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Wenn du an einer Yoga Vidya Yogalehrer-Ausbildung  teilnimmst, lernst du dort, diese Grundlagen umzusetzen. Wenn du die Ausbildung schon gemacht hast, bekommst du nochmal Anregungen für das bereits Erlernte, und wenn du YogalehrerIn einer anderen Tradition bist, erhältst du eventuell zusätzliche Anregungen und Denkanstöße, vielleicht sogar etwas Inspiration.

Das Wort „Yoga“ heißt „Harmonie, Verbindung, Einheit“. Yoga kann in fünf Hauptpraktiken unterteilt werden:

  1. Richtige Körperübungen/Asanas
  2. R
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Wenn du bei Yoga Vidya eine Yogalehrer-Ausbildung machst oder gemacht hast, dann kannst du das Gelernte hier wiederholen. Falls du überlegst, die Ausbildung zu absolvieren, erfährst du hier bereits einiges über die Inhalte.

Yoga Vidya ist einer der vielen Stile im Hatha Yoga, momentan der populärste Hatha Yoga Stil in Deutschland (2017). Beim Unterrichten gibt es sieben Unterrichtsprinzipien zu beachten. Diese lauten:

  1. Der Unterricht basiert auf der Yoga Vidya Grundreihe
  2. Der Unterricht wird star
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Was ist Hatha Yoga?

Hatha Yoga ist der Yoga der Körperbeherrschung, der Körperarbeit. „Hatha“ heißt wörtlich auch „Bemühung/Anstrengung“. „Ha“ heißt Sonne, „tha“ heißt Mond.

Hatha Yoga kann Gesundheit bzw. Gesundung und Entspannung zum Ziel haben, sowohl als Prävention als auch als Therapie. Es kann auch die Energieerweckung zum Ziel haben, so z.B. beim Kundalini Yoga. Hatha Yoga kann die Ruhe des Geistes anstreben und zu Gottverwirklichung führen wollen.

Folgende, unterschiedliche Arten von Hat

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„Wenn du jemandem beibringen willst, wie man ein guter Seemann wird, dann erzähle ihm nicht so viel über die verschiedenen Arten von Schiffen, über die Geschichte der Schifffahrt, auch nicht so viel über die verschiedenen Knoten und Segel, sondern schwärme ihm über das Meer vor. Dann wird er sich darum kümmern, ein guter Seemann zu werden.“

Und so will ich dir über die Zukunft und die zukünftigen Schritte deines Lebens vorschwärmen.

Shubheccha heißt Sehnsucht nach der Wahrheit. Iccha kann man hi

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Ich hatte schon über die sieben Bhumikas gesprochen: śubhecchā, vicāraṇā, tanumānasā, sattvāpatti, asaṃsakti, padārthābhāvinī und turiyagā.

Tanumanasa ist die dritte der sieben Bhumikas. Tanu heißt ‚dünn‘/‚ausdünnen‘ und manas ist der Geist. Manasa ist der Zustand des Geistes. Tanumanasa ist der Zustand des Geistes, gekennzeichnet durch Transparenz. Deshalb kann man Tanumanasa am besten übersetzen als „Transparenz des Geistes“, „durchlässig werden“.

Gottesbewusstsein als Charakteristikum von Tan

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YVS062 Toleranz auf dem spirituellen Weg

Eine wichtige Eigenschaft auf dem spirituellen Weg ist Toleranz. Im Yoga sprechen wir immer von Sattva, Rajas und Tamas. Und als Schüler – als Chela oder Shishya – gilt es, sattvig zu sein.

Ich hatte auch in früheren Vorträgen über die sogenannten vier Purusharthas gesprochen, also die vier Hauptmotivationen des Menschen:

  • Kama (ohne „r“) – sinnliche und emotionelle Bedürfnisse
  • Artha – Bedürfnisse bezüglich Absicherung, Sicherheit, Geld und auch Macht
  • Dharma – der Wunsch, etwas Gutes in dieser W
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Ich möchte dir ein paar Tipps geben, was du am Ende deiner spirituellen Praxis, d.h. nach Meditation, Asanas und Pranayama, machen kannst.

Ich gehe davon aus, du hast einen Altar, hast oder hattest eine angezündete Kerze und deine Praxis ist zu Ende. Dann setzt du dich direkt vor den Altar, schaust die Meister oder die Aspekte Gottes oder der göttlichen Mutter an und dankst dafür, dass du spirituelle Praktiken üben konntest. Überlege, was am heutigen Tag oder morgen noch geschehen wird. Bringe

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Ich gehe davon aus, du hast einen Altar mit Murtis - also Götterfiguren -, Räucherstäbchen und auch eine Kerze oder Öllampe.

Du gehst in ruhigen Schritten zu deinem Altar, setzt dich auf die Fersen, legst die Hände vor dem Brustkorb zusammen, verneigst dich voller Demut, setzt dich auf, zündest die Kerze an, nimmst die Kerze (oder die Öllampe) in die rechte Hand, gibst deine linke Hand unter dein rechtes Handgelenk, den Unterarm oder Ellbogen und schwenkst die Kerze/Öllampe dreimal als Zeichen d

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YVS059 Altar

Das Wort Altar wird vermutlich heute selten verwendet und die meisten Menschen kennen vielleicht Altare in den Kirchen und vielleicht in Tempeln und die wenigsten, die du normalerweise auf der Straße triffst, haben einen Altar.

Aber ein Altar ist eine wertvolle Hilfe auf dem spirituellen Weg. Und ich möchte dich ermutigen bei dir zuhause einen Altar aufzubauen. Und ich möchte dir einige Tipps geben, wie du einen solchen Altar gestalten kannst.

Was ist ein Altar? Ein Altar kann ein Tisch sein. Es

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Schüler auf Sanskrit heißt Chela, bzw. Shishya. Es gibt die Guru Shishya Parampara, d.h. die Aufeinanderfolge von Lehrer auf Schüler.

Wenn du auf dem spirituellen Weg bist, bist du auch ein Schüler. Ein Schüler ist jemand, der/die bereit ist, sich zu schulen. Schüler ist nicht nur jemand, der  hört und denkt, sondern jemand, der/die sich schulen lässt, und auch an sich selbst arbeitet.

Im Englischen gibt es ein Wortspiel. Schüler heißt disciple. Ein disciple ist jemand, der Disziplin übt, der al

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Wie kannst du das alte Jahr gut abschließen, wie kannst du das neue Jahr gut beginnen?

Und wie könntest du ein schönes Ritual machen, um das alte Jahr abzuschließen und das neue willkommen zu heißen? Dafür bekommst du hier einige Anregungen.

Singe dreimal Om und Avahana Mantras zur Anrufung des Göttlichen.

Om Om Om

Om Gam Ganapataye Namaha

Om Sharavanabhavaya Namaha

Om Aim Sarasvatyai Namaha

Om Gum Gurubhyo Namaha

Om Namo Bhagavate Sivanandaya

Om Namo Bhagavate Vishnu-devanandaya

Om Adishaktyai

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Meine Meinung zur Reinkarnation

Aus der Bibel ist erkennbar, dass es zur Zeit von Jesus das Wissen von der Reinkarnation gab. Es gab dann im frühen Christentum eine intensive Diskussion über die Reinkarnation. Leider konnten sich die Anhänger der Reinkarnation nicht durchsetzen. Auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 wurde autoritativ entschieden, dass die Lehre von der Reinkarnation abzulehnen ist.

Man kann aber über die Wahrheit nicht abstimmen. Für mich ist es entscheidend, ob es die Reinkarnation tatsächlich gibt. Darauf deu

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YVS056 Der Spirituelle Lehrer

Ein spiritueller Lehrer wird auch Guru genannt. Guru ist ein Sanskrit Wort. Es wird manchmal übersetzt als „Derjenige, der die Dunkelheit vertreibt.“

Guru heißt auch „der Schwere“, „der Große“, „der Wichtige“. Auf dem spirituellen Weg kann nämlich der Guru wichtig sein. Er kann einen wichtigen Aspekt im Leben haben. Es gibt verschiedene Arten von Gurus.

Welche Aufgabe hat ein spiritueller Lehrer? Und braucht man einen spirituellen Lehrer? Braucht man nur einen Lehrer? Oder wäre es klüger mehrere

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Sattvige, rajasige und tamasige Spiritualität: Ausrichten des Lebens auf eine höhere Wirklichkeit.

Spiritualität heißt sein Leben so zu leben, dass man ein Göttliches erfahren kann. Das kann man auf sattvige, rajasige und tamasige Weise tun. Sattwa bedeutet rein und erhaben, ethisch. Rajasig bedeutet egoistisch oder auch mit großem Ehrgeiz und Überheblichkeit. Tamasig ist unethisch oder ungesund oder deprimierend. Spiritualität kann dementsprechend sattvig, rajasig und tamasig sein.

Zunächst ein

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YVS054 Spirituelles Wohnen

Wie kann man seine Wohnung, sein Zimmer oder sein Haus sattviger gestalten?

Wie du vielleicht weißt, kann man alles im Yoga sattvig, rajasig und tamasig gestalten. Und im Yoga wollen wir sattwig leben.

Wir wollen alles etwa so gestalten, dass es uns zum einen erhebt und dass es für Leichtigkeit und Freude des Geistes zuträglich ist. Wir wollen es so gestalten, dass es hilft spirituelle Stimmung zu erzeugen. Wir wollen es so gestalten das es aber auch ethisch und ökologisch vertretbar ist.

Seinen

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Meine Paradieserfahrungen

Es gibt das Paradies im Jenseits, weil ich das selbst erlebt hat. In einer Vision stieg ich mit meinem Bewusstsein (meiner Seele) ins Jenseits auf. Ich gelangte zuerst in die untere Welt. Dort traf ich meinen Vater. Er begleitete mich als Seelenführer bis an die Grenze zum Paradies. Durch einen schmalen Spalt konnte ich ins Paradies blicken. Ich sah einen langen Steg, eine Art Himmelsleiter, die zu einem großen glücklichen Energiemeer führte, in dem viele Heilige lebten. Sie sahen mich und winkt

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YVS053 Umgang mit Wünschen und Bedürfnissen

Wünsche und Emotionen sind ein wichtiges Thema für alle Menschen. Sie sind ein wichtiges Thema für den spirituellen Menschen. Ich habe ja schon über verschiedene Bedürfniskategorien geschrieben: Sattva, Rajas und Tamas.

Heute möchte ich noch ein anderes Thema behandeln, das ich schon in anderen Kontexten angesprochen habe und das eines der Grundkonzepte ist das ich in meinem Buch „Der Königsweg zur Gelassenheit“ umfangreich mit vielen Beispielen beschreibe. Ein Konzept das ich in dem Seminar „Ge

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Wie kann man ein Paradiesbewusstsein erlangen?

Das Zentrum des spirituellen Weges ist das Paradies-Bewusstsein. Wir können es auch Erleuchtungsbewusstsein oder Gottesbewusstsein (im Reich Gottes leben) nennen. Das Paradies im Jenseits ist letztlich auch nur ein Bewusstseinszustand. Unser Bewusstsein bestimmt, ob wir glücklich in unserem Leben sind und ob wir nach dem Tod in Paradies kommen. Dafür gibt es zehn wichtige Grundsätze.

  1. Die Dinge so annehmen, wie sie sind: Gleichmut üben. Alles an Gott übergeben (dein Wille geschehe). Einverstandens
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YVS052 Spiritueller Materialismus

 „Spiritueller Materialismus“ ist ein Teil der Textreihe der Yoga Vidya Schulung,  in der es um ganzheitliche Entwicklung deiner Persönlichkeit und spirituelles Wachstum geht.

Wenn du als Anfänger auf den spirituellen Weg gehst, gibt es verschiedene Aufgaben. Es gilt das Leben spirituell danach auszurichten.

Wenn du diese Textreihe verfolgt hast, kennst du die wichtigen spirituellen Praktiken oder spirituellen Übungen Asana, Pranayama, Meditation. Darin gilt es eine regelmäßige spirituellen Prax

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YVS051 Umgang mit den eigenen Schattenseiten

Als spiritueller Aspirant wirst du manchmal Eigenschaften in dir begegnen, die du nicht besonders magst. Wie gehst du damit um? Manche davon kannst du transformieren. Manche davon kannst du spiritualisieren und andere sind etwas hartnäckiger.

Das Konzept des Schattens wurde besonders beschrieben von einem Psychiater namens Carl Gustav Jung, ein Schüler von Sigmund Freud, der Spiritualität auch in die Psychologie integriert hat.

  1. C. G. Jung war auch ein Yogaübender. Und er war ein lebhafter Teiln
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