgart. Natürlich gibt es in Stuttgart viele Yoga-Centren, wo auch Meditation gelehrt wird. Bei Yoga Vidya selbst bilden wir ja seit dem Jahr 2000 Meditationskursleiter aus ‒ und so gibt es auch in Stuttgart mehrere Dutzend von Yoga Vidya ausgebildete Meditationskursleiter.
Ein Yoga Vidya Center in Stuttgart gibt es in der Schlossstraße 66 und in der Reinsburgstraße 66. (Das sind also zwei Standorte.) Dort gibt es z.B. ab und zu Satsang. Satsang heißt Meditation mit Mantrasingen und Kirtan. Zusätzlich gibt es Yoga- und Meditationskurse, die 10 Wochen dauern. Dort lernst Du, regelmäßig zu meditieren. Und wenn Du die 2-jährige Yogalehrer-Ausbildung bei Yoga Vidya Stuttgart mitmachst, lernst Du dort auch die verschiedenen Meditationstechniken des ganzheitlichen Yoga.
Alle Informationen findest Du auf www.yoga-vidya.de/stuttgart.

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Meditieren im Zug

Kann man im Zug meditieren, in der U-Bahn, in der S-Bahn oder in der Straßenbahn ?
Antwort von Sukadev:
Ja. Das geht sogar recht gut. Wenn Du jeden Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährst, dann nutze die Zeit für Meditation. Mindestens einen Teil der Fahrt nutze für die Meditation.
Setze Dich einfach gerade hin, vielleicht (damit Du nicht zu viel Aufsehen erregst) nicht kreuzbeinig, sondern lasse die Füße auf dem Boden, vielleicht lehne Dich sogar an, schließe die Augen ‒ und dann beginne mit Deiner Meditation. Du kannst sagen, Du meditierst mindestens 5 Minuten. Aber wenn die Fahrt länger dauert, dann kannst Du auch 20 Minuten meditieren.
Du kannst den Timer Deines Smartphones einstellen auf 20 (oder 22) Minuten. Und Du kannst vorher Deinem Unterbewusstsein sagen: „Bitte lass mich nach 20 Minuten die Meditation beenden.“ So wirst Du typischerweise nach 20 Minuten den Impuls haben, auf die Uhr zu schauen und wirst feststellen, dass 20 Minuten vergangen sind. (Wenn Du schon nach zehn Minuten auf die Uhr schaust, schließt Du einfach wieder die Augen.) Spätestens wenn der Timer klingelt, bist Du wieder im Normalbewusstsein.
In diesem Sinne: Meditieren im Zug ist etwas Schönes. Ich fahre zwar nicht täglich im Zug, aber wann immer ich mit dem Zug fahre ‒ und das ist stellenweise gar nicht so selten ‒, meditiere ich auch. Das ist einer der Gründe, warum ich gern mit dem Zug fahre, denn dann habe ich Gelegenheit, viel zu meditieren.

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Meditieren gegen Müdigkeit

Hilft Meditieren gegen Müdigkeit? Wie würdest Du meditieren gegen Müdigkeit? Was kann ich tun, um Müdigkeit abzubauen?
Antwort von Sukadev:
Hilft Meditieren gegen Müdigkeit?
Hier möchte ich sagen, es kommt darauf an. Wenn die Müdigkeit darauf beruht, dass Du z.B. eine Schlafstörung hast, nicht richtig schlafen kannst, dann ist die Antwort sehr eindeutig und klar: Ja, Meditieren hilft gegen Müdigkeit.
Warum? Wenn Du z.B. vor dem Schlafen meditierst, dann wirst Du feststellen, Du wirst leichter einschlafen und Du wirst besser durchschlafen können. Angenommen, Du wachst nachts auf, dann kannst Du Dich hinsetzen und meditieren. Meditieren ist genauso regenerierend wie Schlafen ‒ und wenn Du also nach dem Aufwachen nachts nicht mehr richtig einschlafen kannst, dann setz Dich und meditiere 10-20 Minuten und lege Dich dann wieder hin. So wirst Du schrittweise besser schlafen können, Dich besser erholen können durch das Schlafen ‒ und dann geht die Müdigkeit auch vorbei.
Auch wenn die Schlafschwierigkeiten auf Stress beruhen, meditiere jeden Tag: Der Stress wird abgebaut, Du schläfst besser und hast weniger Müdigkeit.
Hilft Meditieren gegen Müdigkeit, wenn Du zu wenig schläfst?
Wenn Du zu wenig schläfst, wäre sicherlich der beste Ratschlag: Schlaf mehr. Aber wenn Du das nicht kannst, weil Du viel zu tun hast oder nachts spät auf sein musst und morgens früh wieder los musst, dann kannst Du tagsüber meditieren. Wie gesagt, Meditieren kann Schlaf ersetzen. Wenn Du also zu wenig schläfst, kannst du 1 oder 2mal am Tag meditieren ‒ und das hilft dann gegen Müdigkeit.
Hilft gegen Meditieren gegen Müdigkeit durch Sinnlosigkeit oder Depressivität?
Hier kann ich wiederum sagen: Ja. Hier hilft Meditieren.
Angenommen, Du hast ein Gefühl der Sinnlosigkeit oder der Depressivität, dann würde ich Dir ganz besonders empfehlen zu meditieren. Meditation hilft Dir, nach innen zu kommen. Meditation hilft Dir, im Inneren wieder Freude zu erfahren. Meditation hilft Dir, neue Energie zu bekommen. Meditation hilft Dir auch, insgesamt mehr Freude zu bekommen. Und all das hilft Dir gegen Müdigkeit.
Hilft Meditation bei Müdigkeit aus Energiemangel?
Manche Menschen haben viel gegeben. Sie haben viel gelehrt, sich engagiert usw. und sind erschöpft. Hilft Meditieren dann? Klare Antwort: Ja.
Meditation gibt Dir schnell wieder Energie zurück. Wenn Du Dich erschöpft fühlst, dann meditiere vielleicht besser 2mal täglich . Noch besser: Meditiere und übe auch Yoga-Übungen. Das hilft Dir, neue Energie zu bekommen.
Hast Du neue Energie, verschwindet die Müdigkeit auch.
Hilft Meditieren gegen Müdigkeit, die durch Medikamente oder eine andere medizinische Behandlung ausgelöst wurde?
Hier auch die Antwort: Ja. Meditieren kann auch hier hilfreich sein. Zum Beispiel in der Krebs-Reha und auch nach der Krebs-Behandlung ist Meditieren sehr gut. Man weiß z.B., dass etwa die Hälfte der Menschen, die eine erfolgreiche Krebs-Behandlung hinter sich hat, anschließend unter Müdigkeit und gewisser Depressivität leidet. Und man weiß auch, dass diese Menschen weniger darunter leiden, wenn sie während der Krebs-Reha oder sogar schon während der Behandlung Yoga und Meditation üben.
Also meditiere regelmäßig ‒ und dann wirst Du weniger Müdigkeit haben, Du wirst mehr Freude und Energie haben.
Hilft Meditieren gegen Müdigkeit, die durch Mangelerscheinungen hervorgerufen wird?
Hier muss man sagen: Nein. Und deshalb: Wenn Du regelmäßig meditierst und trotzdem Müdigkeit hast, dann überlege, ob Du vielleicht mal einen Bluttest machen kannst. Zum einen kannst Du testen nach Eisen, nach B12 oder auch testen nach Schilddrüsenhormonen. Manchmal ist ein B12-Mangel, ein Eisen-Mangel oder auch Hashimoto oder eine Schilddrüsenunterfunktion ein Grund für Müdigkeit. Da helfen dann auch kein Yoga und keine Meditation.
Da hilft nur, Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Wenn Du Eisenmangel hast, musst Du z.B. Eisenblutsaft aus dem Reformhaus oder der Apotheke nehmen. Bei B12-Mangel nimmst Du vegane B12-Tabletten oder vegane B12-Kapseln ‒ und dann ist die Müdigkeit bald vorbei.
Wenn Du eine Schilddrüsenunterfunktion oder Hashimoto hast, brauchst Du eine schulmedizinische Behandlung ‒ und dann verschwindet die Müdigkeit auch.
Also, hilft Meditieren gegen Müdigkeit?
Ja. Aber nicht gegen alle Formen von Müdigkeit.
Welche Meditation hilft gegen Müdigkeit?
Hier würde ich sagen: Ganz besonders die Mantra-Meditation und die Energie-Meditation sind am effektivsten gegen Energie-Mangel.
Wenn aber die Schlaflosigkeit das Problem ist, dann hilft auch wieder die Mantra-Meditation oder auch die Meditation der liebenden Güte oder die Achtsamkeitsmeditation.
Zu all diesen Meditationstechniken kannst Du angeleitet werden, z.B. in einem Meditationskurs bei einem von Yoga Vidya ausgebildeten Meditationskursleiter oder in einem Yoga Vidya-Stadtzentrum. Oder bei einem Yoga und Meditation Einführungsseminar, was es an jedem Wochenende in den Yoga Vidya-Seminarhäusern gibt. Oder in einer Ferienwoche, die bei Yoga Vidya an jedem Sonntag in den Seminarhäusern beginnt.
Oder Du kannst sie auch lernen im Rahmen des 10-wöchigen Meditationskurses für Anfänger. Dies ist ein Videokurs und er ist vollkommen kostenlos.
All das ist zu finden auf unserer Internetseite www.yoga-vidya.de. Dort gibt es oben ein Suchfeld, in das Du z.B. „Mantra-Meditation“, „Achtsamkeitsmeditation“ oder auch „Meditationskursleiter Verzeichnis“ eingeben kannst.

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Wie verändert Yoga mein Leben?

Menschen die mit Yoga beginnen, überlegen sich was passiert, wenn sie mit Yoga beginnen. Wie verändert Yoga mein Leben?
Wie verändert Yoga dein Leben?
Yoga macht dich gesünder. Yoga ist ein gutes körperliches Training. Du wirst mehr Kraft haben, mehr Ausdauer, mehr Flexibilität, mehr Koordination. Dein Körper wird weniger Schmerzen produzieren. Du wirst eine bessere Haut haben.
Viele Menschen, die mit Yoga begonnen haben, berichten, dass sie sich ein paar Jahre jünger und in jedem Fall lebendiger fühlen.


Wie verändert Yoga mein Leben?
Du wirst entspannter sein, du wirst weniger unter Stress leiden. Yoga hilft, die Verspannungen aufzulösen, die tiefen Verspannungen in den Muskeln als auch die Verspannungen im Geist.
Yoga hilft dir, dass du dich lösen kannst von innerer Unruhe, von Sorgen, von Reizbarkeit oder auch von Niedergeschlagenheit.
Yoga aktiviert die Lebenskräfte. Yoga hilft dir, dich wohlzufühlen und entspannter ins Hier und Jetzt zu kommen.
Wie verändert Yoga mein Leben?
Yoga gibt dir mehr Selbstbewusstsein, mehr Selbstwertgefühl, mehr Selbstliebe und mehr Vertrauen in die eigenen Kräfte.
Yoga hilft dir, dass du deinen Körper wirklich gründlich spüren kannst und deinen Körper als Quelle angenehmer Erfahrungen wahrnehmen kannst.
Yoga hilft dir, das oberflächliche Geplapper deines Geistes zur Ruhe zu bringen, in die Tiefe zu gehen und dort Kraft zu tanken.
Yoga hilft dir, deine inneren Fähigkeiten zu spüren und zu aktivieren und diese dann auch in die Tat umzusetzen.
Wie verändert Yoga mein Leben?
Yoga macht dich selbstbewusster und stärkt deine geistigen Fähigkeiten. Wer nicht dauernd grübelt und sich sorgt, ist mehr in der Gegenwart.
Es gibt einige wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass Menschen, die Yoga üben, ein besseres Gedächtnis haben, eine bessere Auffassungsgabe, mehr sich auf den Moment konzentrieren können und eine längere Aufmerksamkeitsspanne haben.
Es gibt sogar eine Studie, die zeigt, dass Yoga und Meditation sogar den IQ erhöhen kann und Menschen im Alter seltener unter Alzheimer und Demenz leiden.


Wie verändert Yoga mein Leben?
Du wirst gesünder. Du hast mehr Energie. Du hast mehr Ausstrahlung. Du bist entspannter, hast mehr Selbstvertrauen und mehr geistige Kräfte. Wenn du dir all diese Veränderungen bewusst machst, kannst du dir aber auch denken, dass sich durch die Wirkungen des Yoga viel in deinem Leben verändern kann.
Wenn du bisher die graue Maus warst, dann musst du wissen, dass du es vielleicht nicht mehr bist, wenn du Yoga machst.
Wenn du bisher immer notgedrungen das gemacht hast, was andere dir sagen, dann kann es sein, dass du das nun nicht mehr machst.
Wenn bisher dein Partner, deine Partnerin alles bestimmt hat in der Beziehung, dann kann es sein, dass du dir das nicht mehr gefallen lässt.
Diese Veränderungen musst du dir bewusst machen. Yoga verändert dein Leben positiv und kann in diesem Sinne auch die Initiative sein, um Dinge anzugehen, die nicht richtig sind. Darüber musst du dir klar sein, dass Yoga auch das bewirken kann.
Wie verändert Yoga mein Leben?
Es kann deinem Leben auch einen höheren Sinn geben. Manche Äußerlichkeiten werden abfallen. Du wirst vielleicht keinen Alkohol mehr brauchen, nicht mehr rauchen, nicht mehr daran denken, was du alles anziehen willst oder wie du deinen Kopf schmücken kannst. Du wirst zufriedener sein und tiefere Gespräche mit anderen führen wollen. Auch das kann Einfluss haben auf die Menschen, mit denen du zu tun hast. In diesem Sinne sei dir bewusst, dass Yoga auch Veränderungen zur Folge hat. Aber zunächst einmal sind das positive Veränderungen. Alle Menschen, die ich kenne, die mit Yoga begonnen haben, sind jedoch dankbar für all diese Veränderungen, die Yoga in ihrem Leben bewirkt hat.

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Wie überwindet der Yogi das Karma?

Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Karma ist auch das Schicksal. Karma ist auch das Gesetz, wie du neues Karma schaffst.
Das Ziel des Yogis ist nicht, positives Karma zu bekommen, sondern gar kein Karma mehr zu haben. Der Yogi will die karmischen Lektionen lernen, die kommen und dabei kein neues Karma schaffen. Das wäre eine klare Antwort auf die Frage „Wie überwindet der Yogi das Karma?“ „Wie überwindet die Yogini das Karma?“ (Yogini ist der weibliche Aspekt.)
Wie überwindet der Yogi das Karma?
Der Yogi überwindet das Karma zunächst durch Nicht-Identifikation, Nicht-Wünschen, Nicht-Verhaftet sein und durch Nicht-Identifikation mit den Früchten der Handlung.
Die Bhagavad Gita ist die wichtigste Yoga Schrift. Sie beschreibt, wie man im Alltag die Selbstverwirklichung, die Vollkommenheit erlangen kann. In der Bhagavad Gita beschreibt Krishna in 700 Versen der 18 Kapitel, wie man das Karma überwinden kann.
Im Wesentlichen tust du das, was zu tun ist. Du handelst nicht, um deine Wünsche zu erfüllen. Du handelst nicht, um Besitz zu bekommen. Du handelst nicht, um anderen etwas zu zeigen. Wenn du erst einmal einfach tust, was getan werden soll, dann hast du die richtige Motivation. Wenn du handelst, sei gleichmütig in Erfolg und Misserfolg. Hafte nicht an den Früchten der Handlungen! Identifiziere dich nicht mit der Handlung! Wenn jemand anderes das, was deine Aufgabe ist, besser machen kann, dann hafte nicht an der Aufgabe, sondern überlasse sie ihm oder ihr. Du kannst dann etwas anderes machen. Hafte nicht an der Handlung! Denke auch nicht, dass du selbst das machst. Wenn du dir bewusst machst, dass das Göttliche durch dich wirken will und du selbst nicht dafür verantwortlich bist und du selbst das alles nur tust als Dienst Gottes, dann schaffst du kein neues Karma. Du lernst, was zu lernen ist. Sei ganz offen gegenüber dem, was das Schicksal dir bringt. Sei dir bewusst, was auch immer kommt, ist genau das Richtige für dich.
Wenn du so handelst, dann überwindest du das Karma.

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Wie kann man meditieren lernen?

Wie kann man lernen zu meditieren? Welche Möglichkeiten gibt es, Meditieren zu lernen? Das sind einige Fragen, die mir gestellt wurden. Mein Name ist Sukadev von www.yoga-vidya.de

Hier möchte ich einige Antworten geben.
Die beste Möglichkeit, Meditieren zu lernen, wäre, eine Weile in einen Ashram zu gehen. Bevor du jetzt denkst, dass du keine Zeit hast nach Indien oder Thailand zu gehen, kann ich dir sagen, dass es auch in Deutschland Ashrams gibt. Ich zum Beispiel lebe in einem Yoga Vidya Ashram im Teutoburger Wald. Es gibt auch Yoga Vidya Ashrams im Westerwald, an der Nordsee und im Allgäu.
Der Vorteil, in einem Ashram Meditieren zu lernen, ist, dass du in einem idealen Umfeld bist. Du bist in der idealen Schwingung und Energie. Ashrams sind Orte, die darauf ausgerichtet sind, um dort besser zu meditieren. Das Wort shrama heißt Meditation. Ein Ashrama ist ein Ort, der ideal geeignet ist, für die Meditation. Daher kannst du in einem Ashram am besten zu meditieren lernen. Bei Yoga Vidya haben wir an jedem Wochenende ein Yoga und Meditation Einführungswochenende und bei uns beginnt an jedem Sonntag eine Yoga Ferienwoche. In einem Yoga Vidya Ashram kannst du daher gut lernen zu meditieren.
Die zweite Möglichkeit wäre, du lernst das Meditieren in einem Meditationszentrum oder in einem Yoga Zentrum, indem du dort einen Meditationskurs mitmachst. In einem solchen Zentrum lernst du jede Woche eine neue Technik und übst dann täglich zu Hause. In den meisten Yoga Vidya Stadtzentren beginnen regelmäßig Meditationskurse für Anfänger und dort kannst du meditieren lernen.
Eine nächste Möglichkeit wäre, eine Unterrichtsstunde bei den von Yoga Vidya ausgebildeten Meditationskursleitern zu nehmen. Auf unserer Internetseite www.yoga-vidya.de findest du auch ein Meditationskursleiter-Verzeichnis. Gib einfach ins Suchfeld die Stichwörter „Meditation Kursleiter-Verzeichnis“ ein und du findest die entsprechenden Adressen.
Eine weitere Möglichkeit ist, dass du in Volkshochschulen oder anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung, in Kirchengemeinden, in christlichen Klöstern du einen Kurs besuchst und dort meditieren lernst.
Oder du meditierst einfach bei dir zu Hause. Du kannst auch mit einem Buch meditieren lernen. Es gibt zum Beispiel von Yoga Vidya „Das große Yoga Vidya Hatha Yoga Buch“ und in diesem Buch sind auch Meditationsanleitungen gegeben.
Oder wir haben auf unserer Internetseite das große Meditationsportal www.yoga-vidya.de/meditation Dort bekommst du Anleitungen, wie du als Anfänger selbst meditieren kannst. U.a. gibt es auch den 10-wöchigen Meditationskurs für Anfänger als Videokurs.

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Wie sieht mein Schicksal aus?

Willst du wissen, wie dein Schicksal aussieht? Das einfachste wäre: Überlege, was du jetzt tust und deine jetzigen Worte, Gedanken, Wünsche und Taten werden dein Schicksal mitprägen. Wenn du wissen willst, wie dein künftiges Schicksal aussieht, dann achte jetzt auf deine Gedanken, Gefühle, Wünsche und Taten.
Deine Handlungen, Gedanken, Worte und Gefühle werden dein Schicksal in der Zukunft prägen.
Überlege: Wenn deine Gedanken für dich Wirklichkeit werden würden, wäre das ein gutes Schicksal?
Wenn deine Wünsche tatsächlich wahr werden würden, wäre das ein gutes Schicksal?
Sind deine Handlungen so ausgerichtet, dass daraus gute Wirkungen entstehen?
Lebst du ein ethisches Leben? – Denn ein ethisches Leben ist die Grundlage für ein gutes Schicksal.
Die Frage: Wie sieht mein Schicksal aus? Die Antwort auf diese Frage enthält zwei Aspekte:
Zum einen, was machst du jetzt für dein künftiges Schicksal? Und zum anderen liegt die zweite Komponente nicht in deiner Hand. Deine früheren Handlungen und deine Lernaufgaben kommen auch. Aber du kannst einen Teil deines Schicksals gestalten über deine Gedanken, Worte, Gefühle, Wünsche und Handlungen.
Also handle gut! Schicke gute Gedanken aus und achte auf deine Wünsche! Sprich freundliche Worte! Lerne, geschickt zu handeln und eine gute Einstellung zum Leben zu haben! Dann wird dein Schicksal gut aussehen, was auch immer es sein mag.

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Wie kann man den Kopfstand lernen?

Wie kann man den Kopfstand lernen? Gibt es Tricks, um den Kopfstand besser zu lernen?
Das sind einige Fragen die mir gestellt wurden. Mein Name ist Sukadev von www.yoga-vidya.de
Dies ist kein Übungsvideo für den Kopfstand. Auf unseren Internetseiten gibt es auch Videos mit Übungsanleitung für den Kopfstand.
Das hier ist eine Antwort auf die Frage in Vortragsform. Wie kann man den Kopfstand lernen?
Am besten in einer Yogastunde. Wenn du den Kopfstand lernen willst, dann suche dir zunächst einmal eine Yogaschule, in der der Kopfstand ausgeführt wird. Nicht in allen Yogaschulen wird der Kopfstand gelehrt.
Wenn du ihn lernen willst, dann frage vorher nach. Wenn sie mit Nein antworten, dann lass dich nicht beirren, besonders dann nicht, wenn die sagen, dass man den aus gesundheitlichen Gründen auch nicht üben sollte. Die einzigen Kontraindikationen für Kopfstand sind Halswirbelsäulenprobleme und Osteoporose und eine gewisse Sturzgefahr für Menschen ab einem bestimmten Alter.


Wie kannst du den Kopfstand am besten lernen?
Du kannst den Kopfstand z.B.in einem Yoga Studio oder in einem Yoga Kurs, in dem der Kopfstand auch angeleitet wird, lernen.
Wie den Kopfstand lernen?
Du kannst den Kopfstand auch in einer Privatstunde lernen. Schneller lernst du den Kopfstand, wenn du zu einem Yogalehrer, einer Yogalehrerin hingehst und ein oder zwei Privatstunden machst, die diese Übung zum Schwerpunkt haben.
Im Grunde genommen können die meisten Menschen in zwei Privatstunden den Kopfstand lernen. So schwierig ist es nicht. Natürlich unter der Voraussetzung, dass der Yogalehrer oder die Yogalehrerin weiß, wie man den Kopfstand unterrichtet.
Wie Kopfstand lernen?
Du kannst den Kopfstand lernen, indem du zum Beispiel ein paar Tage in einem Yoga Ashram verbringst. Bei Yoga Vidya haben wir Ashrams im Westerwald, an der Nordsee, im Allgäu und in Bad Meinberg im Teutoburger Wald.
Wenn du dorthin kommst, dann fragst du gleich zu Anfang, welche Yogastunde du besuchen müsstest, um den Kopfstand zu lernen.
Wir haben täglich viele verschiedene Yogastunden, wo der Kopfstand nicht angeleitet wird und wir haben Stunden, wo der Kopfstand angeleitet wird.
Wenn du Kopfstand lernen willst, dann gehe natürlich in die Yogastunden, wo der Kopfstand auch angeleitet wird und sage dem Yogalehrer oder der Yogalehrerin vor der Yogastunde, dass du gerne den Kopfstand lernen willst. Dann wird er oder sie besonders darauf achten, dass du den Kopfstand gut machst und gehe vielleicht auch nach der Yogastunde noch zum Yogalehrer hin und bitte um zusätzliche Hilfe beim Kopfstand.
Die meisten Yogalehrer, Yogalehrerinnen in den Yoga Vidya Seminarhäusern, Ashrams sind gerne bereit, dir im Kopfstand weiter zu helfen.


Wie Kopfstand lernen?
Du kannst den Kopfstand aber auch mit Hilfe eines Videos erlernen. Wenn du schon ein gutes Gleichgewicht und gute Schultern- und Rückenmuskeln hast, dann bist du bereit den Kopfstand zu lernen. Auf unseren Internetseiten findest du einige Kopfstand Videos, mit denen du dir auch selbst den Kopfstand beibringen kannst unter der Voraussetzung, dass du unter 30 Jahren alt bist, denn da ist keine große Gefahr, dass du stürzen könntest.
Du kannst auf unsere Internetseite gehen www.yoga-vidya.de Da gibt es oben ein Suchfeld. Gib dort als Stichwort „Kopfstand lernen Video“ ein und dann findest du eine Videoanleitung, mit der du sehr gut den Kopfstand lernen kannst.

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Wie kann ich Burnout verhindern?

Was kann ich tun, damit ich nicht ins Burnout falle?
Das ist eine Frage, die du dir stellen magst.
Grundsätzlich gilt: Übe jeden Tag Yoga. Übe jeden Tag Meditation. Dann hast du schon mal eine wichtige Sache gemacht. Yoga hilft dir, deine Energien wieder aufzuladen.
Yoga hilft dir, nach innen zu gehen. Yoga hilft dir, zu entspannen. Gerade wenn du viel zu tun hast, dann lass deine Yoga Praktiken nicht weniger werden. Übe jeden Tag Meditation. Übe jeden Tag Tiefenentspannung. Das ist vermutlich das Beste, was du tun kannst gegen Burnout.
Auch wenn du z.B. Yogalehrer bist und sehr engagiert bist, dann gibt es zwei Gründe, warum du ins Burnout geraten kannst:

Zum einen wirst du so beliebt, dass du immer mehr Kurse machst. Zum anderen werden deine Kurse immer weniger und dann meinst du, du musst immer mehr machen, um die Kurse wieder voll zu machen. Du versuchst mehr Werbung zu machen, mehr Kurse anzubieten, mehr Internetseiten, mehr Facebook-Einträge, Instagram, WhatsApp usw. zu gestalten und vergisst dann deine eigene Praxis.
Wenn du viel gibst und dich nicht auflädst, dann kannst du ins Burnout geraten. Daher übe Yoga regelmäßig und wenn du mehr angespannt bist, dann übe mehr Yoga. Es gab einen Thomas Akemis, der sagt, dass jeder Mensch täglich eine Stunde spirituelle Praktiken braucht, außer den Vielbeschäftigten, die brauchen zwei Stunden. Wenn du also viel beschäftigt bist, dann brauchst du zwei Stunden.

Auch von Mutter Theresa heißt es, dass wenn die Nonnen besonders gefordert waren, dann haben sie die Zeit für die spirituellen Praktiken auch erhöht. Wenn du mehr tust, dann musst du auch mehr tun, um deine Batterien wieder aufladen. Das ist die beste Methode gegen Burnout.

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Wie Liebe wieder entfachen?

Wenn die Liebe vielleicht etwas schwächer wird, wenn die Glut der Liebe mehr nach innen ist und scheinbar von Asche bedeckt ist, wie kann man die Liebe wieder entfachen?
Da gibt es viele Möglichkeiten. Es ist gut, sich darüber Gedanken zu machen. Besser als sich zu fragen „Liebe ich den anderen noch?“, ist es zu fragen „Wie kann ich die Liebe wieder entfachen?


Hier gibt es ein einige Tipps.
1. Du sprichst mit deinem/r Partner/Partnerin. Du sagst ganz offen: Ich spüre tief in mir noch eine Liebe zu dir, aber ich würde sie gerne wieder stärker entfachen. Was könnten wir machen? Ihr könnt euch austauschen, eine Stoffsammlung machen. Ihr könnt zusammen besprechen, wie ihr eure Liebe wieder entfachen könnt.
2. Morgens wenn ihr aufwacht, nehmt euch ruhig in den Arm und spürt eine Herz-zu-Herz-Verbindung. Nach Möglichkeit meditiert zusammen, übt zusammen Asanas und Pranayama. Indem ihr zusammen Yoga übt und zusammen spirituelle Praktiken macht, entsteht eine Verbundenheit.

Im Yoga wird Prana, die Lebensenergie entfacht. Und wenn zwei Menschen zusammen praktizieren, erzeugen sie ein Energiefeld. Das wird aktiviert und vertieft die Liebe.
Das ist ein Grund, warum gar nicht mal selten Liebesbeziehungen zu Menschen entstehen, die nebeneinander Asanas praktizieren.


Wie Liebe wieder entfachen? – Die Liebe kann wieder entfacht werden, indem zwei Menschen zusammen Energiepraktiken wie Yoga oder Meditation zusammen machen.


3. Schaut euch gegenseitig in die Augen. Dies ist auch eine Form von Energiepraktik. Nehmt euch Zeit. Frisch Verliebte schauen sich manchmal minutenlang in die Augen. Schaut euch auch in die Augen, wenn ihr schon eine Weile zusammen seid. Nehmt euch eine Minute oder eine halbe Minute.
Wie Liebe wieder entfachen? – Wenn ihr euch wiederseht am Ende des Tages, dann werft euch nicht erst die Schwierigkeiten des Tages an den Kopf. Übenehmt nicht die Funktion eines Abfalleimers von dem, was gewesen ist, sondern schaut euch in die Augen, umarmt euch, streichelt euch, spürt eine Herz-zu-Herz-Verbindung. Danach kommt alles andere.
Wenn du eine Frau bist und einen Mann hast, der zunächst nicht sprechen will, dann lass ihm erst einmal seine Ruhe. Wenn er weiß, dass die Umarmungen und das In-die-Augen-Schauen nicht gleich damit verbunden ist, dass er sich alles Mögliche anhören muss, dann ist er gerne bereit, eine oder mehrere Minuten mit dir zu verbringen.

Wenn du ein Mann bist und du deine Ruhe brauchst, dann renne nicht einfach an der Frau vorbei. Mache mit ihr aus, dass du ihr erst in die Augen schauen willst, sie umarmen willst, Liebe spüren willst und dass du danach deine Ruhe brauchst.


Wie Liebe wieder entfachen?
4. Lerne deinen Partner, deine Partnerin wieder von Neuem kennen. Frage ihn oder sie, was ihm oder ihr wichtig ist. Wann ist er oder sie glücklich?

Frage ihn oder sie, wie er oder sie in fünf Jahren das Leben gestalten will und erzähle deine eigenen Wünsche. Oder erzählt euch die Lebensgeschichte wieder von Neuem. Indem man sich näher kennenlernt, entsteht eine tiefere Liebe.
Wie Liebe neu entfachen?
5. Die Liebe kann neu entfacht werden, indem ihr euch gegenseitig Geschenke macht. Frage ihn oder sie, was er oder sie gerne hätte. Mache ihm oder ihr einen kleinen Gefallen. Das kann die Liebe immer wieder von Neuem entfachen.
Wie Liebe entfachen?
6. Tauscht euch aus, wie es am Anfang war, als ihr euch ineinander verliebt habt. Sprecht darüber, wie es war. Erzählt, was es war. Die Liebe wird wieder da sein. Dieses wunderbare bezaubernde Gefühl des Frisch-Verliebt-Seins kommt wieder, indem ihr darüber sprecht und euch dann vielleicht in die Augen schaut und euch bewusst seid: Das ist der Mensch, den ich liebe, den ich in der Tiefe liebe.
Wie Liebe wieder entfachen?
7. Unterhaltet euch darüber, was ihr in fünf oder zehn Jahren miteinander machen wollt. Überlegt auch, was ihr gerne zusammen macht. Vielleicht macht ihr manche Dinge, die ihr früher gerne zusammen gemacht habt, jetzt nicht mehr gerne. Aber vielleicht gibt es anderes. Entfacht eure Liebe, indem ihr gemeinsam Neues erlebt.
Wie Liebe entfachen?
8. Die Liebe kann neu entfacht werden, indem ihr Gemeinsames macht, was extrem ist. Vielleicht fahrt ihr irgendwo an einen ganz schrägen Urlaubsort. Macht etwas, was eine ganz große Herausforderung ist, wo ihr euch beide besonders bemühen müsst.

Vielleicht macht beide an einem Asana Intensiv Seminar mit oder nehmt gemeinsam an einem spirituellen Retreat teil. Vielleicht macht etwas anderes. Indem ihr zusammen etwas macht, was intensiv ist, verbindet ihr euch wieder auf intensive Weise zusammen.

Hast du auch andere Ideen, wie ihr Liebe wieder entfachen könnt? Dann schreibe es auf. Das ist auch eine gute Hilfe. Wann immer ihr etwas gemacht habt, was anschließend das Gefühl der Liebe verstärkt hat, schreibe es auf. Mache so etwas wie ein Liebestagebuch oder etwas wie Tipps für die Liebe zu deinem Partner.

Lasst euch das gegenseitig lesen. Schreibt es auf und tauscht es gegenseitig aus.

Und wenn du einen Partner hast, der mit so viel Geschwafel nichts zu tun haben will, dann mache es selbst. Zeige deinem Partner die Liebe und zeige auch deinem Partner, wie er dir die Liebe zeigen kann. Und das ist vielleicht der letzte Tipp:
9. Sage deinem Partner, was du gerne hättest.

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