Sukadev Bretzs Beiträge (4889)

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Was ist ein Mantra, wie wirkt ein Mantra, heißt es das oder der Mantra? Was ist eigentlich ein Mantra? Ja, ein Mantra ist eine Silbe, ein Wort, oder eine Wortfolge die spirituelle Kraft hat. Man könnte auch sagen: Ein Mantra ist ein Klang mit spiritueller Kraft. Mantras im engeren Sinne sind auf Sanskrit, zum Beispiel die Veda Mantras, oder die Moksha Mantras. In einem weiteren Sinne könnte man auch jedes Wort oder jede Wortfolge, die durch die Kraft des Klanges wirkt, auch als Mantra bezeichnen. So könnte man auch sagen: Es gibt auch hebräische Mantras, es gibt lateinische Mantras, griechische Mantras, arabische Mantras oder auch Panjabi Mantras. Also in anderen Sprachen.

Ein Mantra ist also etwas, was Du laut wiederholen kannst, Du kannst es singen, dann wird es zum Mantra singen, auch Kirtan genannt. Du kannst es rezitieren, laut oder leise, dann wird es als Japa bezeichnet. Du kannst damit meditieren, dann ist es die Mantra Meditation.

Heißt es das oder der Mantra?
Normalerweise sagt man im Deutschen „das Mantra“, vom Sanskrit her wäre es korrekter „der Mantra“ zu sagen. Also das Sanskritwort Mantra ist männlich und heißt „der Mantra“. Aber im Deutschen hat es sich eingebürgert von „das Mantra“ zu sprechen. Vielleicht weil das Wort heißt und dann sagt man eben das Mantra ist das Wort der Energie und im Deutschen, wenn man Fremdwörter eindeutscht dann übernehmen sie ja meist nicht das Geschlecht der Ursprungssprache, sondern das Geschlecht, das im Deutschen irgendwo passend ist. So sagen wir auch „das Yoga“ und nicht „der Yoga“ und „die Asana“ obgleich Asana auch ein anderes Geschlecht hat und so kann man auch sagen: „Das Mantra“, aber Du könntest auch sprechen von „der Mantra“.

Wie wirkt ein Mantra?
Ein Mantra wirkt, wenn Du es wiederholst. Wenn Du es nicht wiederholst spürst Du keine Wirkung. Wie wirkt ein Mantra? Du kannst es entweder laut singen, Du kannst es laut rezitieren, Du kannst es flüstern. Du kannst es auch am Tag immer wieder wiederholen und Du kannst es am Tag geistig wiederholen und so jeden Moment des Tages mit spiritueller Kraft füllen und Du kannst es natürlich besonders in der Meditation verwenden. Die Mantra Meditation wirkt besonders stark.

Natürlich – die Frage ist: Wie wirkt Mantra?
Mantra wirkt durch die Kraft des Klanges, das nennt sich Matra. Mantra wirkt, weil es verbunden ist mit einem Morphogenetischen Feld, also einer Gedankenwolke, einem Energiefeld, das seit jahrtausenden aufgebaut wurde von Menschen, die das Mantra wiederholt haben. Wenn Du ein Mantra wiederholst bist Du verbunden mit den großen Gurus, den großen Meistern und natürlich auch dem Rishi, dem das Mantra ursprünglich enthüllt worden ist.

Wirkt ein Mantra?
Natürlich auch durch die Essenz. Das Mantra ruft die Tiefe Deiner Seele an. Bija, die Essenz von Dir. Ein Mantra ist aber auch eine Anrufung des Göttlichen „Ishtadevata“ wenn Du ein Mantra wiederholst spürst Du die Gegenwart Gottes. Ein Mantra wirkt auch, weil es reinigend ist. Es bringt verschiedene Unreinheiten zum Vorschein. Es wirkt auf Deinen Energiekörper und den Emotionskörper. Und ein Mantra aktiviert Shakti, die kosmische Energie in Dir.

Wie wirkt also ein Mantra?
Wiederhole es und Du wirst es spüren. Alle Informationen über Mantras und auch viele Mantras rezitiert und gesungen und mehr Informationen über Mantra und Mantra Meditation auf unserer Internetseite: yoga-vidya.de da gibt es ein Suchfeld, da kannst Du eingeben „Mantra“, oder „Mantra Meditation“, „Mantra singen“ und dann erfährst Du mehr dazu. Oder „Mantra Seminar“, oder „Mantra Yogaausbildung“, oder auch „Kirtan Kursleiterausbildung“, bei Yoga Vidya haben wir eben auch viele Aus- und Weiterbildungen zum Thema „Mantra und Mantra singen“.

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Können Korpulente Yoga machen?

Kann ich als korpulente Frau Yoga üben?  Wie könnte ich Yoga machen, ich bin viel zu korpulent.

Kann man Yoga üben, wenn man korpulent ist, wenn man einen hohen Bodymaß Index hat? Meine Antwort ist: Selbstverständlich kannst Du Yoga üben. Yoga ist sehr anpassungsfähig und letztlich muss ich sogar sagen: Mein Meister war in seinen 50er Jahren auch durchaus korpulent, also mein Yogameister und der Yogameisters meines Meisters war in seinen 60ern und 70ern auch korpulent und beide haben Yoga gemacht. Sie haben beide die typischen Yogaübungen: Sonnengruß, Schulterstand, Vorwärtsbeuge, Rückwärtsbeuge, Drehsitz und so weiter gemacht.

Und gerade, wenn Du im Yoga Vidya Stil Yoga übst, brauchst Du keine Bedenken zu haben, wir beginnen ja relativ sanft. Zu Anfang kommt es darauf an, dass Du Körpergefühl entwickelst, dass Du lernst, Dich zu entspannen, dass Du lernst letztlich ein positives Gefühl zu Deinem Körper aufzubauen, dass Du über Atemübungen mehr Energie bekommst und über meditative Übungen Gelassenheit des Geistes. Und dann gibt es die verschiedensten Yogaübungen – ja es gibt Yogaübungen, die man als korpulenter nicht so gut machen kann. Aber es gibt statt dem Kopfstand beispielsweise den Hund, es gibt alles Mögliche, insgesamt heißt es ja gibt es 8 Millionen 400 000 Yogaübungen und die meisten sind Variationen der Grundübungen und so findet jeder seine Yogaübung.

Also – keine Bedenken, gehe einfach in einen Yoga Anfängerkurs, bei Yoga Vidya sind ja noch dazu die Augen geschlossen und jeder lernt, sich mit seinem eigenen Körper und mit seinem eigenen Fühlen und seinem eigenen Atem zu beschäftigen. Und so brauchst Du keine Bedenken zu haben. Wenn Du korpulent bist mache Yoga. Übrigens gibt es eine kleine Studie, dass Menschen, die mit Yoga beginnen innerhalb von drei Monaten etwa 3-5 Kilogramm Körpergewicht verlieren ohne sich besonders darum zu bemühen. Wenn ihr Bodymaß Index über 30 ist.

Also – Du brauchst jetzt nicht Yoga üben um abzunehmen, aber, wenn Du korpulent bist, dann wirst Du erstens lernen, Deinen Körper mehr zu mögen und anzunehmen und fast von selbst wirst Du vielleicht ein paar Kilo verlieren.

Mehr Informationen über Yoga und wo Du Yoga üben kannst auf unseren Internetseiten: www.yoga-vidya.de

Dort kannst Du zum Beispiel eingeben: Yogalehrerverzeichnis, oder Du kannst die Stadt eingeben in der Du Yoga üben willst, oder Du kannst auch an einem Yoga und Meditation Einführungswochenende mitmachen in den Yoga Vidya Seminarhäusern Nordsee, Westerwald, Bad Meinberg Teutoburger Wald und Allgäu gibt es an jedem Wochenende ein Yoga und Meditation Einführungswochenende und an jedem Sonntag beginnt eine Yoga Ferienwoche. Und dort sind immer wieder korpulentere und schlankere, jüngere und ältere, flexiblere und steifere da und wir haben dann ja auch verschiedene Yogastunden, so dass Du, wenn Du willst, etwas fordernder üben kannst, oder sanfter. Probiere es einfach aus. Probieren geht über studieren. Sei mutig und fang einfach an.

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Karma - was war ich früher?

Menschen sind neugierig und wollen wissen, wenn ich mal dieses Karma hab, was war ich im früheren Leben? Mein Tipp wäre: Mache Dir nicht so viele Gedanken. Wichtiger ist, was Du jetzt bist und wie Du jetzt Dein Karma erledigen kannst. Du könntest manchmal überlegen: Wie hätte ich mein Karma früher erledigt? Manchmal hilft es aber noch mehr Du könntest überlegen: Angenommen, ich wäre erleuchtet, angenommen, ich wäre Gottverwirklichung, wie würde ich mit der Situation umgehen?

Also, statt zu fragen: Karma was war ich früher? Überlege – wenn ich mal Gottverwirklicht sein werde, wie würde ich handeln? Angenommen, ich wäre 20 Jahre und Gottverwirklicht und das würde mir passieren, wie würde ich damit umgehen? Und dann bekommst Du vielleicht ein paar Tipps wie Du jetzt umgehen kannst. Natürlich – vom relativen, wenn Du jetzt wissen willst – Karma was war ich früher? Du könntest eine Rückführung machen von einem Reinkarnationstherapeuten, Du könntest zu einem Astrologen gehen, der sich mit karmischer Astrologie auskennt, Du könntest nach Indien fahren zu einer der Palmblatt Bibliotheken und dort könntest Du auch fragen: Was war ich früher? Und manchen hilft das auch irgendwo eine Ahnung zu haben was man früher war.

Du könntest auch sagen, angenommen, Du wirst von Yoga sehr angezogen und irgendwo das Yoga fasziniert Dich und vielleicht auch indische Kunst, indische Musik, oder indische Mythologie dann weißt Du, Du warst mal in einem früheren Leben in Indien. Oder angenommen, Du warst von Anfang an sehr gut darin Flöte zu spielen, warst Du vielleicht im früheren Leben Flötespieler.

Angenommen, Du hast eine panische Angst vor Wasser bist Du vielleicht im früheren Leben im Wasser ertrunken. Angenommen, wenn Du Lust anhältst bekommst Du Panik, dann wurdest Du vielleicht im früheren Leben erwürgt und hast deshalb Angst vorm Luftanhalten. Und so weiter.

Also aus irrealen Ängsten, aus bestimmten Neigungen, bestimmten Talenten, könntest Du auch schließen was du früher warst. Aber mein Tipp wäre, mache Dir nicht soviel Gedanken über Dein Karma von früher, was Du früher warst, lebe lieber Dein Leben jetzt und überlege, wie Du Dein jetziges Leben mitfühlend und gut leben kannst und das größtmögliche Gute entfalten kannst, viel lernen kannst und Fähigkeiten entwickeln kannst.

Mehr Informationen zum Karma findest Du in meinem Buch: „Karma und Reinkarnation“ - gibt es im Buchhandel.  Oder auch auf unseren Internetseiten, dort findest Du zum Einen viele Artikel zum Thema Karma, auch einige sehr lange, Du findest Videos und Audios und Du findest auch Seminare zum Thema „Karma“. Gehe einfach auf yoga-vidya.de, oben findest Du ein Suchfeld und da kannst Du zum Beispiel eingeben „ Karma, oder Karmaseminare, oder Schicksal, oder Reinkarnation“ , oder was auch immer Du suchst.

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Hallo und herzlich willkommen zu einem Kurzvortrag aus der Reihe: Fragen zum Yoga. Und ich habe heute etwas bekommen, was keine Frage ist, sondern eine Behauptung: Mit meinen Rückenbeschwerden kann ich doch kein Yoga machen. Stimmt das?

Ich würde behaupten: Gerade, wenn Du Rückenbeschwerden hast, solltest Du Yoga machen. Yoga ist eine der effektivsten Weisen, um Rückenschmerzen zu beheben und es gibt sogar eine Spezialform im Yoga - Rückenyoga, das darauf spezialisiert ist, Rückenschmerzen zu lindern. Und es gibt eine Menge von empirischen Studien, die zeigen das, wer Yoga übt, weniger Rückenschmerzen hat. Eine der effektivsten Strategien, Rückenschmerzen zu überwinden ist Yoga.

Wenn Du zu einem Yogakurs gehst, dann sage am Anfang, welche Art von Rückenschmerzen Du hast und dann wird Yogalehrer, Yogalehrerin Dir helfen und Tipps geben was Du machen kannst, um die Rückenschmerzen zu überwinden.

Also – wenn Du Rückenbeschwerden hast, Yoga kann Dir helfen sie zu überwinden und angenommen, Du hast Zweifel, dann geh doch zu Deinem Orthopäden, oder zu Deinem Physiotherapeuten und frage ihn oder sie, ob für Deine speziellen Rückenbeschwerden Yoga hilfreich sein könnte.

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Ist Yoga schlecht für die Gelenke und führt zu Verletzungen?

Eine Behauptung: Yoga ist doch nicht gut für die Gelenke und führt zu Verletzungen. Meine Antwort ist: Das stimmt überhaupt nicht. Es gibt ja inzwischen ausreichend empirische Studien. Es ist jetzt das Jahr 2022, ich glaube vor drei oder vier Jahren gab es so ein Buch, was alle Aspekte des Yoga untersucht hat und da gab es so ein Kapitel, wo auch gesagt wurde: Yoga könnte auch gefährlich sein und daraufhin haben es alle möglichen Zeitschriften aufgegriffen.

Aber dann gab es in Amerika eine große Studie und in Deutschland gab es einen Dr. Holger Kramer von der Uni Essen, der hat eine Meta Studie gemacht und heraus kam, es gibt ausgesprochen wenige Verletzungen durch das Yoga.

Es gibt eine Ausnahme, es gibt das so genannte Ashtanga Vinyasa Yoga – auch Power Yoga genannt. Da gibt es tatsächlich öfters Gelenksprobleme und Verletzungen, weil das mit Sprüngen verbunden ist und wann immer man eine Sportart macht, wo es auch Sprünge gibt, dann ist das natürlich auch gefährlich für Gelenke. Aber das klassische Yoga, insbesondere das Hatha Yoga das führt auch zu keinen Verletzungen und auch nicht zu Gelenksproblemen. Da gibt es umfangreiche empirische Studien.

Also – Yoga ist gut für die Gelenke und Yoga ist vielleicht die Tätigkeit, die am wenigsten Verletzungen macht. Ich lebe ja in einem Yoga Ashram bei Yoga Vidya. Zu uns kommen jedes Jahr 25000 Menschen und die Verletzungsanzahl ist äußerst gering. Ich weiß bei einem Marathonlauf gibt es immer Menschen, die sich verletzen oder auch beim Nordic Walking und so weiter. Und unsere Gäste, die ja zum Teil 4 Wochen, manchmal ein Wochenende, manchmal 5 oder 7 Tage haben auch schon Verletzungen gehabt. Bei Gästen, die sich ein Fahrrad geliehen haben und dann gestürzt sind, oder Gäste, die spazieren gegangen sind, gestolpert sind, keine schweren Verletzungen, aber sowas kommt vor. Aber, dass Gäste sich beim Yoga verletzen kommt so gut wie nie vor.

Also – Yoga ist gut für die Gelenke und ausgesprochen verletzungsarm und dazu gibt es gute empirische Studien.

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Bilder beim Meditieren – Was tun

Was solltest du machen, wenn du in der Meditation innere Bilder siehst? Ist es gut, beim Meditieren Bilder zu sehen? Wie geht man um mit auftauchenden Bildern? Das sind einige Fragen, die mir gestellt wurden.
Was geschieht beim Meditieren?
Wenn du meditierst, dann öffnet sich dein Unterbewusstsein, und zum Teil auch dein Überbewusstsein. Wenn du meditierst kann es geschehen, dass dort Lichter auftauchen, verschiedene Farben, vor allem in der Stirn. Es kann aber auch geschehen, dass Bilder aus deiner Vergangenheit hochkommen. Es kann geschehen, dass du dich an etwas erinnerst aus deiner Kindheit, aus deiner Jugend. Manchmal kommen sogar Bilder aus ganz unbekannten Kontexten hervor. Eventuell Erinnerungen an frühere Leben. Das sind also verschiedene Bilder, die hochkommen. Was machst du damit? Es hängt jetzt von der Meditationstechnik ab.


Sakshi Bhav Meditation
Angenommen, du übst eine so genannte Sakshi Bhav Meditation, im Buddhismus Vipassana genannt, oder auch Achtsamkeitsmeditation genannt, oder auch Beobachtungsmeditation, dann nimmst du das zur Kenntnis. Du wirst dir dessen bewusst, du denkst nicht darüber nach, du überlegst nicht – du nimmst es einfach zur Kenntnis und wartest, wie lange dieses Bild bleibt, wann es durch ein anderes Bild abgelöst wird, oder kehrst zurück zur Atembeobachtung. Also in der Sakshi Bhav Meditation, der Achtsamkeitsmeditation, beobachtest du einfach.


Mantra Meditation
Jetzt in anderen Meditationstechniken, wie zum Beispiel Mantra Meditation, ignorierst du etwaige auftauchende Bilder, es sei denn, sie hängen mit dem Mantra zusammen. Angenommen, du meditierst mit einem Mantra, und du siehst plötzlich deinen Meister, dann wiederholst du gleichzeitig das Mantra und siehst den Meister. Angenommen, du siehst den Aspekt des Göttlichen, der mit dem Mantra in Verbindung steht, auch das machst du dann nachher gleichzeitig. Oder angenommen, du siehst einfach ein Licht, dann würdest du auch das Mantra mit dem Licht verbinden. Aber wenn es eine Erinnerung vom Tag ist, oder an deine Kindheit, dann würdest du die inneren Bilder beim Meditieren einfach ignorieren. Nicht weiter beachten – sie spielen keine große Rolle. Meditiere weiter so, wie du begonnen hast.
Meditieren im therapeutischen Kontext würde noch heißen du meditierst, und wenn Bilder hochkommen, dann wirst du vielleicht über diese Bilder dann meditieren. Du lässt die Bilder vielleicht stärker werden, du beachtest die Bilder in besonderem Maße, du tauchst ein in diese Bilder, und spürst dann, was sie zu bedeuten haben. Eventuell kannst du auch kurz nachdenken was sie zu bedeuten haben, aber dann lässt du wieder das Nachdenken los, und gehst hinein. Vielleicht sogar in das Gefühl dieser inneren Bilder. Und so kommst du vielleicht in besonderem Maße an deine inneren Themen ran. Das solltest du aber nur machen, wenn du, zum einen psychisch stabil bist, oder einen Psychotherapeuten hast, der dich begleitet. Bei Yoga Vidya haben wir zum Beispiel auch die psychologische Yogatherapie, und dort wirst du, unter Anleitung eines psychologischen Yogatherapeuten/-therapeutin, lernen, mit diesen inneren Bildern, die beim Meditieren auftauchen, besonders umzugehen und diese nutzbar zu machen für persönliches Wachstum und auch zum Auflösen von verschiedenen psychischen Problemen.
Du hast jetzt also drei verschiedene Möglichkeiten was du machen kannst mit den Bildern beim Meditieren, eigentlich noch eine vierte.
Erstens wäre beobachten, zweitens in die Bilder hineingehen wenn sie spirituell sind, drittens ignorieren, viertens die Bilder psychotherapeutisch nutzen, für Selbsterkenntnis und Persönlichkeitsentwicklung, wie auch für psychische Heilung.
Mehr Informationen zu Meditation unter www.yoga-vidya.de/meditation.

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Ayurveda – Wie lange schlafen?

Danke, für diese Frage, die mir gestellt wurde: „Ayurveda – Wie lange schlafen?“. Ich kann leider nicht nachhaken, wie die Frage genau gemeint ist, und so will ich auf zwei Aspekte eingehen. Das eine ist: Was empfiehlt Ayurveda, wie lange man schlafen soll, als gesunder Mensch? Wie lange man schlafen soll als kranker Mensch? Und als drittes noch: Wie lange schlafen, wenn man an einer Ayurveda Kur teilnimmt?
Wie lange schlafen als gesunder Mensch
Dort würde man sagen: So lange, wie man braucht, und nicht mehr. Letztlich, die meisten Menschen brauchen zwischen fünf bis acht Stunden Schlaf. Und du schläfst ausreichend, wenn du dich wohlfühlst, gesund fühlst, und wenn du in deiner Kraft bist. Wenn du versuchst, mehr zu schlafen, als du eigentlich brauchst, bringst du dich nur in Stress.
Ich hatte schon einige Menschen, die mich um Hilfe gefragt haben, weil sie Schlafprobleme hatten. Sie konnten nachts nicht durchschlafen, sind immer wieder aufgewacht, hatten Schwierigkeiten wieder einzuschlafen. Aber es kam raus, dass sie am Tag wach waren, also gar keinen Grund hatten, sich Sorgen zu machen. Und dann hab ich ihnen gesagt: „Probiere doch einfach, dich auf fünf Stunden Schlaf zu beschränken“, und das hat ihnen ausgereicht, und ab da war ihr Leben gut. Nur die Vorstellung, mehr schlafen zu müssen, hat sie in Probleme gebracht. Manche Menschen brauchen aber mehr Schlaf, und kommen mit fünf Stunden nicht aus. Dann sollten sie sechs, sieben, oder acht Stunden schlafen. Die meisten Menschen, die auch Yoga machen, und von Ayurveda leben, werden sechs bis sieben Stunden schlafen, das wird gut sein. Aber manche kommen mit weniger aus, manche brauchen mehr.


Wie lange schlafen wenn du krank bist
Ayurveda gehört durchaus zu den Medizinsystemen und den Gesundheitssystemen die empfehlen: Wenn dein Körper krank ist gönne ihm Ruhe, lass ihn ausreichend schlafen. Also, wenn du irgendeine Erkrankung hast, die mit Müdigkeit verbunden ist, dann schlafe so lange, wie dein Körper es erfordert. Gerade wenn das eine vata oder pitta Erkrankung ist, dann ist es durchaus hilfreich, dass du ausreichend lange schläfst, so lange, wie der Organismus braucht. Und wenn du irgendwo das Gefühl hast du bist müde, kannst aber nicht schlafen, dann kannst du in der Zeit eine Tiefenentspannung machen. Eine Tiefenentspannung ist ja genauso regenerierend wie der Schlaf, und wenn du nicht wirklich schlafen kannst, dann mach eben eine Tiefenentspannung. Und das hilft der Heilung und dem Wohlbefinden. Eine kleine Ausnahme ist der Kapha-Typ. Wenn deine Erkrankung mit kapha zusammenhängt, dann ist es manchmal hilfreich, eben deinen Schlaf etwas zu reduzieren, auf sieben bis acht Stunden, und nicht die ganze Zeit zu liegen. Denn kapha Übersteuerungen, was oft mit Ödemen zu tun hat, oder mit Fettansammlungen, oder Schleimansammlungen, die brauchen etwas Aktivität. Und so ist es für den Kapha-Typen durchaus hilfreich, wenn er einiges probiert, um sich zu aktivieren, zu stimulieren.


Wie lange schlafen während einer Ayurveda Kur
Angenommen, du machst eine Ayurveda Kur mit, dann wird oft dein Schlafbedürfnis etwas erhöht werden. Insbesondere, wenn dabei ausleitende Verfahren sind. Zum Beispiel Panchakarma oder Rasayana hat ja auch das therapeutische Erbrechen, hat auch das Abführen, zum Beispiel mit Rizinusöl, hat auch Einlauf mit bestimmten Kräuterölen, dazu gehören dann auch bestimmte, stark reizende Anwendungen, Entgiftende Anwendungen wie Stirnguss, oder Nasya Nasenguss, Ohrguss, dazu gehören bestimmte aktivierende Massagen wie Mardhana oder auch die wohltuenden, nährenden Massagen wie Abyanga. All das ist etwas, was den Organismus irgendwo auch etwas fordert, und dann ist oft das Schlafbedürfnis etwas erhöht. Auch hier würde natürlich gelten: Schlaf so viel, wie dein Körper braucht. Meistens wird dann empfohlen, in der Mittagspause ruhig nochmal ein oder zwei Stunden zu schlafen, oder dich nach einer Ayurveda Anwendung hinzulegen, und so lange zu liegen, wie dein Körper braucht. Die meisten werden dann letztlich, über den Tag verteilt, durchaus acht, neun, oder gar zehn Stunden schlafen. Aber wenn dein Organismus das nicht braucht, und du mit weniger Schlaf gut auskommst, dann gibt es auch keinen Grund, dich zu lange hinzulegen, und dir Sorgen zu machen, dass du nicht einschläfst. Wenn die Ayurveda Kur so wirkt, dass dein Schlafbedürfnis eher reduziert ist, dann freue dich, und schlafe eher weniger.
Mehr Informationen über Ayurveda, auch über Ayurveda schlafen, aber auch zu Ayurveda Kuren, Ayurveda Paketen, Ayurveda Wellness und Ayurveda Medizin, auch Ayurveda Gesundheitsberater Ausbildung, Massage Ausbildung, Ernährungsberater Ausbildung, Ayurveda Koch Ausbildung, alles auf www.yoga-vidya.de/ayurveda.
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Alles Gute! Und ich wünsche dir guten Schlaf. Aber erinnere dich daran: Schlafe nur so viel, wie du brauchst. Wenn du erschöpft bist und nicht schlafen kannst, mach einfach Tiefenentspannung. Bei Yoga Vidya auf den Internetseiten findest du auch viele Tiefenentspannungsanleitungen kostenlos als MP3, oder auch als Video.

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Ayurveda - welche Milch?

Ich empfehle Pflanzenmilch. Denn als Ayurveda Therapeut und Therapeutin geht es ja um das Leben. Ayus heißt Leben, Veda heißt Wissen.
Und heutzutage ist es so, dass für Kuhmilch Tiere auch gefangen genommen werden, die Kälber werden von der Mutter getrennt, und letztlich ist die Milchproduktion eng verbunden mit der Fleischindustrie. Und wenn es einem um das Leben geht, dann sollte man keine Kuhmilch trinken. Und letztlich ist auch die Ziegenmilch nicht unbedingt besser, und die Kamel- und Stutenmilch auch nicht.
Natürlich, die Ayurvedas würden sagen: Für Babys/Säuglinge ist die menschliche Muttermilch am allerbesten. Aber es gibt auch manchmal gute Gründe, Milch zu verwenden, aber eben Pflanzenmilch. Und da gibt es insbesondere die Möglichkeit Reismilch zu haben, Sojamilch zu haben, oder auch Dinkelmilch. Es gibt zusätzlich noch Mandelmilch.
Angenommen, du willst eine Milch haben, die mehr das Vata dämpft, dann ist da durchaus Sojamilch relativ gut. Angenommen, du willst eine Milch haben, die besonders leicht ist, da ist dann zum Beispiel Mandelmilch gut, oder eben auch die Reismilch. Und angenommen, du brauchst eine Milch, in der bestimmte Medikamente gelöst werden sollen, zum Beispiel, angenommen, du liest etwas, dass du das betreffende Pulver in Milch und Honig auflösen solltest, dann ist es besonders gut du nimmst dort die Dinkelmilch, und gibst dort etwas Agavendicksaft oder Reissirup dazu, und dann kannst du das gut trinken.
Also meine Empfehlung als Veganer, der auch Ayurveda kennt: Milch hängt davon ab: Welches Dosha? Verwende Pflanzenmilch, es gibt unterschiedliche Pflanzenmilche, die du verwenden kannst. Am neutralsten sind in jedem Fall Reismilch, Dinkelmilch oder auch Mandelmilch. Mehr Information bekommst du über www.yoga-vidya.de.

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Ausharren oder Verändern

Wann sollte man loslassen? Wann sollte man bleiben?
Die Frage, die mir gestellt wurde, ist: „Wann verlässt man besser einen Ort oder eine Person? Oder wann sollte man eben doch bleiben um selbst an schwierigen Situationen zu wachsen, oder an Veränderungen mitzuwirken?“.


Die Bhagavad Gita
Keine einfache Frage, auf die ich keine einfache Antwort habe. Im Grunde genommen würde ich dir raten: Lies die Bhagavad Gita. Ich habe ja auch einen Kommentar zur Bhagavad Gita geschrieben, und das ist ja die Hauptfrage, die Arjuna, der Schüler, an Krishna, den Lehrer, stellt. Arjuna ist in einer sehr schwierigen Situation und am liebsten würde er weglaufen. Und er fragt: „Soll ich weglaufen oder hierbleiben?“. Und Krishna antwortet 18 Kapitel lang, 700 Verse, mehrere Stunden. Er führt sogar Arjuna in die Meditation, ins Überbewusstsein. Und danach weiß Arjuna was zu tun ist.
Es gibt verschiedene Aspekte. Zunächst einmal gibt es ja auch dieses alte Mystiker-Gebet, das du auch sprechen kannst, und was dir helfen kann: „Oh Gott, gib mir den Mut und die Energie Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Gib mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Und gib mir die Weisheit zwischen beidem zu unterscheiden“.


Die Ausgangslage
Zunächst einmal kannst du überlegen: „Kann ich da etwas ändern?“. Also, wenn es schwierig ist – dann ändere etwas, versuche es zu ändern. Versuche an der Situation zu wachsen. Du könntest fragen: „Was kann ich lernen in der Situation? Was ist meine Aufgabe? Welche positiven Eigenschaften kann ich entwickeln?“ Und dann kannst du auch überlegen: „Was habe ich bisher gemacht? Was bringt’s mir? Könnte ich’s vielleicht anders machen? Und gibt es einen anderen Weg das zu tun?“. Und dann probiere es aus. Und wenn du mehrmals etwas probiert hast, und es funktioniert nicht, dann eben: Gib es auf und mache etwas anderes.
Es hängt jetzt natürlich auch mit der Person zusammen. Angenommen, ihr seid verheiratet und habt Kinder, dann gilt es sehr viel mehr zu probieren. Angenommen, ihr seid frisch verliebt, und nach ein paar Wochen, oder Monaten, oder Tagen kommen die ersten schweren Krisen und ihr habt euch nach drei Monaten viermal schon fast getrennt – besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Oder angenommen, du bist in einer Firma, und du hast dort irgendeinen Job, du streitest dich mit Kollegen, du hast einen Chef, der dich nicht wertschätzt, und letztlich ist es einfach nur ein Job, da ist nicht wirklich etwas, wo du spirituell wachsen kannst und du kannst auch wenig Gutes bewirken. Dann mein Tipp: Hör auf damit, was soll’s. Wenn du einen anderen Job bekommen kannst, hör auf an einem Ort zu bleiben mit Personen, wo du wenig Gutes bewirken kannst.
Also es gibt gewisse Unterschiede. Wenn es eine Person ist, der du ein Versprechen gemacht hast, zum Beispiel Heiratsversprechen, dann sei Ernsthafter. Wenn Kinder involviert sind probiere noch mehr. Wenn das Ganze etwas ist zum Wohl einer Menschheit, dann überlege auch mehr. Angenommen, zum Beispiel, du bist in einer Bürgerinitiative, die Gutes bewirken will, und du kommst in Konflikte mit den Menschen, dann probiere ruhig mehr und anders und halte einiges aus. Überlege: „Warum bin ich mit diesen Menschen zusammen? Warum bin ich an diesem Ort?“. Wenn es ein gemeinsames Ziel gibt, dann halte mehr aus. Wenn es aber kein gemeinsames Ziel gibt, dann gehe früher. Und nur dann, wenn du merkst, dass das zusammen sein, und das bleiben an diesem Ort, und das zusammen bleiben mit diesen Menschen nicht hilft, dass du ein übergeordnetes Ziel voran bringst, und du mehrmals probiert hast, dann leite Veränderungen ein, und verlasse Ort oder Person.


Die Yoga Sicht
Das sind jetzt nur ein Paar allgemeine Aussagen. Es hängt natürlich sehr viel von der Situation ab. Und im Zweifelsfall würde ich dir raten: Bete zu Gott. Bitte Gott um Hilfe, bitte Gott um Führung. Bitte deinen Meister um Führung. Faste ein, zwei, oder drei Tage. Meditiere, intensiviere deine spirituelle Praxis. Normalerweise sagt man: In einem kshipta oder mudha Zustand triff keine wichtige Entscheidung. Also in keinem Zustand der Unruhe, kshipta, Verzweiflung, und auch in keinem Zustand der Trägheit, mudha. Stattdessen gehe vielleicht in einen Ashram, verbringe ein paar Tage in der Meditation. Löse dich und intensiviere deine Praktiken. Erst dann triff eine wichtige Entscheidung. Du kannst auch überlegen „wie wäre es, wenn ich die Entscheidung so und so treffe? Welche Möglichkeiten hab ich? Was gibt’s noch für Alternativen?“.
Mehr Informationen über spirituelle Entscheidungsfindung findest du auch auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de. Dort kannst du, zum Beispiel, auch den Suchbegriff eingeben „Entscheidung“, oder „Wie entscheiden“, oder geh zur Bhagavad Gita.

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Ablenkung und Betäubung durch Meditation

Mir wurde die Frage gestellt: „Kann ich mich durch Meditation auch betäuben, und mich dadurch von wesentlichen Problemen ablenken und Handlungen vermeiden?“.
Ja, kannst du tatsächlich. Ist das schlimm? Nein.
Menschen betäuben sich mit allem Möglichen. Menschen betäuben sich mit alkoholischen Getränken. Menschen betäuben sich mit Zigaretten. Menschen betäuben sich mit Drogen, und betäuben sich mit Computerspielen, mit Sensationsgier und so viel mehr. Menschen betäuben sich mit Arbeit. Menschen betäuben sich mit Musik. Ich glaube Meditation ist vielleicht die gesündeste Weise der Betäubung.
Aber Meditation ist mehr als nur Betäubung. Meditation führt langfristig und mittelfristig zu mehr Energie, zu Klarheit des Geistes, zu größeres Intuition. Und die Seele erwacht.
Kurzfristig kann Meditation dich betäuben, und das kann auch wichtig und notwendig sein. Und tatsächlich: Besser du betäubst dich mit Meditation, als mit anderen Suchtmitteln.
Mittelfristig gibt dir Meditation Kraft, Energie und Stärke.
Und langfristig gibt Meditation dir Klarheit. Und wenn deine Seele erwacht, dann wird sie dich dazu bringen das Richtige zu tun. Deshalb: Langfristig wird Meditation dir helfen, das Richtige zu machen, und dich für die gute Sache zu engagieren.

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„Hat der Kali Kult mit schwarzer Magie zu tun?“

Die Antwort ist zunächst einmal: „Nein.“ Grundsätzlich ist Kali die Göttliche Mutter. Kali ist diejenige, die Dir hilft, Dich von allen Verhaftungen zu befreien. Kali hilft Dir, Dich zu lösen von allem Negativen. Kali hilft Dir, Dich aus der Knechtschaft des Geistes zu befreien.

All diese Motive sind natürlich keine Schwarze Magie, sondern Motive, die Du hast, um Gutes in dieser Welt zu bewirken. Deshalb: „Hat der Kali Kult etwas mit schwarzer Magie zu tun?“ Zunächst einmal: „Nein.“ Kali verehrst Du, um Dir zu helfen, die Göttliche Mutter zu erfahren, die niederen Aspekte Deines Geistes zu überwinden und Dich zu befreien von Süchten, Emotionen und Stimmungen, mindestens von deren Sklaverei. Und Du bittest Kali darum, Dich zur Erleuchtung und zur Gottverwirklichung zu führen.

Und dazu gibt es Rituale und damit auch einen ganzen Kali Kult. Aber Kali Verehrung gibt es sattwig und auch tamasig, wie letztlich jede Verehrung. Kali zu verehren, ein Kali Kult, um Negativitäten zu überwinden, Liebe zu kultivieren, uneigennützige Nächstenliebe zu leben, Dich zu befreien von Süchten und Verhaftungen, letztlich Freude zu erfahren, Erleuchtung und das Göttliche überall, das ist sattwige und reine Kali Verehrung.

Es gibt aber auch in Indien die tamasige Kali Verehrung, den tamasigen Kali Kult. Den gibt es in zwei Ausprägungen. Die eine Ausprägung wäre eben, Du verehrst die Kali, um Deinen Feinden zu schaden, oder auch, um persönlichen Reichtum zu bekommen. Gerade dann, wenn Du Kali verehrst, um Feinden zu schaden, dann ist es Schwarze Magie. Und das sollte man als spiritueller Aspirant natürlich nicht machen.

Eine zweite Form von Schwarzer Magie als Kali Kult wäre der sogenannte linkshändige Kali Kult. Und das bedeutet, Dinge zu tun, die dem normalen, gesellschaftlich Akzeptierten widersprechen. Und hier gibt es zunächst einmal das Unkonventionelle und dann gibt es auch das Unethische. Das Unkonventionelle könnte zum Beispiel sein, dass Menschen auf dem Friedhof meditieren oder an Verbrennungsorten. Oder dass sie irgendwo dort, wo Leichen sind, vielleicht in der Leichenhalle, die Nacht mit verbringen. Das ist unkonventionell, aber wenn es mit Einverständnis der Angehörigen geschieht und wenn es der Gesetzeslage nicht widerspricht, ist es eben noch nicht unethisch.

Oder es gibt auch noch Verehrungen der Göttlichen Mutter im Sinne von Rotem Tantra. Ich werde das jetzt nicht weiter ausführen. Wenn das im Einverständnis mit allen ist und niemand gezwungen wird, wäre es zwar unkonventionell, aber nicht unethisch.

Aber es gibt darüber hinaus auch noch anderes. Zum Beispiel gibt es Rauschgift, Alkohol und so weiter. Wenn es im Rahmen des Gesetzlichen ist, dann ist es vielleicht auch noch nicht unethisch, aber es ist eben unkonventionell. Es wäre trotzdem tamasig. Im Verständnis des Yoga Vedanta ist alles, was Deinen Geist benebelt, von Alkohol, Rauchen, Zigaretten, über jede Art von bewusstseinsverändernden Drogen, das ist alles tamasig.

Es gibt zum Beispiel auch noch Tieropfer, die der Kali dargebracht wurden. Auch das ist im Sinne des Yoga Vedanta tamasig. Und dann gab es sogar Zeiten, da war der Kali Kult verbunden mit Menschenopfern. Und das ist in jedem Fall tamasig. Darüber wurde schon seit Jahrtausenden gesprochen. Zum Beispiel hat Krishna in der Bhagavad Gita tamasige Spiritualität und tamasige Yajnas, und damit tamasige Götter- und Göttinnenverehrung, eben abgelehnt.

In diesem Sinne, der eigentliche Kali Kult ist sattwig und damit keine Schwarze Magie. Aber es gibt in Indien auch Kali Kulte, die durchaus Züge von Schwarzer Magie haben und es gibt solche, die eben auch unethisch sind und die man unbedingt meiden sollte. Und die natürlich auch in Indien verboten sind und seit Jahrtausenden verboten waren.

Mehr über Kali, die Göttliche Mutter, die Dich befreien kann von der Knechtschaft des Geistes, die Dir helfen kann, über alles Leiden hinauszukommen, Verhaftungen zu überwinden und letztlich das Göttliche an sich zu erfahren und die Gottverwirklichung und Selbstverwirklichung zu erreichen, findest Du auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de. Dort findest Du ein Suchfeld, und dort kannst Du eingeben „Kali“. Und dann erfährst Du mehr Kali, die Göttliche Mutter.

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Gesundheit am Arbeitsplatz

Gesundheit ist natürlich nicht nur bei Dir Zuhause. Gesundheit ist auch am Arbeitsplatz wichtig. Was könntest Du tun für Gesundheit am Arbeitsplatz?

Zum einen sorge dafür, dass Du Dich gesund ernährst. Auch wenn Du zum Beispiel Mittagessen bei Deiner Arbeit hast, sorge dafür, dass es gesund ist. Manche Betriebe haben Kantinen. Dann setze Dich dafür ein, dass es dort gesundes Essen gibt. Oder nimm Dir einfach etwas Gesundes mit. Oder mache einfach ein gutes Frühstück und ein gutes Abendessen. Und in der Mittagspause iss einfach ein paar Stücke Obst oder nimm Dir ein belegtes Brot mit, mit veganem Brotaufstrich oder vielleicht Karotte, Paprika, Gurke oder Tomate auf dem Brot.

Was kannst Du noch machen für Gesundheit am Arbeitsplatz? Sitze nicht zu lange. Stehe immer wieder auf und mache ein paar Yogaübungen. Mache vielleicht in der Mittagspause eine kurze Tiefenentspannung. Das kannst Du im Liegen machen, oder es gibt auch die Schreibtisch-Tiefenentspannung. Gib zwei Hände auf den Schreibtisch und die Stirn auf die Hände. Und in fünf Minuten kannst Du Dich so regenerieren. Eine kleine Tiefenentspannung, die eventuell zum Power-Nickerchen oder Power-Nap wird. Also das sind ein paar Möglichkeiten.

Und dann behalte auch eine gewisse Gelassenheit am Arbeitsplatz. Keine Arbeit ist hundert Prozent gut, kaum eine ist hundert Prozent schlecht. Sondern nimm es mit einer gewissen Gelassenheit und mit Humor und verbinde Dich mit anderen Menschen vom Herzen her. Zwischendurch mache ein paar tiefe Atemzüge. Und wenn Du Computerarbeit machst, dann schaue öfters mal nach rechts und nach links und mache ein paar Atemübungen.

Schaue so, wie Du so ein paar kleine Übungen auch am Computer machen kannst, oder wo auch immer Du bist. Also, kleine und gesunde Dinge sind gut. Und natürlich gibt es noch ein paar andere Dinge des gesunden Menschenverstandes. Rege Dich nicht zu sehr auf und bewahre Gelassenheit. Habe ein gewisses Vertrauen. Du brauchst nicht so viele Ängste zu haben. Es kann Dir nichts so Schlimmes bei der Arbeit passieren.

Dann nimm nach Möglichkeit die Treppen und fahre keinen Aufzug. Fahre nicht so oft mit dem Auto, sondern gehe besser zu Fuß oder nimm öffentliche Transportmittel. Dann kannst Du unterwegs auch nochmal meditieren und Tiefenentspannung üben. Des Weiteren sitze nach Möglichkeit nicht so lange und führe die Telefongespräche im Stehen. Und es ist besser, zu Deinen Kollegen hinzugehen, als endlose Mails zu schicken. Es ist schöner, mit Menschen direkt zu sprechen, als ihnen Mails zu schicken. Auch das hilft der Gesundheit.

Das sind nur ein paar kleine Tipps. Bei Yoga Vidya haben wir auch eine Abteilung, die sich Business Yoga nennt. Und auf unseren Internetseiten zum Thema Business Yoga findest Du auch eine Menge Anregungen für kleine Übungs-Sequenzen beim Arbeitsplatz. Unsere Internetseite ist www.yoga-vidya.de. Dort kannst Du auch eingeben „Gesundheit“, wenn Du allgemein mehr Tipps für Gesundheit haben willst. Oder gib ein „Business Yoga“ oder „Business Yogaübungen“. Und erfährst Du mehr, was Du bei der Arbeit an Yogaübungen machen kannst.

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Frieden – Was ist das eigentlich?

Was ist Frieden? Frieden ist zum einen Abwesenheit von Krieg. Und das ist zunächst mal eine wichtige Definition von Frieden. Und inmitten der tausend anderen Definitionen ist das erst mal die Grundlage.

Und ich meine: „Krieg gehört abgeschafft.“ Und es ist schön, dass zum Beispiel Angriffskriege nicht mehr geduldet werden. In früheren Zeiten gehörte es für einen großen Menschen dazu, dass er andere Nationen besiegt.

Was hat zum Beispiel Alexander den Großen groß gemacht? Dass er ganze Reiche besiegt hat und ein eigentlich gut funktionierendes Reich, nämlich das Perserreich, besiegt hat und zigtausende von Menschen umgebracht hat in großen Kriegen und dann noch in weitere Länder einfallen wollte. Was hat Karl den Großen groß gemacht? Er hat Angriffskriege geführt nach Italien und nach Sachsen und nach Osten, Westen, Süden und Norden.

Heutzutage würde keiner mehr als groß bezeichnet werden, weil er Kriege führt, um sich andere Länder einzuverleiben. Also Frieden ist zunächst einmal Abwesenheit von Waffengewalt zwischen Nationen und Abwesenheit von Krieg. Zum Zweiten heißt Frieden auch Abwesenheit von Bürgerkrieg. Und das ist schon mal das zweite Wichtige, dass innerhalb eines Landes Menschen nicht mit Waffengewalt gegeneinander vorgehen.

Das sind die zwei wichtigsten Definitionen von Frieden. Dann geht es natürlich weiter. Man könnte noch sagen, dass Frieden auch heißt, dass Menschen ein Gefühl des Respektes und der Hochachtung voreinander haben. Frieden heißt auch eine gerechte Wirtschaftsordnung. Frieden heißt auch, dass andere nicht unterdrückt werden. Frieden heißt auch, mit seinen Mitmenschen gut auszukommen.

Frieden heißt auch innerer Frieden und mit Dir selbst gut zurechtzukommen. Frieden heißt auch, dass Du in Frieden bist mit Deinem Leben, mit Deinen Aufgaben und mit Deinem Karma. Was verstehst Du unter Frieden? Schreibe es doch in die Kommentare. Danke.

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Die Yoga Kriegerin

Ein Krieger ist natürlich zuerst jemand, der in den Krieg zieht, andere tötet und umbringt. Das wollen wir im Yoga nicht. Yoga heißt Ahimsa, Nicht-Verletzen.

Der Krieger kann aber auch stehen für das sogenannte Mars-Prinzip. Das heißt etwas durchsetzen, sich für etwas einsetzen und für etwas bemühen. Und so könnte man sagen, dass eine Yoga-Kriegerin eine Frau ist, die sich einsetzt für die gute Sache und dabei Yoga übt. Eine Yoga-Kriegerin ist aber eine, die mit Gewaltlosigkeit, Einheit und Harmonie arbeiten will.

Eine Yoga-Kriegerin ist also jemand, die sich einsetzt mit Engagement, Geschick, Verve und Vehemenz, aber dabei Mitgefühl hat und versucht, aus dem Gefühl der Verbundenheit und Einheit zu handeln.

Natürlich gibt es auch ein Yogaübung namens Virabhadrasana, die gerne als Krieger-Stellung bezeichnet wird. Und dann kann man eben auch sagen, wenn eine Frau das macht, dann ist es die Yoga-Kriegerin. Ich selbst nenne die Stellung lieber Helden-Stellung und nicht Krieger-Stellung. Virabhadra heißt ja eigentlich „der gute Held“. Bhadra heißt „gut“ und vira heißt „Held“. Eigentlich ist es die Stellung des guten Helden. Also die gute Heldin oder der gute Held. Und so nenne ich das lieber Held/Heldin als Krieger/Kriegerin.

Mehr Informationen über diese Übung und wie Du sie ausführst auf wiki.yoga-vidya.de/Held oder gehe einfach auf www.yoga-vidya.de und gib ins Suchfeld ein „Held“ oder „Yoga Held“ oder auch „Virabhadrasana“. Du findest dort Videos, Beschreibungen, Fotos und Übungsanleitungen.

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Wenn Du etwas erreichen willst, dann gilt es, die Konzentration auf das Wesentliche zu legen. Du kannst nicht alles gut machen. Aber Du kannst manches gut machen und das andere soweit, wie es nötig ist.

Menschen, die es in irgendeiner Sache zur Perfektion gebracht haben, die sind in der Lage gewesen, die Konzentration auf das Wesentliche zu legen. Und das heißt, manches zu ignorieren. Und das musst Du auch tun. Wenn Du gleichzeitig probierst, ein Haus zu bauen, einen Garten anzulegen, ein Unternehmen aufzubauen und Kinder in die Welt zu setzen, dann ist das ein bisschen viel.

Du kannst vieles machen, aber etwas muss das Wesentliche sein. Konzentration auf das Wesentliche heißt jetzt nicht, dass Du anderes nicht machst. Du musst auch essen, trinken und schlafen. Auch wenn Du eine Beziehung hast und selbst wenn Du sagst, was nicht ganz so leicht zuzugeben ist, dass jetzt momentan das Wesentliche nicht die Beziehung ist, musst Du mindestens etwas Arbeit in die Beziehung stecken. Aber Deine Hauptsache soll in eine bestimmte Richtung gehen.

Und auch bei Deiner Beziehung musst Du überlegen, was dort das Wesentliche ist. Du könntest auch sagen, dass Du auch das Wesentliche haben kannst in verschiedenen Lebens-Kontexten. Bei Deiner Beziehung sollte nicht das Wesentliche sein, ob Deine Socken von Deinem Partner richtig herum gefaltet werden. Es sollte auch nicht das Wesentliche sein, ob die Zahnpasta an der richtigen Stelle zugedreht ist. Das ist nicht wesentlich. Konzentriere Dich in der Partnerschaft auf das Wesentliche.

Und was ist besonders wesentlich im Umgang mit Deinen Kindern? Was ist das Wesentliche im Umgang mit deinen Eltern? Zwischenmenschliche Beziehungen werden besser, wenn Du Dir bewusst bist, was für Dich das Wesentliche ist und was für den anderen das Wesentliche ist. Und sich dann nicht um Kleinigkeiten streiten. Manchmal musst Du tief durchatmen und sagen: „Das ist nicht das Wesentliche. Es geht um das Wesentliche.“

Oder auch im Umgang mit Deinen Kollegen, mit Deinem Chef oder Deinen Mitarbeitern. Was ist das Wesentliche? Frage Dich jetzt: „Was ist das Wesentlichste in meinem Leben oder in meinen verschiedenen Lebenskontexten? Was ist dabei jeweils das Wesentliche?“

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Die Depression besiegen

Hallo und herzlich Willkommen zu einem Vortrag zu einer Frage, die mir gestellt wurde. Wie kann man die Depression besiegen? Wie besiegt man die Depression?

Mein Tipp wäre: „Denke jetzt nicht daran, die Depression besiegen zu wollen, als ob die Depression wie ein Feind wäre.“ Manche Menschen haben so ein Bild. Es gibt einen Feind, der erkannt wurde und die Strategie ist ankämpfen, den Feind besiegen und damit fertig. So läuft es aber nicht. Du besiegst nicht die Depression einfach so. Die Depression ist ja kein Feind von Dir.

Ich sage gern: „Emotionen sind Informationen plus Handlungsempfehlung plus Energie.“ Und die ersten depressiven Verstimmungen sind vielleicht einfach nur ein Zeichen, dass es Zeit ist, etwas Ruhe zu geben. Vielleicht bist Du erschöpft und brauchst etwas Ruhe. Vielleicht hast Du einen Verlust erlitten und Du musst Dir die Trauerzeit geben. Vielleicht hat Dich irgend jemand verraten und Du musst es verarbeiten.

Du musst nicht die Depression besiegen, sondern Du kannst letztlich die Depression annehmen als Deinen Freund oder Deine Freundin. Als jemand, die Dir hilft, Dich mit dem tieferen Sinn des Lebens zu beschäftigen. Aber auch ein Freund kann Dir manchmal etwas Schlechtes raten. Und so kann auch die Depression, obwohl sie wohlmeinend ist, vielleicht über das Ziel hinaus schießen. Und dann gilt natürlich, dass Du etwas mehr machen musst, und Dich eben nicht in der Depression bewahren solltest.

Aber es ist besser zu sagen: „Kluger Umgang mit der Depression, geschickter Umgang mit der Depression, an der Depression wachsen, über die Depression hinaus wachsen.“ Und nicht: „Die Depression besiegen wollen.“ Das ist mindestens meine Meinung.

Aber wenn Du mehr Tipps bekommen willst, wie Du mit der Depression umgehen kannst, über die Depression hinauswachsen kannst, oder von mir aus auch die Depression besiegen kannst, dann gehe auf unsere Internetseite www.yoga-vidya.de. Und dort gibt es ein Suchfeld und dort suche nach „Depression“.

Du findest auf unseren Internetseiten auch Video-Anleitungen, Affirmationen, Meditationen, Tiefenentspannungen, Yogastunden und Atemübungen zum Umgang mit Depression. Wir haben bei Yoga-Vidya auch eine psychologische Yoga Therapieabteilung, wo Du gute Hilfe bekommen kannst.

Und sehr vielen Menschen hilft es auch, einfach eine Yoga Ferienwoche mitzumachen. Fünf Tage in einer positiven Umgebung, und dann sieht die Welt schon anders aus.

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Der Yoga Weg aus Sucht und Abhängigkeit

Im Yoga geht es um Freiheit. Letztlich geht es im Yoga darum, aus Süchten und Abhängigkeiten herauszukommen. Natürlich geht es nicht nur um stoffliche Sucht, sondern im Yoga geht es allgemein darum, aus jeder Abhängigkeit herauszukommen. Ziel des Yoga ist Moksha. Moksha heißt Freiheit, auch Kaivalya genannt. Und Kaivalya ist der absolut natürliche Zustand.

Freiheit heißt aber jetzt nicht, zu tun, was Dir in den Sinn kommt. Freiheit heißt auch nicht, jedem Impuls zu folgen. Sondern im Gegenteil, Moksha oder Freiheit bedeutet, frei zu werden von allen Begrenzungen, von allen Wünschen, von allen automatisierten Reiz-Reaktions-Ketten. Und so ist das Yoga darauf ausgerichtet, dass Du lernst, frei zu sein von Abhängigkeiten und Süchten.

Und die Yogatechniken, die natürlich ursprünglich gebildet wurden, damit Du Freiheit erfahren kannst, vollständige Freiheit, spirituelle Freiheit und psychologische Freiheit, sie helfen Dir auch, Dich zu lösen von Sucht und Abhängigkeit im stofflichen Sinne. Also sie können Dir auch helfen, Dich zu lösen von Alkohol, Drogen und Zigaretten, aber auch von Co-Abhängigkeiten.

Yoga will Dir Freiheit geben. Aber wie kommst Du zu dieser Freiheit? Indem Du lernst, Dich zu lösen von Impulsen. Wenn Du zum Beispiel die Yoga-Asanas übst und eine längere Zeit in der Vorwärtsbeuge verharrst, dann bleibst Du dort einfach. Du nimmst alles Mögliche wahr, aber Du lernst, nicht zu reagieren. Du bist einfach im Hier und Jetzt. Und dann mögen bestimmte Wünsche oder Sehnsüchte kommen, Du bleibst einfach in der Stellung. Verschiedene Gefühle kommen hoch. Du lernst, sie zu beobachten und Dich nicht damit zu identifizieren.

Genauso auch, wenn Du meditierst. Wenn Du meditierst, sitzt Du einfach ruhig da. Du hältst es aus, wenn Impulse oder Gedanken kommen, wenn Unruhe kommt oder körperliche Gefühle kommen. Du hältst es aus. Du bleibst ruhig.

Wenn Du Pranayama übst, die Atemübungen, dann lernst Du, mehr Energie zu haben. Und Du katapultierst Dich dort über etwas anderes hinaus. So könntest Du sagen, dass Hatha Yoga durch die Fähigkeit, in der Ruhe zu verweilen und Dich von Impulsen zu lösen, Dir dabei hilft, Dich aus Süchten und Abhängigkeiten herauszubegeben.

Es gibt aber noch mehr. Der Yoga Weg aus Sucht und Abhängigkeit hilft auch, dass Du einen tieferen Zugang findest zu Dir selbst. Und Yogis haben das optimistischte aller Weltbilder und das optimistischte aller Menschenbilder. Sie sagen: „Tief im Inneren bist Du gut. Tief im Inneren bist Du letztlich großartig. Tief im Inneren bist Du Satchidananda, unendliches Sein, Wissen und Glückseligkeit.“ Oder vereinfacht ausgedrückt: „ Im Inneren bist Du verbunden mit allem. Tief im Inneren ist Dein Glück.“

Und wenn Du Asanas, Pranayama, Meditation und Tiefenentspannung übst, dann lernst Du, Dich selbst zu erfahren als verbunden mit allem. Du lernst, dass in Dir die Freude ist. Und wenn Du weißt, dass in Dir die Freude ist, dann brauchst Du auch keine anderen Dinge. Und wenn Du weißt, dass Du jenseits von allem Leiden und aller Unruhe bist, dann weißt Du: „Ja, in Dir ist alles.“ Und so hilft Dir das aus Süchten und Abhängigkeiten heraus zu kommen.

Yoga ist auch ein Weg, um zu den gesunden Instinkten zu kommen. Der Mensch weiß intuitiv, was für ihn gut ist. Indem Du die Yogaübungen machst und in Deinen Körper spürst und die Intelligenz des Körpers wahrnimmst, kommt von Innen heraus der Impuls, Dinge so zu machen, wie sie gut für Dich sind.

Ich unterrichte Yoga seit 1981 und habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die mit Yoga beginnen, nach einer Weile ihr Leben gesünder machen. Ich kann mich noch erinnern, dass Anfang der 80-ger Jahre, als das Rauchen sehr weit verbreitet war, etwa die Hälfte der Teilnehmer geraucht haben. Und die meisten haben gesagt, dass sie jetzt nicht mit dem Rauchen aufhören wollen. Aber meine Erfahrung war, dass nach 5-10 Wochen Yoga die Hälfte der Menschen, die vorher geraucht hatten, mit Rauchen aufgehört haben. Ganz von selbst, ohne allzu viel Bemühen.

Und so hilft Yoga schon mal, zu der inneren Intelligenz zu kommen und kann helfen, die guten Instinkte zu entwickeln. Yoga sagt darüber hinaus, dass viele Süchte letztlich Ausdruck von Suche ist. Sucht und Suche hängt zusammen. Viele Menschen, die unter einer einer stofflichen Sucht leiden oder eine stoffliche Sucht haben, sind eigentlich auf der Suche. Sie suchen nach etwas Tieferem. Sie halten die Oberflächlichkeit des normalen Daseins nicht aus. Aber anstatt diese Suche zu betäuben mit Suchtmitteln, könntest Du Dich bewusst auf die Suche begeben. Und dann brauchst Du sie nicht zu betäuben.

Des Weiteren, viele Menschen, die Süchte haben, wissen irgendwo intuitiv, es muss etwas anderes geben als dieses Universum, in dem wir uns befinden. Das Universum kann sich nicht darauf beschränken. Viele Menschen, die zu Süchten neigen, sind solche, die eine Sehnsucht haben nach einer anderen Welt, einer Welt der Verbundenheit. Einer Welt, wo es nicht um Erfolg und so weiter geht.

Und hier könnte man sagen, dass Yoga Dir hilft, Dich in andere Bewusstseinszustände hinein zu katapultieren, und zwar auf natürliche Weise. Indem Du Asanas, Pranayama und Meditation übst, bist Du auf natürliche Weise in einem höheren Bewusstseinszustand. Und das ist etwas, was besonders schön ist. Daher ist der Yoga Weg aus Sucht und Abhängigkeit ein multidimensionaler Weg. Du lernst, Dich zu lösen von Reiz-Reaktions-Ketten. Du bekommst einen tieferen Zugang zu den natürlichen Instinkten. Du lernst, Deine Sucht letztlich als Ausdruck von etwas Positivem zu erkennen, nämlich Ausdruck von Suche und letztlich dem Wunsch nach etwas Höherem.

Und natürlich ist Sucht auch oft der Versuch, Deine Emotionen, die Du sonst nicht aushalten kannst, zu modulieren. Yoga gibt Dir andere Weisen, wie Du Deine Süchte und Abhängigkeiten modulieren kannst, eben mit Yogatechniken.

Bisher habe ich über Hatha Yoga und Meditation gesprochen. Es gibt ja darüber hinaus im Yoga noch mehr. Es gibt zum Beispiel Bhakti Yoga, den Yoga der Gotteshingabe. Interessanterweise ist zum Beispiel das 12 Schritte Programm der anonymen Alkoholiker das erfolgreichste Selbsthilfeprogramm, um sich aus Alkoholabhängigkeit zu befreien. Und es gibt inzwischen auch Narcotics Anonymous und Overeaters Anonymous und andere, die dieses 12 Schritte Programm haben.

In diesem 12 Schritte Programm ist auch dabei, dass man sich an eine höhere Macht wendet. Dass man seine eigene Unfähigkeit zugibt, dass man sich an eine höhere Macht wendet und dass man anderen helfen will. Das sind die Grundsätze von Bhakti Yoga und Karma Yoga. Und so gibt es auch im Bkakti Yoga und im Karma Yoga Methoden, wie Du Dich mit einem Göttlichen verbinden kannst und vom Göttlichen Hilfe bekommst. Damit Du lernst, indem Du selbst anderen hilfst, Du Dich lösen kannst von Deinen Problemen.

Du siehst, der Yoga Weg aus Sucht und Abhängigkeit ist ein weiter und allumfassender Weg. Ganz allein wirst Du ihn nicht gehen können. Aber Du kannst zum einen Yogakurse besuchen, Du kannst zum Beispiel mal eine Yoga Intensivwoche oder eine Yoga Ferienwoche bei Yoga Vidya mitmachen. Und ich kenne eine ganze Reihe von Menschen, die sich dauerhaft aus Süchten befreit haben, indem sie eine 4-wöchige Yogalehrer Ausbildung am Stück bei Yoga Vidya gemacht haben.

Man sagt, es braucht einen Monat, um eine alte Gewohnheit zu brechen und um neue Gewohnheiten zu schaffen. Die intensivste Weise, Dich aus alten Gewohnheiten und alten Süchten herauszubringen, wäre eine 4-wöchige Yogalehrer Intensivausbildung. Du kannst ja überlegen, diese mal zu machen. Informationen darüber findest Du auf www.yoga-vidya.de.

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Hallo und herzlich Willkommen zu einem Vortrag aus der Reihe „Fragen zum Yoga“. Mir wurde die Frage gestellt: „Kann ich Yoga machen? Yoga ist doch so esoterisch?“

Grundsätzlich gilt, Yoga hat mehrere Aspekte. Zum einen ist Yoga eine Übung für bessere Gesundheit, für Wohlbefinden, mehr Energie und geistige Klarheit. Und Yoga ist da nicht unbedingt esoterisch, denn diese Wirkungen sind inzwischen wissenschaftlich untersucht.

Wenn Du zum Beispiel auf dem Rücken liegst und Tiefenentspannungs-Techniken übst, dann verändert sich etwas und Du entspannst. Also mit den Tiefenentspannungs-Techniken im Yoga baust Du Stresshormone ab, Glückshormone werden freigesetzt und Muskelverspannungen lösen sich. Du fühlst Dich wohler und hast danach mehr Energie. Da ist nichts Esoterisches dran. Es gibt wissenschaftliche Erklärungsmodelle dafür, warum zum Beispiel die Tiefenentspannung wirkt.

Oder auch die Atemübungen. Die Atemübungen im Yoga können auch wissenschaftlich nachvollzogen werden. Es ist ein Trainingsreiz für die Lungen. Und das hat eine Auswirkung auf den Sauerstoffgehalt, Kohlendioxidgehalt, auf die Selbststeuerung und so weiter. Menschen, die regelmäßig Yoga-Atemübungen machen, haben weniger Asthma, weniger Erkältungsanfälligkeit und weniger Neigung zu COPD, also gravierenderen Lungenproblemen. Sie haben einen gesünderen Blutdruck und ihnen geht es insgesamt besser.

Oder die Yoga-Asanas, die Yogastellungen, verbessern die Flexibilität und die Muskelkraft und helfen auch, ein besseres Körpergefühl zu entwickeln. Da ist nichts Esoterisches dran. Also Yoga ist nicht per se esoterisch. Du kannst einen Yoga machen, der frei von sogenannten esoterischen Elementen ist.

Dann ist natürlich auch die Frage: „Was ist überhaupt esoterisch?“ Esoterisch könnte man auch interpretieren als „nach innen gerichtet“. Esoterisch ist das, was Dir hilft, mehr nach innen zu gehen und Dich selbst zu erfahren. Hier könnte man sagen, dass Yoga durchaus esoterische Elemente hat. Yoga hilft Dir, mehr nach innen zu gehen. Yoga ist nicht exoterisch, nach außen gerichtet. Yoga ist nicht dazu da, dass Du zeigen kannst, wie großartig Du bist. Yoga ist kein Wettbewerb. Yoga machst Du nicht, um andere zu beeindrucken. Das ist alles eine exoterische, nach außen gerichtete Tätigkeit. In diesem Sinne ist Yoga esoterisch, weil es sich nach innen richtet. Das ist ja aber auch nichts Schlechtes.

Was verstehen manche Menschen auch unter Esoterik? Also alles, was irgendwie leicht schräg ist. Manches, was wir im Yoga machen, wirkt ein bisschen schräg. Es gibt eigenartige Bilder, es gibt Klangschalen und manchmal Räucherstäbchen, manchmal werden Mantras gesungen und so weiter. Das mag esoterisch sein, aber es ist vor allen Dingen auch exotisch.

Menschen gehen ja auch zum Beispiel in eine Thermen-Landschaft und hoffen, dass dort nicht einfach alles nur steril ist. Sondern sie hoffen, dass dort irgendwo eine besondere Dekoration ist. So gibt es zum Beispiel finnische Sauna-Landschaften oder Sauna-Landschaften mehr im römischen oder orientalischen Stil. Die Menschen fahren ja auch nicht immer nur in den Hunsrück oder in den Schwarzwald in den Urlaub, sondern manchmal eben auch in exotische Länder.

In diesem Sinn hilft das ja, abzuschalten. Wenn Du ins Yogazentrum gehst, dann willst Du ja aus Deiner Alltagsstimmung herauskommen. Und die etwas exotische, von mir aus auch esoterische Atmosphäre im Yogazentrum hilft Dir, vom Alltag abzuschalten.

Aber angenommen, Dir liegt das sogenannte Esoterische nicht, dann suche Dir eben einen Yogakurs aus, der dort weniger esoterisch ist. Du kannst ja einfach auf die Internetseiten von verschiedenen Yogazentren gehen und dann wirst Du eines finden, wo die Dekoration Dir hilft.

Mache eine kostenlose Probestunde mit und so gibt es ganz unterschiedliche Yogazentren. Du gehst ja auch nicht in jedes Restaurant, sondern Du suchst Dir ein Restaurant aus, das Dir liegt. Und Du gehst auch nicht notwendigerweise in die nächstgelegene Sauna-Landschaft, sondern Du suchst Dir eine aus, die Dir liegt.

In diesem Sinne wirst Du sicherlich eine Yogaart finden, die Dir liegt. Und angenommen, Du machst Yoga in einem Fitness-Studio oder in einer Volkshochschule, dort ist es ja sowieso nicht zu esoterisch. Ich muss Dich allerdings warnen. Wenn Du in einen Yoga Vidya Ashram kommst, wo ich ja lebe, dort wird es vielleicht doch etwas esoterischer zugehen. Aber Du kannst ja auch woanders üben.

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Hinduismus – Wie entstand die Erde?

Hallo und herzlich Willkommen zu einem Kurzvortrag über: „Wie entstand die Erde laut Hinduismus? Was sind die Schöpfungsmythen über die Entstehung der Erde?“

Hier gibt es viele viele verschiedene Mythen. Es gibt zum Beispiel den einen Mythos, dass Vishnu auf dem Weltenmeer lag. In diesem Weltenmeer gibt es die Urschlange Ananta, und auf dieser Urschlange lag Vishnu. Und aus Vishnus Nabel kam eine Lotosblüte. Diese Lotosblüte wurde sehr groß, und aus dieser Lotosblüte entstand Lakshmi.

Und aus dieser Lotosblüte, die letztlich Lakshmi ist, entstand auch Brahma, der Schöpfer. Brahma übte dann Pranayama, dass heißt, er aktivierte sein Prana, seine Lebensenergie. Und dann träumte er die ganze Welt. Und in diesem Traum träumte er auch die Erde. Und so entstand die Erde.

Ein weiterer Schöpfungsmythos ist mehr ein philosophischer Mythos. Dort heißt es, dass es irgendwo Shiva und Shakti gab. Shiva als das unendliche Bewusstsein. Und aus diesem unendlichen Bewusstsein manifestierte sich Shakti.

Und diese Shakti schuf diese Welt in sechs verschiedenen Ebenen. Und auf der letzten Ebene entstand das physische Universum. Und dann manifestierte sich Shakti, die kosmische Energie, als Bhumi Devi, als die Göttin Erde, als Mutter Erde. Und so ist die Erde letztlich eine Manifestation der Göttin.

Ein weiterer Schöpfungsmythos ist aus dem Vaishnavismus. Dort wird gesagt, dass es zu Beginn der Schöpfung ein unendliches Weltenmeer gab. Und dann entstand auch die Erde, aber die Erde versank dann im Weltenmeer. Und dann musste Vishnu kommen in seiner Gestalt als Matsya, als Fisch. Und dann nahm er die Erde und rettete die Erde und brachte die Erde an Land. Und so entstand dann die Erde, wie wir sie heute kennen.

So gibt es im Hinduismus verschiedenste Schöpfungsmythen, wie die Welt geschaffen wurde. Was natürlich ein klares Zeichen ist, dass die Hindus nicht glauben, dass es auf eine bestimmte Weise geschehen ist. Jeder Mythos beschreibt letztlich etwas Anderes, andere Prinzipien.

Soweit ein Kurzvortrag darüber, wie die Erde laut Hinduismus entstand. Die klare Antwort ist, dass es keine eindeutige Antwort gibt, sondern viele Mythen. Und unter den Hunderten von Mythen im Hinduismus, wie die Erde entstanden ist, habe ich jetzt nur ein paar erzählt. Mehr Mythen über den Hinduismus findest Du auf unserer Internetseite www.yoga-vidya.de.

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Ist es gefährlich Kali zu verehren?

Kali ist die Göttliche Mutter. Sie ist insbesondere die Göttliche Mutter, die Dich löst und befreit von allen Negativitäten. Kali wird oft halbnackt dargestellt, mit blauer bis schwarzer Haut, Kali heißt ja auch „die Dunkle“. Sie hat die Zunge weit raus gestreckt, die Augen geöffnet und sie schreit oder ruft mit gellender Stimme. Sie hat Waffen in der Hand und eine Girlande, bestehend aus abgehackten Köpfen. Sie hat einen Rock aus abgehackten Armen und sie tanzt in einem Ozean von Blut inmitten von Leichen und Dämonen.

Das sieht schon sehr gruselig aus und da könnte man sagen, dass es gefährlich ist, Kali zu verehren. Aber das ist nur ein Aspekt von Kali. Dieser Aspekt von Kali symbolisiert die Vergänglichkeit der Welt. Nichts im Leben hat Bestand. Alles was einen Anfang hat, hat ein Ende. Und das zu erkennen, heißt auch Kali zu erkennen.

Menschen denken, sie müssen nur das und das erreichen, dann wären sie glücklich. Aber wenn wir etwas erreichen, ist es nicht klar, dass wir es behalten. Es wird irgendwann vergehen. Und selbst wenn wir es behalten, dann wird unsere Beziehung dazu sich ändern. Wir werden es nicht dauerhaft wollen. Auch Beziehungen zu einem Menschen sind ständig in Veränderung begriffen. Festzuhalten an dem, was mal war, heißt letztlich leiden.

Kali steht für die Veränderung und nimmt Dir die Verhaftungen. Entweder Du tanzt mit Kali und Du nimmst diesen Tanz des Lebens und der Veränderungen an, und dann fühlst Du Dich voller Liebe, Freude und Ekstase. Oder Du stellst Dich dem entgegen und dann erfährst Du das Schwert von Kali, welches Dir alles wegnimmt.

Aber ist es gefährlich, Kali zu verehren? Nein, es ist nicht gefährlich, Kali zu verehren, wenn Du es in reiner Form machst. Kali solltest Du dann verehren, wenn Du Gottverwirklichung und Erleuchtung erreichen willst. Kali wird dir die Verhaftungen nehmen. Sie wird Dir helfen, die Schwierigkeiten des Lebens zu überwinden und mit Verlusten besser umzugehen. Und Kali wird Dich lösen aus Verhaftungen, aus emotionalem Leid, Verzweiflung und aus jeder Art von psychischem Leid. Kali nimmt Dir alle Schwierigkeiten, Probleme und Verhaftungen, gibt Dir Freude, Licht und Liebe.

Kali zu verehren ist dann gefährlich, wenn Du es tust, um anderen zu schaden. Dann mag Kali Dir vielleicht einen Gefallen tun, aber Kali wird wieder auf Dich zurückkommen. Kali zu verehren kann dann gefährlich sein, wenn Du es tamasig machst. Es gibt in Indien sattwige und tamasige Formen von Kali Verehrung. Es gibt tatsächlich in Indien Formen der Kali Verehrung, wo die Verehrer und Verehrerinnen auch Drogen nehmen und andere unethische Sachen machen. Das ist dann gefährlich.

Wenn Du Kali Verehrung nutzt als Ausrede, um Deinen Geist zu benebeln oder unethische Dinge zu tun, dann ist es gefährlich. Es schadet erstens Deiner Gesundheit und zweitens schadet es auch Deinem psychischen Wohlbefinden. Und letztlich heißt es auch, dass Kali es überhaupt nicht mag, wenn Du unethische Sachen machst. Dann wäre es eben gefährlich, Kali zu verehren.

Wenn Du aber Kali auf sattwige Weise verehrst, indem Du Mantras wiederholst, indem Du Dich verneigst, eine Kali Murti, also eine Figur oder ein Bild von Kali, auf Deinen Altar stellst, wenn Du mit Kali meditierst, wenn Du Kali darum bittest, Dich von Verhaftungen zu befreien, Dir Liebe und Mitgefühl zu geben, Dir zu helfen anderen zu helfen, dann ist das nicht gefährlich. Das ist sattwig und sattwige Formen der Verehrung bewirken nur Positives.

Wenn Du mehr wissen willst über Kali, dann schaue auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de und gib ins Suchfeld „Kali“ ein. Dann erfährst Du viel mehr auch über Kali Mantras, was Kali bedeutet und was die Attribute von Kali alles zu bedeuten haben. Du findest auch einen Artikel von Swami Sivananda, den gottverwirklichten Meister. Und so kannst Du noch sehr viel mehr finden, was Kali eigentlich ist und wie Du sie auf sattwige Weise verehren kannst.

Mein Name ist Sukadev. Nochmal die Internetseite: www.yoga-vidya.de. Und wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann klicke doch auf „gefällt mir“ oder teile den Link zum Beitrag. Danke.

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