Sukadev Bretzs Beiträge (5193)

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Was Gott über mich denkt

Eine Frage, die ich mal bekommen habe, war: Was Gott über mich denkt. Ein Mensch überlegt: Was denkt Gott denn eigentlich über mich? Eine interessante Frage. Gott ist allgegenwärtig, allmächtig, allwissend. Er wohnt im Innern aller Herzen. Was Gott über mich denkt, das könntest Du Dich fragen. Mein Tipp wäre: Gott denkt über Dich nur positives.

Gott weiß, dass Du im Inneren das Gute willst, dass Du im Inneren Dich bemühst, das Gute zu tun. Gott weiß auch, dass Du darum ringst, das Gute zu tun. Gott weiß auch, dass Du manchmal zu schwach bist, das Gute zu tun. Aber was Gott über Dich denkt ist letztlich positiv.

Gott erkennt Dich, Gott ist für Dich da, Gott kann Dich jederzeit führen. Wenn Du Dich fragst: Was Gott über mich denkt, geh davon aus, er denkt das bestmögliche. Er kennt all Deine Gedanken, er kennt all Deine Motive, aber er versteht sie auch. In diesem Sinne: Gott ist nicht der gestrenge Richter; Gott ist nicht derjenige, der Dich bestrafen will; Gott ist der Gütige; Gott ist derjenige, der Dich zurückführen will zum Ursprung, zu Deinem wahren Wesen.

Was Gott über Dich denkt ist positiv. Er weiß, dass Du tief im Inneren sein Geschöpf bist. Und er weiß, dass Du tief im Inneren wieder zurückkehren willst zu Gott und er weiß, dass es Dir langfristig gelingt. Gott hat Vertrauen in Dich. Gott gibt Dir die Aufgaben, von denen er denkt, dass Du sie bewältigen kannst. Gott gibt Dir die Erfahrungen, von denen er annimmt, dass sie für Dich die richtigen sind zu wachsen. Und Gott lässt Dich dann wissen, was er von Dir will wenn er denkt, dass das jetzt richtig wäre.

Vertraue darauf und in diesem Grundvertrauen, Urvertrauen handle nach bestem Wissen und Gewissen, bete, meditiere, übe spirituelle Praktiken und Du wirst Gott immer häufiger erfahren und sein Wirken spüren.

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Welches Yoga in der Schwangerschaft?

Welches Yoga in der Schwangerschaft?

Das beste Yoga für die Schwangerschaft ist vermutlich Schwangeren Yoga. In den verschiedenen Traditionen gibt es ein spezialisiertes Yoga für Schwangere und so empfehle ich dir: Übe Schwangeren Yoga. Dann hast du alles, was du brauchst.
Klassisches Hatha Yoga ist gut geeignet für Schwangere. Klassisches Hatha Yoga im Yoga Vidya Stil ist besonders gut. Es besteht aus der Anfangsentspannung, Atemübungen, Sonnengruß, statisch-gehaltenen Asanas und der Tiefenentspannung. Und je nachdem in welcher der Phasen der Schwangerschaft du dich befindest gibt es nochmals spezifische Übungen. Wenn du auf unsere Internetseiten gehst www.yoga-vidya.de bekommst du einige Informationen über Schwangeren Yoga. Es gibt dort u.a. einige ganze Videos für Schwangere und es gibt Yoga Reihen. Es gibt zum Beispiel einen mehrwöchigen Yoga Kurs für Schwangere, wo du die Übungen siehst, die du machen kannst. Am besten ist natürlich, du fragst deinen Yogalehrer und deine Yogalehrerin und wenn du ganz neu bist im Yoga, dann suche dir ein Center aus, wo es Schwangeren Yoga gibt oder mache mit einem normalen Anfänger Yoga Kurs Yoga. Mindestens die bei Yoga Vidya ausgebildeten Yogalehrer wissen, wie man das Yoga auch bei Schwangeren anpassen kann und da geht auch ein normaler Anfängerkurs.

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Was bedeutet Wille? - Was heißt Wille?

Es gibt verschiedene Ableitungen für das Wort Wille. Wille hat etwas mit „Wollen“ zu tun und wenn etwas gewollt wird, ist die Kraft für die Umsetzung der Wille.

Wunsch und Wille im Yoga

Im Yoga wird zwischen Wunsch und Wille unterschieden. Ein Wunsch ist dabei etwas, was vom Unterbewusstsein kommt und innere Wünsche sind etwas, was aus einem inneren Gefühl heraus entsteht, wenn etwas gemocht wird.

Wille und Willenskraft

Der Wille hingegen ist etwas, das von der Vernunft kommt und aus etwas „tieferem“ kommt. Der Wille ist die Kraft, mit der du das umsetzt, was du für richtig hältst. Wenn du es für richtig hältst, dich für eine bestimmte Sache zu engagieren, das umsetzt, auch wenn es Widerstände gibt, dann ist das eine Willenskraft.

Wunsch vs. Willenskraft

Im Unterschied dazu handelt es sich nicht um Willenskraft sondern um einen Wunsch, wenn du zum Beispiel in einem Laden etwas siehst und gleich reingehst, um es zu kaufen. Die Willenskraft ist manchmal auch die Kraft, die erforderlich ist, um etwas nicht zu tun, was als Wunsch in deinen Geist kommt. Du hast dich zum Beispiel entschlossen, sparsam sein und für eine Ausbildung, für eine gute Bildung, oder etwas anderes zu sparen. Und dann siehst du im Schaufenster eines Ladens ein schönes Kleidungsstück und kaufst es nicht, dann hast du eine starke Willenskraft. Der Wille ist die Kraft, mit der du das umsetzt, was du für richtig hältst.

Der Wille kann trainiert werden in dem öfters überlegst, „was will ich eigentlich?“ und dann bewusst das umsetzt, was du willst und nicht das, was du magst.

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Was Gott tut

Was tut Gott? Was macht Gott? - Was Gott tut, ist wohlgeraten. Was Gott tut, muss vollkommen sein. Was Gott tut, ist richtig. Aber was tut Gott? Was macht Gott?

Mein Name ist Sukadev und ich komme aus einer Yoga Vedanta Richtung. Wir gehen davon aus, dass es ein unendliches, ewiges Göttliches gibt, Brahman genannt. Dieses göttliche Brahman manifestiert sich in der Welt. Dieses Göttliche manifestiert sich aber auch als der persönliche Gott, zu dem wir eine Beziehung haben können.
Wenn wir den Weg des Bhakti Yoga gehen, den Yoga der Hingabe, gehen wir davon aus, Gott macht alles. Gott ist der Schöpfer, der Halter und der Auflöser. Gott ist derjenige, der uns in diese Welt hineinbringt, und Gott ist derjenige, der uns wieder aus der Welt hinausbringt. Gott schenkt uns große Sachen, Gott nimmt sie uns auch wieder weg.
So manifestiert sich Gott in allem. Und wir gehen davon aus: Was Gott tut, ist gut.

Von einem menschlichen Standpunkt aus ist manchmal die Welt ungerecht. Von einem menschlichen Standpunkt aus gibt es manchmal großes Leiden, das kaum rechtfertigbar ist. Aber wenn du das Ganze übergeordnet siehst ‒ im Yoga zum Beispiel spricht man von Millionen von Inkarnationen der Seele, bis sie wieder endgültig verschmilzt mit Gott ‒, können wir das durchaus annehmen: Was Gott tut, ist richtig. Was Gott tut, ist wohlgeraten.
Wenn wir erkennen, dass in allem das Göttliche ist, dann können wir Vertrauen haben. Ja, auch im Leiden ist Gott, in Verlusten ist Gott, in Ungerechtigkeiten ist Gott, in Kriegen ist Gott.
Aber glücklicherweise: Gott ist auch im Wahren, im Schönen, im Guten. Gott manifestiert sich in den Künsten, in der Musik. Was Gott tut, ist auch die Liebe der Herzen zu berühren und Menschen zum Guten zu veranlassen. Was Gott tut, ist etwas, was dein Herz berühren kann.

Zunächst siehe Gott im Wahren, Schönen, Guten, wie es Goethe sagt, wie es in der Bibel steht und wie es auch in den alten indischen Schriften steht, wo es heißt, Gott ist Satyam Shivam Sundaram: Gott ist in der Wahrheit, Gott ist in Shiva, in dem Guten und in dem Liebevollen, und Gott ist in Sundara, der Schönheit. Deshalb kannst du Gottes Tun zunächst einmal sehen in der Schönheit eines Sonnenaufgangs und -untergangs, in der Schönheit von Kunstwerken, in der Schönheit des Lächelns eines Menschen, in der Schönheit des Lächelns eines Kindes. Du kannst Gott sehen, dass er das tut, was liebevoll ist und gütig ist, dass Gott die Herzen der Menschen berührt.
Aber Gott ist auch alles andere. Zunächst sieh‘ Gott im Wahren, Schönen und Guten. Dann gehe davon aus, dass Gott dir die richtigen Herausforderungen schenkt. Laufe nicht mit erhobenem Zeigefinger herum und sage den anderen: Gott hat dir schon das Richtige gegeben. Gehe für dich selbst davon aus.
Gott tut alles in deinem Leben ‒ und was Gott in deinem Leben tut, ist schon das Richtige. Du wächst durch das, was Gott in deinem Leben tut. In diesem Sinne: Gott tut alles. Und was Gott tut, ist gut. Habe Vertrauen.

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Warum Yoga in der Schwangerschaft?

Warum sollte man Yoga während der Schwangerschaft üben oder besser gesagt, warum sollte Frau in der Schwangerschaft Yoga üben? Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen. Es gibt gesundheitliche Gründe, es gibt psychische Gründe, es gibt Mutter-Kind-Beziehungsgründe und es gibt spirituelle Gründe. Auch gibt es Gründe, die für eine gute Entwicklung des Kindes sprechen.

Zunächst der gesundheitliche Aspekt, der für Yoga in der Schwangerschaft spricht. Yoga ist gesund. Yoga hilft, dass der Körper gesund ist und bleibt. Yoga hilft präventiv gegen eine Reihe von Beschwerden. Nicht nur bei Beschwerden, die während der Schwangerschaft auftreten, Frauen, die Yoga in der Schwangerschaft üben, klagen seltener über Kopfschmerzen und weniger über Übelkeit in den ersten Schwangerschaftsmonaten. Frauen, die Yoga während der Schwangerschaft üben, haben weniger Rückenbeschwerden, bekommen weniger Hüftprobleme usw. Wenn du als schwangere Frau Yoga übst, geht es dir einfach besser.

Womit wir beim nächsten Punkt wären. Warum Yoga in der Schwangerschaft von der energetischen Seite und der psychischen Seite betrachtet. Manche Frauen haben während der Schwangerschaft große Schwankungen im Befinden. Sie werden empfindlicher und Stimmungsschwankungen treten häufiger auf. Hin und wieder geraten sie auch in depressive Gemütszustände, dann gibt es wieder ein Hochgefühl oder Reizbarkeit usw. Yoga hilft tatsächlich, dass Frauen sich in der Schwangerschaft besser fühlen. Es hilft zu Gelassenheit und dabei mehr Freude zu spüren. Yoga hat diese besondere Wirkung auf die Psyche und auf Energien. Die meisten Frauen, die Yoga üben, berichten, dass die Zeit der Schwangerschaft etwas ganz wunderbares ist. Sie fühlen sich mit sich im Einklang, fühlen sich geöffnet. Schwangerschaft bedeutet, dass ein Lebewesen mit einem anderen Lebewesen einen tiefen Kontakt herstellt. Dieser Kontakt zwischen zwei Lebewesen, ist nicht exklusiv, sondern bezieht auch den Vater und evtl. andere Kinder mit ein, andere Menschen mit ein. Frauen, die in der Schwangerschaft Yoga üben, spüren mehr Freude, sie spüren mehr Verbindung zu anderen, sie verspüren mehr Liebe und stärkere Verbindung und Freude, was auch wunderschön ist. Yoga hilft auch, dass es nicht zu einer exklusiven Sache wird, dass Ängste nicht vorhanden sind, sondern dass das Vertrauen im Vordergrund steht. Dieses ist für Mutter und Kind hilfreich.

Verstärkend wirkt, dass es mit Yoga leichter fällt, generell gesünder zu sein. Yoga verhilft Frauen zu einem leichteren Zugang zu den inneren guten Instinkten. Frauen die Yoga üben, werden auch eine gesündere Ernährung haben im Gegensatz zu Frauen, die vielleicht Stoffe zu sich genommen haben, die für das Kind nicht gut sind. Zu nennen sind alkoholische Getränke, Zigaretten oder Drogen, Schmerzmittel oder Psychopharmaka. Während der Schwangerschaft sollten Frauen vermeiden diese Substanzen zu sich zu nehmen, weil diese negative Wirkungen auf das Kind haben. Yoga hilft auch, von diesen Substanzen los zu kommen. Eben weil Yoga hilft, das Wohlbefinden zu steigern, was wiederum dazu beiträgt, dass gewisse, ungesunde Stoffe nicht mehr konsumiert werden.

Warum ist das Üben von Yoga in der Schwangerschaft hilfreich für die psychische und körperliche Entwicklung des Kindes? Früher dachte man, es sei gut, wenn Frau sich während der Schwangerschaft schone. Heute weiß man wie gut es ist, dass Frauen sich während der Schwangerschaft nicht so sehr schonen. Frauen sollten sich nicht überlasten, was man im Yoga nicht macht und besonders nicht im Yoga für Schwangere. Es is gut, für die körperliche und psychische Entwicklung des Kindes, wenn Frau sich zwischendurch belastet. Z.B. durch Vorwärtsbeugen, Rückbeugen und Drehungen der Körpermitte, wenn also der Bauch in Bewegung ist. Im werdenden Kind wachsen bereits Nerven und das Empfinden heran, deren Entwicklung so gefördert wird. Der Mensch ist ein Organismus, der sich an die Herausforderungen der Umwelt anpasst. Zwar gibt es eine Selbststeuerung, wie Wachstum im Mutterleib geschieht, Wachstum geschieht auch, wenn die Mutter gezwungen ist, still zu liegen. Tatsächlich entwickelt sich das werdende Wesen besser, wenn es zwischendurch gedrückt wird, gedehnt wird, gedreht wird und wenn es auf den Kopf oder auf die Seite gestellt wird, usw.
So findet durch diese Reize eine Aktivierung der Nerven statt, die dem Kind gut tun. Also ist Yoga für die körperliche und psychische Entwicklung des Kindes während der Schwangerschaft vorzüglich.

„Warum Yoga in der Schwangerschaft“ aus dem Standpunkt der zwischenmenschlichen Beziehungen. In der Yogaübung bekommt Frau einen tiefen Zugang zu sich selbst. Es gelingt, den Geist zur Ruhe zu bringen und es gelingt auch, den Geist nach innen zu richten. Innen ist bei der Frau nicht nur das Herz, sondern auch das Baby ist innen. So hilft Yoga, dass die Frau eine tiefe Verbindung zu dem werdenden Lebewesen herstellen kann. Im Yoga vertritt man die Auffassung, dass eine Seele vom Moment der Empfängnis eine Verbindung mit dem Fötus eingeht. Im Verlauf der ersten drei Monate wird diese Verbindung stabil. Wenn die werdende Mutter sich während der Schwangerschaft gut mit dem Baby verbindet, erwächst daraus eine sehr herzliche Verbindung bis zur Geburt und in den ersten Jahren des Kindes. Yoga ist sehr hilfreich dafür, dass Frau eine tiefere Verbindung zu dem ungeborenen Kind herstellen kann. Diese tiefere Verbindung zum Kind führt auch zu einer guten Verbindung zum Vater und zu anderen nahen Menschen im Umfeld der Frau. Diese Liebe entwickelt sich.

Warum Yoga in der Schwangerschaft aus spiritueller Sicht? Die Schwangerschaft ist eine sehr spirituelle Zeit. Frauen werden typischerweise etwas aus normalen Kontexten herausgerissen. Andere nehmen Rücksicht auf die schwangere Frau, die schwangere Frau hat das Recht, sich stärker auf sich selbst zu konzentrieren. Im alten Indien verbrachte die Frau, zumindest beim ersten Kind, ihre Zeit in einem Tempel oder Ashram. Es wurde als besonders hilfreich angesehen, wenn werdende Mütter in einen Ashram oder eine andere spirituelle Umgebung hinein gingen. Es sollte zu tiefen spirituellen Erfahrungen verhelfen, die auch das Geburtserlebnis zu einem besonders spirituellen Erleben machten. Ich kann es auch dir empfehlen. Wenn du schwanger bist, besuche einen Yoga-Ashram. Vielleicht nicht gleich für ein fortgeschrittenes Asana-Seminar, aber vielleicht zu einer Yoga-Ferienwoche oder zu einem anderen Seminar. Ein Schwangeren-Yoga-Seminar ist dafür besonders gut geeignet. Deine spirituelle Entwicklung und eine tiefe spirituelle Erfahrung kann durch Schwangerschaftsyoga begünstigt werden.

Warum Yoga in der Schwangerschaft? Yoga ist während der Schwangerschaft auch deshalb gut, weil die Geburt einen leichteren Verlauf nimmt. Im Schwangerschaftsyoga wird der ganze Körper gut entspannt, die Psyche wird entspannt und es wird eine Grundflexibilität erreicht. Der Beckenboden wird gedehnt, die Beckenbodenmuskeln werden gedehnt und trainiert, die Schambeinfuge wird ausreichend flexibel, sodass die Geburt leichter wird.
Frauen, die während der Schwangerschaft Yoga üben, haben durchschnittlich eine leichtere und komplikationslosere Geburt. Also, viele gute Gründe, Yoga in der Schwangerschaft zu üben.

Willst du Schwangerschaftsyoga üben, dann schaue doch mal, ob das in deiner Nähe möglich ist. Auf unserer Internetseite findest du die Adressen von Yogaschulen, Yogalehrerinnen, die auch Schwangerschaftsyoga anbieten. Als schwangere Frau kannst du aber auch einen normalen Hatha Yoga-Anfängerkurs besuchen. Frage zu Beginn, ob die Yogalehrerinnen damit Erfahrungen haben, denn es gibt ein paar Übungen, die man als schwangere Frau entweder abwandeln muß oder weglassen sollte. Und es gibt ein paar zusätzliche Übungen, die hilfreich sind. Mit diesem Umstand sollte die Yogalehrerin vertraut sein. Wenn du in einen der Yoga Vidya Ashrams gehst kannst du sicher sein, dass die Hatha Yogalehrer und Yogalehrerinnen können dir Tipps zum Schwangerschaftsyoga geben.

Willst du Schwangerschaftsyoga-Übungsleiterin werden, oder bist du schon Yogalehrerin und würdest gerne Schwangerschaftsyoga anbieten, gibt es bei Yoga Vidya entsprechende Ausbildungen sowohl für ausgebildete Yogalehrer als Wochenendausbildung, als auch die Schwangerschaftsyoga-Übungsleiterausbildung, die etwas länger dauern. Auf den Seiten von Yoga Vidya findest du Videos mit Schwangerschaftsyogastunden, mit denen du Schwangerschaftsyoga ausprobieren kannst und es gibt eine Internetseite wo mehrwöchige Schwangerschaftsyogakurse vorgestellt werden. Also, es gibt viel Material über Schwangerschaftsyoga auf unseren Internetseiten.

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Was beinhaltet Ayurveda?

Das ist eine Frage die man sehr umfangreich oder auch kürzer beantworten kann. Im Grunde genommen beinhaltet Ayurveda alles was zum Leben gehört. Ayus = Leben Veda = Wissen.
Ayurveda ist die Wissenschaft, die Weisheit vom Leben. Ayurveda ist vor Jahrtausend in Indien entstanden und hat sich seit dem her immer weiterentwickelt. Ayurveda beinhaltet eine Gesundheitslehre, eine Präventionslehre. Ayurveda ist es ein Heilsystem und gibt Hinweise darauf wie man in Harmonie mit seiner Umwelt leben kann. Es ist auch ein System, das helfen kann ein spirituelles Leben zu gestalten. Ayurveda beinhaltet eine Vorstellung von Krankheit und Gesundheit. Der natürliche Zustand des Menschen laut Ayurveda ist Gesundheit, Krankheit entsteht wenn etwas aus der Harmonie gerät. Es gibt einiges, was aus der Harmonie geraten kann.

Im Ayurveda gibt es 3 Hauptgründe für Krankheiten.

1 Dosha Übersteuerung
2 Mangel an Agni
3 zu viel Ama.

Doscha Übersteuerung heißt das irgendein Temperament in dir zu stark wird. Ayurveda spricht von Vata, Pitta und Kapha.

Doscha Übersteuerung

Vata ist das Luftelement, was das Ausdrucksvermöge und den Ideenreichtum beinhaltet. Vata Übersteuerung führt zu Schlafstörungen, Nervosität, innerer Unruhe und zu verschiedenen Krankheiten.
Pitta ist das feurige in dir. Es ist Durchsetzungsvermögen, Enthusiasmus, Begeisterung und der Wille etwas zu bewirken. Pitta Übersteuerung führt zu Ärger, Reizbarkeit und Frustration. Ein Pitta Überschuss führt auch zu Entzündungen und Autoimmunerkrankungen.
Kapha ist die Trägheit bzw die Gemütlichkeit. Ist Kapha zu stark führt es zu Trägheit und Antriebslosigkeit. Ein Überschuss an Kapha kann zu Ödemen führen

Mangel an Agni
Der zweite Grund für Krankheiten im Ayurveda ist, dass Agni, das Verdauungsfeuer, zu schwach ist. Es gilt darum, das Verdauungsfeuer zu stärken.

Zu viel Ama
Drittens können Krankheiten entstehen durch die Ablagerung von Giftstoffen, Schlackenstoffen im Körper.

Ayurveda beinhaltet auch verschiedene Disziplinen wie du zB die Doschas wieder reduzieren und sie in den gesunden Urzustand bringen kannst. Es gibt auch Techniken, wie du Agni stärken bzw. wieder aktivieren kannst, und Techniken um Ama abzubauen. Ayurveda beinhaltet eine ausgefeilte Kräuterheilkunde, beinhaltet bestimme Körperübungen und empfiehlt bestimme Getränke, im Besonderen heißes Wasser. Asana, Pranayama und Tiefenentspannung gehören auch zum Auyrveda. Es gibt eine empfohlene Tagesablaufgestaltung, in Übereinstimmung mit den Zeitqualitäten und deinem Dosha. Ayurveda beinhaltet bestimmte Heiltechniken und Anwendungen.

Zum einen gibt es im Ayurveda also vieles, was du für dich selbst tun kannst, zum anderen gibt es viele Anwendungen, die du dir geben lassen kannst. Es gibt verschiedene Massagen, wie Ölmassagen, Seidenhandschuhmassagen, Druckmassagen, Pulvermassagen, Stempelkissenmassage und weitere.
Es gibt auch Anwendungen wie den Stirnguss oder den Kräuterguss. Es gibt Anwendungen für Nase, Ohren und Augenreinigung, Rückenkuren und diverse kosmetische Behandlungen und vieles mehr.
Es gibt im Ayurveda die Ausleitungsverfahren, wozu medizinisches Erbrechen, abführen und der Aderlass gehört. Manches davon darf nur von Ärzten eingesetzt werden, anderes darf auch von Ayurveda Therapeuten gemacht werden. Ayurveda beinhaltet auch Feinstoff-Energie-Kunde, es gibt Empfehlungen für Talismane, Edelsteine, Mantras und Rituale wie Puja und Homa.

Ayurveda ist also ein sehr umfangreiches System, in dem man lernt, sein Leben gut, erfüllt und gesund zu leben. Man lernt auch gesund zu bleiben, und Krankheiten vorzubeugen und Krankheiten zu heilen. Die meisten Aspekte des Ayurveda kannst du selbst machen, oder mit einem Ayurveda Therapeuten genauer lernen, für manches brauchst du ein medizinisches Ayurveda Zentrum.

Mehr Information zum Ayurveda auf www.yoga-vidya.de.

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Warum Yoga?

Warum sollte man Yoga üben? Wozu ist Yoga überhaupt gut? Warum wird Yoga so gerne praktiziert? Ja es gibt viele Gründe und  ich möchte dir über einige davon erzählen.

Yoga heißt Einheit, Harmonie und Vereinigung. Yoga ist ein ganzheitliches Übungssystem, um Körper, Geist und Seele zur Harmonie zu führen. Yoga ist ein System von Übungen, das dir helfen kann dich mit dir selbst, mit deiner Umwelt, mit deinen Mitmenschen in Harmonie zu fühlen und mit anderen auf der ganzen Welt. Wer Yoga übt, fühlt sich insgesamt besser und hat auch insgesamt einen größeren Zugang zu Freude.

Warum Yoga? Zuerst gibt es erst mal die Frage, was ist Yoga überhaupt, welche Yoga-Teile gibt es. Yoga ist sehr umfassend und es gibt so viele verschiedene Yogaarten, Yoga-Wege und Yogastiele. Ich will zunächst einmal unterscheiden zwischen spirituellem Yoga und eher gesundheitsorientiertem oder säkularem Yoga.
Vom spirituellen Standpunkt aus gibt es z.B. Jnana Yoga, der Yoga des Wissens, dort stellst du dir Fragen ,,Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“. Es gibt spezielle Mediationsübungen, wo du mit Bewusstseinserweiterung Antworten auf diese Fragen findest.

Es gibt den sogenannten Bhakti Yoga, den Yoga der Hingabe, der Gottesverehrung und der Gottesliebe. Bhakti Yoga hilft das Herz zu öffnen, eine höhere Wirklichkeit zu erfahren und einen Zugang zu finden zu einem Göttlichen. Dort gibt es eine Menge von Übungen, wie z.B. Mantras singen, Rituale, Gebete, Schönheit genießen, in der Gegenwart des Göttlichen sich zu spüren, Zugang zu finden zu einem Göttlichen in sich und zu Anderen.

Raja Yoga ist der psychologische Yoga, der Yoga der psychologischen Selbstkontrolle und Introspektion. Im Raja Yoga lernst du dich selbst besser kennen, du lernst zu verstehen wie dein Geist funktioniert, du lernst besser mit deinem Geist umzugehen. Schließlich lernst du im Raja Yoga über deinen Geist hinaus zu gehen, also über dein Denken und Fühlen und dich selbst als reines Bewusstsein zu erfahren.
Der vierte Yoga Weg ist Karma Yoga und Karma Yoga ist der Yoga der Tat, der Yoga des uneigennützigen Dienens. Der Yoga des verhaftungslosen Wirkens. Karma Yoga hilft dir, deine Aufgabe zu erkennen, hilft dir das zu tun, was zu tun ist und hilft dir dann auch dich wohler zu fühlen in dem was du tust.

Kundalini Yoga ist der Yoga der Energie. Im Kundalini Yoga lernst du dein Energielevel zu erhöhen, du lernst es mehr Freude zu spüren, du lernst mehr Enthusiasmus im Alltag zu erfahren. Kundalini Yoga hilft dir auch, Kontakt zu finden zur Tiefe deines Wesens. Es aktiviert die Chakras und hilft dir zur Erfahrung auf anderen Bewusstseinsebenen. Kundalini Yoga aktiviert schließlich die Kundalini, die schlafende Energie in dir, die dich zu den höchsten Bewusstseinsebenen führen kann.
Für die meisten Menschen ist Yoga gleichbedeutend mit Hatha Yoga. Hatha Yoga ist der Yoga der Körperübungen, bestehend aus Tiefenentspannung, kleineren Entspannungsübungen, Atemübungen (Pranayama), dann dynamischen Übungen wie z.B. Sonnengruß und die statisch gehaltenen Asanas, die sogenannten Yogastellungen. Und für diesen Hatha Yoga, der auch Meditation mit beinhaltet, gib es auch eine Menge Gründe. Wenn du also fragst, warum Yoga, gibt es Gründe auf der gesundheitlichen, der ästhetischen Ebene, man könnte sagen es gibt sportliche Gründe, es gibt energetische, physische, geistige, psychische Gründe, warum man Yoga üben soll.

Zunächst sportliche Gründe. Yoga ist die einfachste und wirksamste Sportart, behaupte ich. Yoga selbst, wenn du nur einmal pro Woche übst, in eine Yogastunde gehst, wirst du merken, deine Muskelkraft steigt, deine Ausdauer verbessert sich, also Herzkreislauf und Lungensystem verbessern sich. Deine Flexibilität wird besser und auch deine Koordination wird besser.

Yoga als ein hervorragendes Körperübungssystem. Schon einmal die Woche in einen Yoga-Kurs zu gehen und deine sportliche Leistungsfähigkeit wird insgesamt besser. Natürlich wirst du damit nicht zum Leistungssportler, aber selbst Leistungssportler merken, dass sie in ihrer Sportart besser werden, wenn sie zusätzlich Yoga üben. Wenn du keinen sonstigen Sport machst, Hatha Yoga allein ist schon etwas sehr gutes.

Warum Yoga, gesundheitlich gesehen? Hatha Yoga, Yoga ist sehr gesund. Es gibt viele Studien, die zeigen, dass Yoga vorbeugen und sogar heilend ist, bei verschiedensten Erkrankungen und Beschwerden. Hatha Yoga hat seine Wirkung vorbeugend und heilend gezeigt bei Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Asthma, Diabetes, chronische Schmerzsyndrome und viele andere körperliche Erkrankungen.

Warum wirkt Yoga so gesundheitlich? Da habe ich schon andere Vorträge dazu gegeben. Du kannst auch nachschauen, es gibt ein Video: ,,Warum Yoga so gesund ist“, dort erkläre ich das etwas mehr. Natürlich ist Yoga wegen sportlichen Wirkungen gesund und auch weil Yoga eine Entspannungstechnik ist. Yoga hilft zu entspannen und Yoga hilft vorbeugend und heilend bei stressbedingten Erkrankungen. Wenn du also Yoga übst, dann fühlst du dich besser, weniger gestresst, ruhiger und das sind gute Gründe Yoga zu üben.

Warum Yoga, ästhetisch gesehen? Menschen die Yoga üben oder mit Yoga beginnen und über 40 sind, werden feststellen, dass sie schon nach ein paar Wochen sich schon ein paar Jahre jünger fühlen und auch jünger aussehen. Irgendwo sieht man es Menschen an, die mit Yoga begonnen haben. Yoga ist auch eine Schönheitskur. Und so ist ein guter Grund, Yoga zu üben, letztlich die Schönheit.

Warum Yoga, energetisch gesehen? Wenn du Yoga übst, hast du mehr Energie, das ist das subjektive Gefühl, das praktisch jeder hat, der mit Yoga beginnt. Wenn Menschen entweder unruhig sind und irgendwo Energiemangel hatten, sie merken schon bei einer Yogastunde pro Woche, dass ihr Energielevel insgesamt steigt und der Energielevel auch ruhiger ist.
Warum Yoga: Wenn du Yoga übst, hast du mehr Energie. Wenn du mehr Energie hast, kannst du natürlich auch mehr bewirken. Mehr Energie heißt auch, dass du mit weniger Aufwand und weniger Anstrengung mehr bewirken kannst. Du kannst zum einen effektiver arbeiten, zum anderen hast du auch mehr Ausstrahlung und das hilft auch im Umgang mit anderen. Wenn du mehr Charisma, mehr Energie hast, fällst es dir auch leichter, mit anderen zusammen zu wirken und andere von der guten Sache zu überzeugen. Mehr Energie heißt auch bessere Ausstrahlung, was auch heißt, dass der Umgang mit anderen Menschen leichter ist, auch verstärkt sich letztlich die Liebe zu anderen Menschen.

Warum Yoga, psychologisch gesehen? Yoga hilft Verspannungen abzubauen und ein besseres Selbstwertgefühl zu haben, Yoga hilft, dich wohler mit dir selbst und in deiner Haut zu fühlen. Und wenn du dich wohler mit dir selbst fühlst und entspannter bist, kannst du auch auf andere besser zugehen. Und wenn du auf andere besser zugehen kannst, dann fühlst du dich auch insgesamt besser.
Es gibt z.B. eine vergleichende Studie, eine Meta-Studie, die zeigt, dass regelmäßiges Hatha Yoga genauso wirkungsvoll ist zur Behandlung von psychischen Störungen, wie eine Psychotherapie. Das ist bemerkenswert, weil natürlich Hatha Yoga mit sehr viel weniger Aufwand zu machen ist. Insbesondere braucht es nicht die 1:1 Beziehung, sondern du kannst Yogakurse in Gruppen von 10-20 Teilnehmern machen.
Hatha Yoga hilft dir also, dich besser zu fühlen, hilft dir mit dem Stress des Alltags besser umzugehen. Hatha Yoga hilft gegen Angststörungen, gegen depressive Verstimmungen, gegen Suchterkrankungen, gegen Reizbarkeit, Ärger, Phobien usw..
Aber Yoga hilft, dass du dich einfach besser fühlst, gelassener mit Störungen im Alltag umgehen kannst, mehr Freude fühlst.

Warum Yoga, spirituell gesehen? Menschen haben eine tiefe Sehnsucht nach einem höheren Sinn im Leben. Menschen haben eine tiefe Sehnsucht zu sich selbst zu kommen, eine höhere Wirklichkeit zu erfahren, ein sinnvolles Leben zu führen. Und das ist vielleicht der vornehmste Grund.
Menschen die Yoga üben, fühlen sich spirituell, sie haben Zugang zur Tiefe ihres Wesens. Sie verbinden sich mit einer höheren Wirklichkeit und sie spüren auch eine Verbundenheit zur Natur. Wer Yoga übt spürt von innen heraus was die Aufgaben sind, er merkt was die Mission im Leben ist, kann sich leichter mit anderen Menschen verbinden und kann den spirituellen Wesenskern von anderen spüren.

Ja, du siehst es gibt viele Gründe, „Warum Yoga“. Wenn du schon Yoga übst, jetzt hast du einige zusätzliche Gründe, die du auch vielleicht deinen Kolleginnen und deinen Freunden, deinen Verwandten sagen kannst. Wenn du Yogalehrer/in bist, vielleicht hast du ein paar Tipps, was du noch zusätzlich sagen kannst z.B. an einem Infoabend über Yoga oder auch am Tag der offenen Tür. Und wenn du Yoga-Anfänger bist und dich wunderst, warum so viele Menschen mit Yoga beginnen, jetzt weißt du es.

Also willst du mit Yoga beginnen, dann gibt es viele Möglichkeiten. Die beste Möglichkeit wäre: Mache in einem Yoga-Kurs mit, z.B. in einem der Yoga-Vidya Stadtzentren oder bei einem von Yoga-Vidya ausgebildeten Yogalehrer oder bei einem anderen Yogalehrer/in. Oder wenn du intensiv mit Yoga beginnen willst und dich sehr schnell gut fühlen willst, dann geh in einen der vier Yoga-Vidya Aschrams z.B. im Allgäu oder im Westerwald, an der Nordsee oder am Teutoburger Wald in Bad Meinberg, dort gibt es an jedem Wochenende Freitag bis Sonntag ein Yoga- und Meditationseinführungsseminar. Und an jedem Sonntag beginnt an allen Standorten eine Yoga-Ferienwoche. Das ist eine vorzügliche Möglichkeit, mit Yoga zu beginnen. Oder wenn du es dir noch einfacher machen willst und sagst, bevor ich in eine Gruppe geh will ich es selbst ausprobieren, dann mach es einfach mit den Yoga-Vidya Videos.
Wenn du ein Smartphone hast, geht das am einfachsten mit der Yoga-Vidya App. Du kannst im itunes Store oder im Google-Store die Yoga-Vidya App runterladen und dort findest du Yoga-Videos mit denen du als Anfänger mit Yoga beginnen kannst. Und am Computer oder auch am Smartphone kannst du auch auf unserer Internetseite gehen, dort findest du die Adressen der Yoga-Zentren, der Yogalehrer, der Yoga-Aschrams und du findest eben auch ein Suchfeld, dort kannst du eingeben „Yoga Anfänger-Kurs Video 10 Wochen“ oder auch „Yoga Anfänger Video kurz“ und dann findest du einige Vorschläge mit denen du üben kannst.

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Was Angst macht

Was macht dir Angst? Was Angst macht und irrational ist, wird am besten überwunden, indem du dich der Angst stellst und danach handelst.
Hast du z.B. Angst vor engen Räumen? Dann lerne zunächst tiefe Bauchatmung. Dann lerne auch Entspannungstechniken. Lerne tief zu atmen und gehe dann systematisch in enge Räume hinein. Klaustrophobie kann gut überwunden werden, indem du dir diese Angst bewusst machst. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, die du nutzen kannst. Das eine wäre die schrittweise Option. Gehe zuerst in einen Raum, der noch relativ groß ist, in dem du aber schon Ängste hast. Lerne dort, tiefe Bauchatmung zu üben, wiederhole ein Mantra und lächle. Danach gehe in einen kleineren Raum und andere kleiner werdende Räume und irgendwann ganz alleine in einen Aufzug. Du wirst merken, Schritt für Schritt verschwindet die Angst vor engen Räumen, die Klaustrophobie.

Eine zweite Technik wäre, die Konfrontationstechnik in größerem Maße. Mensch ist nicht in der Lage, Panik und Angst länger als 20 Minuten aufrecht zu halten, wenn er ruhig ist. Du könntest also gleich in einen Aufzug gehen, vielleicht vorher darüber sprechen, die Türe schließen, das Licht ausschalten und stecken bleiben. Du wirst in Panik geraten und Angst haben. Atme in dieser Zeit tief ein und aus. Wenn du tief mit dem Bauch ein- und ausatmest, wird die Angst moduliert sein. Nach 20 Minuten wird die Angst weniger werden. Nach 45 Minuten hast du die Angst überwunden und du leidest nicht mehr an Klaustrophobie. Also, was Angst macht, kann überwunden werden, indem du es tust und es mit tiefer Bauchatmung verbindest.

Wenn du Angst hast, mit Menschen zu sprechen, dann sprich mit Menschen. Lerne zu atmen, lächle und gehe auf Menschen zu. Schrittweise werden deine Ängste weniger werden.

Wenn du Angst vor Prüfungen hast, dann melde dich zu Kursen bei der Volkshochschule an, wo eine Prüfung stattfindet. Zuerst eine, die harmlos ist. Mache sie mit und du wirst lernen, Prüfungen sind nicht so schlimm. Es bleibt noch das Lampenfieber aber du kannst darüber hinaus wachsen.
Also, was Angst macht und irrational ist, lerne zu überwinden, indem du Bauchatmung lernst, Entspannungstechniken lernst oder lerne weitere Yogaübungen, die helfen Angst zu überwinden, wie Agni Sara oder Kapalabhati. Und: Mache das, was Angst macht.
Was Angst macht und nachvollziehbar ist, nutze positiv. Sage gerne: „Angst ist eine Information mit Handlungsempfehlung und Energie“. Was Angst macht, ist oft eine Information. Du weißt, da ist etwas wichtiges, es ist eine Handlungsempfehlung, bereite dich vor. Und es ist Energie. Du kannst auch deiner Angst sagen: „Danke, liebe Angst, danke Frau Sorge, dass du mich darauf hinweist. Danke für die Information, für die Handlungsempfehlung und für die Energie“. Wenn deine Angst weiß, dass du sie gewürdigt hast, tritt sie in den Hintergrund und was bleibt, ist Energie.

Was tiefe Angst macht, ist ein Zeichen deiner Identifikation. Yogis sagen: „Du bist das unsterbliche Selbst, du bist der Atman, eins mit der Weltenseele“.
Wenn du Angst hast um deine Schönheit, identifizierst du dich mit deiner Schönheit. Wenn du um deine Kinder Angst hast, identifizierst du dich vielleicht zu sehr mit deiner Rolle als Vater oder Mutter. Wenn du Angst vor der Untreue deines Partners hast, identifizierst du dich vielleicht sehr mit dieser Beziehung. Was Angst macht, ist manchmal ein Zeichen dafür, wo deine Identifikation ist. Du könntest aus spiritueller Sicht lernen, dich davon zu lösen und zu erkennen, „ich bin das unsterbliche Selbst, der Atman“.
Das sind verschiedene Aspekte, wie du mit dem umgehen kannst, was Angst macht. Mehr zum Thema Angst und auch wie du mit Angst besser umgehen kannst, findest du auf unserer Internetseite wiki.yoga-vidya.de/Angst.

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Was bedeutet Pranayama?

Pranayama ist die Bezeichnung für die Atemübungen im Yoga. Ayama heißt Steuerung, Prana hat eine Doppelbedeutung. Prana heißt zum einen Lebensenergie und zum anderen heißt Prana auch Atem. Und zum einen ist Pranayama Steuerung des Atmen, also Atemübung und zum anderen alles was wir tun, um Prana, die Lebensenergie zu steuern. Pranayama bedeutet also zum einen Atemübung und zum zweiten Übung zur Steuerung der Energien.

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Was bedeutet Nada Brahma?

Nada bedeutet kosmischer Klang, Brahma ist der Schöpfer und Nada Brahma ist letztendlich das schöpferische Prinzip als Klang.

Die Welt ist Schwingung und Energie

Es gibt zum Beispiel das Buch von Joachim Berendt „Die Welt ist Klang“ und Nada Brahma ist auch ein Konzept aus dem Tantra. Tantra ist eine religionsübergreifende spirituelle Richtung, in welcher alles als Schwingung und Energie betrachtet wird sowie als Manifestation der göttlichen Mutter.

Im Universum ist alles Klang und Schwingung

Nach dem Konzept von Nada Brahma besteht das ganze Universum aus Klang und Schwingung. Jeder Planet schwingt auf seine Weise und jedes Atom ist nichts anderes als Schwingung und auch Energie ist letztendlich nichts anderes als Schwingung. Nada Brahma bedeutet „das Universum als kosmischer Klang“ oder auch „Klangkonzert“ und „Klangorchester“

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Was Gott erschaffen hat

Was Gott erschaffen hat muss letztlich gut sein. Denn was Gott erschafft ist gut. Gott würde nur das erschaffen was gut ist. Leibniz hat mal gesagt, wir leben in der besten aller möglichen Welten. Denn damit diese Welt so geworden ist, wie sie geworden ist, da ist eine ganze Menge und Intelligenz hineingeflossen, also braucht es eine großartige Intelligenz hinter dem Universum. Natürlich kann man davon ausgehen, diese kosmische Intelligenz wird nur die allerbeste aller möglichen Welten erschaffen. Davon ausgehend kann man sagen, das, was Gott erschaffen hat, muss letztlich gut sein.
Um das was Gott erschaffen hat, wird er sich letztlich auch kümmern. In der Hindu Mythologie sagt man Gott ist Schöpfer, Erhalter und Zerstörer. Es ist also wichtig das Dinge auch wieder vergehen. Aber damit Dinge beständig bleiben werden manche Sachen geschaffen und manche vergehen wieder, so kann man sagen was Gott geschaffen hat ist letztlich gut.

Du magst jetzt fragen: Warum gibt es das ganze Böse? Warum gibt es das Leiden?
Ich komme aus der Yoga Vedanta Richtung und dort glauben wir an Reinkarnation. Wir wachsen über viele Reinkarnationen, und zum Wachstum gehören auch die verschiedensten Erfahrungen dazu. Ähnlich wie ein Mensch, der in Kinofilme geht, in denen auch Leid enthalten und nicht alles immer nur schön ist. So gehört zum Wachstum über viele Inkarnationen auch welche mit Leiden dazu. Das kann ich natürlich einfach sagen, denn mir geht es momentan mindestens gut. Aber mindestens möchte ich das vom Herzen jedem nahe legen, gehe davon aus, was Gott erschaffen hat, ist letztlich gut und schön.  Leid und Verlust und Ungerechtigkeit ist auch etwas, was zur Schöpfung dazu gehört. Was zu dem dazu gehört was Gott erschaffen hat.

Wenn du dir die Weite des Universums und dieser Erde anschaust, und du siehst dass die Erde bereits mehrere Milliarden Jahre alt ist, und du siehst, dass die Erde nur ein kleiner Planet in diesem Sonnensystem ist, und dass das Sonnensystem nur ein kleines System in der Milchstraße ist. Die Milchstraße wieder ist auch nur ein kleines Sternenbündel in dieser Galaxie, und diese Galaxie ist nur eine kleine Galaxie mitten in Milliarden von Galaxien. So siehst was Gott erschaffen hat, ist riesig. Wir haben in diesem kleinen Staubkorn Erde nur einen begrenzten Überblick. Wir können uns aber trotzdem an Gott wenden. Auch wenn wir denken mögen ``Was soll Gott sich um mich kümmern, wenn er die ganze Welt erschaffen hat? ´´, aber du kannst trotzdem sagen, Gott hat auch dich erschaffen. Dieser großartige Schöpfer, der alles erschaffen hat, kümmert sich auch um die einzelnen.
Daher, was Gott erschaffen hat ist letztlich gut. Vertraue darauf, und schaue auch Gott in dieser Schöpfung. Siehe Gott in dieser Schöpfung. Wann immer du einen Sonnenuntergang siehst, stelle dir vor, Gott hat diesen so schön erschaffen, deshalb kannst du dort Gott sehen. Wenn du einen schönen Baum ansiehst, siehe dort das Göttliche. Wenn du den Himmel anschaust, sehe dort Gott, und wenn du dein Herz in Liebe zu Menschen entflammt spürst, auch in dieser Liebe ist Gott.

In allem, was Gott erschaffen hat, ist Gott erfahrbar. Du kannst es dir zu einer guten Gewohnheit machen, Gott in allem zu sehen, zu spüren und zu erfahren.

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Was bedeutet Karma im Hinduismus?

Karma ist ein wichtiges Konzept im Hinduismus. Du magst vielleicht erstaunt sein. Karma hat im Hinduismus verschiedene Bedeutungen.
Das Wort Karma heißt zunächst einmal Handlung und Tat.
Karma kommt vom Wortstamm kri. Kri ist eine sogenannte Verbalwurzel, also ein einsilbiges Verb und bedeutet handeln.
Karma ist die Handlung, die Tat.
Karma bedeutet in machen alten Schriften, wie z.B. der Mahabharata oder den Veden, auch Ritual. Es ist eine Handlung, die du für etwas tust. So kann Karma auch Ritual heißen.
Dann kann Karma aber auch Reinigungshandlung heißen. Du machst verschiedene Handlungen, um dich zu reinigen von falschen Handlungen, die du gemacht hast. Wir finden das auch im Ayurveda, da heißt es Panchakarma, die fünf Reinigungshandlungen. Wir finden es im Yoga, da sind das die Shatkarmas, die sechs Reinigungsübungen.
Natürlich unter Karma versteht man heute mehr das Gesetz von Ursache und Wirkung. Als solches ist es im Hinduismus auch bestimmt. Karma ist in diesem auch das, was auf dich zukommt, die Umstände, in denen du bist. Sie sind da, weil du sie durch dein Karma irgendwann geschaffen hast und du an ihnen lernen sollst.
Karma bedeutet, dass das Leben dir geschickt worden ist, um zu wachsen. Das Leben ist vom Standpunkt der Karma-Lehre aus eine Schule. Karma meint im Hinduismus die Lebensumstände, die dir sagen, wie du zu handeln hast, um zur Verwirklichung zu kommen.
Mehr zum Begriff „Karma“ und was Karma bedeutet findest du in meinem Buch „Karma und Reinkarnation“ und auch auf unserer Internetseite www.yoga-vidya.de/karma

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Was bedeutet Ayurveda?

Ayurveda ist das indische Medizinsystem oder eines der medizinischen Systeme, man könnte auch sagen das traditionelle indische Medizinsystem.

Ayurveda kommt von den Ausdrücken Ayus und Veda. Ayus heißt leben und Veda heißt Wissen, Weisheit und Wissenschaft. Ayurveda ist also die Weisheit, die Wissenschaft vom gesunden Leben, vom langen Leben, vom erfüllten Leben und vom typgerechten Leben. Ayurveda ist also ein Gesundheitssystem, ein Vorbeugungssystem, ein Präventivsystem und ein Medizinsystem.

Ayurveda gibt Empfehlungen, wie du deinen Tagesablauf gestallten kannst, wie du dich gesund ernähren kannst, wie du gesunde Körperüberübungen machen kannst. Wie eine gesunde Live-Work-Balance aussehen kann. Ayurveda ist etwas was dir helfen kann, falls du dich irgendwo unwohl fühlst und wenn du irgendwo merkst, es stimmt was nicht, es ist noch nicht so schlimm, dass du irgendwo eine medizinische Behandlung bräuchtest.
Ayurveda kann dir helfen dich zu regenerieren, wieder deine Kraft zu bekommen, Ayurveda hilft dir für die Resilienz, wie auch dafür, dass du insgesamt so gesund bist, dass du mit kleinerem oder größerem Stress umgehen kannst.
Ayurveda ist aber auch ein Heilsystem. Wenn du Krankheiten hast, kann Ayurveda dir auch helfen, wieder gesund zu werden.

Was bedeutet Ayurveda in Kürze: Wissen, Weisheit vom gesunden, erfüllten und langen Leben. Ayurveda bedeutet praktisch Ernährung, Körperübung, Entspannung, Tagesablauf-Gestaltung Work-Live Balance. Es bedeutet Therapien wie Massagen, Stirnguss, Kräuterguss, es bedeutet Kräutermedizin, Küchenmedizin, Gewürzmedizin, Energien-Medizin und subtile Medizin. Ayurveda ist also sicherlich eines der umfangreichsten traditionellen Medizinsysteme, vermutlich mit der traditionellen chinesischen Medizin zusammen das ausgefeilte und umfangreichste traditionelle Medizinsystem weltweit.

Mehr Informationen über Ayurveda findest du auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de/ayurveda. Dort findest du zum einen viel Wissen über Ayurveda, was Ayurveda alles enthält, du findest viele Artikel über Ayurveda und du findest auch Informationen, wo du Ayurveda Behandlungen genießen kannst, zu einer Ayurveda Kur kommen kannst oder auch wo du bei Ayurveda Seminaren mitmachen kannst und Ayurveda-Ausbildungen.

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Warum Yoga Socken?

Heutzutage gibt es in Yogashops, Seminarhäusern, im Internet und anderen Stellen spezielle Yogasocken zu kaufen. Warum sollte man für Yoga spezielle Socken brauchen? Für Yoga brauchst du nicht wirklich Socken, aber Socken können hilfreich sein. Im alten Indien wurde typischer Weise barfuß geübt, da es dort typischer Weise für den größten Teil des Jahres recht warm ist. Das Üben barfuß bietet darüber noch weitere Vorteile und du spürst den Boden direkt unter den Füßen.

Hygiene und Kälte

Manche Yogaschulen bevorzugen das Tragen von Socken insbesondere dann, wenn die Menschen nicht ihre eigenen Yogamatten verwenden, oder die Füße sauber sind. Und auch wenn es kälter ist, kann das Tragen von Socken durchaus angemessen sein.

Warum spezielle Yogasocken?

Man kann sagen, dass eine spezielle Kleidung dabei hilft, in eine bestimmte Stimmung zu kommen. Ziehst du zum Beispiel ein bestimmtes Hemd und deine Yogahose an, rollst die Matte aus und trägst die Yogasocken, kommst du direkt in die Yogastimmung. Dann fällt es leichter sich für die Anfangsentspannung hinzulegen oder mit den Atemübungen oder dem Sonnengruß zu beginnen. Kleider machen nicht nur Leute, sondern Kleider machen auch Stimmung. So kann es von Vorteil sein, eine bestimmte Kleidung zu haben und dazu können auch die Yogasocken gehören.

Verschiedene Yogasocken

Es gibt auch spezielle Yogasocken, die besonders rutschfest sind und besonders, wenn du keine rutschfeste Matte hast, können die Noppen unter den Socken besonders hilfreich sein. Auch in einer etwas größeren Yogaschule, in welcher am Eingang die Socken ausgezogen werden, können Yogasocken sinnvoll sein. Je nach Yoga-Schule, Yoga-Richtung, Yoga-Stil und Art, ob im Sommer oder Winter können die Socken dicker oder dünner sein. Es wurden auch verschiedene Socken je nach Yoga-Stil entwickelt, es müssen aber nicht unbedingt spezielle Yogasocken sein und normale Socken reichen auch aus.

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Warum Yoga so gesund ist

Heute ist es bekannt, Yoga ist gut für die Gesundheit. Yoga hilft, dass du dich wohler fühlst, dass du nicht so schnell krank wirst und wenn du krank wirst, dass du schneller wieder gesund wirst. Es gibt dazu eine Menge von Studien. Auf unseren Internetseiten wiki.yoga-vidya.de gibt es eine Seite, die sich wissenschaftliche Studien nennt, und auf dieser Seite findest du sehr viele hunderte von Studien, die nachweisen, Yoga ist gesund. Yoga ist gut gegen Rückenprobleme. Yoga ist gut gegen Kopfschmerzen. Yoga ist gut gegen Asthma, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Diabetes. Yoga ist gut gegen chronisches Schmerzsyndrom. Yoga ist gut in der Rehabilitation nach Krebsbehandlung und vielem anderen. Im Grunde genommen kann man sagen, Yoga ist bei fast allen Erkrankungen gesund. Yoga hilft, dass du seltener krank wirst und Yoga hilft, dass, wenn du krank bist, du schneller wieder gesund wirst. Das kann als wissenschaftlich erwiesen gelten. Da gibt es sehr gute Studienlage dazu.

 

Schulmedizinische Erklärungsmodelle 

Sportliches Training

Jetzt aber warum ist Yoga gesund? Die Frage warum Yoga gesund ist. Da gibt es schulmedizinisch eine Reihe von Erklärungsmodelle und es gibt auch vom Yoga her eine Reihe von Erklärungsmodelle.
Ich möchte zunächst einige schulmedizinische Erklärungsmodelle vorstellen, warum Yoga so gesund ist.
Das erste ist, Yoga ist sportliches Training. Das zweite ist, Yoga ist Entspannungstechnik. Als drittes, Yoga trainiert die Selbstregulation des Körpers.

Zunächst Yoga als sportliches Training. Man weiß, der Mensch ist ein Bewegungstier. Der Mensch braucht Bewegung, um gesund zu sein, und er muss seine sportliche Leistungsfähigkeit trainieren. Der Mensch ist ein Organismus, der auf die Herausforderung der Umwelt reagiert. Fähigkeiten, die nicht gefordert werden, verkümmern und verkümmerte körperliche Fähigkeiten fördern auch zu Krankheiten, zu degenerativen Krankheiten und auch dazu, dass man schneller Krankheiten sich einfängt. So weiß man, dass sportmedizinisches sportliches Training gesund ist. Yoga ist jetzt ein vorzüglicher sportmedizinisches Training. Yoga hilft z.b. die Ausdauer zu starten. Das heißt, es ist ein Herz-Kreislauftraining, ein Lungentraining, ein Atmungstraining und auch ein Training, dass die Muskeln die Nährstoffe aus dem Blut besser bekommen können.

Insbesondere dynamische Übungen, wie Sonnengruß, aber auch die Atemübungen sind Ausdauertraining. Wer Yoga übt, verbessert seine Ausdauer. Das kannst du auch einfach messen und wenn du Yoga ein paar Wochen geübt hast, merkst du auch, deine Ausdauer hat sich verbessert.

Yoga entwickelt auch die Kraft. Muskelkraft wird stärker. Gerade Menschen, die vorher wenig Krafttraining gemacht haben oder gar keins, werden feststellen, dass schon innerhalb von ein paar Wochen ihre Muskelkraft steigt. Yoga trainiert insbesondere die Muskeln, die für die Gesundheit wichtig sind, die Bauchmuskeln, die Rückenmuskeln, auch die tieferen Rückenmuskeln, aber auch die Schultermuskeln, Oberarmmuskeln und die Oberschenkelmuskeln, Gesäßmuskeln, Nackenmuskeln. Dieses Training ist eben sehr gut gegen Rückenschmerzen, Gelenkerkrankungen und so weiter.

Als drittes vom sportmedizinischen her entwickelt Yoga die Flexibilität und auch ein flexibler Körper ist ein gesunder Körper. Wenn du Muskeln dehnst, werden noch die Faszien gedehnt, es werden die Arterien gedehnt, es werden die Organe gedehnt und zum Teil, weil bei Dehnen von der Rückseite des Körpers Bauchorgane auch gedrückt werden, ist das auch etwas Gutes für die Bauchorgane.

Des Weiteren Yoga entwickelt auch die Koordination und auch die Koordination ist wichtig für die Gesundheit. Wer Yoga übt, entwickelt das Gleichgewicht, entwickelt auch die Fähigkeit einzelne Muskeln anzuspannen und loszulassen, entwickelt auch ein gutes Körpergefühl. Das ist etwas sehr wichtiges für die Koordination und die Koordination steht auch in Verbindung mit der Gesundheit des Nervensystems und damit auch für die Gesundheit des ganzen Körpers.

 

Stress Management

Yoga ist aber darüber hinaus auch noch mehr. So gibt es die zweite schulmedizinische Erklärung, warum Yoga so gesund ist, und das ist Stress Management, Stressbewältigung. Yoga hat sich ist eine sehr effektive Stressbewältigungsmethode gezeichnet. Yoga ist zum einen Entspannungstechnik. Wer Yoga übt, macht auch Tiefenentspannung und die Tiefenentspannung ist sehr gut, dass Stress wieder abgebaut wird. In einer tiefen Entspannung werden die Stresshormone reduziert, Glückshormone ausgeschüttet, wird das parasympathische Nervensystem aktiviert, Sympathikus reduziert, was dann heißt, dass der Körper sich regenerieren kann. So viele Krankheiten sind heute auch stressbedingt, bis die Yoga Tiefenentspannung diesem Stress entgegengewirkt wird.

Yoga heißt aber nicht nur Tiefenentspannung, auch das Dehnen des Körpers und das ruhige Halten des Körpers wirkt zur Entspannung der Muskeln. Auch das Anspannen und Loslassen, was bei den Yogaübungen typisch ist, ist auch wieder gut für die Entspannung. Dadurch das Yoga auch mit Körpergefühl, Körperbewusstsein verbunden ist, letztlich ist in jeder Yoga Stunde eine Art Bodyscan dabei, wo man durch den Körper hindurch geht, auch das ist gut gegen Stress.

Im Yoga lernt man auch von Leistungsgedanken wegzukommen. Man hat eine Periode, wo man mit sich ist und einfach sich wohlfühlt. Auch das wirkt gegen den Stress.

Es gibt noch viel mehr zu sagen und auf unseren Internetseiten findest du ja noch sehr viel mehr über Stress und Stressmanagement, Stressbewältigung und warum Yoga gegen Stress gut ist.

 

Selbststeuerungsfähigkeit

Ich will jetzt zum dritten Modell fortschreiten, schulmedizinisch gesehen, warum Yoga so gesund ist. Dritter Grund, warum Yoga so gesund ist, ist, Yoga aktiviert die Selbststeuerungsfähigkeit des Körpers. Es gibt z.B. die Aussage von einem Doktor Dietrich Ebert, der gesagt hat, Yoga ist psychosomatische Funktionsaktualisierung. Das heißt, Yoga aktiviert die verschiedensten Fähigkeiten des Menschen und insbesondere Fähigkeiten, die normalerweise unbewusst ablaufen, werden durch Yoga trainiert, z.B. die Atmung, Anspannung und Entspannung, bewusste Bewegungen und eben auch Gleichgewichtsfähigkeiten. In einer Yoga Stunde trainierst du deinen Körper sehr umfassend und insbesondere eben auch machst du dir Prozesse bewusst, die normalerweise unbewusst ablaufen. Das ist die sogenannte psychosomatische Funktionsaktualisierung. Diese trainiert die Homöostase Fähigkeit des Organismus, was heißt, dass Yoga den Menschen gegen Störungen jeglicher Art weniger anfällig macht.

Yoga trainiert also die Selbststeuerung und die Fähigkeit auch mit Schwierigkeiten umzugehen und so wird jemand, der Yoga übt, auch weniger schnell körperlich oder psychisch krank als jemand, der kein Yoga übt.

 

Psychologische Erklärung

Warum Yoga so gesund ist: Das waren jetzt einige schulmedizinische Erklärungsmodelle, aber es gibt auch noch mehr. Im Yoga kennen wir noch weitere Erklärungsmodelle.
Dann könnte es aber von der Psychologie aussehen. Wer Yoga übt, fühlt sich besser, wer Yoga übt, wird gelassener, wer Yoga übt, hat mehr Energie und mehr Lebensfreude. Psychosomatisch ist auch klar, wer sich besser fühlt, wer gelassener ist, wer mehr Lebensfreude hat, mehr Energie hat, der ist natürlich auch gesünder. So kann man auch sagen, weil Menschen beim Yoga sich so gut fühlen und ein besseres Selbstwertgefühl haben, sich mehr spüren, geht es ihnen besser. Wem es besser geht,  der hat weniger Erkrankungen.
Sogar von einem anderen psychologischen Standpunkt aus kann man sagen, warum Yoga so gesund ist. Yoga gibt nämlich auch mehr Energie. Wer mehr Energie hat, hat auch mehr Erfolgserlebnisse, kann mehr bewirken. Mehr Energie zu haben, mehr bewirken zu können, führt zu mehr Selbstvertrauen und das ist auch wieder gesund. Man weiß auch, Menschen, die sich irgendwo verankert fühlen, in einer der Tiefe ihrer selbst oder in einer höheren Wirklichkeit, auch die sind gesünder. Menschen, die spirituelle Erfahrungen haben und einen Sinn im Leben sehen, die sind auch gesünder. Da gibt es einige empirische Studien dazu und Yoga hilft sich mehr mit sich selbst in Harmonie zu fühlen. Yoga hilft sich zu öffnen für eine höhere Wirklichkeit. Yoga hilft zu transzendenten Erfahrungen und wer transzendente Erfahrungen hat, spürt einen tieferen Sinn im Leben. Auch das hilft der körperlichen und psychischen Gesundheit.

 

Yogische Erklärungen

Yoga Erklärungen, warum Yoga so gesund ist. Nicht nur die Schulmedizin und die Psychologie geben Gründe, warum Yoga so gesund ist, sondern es gibt auch traditionelle Erklärungen.

Kundalini Yoga

Zunächst mal vom Kundalini-Yoga Standpunkt aus. Kundalini Yoga, der Yoga der Energie, sagt, dass der menschliche Körper durch Prana gesteuert wird. Dieses Prana fließt durch Nadis, Energiekanäle, und dieses Prana wirkt durch Chakras. Hat man zu wenig Prana oder unruhiges Prana, hat das Auswirkungen auf die Psyche und auf den Körper. Sind die Nadis, die Energiekanäle blockiert, dann kann die Energie auch nicht in die Organe hineinfließen. Sind die Chakras blockiert, dann kann das zu einer größeren Blockade von Organen führen. Hatha Yoga hilft Prana, die Lebensenergie zu erhöhen und zu harmonisieren. Hatha Yoga hilft durch die Dehnung die Energiekanäle zu öffnen. Hatha Yoga ist wie eine sanfte Akupressur auf die verschiedenen Energiekanäle, die auch als Meridiane bezeichnet werden. So werden Energieblockaden aufgelöst. Prana kann fließen und das hilft für die Gesundheit. Hatha Yoga übt noch die Chakras. Wenn du Hatha Yoga übst, spürst du plötzlich, wie dein Herz Chakra weit wird, dein Kehl Chakra sich öffnet. Du spürst ein pulsieren im dritten Auge ist, ein Licht oberhalb des Kopfes, du spürst deine Wirbelsäule. Alles Zeichen, dass deine Chakras sich öffnen. Öffnen sich die Chakras, ist das gut für die Organe, ist auch gut für dein Bewusstseinsempfinden und auch das ist hilfreich für Spiritualität und für Gesundheit.

 

Ayurveda

Ayurveda Erklärungen, warum Yoga so gesund ist. Ayurveda würde sagen, Krankheiten kommen, weil der Mensch Amas hat, also Schlacken. Krankheiten kommen, weil der Mensch aus seiner natürlichen Prakriti heraus ist. Krankheiten kommen, weil Agni, das Verdauungsfeuer, nicht gut wirkt. Krankheiten kommen, weil der Mensch sich falsch verhält und weil der Mensch falsches isst. Hatha Yoga hilft bei allem. Hatha Yoga wirkt vom Ayurveda auch reinigend. Sogenannte Amas, Schlacken und so weiter werden aus dem Körper ausgeschieden. Das ist mindestens die Ayurveda Behauptung.

Hatha Yoga wirkt auch, dass man mehr in Harmonie mit seiner Prakriti ist.
Angenommen jemand ist in einer Übersteuerung z.B. Vata Übersteuerung, hat er Nervosität, Schlafstörungen, Unruhe, Ängste. Hatha Yoga Übungen wirken harmonisierend auf das Vata Element.
Angenommen jemand hat eine Pitta Übersteuerung, was sich in Entzündungen manifestiert, in Reizbarkeit und auch Koller und Ärger, Wut, Frust und so weiter, Hatha Yoga hilft, dass man wieder runterkommt. Hatha Yoga hilft also Pitta etwas zu harmonisieren.
Auch Kapha Übersteuerung wird auch in die Harmonie gebracht. Angenommen du bist irgendwo träge und antriebslos, hast aber Übergewicht und Ödeme, also Flüssigkeitsansammlungen, Hatha Yoga hilft, dass all das wieder beseitigt wird. Hatha Yoga hilft, das Ödeme sich auflösen. Hatha Yoga hilft, dass du wieder Energie bekommst. Hatha Yoga hilft dir, in deine natürliche Prakriti zu kommen, und hilft, dass das Übermaß durchaus reduziert wird. Es gibt natürlich noch spezialisiertes Hatha Yoga, das konkret noch bewusster helfen kann, eine Dosha Übersteuerung, zu reduzieren. Gegen Dosha Übersteuerung wirkt auch schon das klassische Hatha Yoga mit Anfangsentspannung, Atemübungen, Sonnengruß, Asanas, Tiefenentspannung, Meditation. Was auch immer dein zu viel an Dosha ist, es wird harmonisiert und beruhigt.

Ayurveda sagt auch das Hatha Yoga Agni erhöht und das ist nämlich das Verdauungsfeuer. Es ist nämlich nicht nur wichtig, was du isst, sondern dass du es auch verdaust. Es gibt einige Hatha Yoga Übungen, die Agni, Verdauungsfeuer und auch das Feuer des Umwandlungsprozesses im Körper begünstigt. Also Hatha Yoga hilft für stärkeres Agni. Z.B. langes Halten der Vorwärtsbeuge, langes Halten des Dreiecksitzes oder auch Kopfstand oder auch Kapalabhati oder natürlich auch der Pfau und Bogen und auch die Kobra, alle sind Übungen, die Agni stärken und dir helfen, gesund zu sein. Hatha Yoga hilft darüber hinaus, deine natürliche Intution zu verbessern, deine natürlichen Instinkte. Wer Hatha Yoga übt, ist gesünder und entwickelt gesündere Lebensgewohnheiten.
Hatha Yoga hat vom Ayurveda Standpunkt aus die Fähigkeit, die gesunde Intuition zu verbessern. Es gibt die gesunde Intuition. Es gibt die gestörte Intuition. Mit Hatha Yoga kommst du zurück zu deiner gesunden Intuition und wenn du die gesunde Intuition hast, dann bist du gesunder und hast doch ansonsten gesündere Lebensgewohnheiten. Also auch ein wichtiger Grund, warum Yoga so gesund ist, es hilft ja auch sonst gesunder zu leben.

 

Raja Yoga

Warum Yoga so gesund ist, vom Raja Yoga Standpunkt aus. Raja Yoga ist der psychologische Yoga. Raja Yoga sagt, dass viele körperliche Erkrankungen von der Psyche herkommen und Hatha Yoga wirkt auf die Psyche. Man weiß z.B., dass wer Hatha Yoga übt, weniger psychisch krank wird, sogar weniger Psychosen hat als Menschen, die kein Hatha Yoga üben.
Hatha Yoga hilft eben auch verschiedene geistige Kräfte zu entwickeln. Wenn du z.B. die Vorwärtsbeuge eine Weile hältst, dann entwickelst du die Fähigkeit loszulassen, geduldig zu sein und auch wenn etwas wehtut, loszulassen, gelassen zu bleiben und dadurch den Schmerz zu überwinden. Wenn du Stellungen machst, wie Vira Bhadrasana, die Heldenstellung, entwickelst du Mut und Willenskraft und das Heldenhafte. Wenn du den Kopfstand machst, lernst du Konzentration, Willenskraft, Mut und auch die Fähigkeit, Dinge von einem anderen Blickwinkel zu sehen. Wenn du den Drehsitz machst, dann lernst du aufgerichtet sein, auch wenn du dich drehst und dich an verschiedene Menschen anpasst und an verschiedene Situationen anpasst, deine Würde zu bewahren.
So hat jede Hatha Yoga Übung auch eine Wirkung auf die Psyche und hilft, dass es der Psyche gut geht. Wenn es deiner Psyche gut geht, ist auch der Körper gesund.

 

Yoga macht Spaß

Also kann man sagen, es gibt viele Gründe, warum Yoga so gesund ist. Angenommen du machst noch kein Yoga, hoffe ich, ich habe dich motivieren können, jetzt mit Yoga zu beginnen. Yoga ist gesund. Probiere es aus.
Yoga ist nicht nur gesund, sondern es macht auch Spaß. Es führt zu schönen Erfahrungen und das ist vielleicht auch ein Grund, warum Yoga so gesund ist. Yoga macht Spaß. Menschen machen Yoga gerne und es gibt nichts Gutes außer man tut es. Yoga in jedem Fall ist etwas Gutes.
Bist du Yoga Neuling, kannst du Yoga lernen, z.B. in einem Yoga Zentrum oder auch bei Yogalehrer/Lehrerinnen in Fitnesszentren, Volkshochschulen, in der Erwachsenenbildung, in Vereinen oder auch in Unternehmen. Es gibt ja auch Business Yoga.
Eine besonders schöne Weise Yoga zu üben ist in einem Ashram, Yoga Seminarhaus, wo du alles gute und gesunde für Yoga machen kannst. Da gibt es nicht nur Hatha Yoga, Körperübungen, Atemübungen, Tiefenentspannung, es gibt auch Meditation und Vorträge, gesunde Ernährung, schöne Umgebungen mit zum Teil aufgeführten Spaziergängen oder auch eine Ayurveda Oase in Bad Meinberg. An der Nordsee, in Allgäu, im Westerwald oder auch im Teutoburger Wald, eben Bad Meinberg kannst du in einen Yoga Vidya Ashram gehen. Du kannst an einem Yoga Meditation Einführungswochenende teilnehmen oder auch an einer Yoga Ferienwoche, was ein besonders schöner Einstieg ins Yoga ist.
Du kannst auch, wenn du sagst, du willst Yoga erstmals bei dir selbst ausprobieren, mit Yoga Videos beginnen. Auf den Yoga Vidya Internetseiten findest du einen zehnwöchigen Yoga Anfängerkurs als Video, vollkommen kostenlos, und du findest die Adressen der Yoga Vidya Zentren, der Yoga Vidya Ashram Seminarhäuser und von mehreren tausend Yogalehrerinnen und Yogalehrern. Alles zu finden auf www.yoga-vidya.de und vielleicht sehen wir uns mal oder mal wieder bei Yoga Vidya. Ich würde mich freuen.

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Warum Yoga machen?

Warum solltest du Yoga machen? Frage dich selbst, weshalb du Yoga machen solltest. Ich habe schon Vorträge gegeben, zu dieser Frage, „warum Yoga, warum Yoga-Übungen“ und du könntest dir diese Vorträge anhören. Aber vielleicht kennst du Yoga bereits und du willst dich im Moment motivieren, warum Yoga zu machen jetzt sinnvoll ist.
Es gibt verschiedene Gründe, die für Yoga sprechen. Ein Grund ist, dass du dich sofort besser fühlst. Wenn du dich mal nicht so gut fühlst, dann übe einfach Yoga und es geht dir sofort besser. Das ist richtig magisch. Angenommen, du hattest einen anstrengenden Tag, einen frustrierenden Tag, angenommen, dein Chef oder deine Kunden haben dich nicht gut behandelt, oder du warst Kunde und der Kundendienstberater war unverschämt, du fühlst dich nicht gut. Gehe einfach in eine Yogastunde und du fühlst dich sofort besser. Wenn du dich besser fühlen willst, mache Yoga und es geht dir sofort besser.

Vielleicht geht es dir gut und du überlegst, warum soll ich Yoga machen, es geht mir schon gut. Warum Yoga machen, wenn es dir gut geht? Wenn du in einer guten Phase Yoga übst, geht es dir länger gut. Wenn du Yoga übst, wird dieser Zustand des sich Gutfühlens etwas verlängert. Du fühlst dich besser, wenn du Yoga machst.

Warum Yoga machen? Angenommen du hast Lampenfieber. Wenn du Yoga übst, wird dein Lampenfieber umgewandelt in positive Energie und Kraft. Lampenfieber oder kleine Ängste werden umgewandelt in nutzbringende Energie. Wenn du also gerade Lampenfieber hast, Prüfungsängste oder innere Unruhe, übe Yoga. Die Energie daraus wird zu einer machtvollen Energie.

Warum Yoga machen? Angenommen, Du bist wütend und frustriert. Übe Yoga und du bekommst eine gelassenere Ausstrahlung.
Warum Yoga machen, fühlst du dich einsam? Wenn du dich einsam fühlst, dann gehe in eine Yogastunde. In der Yogastunde musst du mit niemandem Kontakt aufnehmen, du musst auch nicht verkrampft versuchen Small Talk zu machen. Du gehst in eine Yogastunde, um dich zu entspannen, gemeinsam mit anderen zu üben und dein Energiefeld wird weiter. Du spürst das Energiefeld der anderen und am Ende der Yogastunde geschieht es wie von selbst, dass dort ein gewisser Austausch stattfindet.

Warum also Yoga machen? Es hilft dir, dich mit anderen zu verbinden und es kann dir helfen, neue Bekannte und neue Freunde zu treffen. Eine einfache Weise mit Menschen Kontakt aufzunehmen ist eine Yogastunde zu besuchen.

Warum Yoga machen? Vielleicht hast du eigene Gründe? Ich habe einen relativ ausführlichen Videovortrag zu dem Thema gegeben. Da steht „Warum Yoga?“ oder „Warum Yoga-Übungen?“ . Dort findest du noch sehr viel mehr zum Thema. Vielleicht hast du eigene Gründe, die du als Kommentar  hinterlassen möchtest. Es gibt sehr viele gute Gründe Yoga zu machen. Eigentlich gibt es keinen guten Grund, kein Yoga zu üben. Du könntest auch zwischendurch die eine oder andere Yogaübung machen, die dir schnell zu neuer Energie verhilft, mehr Lebensfreude zu haben und dich wohler zu fühlen.

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Warum Yoga für Männer?

Die Frage „Warum Yoga für Männer?“ wird mir manchmal gestellt. Dies kann man auf zwei Arten interpretieren. Zum Einen, warum ist es vielleicht gut, eigene Yogastunden zu haben, die nur für Männer geeignet sind und zum Zweiten, was haben Männer davon, Yoga zu üben.
Zunächst noch einmal die Frage: „Warum ist es auch für Männer gut, Yoga zu üben“? Heutzutage wird Yoga vermehrt von Frauen geübt, vermutlich sind 80 – 90% der Yogaübenden in Mitteleuropa Frauen. Die Anzahl der Männer beschränkt sich auf 10 – 20%. Bei manchen Yogaarten sind es mehr.

Das Interessante ist übrigens, dass im alten Indien eher Männer Yoga geübt haben. Es gibt zwar Berichte von Frauen, die vor vielen hundert Jahren, vielleicht sogar tausenden von Jahren Hatha Yoga geübt haben, doch die Mehrheit der Yogaübenden waren Männer. Heutzutage sind es eher Frauen, gerade in der westlichen Welt. Warum ist dem so? Vermutlich haben Frauen mehr Gesundheitsbewusstsein, sie sind auch auf Grund ihrer Erziehung eher darauf ausgerichtet, Dinge in Kooperation oder Konkurrenz mit anderen zu tun. Doch das möchte ich jetzt nicht weiter erläutern. Sehr vieles ist einfach stereotyp. Vermutlich ist manches nur eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Also, warum Yoga für Männer? Was kann Yoga für Männer tun? Im Grunde genommen wirken alle Grundwirkungen des Yoga auch bei Männern. Yoga hilft gegen Stress. Wenn du dich gestresst fühlst oder stark gefordert und Mann bist, dann übe Yoga. Wer Yoga übt ist weniger anfällig für Bluthochdruck, die Wahrscheinlichkeit in der gleichen Altersgruppe einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, sinkt. Du bist gesünder. Yogaübende leiden weniger an Kopf- und Rückenschmerzen und haben seltener Gelenkprobleme. Du wirst längere Zeit leistungsfähig sein, wenn du Yoga übst. Man könnte sogar sagen, wer Yoga übt, dem verzeiht der Körper auch die eine oder andere Sünde, in dem Sinne, dass man das eine oder andere besser machen könnte.

Also! Übe Yoga, das dir helfen kann, länger leistungsfähig zu sein und deine Regenerationsfähigkeit unterstützt. Yoga macht auch leistungsfähiger, weil du mehr Prana bekommst. Wer Yoga übt, hat mehr Energie, wer mehr Energie hat, hat mehr Charisma und durch mehr Charisma kannst du mehr bewirken. Menschen die Yoga üben, können deshalb mehr bewirken. Mehr Prana, mehr Lebensenergie, mehr Entspannung, bedeutet, dass du eine bessere Ausstrahlung hast. Eine bessere Ausstrahlung kann dir bei vielem helfen. Es hilft, um z.B. einen Auftrag zu bekommen, überzeugender zu wirken, dich bei Kunden oder Mitarbeitern, Vorgesetzten usw. besser durchzusetzen und damit mehr Anerkennung zu bekommen. Du bist einfach erfolgreicher, wenn du mehr Charisma hast und mehr Ausstrahlung. Im täglichen Umgang z.B. auch in der Beziehung hilft mehr Prana, mehr Lebensenergie. Im alten Indien wurde behauptet, dass bei Yogaübenden Männern die sexuelle Anziehungskraft stärker geworden sei, es ihnen somit zu einem erfüllten Sexualleben verhelfe. Vermutlich war es einer der Gründe, warum im alten Indien viele Menschen Hatha Yoga geübt haben, weil sie sich auch in diesem Bereich eine Verbesserung erhofft hatten.

Yoga kann auch helfen, von Leistungsgedanken weg zu kommen, dein Wohlbefinden zu steigern und dich so zu nehmen, wie du bist. Es braucht einen Gegenpol zum Leistungsgedanken und einen Gegenpol zu Gedanken wie z.B. was soll ich machen, wie soll ich es machen, mache ich es richtig oder nicht. Wer regelmäßig Yoga übt hat eine Quelle von Entspannung, von Ruhe und Wohlbefinden, aus der heraus er vieles bewirken kann. Wenn du dir für Yoga Zeit nimmst, kannst du auch langfristig deinen Mann stehen, kannst du langfristig viel tun. Wenn du aber sagst, „ich habe keine Zeit“, wird der Körper dich irgendwann außer Gefecht setzen und dann hast du notwendigerweise Zeit. Es ist klüger, auf die Matte zu gehen und Yoga zu üben oder dich hinzusetzen und zu meditieren, als irgendwann auf der Intensivstation zu liegen. Oder ständige Besuche bei Ärzten, mit langen Zeiten in deren Wartezimmern.
Kümmere dich um deine Gesundheit. Es ist so wichtig!

Warum Yoga für Männer in separaten Kursen? In der Regel sind Yogakurse für alle offen und es ist schön, wenn es eine gemischte Gruppe ist. Auch weil es schön ist, verschiedene Menschen zu treffen.
Manchmal fühlen sich Männer einfach wohler unter Männern. Wenn Männer alleine miteinander sind, können sie untereinander anders agieren und haben weniger Probleme damit, einfach sie selbst zu sein. Dadurch, dass mehr Frauen in einer Yogastunde sind, werden während der Yogastunde öfter Themen oder Beschwerden angesprochen, die eher frauenspezifisch sind. Deshalb ist es gut, wenn hin und wieder eine reine Männer-Yogastunde stattfindet. So können Männer ihre eigenen Anliegen besser einbringen. Die Erfahrung zeigt auch, dass in einer reinen Männerrunde, während der Anfangs- und Abschlussrunde Männer offener über ihre Themen sprechen, als in gemischten Gruppen.
So gibt es gute Gründe, auch einen Yogakurs nur für Männer anzubieten. Die Mehrheit der Yogastunden wird von Männern und Frauen besucht, und ich glaube dies ist auch gut so. Letztlich sind Menschen nicht nur Mann oder Frau, sondern Menschen sind Menschen, die unabhängig davon ob sie Mann oder Frau sind, gemeinsam gut Yoga üben können.

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Warum Yoga barfuß?

Warum wird Yoga barfuß geübt? Yoga kann barfuß oder auch mit Socken geübt werden, typischer Weise jedoch nicht in (Sport-) Schuhen oder Gymnastikschuhen. Bei den Yogaübungen kommt es auch vor, die Füße zu berühren, wie zum Beispiel in der Vorwärtsbeuge, dem Bogen, der Königskobra und der Taube, was alles Namen von Yogastellungen sind, bei den an die Füße gefasst wird.

Mehr Körperbewusstsein und Halt

Dabei hat man einen besseren Halt und es fühlt sich barfuß (oder in Socken) besser an. Füße sind auch wunderbare Körperteile und wenn du Yoga übst, wirst du dir deines Körpers besser bewusst. Du kannst deine Füße besser spüren, wenn sie barfuß sind und ohne dicke Sohlen unter den Füßen kann die Energie besser ausstrahlen.

Die Füße haben ein Energiefeld

Wenn du barfuß bist, kann das Energiefeld der Füße besser ausstrahlen und du kannst besser entspannen, was das Yoga noch angenehmer macht. Die Yogaübungen fallen leichter, wenn du deine Füße berühren und halten kannst, die Energie ausstrahlen und die Füße sich entspannen und wohler fühlen können. Aus diesen Gründen empfiehlt es sich Yoga barfuß zu üben.

Yoga in Schuhen

Es gibt jedoch auch Ausnahmen in welchen Yoga mit Schuhen geübt wird, wie zum Beispiel Business Yoga. Wenn du Yoga am Arbeitsplatz übst, geht es notfalls auch mit Schuhen und es ist besser, du übst Yoga mit Schuhen, als kein Yoga.

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Warum kommen Tränen, wenn du freudig bist?

Freude ist eine besondere Emotion. Wenn die Freude besonders intensiv ist, wenn das Herz tief berührt ist, dann kannst du vor Freude weinen.
Du kannst weinen aus Trauer, aus Verzweiflung, vor Rührung, vor Mitgefühl, vor Mitfreude und auch vor Freude.
Besonders intensive Gefühle können sich ausdrücken durch Weinen, durch Schluchzen und durch Freudentränen.
Freude ist eine der größten Emotionen, die der Mensch haben kann.  Gerade die intensive Freude, die dein Herz nahezu zerspringen läßt, kann dazu führen, daß du weinst.
Freue dich darüber!

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Warum Vegan gesünder ist

Warum ist eine vegane Lebensweise gesünder? Es gibt inzwischen eine Reihe empirischer Studien die zeigen, dass Veganer weniger Krankheiten haben, eine geringere Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken, weniger Probleme mit Bluthochdruck, Herzinfarkten und Schlaganfällen haben, weniger unter Gelenkproblemen und Osteoporose leiden und länger leben.

Was sind die Gründe?

Es gibt verschiedene Gründe weshalb Veganer gesünder sind. Einer davon ist auch das bessere Gewissen, denn Fleischesser wissen, dass sie Tiere essen und deswegen Tiere getötet werden. Und Tiere leiden auch durch die Produktion von Milch und unbewusst belastet dieses auch die Seele. Somit gibt es unter den Fleisch essenden Menschen einen größeren Anteil von Menschen, die unter psychischen Problemen leiden. Da die Tiere leiden, ist das Leiden auch in der Milch und dem Fleisch und wird über den Verzehr mit aufgenommen. In Fleisch und anderen Produkten tierischen Ursprungs finden sich auch Cholesterin und gesättigte Fettsäuren, die ab einem gewissen Maß nicht mehr gesund sind. Wer Fleisch isst, isst weniger von den gesunden Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Salate und Obst.

Vegan als eine bewusstere Lebenseinstellung

Häufig ist es so, dass Menschen, die vegan leben, auch ansonsten bewusst gesünder leben. Dazu kann unter anderem auch mehr Bewegung, mehr Yoga und Meditation gehören und mitfühlender mit anderen zu sein. Irgendwo verbindet diese Einstellung auch und man fühlt sich mit anderen Veganern verbunden. Es ist leichter, neue Kontakte zu finden, ähnlich wie es leichter ist, neue Kontakte zu knüpfen, wenn du einen Hund hast.

Soziale Kontakte

Zugehörigkeit zu einer Minderheit, die eine bestimmte Identifikation mit ihrer Lebensweise hat, erleichtert es, sich mit anderen zu verbinden. Dabei muss man nur in ein veganes Restaurant gehen, oder einen der neuen veganen Supermärkte und sofort kannst du Kontakt knüpfen, wenn du möchtest. Und auch soziale Kontakte sind gut für die Gesundheit!

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