Sukadev Bretzs Beiträge (4647)

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Welcher Yoga Stil?

Willst du mit Yoga beginnen und fragst dich in welchem Yogastil soll ich beginnen? Oder hast du schon mit Yoga begonnen und überlegst, ja soll ich vielleicht mal einen anderen Yogastil ausprobieren? Welche Kriterien gibt es um einen Yogastil aus zu wählen?

Ich muss jetzt erst mal dazu sagen ich bin kein Neutraler und ich bin kein objektiver Mann. Mein Name ist Sukadev. Ich bin Gründer und Leiter von Yoga Vidya www.yoga-vidya.de.

Ich habe einen eigenen Yogastil begründet, nämlich den Yoga Vidya Stil. Und so ist das fast eher ein Werbetext für den Yoga Vidya Stil.

Aber grundsätzlich erst mal: Was ist überhaupt ein Yogastil?

Yogastile sind bestimmte Arten, wie man Hatha Yoga übt. Man kann ja letztlich Yoga unterscheiden. Es gibt die großen Yoga Traditionen, die seit Jahrhunderten oder seit Jahrtausenden existieren, Gurulinien sind. Als zweites gibt es dann die Yoga Wege, die Yoga Margas. Jnana Yoga, der Yoga des Wissens, Raja Yoga, der Yoga der Psychologie, Bhakti Yoga, der Yoga der Gottesverehrung und der Hingabe, Karma Yoga, der Yoga des uneigennützigen Dienens und des verhaftunglosen Wirkens, Kundalini Yoga, der Yoga der Energie und eben Hatha Yoga. Hatha Yoga ist der Yoga der Körperübungen.

Und Hatha Yoga besteht eben aus Atemübungen, dynamischen Übungen, z. Bsp. Sonnengruß, Asanas, statisch gehaltenen Übungen und Tiefenentspannung. Und natürlich im weiteren Sinne gehört zum Hatha Yoga auch noch Kriyas, Reinigungsübungen, Mudras, kombinierte Energielenkungsübungen und Bandhas, Verschlüsse um Energie in einem bestimmten Bereich hinein zu bringen. Das ist also Hatha Yoga.

Und auf dem Gebiet des Hatha Yoga gibt es dann verschiedene Stile. Das Konzept des Yogastils ist übrigens ein neues. Als ich mit Yoga begonnen habe Anfangs der 1980er Jahre da gab es das Konzept Yogastil nicht.

Warum gibt es Yogastile? Manche sagen deshalb damit die Yogalehrenden ihr Yoga besser vermarkten können. Ich glaube es gibt einen anderen wichtigeren Grund. Nämlich ich kann mich noch erinnern in den 80er, ja bis Mitte der 90er Jahre gab es einen große Auseinandersetztung wie macht man die Vorwärtsbeuge? Soll man den Rücken rund halten oder soll man ihn gerade halten? Soll man angespannt sein oder entspannt sein? Soll man bei der Kobra den Nabel am Boden halten oder weiter hoch kommen? Müssen die Finger zusammen sein oder auseinander sein? Sollten die Gesäßmuskeln angespannt sein oder entspannt sein? Usw.

Also viele Fragen und es wurde zum Teil sehr heftig diskutiert, z. Teil sogar beleidigend. Ich kann mich erinnern das es dort einige Yoga Artikel gab in einer der Yoga Zeitschriften, wo andere Yoga Richtungen ziemlich schlecht gemacht wurden.

Und dann ist man irgendwann darauf gekommen ja, alle Yoga Unterrichtenden, die ernsthaft praktizieren und Erfahrung haben mit ihren Teilnehmern werden ja wissen, was sie machen. Wenn ihr Yogastil oder ihre Yoga Übungsweise schlecht wäre, würde man das längst wissen. Und so ist man auf die Idee gekommen es gibt Yogastile. Wenn man wissen will, wie eine Übung gemacht wird, muss man wissen vom Standpunkt welchen Stils. Z. Bsp. im Iyengar Yoga sollte die Vorwärtsbeuge mit geradem Rücken sein und außer dem braucht es jede Menge Probs.

Im Sivananda Yoga kann der Rücken ruhig etwas gebeugt sein und nach Möglichkeit verzichtet man auf externe Hilfsmittel damit man meditativer ist.

Im Ashtanga Vinyasa Yoga hält man die Vorwärtsbeuge sowieso nicht lang. Aber da macht man auch nicht so viel Vorwärtsbeuge in manchen Aspekten davon.

So ist also weniger die Frage wie ist es richtig sondern in welchem Stil? Oder auch soll man Stellungen länger halten oder soll man hineinfließen? Soll man sich anstrengen oder soll man sich nicht anstrengen? Soll der Yogalehrer hinein drücken oder nicht hinein drücken? Soll der Yogalehrer einfach nur sitzen, meditieren und Anweisungen geben? Oder soll der aktiv mit machen? Das ist alles eine Frage des Stils. Und so haben sich bestimmte Yogastile heraus kristallisiert.

Und auf der Basis der Yogastile gibt es dann wieder verschieden Yogaarten. Es gibt z. Bsp. Yogastile wie der Yoga Vidya Stil. Dort gibt es verschiedene Unterarten. Im Yoga Vidya Stil gibt es z. Bsp. dann Mutter-Kind Yoga, Kinderyoga, Jugendlichen Yoga, Erwachsenen Yoga. Es gibt Hormonyoga für Frauen in den Wechseljahren. Es gibt ab 50, ab 60 Senioren Yoga, usw.

Es gibt Yoga Therapie Reihen, Rücken Yoga und Herz-Kreislauf Yoga usw.

Dann gibt es Yoga für Unternehmen. Es gibt lang haltende Stellungen im Yin Yoga. Es gibt Soft Yoga, Räkel Yoga, Sanftyoga, Yoga Relaxed. Das sind die sanfteren Yoga Arten im Yoga Vidya Stil.

Es gibt die anstrengenden Yoga Arten wie Yoga Flow oder auch Hanuman Fitness Yoga. Das sind alles Yoga Arten im Yoga Vidya Stil.

Gut und dann gibt es noch Yogi in Verbindung mit anderem. So kann es auch Akku Yoga geben, es gibt Mantra Yoga wo entweder Mantras mit rezitiert werden oder auch mit Life Musik verbunden werden. Es gibt Klangyoga wo Klanginstrumente genutzt werden wie z. Bsp. Didgeridoo oder Windspiel oder Monochord oder Tambura usw., also Klangyoga.

Dann gibt es des weiteren die Möglichkeit Yoga on Beads. Kannst dir selbst vorstellen was das heißen soll.

Das ist das was noch Unterarten sind im Yoga Vidya Stil.

Welche Yoga Stile gibt es so?
Zum einen gibt es natürlich Yogastile, die sich als solche klar postitionieren. Es gibt den Iyenga Yoga Stil, ein körperlich anstrengender Yogastil wo Probs genutzt werden und wo du relativ intensiv an Dehn- und Kraftübungen arbeitest.

Im Iyenga Stil, so wie er meistens gelehrt wird, spielen Atemübungen und Tiefenentspannung wenig eine Rolle. Es gibt auch keinen Sonnengruß. Asanas werden nicht so lange gehalten. Aber die, die gemacht werden, werden intensiv gemacht.

Dann gibt es Ashtanga Vinyasa. Das ist im Wesentlichen ein Yoga mit Sprungvariationen wo du viele Sonnengrüße machst und zwischendurch in eine Asana hinein springst, um es jetzt zu vereinfachen.

Dann gibt es Bikram Yoga Stil. Da wird der Raum sehr warm aufgeheizt. Dann gibt es eine Abfolge von Asanas, es sind 16, immer die gleichen und das kann durchaus auch eine fordernde Praxis sein.

Dann gibt es Kundalini Yoga nach Yoga Bhajan. Und das sind eben Praktiken aus der Sikh Tradition, die auch anstrengend sind, denn die Sikhs waren ja letztlich insbesondere Krieger.

Und dazu gehörte zur Yoga Praxis auch das der Körper stark gefordert ist. Da spielen die Anstrengungen eine besondere Rolle.

Dann gibt es noch Yesudian Yoga. Da muss man auch sagen es gibt eine Reihe von anderen Yoga Richtungen, die sich gar nicht als Stil definieren.

Gut, es gibt noch den Sivananda Yoga Stil. Und natürlich den Yoga Vidya Stil.

Ja, was ist jetzt beim Yoga Vidya Stil besonders? Du kannst das auch bei uns nachlesen auf den Internetseiten. Und da kannst du nach Yoga Vidya Stil suchen. Da ist das Ganze systematischer beschrieben. Im Yoga Vidya Stil haben wir eine gewisse Grundreihe, die mit Anfangsentspannung, Atemübungen, Sonnengruß, statisch gehaltenen Asanas und Tiefenentspannung ist. Diese Grundreihe ist insbesondere gedacht für körperliche, für energetische, emotionale, geistige und spirituelle Wirkungen.

Der Yoga Vidya Stil ist ausgerichtet körperlich, dass du Flexibilität, Kraft, Ausdauer und Koordination entwickelst, dass die Muskeln sich ganz entspannen können am Ende der Stunde. Das sind die körperlichen Aspekte und wir haben den Anspruch, dass unsere Yogastunden auch Gesundheit verbessern, erhalten oder sogar herstellen können.

So gibt es auch auf dem Yoga Vidya Stil eine ganze Yoga Therapie Richtung.

Dann soll der Yoga Vidya Stil auch helfen das die Nadis gereinigt werden, Energiekanäle gereinigt werden, dass das Prana aktiviert wird, das die Chakras sich öffnen.

Dann wollen wir auch das Menschen aus einer Yogastunde mit Freude, mit Inspiration und irgendwo positiv kommen. Geistige Wirkungen sind wichtig.

Und für uns ist es auch wichtig das Menschen eine Erfahrung von Spiritualität machen.

Jetzt, was heißt Spiritualität? Die Tiefe des Wesens spüren z. Bsp. Eine Erfahrung der Öffnung haben. Eine Erfahrung der Verbundenheit. Und gar nicht wenige Menschen, die Yoga im Yoga Vidya Stil üben, berichten das, wenn sie aus der Yogastunde gehen, so eine grundlose Herzensverbindung und Freude und Liebe haben. Manchmal zu Tränen gerührt wenn sie danach etwas Schönes sehen, Sprituelle Erfahrung.

Der Yoga Vidya Stil ist aber auch ein offener Stil. Das heißt er kann ganz stark angepasst werden an die Zielgruppe und auch an die Bedürfnisse und kann kombiniert werden mit anderem.

Das ist vielleicht das, was Yoga Vidya als Stil besonders auszeichnet, im Unterschied zu anderen Yoga Richtungen, die sich als Stil bezeichnen.

Ja, es gibt eben wie ich es genannt hatte so ein großes Gebiet von Dingen, die man machen kann. Man kann die Stellungen länger halten und kürzer halten. Man kann es anpassen an Fitness Yoga oder auch sanften Yoga, viele verschiedene Möglichkeiten.

Also starke Anpassung an die Zielrichtung ist wichtig.

Bei Yoga Vidya ist auch die Einstellung des Lehrers, der Lehrerin wichtig. Der Lehrer, die Lehrerin will sich fühlen als Instrument in den Händen von etwas Höherem. Wir unterrichten Yoga um der Menschheit etwas Gutes zu tun, um zu dienen. Wir unterrichten mit der doppelten Liebe, Liebe zu unseren Teilnehmenden und letztlich auch Liebe zu einer höheren Kraft, von der wir hoffen, dass sie durch uns hindurch wirkt.

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt vom Yoga Vidya Stil ist eine große Freiheit und auch Verantwortung für den Teilnehmer.

Wir wollen den Menschen helfen, selbst zu spüren, welche Yogaübung gut ist. Yogalehrer verschreibt nicht dem Yogaschüler, der Yogaschülerin was er/ sie zu üben hat, sondern gibt Empfehlungen. Probier es aus und finde es dann selbst heraus.

In diesem Sinne es gibt viele Yoga Stile. Yoga Vidya Stil ist der populärste Yogastil in Deutschland und es gibt gute Gründe dafür.

Insbesondere die Tiefe und die Breite, die Anpassungsfähigkeit und doch die Klarheit zeichnen unseren Stil aus.

Mehr findest du auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de. Dort findest du auch die Adressen von Yoga Zentren, von Yogalehreren und Yogalehrerinnen und auch Yoga Ashrams, wo du Yoga im Yoga Vidya Stil üben kannst.

Wenn du jetzt doch eine umfangreichere Darstellung haben willst von Yogastilen dann gehe auch auf unsere Internetseite und suche dort nach „Yogastile“.

Und dann findest du sehr viel. Du könntest zwar auch in Google suchen und dann kommst du aber vielleicht auf irgend eine dieser Zeitschriften Seiten wo oft die Redakteurinen/Redakteure irgend etwas aus Amerika übernommen haben und was die Deutsche Wirklichkeit gar nicht widerspiegelt.

Also ich meine, auf unserer Seite wiki.yoga-vidya.de/Yoga_Stile hast du einen sehr guten Überblick über die Yogastile, die in Deutschland populär sind.

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Yoga mit Hund?

Heute wurde ich gefragt: Wie geht Yoga mit Hund? Diese Frage kann man auf 3 Weisen interpretieren und ich habe jetzt nicht die Möglichkeit nachzufragen, was der, der die Frage gestellt hat, wirklich gemeint hat. Zum einen kann man sagen, es gibt eine Asana, die nennt sich Hund (Svanasana). Eine zweite Bedeutung wäre, wie kannst Du Asanas üben wenn Du einen Hund bei Dir hast und als Drittes willst Du vielleicht auch Deinem Hund Asanas beibringen. Wie kannst Du Deinem Hund Yoga beibringen.


Also zunächst Yoga mit Hund als Asana. Es gibt eine Asana, die sich Svanasana, der Hund. Svana ist der Hund. Und wenn Du zum Beispiel erst im Vierfüßlerstand bist und dann die Beine ausstreckst, dann hast Du also die Fersen fast auf dem Boden oder ganz auf dem Boden, die Beine ausgestreckt, die Hände auf dem Boden, dann bist du im Hund. Mancher wird es auch als umgekehrtes V bezeichnen. Und von diesem Hund gibt es jetzt verschiedene Variationen. Im Iyengar Yoga wird zum Beispiel auch die Kobra als Hund bezeichnet. Das ist dann der nach oben schauende Hund und wenn dann das Gesäß oben ist und Du nach unten schaust, dann ist es der nach unten schauende Hund. Bei Yoga Vidya nennen wir einfach die Kobra Kobra also Bhujangasana und wenn Du zum Boden hinschaust, Arme und Beine gestreckt oder fast gestreckt, Gesäß in der Luft, dann ist das eben der Hund.

Also Yoga mit Hund würde heißen, beziehe die Hundestellung mit ein. Bei Yoga Vidya ist der Hund ein Teil des Sonnengrußes. Man kann den Hund auch mit einbeziehen, in dem man ihn beim Sonnengruß einmal etwas länger hält. Du kannst den Hund einbeziehen auch als eine Art Vorwärtsbeuge, zum Beispiel vor der sitzenden Vorwärtsbeuge kannst Du den Hund machen oder Du kannst auch den Hund üben im Rahmen der Rückwärtsbeugen. Denn der Hund ist zum einen eine Vorwärtsbeuge vom Standpunkt der Beine, er kann eine Rückwärtsbeuge werden vom Standpunkt des Rückens. Und er ist auch eine Umkehrstellung und so empfehlen wir zum Beispiel auch den Hund zu üben für die Menschen, die aus irgendwelchen Gründen keinen Kopfstand machen. Und so ist bei uns, bei Yoga Vidya der Hund Svanasana auch eine Variation des Kopfstandes und wird als Umkehrstellung geübt werden können.

Die zweite Möglichkeit: Yoga mit Hund. Angenommen, Du hast einen Hund, wie kannst Du dort Yoga üben? Mit dem Hund hast Du natürlich auch die Schwierigkeit und den Vorteil, dass Du zwei-oder drei Mal am Tag mit dem Hund spazieren gehst. Wie findest Du jetzt die Zeit für das Yoga? Gut, eine Möglichkeit ist natürlich, Du nimmst Dir trotzdem die Zeit für das Yoga. Was machst Du dann, wenn der Hund da ist? Meine Empfehlung ist, wenn Du Yoga übst, ignoriere den Hund. Der Hund kann ja ruhig dabei sein. Am Anfang findet er es etwas eigenartig was Herrchen oder Frauchen macht, aber erlaube es dem Hund nicht, Dich übermäßig zu stören. Dann wird Hund lernen, jetzt übt Frauchen/Herrchen irgendetwas allein und was soll’s…und dann wird Hund sich das anschauen. Manchmal wird der Hund das Herrchen oder Frauchen irgendwie imitieren und die eine oder andere Yogaübung mitmachen, manchmal vielleicht in der Meditation achtsam sitzen und meistens sich irgendwo hinlegen und Deine schöne Schwingung genießen. Eigentlich ist es nur die ersten Male, dass Du Dich von Deinem Hund nicht zu sehr beeinflussen lässt, und dann wird Hund lernen, dass Frauchen/Herrchen eine Zeit für sich allein macht und Hund ignoriert. Die nächste Sache ist natürlich, angenommen Du geht mit Hund nach draußen, dann könntest Du auch Yoga-mit-Hund machen. Ich kenne so einige Hundebesitzer/innen die sagen, sie üben bei einem der zwei oder drei Spaziergänge eben auch die Atemübungen im Gehen.

Du kannst ja Kapalabhati im Gehen üben, Du kannst auch die Wechselatmung im Gehen üben, Du kannst auch im Gehen rechts ein- und links ausatmen. Du kannst sogar lernen, das zu tun ohne die Hand zu benutzen. Du kannst im Gehen auch gehende Meditation üben und dann gibt es auch so etwas wie Waldyoga, das heißt, Du kannst verschiedene Yogaübungen machen, ohne dass Du die Hände auf den Boden gibst. Es gibt den Waldsonnengruß, ohne dass die Hände auf den Boden gehen und dann kannst Du Dir noch andere Asanas einfallen lassen, die Du eben im Stehen machen kannst, also Stehyoga. Das wäre auch Yoga mit Hund. Und Du könntest sagen, bei einer Deiner Spaziergänge übst Du das so und Hund amüsiert sich allein und beim zweiten Spaziergang bist Du vielleicht besonders mit Hund beschäftigt. Weil es ja auch schön ist, mit Hund zusammen etwas zu machen.


Yoga mit Hunden oder auch Hundeyoga genannt Doga. Dog Yoga wird auch als Doga bezeichnet, eben Hundeyoga oder Yoga mit Hunden. Du kannst Dir auch überlegen, dass Du mit Deinem Hund Yoga üben kannst. Es gibt da auch kleine Ausbildungen, was Du mit Deinem Hund machen kannst. Du kannst Deinem Hund beibringen, sich zu entspannen. Du kannst Deinem Hund beibringen, sich zu dehnen, die Vorwärtsbeuge, die Rückwärtsbeuge, den Drehsitz und das kann alles sehr gut sein für den Hund. Zwar wird man sagen, normalerweise weiß der Hund selbst wie er sich dehnt. Du wirst erleben, wenn der Hund aufwacht, wird er sich erst in verschiedene Richtungen dehnen und rekeln und strecken. Die machen schon was ihnen besonders gut tut aber es gibt auch die Möglichkeit den Hund bewusst sich dehnen zu lassen und mit Yoga sich bewegen zu lassen. Manchmal kann Yoga mit Hund auch passives Yoga sein. Dass Du also selbst die Gelenke des Hundes dehnst und dem Hund hilfst, sich in dieser Dehnung wohlzufühlen. Hundeyoga kann auch heißen, eine Art Dressur des Hundes, so dass der Hund die verschiedenen Yogaübungen selbst üben kann, was ihm gut tut und was vielleicht auch andere beeindrucken kann.
Soweit einige Informationen, einige Anregungen zum Thema Yoga mit Hund oder letztlich als Antwort auf die Frage: Wie geht Yoga mit Hund?

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Karma - was es wirklich bedeutet?

Was bedeutet das Wort „Karma“ und was ist das dahinter stehende Konzept? Karma und Reinkarnation sind umfangreiche Themen, über welche Bücher geschrieben wurden. Das Wort Karma stammt aus dem Sanskrit und bedeutet zunächst einmal „Handlung“, oder „Tat“. Karma stammt aus dem Wortstamm des Verbs „Kri“ was „handeln“ bedeutet. Karma ist aber nicht nur die Handlung, oder die Tat, sondern auch das was zu dieser Handlung führte und auch die Konsequenzen dieser Handlung.

Karma als Schicksal und Aufgabe, das Gesetz des Karma

Wenn wir im heutzutage in einem deutschsprachigen Kontext von Karma sprechen, wird mit dem Begriff meistens Schicksal, Aufgabe und das karmische Gesetz gemeint. Doch was bedeutet das Gesetz des Karma wirklich? Das Gesetz von Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Karma bedeutet, dass alles, was auf dich zukommt zu deinem Wachstum beitragen soll. Was immer passiert hat einen Sinn, Schicksal bedeutet gleichzeitig Chance und Leben ist auch Schule. So kann zum Karma eine gewisse Einstellung entwickelt werden.

Der fünffache Sinn des Lebens

Im Yoga Sutra von Patanjali steht im zweiten Kapitel „das was geschieht ist für den Gesehenen da“, was soviel bedeutet wie, was immer geschieht hat eine Bedeutung für dich. Gerne wird auch vom fünffachen Sinn des Lebens gesprochen. Erstens: du bist hier um spirituell zu wachsen und Karma bedeutet Gelegenheit zu wachsen. Was immer geschieht, soll dir dazu verhelfen, spirituell zu wachsen. Wie aber findet spirituelles Wachstum statt? Hier soll dir Karma Erfahrungen geben, denn durch Erfahrungen wächst du. Karma bietet also Erfahrungen und so kannst du auch erfahren wie es ist, Kopfschmerzen zu haben, ein gebrochenes Bein zu haben, oder verlassen zu werden. Auch, wie es ist, enttäuscht zu werden und wir sind hier, um diese Erfahrungen zu machen. Als drittes sind wir hier, um zu lernen. In dem du etwas Neues lernst, wächst du. Sei also neugierig, lerne bewusst und achtsam und lerne auch zu verstehen. Als viertes sind wir hier um Fähigkeiten und Kräfte zu entfalten. So kommt es manchmal zu karmischen Situationen, die dich aus der Bequemlichkeit herausbringen und dich veranlassen aktiv zu werden und dein Leben aktiv zu gestalten. Karma bedeutet somit auch, dass du dich bemühst, anstrengst und Kräfte entwickelst. Fünftens bedeutet Karma auch die Gelegenheit etwas Gutes zu bewirken. Du bist auf der Welt um Gutes zu tun und deshalb frage dich in jeder Situation, wie du handeln kannst, um möglich vielen Menschen damit Gutes zu tun.

Die Untergesetze des Karmas

Neben dem fünffachen Sinn gibt es auch die fünf Untergesetze des Karmas. An erster Stelle stehen dabei die direkten Naturgesetze, die physikalischen Gesetze. Karma ist auch das Gesetz der Kompensation. „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füge auch keinem anderen zu.“ Mit anderen Worten, der Geist aus dem du etwas tust, kommt nachher zu dir zurück. Willst du bewusst jemanden „reinlegen“ wirst du später auch einmal „reingelegt“ werden. Belügst du jemanden, um daraus eigene Vorteile zu gewinnen, wird irgendwann auch dich jemand anlügen, um daraus einen Vorteil zu ziehen. Tust du hingegen einem anderen etwas Gutes, wird auch dir etwas Gutes getan werden. Karma ist auch das Gesetz vom Handeln im Sinne von „geschicktem Handeln.“ Wenn du willst, dass Menschen freundlich zu dir sind, dann sei selber freundlich und wenn du verstanden werden willst, dann verstehe andere. Aber auch, dass, wenn du Erfolg haben möchtest, du etwas dafür tun musst. Vielleicht gehört dazu, dich mehrere Stunden zu engagieren und geschickt zu handeln. Wenn du gesund sein möchtest, dann lebe gesund. Ernähre dich gesund und verzichte auf Fleisch, Fisch, Alkohol und Tabak. Verzichte auch auf Zucker, Milchprodukte und Fertiggerichte. Iss eine gesunde, vegane Vollwertkost und Speisen, die dir gut tun. Mache Körperübungen wie zum Beispiel Yoga und praktiziere Tiefenentspannung. All dieses sind Aspekte des Karmas in Form eines gesunden Lebensstils. Als Drittes ist Karma auch Gedankenkraft und deine tiefen Wünsche werden sich irgendwann verwirklichen. Vielleicht geschieht das nicht in dem Moment in welchem sie auftreten, aber irgendwann. Daher gehören auch Wünsche und Gedankenkraft zum Karma und Bestellungen beim Universum werden irgendwann ausgeliefert.

Karma als die Gnade Gottes

Karma bedeutet letztlich auch die Gnade Gottes und diese kann auf die anderen Aspekte  Einfluss nehmen und sie modulieren und modifizieren. Was ist die wirkliche Bedeutung von Karma? Karma bedeutet, wirklich ein sinnvolles Leben zu führen, mitfühlend zu leben, engagiert zu leben, das Leben auf den spirituellen Weg auszurichten, die Erleuchtung und die Gottverwirklichung.

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Yoga – was anziehen?

Menschen fragen sich öfters, was sie zum Yoga anziehen sollen. Mein Tipp wäre, ziehe einfach etwas Bequemes an. Also Du brauchst eine Hose und ein Oberteil, die müssen 2 verschiedene Aspekte erfüllen. Erstens sie müssen angenehm sein und sie müssen der Temperatur entsprechen. Angenehm heißt, Du musst Dich bewegen können. Das Oberteil sollte so beschaffen sein, dass Du den Arm nach oben heben kannst und das Du den Arm auch zu Seite geben kannst und dann merkst Du ob Dein Oberteil dafür geeignet ist. Die Hose muss so beschaffen sein, dass Du ein Bein nach vorne geben kannst und das andere nach hinten und dass du auch die Knie auseinander geben kannst und zum Beispiel kniend sitzen kannst, kreuzbeinig sitzen kannst oder wenn Du auf dem Boden liegst, ein Bein zu Dir hinziehen kannst. Dann hast Du ausreichend Flexibilität.

Normalerweise macht man Yoga ohne Schuhe, auch ohne Gymnastikschlappen. Du machst Yoga entweder barfuß oder in Socken. Normalerweise empfehle ich Dir frische Socken mitzunehmen, denn in manchen Zentren wird es nicht gerne gesehen, wenn Menschen barfuß ohne Socken auf Matten des Yogazentrums gehen. Wenn Du Deine eigene Matte hättest, dann kannst Du auch barfuß sein. Dann geht es auch zu beachten, im Yoga kann man auch mal etwas schwitzen und im Yoga liegst Du aber auch längere Zeit, zum Beispiel in der Tiefenentspannung. Gute Yogastudios haben jetzt Decken für die Tiefenentspannung, aber wenn es Winter ist, ist es durchaus gut ein zweiteiliges Oberteil anzuziehen. Das heißt, Du hast vielleicht ein T-Shirt für die dynamischeren Übungen und Du hast vielleicht einen Pullover oder ein langes T-Shirt, das Du über das T-Shirt drüberziehst, wenn diese ruhigeren Übungen gemacht werden.

Grundsätzlich empfehle ich auch eher Baumwolle als Kunststoffkleidung und ich empfehle nach Möglichkeit auch Kleidung nach Ökotexstandard oder aus Biobaumwolle. All das hilft Dir, Dich wohlzufühlen und wenn die Kleidung so ist, dass sie Dich wohlfühlen lässt, weil sie ethisch hergestellt wurde, dann ist das auch noch mal gut. Aber am wichtigsten ist, ziehe Kleidung an, mit der Du Dich wohlfühlst, mit der Du Dich bewegen kannst und Kleidung, die gut für Dich ist, egal ob es dynamischere Übungen gibt, bei denen Du etwas schwitzen könntest. Nicht wie beim Dauerlauf oder so, aber ein bisschen anstrengender können manche Übungen sein und eben auch so, dass falls die Übungen zwischendurch sehr ruhig und entspannt sind.
Noch mehr Informationen und mehr Tipps wie Du mit Yoga beginnst und was Du dafür noch brauchen könntest wenn Du mit Yoga beginnst, findest Du auf www.yoga-vidya.de.

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Yoga – wie fange ich an?

Yoga – wie fange ich an? Das ist eine der Fragen, die mir gestellt wurde. Ich habe in letzter Zeit Fragen gesammelt zum Thema Yoga und eine der Fragen ist: Yoga – wie fange ich an? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste wäre, gehe auf die Yoga Vidya Seite und suche dort nach Yoga Anfänger Video und dann siehst Du dort ein paar Videos und suche Dir eins davon aus, was irgendwie schön aussieht und dann fange an. Geht ganz schnell. Du könntest in 10 Minuten anfangen mit Yoga. Du könntest jetzt schnell auf unsere Internetseite gehen, suche nach Yoga Video Anfänger und so hast Du gleich ein Video und kannst anfangen. Wenn Du etwas systematischer anfangen willst, bei Dir zu Hause, dann nimm den 10-wöchigen Yoga Vidya Anfängerkurs. Dort kannst Du 10 Wochen Yoga lernen. Jede Woche gibt es ein Kursvideo, wo die Übungen erklärt werden, etwas theoretischer Hintergrund, ein paar Tipps und dann natürlich die Praxissitzung. Und dann gibt es für jede Woche eine längere Praxissitzung von 20 – 60 Minuten und eine kürzere von 5 – 15 Minuten. So kannst Du auswählen, ob Du jeden Tag kürzer oder länger praktizieren kannst. Geht alles bei Dir zu Hause.


Yoga – wie fange ich an in einem Yogakurs? Natürlich, besser als bei dir zu Hause ist es, in einer Yogagruppe zu sein. Zum einen ist es schön mit anderen Menschen zu üben, das motiviert Dich auch, und eine gute Yogalehrerin, ein guter Yogalehrer geht auf Dich ein und schaut auch, ob Du alles gut und richtig machst. Insofern, wenn irgend möglich, fang mit einem Yogakurs an. Inzwischen gibt es das ja praktisch in jeder Stadt und auch in vielen Dörfern. Schaue einfach auf unsere Internetseite www.yoga-vidya.de und suche nach Yogalehrerverzeichnis oder gib einfach Deinen Ort ein und gib Yoga ein und vielleicht Deine Postleitzahl und dann wirst Du auch zu Yogalehrern kommen in Deiner Umgebung, die auch Anfängerkurse anbieten.


Yoga – wie fange ich an mit einem Seminar? Eine Möglichkeit ist natürlich auch, Du fängst komprimiert an. Vielleicht kannst Du nicht regelmäßig zu einer festen Zeit pro Woche kommen oder es dauert Dir zu lange, dann komme einfach zu einem Yoga und Meditation Einführungsseminar. Bei Yoga Vidya haben wir an jedem Wochenende ein Yoga und Meditation Einführungsseminar, wo du Yoga und Meditation gründlich lernst, wo Du außerdem theoretische Hintergründe hast und in einer wunderschönen Umgebung bist mit gesundem und tollem Essen. So hast Du alles was Du brauchst, um Dich nach einem Wochenende toll zu fühlen und auch Yoga selbstständig zu üben. Und eventuell dazu dann auch unsere Internetvideos zu nutzen. Oder vielleicht offene Stunden zu besuchen in einem Yogacenter, Fitnessstudio usw…Wenn Du mehr Zeit hast als ein Wochenende, dann mach vielleicht eine 5-tägige Ferienwoche. Die haben wir auch in allen 4 Yoga Vidya Yogahäusern, also im Allgäu, an der Nordsee, im Westerwald und in Bad Meinberg. Und so kannst Du in 5 Tagen tief eintauchen und toll regenerieren. Unsere Teilnehmer berichten immer in diesen 5 Tagen entspannen sie sich besser, laden sich besser auf als in einem 2-wöchigen Strandurlaub. Und Du hast alles was Du später brauchst um Yoga usw… zu üben.


Yoga – wie fang ich an? Also 3 Möglichkeiten, Video im Internet oder auch mit einem Yogakurs in einem Yogacenter oder Fitness-Studio oder in einer Volkshochschule oder eben auch mit einem Wochenendseminar oder mit einer Yogaferienwoche.
Was ich noch nicht erwähnt habe, sind Yogabücher. Es gibt auch viele Menschen, die sich mit Yogabüchern Yoga beigebracht haben, muss ich zugeben, so habe ich ursprünglich angefangen. Habe dann aber festgestellt, ein echter Yogakurs macht schon sehr viel mehr mit einem. Willst Du jetzt anfangen, na dann los…Gehe auf unsere Internetseite und suche nach einem Yogalehrer oder nach Internetvideos oder melde Dich an zu einem Einführungswochenende oder einer Yogaferienwoche. Vielleicht sehen wir uns dann ja bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

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Bis wann können Schwangere Yoga üben?

Bis wann können Schwangere Yoga üben? Bis wann ist es gut Yoga zu üben, wenn Du schwanger bist? Oder wenn Du Yogalehrer/Yogalehrerin bist und Teilnehmer in Deinem Yogakurs hast, die schwanger sind, bis wann können sie am Kurs teilnehmen?
Wie lange Schwangere Yoga üben können, hängt erstens von der Frau ab und zweitens hängt es von der Art des Yoga ab. Grundsätzlich, Yoga ist ja ein weites Gebiet. Zum Yoga gehört auch Meditation und Tiefenentspannung, zum Yoga gehört auch ein freundlicher Umgang mit sich und mit anderen und dazu gehört auch tiefe Atmung. Diese Art von Yoga können Schwangere bis zur Geburt üben. Andere Arten von Yoga hängen von der Frau ab. Also ich kenne einige Frauen, die Kopfstand und Skorpion geübt haben, sogar noch an dem Tag wo sie am Abend ihr Kind zur Welt gebracht haben. Und ich kenne schwangere Frauen, die gemerkt haben, so ein paar Wochen vor der Geburt will ihr Körper eher Ruhe und sie üben dann nur noch sanfte Dehnübungen.

Also grundsätzlich, Schwangere können Yoga bis zuletzt üben aber sie sollten auf ihren Körper hören, um festzustellen, welche Yogaübungen für sie am besten sind. Wenn Du in einem Schwangeren Yogakurs bist, wird Deine Kursleiterin wissen, welche Übungen Du bis zum Schluss machen kannst. Sie wird Dir ein paar Tipps geben und mit Dir sprechen und so wirst Du wissen, welche Übungen Du bis zur Geburt machen kannst. Wenn Du jetzt bei keiner Yogalehrerin bist und für Dich alleine übst, dann würde ich Dir empfehlen, gehe mal auf unsere Internetseite und suche Yoga für Schwangere Video und dann siehst Du dort welche Übungen für Schwangere es gibt. Auf unseren Internetseiten gibt es auch eine Übungsreihe für Schwangere und es gibt auch einen mehrwöchigen Schwangeren Yogakurs, so dass Du sehen kannst, welche Übungen Du wann machen kannst. Und dort findest Du auch mehr Informationen darüber, welche Übungen zum Beispiel im ersten Drittel der Schwangerschaft besonders gut sind, bei welchen Du etwas vorsichtiger sein solltest, welche Übungen du im zweiten Drittel der Schwangerschaft üben kannst und welche im dritten Drittel. Aber im Grunde genommen, Yoga für Schwangere geht bis ganz zum Schluss. Vielleicht magst Du Dir auch die Frage stellen, bis wann kann ich denn als Schwangere in einem Schwangeren Yogakurs beginnen? Da fragst Du am besten das betreffende Yogazentrum, die betreffende Yogalehrerin, denn es gibt verschiedene Weisen einen Schwangeren Yogakurs zu konzipieren. Es gibt manche Yogakurse, die es ermöglichen auch noch im 9ten Monat einzusteigen. Und es gibt andere die sagen, fange im zweiten Drittel an und dann weißt Du die Übungen für’s dritte Drittel. Also wenn Du wissen willst ob es in Deinem Schwangeren Yogakurs, den Du machen willst, möglich ist noch spät einzusteigen, ruf einfach an oder schicke eine E-mail.

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Die Frage, ob Mantras missbraucht werden können und was die daraus resultierenden Konsequenzen sind, ist abhängig vom Mantra. Bei Yoga Vidya werden hauptsächlich die sogenannten Moksha Mantras verwendet, welche nicht missbraucht werden können, da man sich direkt an Gott wenden. Diese Mantras sind Verehrungsformen von Gott. „Om Namah Shivaya“ ist eine Ehrerbietung an Shiva und Shiva bedeutet der Liebevolle und der Gütige.

Ehrerbietungen an göttliche Liebe und Güte können nicht missbraucht werden.

Mantras, mit denen die göttliche Liebe und Ehrerbietung ausgedrückt wird, können nicht missbraucht werden. Es gibt zum Beispiel auch das Mantra „Om Aim Saraswatye Namaha“, zur Ehrerbietung an die Göttin, die in der Essenz von allem wohnt (Sara = Essenz; swati = die, die wohnt). Moksha Mantras können nicht missbraucht werden und haben nur positive Konsequenzen.

Andere Mantras rufen Kraft in neutralem Sinn

Es gibt auch andere Mantras, die Kraft im neutralen Sinne anrufen und auf verschiedene Weise genutzt werden können. Dazu gehört auch das Navarna Shakti Mantra „Om Aim Hrim Klim Chamundaye Vicche Namaha“. Dabei geht es um eine Shakti, eine Energie, die auch dazu benutzt werden könnte, egoistische Wünsche zu erfüllen. Auch das Kali Mantra könnte benutzt werden, um jemanden zu schaden und darüber hinaus gibt es auch bestimmte andere Mantras, die dafür verwendet werden können, um anderen Schaden zuzufügen.

Die Konsequenzen und negatives Karma

Wenn ein Mantra missbraucht wird, um andere zu Schaden, kommt alles wie ein Bumerang auf einen zurück. Vielleicht kann die Wirkung zunächst in positiver Weise gespürt werden, dann aber kommt sie in negativer Weise zurück zu ihrem Aussender. In den indischen Schriften wie den Puranas und die Ramayana Mahabharata sind voll von Geschichten von Menschen die zunächst spirituelle Aspiranten waren, dann Mantras missbraucht haben und so zu „Azuras“, zu Dämonen wurden. Dämonen werden letztendlich vernichtet, notfalls muss sich Gott dazu selber inkarnieren. Anderen zu schaden wird immer negatives Karma mit sich bringen.

Mantras für egoistische Zwecke

Es gibt auch Mantras für egoistische Zwecke, beispielsweise dass Kubera Mantra um Reichtum zu erlangen, oder das Karmadeva Mantra um eine Frau oder einen Mann für einen gefügsam zu machen und einen Liebespartner zu bekommen. Es gibt auch andere Mantras für die Erfüllung von Wünschen sowie Mantras um Siddhis zu erlangen. Es gibt Mantras mit denen andere beeinflusst werden können und es gibt auch Mantras für Erfolg. Werden diese Mantras mit Ego verbunden, gilt, dass sie zunächst den gewünschten Erfolg bescheren, danach aber alles verloren wird. Wiederholst du aber ein Mantra und wendest dich an Gott und verehrst Gott mit der Bitte, „wenn möglich gib mir (…), aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“. So kannst du dich mit dem Lakshmi Mantra auch an die göttliche Mutter wenden, um sie zu bitten, dir die Mittel zu geben, die du benötigst, um anderen Gutes zu tun. Aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe… Missbrauche keine Mantras, sondern nutze sie, um Positives zu bewirken.

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Ist vegane Ernährung teuer?

Ist vegane Ernährung teuer und muss mehr Geld ausgegeben werden, um vegan zu leben? Kann man es sich überhaupt leisten, sich vegan zu ernähren? Die Antwort ist „Nein“, vegane Ernährung ist nicht teuer und kann sogar günstiger sein, als konventionelle Ernährung mit Fleisch- und tierischen Produkten. Natürlich ist es möglich, sich auch teuer vegan zu ernähren, da es auch möglich ist, sich als Fleischesser teuer zu ernähren.

Worum geht es bei der veganen Ernährung?

Bei einer veganen Ernährung wird auf Fleisch, Milchprodukte und Eier verzichtet. Und bei vielen Menschen sind die Kosten für Fleisch und Milchprodukte ein wesentlicher Bestandteil des Budgets. Eine vegane Ernährung besteht aus Hülsenfrüchten, Gemüse und Salaten, Obst und Vollkornprodukten, einer gewissen Menge von Nüssen und Saaten sowie kalt gepresster Öle. Hülsenfrüchte sind vergleichsweise sehr günstig. Linsen, Erbsen, Bohnen und auch Tofu muss nicht unbedingt teuer sein. Natürlich sollten Bio-Produkte bevorzugt werden und Bio ist in der Regel etwas teurer als konventionelle Produkte. Wenn das Budget aber nicht erlaubt, so muss nicht unbedingt in Bio Qualität gekauft werden und auch im Supermarkt gibt es zahlreiche Hülsenfrüchte, die nicht teuer sind. Auch Vollkorngetreide und Hirse müssen nicht teuer sein. Zusätzlich gibt es weitere, gute Alternativen wie Buchweizen sowie das vitamin- und mineralstoffreiche Quinoa, welche es relativ günstig zu kaufen gibt. Auch wenn Vollkornnudeln geringfügig teurer sind als Nudeln aus Weißmehl, so ist der Unterschied nicht sehr groß. Und da eine Ernährung die aus Hülsenfrüchten und Getreide besteht insgesamt günstiger ist, kann diese auch in Bio-Qualität konsumiert werden. Pro Mahlzeit werden auch nicht so viel Hülsenfrüchte und Vollwertkost gebraucht. Wird für ein Pfund Vollkornnudeln, ein Preis zwischen ein bis drei Euro gerechnet, so kann die Mahlzeit pro Person durchaus günstig sein kann.

Vegane Ernährung kann auch günstiger sein

Natürlich ist das vom individuellen Verbrauch abhängig aber auch Vollkornbrötchen sind nicht viel teurer als Brötchen aus Weißmehl, machen dafür aber schneller satt und haben mehr Nährstoffe. Auch bei Obst stehen verschiedene Sorten zur Auswahl, welche je nach Saison auch unterschiedlich teuer sind und somit kann das saisonal günstigere Obst gewählt werden. Das Gleiche gilt auch für Gemüsesorten und Salate, welche je nach Jahreszeit teurer oder günstiger sein können. Somit kann die vegane Ernährung günstiger sein, als eine Ernährung mit Fleisch. Keimlinge können auch selber gezogen werden, wie zum Beispiel aus Linsen die gekeimt werden können oder auch Weizen. Es gibt auch günstige Keimsaaten und auch bei Nüssen gibt es preiswerte Sorten. Kaltgepresste Öle sind zwar etwas teurer, dafür kann aber etwas weniger konsumiert werden, was den Geldbeutel weniger strapaziert. Somit ist eine preiswerte vegane Ernährung nicht nur möglich, sondern sie kann auch günstiger sein, als eine Ernährung mit Fleisch und anderen tierischen Produkten.

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Warum vegetarisch leben?

Warum soll man vegetarisch leben?
Man könnte sagen es gibt 4 oder sogar 5 Hauptgründe für das vegetarische Leben.
Der erste ist der Tierschutz, der zweite ist die Gesundheit, der dritte ist die psychische Gesundheit, viertens Natur und fünftens Ökologie. Also fünf Gründe warum es gut ist, vegetarisch zu leben.

Tierschutz und Achtung, Respekt vor dem Leben.
Tiere sind intelligente Wesen, fühlende, mitfühlende, schmerzempfindende Wesen. Gerade die Tiere die der Mensch gerne isst sind soziale Wesen, die sehr friedfertig sind. Deshalb ist es überhaupt möglich sie einzusperren. Gerade Kühe, Schweine, Schafe, Lämmer und Hühner sind sehr freundliche Tiere die sehr viel Vertrauen haben. Diese quält man, pfercht sie zusammen und bringt sie zum Schlachter wo sie sehen wie andere Artgenossen umgebracht, um schließlich selbst auch umgebracht zu werden, sie anschließend zu zerlegen um dann ihr Fleisch zu essen. So viel Leid könnte verhindert werde, und wenn du leid mindern willst auf dieser Welt, Vegetarier zu werden ist eine der wichtigsten Entscheidungen die du treffen kannst.

Zweiter Grund warum es wichtig ist vegetarisch zu leben: Gesundheit.
Inzwischen gibt es so viele Studien die zeigen, dass Vegetarier gesünder  leben als Fleischesser. An manchen vergleichenden Metastudien leben Vegetarier 6-10 Jahre länger als ähnlich lebende Fleischesser. Wenn du statt der Menge Fleisch die du normal isst, gar nichts isst, ist das auch sehr gut für deine Gesundheit. Es ist paradox, Menschen töten Tiere um im Nachhinein selbst zu leiden. Es ist vollkommen überflüssig. Heutzutage braucht kein Mensch, zumindest in den westlichen Kulturen, kein Fleisch zu essen. Es gibt alles was du brauchst in vegetarischer Form, und das ist meistens sogar günstiger.

Dritter Grund fürs vegetarische Leben ist die Psyche.
Man weiß das Menschen, die vegetarisch leben, seltener psychische Probleme haben als Fleischesser. In der fleischlichen Nahrung sind Hormone drin, zum einen, weil Tiere mit Hormonen behandelt werden, oder auch weil die Tiere Angst haben, bevor sie getötet werden, vielleicht gibt es noch andere Gründe. Jedenfalls kenne ich eine Menge Menschen die gemerkt habe wie viel glücklicher sie sind, wenn Sie auf Fleisch verzichtet haben. Im Yoga wird gesagt Fleisch ist Tamasig, es macht den Mensch niedergeschlagen, unruhig und ängstlich. Die Angst der Tiere getötet zu werden, ist irgendwo in dem Fleisch drin, was du isst, deshalb solltest du kein Fleisch essen, dann geht es auch dir besser.

Ein vierter Grund sind gewisse natürliche Instinkte.
Der Mensch ist nicht dafür geschaffen Fleisch zu essen, wenn du eine Kuh siehst, die dich freundlich anschaut, dann ist nicht deine erster Instinkt, auf sie zu zu rennen ihr in die Kehle hineinzubeißen und ihr das Leder vom Körper runterzureißen und dann das Blut zu saugen. Dein erster Impuls wenn du eine Kuh siehst ist streicheln. Und wenn du ein Schwein siehst dann ist auch nicht dein erster Impuls es umzubringen, sondern du wirst sagen: wie süß. Und wenn du ein Huhn siehst, dass auf dich vertrauensvoll zu rennt, willst du es vielleicht streicheln. Du hast nicht das Bedürfnis hinzulaufen und die Gurgel umzudrehen, die Federn rauszureißen usw. Das ist alles gegen die Instinkte.
Der natürliche Instinkt des Menschen im Umgang mit Tieren, wenn er sie nicht gerade bedroht fühlt, ist Kontakt aufnehmen, streicheln, sich freuen. Fleisch essen ist wider die Natur des Menschen.

Fünfter Grund warum vegetarisch Leben ist die Ökologie.
Ein ganz großer Teil der Klimagase, die die Klimakatastrophe eventuell hervorrufen werden, ist durch die Massentierhaltung. Außerdem haben wir einen beschränkten Planeten, der nur eine beschränkte Anbaufläche hat. Man braucht 4-12 mal so viel Anbaufläche um Menschen über Fleischernährung zu ernähren, und genügend mit Kalorien und Eiweiß zu versorgen, als wenn man diese Anbaufläche nutzen würde für pflanzliche Nahrung. Die meisten Tiere die gegessen werden, werden ja durch Weizen, Mais, Soja usw ernährt. Die Tiere werden größtenteils nicht auf einer Weide versorgt, wo Landbau vielleicht nicht möglich wäre, sondern Sie leben in Ställen und bekommen dann hauptsächlich Getreide und Hülsenfrüchte die woanders angebaut wurden. Dafür werden Wälder gerodet, es werden Moore trockengelegt, Wüsten werden künstlich bewässert, alles damit Fleisch entstehen kann. In manchen Gegenden der Welt Urwälder und tropische Regenwälder gerodet, um nachher 1 oder 2 Saisons Rinderherden drüber laufen zu lassen bis sie anschließend dieses Land unfruchtbar gemacht haben. Für die Gesundheit des Planeten Erde wäre es wichtig, dass Menschen Vegetarier und noch besser vegan werden.

In diesem Sinne, warum vegetarisch Leben?
Tierschutz, Leid vermindern, Gesundheit, psychisches Wohlbefinden, deinen eigenen Naturinstinkten folgen und die Ökologie des Planet Erde. Deine Kinder und die Kindeskinder werde es dir danken.
Es gibt eigentlich keinen rationalen Grund nicht vegetarisch zu leben. Mein Tipp: Lebe vegetarisch und versuche auch andere freundlich davon zu überzeugen.

Mehr Information über vegetarischen Leben auf unserer Internetseite www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben

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Was bewirkt Pranayama?

Pranayama sind Atemübungen im Yoga und sie sind Übungen um das Prana, die Lebensenergien, zu erhöhen.
Pranayama wirkt auf verschiedenen Ebenen. Pranayama wirkt körperlich. Pranayama wirkt energetisch, geistig und spirituell.
Was bewirkt Pranayama körperlich?
Pranayama sind Atemübungen, die daraus bestehen einzuatmen, auszuatmen und die Luft anzuhalten. Es gibt verschiedene Formen von Pranayama. Insgesamt ist Pranayama ein Training für das Atmungssystem.
So bewirkt Pranayama zunächst einmal die Gesundheit des Atmungssystems. Wer Pranayama übt verstärkt sein Lungenvolumen, entwickelt eine bessere Atmung, die Effizienz der Alveolen wird verbessert und auch die innere Atmung wird verbessert und auch die Aufnahme von Sauerstoff in den Zellen und letztlich der Gasaustausch in den Kapillargefäßen und den Alveolen.
Pranayama bewirkt eine Verbesserung des Atmungssystems. Dazu gibt es auch gute Studien, die zeigen, wer Pranayama übt, leidet weniger unter Asthma und sogar COPD. Die chronischen Atmungsprobleme werden durch Pranayama gemildert und ihnen wird vorgebeugt, wenn man regelmäßig Pranayama übt.
Pranayama hat auch eine Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Pranayama hilft insbesondere der Blutdrucksteuerung. Wer regelmäßig Pranayama macht, tut auch etwas für die Gesundheit seines Blutdrucks.
Es gibt auch einige Studien, die zeigen, dass Pranayama hilfreich ist gegen die chronische Herzinsuffizienz. Wer Pranayama übt, hat also auch ein besseres Herz. Pranayama ist also sehr gut für das Herz-Kreislauf-System und das Lungensystem.


Was bewirkt Pranayama noch?
Auf einer energetischen Ebene bewirkt Pranayama noch mehr Energie. Yogis sprechen von Lebensenergie, subtiler Lebensenergie. Die Lebensenergie fließt in den Nadis, den Energiekanälen. Sie wird aufgespeichert und wirkt über die Chakras, die Energiezentren.
Pranayama erhöht die Lebensenergie. Pranayama beseitigt Blockaden in den Nadis, den Energiekanälen.
Pranayama aktiviert die Chakren.
Wenn du Pranayama übst, hast du das Gefühl von mehr Energie. Jemand, der Pranayama übt, hat strahlende Augen, eine strahlende Ausstrahlung, seine Worte und Gedanken haben mehr Power. Wer Pranayama übt, fühlt sich mehr in seiner Kraft.


Was bewirkt Pranayama geistig?
Pranayama hilft, den Geist klar zu machen und mehr Freude zu empfinden und mehr Konzentration zu haben. Patanjali sagt im Yoga Sutra, dass Pranayama gegen die Unruhe des Geistes hilft, gegen Depressivität und diverse Erkrankungen.
Wenn du zum Beispiel einen Mangel an Energie hast, eine Niedergeschlagenheit, eine Depressivität übe Pranayama. Es ist nicht anstrengend und gibt dir relativ schnell das Gefühl von neuer Energie.
Ich kenne einige Psychotherapeuten/innen, die sagen, dass seitdem sie Pranayama in die Behandlung von Depressiven eingebaut haben, haben sie sehr viel mehr Erfolg. Wenn Depressive erstmal mehr Energie haben, dann kann man auch besser Psychotherapie mit ihnen machen.
Pranayama hilft auch gegen Unruhe und Ängste. Der Atem hängt eng zusammen mit dem Geist. Ist der Geist zum Beispiel unruhig und ängstlich, dann ist die Atmung flach und unruhig. Lernt der Mensch seine Atmung wieder tief zu machen und ruhig, dann wird auch der Geist ruhiger.
So gibt es auch einige Atemübungen im Alltag, die gegen innere Unruhe helfen, Übungen, die dem Einzelnen im Alltag mehr Freude und Energie geben. Und es gibt Atemübungen, die auch geeignet sind gegen Panikattacken. Wenn du im Alltag 10-15 Minuten Pranayama machst, dann ist auch dein Geist klarer.
Patanjali erwähnt im Yoga Sutra auch, dass Atemübungen einen zur Konzentration befähigen. Wem es schwer fällt den Geist zu konzentrieren, der sollte mehr Pranayama üben, mehr Atemübungen. Dann wird der Geist zur Konzentration befähigt.
Schließlich ist Pranayama auch etwas, was einen Zugang zu spirituellen Erfahrungen gibt. Nicht umsonst sagt auch Patanjali, dass Atemübungen, Pranayama den Schleier lüftet, der das Licht bedeckt. Wenn du Pranayama übst, dann hast du plötzlich die Erfahrung von Licht, von einer Verbindung zu einer höheren Wirklichkeit.


Was bewirkt Pranayama?
Viel Gutes, körperliche Gesundheit, mehr Energie, einen klareren Geist, gesünderen Geist und die Befähigung zu tieferen spirituellen Erfahrungen. Mit anderen Worten: Übe Pranayama und es geht dir viel besser!
Wenn du Pranayama lernen willst, bist du bei Yoga Vidya genau richtig, denn wir sind Spezialisten auf dem Gebiet von Pranayama. Du könntest Yoga Kurse besuchen in einem der Yoga Vidya Stadtzentren. Wir haben kostenlose Videos zu Pranayama auf unseren Internetseiten und in unseren Ashrams, den Seminarhäusern, haben wir ein sehr intensives und tiefes Wissen über Pranayama. Gehe auf www.yoga-vidya.de Dort findest du ein Suchfeld, wo du als Stichwort z.B. „Pranayama Seminare“ eingeben kannst.

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Warum Vegan leben?

Warum soll man Vegan leben? Die Frage ist bewusst so formuliert. Denn Vegan leben heißt nicht nur keine tierischen Produkte zu essen, sondern gänzlich auf tierische Produkte zu verzichten. Dazu gehören auch Kleidung aus Leder, Bienenwachskerzen usw. Warum sollte man das machen?

Der erste und für mich wichtigste Grund ist, Respekt vor dem Leben, also Ahimsa leben das heißt keinen Lebewesen leiden zufügen, man könnte auch sagen so wenig Leiden wie möglich zufügen.
Der zweite Grund ist Gesundheit, dritter Grund ist Ökologie und der vierte Grund ist spirituelle Entwicklung.

Warum vegan leben? Tierschutz und Ehrfurcht vor dem Leben.
Tiere haben Bewusstsein, sie haben Emotionen und Gefühle, dies wird heute im Zug des Fortschritts der Biologie immer klarer. Tiere haben ein Sozialverhalten, sie empfinden Schmerzen und Mitgefühl, deshalb sollte man Tieren kein Leid zufügen. Das größte Leid was man Tieren zufügen kann ist es, sie in Gefangenschaft zu halten, zu quälen, und schließlich zu töten, um sie zu essen. Es gibt keine Notwendigkeit, Tiere zu essen, man kann mit pflanzlicher Nahrung alles haben. Vegan leben heißt, Respekt haben vor den Tieren. Kühe sind sehr sanfte und mitfühlende Geschöpfe, sie haben sehr große Familienbeziehung. Man sollte auch keine Milchprodukte zu sich nehmen, da man dadurch großes Leid schafft. Damit Menschen hygienisch Milch haben können muss die Kuh vom Kalb im Moment der Geburt getrennt werden. Wenn du aber sehen würdest wie liebevoll Mutter und Kind bei den Kühen umgehen und wie tief ihre Verbindung ist, dann wirst du es nicht übers Herz bringen, Mutter und Kind zu trennen nur um die Milch zu essen. Milch erzeugt somit notwendigerweise Leid, da Kind von der Mutter getrennt wird. Die nächsten Tage nach der Trennung schreit das Kalb nach der Mutter und die Mutter schreit nach dem Kalb, das ist herzerweichend und sehr schlimm wenn du das mal hören würdest. Außerdem hat eine Kuh eine natürliche Lebenserwartung von 30 Jahren, sie gibt aber nur bis zum Alter von 7 Jahren ausreichend Milch, deshalb wird die Kuh im Alter von 7 Jahren wegen der Milchproduktion getötet.

Also warum Vegan leben?
Damit kein Tier gefangen gehalten, gequält und getötet wird nur damit du was zu essen hast. Auch aus Gesundheitsgründen sollte man Vegan leben. In Eiern, Milch und Fleisch sind eigentlich nur Sachen drin die ungesund sind. Es gibt keinen guten Grund Fleisch zu essen, es gibt sehr viele gesundheitliche Gründe kein Fleisch zu essen. Wenn du sie alle nachschlagen willst geh auf wiki.yoga-vidya.de/Vegan.
Menschen die Vegan leben haben weniger Herzkreislauferkrankungen, leider weniger unter Reuma und Gelenkerkrankungen und Autoimmunerkrankungen wie z.B. Haschimoto-Chronische-Darmentzündung Morbuskron, Asthma, Neurodermitis und viele anderen. Letztendlich gibt es keine Studien die aufzeigen das Veganer ungesünder leben, als Fleischesser, aber es gibt sehr viele Studien die das Gegenteil aufzeigen.

Dritter Grund warum man vegan leben Sollte, ist der Klimaschutz. Anfang November 2017 wurde eine Studie publiziert die aufzeigt, dass überall auf der Welt Bio-Landbau möglich wäre. Es könnten alle Menschen ausreichen Nahrung bekommen, sogar wenn der Planet Erde ein paar Milliarden mehr Menschen hätte, sofern ausreichend Menschen weniger Fleisch essen würden. Letztlich einer der Hauptgründe für eine Klima und Umweltzerstörung ist die Milch und Fleischproduktion. In dem Menschen so viele Tiere in Gefangenschaft halten, sie anschließend töten um sie zu essen oder Milch und Eier zu sich zu nehmen, tragen sie einen großen Teil zu Umweltzerstörung bei.


Man braucht etwa die 4-15 Fache Menge Anbaufläche, um Nahrung zu produzieren aus pflanzlicher Quelle für den Menschen als bei Nahrung aus tierischen Quellen.

Man könnte die gesamte Anbaufläche der Erde auf die Hälfte reduzieren, wenn man bei gleichen Anbaumethoden auf tierische Produkte verzichten würde. Man könnte die gesamte Erdbevölkerung mit Bio-Landbau ernähren ohne das es weniger Menschen geben würde die man ernähren kann, wenn die Menschen auf Milch, Fleisch und Eier verzichten würden.

In diesem Sinne, für die Gesundheit der Erde und für den Klimaschutz müsste man Vegan leben. Kein Wissenschaftler traut sich das so auszusprechen. Sie sagen: Wenn man die Hälfte an tierischen Produkten verbrauchen würde, könnte man die gesamte Weltbevölkerung Bio ernähren. Wenn alle Menschen vegan leben würden, dann gäbe es überhaupt keine Klima Probleme mehr. Wir könnten vollständig auf Fossile Brennstoffe verzichten. Es gäbe noch genug Anbaufläche um Bio-Spritt welcher CO-2 Frei ist.

Der vierte Grund ist Spiritualität. Ich bin Yoga Übender und Yoga Lehrender. Ich hab an meiner eigenen Erfahrung festgestellt, wie sehr sich meine Yoga Praxis vertieft hat, und ich tiefere spirituelle Erfahrungen gemacht habe, seit dem ich Vegan lebe. Wenn du auf Fleisch verzichtest und Yoga übst, wirst du feststellen, dass du viele große Fortschritte auf dem spirituellen Weg machen wirst. Du bist flexibler, leichter und deine Erfahrungen werden klarer und tiefer. Auch für Laktovegetarier hat der Umstieg auf Vegan viele positive Folgen. Meditation fällt dir leichter, Pranayama wirkt intensiver, und es ist leichter Gott zu erfahren.

Das sind 4 gute Gründe Vegan zu leben. Mehr Informationen zu Veganismus auf yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/vegan/

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Warum Vegan leben?

Warum soll man Vegan leben? Die Frage ist bewusst so formuliert. Denn Vegan leben heißt nicht nur keine tierischen Produkte zu essen, sondern gänzlich auf tierische Produkte zu verzichten. Dazu gehören auch Kleidung aus Leder, Bienenwachskerzen usw. Warum sollte man das machen?

Der erste und für mich wichtigste Grund ist, Respekt vor dem Leben, also Ahimsa leben das heißt keinen Lebewesen leiden zufügen, man könnte auch sagen so wenig Leiden wie möglich zufügen.
Der zweite Grund ist Gesundheit, dritter Grund ist Ökologie und der vierte Grund ist spirituelle Entwicklung.

Warum vegan leben? Tierschutz und Ehrfurcht vor dem Leben.
Tiere haben Bewusstsein, sie haben Emotionen und Gefühle, dies wird heute im Zug des Fortschritts der Biologie immer klarer. Tiere haben ein Sozialverhalten, sie empfinden Schmerzen und Mitgefühl, deshalb sollte man Tieren kein Leid zufügen. Das größte Leid was man Tieren zufügen kann ist es, sie in Gefangenschaft zu halten, zu quälen, und schließlich zu töten, um sie zu essen. Es gibt keine Notwendigkeit, Tiere zu essen, man kann mit pflanzlicher Nahrung alles haben. Vegan leben heißt, Respekt haben vor den Tieren. Kühe sind sehr sanfte und mitfühlende Geschöpfe, sie haben sehr große Familienbeziehung. Man sollte auch keine Milchprodukte zu sich nehmen, da man dadurch großes Leid schafft. Damit Menschen hygienisch Milch haben können muss die Kuh vom Kalb im Moment der Geburt getrennt werden. Wenn du aber sehen würdest wie liebevoll Mutter und Kind bei den Kühen umgehen und wie tief ihre Verbindung ist, dann wirst du es nicht übers Herz bringen, Mutter und Kind zu trennen nur um die Milch zu essen. Milch erzeugt somit notwendigerweise Leid, da Kind von der Mutter getrennt wird. Die nächsten Tage nach der Trennung schreit das Kalb nach der Mutter und die Mutter schreit nach dem Kalb, das ist herzerweichend und sehr schlimm wenn du das mal hören würdest. Außerdem hat eine Kuh eine natürliche Lebenserwartung von 30 Jahren, sie gibt aber nur bis zum Alter von 7 Jahren ausreichend Milch, deshalb wird die Kuh im Alter von 7 Jahren wegen der Milchproduktion getötet.

Also warum Vegan leben?
Damit kein Tier gefangen gehalten, gequält und getötet wird nur damit du was zu essen hast. Auch aus Gesundheitsgründen sollte man Vegan leben. In Eiern, Milch und Fleisch sind eigentlich nur Sachen drin die ungesund sind. Es gibt keinen guten Grund Fleisch zu essen, es gibt sehr viele gesundheitliche Gründe kein Fleisch zu essen. Wenn du sie alle nachschlagen willst geh auf wiki.yoga-vidya.de/Vegan.
Menschen die Vegan leben haben weniger Herzkreislauferkrankungen, leider weniger unter Reuma und Gelenkerkrankungen und Autoimmunerkrankungen wie z.B. Haschimoto-Chronische-Darmentzündung Morbuskron, Asthma, Neurodermitis und viele anderen. Letztendlich gibt es keine Studien die aufzeigen das Veganer ungesünder leben, als Fleischesser, aber es gibt sehr viele Studien die das Gegenteil aufzeigen.

Dritter Grund warum man vegan leben Sollte, ist der Klimaschutz. Anfang November 2017 wurde eine Studie publiziert die aufzeigt, dass überall auf der Welt Bio-Landbau möglich wäre. Es könnten alle Menschen ausreichen Nahrung bekommen, sogar wenn der Planet Erde ein paar Milliarden mehr Menschen hätte, sofern ausreichend Menschen weniger Fleisch essen würden. Letztlich einer der Hauptgründe für eine Klima und Umweltzerstörung ist die Milch und Fleischproduktion. In dem Menschen so viele Tiere in Gefangenschaft halten, sie anschließend töten um sie zu essen oder Milch und Eier zu sich zu nehmen, tragen sie einen großen Teil zu Umweltzerstörung bei.


Man braucht etwa die 4-15 Fache Menge Anbaufläche, um Nahrung zu produzieren aus pflanzlicher Quelle für den Menschen als bei Nahrung aus tierischen Quellen.

Man könnte die gesamte Anbaufläche der Erde auf die Hälfte reduzieren, wenn man bei gleichen Anbaumethoden auf tierische Produkte verzichten würde. Man könnte die gesamte Erdbevölkerung mit Bio-Landbau ernähren ohne das es weniger Menschen geben würde die man ernähren kann, wenn die Menschen auf Milch, Fleisch und Eier verzichten würden.

In diesem Sinne, für die Gesundheit der Erde und für den Klimaschutz müsste man Vegan leben. Kein Wissenschaftler traut sich das so auszusprechen. Sie sagen: Wenn man die Hälfte an tierischen Produkten verbrauchen würde, könnte man die gesamte Weltbevölkerung Bio ernähren. Wenn alle Menschen vegan leben würden, dann gäbe es überhaupt keine Klima Probleme mehr. Wir könnten vollständig auf Fossile Brennstoffe verzichten. Es gäbe noch genug Anbaufläche um Bio-Spritt welcher CO-2 Frei ist.

Der vierte Grund ist Spiritualität. Ich bin Yoga Übender und Yoga Lehrender. Ich hab an meiner eigenen Erfahrung festgestellt, wie sehr sich meine Yoga Praxis vertieft hat, und ich tiefere spirituelle Erfahrungen gemacht habe, seit dem ich Vegan lebe. Wenn du auf Fleisch verzichtest und Yoga übst, wirst du feststellen, dass du viele große Fortschritte auf dem spirituellen Weg machen wirst. Du bist flexibler, leichter und deine Erfahrungen werden klarer und tiefer. Auch für Laktovegetarier hat der Umstieg auf Vegan viele positive Folgen. Meditation fällt dir leichter, Pranayama wirkt intensiver, und es ist leichter Gott zu erfahren.

Das sind 4 gute Gründe Vegan zu leben. Mehr Informationen zu Veganismus auf yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/vegan/

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Ja, diese Frage wurde mir gestellt. Es ist Ganesha. Ganesha ist der Hindugott, der mit einem Elefantenkopf dargestellt wird.

Und es gibt viele verschiedene Erklärungen warum Gott Ganesha einen Elefantenkopf hat. Eine der vielen Geschichten ist Shiva und Parvati waren sehr stark in einander verliebt. Shiva der Gott der Zerstörung aber auch der Gott der Meditation, der Gott, der alles los gelassen hat. Und Parvati, Verkörperung der Göttlichen Mutter.

Und die beiden waren so sehr in einander verliebt nach dem sie geheiratet hatten so dass sie immer zärtlich miteinander waren. Und das hat den anderen Göttern nicht gepasst. Und so haben Shiva und Parvati sich dazu entschlossen das sie sich öfters  in Elefanten verwandeln würden und so konnten sie ihrem Liebesspiel gut nachgehen.

Und eines Tages als sie wieder Elefanten waren, kam dann ein Botschafter aus den höheren Welten unter den Engelswesen, den Devas, den Göttern und er sagte wir brauchen euch ganz dringend. Gut und Shiva und Parvati waren gerade eng umschlungen. Aber sie verwandelten sich schnell in Menschen. Und Parvati wurde schwanger. Aber Parvati war schwanger gewesen und in dem Moment wo der Bote kam war gerade das Kind gezeugt worden. Und so entstand daraus Shivas und Parvatis Sohn, eben Ganesha.

Und er hatte den Körper eines Menschen und den Kopf eines Elefanten. Und so gilt Ganesha als Ausdruck von Liebe, von reiner Liebe, wie auch von sinnlicher Liebe und von Göttlicher Liebe.

Gleichzeitig hat er aber auch die Weisheit von Shiva und auch Herzlichkeit von Parvati. Natürlich das Gott Ganesha als Hindugott mit einem Elefantenkopf dargestellt wird hat noch andere Gründe. Der Elefant ist das größte Landsäugetier, mindestens das größte Landsäugetier in Indien. Der Elefant steht für Weisheit. Er steht auch für gutes Gedächtnis und steht auch für Kraft. Wenn ein Elefant durch einen Wald geht lässt er sich von nichts beeindrucken. Er geht einfach durch, räumt notfalls die Bäume aus dem Weg.

So ähnlich wenn wir Gott anrufen dann bitten wir darum das Gott die Hindernisse aus unserem Weg räumt. Wir vertrauen darauf das Gott uns Weisheit gibt und auch das Gott sich immer an uns erinnert.

In diesem Sinne Ganesha ist der Hindugott mit Elefantenkopf und ist vielleicht in ganz Indien ganz besonders beliebt.

In Indien gibt es ja verschiedene Richtungen. Es gibt die Shaivas, die verehren besonders Shiva. Es gibt die Vaishnavas. Die verehren besonders Vishnu, Krishna und Rama. Es gibt die Shaktas. Die verehren besonders die Göttliche Mutter als Shakti, als Devi, als Kali, als Durga, als Tripura, Sundari, Lakshmi oder Sarasvati.

Aber in all diesen Richtungen spielt Ganesha immer eine wichtige Rolle. Es ist sogar so, das in allen Hinduistischen Ritualen als erstes Ganesha angerufen wird.

Er wird darum gebeten alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen und Glück zu geben. Elefanten gelten in Indien auch als Glücksbringer.

Wenn du mehr wissen willst über Ganesha dann gehe auf unsere Internetseite www.yoga-vidya.de und dort findest du noch erheblich mehr über Ganesha und seine Bedeutung.

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Ja, diese Frage wurde mir gestellt. Es ist Ganesha. Ganesha ist der Hindugott, der mit einem Elefantenkopf dargestellt wird.

Und es gibt viele verschiedene Erklärungen warum Gott Ganesha einen Elefantenkopf hat. Eine der vielen Geschichten ist Shiva und Parvati waren sehr stark in einander verliebt. Shiva der Gott der Zerstörung aber auch der Gott der Meditation, der Gott, der alles los gelassen hat. Und Parvati, Verkörperung der Göttlichen Mutter.

Und die beiden waren so sehr in einander verliebt nach dem sie geheiratet hatten so dass sie immer zärtlich miteinander waren. Und das hat den anderen Göttern nicht gepasst. Und so haben Shiva und Parvati sich dazu entschlossen das sie sich öfters  in Elefanten verwandeln würden und so konnten sie ihrem Liebesspiel gut nachgehen.

Und eines Tages als sie wieder Elefanten waren, kam dann ein Botschafter aus den höheren Welten unter den Engelswesen, den Devas, den Göttern und er sagte wir brauchen euch ganz dringend. Gut und Shiva und Parvati waren gerade eng umschlungen. Aber sie verwandelten sich schnell in Menschen. Und Parvati wurde schwanger. Aber Parvati war schwanger gewesen und in dem Moment wo der Bote kam war gerade das Kind gezeugt worden. Und so entstand daraus Shivas und Parvatis Sohn, eben Ganesha.

Und er hatte den Körper eines Menschen und den Kopf eines Elefanten. Und so gilt Ganesha als Ausdruck von Liebe, von reiner Liebe, wie auch von sinnlicher Liebe und von Göttlicher Liebe.

Gleichzeitig hat er aber auch die Weisheit von Shiva und auch Herzlichkeit von Parvati. Natürlich das Gott Ganesha als Hindugott mit einem Elefantenkopf dargestellt wird hat noch andere Gründe. Der Elefant ist das größte Landsäugetier, mindestens das größte Landsäugetier in Indien. Der Elefant steht für Weisheit. Er steht auch für gutes Gedächtnis und steht auch für Kraft. Wenn ein Elefant durch einen Wald geht lässt er sich von nichts beeindrucken. Er geht einfach durch, räumt notfalls die Bäume aus dem Weg.

So ähnlich wenn wir Gott anrufen dann bitten wir darum das Gott die Hindernisse aus unserem Weg räumt. Wir vertrauen darauf das Gott uns Weisheit gibt und auch das Gott sich immer an uns erinnert.

In diesem Sinne Ganesha ist der Hindugott mit Elefantenkopf und ist vielleicht in ganz Indien ganz besonders beliebt.

In Indien gibt es ja verschiedene Richtungen. Es gibt die Shaivas, die verehren besonders Shiva. Es gibt die Vaishnavas. Die verehren besonders Vishnu, Krishna und Rama. Es gibt die Shaktas. Die verehren besonders die Göttliche Mutter als Shakti, als Devi, als Kali, als Durga, als Tripura, Sundari, Lakshmi oder Sarasvati.

Aber in all diesen Richtungen spielt Ganesha immer eine wichtige Rolle. Es ist sogar so, das in allen Hinduistischen Ritualen als erstes Ganesha angerufen wird.

Er wird darum gebeten alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen und Glück zu geben. Elefanten gelten in Indien auch als Glücksbringer.

Wenn du mehr wissen willst über Ganesha dann gehe auf unsere Internetseite www.yoga-vidya.de und dort findest du noch erheblich mehr über Ganesha und seine Bedeutung.

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Die Yoga Diät

Gibt es eine spezielle Yoga Diät? Wie ist die Yoga Ernährung? Kann man mit Yoga auch abnehmen?
Das sind Fragen die an Sukadev gestellt worden, welche er hier beantworten möchte.

Man kann die Frage nach der Yoga Diät auf zwei Weisen interpretieren. Zum einen die Diät im irsprünglichen Sinne, ist eine Ernährungsform so würde man sagen die Yoga-Diät ist die Yoga-Ernährung. Das zweite wäre eine besondere Abnehmtechnik, eine besondere Yoga-Diät zum Abnehmen.

Zum ersten Punkt im Sinne von Yoga-Ernährung sagt Sukadev folgendes.
Was empfehlen Yoga-Meister und Meisterinnen für eine Ernährung?
Die Yoga-Ernährung ist in erster Linie geprägt von Ahimsa (Nicht verletzten), du willst weder dich selbst, noch andere Geschöpfe verletzen. Somit muss die Yoga-Ernährung gesund, und notwendiger Weise vegetarisch sein. Du willst auch deiner Umwelt nicht schaden, somit gilt es darauf zu achten dass man sich umweltfreundlich ernährt. In der heutigen Zeit des Klimawandels, und der Massentierhaltung, sollte jemand, der die Yoga-Ernährung ernst nimm, sich vegan ernähren.
In vielen alten Yoga Schriften werden Milchprodukte gelobt, dies geschah aber zu einer Zeit als die Kuh heilig war, und somit auch nie getötet werden durfte. Deshalb war in Ordnung dass man die Kuh als Haustier und hielt und ein Teil der abgegebenen Milch als Nahrung zu sich nahm, weil die Kuh im Normallfall nur ein Kalb auf die Welt bringt, und genügend Milch für zwei Kälber abgibt.
Dies war im alten Indien aber nur selten der Fall, und es waren nur sehr geringe Mengen an Milch, vielleicht ein viertel Glas pro Haushaltsmitglied, welche dann zu Joghurt verarbeitet wurde.
Unter natürlichen Umständen gibt die Kuh 2-3 Liter Milch am Tag, wovon das Kalb etwa die Hälfte braucht. Die andere Hälfte konnte deshalb in einer großen Indischen Familie von 10 Menschen verbraucht werden.

Heutzutage gibt es für Kühe keine andere Verwendung außer für Fleisch und Milch. Deshalb ist die Milchindustrie notwendigerweise mit der Fleischindustrie, und somit auch mit dem Töten der Kühe verbunden. Des Weiteren müssen die Kälber direkt nach der Geburt, in der Bio-Milch Herstellung einige Tage später, aus hygienischen Gründen von der Mutter getrennt werden. Dies ist eine sehr große Grausamkeit, da die Mutter-Kind Beziehung bei Kühen genauso stark ist wie bei Menschen.
Wenn man also Milchprodukte konsumiert ist man notwendigerweise beteiligt an Grausamkeit.

Daher sollte die Yoga-Ernährung eine vegetarische, und im besten Fall eine vegane sein.

Die Yoga-Ernährung ist aber auch geprägt von Energie. Ziele im Yoga ist es mehr Energie und einen klaren Geist zu haben. Somit besteht die Yoga-Ernährung aus 4 Hauptkategorien und weiteren zusätzlichen Nahrungsprodukten. Man sollte jeden Tag aus jeder der vier Nahrungskategorien etwas zu sich nehmen. Dazu gehören Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Zusätzlich können noch kalt gepresste Öle, Saaten, Nüsse und Gewürze dazu kommen. Wenn man also jeden Tag etwas von den vier Hauptkategorien zu sich nimmt, hat man alles was man braucht. Außerdem sagen die Yogis, man sollte die Nahrung so natürlich wie möglich zu sich nehmen. Also keine Fertiggerichte, keine Dosen- oder Tiefkühlkost, nach Möglichkeit sollte es frisch zubereitete Kost sein. Dies geht relativ zügig, Obst zum Beispiel kann man immer sofort essen ohne es zubereiten zu müssen. Man kann Keimlinge ziehen und diese mitnehmen, oder frisches Gemüse wie Karotten direkt essen. Manche Gemüsearten sind sehr schnell gekocht, das gleiche gilt für viele Getreide Sorten, so kannst du ohne großen Zeitaufwand gesund Nahrung zubereiten.

Frische Nahrung hat am meisten Prana, Yogaenergie, und deshalb kann man sagen dass eine Yoga Diät vor allem aus frischer Nahrung besteht. Darüber hinaus sagt Yoga das man die ungesündesten Dinge wie Fleisch, Fisch, Alkohol, Tabak und Drogen weg lassen sollte, und auch darauf zu achten ist nicht zu viel Zucker einzunehmen. Du solltest einfach drauf achten was dir gut tut. Also nach dem Essen in sich reinspüren und dann wirst du merken ob das, was du isst, sich für dich gut anfühlt, so kannst du am besten deine eigene persönliche Diät zusammenstellen.

Zusammenfassend könnte man sagen, als erstes sollte man alles weglassen was andere Wesen in irgendeiner Art schädigt. Zweitens gilt es die ungesunden Dinge wegzulassen. Drittens auf sich selbst hören und dich deinen Bedürfnissen anpassen.

Im Yoga spricht man auch über Sattvige, Rajasige und Tamasige Ernährung. Im Ayurveda wird über Dosha-Gerechte Ernährung gesprochen. Es gibt also noch deutlich mehr zu beachten.
Auf yoga-vidya.de findest du viele Informationen zum Thema yogische Ernährung.

Yoga Diät zum Abnehmen.
Gibt es im Yoga eine spezielle Abnehmdiät?
Zunächst einmal gilt, wenn du Yoga übst kannst du grundsätzlich gut abnehmen.
Es gibt einige gute Studien die zeigen, das Menschen, die medizinisch adipös waren, das heißt ein Body-Mass-Index über 30 hatten, welche dann anfingen regelmäßig Yoga zu üben, innerhalb von wenigen Monaten 5-6 Kilogramm verlieren und das neue Gewicht halten konnten. Yoga hilft dabei mehr bei sich selbst anzukommen. Oftmals liegt das Übergewicht eines Menschen an dem sogenannten Stress-Essen, und wenn man durch Yoga generell entspannter wird, dann braucht man nicht den Ausgleich durch zusätzliches Essen zu machen. Des Weiteren essen viele Menschen übermäßige Mengen auch aus Frust, und wenn man durch Yoga mehr Lebensfreunde empfindet, dann gibt es immer weniger Gründe für Frust-Essen.

Letztendlich ist die zuvor beschriebene Yoga-Diät an sich auch sehr gesund.
Lässt man Fleisch und Milchprodukte weg, welche viel ungesundes Fett enthalten, ist das schon ein guter Schritt in die richtige Richtung. Dann gilt es nur noch darum, auf Zucker zu verzichten. Wenn man seinen Zuckerkonsum stark einschränkt oder gänzlich darauf verzichtet, dann befolgt man eine sehr gesunde Ernährung. Mit Hilfe des Ayurvedas kann man noch in tiefer in das Thema gesunde Ernährung einsteigen. Dort findet man viele verschiedene Diäten, die unter anderem zum Entgiften gedacht sind. Zum Beispiel gibt es die Kitchery-Ernährung, in welcher du vor allem Reis und Mungbohnen isst. Im Yoga gibt es Fastenkuren, und manchmal werden für beschränkte Zeiten auch Rohkostdiäten empfohlen. In alten indischen Schriften kann man lesen das kranke Menschen früher eine Zeit lang auf Feuer verzichtet, das heißt nur Rohkost gegessen haben, Yoga geübt haben und dadurch wieder gesund geworden sind.
So könntest du aus den Yoga Ernährungsprinzipen eine Diät entwickeln die auch zum Abnehmen geeignet ist. Normalerweise geht es Yogis nicht in erstes Linie darum abzunehmen. Sondern sich gesund zu ernähren und ein gesundes Gewicht zu finden, das einem selbst gegenüber angemessen ist. Am besten geht das, wenn man regelmäßig Yoga übt und sich gesund ernährt.

Mehr information über Yoga Ernährung auf www.yoga-vidya.de dort kannst du suchen nach Yoga Ernährung, Yoga Kochbuch oder nach Rezepten und Videos zu dem Thema.

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Die Yoga Diät

Gibt es eine spezielle Yoga Diät? Wie ist die Yoga Ernährung? Kann man mit Yoga auch abnehmen?
Das sind Fragen die an Sukadev gestellt worden, welche er hier beantworten möchte.

Man kann die Frage nach der Yoga Diät auf zwei Weisen interpretieren. Zum einen die Diät im irsprünglichen Sinne, ist eine Ernährungsform so würde man sagen die Yoga-Diät ist die Yoga-Ernährung. Das zweite wäre eine besondere Abnehmtechnik, eine besondere Yoga-Diät zum Abnehmen.

Zum ersten Punkt im Sinne von Yoga-Ernährung sagt Sukadev folgendes.
Was empfehlen Yoga-Meister und Meisterinnen für eine Ernährung?
Die Yoga-Ernährung ist in erster Linie geprägt von Ahimsa (Nicht verletzten), du willst weder dich selbst, noch andere Geschöpfe verletzen. Somit muss die Yoga-Ernährung gesund, und notwendiger Weise vegetarisch sein. Du willst auch deiner Umwelt nicht schaden, somit gilt es darauf zu achten dass man sich umweltfreundlich ernährt. In der heutigen Zeit des Klimawandels, und der Massentierhaltung, sollte jemand, der die Yoga-Ernährung ernst nimm, sich vegan ernähren.
In vielen alten Yoga Schriften werden Milchprodukte gelobt, dies geschah aber zu einer Zeit als die Kuh heilig war, und somit auch nie getötet werden durfte. Deshalb war in Ordnung dass man die Kuh als Haustier und hielt und ein Teil der abgegebenen Milch als Nahrung zu sich nahm, weil die Kuh im Normallfall nur ein Kalb auf die Welt bringt, und genügend Milch für zwei Kälber abgibt.
Dies war im alten Indien aber nur selten der Fall, und es waren nur sehr geringe Mengen an Milch, vielleicht ein viertel Glas pro Haushaltsmitglied, welche dann zu Joghurt verarbeitet wurde.
Unter natürlichen Umständen gibt die Kuh 2-3 Liter Milch am Tag, wovon das Kalb etwa die Hälfte braucht. Die andere Hälfte konnte deshalb in einer großen Indischen Familie von 10 Menschen verbraucht werden.

Heutzutage gibt es für Kühe keine andere Verwendung außer für Fleisch und Milch. Deshalb ist die Milchindustrie notwendigerweise mit der Fleischindustrie, und somit auch mit dem Töten der Kühe verbunden. Des Weiteren müssen die Kälber direkt nach der Geburt, in der Bio-Milch Herstellung einige Tage später, aus hygienischen Gründen von der Mutter getrennt werden. Dies ist eine sehr große Grausamkeit, da die Mutter-Kind Beziehung bei Kühen genauso stark ist wie bei Menschen.
Wenn man also Milchprodukte konsumiert ist man notwendigerweise beteiligt an Grausamkeit.

Daher sollte die Yoga-Ernährung eine vegetarische, und im besten Fall eine vegane sein.

Die Yoga-Ernährung ist aber auch geprägt von Energie. Ziele im Yoga ist es mehr Energie und einen klaren Geist zu haben. Somit besteht die Yoga-Ernährung aus 4 Hauptkategorien und weiteren zusätzlichen Nahrungsprodukten. Man sollte jeden Tag aus jeder der vier Nahrungskategorien etwas zu sich nehmen. Dazu gehören Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Zusätzlich können noch kalt gepresste Öle, Saaten, Nüsse und Gewürze dazu kommen. Wenn man also jeden Tag etwas von den vier Hauptkategorien zu sich nimmt, hat man alles was man braucht. Außerdem sagen die Yogis, man sollte die Nahrung so natürlich wie möglich zu sich nehmen. Also keine Fertiggerichte, keine Dosen- oder Tiefkühlkost, nach Möglichkeit sollte es frisch zubereitete Kost sein. Dies geht relativ zügig, Obst zum Beispiel kann man immer sofort essen ohne es zubereiten zu müssen. Man kann Keimlinge ziehen und diese mitnehmen, oder frisches Gemüse wie Karotten direkt essen. Manche Gemüsearten sind sehr schnell gekocht, das gleiche gilt für viele Getreide Sorten, so kannst du ohne großen Zeitaufwand gesund Nahrung zubereiten.

Frische Nahrung hat am meisten Prana, Yogaenergie, und deshalb kann man sagen dass eine Yoga Diät vor allem aus frischer Nahrung besteht. Darüber hinaus sagt Yoga das man die ungesündesten Dinge wie Fleisch, Fisch, Alkohol, Tabak und Drogen weg lassen sollte, und auch darauf zu achten ist nicht zu viel Zucker einzunehmen. Du solltest einfach drauf achten was dir gut tut. Also nach dem Essen in sich reinspüren und dann wirst du merken ob das, was du isst, sich für dich gut anfühlt, so kannst du am besten deine eigene persönliche Diät zusammenstellen.

Zusammenfassend könnte man sagen, als erstes sollte man alles weglassen was andere Wesen in irgendeiner Art schädigt. Zweitens gilt es die ungesunden Dinge wegzulassen. Drittens auf sich selbst hören und dich deinen Bedürfnissen anpassen.

Im Yoga spricht man auch über Sattvige, Rajasige und Tamasige Ernährung. Im Ayurveda wird über Dosha-Gerechte Ernährung gesprochen. Es gibt also noch deutlich mehr zu beachten.
Auf yoga-vidya.de findest du viele Informationen zum Thema yogische Ernährung.

Yoga Diät zum Abnehmen.
Gibt es im Yoga eine spezielle Abnehmdiät?
Zunächst einmal gilt, wenn du Yoga übst kannst du grundsätzlich gut abnehmen.
Es gibt einige gute Studien die zeigen, das Menschen, die medizinisch adipös waren, das heißt ein Body-Mass-Index über 30 hatten, welche dann anfingen regelmäßig Yoga zu üben, innerhalb von wenigen Monaten 5-6 Kilogramm verlieren und das neue Gewicht halten konnten. Yoga hilft dabei mehr bei sich selbst anzukommen. Oftmals liegt das Übergewicht eines Menschen an dem sogenannten Stress-Essen, und wenn man durch Yoga generell entspannter wird, dann braucht man nicht den Ausgleich durch zusätzliches Essen zu machen. Des Weiteren essen viele Menschen übermäßige Mengen auch aus Frust, und wenn man durch Yoga mehr Lebensfreunde empfindet, dann gibt es immer weniger Gründe für Frust-Essen.

Letztendlich ist die zuvor beschriebene Yoga-Diät an sich auch sehr gesund.
Lässt man Fleisch und Milchprodukte weg, welche viel ungesundes Fett enthalten, ist das schon ein guter Schritt in die richtige Richtung. Dann gilt es nur noch darum, auf Zucker zu verzichten. Wenn man seinen Zuckerkonsum stark einschränkt oder gänzlich darauf verzichtet, dann befolgt man eine sehr gesunde Ernährung. Mit Hilfe des Ayurvedas kann man noch in tiefer in das Thema gesunde Ernährung einsteigen. Dort findet man viele verschiedene Diäten, die unter anderem zum Entgiften gedacht sind. Zum Beispiel gibt es die Kitchery-Ernährung, in welcher du vor allem Reis und Mungbohnen isst. Im Yoga gibt es Fastenkuren, und manchmal werden für beschränkte Zeiten auch Rohkostdiäten empfohlen. In alten indischen Schriften kann man lesen das kranke Menschen früher eine Zeit lang auf Feuer verzichtet, das heißt nur Rohkost gegessen haben, Yoga geübt haben und dadurch wieder gesund geworden sind.
So könntest du aus den Yoga Ernährungsprinzipen eine Diät entwickeln die auch zum Abnehmen geeignet ist. Normalerweise geht es Yogis nicht in erstes Linie darum abzunehmen. Sondern sich gesund zu ernähren und ein gesundes Gewicht zu finden, das einem selbst gegenüber angemessen ist. Am besten geht das, wenn man regelmäßig Yoga übt und sich gesund ernährt.

Mehr information über Yoga Ernährung auf www.yoga-vidya.de dort kannst du suchen nach Yoga Ernährung, Yoga Kochbuch oder nach Rezepten und Videos zu dem Thema.

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Worum geht es in den Yoga Sutras?

Yoga Sutra ist der Leitfaden des Yoga. Sutra heißt Faden, Yoga ist das spirituelle Übungssystem, bei dem du lernst, Deinen Geist zu beherrschen, zu steuern, um zu Deinem wahren Wesen zu kommen. Man kann sagen, das Yoga Sutra, Leitfaden des Yoga, das ganze Werk wird als Yoga Sutra bezeichnet. Manchmal wird auch jeder einzelne Vers, jeder Algorithmus als Sutra bezeichnet. So kann man sprechen von den Yoga Sutras, also den Versen über Yoga oder man kann sprechen von dem Yoga Sutra, dem Leitfaden des Yoga.
Worum geht es im Yoga Sutra? Im Yoga Sutra geht es sinnigerweise um Yoga und zwar insbesondere um Raja Yoga, den Yoga der Geisteskontrolle. Der Autor des Yoga Sutra heißt Patanjali. Patanjali lebte vermutlich vor zweitausend Jahren (plus-minus drei-vierhundert Jahren) und er wollte die Weisheit über den menschlichen Geist zusammenfassen: Patanjali ist nicht derjenige, der das Raja Yoga System begründet hat, sondern es erst zusammengefasst und systematisiert hat.

Worum geht es im Yoga Sutra? Im Yoga Sutra geht es um den menschlichen Geist. Wie funktioniert der menschliche Geist? Wie funktioniert die menschliche Psyche? Und wie kannst Du die Psyche kontrollieren und steuern. Im Yoga Sutra geht es also darum, Deinen Geist kennen zulernen, es geht darum zu lernen, mit Deinem Geist umzugehen. Es geht darum, Deine geistigen Kräfte und Fähigkeiten zu entwickeln, Konzentrationsfähigkeit zu entwickeln, andere geistige Kräfte zu entwickeln, Klarheit des Geistes zu entwickeln. Es geht dann schließlich darum, Identifikationen, Verhaftungen, Wünsche, Abneigungen zu überwinden, um schließlich den Geist zur vollkommenden Ruhe zu bringen. Patanjali sagt im zweiten Vers des Yoga Sutra: Yoga Ist Das Zur Ruhe Bringen Der Gedanken Im Geist bei vollem Bewusstsein. Dann ruht der Sehende in seinem wahren Wesen. Und damit ist Selbsterkenntnis, Erleuchtung, Aufwachen das wichtigste Thema um das es geht im Yoga Sutra.
Auf unseren Internetseiten finden Du das volle Yoga Sutra in Sanskrit und auf Deutsch. In deutscher Übersetzung, Wort für Wort und verschiedene Kommentare.

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In manchen Yoga Schriften heißt es dass man ein Mantra 108 Mal weiderholen soll, damit es besonders stark wirkt. Die 108 ist eine sehr mystische Zahl, 1^1 x 2^2 x 3^3 ergibt 108. 108 ist auch eine durch 9 teilbare Zahl. Es wird gesagt dass es 108 Upanishaden gibt. Es gibt 108 Namen der verschiedenen Aspekte Gottes, und eine Japa Mala hat 108 Perlen. Üblicherweise wiederholt man ein Mantra 108 Mal oder ein vielfaches von 108.
108 ist eine heilige Zahl und wenn du das Mantra 108 Mal wiederholst, bekommst du eine tiefe innere Befriedigung dass du das Mantra in einer Zahl wiederholt hast die heilig ist. Natürlich ist es nicht unbedingt notwendig dass du das Mantra 108 Mal wiederholst. In früheren Zeiten als es noch keine Uhren gab, war es leichter die Zeitdauer anhand eine Japa Mala zu messen. Heute würden die meisten Menschen sagen es ist gut mindestens 20 Minuten zu meditieren. Falls du mit einer Japa Mala meditierst, dann willst du die Japa Mala auch abschließen, also entweder 108 Wiederholungen oder ein Vielfaches von 108.
Mehr über die Bedeutung der Zahl 108 auf wiki.yoga-vidya.de/108

Dort kannst du noch mehr über die mystische Bedeutung der Zahl 108 nachlesen.

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Ist der Kopfstand gefährlich?

Manche Menschen fragen sich, ob der Kopfstand gefährlich ist. Die Frage kann so beantwortet werden, dass der Kopfstand grundsätzlich nicht gefährlich ist, es aber Menschen gibt, die den Kopfstand nicht praktizieren sollten und andere sollten dabei die Hilfe eines Yogalehrers oder einer Yogalehrerin in Anspruch nehmen.

Mögliche Gefahren

Was könnten theoretisch die Gefahren beim Kopfstand sein? Als erstes gibt es tatsächlich eine Sturzgefahr. Du probierst den Kopfstand und fällst dabei um, was natürlich schmerzhaft sein kann. Deshalb ist es sinnvoll, den Kopfstand im Rahmen einer Yogastunde zu lernen, wenn eine Yogalehrerin oder ein Yogalehrer bei dir steht und verhindert, dass du umfällst. Die Gefahr des Umfallens lässt sich nicht gänzlich ausschließen und vor allem Menschen über 30 sollten den Kopfstand unter Anleitung in einer Yogastunde lernen, oder wie sie den Kopfstand an einer Wand üben können. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, es kann dabei der Hinterkopf zur Wand zeigen, was verhindert, dass du nach hinten überkippst, oder die Stirn kann in einem Abstand von 50 cm bis zu 1 Metern zur Wand zeigen und du krabbelst mit den Füßen die Wand hinauf (Videos zur Anleitung gibt es auf der Webseite von Yoga Vidya: www.yoga-vidya.de). Dieses sollte aber auch von einer Yogalehrerin oder einem Yogalehrer gelernt werden und dann kann der Kopfstand gefahrlos geübt werden. Bei jüngeren Menschen stellt sich die Frage eher nicht, allerdings bedarf alles einer gewissen Übung. Kinder fallen immer wieder hin und stehen auf, ohne sich verletzt zu haben, bei einer Person über 80 Jahren, ist das jedoch etwas anderes und es bedarf mehr Vorsicht.

Kopfstand und Bluthochdruck

Es gab auch eine Zeit in der gesagt wurde, der Kopfstand sei bei Bluthochdruck gefährlich, denn zu viel Blut könnte in den Kopf gelangen und einen Schlaganfall verursachen. Glücklicher Weise scheint es diese Gefahr nicht zu geben, bisher hat kein Mensch beim Kopfstand einen Schlaganfall oder Hirnblutungen bekommen. Die Gefahr einen Schlaganfall im Bett zu erleiden scheint sehr viel größer, als ihn während eines Kopfstandes zu bekommen. Auch beim Treppensteigen und Wandern erscheint die Gefahr für Hirnblutungen im Vergleich zum Kopfstand größer. Natürlich sollte niemand mit unbehandeltem Bluthochdruck praktizieren bzw. ohne ärztliche Rücksprache. Die Erfahrung hat auch gezeigt, dass niemand mit einem hochroten Kopf im Kopfstand steht und es fließt beim Kopfstand weniger Blut in den Kopf als vorher vermutet wurde.

Kopfstand bei Osteoporose

Bei Osteoporose in der Halswirbelsäule ist der Kopfstand tatsächlich gefährlich. Die Empfehlung für Menschen mit Osteoporose ist, den Kopf- und Schulterstand nicht in der regulären Form zu praktizieren. Wenn Osteoporose besteht und unklar ist, ob und wie stark die Halswirbelsäule betroffen ist, sollte ohne ärztliche Rücksprache und Erlaubnis der Kopfstand nicht praktiziert werden.

Kopfstand bei anderen Problemen mit der Halswirbelsäule

Das ist abhängig von den Problemen, beziehungsweise den Beschwerden. Allgemein wird empfohlen bei Arthrose und Bandscheibenvorfällen im Bereich der Halswirbelsäule zunächst keinen Kopfstand zu praktizieren. Als erstes sollte gelernt werden die Halsmuskeln zu entspannen und die Arme sollten gestärkt werden. Die Muskeln können beispielsweise durch den nach unten schauenden Hund und den Ellbogenstand gestärkt werden. Erst nachdem die Armmuskulatur und der Gleichgewichtssinn durch andere Übungen gestärkt wurden, kann mit dem behandelnden Orthopäden, etc. geklärt werden, ob der Zustand der Halswirbelsäule für den Kopfstand geeignet ist. Es gibt sogar Berichte von Menschen deren Hals- Nackenprobleme verschwanden, nachdem sie mit dem Üben des Kopfstandes begonnen haben. Der Kopfstand ist tatsächlich eine Übung durch welche die Halswirbelsäule, die Muskeln und die Gelenke trainiert werden. Das Training der Muskeln und Bandscheiben und der Koordination kann bei bestimmten Problemen im Bereich der Halswirbelsäule sowie Verspannungen im Hals- Nackenbereich sogar hilfreich sein. Aber, es gibt auch Menschen, für die der Kopfstand aufgrund bestehender Probleme nicht geeignet ist und somit sollten die möglichen Vor- und Nachteile stets abgewägt werden.

Der Kopfstand als solches ist also per se nicht gefährlich, aber für manche Menschen wegen bestehender Probleme nicht geeignet. Für diese Menschen gibt es eine Reihe alternativer Übungen, die anstelle des Kopfstand geübt werden können. Es gibt auch spezielle Bänke für den Kopfstand, mit welchen der Kopfstand geübt werden kann, ohne dass die Halswirbelsäule belastet wird. Schultern und Hände werden durch Verwendung dieser Bänke stabilisiert und der Kopf hängt locker nach unten. Manche Menschen finden diese Art den Kopfstand zu praktizieren als besonders angenehm.

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Woher weiß ich was mein Dharma ist?

Woher weiß ich was mein Dharma ist? Dharma heißt Aufgabe. Dharma heißt Pflicht. Dharma heißt Verantwortung. Und ein spiritueller Aspirant will das tun, was seine Aufgabe ist. Als spritueller Aspirant/Aspirantin willst Du nicht tun, was Dir in den Kopf kommt, Du willst nicht tun, was die Gesellschaft erwartet, nicht was Deine Eltern erwarten, nicht das was einfach ist, sondern Du willst herausfinden, was ist mein Dharma, was ist meine Aufgabe.

Und das herauszufinden ist nicht ganz so einfach. Es gab einen alten Schüler namens Arjuna, der einen Lehrer hatte namens Krishna und er hat Krishna gefragt: Was ist mein Dharma? Was ist meine Aufgabe? Woher weiß ich was mein Dharma ist? Und Krishna hat mit der Bhagavad Gita geantwortet. Also man könnte sagen, die Bhagavad Gita ist ein Lehrgespräch zwischen einem Lehrer namens Krishna und einem Schüler namens Arjuna, wo Krishna dem Arjuna Tipps gibt, wie er sein Dharma herausfinden kann. Und so will ich das jetzt nicht in einem stundenlangen Vortrag machen, ich möchte Dir empfehlen, lies einfach die Bhagavad Gita durch. Und auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de findest Du die ganze Bhagavad Gita oder Du kannst dort auch nachschauen unter dem Begriff Dharma.
Ich möchte Dich aber nicht nur vertrösten. Zunächst einmal möchte ich es so machen, wie Krishna es dem Arjuna gesagt hat. Zunächst hat Krishna dem Arjuna geantwortet, als dieser gefragt hat: Woher weiß ich was mein Dharma ist?

Sei Dir bewusst, die Seele ist unsterblich. Und Du bist das unsterbliche Selbst. Letztlich, sei Dir zunächst einmal bewusst: Du bist jetzt schon das unsterbliche Selbst und mache Dir nicht zu viel Gewissensbisse, was Dein Dharma ist. Als zweites sagt Krishna dem Arjuna: Lerne es, verhaftungslos zu handeln. Das, was Du tust, tue es von ganzem Herzen, tue es richtig, tue es gut, tue es mit Geschick, mit Energie und Begeisterung. Aber tue es als Opfer für Gott. Tue es um anderen zu helfen, anderen zu dienen, tue es als Dienst Gottes. Wenn Du nicht überlegst, was will ich, was brauche ich, wie kann ich meinen Wünschen gerecht werden, sondern mehr überlegst: Tatsächlich, was ist mein Dharma? Wenn Du das, was Du tust, Gott darbringst und das als Instrument Gottes tust, erwacht Deine Intuition. Als nächstes lehrt Krishna dem Arjuna Bhakti, Hingabe zu Gott. Er sagt ihm, verehre Gott, erkenne Gott überall und er sagt ihm wenn Du zu Gott betest und wenn Du eine Beziehung zu Gott aufbaust und wenn Du alles was Du tust, Gott widmest, dann erwacht Deine Intuition. Dann wird Gott zu Dir sprechen und du wirst erfahren, was Du tun sollst. Dann spricht Krishna (ich überspringe jetzt natürlich einiges) mit Arjuna über Dharma und Adharma im Sinne von Sura und Asura und er sagt, es gibt ethisches und unethisches. Tue das ethische, tue nicht das unethische. Wenn Du wissen willst was Dein Dharma ist, dann ist es wichtig, dass Du das, was Du tust, an hohen ethischen Idealen misst.

Also, sei Dir bewußt, Ahimsa (nicht verletzen), Satya (Wahrhaftigkeit), Asteya (nicht stehlen), Aparigraha (Unbestechlichkeit), Brahmacharya (Vermeidung sexuellen Fehlverhaltens), das sind die Grundlagen der Ethik. Was auch immer Du tust, verstoße nicht gegen diese Ethik. Dann spricht Krishna über Sattwa, Raja und Tamas. Vermeide Tamas. Handele nicht aus Bequemlichkeit, handele nicht aus Faulheit und Trägheit. Mache nicht das, was am Einfachsten ist. Mache nicht das, was sowieso von selbst geschieht, das wäre tamassig. Aber handele auch nicht aus Rajas heraus, aus Gier, aus Getriebenheit, aus Zorn, aus Ego heraus, um wichtig zu sein. Handele sattwig, aus reinen Motiven heraus. Wenn Du Dir bewusst bist, dass unethische zu vermeiden, das Tamassige und das Rajassige zu vermeiden, dann wird das Gebet erfolgreich sein. Und dann sagt noch Krishna, nutze Deine besonderen Fähigkeiten. Deine Prakreti, Deine Swarupa, Deine Swapawa. Deine besonderen Fähigkeiten, diese setze ein. Und dann sagt er, aber dann schaue auch die karmische Situation an. Letztlich kann man sagen, Swarupa plus Karma ergibt Dharma. Deine Wesensnatur mit Deinen besonderen Fähigkeiten, Deinem besonderen Temperament plus die karmische Situation, in der Du bist, das ergibt Swadharma, Deine Aufgabe.
Vermeide also unethisches, tamassiges und rajassiges. Bete zu Gott, bitte um Führung, dann analysiere, in welcher karmischen Situation bin ich und dann überlege, welche besonderen Fähigkeiten habe ich und dann entscheide Dich.

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