Sukadev Bretzs Beiträge (5013)

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Meditieren - Zunge

Was soll ich mit meiner Zunge machen während der Meditation? Das ist eine Frage, die mir gestellt wurde. Und da gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Zum einen wäre, ignoriere Deine Zunge weitestgehend. Zweitens, wenn Deine Zunge irgend etwas machen will, dann lass sie halt etwas machen. Drittens gibt es bestimmte Zungen-Mudras, mit denen Du bestimmte energetische und geistige Wirkungen erzielen kannst, sodass Du diese auch in der Meditation nutzen kannst.

Also zuerst einmal, was machst Du, wenn die Zunge sich in der Meditation bemerkbar macht und wenn Du zum Beispiel schlucken musst? Mein Tipp wäre, schlucke halt und damit ist es gut. Also Du kannst auch einfach die Zunge entspannen und ignorieren. Sie wird sich schon so hinbegeben wie sie will.

Der Mensch schluckt ja immer wieder, und meistens bemerkt er das gar nicht. Ich glaube, im Laufe des Tages werden so bis zu 100 oder 200 Milliliter Spucke oder auch Schleim in der Nase erzeugt, die geschluckt werden wollen. Und das geschieht eben die ganze Zeit, und da ist auch die Zunge irgendwo involviert. Normalerweise merkst Du es nicht. Eventuell merkst Du es dann in der Meditation. Dann schlucke halt und beachte es nicht weiter.

Das ist eine Möglichkeit. Die zweite Möglichkeit ist aber auch, dass Du die Zunge konkret benutzen kannst, um ganz spezielle Auswirkungen zu haben. Es gibt zum Beispiel das sogenannte Kleine Khechari Mudra. Dort gibst Du die Zungenspitze dem Gaumen entlang nach hinten Richtung Kehle. Und wenn Du das machst, hat das eine Auswirkung zum einen auf das Vishuddha Chakra und harmonisiert Dein Kehlzentrum. Und zum zweiten harmonisiert es Udana Vayu, die Energie, die hinter der Sprache und der Kommunikation steckt und auch verantwortlich ist für das Schlafen und zur Beruhigung des Geistes.

Wenn Du also zum Beispiel dein Nervensystem beruhigen willst, kannst Du die Zunge nach hinten geben. Das beruhigt das Nervensystem. Und gleichzeitig, während es das Nervensystem beruhigt, aktiviert es die Achtsamkeit. Man sagt auch, dass die Zunge nach hinten zu geben die Mondenergie aktiviert. Und das ist eben zur Beruhigung hilfreich, aber auch zur Erhöhung der Intuition und kann auch helfen, dass Du Dich öffnest für Segen und Gnade.

Eine zweite Möglichkeit, was Du mit der Zunge beim Meditieren machen kannst, ist die Zunge senkrecht nach oben zu geben zur Mitte des Gaumendaches. Dies aktiviert das Sahasrara Chakra, also das Energiezentrum des Scheitels. Und das hilft Dir dann, dass Du Dich auf das höchste Chakra konzentrieren kannst. Du kannst Dir dabei auch vorstellen, dass ein Licht nach oben ausstrahlt und dass Du Dich nach oben öffnest. Oder dehne Deine Bewusstheit nach oben aus.

Die nächste Möglichkeit wäre, die Zunge mehr nach vorne zu geben. Die meisten Menschen haben etwa einen halben Zentimeter vor den Schneidezähnen am Gaumen so eine leichte Rille. Und das ist ein Reflexpunkt zum Ajna Chakra. Wenn Du diese Rille hast, dann probiere es aus. Drücke ganz sanft mit der Zungenspitze gegen diese Rille und Du spürst das dritte Auge, ein sanftes Pulsieren in der Stirn oder im Punkt zwischen den Augenbrauen.

Wenn Du diese Rille dort nicht hast, dann kannst Du es auch so probieren. Zwischen einem halben Zentimeter bis einem Zentimeter vor den Schneidezähnen ist auch ein Reflexpunkt, auch ohne dass Du diese Rille hast. Experimentiere etwas und Du wirst im Laufe der Zeit feststellen, dass es einen bestimmten Punkt gibt, wo Du das Ajna Chakra spürst, wenn Du dort draufdrückst.

Wenn Du Dich auf das Anahata Chakra konzentrieren willst, dann gib die Zunge nach hinten und konzentriere Dich auf das Herz. Aber Du kannst auch die Zunge nach hinten geben und Dich nach oben konzentrieren, dann wird die Mondenergie aktiviert. Oder gib die Zunge senkrecht nach oben zur Aktivierung das Sahasrara Chakras. Die Zunge am Gaumen in der Nähe der Schneidezähne aktiviert das Ajna Chakra.

Probiere es aus und schreibe dann vielleicht in die Kommentare, wie es für Dich gewirkt hat. Und schreibe vielleicht auch, wie Du Deine Zunge beim Meditieren hältst. Ignorierst Du die Zunge oder machst Du etwas Besonderes mit der Zunge, und welche Auswirkungen hat das für Dich?

Das wars für heute. Mein Name ist Sukadev von yoga-vidya.de. Und mehr über die Zungen-Mudras findest Du auch auf unserer Internetseite. Gib dort ins Suchfeld ein „Zungen-Mudra“ und dann erfährst Du mehr über diese und andere Zungen-Mudras.

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Meditieren - Zubehör

Braucht man für das Meditieren irgendwelches Zubehör, oder geht das Ganze auch ohne? Musst du dir irgendwas zulegen um zu meditieren?
Grundsätzlich gilt: Um mit Meditieren anzufangen brauchst du kein besonderes Zubehör. Du kannst einfach deinen Körper nehmen und dann schauen was du hast. Ich hab selbst im Alter von 16 angefangen zu meditieren, auf einem Bett sitzend. Da ich damals nicht kreuzbeinig sitzen konnte habe ich mich aufs Bett gesetzt, an die Wand angelegt, Beine ausgestreckt, und bin dann einer Meditationsanleitung aus einem Buch gefolgt. Also, du brauchst eigentlich wenig. Gut, und typischerweise hast du, wenn du kreuzbeinig sitzen willst, auch irgendwo ein Kissen auf das du dich setzen kannst, du kannst dich auch auf einen Stuhl setzen oder ein Sofa. Also: Viel mehr brauchst du nicht.

Aber: Wenn du regelmäßiger meditieren willst, oder insbesondere wenn du länger meditieren willst, gibt es auch ein paar Dinge, die vielleicht die Meditation erleichtern. Man kann zum einen sagen: Kleidung, die hilfreich ist, zweitens etwas, was dir das Sitzen erleichtert, und drittens etwas, was auch hilft, dass du schwingungsmäßig in einen schönen Gemütszustand kommen kannst.

Also zunächst einmal: Welche Kleidung ist gut für die Meditation? Grundsätzlich ist bequeme Kleidung gut. Du könntest zwar natürlich auch in Jeans oder im Rock meditieren, auch auf einem Stuhl sitzend, oder im Bus, oder Bahn, S-Bahn, U-Bahn – geht auch. Aber: Wenn du zu Hause zum Beispiel meditieren willst, oder auch zu Yoga Vidya zu einem Seminar gehen willst, dann willst du es dir ja besonders bequem machen. Naturmaterialien sind besser als Kunststoffe, und vermutlich das beste Material ist Baumwolle. Und natürlich am besten Öko-Tex Standard oder noch besser Bio Baumwolle, und dann hast du auch das Gefühl, dass du auch etwas Gutes für die Umwelt tust. Dann gibt es zwei theoretische Möglichkeiten: Die einen haben gerne hautenge Sachen aus irgendeinem Stretch-Material, ich selbst habe lieber etwas weitere Gewänder, sowohl in der Hose, wie auch im Hemd, und da fühle ich mich besonders gut für die Meditation. Eine spezielle Kleidung für die Meditation, und für Yoga, hilft auch, dass, so wie du die Kleidung anziehst in einen meditativen Spirit kommst, und dann, so wie du die Kleidung ablegt hast, wieder in einen anderen Spirit hinein kommst.

Schön ist auch ein Meditations-Tuch zu haben, oder eine Meditations-Decke. Die hilft dir, dass du so nach innen gehen kannst und dich entspannt und ganz im hier und jetzt fühlst. Ich kann es schwer beschreiben was das heißt, aber ich merke, meine Meditation fällt mir eine Spur leichter, wenn ich so ein Meditations-Tuch oder eine Meditations-Decke habe. Es ist sogar besonders gut, wenn du dein eigenes Meditations-Tuch hast, das hält deine Schwingung und ist auch ein konditionierter Reflex: Du ziehst das Tuch über und du weißt: Jetzt Meditation.


Zweite Sache, die vielleicht hilfreich ist, ist ein Kissen. Und die meisten Menschen die ich kenne haben entweder das eine oder das andere Kissen. Das eine wäre so ein rundes Kissen, und andere ziehen so ein mondförmiges Kissen vor. Das mondförmige Kissen würdest du typischer Weise so nehmen, dass die Endungen nach vorne zeigen. Mondförmige Kissen haben den Vorteil, dass dort die Sitzhöcker aufliegen, und ein Teil des Oberschenkels, was manchen Menschen hilft für die Hüften, und auch die Hüft-Kreuzbein Gelenke. Das Mondkissen hat manchmal auch den Vorteil, dass es etwas niedriger ist, bei Menschen, die gerne etwas niedriger sitzen. Und es gibt auch Menschen, die die Mondkissen anders herum geben, bei denen es ausreicht, wenn die Sitzhöcker dort aufliegen, und ansonsten sanft nach unten. Gut, und es gibt andere, die wollen gerne etwas höher sitzen, da sind typischer Weise diese Sonnenkissen geeigneter, die runden oder ovalen Kissen, und da sitzt du dann etwas besser.

Ich empfehle besonders auch Kissen mit Buchweizenspelz. Buchweizenspelz hat den Vorteil: Der sackt im Laufe der Zeit nicht so sehr zusammen. Wenn du zum Beispiel Dinkelspelz hast, das kann auch dazu führen, dass, nach ein paar Wochen schon das Kissen nur noch halb so dick ist. Und das geht natürlich auch, du musst dir halt ein bisschen Dinkelspelz kaufen und dann in das Kissen hineinarbeiten. Im Zen wird ja auch nochmal Baumwollfüllstoff, Kopok heißt der, hineingegeben. Mir persönlich ist der nach einer gewissen Zeitn ein bisschen hart. Ich ziehe es lieber vor mit so etwas zu meditieren. Dann kannst du natürlich auch schauen, dass du das so machst, dass der keilförmig nach unten geht, du kannst es eben auch mit diesem Spelz besser formen, wie es für dich passt.

Viele Menschen mögen es auch wenn sie zum Beispiel kreuzbeinig sitzen, dass sie die Füße nicht direkt auf dem Boden haben, wenn es also ein dünner Teppich ist, oder gar ein Parkett-Boden ist, dann kannst du einfach eine Decke nehmen, die du unter dich legen kannst. Manche mögen es auch, gerne so eine Decke unter sich zu haben, was irgendwo auch heißt: Ja, hier ist der Platz wo ich meditiere. Angenommen, du meditierst lieber im Knien: Dann würdest du natürlich vielleicht auch ein Kissen nutzen, oder einen Knieschemel, Kniebänkchen. Und wenn du auf einem Stuhl sitzt, dann hast du vielleicht einen Stuhl, auf dem du besonders bequem sitzen kannst.
Ja, was brauchst du noch für Meditationszubehör? Eventuell kannst du auch eine Japa Mala haben, die du um deinen Hals geben kannst. Eine solche Kette zu haben, während du meditierst, hilft dir auch, dass du in einen meditativen Zustand kommst. Oder du kannst natürlich auch mit der Japa Mala meditieren. In einem Video beschreibe ich das, wie du mit einer Japa Mala, also mit einer Meditationskette, meditieren kannst.


Hilfreich kann auch sein, wenn du einen Altar vor dir aufbaust. Du kannst zum Beispiel einen kleinen Tisch haben, der vielleicht 30-80 cm hoch ist, und dort kannst du eine kleine Decke drüberlegen. Dann kannst du einen kleinen Teller nehmen, auf den Teller gibst du zum Beispiel eine Kerze, eventuell ein Räucherstäbchen oder eine Duftlampe, du stellst vielleicht eine Murti auf, so eine Götterfigur, vielleicht ein Bild deines Meisters oder deiner Meisterin, vielleicht irgendein Symbol, ein heiliger Stein, oder eine Blume, eine Topfpflanze, etwas, was dir hilft, in die Meditation zu kommen.
Ja, das sind so ein paar Dinge, die du dir als Meditationszubehör anschaffen kannst, um ein bisschen einen schönen Raum zu schaffen für die Meditation. Natürlich: Um mit Meditieren anzufangen brauchst du nichts davon. Du hast deinen Körper, und das reicht aus. Du hast typischerweise einen Stuhl oder einen Boden, da setzt du dich drauf, und fängst an mit Meditation. Lass also nicht den Mangel an Meditationszubehör zur Ausrede werden nicht zu meditieren. Aber wenn du regelmäßig meditierst, kann es hilfreich sein, ein paar Dinge zu haben, die dir helfen, in die Meditation zu fallen.
Meditationskissen, Meditationsbänkchen, Meditationsschals, Meditationsdecke findest du auch auf unserem Internetshop shop.yoga-vidya.de, auf dem du verschiedene Sachen findest, die für Meditation hilfreich sein können.

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Meditieren wie Buddha

Wie würde Buddha meditieren? Welche Meditationserfahrungen würde er haben? Wie könntest du meditieren wie Buddha?
Dazu zunächst ein paar Anregungen und anschließend eine kleine Meditationsanleitung, dass du dich fühlen kannst wie der Buddha.
Der Buddha, vermutlich gelebt im 6. Jhd. vor Christus, Siddharta, Gautama Buddha genannt, der etwas erreicht hat. Siddharta, der etwas erreicht hat. Gautama, der voller Güte ist, einer der vielen Bedeutungen von Gautama. Buddha, der Erleuchtete.
Wie würdest du meditieren wie der Buddha?
Zum einen voller Mitgefühl für alle Wesen, Mitgefühl ausstrahlend.
Wie würdest du meditieren wie Buddha? – Gelassen, ruhig und heiter.
Wie würdest du meditieren wie Buddha? – Mit einem vollkommen ruhigen Geist.
Wie würdest du meditieren wie Buddha? – du nimmst dir vor zu meditieren und lässt dich durch nichts stören. Du bleibst sitzen für die Zeit für die du dich für die Meditation entschlossen hast.
Wie würdest du meditieren? – Einen goldenen Mittelweg gehen im Alltag aber irgendwann die Meditation intensivieren. Du könntest sagen in seiner Zeit des Sadhanas, der spirituellen Praktiken, hat Buddha viele Stunden meditiert.
In diesem Sinne, wenn du meditieren willst wie Buddha, dann kannst du viele Stunden meditieren. Oder du könntest auch abwechselnd Sitzmeditation, Gehmeditation, Sitzmeditation, Gehmeditation machen. Vermutlich hat der Buddha auch Hatha Yoga Übungen gemacht. Zumindest wird das in seinen Lebensbeschreibungen so beschrieben. Er hat Atemübungen gemacht, seinen Körper in Stellungen (Asanas) gebracht.
Meditieren wie Buddha hieße also Atemübungen, Asanas und Meditation zu kombinieren.
Meditieren wie Buddha hieße aber auch ein einfaches Leben zu führen.
Meditieren wie Buddha heißt deinen Geist auf das Ziel auszurichten. Und vielleicht irgendwann zu sagen: „Ich werde alles darauf ausrichten, die Erleuchtung zu erlangen.“
Jetzt eine Kurzanleitung zum Meditieren wie Buddha, wo du dir selbst vorstellen kannst, du bist wie Buddha. Während dieser Zeit wird es irgendwann einen Moment geben, wo ich dir sage, du kannst diese Anleitung abstellen. Das machst du insbesondere, wenn du länger meditieren willst. Ansonsten gibt es eine Minute Stille und ich sage danach 3x Om.

Anleitung: Meditieren wie Buddha
Om Om Om
Sitze ruhig und gerade. Nimm dir vor, eine bestimmte zeitlang zu meditieren. Atme ein paar Mal tief mit dem Bauch ein und aus.
Stelle dir Buddha vor. Du kannst dir vorstellen, Buddha sitzt vor dir. Majestätisch und gerade.
Er hat eine Heiterkeit im Gesicht. Eine Heiterkeit, die von Mitgefühl geprägt ist. Eine Heiterkeit, die geprägt ist von vollkommener Gelassenheit.
Buddha hat Ruhe und Gelassenheit. Er hat Heiterkeit und Mitgefühl.
Stelle dir selbst vor, du bist wie Buddha. Von Buddha geht ein Lichtgefühl aus und er steckt dich an mit seiner Festigkeit, Gelassenheit und Ruhe. Du weißt, was auch immer für Gedanken in den nächsten Minuten kommen, du wirst sie mitfühlend und gelassen anschauen können.
Du wirst meditieren wie Buddha, d.h. du wirst alle relativen Dinge loslassen können.
Du wirst dich verankern können in der absoluten Ruhe.
Wenn du willst kannst du gleich nach den nächsten Worten aufhören zu lesen. Buddha vor dir weiter vorstellen und du selbst wirst wie Buddha, gelassen, voller Mitgefühl, Bewusstheit des Unendlichen.
Stille.
Om, Om, Om

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Meditieren wenn man müde ist

Sollte man meditieren wenn man müde ist? Ist es okay zu meditieren wenn man müde ist? Wie würde man meditieren wenn man müde ist? Oder wäre es klüger zu schlafen, statt zu meditieren wenn man müde ist? Macht es überhaupt Sinn zu meditieren wenn man müde ist?
Das sind einige Fragen die mir gestellt wurden. Mein Name: Sukadev von www.yoga-vidya.de
Es gibt verschiedene Aspekte dieser Fragen. Und da mir diese Fragen jetzt nicht mündlich gestellt wurden, kann ich auch nicht nachhaken, was damit gemeint wurde, und so will ich das Ganze etwas breiter beantworten.
Zunächst einmal ist es sehr wichtig, dass du täglich meditierst. Und es ist auch wichtig, dass du, nach Möglichkeit, jeden Tag zur selben Zeit meditierst. Aber, wenn es nicht möglich ist zur gleichen Zeit zu meditieren, dann meditiere eben dann, wenn es dir möglich ist. Und es ist wichtig diese Regelmäßigkeit aufrecht zu erhalten. Wenn du also müde bist, und du heute noch nicht meditiert hast, dann meditiere. Meditiere auch, wenn du müde bist. Mache es zur Gewohnheit täglich zu meditieren. Und lass es nicht zu, dass Müdigkeit dich vom Meditieren abhält.

Ein zweiter Aspekt wäre: Angenommen du meditierst sehr viel und eine Weile bist du dort richtig voller Kraft und Energie. Und dann merkst du, dass du müder bist, vielleicht hast du sogar deinen Schlaf reduziert um mehr meditieren zu können. Vielleicht hat es eine Weile sehr gut geklappt. Wenn das so ist, dann würde ich dir empfehlen: Reduziere die Zeit des Meditierens und schlafe wieder mehr. Du kannst deine Zeit der Meditation bis auf 20 Minuten reduzieren, wenn du müde bist, aber reduziere nicht mehr.

Nächster Aspekt ist: Angenommen du machst an einem Meditationsretreat mit. Dann kann es dir passieren, dass du, am ersten, oder zweiten, oder dritten Tag in eine abgrundtiefe Müdigkeit hineingestürzt wirst. Und du fragst dich vielleicht: Sollte ich jetzt abbrechen? Meine Antwort ist: Nein, brich nicht ab, meditiere weiter. Manchmal hast du ja gerade vor dem Meditationsretreat viel erlebt und es war anstrengend und du musstest einiges in die Wege leiten. Und vielleicht war auch die letzten Tage, Wochen, Monate viel los und du verarbeitest das in der Meditation. Manchmal kommt dann irgendwo ein Tamas, eine Müdigkeit, eine Trägheit hoch. Meditiere weiter. Typischerweise wird das am dritten oder vierten Tag überstanden sein und du fühlst dich sehr gut. Mache eventuell Tiefenentspannung zwischendurch in den Pausen zwischen der Meditation, so dass du wieder Kraft hast für die Meditation.

Nächste Frage wäre: Wie kannst du meditieren, wenn du müde bist? Manchmal, wenn du müde bist, ist es hilfreich deine Meditation etwas abzuwandeln. Ich habe ja auch einen längeren Vortrag gegeben über Hindernisse in der Meditation, und eben auch Schläfrigkeit in der Meditation. Du könntest zum Beispiel in der Meditation bestimmte Atemtechniken integrieren wie Kumbhaka oder wie langsameres Atmen. Du könntest auch Ujjayi und Khechari Mudra integrieren, dass kann helfen Prana zu erzeugen, Energie zu erzeugen, dann geht auch die Meditation leichter. Oder du könntest die Meditation etwas mehr ausbauen, anstatt einfach nur das Mantra zu wiederholen kannst du das auch noch verbinden mit einer Visualisierung, oder dir vorstellen das Göttliche der Meister segne dich, gebe dir Energie, und so weiter. Oder statt dich immer nur auf das gleiche Chakra zu konzentrieren kannst du in der Meditation zum Beispiel sieben Atemzüge aufs Muladhara Chakra, sieben Atemzüge auf Swadhisthana, sieben Atemzüge auf Manipura Chakra, und so weiter, dich konzentrieren. Und manchmal hilft es auch, dass du in der Meditation positive Gedanken für alle Wesen schickst. Du kannst ja auch Mantra wiederholen und mit dem Mantra an die Menschen denken denen du Lichtenergie schicken willst. Manchmal hilft diese Liebende-Güte-Meditation dass du wieder wach wirst. In diesem Sinne kannst du auch überlegen: Was könnte dir helfen wacher zu sein, konzentrierter zu sein in der Meditation?

Ein weiterer Aspekt des Meditierens und Müdigkeit ist: Manchmal kann Müdigkeit in der Meditation auch ein Zeichen sein, dass du vielleicht irgendeine Mangelerscheinung hast. Und wenn du, ohne äußere Gründe, in der Meditation müder wirst, dann würde ich dir empfehlen: Geh mal zum Arzt, lass dir ein Blutbild machen, und lass prüfen: Wie ist dein B12, wie ist dein Eisen, und letztlich auch: Hast du vielleicht eine Schilddrüsenunterfunktion, oder hast du Hashimoto, also eine Schilddrüsenentzündung. Und lass eventuell dich etwas gründlicher durchchecken. Manche Menschen, die regelmäßig meditieren, erfahren eben durch eine grundlose Müdigkeit in der Meditation, dass körperlich etwas nicht stimmt. Und indem sie das dann durchchecken lassen, kommt man auf irgendeine körperliche Begründung. Und manche Menschen merken auch an der Müdigkeit in der Meditation, dass vielleicht ihre Psyche erschöpft ist, und dass sie rechtzeitig vielleicht mal Urlaub machen sollten, vielleicht mal wieder eine Woche im Ashram verbringen sollten, dann werden sie nicht in eine Depression oder Burnout geraten. Manchmal kann Müdigkeit in der Meditation auch ein Zeichen sein: Du musst dir wieder eine Auszeit nehmen.

Ja, das sind jetzt verschiedene Aspekte von „Meditieren wenn du Müde bist“, und was Müdigkeit in der Meditation zu bedeuten hat, und ob du meditieren solltest, wenn du müde bist. Was sind deine Erfahrungen mit Müdigkeit in der Meditation? Wie bist du damit umgegangen? Schreibe es doch in die Kommentare. Und wenn du meinst, dass dieser Beitrag auch für andere hilfreich ist, dann verschicke doch den Link zum Beitrag oder teile ihn in deinem Social Media. Danke dir.

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Meditieren und Yoga

Was hat Yoga mit Meditation zu tun, was hat Meditation mit Yoga zu tun und ist es sinnvoll zu meditieren und Yoga zu üben.  Grundsätzlich kann man sagen, zum ganzheitlichen Yoga gehört Meditation dazu. Sogar wenn wir es einfach als Yoga definieren, als praktisches Übungssystem für Harmonie von Körper, Geist und Seele, kann man sagen es gibt 5 Aspekte von Yoga. Das sind die Asanas, die Yoga-Übungen, zweitens Pranayama, das sind die Atemübungen, drittens Tiefenentspannung, viertens Ernährungstipps und fünftens Meditation.

Also ein ganzheitlicher Yoga umfasst immer auch Meditation. Wie ist in diesem Sinn das Verhältnis von Meditation und Yoga? Man könnte sagen, Meditieren gehört zum Yoga dazu. Gibt es auch Yoga ohne Meditation? Natürlich, man kann auch Hatha-Yoga insbesondere unterteilen in die direkten körperlichen Übungen und das sind dann eben die Asanas plus dynamischere Übungen wie Sonnengruß und andere. Zweitens sind es die Atemübungen, drittens die Tiefenentspannung. Die kann man auch ohne Meditation üben. Aber ein zusätzliches Meditieren gibt den anderen Techniken noch eine größere Tiefe und eine stärkere Gesundheitswirkung.

Kann man meditieren ohne Yoga? Ja, dass geht natürlich auch. Es gibt ja auch viele Richtungen, spirituelle Richtungen, wo man meditiert, ohne Yoga zu üben. Also z.B. breite Strömungen des Buddhismus oder auch in Indien Vedanta und Bhakti-Yoga auch Raja-Yoga. Dies gibt es alles, wo man meditiert ohne jetzt Hatha-Übungen zu üben. Und natürlich gibt es auch im christlichen Kontext Meditation und Kontemplation, es gibt es im jüdischen und islamischen Kontext und heutzutage gibt es ja auch die Achtsamkeitsmeditation als psychologisch und medizinisch anerkannte Technik für Gesundheit. Dies kannst du auch ohne Yoga üben. Allerdings die meisten Richtungen heutzutage die Meditation empfehlen, auch buddhistische Richtungen und christliche Richtungen haben festgestellt, dass es sich besser meditiert, wenn man auch Yoga übt.

Wenn du deine Meditation vertiefen willst, ist Yoga hilfreich und zwar aus mehreren Gründen. Erstens: die Asanas helfen, Hüften flexibler zu machen, Rücken stärker zu machen und Spannungen zu lösen. Du sitzt besser, wenn du Yoga übst. Zweitens: Yoga-Übungen helfen, dass Energieblockaden sich auflösen, dass die Chakren sich öffnen, dass du mehr Energie hast. Wenn du mehr Energie hast in der Meditation fällt es leichter, dich zu konzentrieren und auch in der Meditation höhere Ebenen des Bewusstseins zu erlangen. Fast alle Menschen, die eine Weile meditiert haben und mit Hatha-Yoga anfangen, merken, um welchen Faktor sich die Meditation vertieft. Drittens: Hatha-Yoga-Übungen verstärken die Konzentrationsfähigkeit. Da gibt es sogar inzwischen einige gute Studien, die zeigen, wer Hatha-Yoga übt, der kann sich besser konzentrieren und hat auch einen stärkeren Zugang zu seiner Intuition. Mit anderen Worten: Hatha-Yoga hilft der Meditation.

Wenn du also besser meditieren willst, dann übe Asanas, Pranayama und Tiefenentspannung. Nicht nur die Asanas sind gut, auch das Pranayama. Patanjali, der große Autor des Yogasutra sagt, Pranayama erhöht das Prana, Pranayama verbessert die Konzentration, ermöglicht überhaupt Dharana, die Konzentration und nimmt den Schleier weg, der das Licht verhüllt. Das ist eine sehr schöne Analogie: wer regelmäßig meditiert und dann sein Pranayama intensiviert wird feststellen, dass plötzlich viel intensivere Lichterfahrungen möglich sind, dass es plötzlich viel leichter ist, zu meditieren. Daher, wenn du deine Meditation vertiefen willst, übe Pranayama. Es kommt noch die Tiefenentspannung dazu.

Tiefenentspannung ergänzt die Meditation sehr gut. Wer Tiefenentspannung übt, hat irgendwo einen entspannteren und wacheren Geist und dann brauchst du nicht so viel Zeit der Meditation damit zu verbringen, irgendwo den Tag zu verarbeiten. Wenn du jeden Tag eine Tiefenentspannung machst, geht die Meditation besser. Gut, jetzt kannst du natürlich fragen, wenn Asanas, Panayama und Tiefenentspannung so wichtig sind – warum sollte man meditieren. Ja – Meditation hat nicht nur eine gesundheitliche Praxis, die ist auch gut für Körper und Psyche. Gerade wenn du lernen willst, mit Stress besser umzugehen und bei psychischen Ungleichgewichten wieder zur Ruhe zu kommen, ist Meditation vorzüglich. Vor allem ist Meditation eine Weise, mehr zu dir selbst zu kommen, in die Tiefe deines Wesens zu gehen und dich zu öffnen für eine höhere göttliche Wirklichkeit. Meditation, gerade wenn sie kombiniert wird mit den Yoga-Übungen, hilft dir in Kontakt zu kommen mit einer höheren Wirklichkeit, letztlich dem Sinn deines Lebens zu folgen. Mehr Informationen über Meditation und Yoga auf unseren Internetseiten. Und wenn Meditation und Yoga oder Meditation oder Yoga für dich neu ist, dann empfehle ich dir mal ein Yoga und Meditations-Einführungswochenende in einem der Yoga-Vidya-Seminarhäuser Ashrams zu besuchen. Dort gibt es an der Nordsee, im Allgäu, im Westerwald und im Teutoburger Wald/Bad Meinberg an jedem Wochenende ein Yoga und Meditations-Einführungswochenende und da kannst du Yoga und Meditation gut lernen. Oder noch besser, besuche eine Yoga-Ferienwoche. Sie beginnt jeden Sonntag und geht bis Freitag und dort wirst du eingeführt in Yoga und Meditation und kannst tiefe und intensive Erfahrungen machen. Alle Infos auf www.yoga-vidya.de

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Meditieren und nachdenken

Was hat meditieren mit nachdenken zu tun? Heißt meditieren nachdenken? Oder ist Meditation Ruhe des Geistes? Und was machst du wenn du meditieren willst und feststellst, dass du nachdenkst?
Das sind einige Fragen auf die ich eingehen will während dieses Kurzvortrages.
Interessanterweise hat in der europäischen Geistesgeschichte meditatio ursprünglich die Bedeutung über etwas nachdenken oder auch philosophische Abhandlung. Es gibt zum Beispiel von Descartes eines seiner Hauptwerke. Das nennt sich „Meditationes“. Das sind nicht Anleitungen zur Meditation, sondern es sind Gedanken.
Medium heißt ja auch etwas mit Mittel, heißt aber auch die Mitte. Meditationes heißt eigentlich die Gedanken kreisen lassen über eine bestimmte Mitte. So gibt es die Meditatio im Christentum. Man denkt über das Leben Christi nach. Man denkt nach über eine Episode Christi. Man denkt nach über ein Gleichnis aus dem Leben Christi. Man denkt nach über eine bestimmte Lehre Christi. Das ist die Meditatio im Gegensatz zur Kontemplatio. Die Kontemplatio hat mehr, dass man sich etwas visualisiert. Man visualisiert z.B. Jesus oder Maria oder eine bestimmte Episode. Meditatio nachdenken über etwas und Kontemplatio Visualisierung von etwas. Beides will in die Unio Mystica führen, also in die mystische Einheit.
Dann gibt es die Meditatio, als philosophische Beschäftigung. Man denkt über ein Thema nach und das charakteristische ist, dass man darum kreist. Es ist nicht ein logischer Aufbau eins nach dem anderen. Sondern man lässt die Gedanken über etwas kreisen. In diesem Sinne ist meditieren auch nachdenken.
Wenn wir heutzutage über Meditation sprechen und meditieren dann stammt das eher aus einem fernöstlichen Kontext. Dort ist die Meditation der Versuch nicht nachzudenken.
Man setzt sich ruhig hin, reguliert den Atem und dann bemüht man sich entweder den Geist zu beobachten, das wäre die Achtsamkeitsmeditation oder man konzentriert sich auf etwas, eben um aufzuhören nachzudenken. Und so gilt es eine Meditationstechnik zu finden, dass du weniger nachdenkst und die dir hilft, dass du mehr im Hier und Jetzt bist.
Nachdenken heißt ja zum Teil Denken nachher. Du denkst nachher darüber nach, was gewesen ist. Du kannst auch darüber nachdenken, was sein wird, aber das wäre eher ein Vordenken. Oder du hast einen Menschen, über den du nachdenkst. Und Meditation heißt im Hier und Jetzt zu sein und nicht nachzudenken. So könntest du dich bemühen eine Meditationstechnik zu finden, die so faszinierend ist, dass du nicht über etwas anderes nachdenken musst. Das wäre eine Form der Meditation. Oder wenn du feststellst, dass du meditieren willst und du über so viel nachdenkst. Du übst eine der Achtsamkeitstechniken und beobachtest das, worüber du nachdenkst.
Es gibt zum Beispiel die Technik des Benennens. Du benennst die Gedanken, die du hast.
Es gibt die Technik des Lokalisierens. Wenn du zum Beispiel Wortgedanken hörst, dann lokalisierst du im Ohr und kannst überlegen, ob das worüber du gerade nachdenkst eher rechts im Ohr oder eher links im Ohr ist. Wo würde ich es lokalisieren? In dem Moment hören deine Gedanken auf.
Es gibt aber auch im fernöstlichen Kontext die Meditation des Nachdenkens. Das nennt sich die Vichara Meditation, manchmal auch Viveka Meditation genannt. Vichara heißt auch Nachdenken, heißt forschen. Du kannst zum Beispiel dich fragen: Wer bin ich? Woher komme ich? Du kannst nachdenken, was das Göttliche ist. Du kannst über eine Mahavakya nachdenken, wie z.B. Aham Brahma Asmi – ich bin Brahman. Was heißt das? Oder denke über Prajnanam Brahma – Bewusstsein ist Brahma nach. Sat-Chid-Ananada-Swarupoham – Meine wahre Natur ist Sein-Wissen-Glückseligkeit. Du kannst über philosophische Fragen nachdenken, das ist auch eine Form des Meditierens.
Es gibt auch die Form des Meditierens: Was ist passiert? Warum ist das passiert? Was kann ich daraus lernen? Auch das wäre eine Form des Meditierens, die du vielleicht vor oder nach der normalen Meditation auch machen kannst.
Das waren ein paar Gedanken zu der Frage: Wie verhalten sich meditieren und nachdenken zueinander?
Mein Name Sukadev von www.yoga-vidya.de. Auf unseren Internetseiten findest du eine Vielzahl von Meditationsanleitungen auch zur Vichara Meditation also zur Nachdenken Meditation.

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Meditieren und Musik

Sollte man mit Musik meditieren oder besser ohne Musik meditieren? Welche Musik sollte man haben, wenn man meditiert?
Das sind ein paar Fragen die du dir vielleicht stellen magst.
Grundsätzlich ist meine Meinung: Wenn irgend möglich meditiere ohne Musik. Meditation ohne Musik ist eigentlich das klassische. Du willst mit dir allein sein, du willst keine äußeren Ablenkungen haben. Insofern: Besser wäre es ohne Musik.
Aber wenn dein Geist in der Meditation zu unruhig ist und du dann die Lust verlierst am Meditieren, dann kann es hilfreich sein, mit Musik zu meditieren. Es gibt zum Beispiel schöne meditative Musik, vielleicht mit Didgeridoo oder auch mit Monochord, oder es gibt auch die klassische indische Musik, Sitar Musik mit ruhigen Ragas, oder auch die Tanpura Musik. Das sind alles verschiedene Musiken, die besonders gemacht sind, um in der Meditation tiefer zu kommen. Es gibt ja auch tibetische Klangschalen, es gibt bestimmte Gongmusik, und es gibt zum Beispiel auch Vogelgezwitscher, Meeresrauschen, und dazu vielleicht noch ein paar andere Klänge. All das kann helfen, dass du in der Meditation etwas tiefer gehen kannst.

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Meditieren und Fasten

Ist es gut zu fasten, wenn du mehr meditieren willst? Und ist Meditieren gut wenn du fastest? Ja. Auf beide Fragen kann man ein klares „Ja“ sagen. Meditieren hilft beim Fasten und Fasten ist etwas Gutes, wenn du mehr meditieren willst. Fasten hilft dem Organismus, sich zu reinigen. Fasten hat natürlich eine Auswirkung auf den physischen Körper aber Fasten hilft auch, dass du sich psychisch reinigst. Gerade indem du aufhörst, deine Stimmung zu modulieren mit Essen, wird die Stimmung etwas mehr auf sich selbst zurück geführt werden und dann merkst du etwas mehr über dich selbst. Fastenzeit ist immer auch ein Bewusstwerdungsprozess und Meditation hilft, dass dieser Bewusstwerdungsprozess besonders gut vonstatten gehen kann. Und dazu ist es natürlich besonders wichtig zu meditieren.

Manche Menschen werden durch Fasten in emotionale Zustände hinein katapultiert, die sie nicht ganz so einfach allein bewältigen können. Wer aber meditiert, der kann mit der Meditation und letztlich mit all dem umgehen was körperlich und psychisch passiert. Und natürlich gilt auch: wenn der Körper nicht so viel Nahrung zu sich nimmt, wird auch die Psyche subtiler und dieses „Subtil-Werden“ der Psyche wiederum ist dann sehr gut für die Meditation. Viele Menschen beschreiben, dass ihre Meditation viel tiefer wird, wenn sie fasten. Daher ist Meditieren und Fasten eine vorzügliche Kombination.

Vielleicht noch zwei Besonderheiten: Angenommen du fastest zum ersten Mal, dann kann es durchaus sein, dass du intensivere Reinigungserfahrungen hast. Manche, die zum ersten Mal fasten, kriegen Kopfweh oder Müdigkeit oder Emotionschaos und da ist es durchaus gut, unter Begleitung zu fasten. Bei Yoga-Vidya haben wir z.B. die Fastenwochen, wo auch zweimal am Tag die Meditation dazu gehört, Yoga-Stunden dazu gehören und Begleitung in der Gruppe und das ist dann besonders effektiv. Und ich empfehle tatsächlich beim ersten und vielleicht auch beim zweiten Fasten, also beim zweiten Mal wo du länger als ein paar Tage fastest - ein eintägiges Fasten kann jeder ohne Schwierigkeiten ganz alleine machen – so 5 oder 7 Tage ist es gut, in einer Gruppe zu fasten und da ist es besonders gut, wenn du alles Gesunde miteinander kombinierst also Yoga-Stunden, angeleitete Meditation, Mantra-Singen, Spazierengehen, Wandern und dann natürlich vielleicht auch gemeinsames Wassertrinken, Saft-Trinken, Gemüsebrühe-Trinken usw. Das macht es sehr viel leichter und dann fällt auch das Fasten leichter und die Meditationserfahrung wird tiefer.

Beim ersten Fasten würde ich dir jetzt nicht raten eine Intensiv-Meditation zu machen denn auch wenn du besonders viel meditierst, werden auch noch mal Bewusstseinsprozesse in Gang gesetzt. Es ist durchaus hilfreich, dass du beim ersten mal, wo du intensiv meditierst oder intensiv fastest, nicht das Andere gleichzeitig machst. Also der Tipp wäre: ja meditiere wenn du fastest, aber wenn es deine ersten Male sind, wo du fastest, dann meditiere ein- zwei- oder dreimal 20 – 30 Minuten lang. Und wenn es dein erstes Mal ist, wo du intensiv meditierst, vielleicht vier, fünf, sechs, sieben, acht Stunden, vielleicht auch in einem Retreat , z.B. auch bei Yoga-Vidya, dann wäre mein Tipp: faste auch nicht aber esse sehr gesund, sehr sattwig. Aber wenn du gewohnt bist zu fasten und du weißt, wie Fasten auf dich wirkt, dann kannst du natürlich auch intensive Meditation mit Fasten verbinden. Und wenn du ein paarmal Retreats gemacht hast, wo du mehrere Stunden am Tag meditierst, dann kannst du auch mal ausprobieren, dabei zu fasten. Das kann die Intensität der Erfahrung noch erhöhen.

Also zusammengefasst: Fasten und Meditation und Yoga ergänzen sich sehr gut. Aber wenn du Intensiv-Meditation üben willst, Meditations-Retreat, solltest du nicht gleichzeitig das erste Meditations-Retreat mit der ersten Fassten-Woche verbinden, sondern mache erst eines von beiden ein paarmal und wenn du weißt, wie es auf dich wirkt, dann intensiviere es mit dem Anderen, indem du es miteinander kombinierst. Ja, mehr Informationen über Fasten findest du auf unserer Internetseite und natürlich auch die Informationen über die Fasten-Seminare bei Yoga-Vidya und die Meditations-Retreats. Alles zu finden auf www.yoga-vidya.de. Dort kannst du eingeben: Fastenwoche oder Retreat und dann bekommst du Informationen darüber.

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Das sind Fragen, die mir gestellt wurden. Kann man meditieren ohne einen Meister, kann man meditieren ohne einen Lehrer? Grundsätzlich –  ja das kannst du. Die Meditationstechniken kannst du von einem Meditationskursleiter lernen. Oder du kannst z.B. die Yoga-Vidya –App vom i-tune-store oder vom google-play-store herunterladen und dort findest du z.B. den Meditationskurs für Anfänger als Video-Reihe ganz kostenlos. Damit kannst du Meditieren lernen. Oder nimm ein Buch über Meditation und dort findest du auch die Anleitungen über Meditation. Wir haben bei Yoga-Vidya auch das Große Hatha-Yogabuch und da geht es nicht nur um Asanas und Pranayama. Dort bekommst du auch eine Anleitung zum Meditieren. Also, du kannst meditieren ohne einen Meister oder ohne eine Meisterin, du kannst meditieren ohne Lehrer oder Lehrerin aber die Meditation wird tiefer, wenn du z.B. in einem Meditationskurs meditierst oder in einem Ashram. Da muss jetzt kein lebendiger Meister da sein, aber langfristig wäre es gut, wenn du innerlich eine Verbindung zu einem Meister herstellst. Spirituelle Erfahrung ist ja auch eine Frage der Gnade und des Segens und wenn du in einer bestimmten Tradition meditierst und dich dabei auf den Meister konzentrierst oder zum Anfang der Meditation um seinen Segen bittest, dann wirst du feststellen, dass die Meditation tiefer wird.

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Meditieren ohne Kissen

Brauchst du ein Meditationskissen, wenn du meditierst oder geht es auch ohne?

Grundsätzlich kannst du mit Kissen oder auch ohne Kissen meditieren. Wenn du auf dem Boden sitzt und kreuzbeinig, dann empfindest du es wahrscheinlich als angenehmer, mit einem Kissen zu meditieren.
Aber ich kenne auch Menschen, die ohne Kissen meditieren, sondern direkt auf dem Boden oder einer Decke meditieren.
Wenn du kniend meditieren willst, dann kannst du auch direkt auf den Fersen meditieren oder du kannst ein Kissen zwischen die Fersen oder auf die Fersen geben und so sitzen. Manche nehmen auch einen Knieschemel, der gut geeignet ist zum Meditieren.
Manche sitzen gerne auf einem Stuhl, da ist es schon leichter, wenn ein Kissen da ist, dann ist es sanfter. Oder es gibt Stühle mit Polsterung, dann brauchst du kein separates Kissen.
Manchmal wird bei der Frage, meditieren ohne Kissen auch gefragt: Kann man meditieren im Alltag? Könnte ich meditativ gehen? Könnte ich beim Laufen meditieren? Meditieren beim Stricken? usw.
Das hängt jetzt von der Definition von Meditation ab. Ich definiere Meditation als sitzende Übung, sitzende Meditation mit geradem Rücken. Aber du kannst auch meditativ gehen, meditativ laufen, meditativ Hausarbeit machen. Wenn du ganz bewusst bist im Hier und Jetzt und in dem, was du tust, und du dich zum Beispiel mit einem Mantra verbindest oder mit dem Gedanken an Gott, dann könntest du auch sagen, dass das eine Art von Meditieren ohne Kissen ist. Ich würde allerdings sagen, meditiere in jedem Fall sitzend, jeden Tag mindestens ein paar Minuten. Wenn du ein ernsthafter Aspirant bist, meditiere jeden Tag 20 Minuten und mache weitere meditative Momente am Tag.

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Meditieren ohne Essen und Trinken

Ich habe die Frage gestellt bekommen: „Meditieren ohne Essen und Trinken?“. Ich habe jetzt nicht die Möglichkeit nachzuhaken was das heißen soll. Denn natürlich, normalerweise während du meditierst, isst und trinkst du ja auch nicht. Und normalerweise ist es sogar hilfreich vor der Meditation, vielleicht eine Stunde oder zwei oder drei Stunden lang nichts zu essen. Und, insbesondere 1,5 Stunden vor der Meditation nicht mehr als vielleicht 0,1 Liter zu trinken, damit du nicht während der Meditation auf die Toilette musst.

Ja, aber manche Menschen wollen vielleicht eine Weile fasten, es gibt ja auch das Trockenfasten ohne Essen und Trinken, was du vielleicht 1-2 Tage machen kannst. Das kann auch die Meditation sehr vertiefen. Wir bei Yoga Vidya empfehlen eher wenn du fastest viel zu trinken, Wasser zu trinken, Kräutertees zu trinken, und vielleicht einen halben Liter frische Obstsäfte und vielleicht einen halben Liter, entweder Gemüsesäfte oder Gemüsebrühe zu trinken. Das macht dir das Fasten leichter und hilft auch, dass du besser entgiften kannst.

Vielleicht war die Frage „Meditieren ohne Essen und Trinken?“ auch gedacht: Ja, wenn du meditierst, vielleicht musst du nicht mehr essen, vielleicht musst du nichts mehr trinken. Ich meine: Solange du einen physischen Körper hast, iss und trinke Wasser ausreichend, dass dein Körper genügend hat. Es mag Menschen geben von denen berichtet wird, dass sie nicht mehr essen brauchen. Ob das stimmt weißt du auch nicht, es wird viel gesagt. Es mag auch Menschen geben, die vielleicht eine Weile nicht mehr trinken müssen. Aber das Ziel des Yoga ist ja nicht, nicht zu essen und nicht zu trinken, das Ziel ist die Erleuchtung. Und die meisten mir bekannten Meister und Meisterinnen, eigentlich alle Meister und Meisterinnen von denen gesagt wird sie seien Selbstverwirklicht, haben sehr wohl ihrem Körper etwas zu Essen gegeben, und haben auch ihrem Körper Wasser oder Kräutertee zu Trinken gegeben.
Meditieren ohne Essen und Trinken kannst du noch ausreichend, nachdem der physische Körper tot ist. Ich glaube ja an Reinkarnation und nach dem Tod bist du dann in einer Astralebene. Wenn du nicht gleich in der Erleuchtung mit dem Unendlichen verschmilzt, dann wirst du in der Astralebene meditieren können, dann hast du genug Zeit ohne Essen und Trinken zu meditieren.

Was meinst du zu dem Thema? Schreib doch etwas in die Kommentare. Danke.

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Meditieren oder Yoga

Ist es besser zu meditieren – ist es besser Yoga zu üben oder sollte man beides tun? Aber wenn man wenig Zeit hat, was ist besser? Meditieren oder Yoga. Mein Tipp wird natürlich sein, dass ich beides empfehle – Yoga und Meditieren, wobei man im engeren Sinn sagen müsste, Meditieren ist Teil des Yoga. Yoga ist ja ein ganzheitliches Übungssystem für Harmonie, für Körper, Geist und Seele. Zum Yoga gehören die Asanas, also die Körperübungen. Es gibt auch die dynamischen Körperübungen Karanas und Surya Namaskara, also Sonnengruß. Zum Yoga gehören außerdem noch die Atemübungen und die Tiefenentspannung. Das ist jetzt im engeren Sinne verstanden Yoga als Hatha-Yoga. Aber zum Yoga gehört ja noch mehr. Auch in den Hatha-Yoga-Schriften wird Meditation erwähnt. Und so gehört Meditation auch zum Yoga. Und natürlich gehört zum Yoga auch noch Mantra-Singen, Mantra-Rezitation, Bewusstwerdung und Übungen im Alltag.

Aber jetzt beschränken wir einfach mal das Yoga auf die Grundtechniken des Hatha-Yoga, Asanas, Pranayama, Tiefenentspannung und die Meditation separat. Was wäre jetzt besser? Ist es besser Meditation zu üben oder Tiefenentspannung, Asanas und Pranayama? Asanas also Körperübungen, Pranayama also Atemübungen? Jetzt hängt es davon ab, was du willst und was du machen willst. Angenommen du willst dich spirituell gut entwickeln, dann ist natürlich die Meditation wichtiger. Angenommen du willst etwas für den Körper tun, du willst auch die körperliche Leistungsfähigkeit erhöhen, dann sind die Yoga-Übungen wichtiger. Angenommen du willst einfach nur entspannen, dann ist letztendlich die Tiefenentspannung am besten. Angenommen du bist irgendwo träge und du findest die Yoga-Übungen zu anstrengend, dann ist in jedem Fall Meditation besser.

Meditation kannst du im Sitzen machen, du kannst sie bei dir zuhause machen, auf dem Boden kreuzbeinig oder auch kniend, du kannst auf einem Stuhl sitzen, du kannst es im Zug machen, in der U-Bahn, in der S-Bahn, im Bus, auf der Parkbank, du kannst es an deinem Büro-Arbeitsplatz machen, wenn du zwischendurch ein paar Minuten hast. Meditation hat den großen Vorteil, dass du es überall machen kannst. Yoga hat natürlich den Vorteil, dass es auch den Körper entwickelt, Muskelkraft, Muskelstärke und auch das Herz-Kreislauf-System wird trainiert. Es ist eine gute Massage für die Bauchorgane usw. Also körperlich wirksamer sind sicherlich die Yoga-Übungen. Aber am allerbesten ist Meditieren und Yoga.

Mehr Informationen über Meditation und Yoga findest du auf www.yoga-vidya.de . Vielleicht kannst du dort Meditation oder Meditation-Anleitung - auch Yoga eingeben und Yoga-Anleitung. Und übrigens, wenn du beides lernen willst, Yoga und Meditation, dann komme doch einfach in eines der Yoga-Vidya Seminarhäuser. Da gibt es an jedem Wochenende ein Yoga- und Meditationseinführungsseminar von Freitagabend bis Sonntag gegen 14:00 Uhr und dort lernst du die Grundlagen des Hatha-Yoga und der Meditation und auch einige Aspekte des geistigen Yoga und auch etwas über Mantras und Mantra-Singen.

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Meditieren mit Tieren

Wie solltest du meditieren mit Hund, wie solltest du meditieren mit Katze und wie überhaupt meditieren mit Tieren. Die Frage hat ja 2 Aspekte. Zum einen gibt es Tiere, die du verwenden kannst für die Meditation, indem du sie dir vorstellst. Z.B. gibt es in verschiedenen schamanischen Traditionen das Kraft-Tier und so könntest du dich zum Anfang deiner Meditation mit einem Kraft-Tier verbinden und könntest von dem Kraft-Tier Kraft bekommen für die Meditation. Und auch in Indien gibt es die Tradition, dass die verschiedenen Gottheiten auch ihre Tiere haben.

Und so könntest du auch, wenn du ein Shiva-Mantra hast, dir zum Anfang einen starken Stier vorstellen. Oder angenommen, du hast ein Durga-Mantra, kannst du dir den Löwen vorstellen. Oder angenommen, du hast ein Ganesha-Mantra, könntest du dir einen Elefanten vorstellen. Oder auch Patanjali rät, wenn du eine bestimmte Kraft bekommen willst, dann meditiere über das Tier, das mit dieser Kraft verbunden ist. Wenn du z.B. Mut brauchst, dann meditiere über den Löwen. Wenn du z.B. eine Beständigkeit und Stärke brauchst, dann meditiere über einen Elefanten. Wenn du Leichtigkeit brauchst, dann meditiere über eine Gazelle usw. . So kannst du also Tiere nutzen zum Meditieren. Ein nächster Aspekt des Meditierens mit Tieren ist natürlich auch, wenn du ein Haustier hast. Was machst du während der Meditation mit deinem Tier? Das Beste wäre, ignoriere es. Wenn du beginnst mit dem Meditieren, dann wird dein Haustier vielleicht erst mal etwas irritiert sein. Hund wird dich vielleicht etwas anstubsen, wird dich vielleicht abschlecken oder wird etwas winseln oder bellen. Bleib einfach ruhig sitzen. Die Hund wird einfach merken, wie schön es ist, wenn du meditierst, welch positive Schwingung von dir ausgeht, wird sich vielleicht ankuscheln oder einfach in sein Körbchen gehen.

Du musst jetzt nicht übermäßige Erziehungsversuche machen, nicht mit dem Hund schimpfen usw. sondern lass ihn doch und dann wirst du letztlich schon nachher profitieren von der Gegenwart des Hundes. Genauso ist es natürlich auch mit Katzen. Es kann sein, dass deine Katze sich auf deinen Schoß setzt. Beachte das nicht weiter. Es kann sein, dass die Katze dich anschnurrt, es kann sein, dass sie etwas mit der Pfote macht. Ignoriere es einfach und freue dich. Wenn du einige Male meditierst, freut sich auch die Katze, wird sich entweder auf deinen Schoß setzen oder an dich ankuscheln oder einfach mit meditieren im Sitzen oder im Liegen.

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Meditieren mit Steinen

Wie kann man mit Steinen meditieren? Wie verwendet man Heilsteine beim Meditieren? Wie verwendet man Edelsteine beim Meditieren? Mir wurden eine Reihe von Fragen gestellt, insbesondere zur Meditation. Eine Frage läuft hinaus auf Steine, Edelsteine, Heilsteine.
Verschiedene Mineralien haben eine besondere Kraft. Du kannst auch verschiedene Minerale für die Meditation verwenden. Dieser Vortrag hat jetzt nicht zum Thema, welche Steine man für die Meditation verwenden kann. Ich habe ja auch eine Vortragsreihe über Steine gehalten, wo ich glaube 50-100 Steine besprochen und erklärt habe, welche Wirkungen sie haben. Es gibt auch verschiedene Steine für bestimmte astrologische Konstellationen. Es gibt Heilsteine, die energetisieren und aktivieren. Es gibt Heilsteine, die beruhigen. Es gibt Heilsteine, die helfen, weniger Ängste zu haben. Es gibt Heilsteine, die verbinden dich mit dem Göttlichen.
Im Yoga wird insbesondere Bergkristall oder Rosenquarz verwendet. Es gibt im alten Indien auch noch andere Traditionen. In der westlichen Esoterik gibt es auch nochmals andere. Dann kannst du auch sagen, dass es die Chakrasteine gibt u.a.
Wie kannst du jetzt mit den Steinen meditieren?
Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Möglichkeit wäre, du hast eine Kette und an dieser Kette ist ein Stein und du trägst sie.
Eine zweite Möglichkeit ist, du nimmst einen Trommelstein und den kannst du in die Hand nehmen und lässt ihn in der Hand während der Meditation.
Eine dritte Möglichkeit wäre, du stellst einen Stein auf deinen Altar. Du kannst ihn entweder einfach dort haben und spüren, dass es ihn gibt, oder du kannst ihn auf dem Altar lassen und damit Tratak üben.
Du kannst z.B. eine Minute den Heilstein anschauen. Dann eine Minute die Augen schließen und die Energie des Heilsteins spüren und dann wieder eine Minute lang die Augen öffnen.
Du kannst es entweder zu Beginn der Meditation machen und dann mit deiner normalen Meditation fortsetzen oder du machst es die ganze Zeit.
Das sind ein paar Möglichkeiten wie du mit Steinen, mit Edelsteinen, mit Heilsteinen meditieren kannst.

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Meditieren mit Mantra

Wie kann man mit einem Mantra meditieren? Warum kann man mit einem Mantra meditieren? Welche Mantras gibt es, die man für die Meditation verwenden kann?
Mantra ist eine mystische Energie in einer Klangstruktur. Es gibt einsilbige Mantras wie Z. B. das Om, kürzere Mantras wie das Soham, es gibt mittellange Mantras wie das Om Namah Shivaya und es gibt längere Mantras wie das Gayatri-Mantra. Om Bhur Bhuvah Swah Tat Savitur Varenyam Bhargo Devasya Dhimahi Dhiyo Yo Nah Prachodayat.

Das sind alles Mantras, die du für die Meditation verwenden kannst. Mantras wirken zum einen durch die Kraft des Klanges, so ähnlich wie die Musik wirkt durch die Kraft des Klanges. Du musst nicht verstehen, was die Musik bedeutet , du spürst es. So ähnlich wirken auch Mantras durch die Kraft des Klanges, du musst nicht wissen, was sie bedeuten, du lässt sie auf dich wirken.

Mantras werden schon seit Jahrtausenden verwendet und so sind die Mantras verbunden mit einer Gedankenkraft, einem morphogenetischen Feld, mit einer Lichtenergie. Wenn du ein Mantra wiederholst verbindest du dich mit der Kraft der Meditierenden, die Jahrtausende schon über dieses Mantra meditiert haben. Besonders verbindest du dich beim Wiederholen eines Mantras mit den großen erleuchteten Meistern, die dieses Mantra wiederholt haben.
Zum anderen sind die Mantras auch verbunden mit bestimmten Aspekten Gottes. Wenn du dich mit einem Manta verbindest, verbindest du dich auch mit Gott. Mantras haben große Heilwirkung, Mantras haben auch Reinigungswirkung und Mantras sind effektiv zur Öffnung der Chakras, das Prana zu aktivieren und deine Nadis, die Energiekanäle, zu reinigen. So ist die Mantrameditation eine der effektivsten, auf jeden Fall die populärste Meditationstechnik weltweit.

Wie meditierst du mit einem Mantra? Am einfachsten wäre, du besuchst mal bei Yoga-Vidya ein Yoga und Meditation Einführungsseminar in einem der Seminare oder du machst eine Ferienwoche mit oder gleich eine Yogalehrerausbildung. Dabei lernst du auch, mit einem Mantra zu meditieren. Wenn dir das zu involviert ist, dann schau einfach auf unserer Internetseite und suche nach Einfache Mantrameditation oder Kombinierte Mantrameditation. Da kannst du mehr über das Meditieren mit einem Mantra lernen.
Aber ich will dich nicht so lange warten lassen. Die einfachste Möglichkeit wäre: Setze dich ruhig hin, atme zwei – dreimal mit dem Bauch ein und aus und dann wiederhole das Mantra Om. Sprich geistig Om beim Einatmen, sprich geistig Om beim Ausatmen. Einatmen Om, ausatmen Om. Fahre so fort und spüre, während du Om wiederholst, Frieden, Stille und Freude. Wenn du willst meditiere weiter mit Om. Om Om Om Sarva Mangala Mangalye Shive Sarvartha Sadhike Sharanye Tryambake Gauri Narayani Namostute. Danke fürs Mitmachen mit dieser kurzen Meditation über Om.

Auf unserer Internetseite findest du viele Informationen zur Mantrameditation. Wir haben auch einen mehrwöchigen Mantrameditationskurs. Dort kannst du lernen, Mantras auf verschiedene Weise für die Meditation anzuwenden. Gehe einfach auf die Internetseite und suche dann nach Mantrameditation Kurs und dann findest du ganz kostenlos diesen Kurs oder lade dir die Yoga-Vidya-App herunter im itune-Store oder im GooglePlay Store und dort findest du auch den ganzen Mantra-Meditations-Kurs oder auch den Meditationskurs für Anfänger, wo du die einfache Mantra-Meditation und die kombinierte Mantra-Meditation angeleitet bekommst.

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Meditieren mit Klangschalen

Meistens macht man ja die Meditation in der Stille, aber es kann auch schön sein mit Klangschalen zu meditieren. Wenn du also zum Beispiel eine CD hast mit schöner Klangschalenmusik, dann kann dir das helfen in die Meditation zu kommen. Ich würde dir eher empfehlen, dass du vielleicht 5 Minuten mit den Klangschalen meditierst, und dann in die Stille gehst. Aber wenn dir das leichter fällt zu meditieren, und dich das eher motiviert regelmäßig zu meditieren, kannst du auch deine ganzen 20 oder 30 Minuten mit Klangschalen meditieren.

Bei Yoga Vidya Bad Meinberg haben wir zum Beispiel auch die Klangschalen Meditation, manchmal werden auch samstagabends 5 bis 7 Minuten Klangschalen oder Gong, von einem Spezialisten, meistens einem Ausbildungsleiter für tibetische Klangschalen oder für Gong, angeschlagen. Das führt zu einer sehr meditativen Schwingung und Stimmung, und danach geht es in die Stille. Dann braucht es auch keine weitere Meditationsanleitung: Nach ein paar Minuten machtvollen Klangschalen Klängen oder auch Gong fällt die Meditation leicht. Und so gibt es bei Yoga Vidya auch unter der Woche, zum Beispiel donnerstagsabends in Bad Meinberg die Möglichkeit zu einer Klangmeditation. Manchmal ist das ein Monochord, manchmal sind es Klangschalen, und manchmal auch verschiedene Instrumente. Also: Klangschalen haben eine besondere Fähigkeit, Menschen in einen meditativen Zustand zu versetzen.

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Meditieren jeden Tag

Sollte man jeden Tag meditieren oder nur ab und zu mal? Reicht es aus einmal die Woche zu meditieren? Oder muss man jeden Tag meditieren?

Mit dem Müssen ist das so eine Sache. Ja, es ist gut, jeden Tag zu meditieren. Es ist eine große Hilfe, jeden Tag zu meditieren. Aber selbst wenn du nur einmal die Woche meditierst, ist schon viel gewonnen. Meditiere einmal die Woche 20 Minuten. Einmal die Woche zu meditieren, ist besser als keinmal. Aber wenn du die volle Wirkung haben willst, dann meditiere jeden Tag.
Ich empfehle Anfängern einmal die Woche 20 Minuten und jeden Tag 3-5 Minuten zu meditieren. Das bekommst du hin. Du kannst ja gleich morgens dich aufsetzen und im Bett noch 3-5 Minuten meditieren. Oder du kannst abends vor dem Schlafengehen 3-5 Minuten sitzen bleiben.
Oder wenn du das große Glück hast, mit Bus, Bahn oder U-Bahn zur Arbeit zu fahren, dann verwende doch mindestens 3-5 Minuten des Shuttles für die Meditation. Oder wenn du zu Fuß gehst und schönes Wetter ist, dann setze dich doch 3-5 Minuten in den Park und meditiere.
Und wenn du mit dem Auto fährst und sagst, dass du zu Hause wegen Mann, Frau, Kind, Hund nicht meditieren kannst, dann bleibe auf dem Weg zur Arbeit irgendwo stehen und meditiere im Auto 3-5 Minuten.
Also 3-5 Minuten Meditation kriegst du hin. Meditiere jeden Tag, dann hast du die volle Wirkung. Bist du ein ernsthafter spiritueller Aspirant, dann meditiere jeden Tag 20 Minuten lang.
Swami Sivananda hat mal gesagt, dass ein Tag ohne Meditation zwei verlorene Tage sind. Paramahamsa Yogananda hat ernsthaften Aspiranten mal gesagt: Ein Tag ohne Meditation ist eine Woche Rückschritt. Wenn du es gewohnt bist, täglich zu meditieren, dann lasse keinen Tag aus. Swami Sivananda hat auch mal gesagt: Es mag Tage geben im Leben eines Aspiranten, wo man keine Zeit hat zu essen. Es mag Tage geben, wo du keine Zeit zum Schlafen hast. Es soll aber keinen Tag ohne Meditation geben. Meditation ist das Wichtigste.

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Meditieren in Nürnberg

Wo kann ich Meditieren in Nürnberg? Das ist eine Frage, dir mir gestellt wurde. Mein Name ist Sukadev von www.yoga-vidya.de. Und da ich Gründer und Leiter von Yoga Vidya bin, empfehle ich dir als erstes Yoga Vidya Nürnberg. Dort kannst du Meditieren lernen. Es gibt dort regelmäßig offene Meditationen, die kostenlos sind, Satsang. Es gibt auch manchmal Meditationskurse und auch in den Yoga Kursen findest du Meditationen. Wenn du bei Yoga Vidya Nürnberg eine 2-jährige Yogalehrer Ausbildung mitmachst, dann kannst du auch dort meditieren lernen. Alle Informationen auf yoga-vidya.de/center/nuernberg/start/.

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Meditieren in Mainz

Wo kann ich meditieren in Mainz? Wo kann ich Meditation lernen in Mainz? Wo kann ich in einer Gruppe meditieren in Mainz?
Ja, das sind einige Fragen, auf die ich gerne eingehen will. Mein Name ist Sukadev von www.yoga-vidya.de. Ich bin Gründer und Leiter von Yoga Vidya, und so will ich jetzt keinen neutralen Überblick geben, wo du in Mainz überall meditieren kannst.
Ich möchte nur erwähnen: In unserem Yoga Vidya Center Mainz im Neubrunnenbad, also Neubrunnenstraße 8 in Mainz. Dort gibt es regelmäßige offene Meditation. An jedem Mittwoch um 20:45 Uhr und jeden Sonntag um 19:00 Uhr kannst du kostenlos meditieren. Es ist Meditation mit Mantra Singen, und manchmal Kurzvortrag oder Lesung, und zum Schluss Friedensgebete und Lichtzeremonie. Und so kannst du ganz unverbindlich Meditation kennenlernen.

Bei Yoga Vidya Mainz gibt es auch manchmal Meditationskurse, und in den Yoga Anfängerkursen, die mehrere Wochen dauern, ist typischer Weise auch ab und zu mal eine Meditation dabei.
Daneben kannst du auch viel lernen über Meditation, lässt sich so sehr gründlich Meditation lernen, wenn du bei der zweijährigen Yogalehrerausbildung bei Yoga Vidya Mainz mit dabei bist. Jeden Januar beginnt eine zweijährige Yogalehrerausbildung bei Yoga Vidya Mainz und dort gehört bei jedem Kursabend auch die Meditation dazu. Und so lernst du sehr viele verschiedene Techniken auszuprobieren: In den zwei Jahren lernst du die einfache Mantrameditation, die kombinierte Mantrameditation, Energiemeditation, Eigenschaftsmeditation, Ausdehnungsmeditation, du lernst abstrakte Meditationstechniken, Achtsamkeitsmeditation, du lernst die „Wer bin ich?“-Meditation, und noch einige andere Meditationstechniken.
Also: Sehr viel lernst du über Meditation, wenn du an der zweijährigen Yogalehrerausbildung bei Yoga Vidya Mainz teilnimmst. Alle Informationen auf www.yoga-vidya.de/mainz.

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Meditieren im Sitzen oder Liegen?

Ist es besser im Sitzen oder im Liegen zu meditieren? Das ist eine Frage, die mir gestellt wurde und auf die ich antworten möchte. Normalerweise bezeichnet man als Meditation einen Zustand der entspannten Bewusstheit im Sitzen. Meditieren im engeren Sinne ist Sitzen.
Im Liegen nennt sich das Tiefenentspannung. Deshalb wird meditieren im Sitzen geübt. Tiefenentspannung wird im Liegen gemacht.
Es gibt Übergangsformen, wie zum Beispiel Yoga Nidra. Yoga Nidra ist eine meditative Übung im Liegen. Es gibt die Oberstufe des Autogenen Trainings, die auch im Liegen gemacht werden kann und das ist auch eine Art Meditation.

Angenommen du warst im Krankenhaus und kannst nicht sitzen oder du bist im Krankenhaus, dann kannst du das, was du normalerweise in der sitzenden Meditation machst auch im Liegen machen. Aber im Allgemeinen ist Liegen Tiefenentspannung, sitzende, entspannte Haltung bei Konzentration und Bewusstheit des Geistes ist Meditation.

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