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Nama Ramayana Text zum Mitsingen, Video, Audio mp3 download, Übersetzung und Erläuterungen. Nama Ramayana ist ein Bhajan. Erfahre mehr über seine Bedeutung, lausche Videos und Audios, lerne Nama Ramayana, im Yoga Vidya Kirtanheft die Nr. 703, selbst zu singen, anzuleiten, auf einem Musikinstrument zu begleiten.

703. Nama-ramayana (ashtottara-shata-nama-ramayana, Sankshipta-ramayana)
1.Shri Ram Jay(a) Ram Jay(a) Jay(a) Ram
Shuddha-brahma-parat-para-ram
Kalatmaka-parameshvara-ram
Shesha-talpa-sukha-nidrita-ram
Brahmady-amara-(gana)-prarthita-ram
Chanda-kirana-kula-mandana-ram
Shrimad-dasharatha Nandana-ram
Kaushalya-sukha-vardhana-ram
Vishvamitra-priya-dhana-ram

Ghora-tataka-ghataka-ram
Marichadi-nipataka-ram
Kaushika-makha-sanRakshaka-ram
Shrimad-ahalyoddharaka-ram
Gautama-muni-sampujita-ram
Sura-muni-vara-gana-sanstuta-ram

Navika-dhavita-nridu-pada-ram
Mithila-pura-jana-modaka-ram
Videha-manasa-ranjaka-ram
Tryambaka-karmuka-bhanjaka-ram
Sitarpita-vara-malika-ram
Krita-vaivahika-kautuka-ram

Bhargava-darpa-vinashaka-ram
Shrimad-ayodhya-palaka-ram

Shuddha-brahma-parat-para-ram
Kalatmaka-parameshvara-ram

Aganita-guna-gana-bhushita-ram
Avani-tanaya-kamita-ram
Raka Chandra-samanana-ram
Pitri-vakyashrita-kanana-ram
Priya-guha-vinivedita-pada-ram
Tat-kshalita-nija-nridu-pada-ram

Bharadvaja-mukhanandaka-ram
Chitra-kutadri-niketana-ram
Dasharatha-santata-chintita-ram
Kaikeyi-tanayarchita-ram
Virachita-nija-pitri-karmaka-ram
Bharatarpita-nija-paduka-ram

Dandaka-vana-jana-pavana-ram
Dushta-viradha-vinashaka-ram
Shara-bhanga-su-tikshnarchita-ram
Agastyanugraha-vardhita-ram
Ghridhradhipa-sansevita-ram
Panchavati-tata-susthita-ram

Shurpanakharti-vidhayaka-ram
Khara-dushana-mukha-sudaka-ram
Sita-priya-harinanuga-ram
Maricharti-krid-ashu-ga-ram
Apahrita-sitanveshaka-ram
Gridhradhipa-gati-dayaka-ram

Shabari-datta-phalashana-ram
Kabandha-bahu-chchhedaka-ram
Hanumat-sevita-nija-pada-ram
Nata-sugrivabhishta-da-ram
Garvita-vali-sanharaka-ram
Vanara-duta-preshaka-ram

Hita-kara-lakshmana-sanyuta-ram
Kapi-vara-santata-sansnrita-ram
Tad-gati-vighna-dhvansaka-ram
Sita-pranadharaka-ram
Dushta-dashanana-dushita-ram
Shishta-hanumad-bhushita-ram

Sita-vedita-kakavana-ram
Krita-chuda-mani-darshana-ram
Kapi-vara-vachanashvasita-ram
Ravana-nidhana-prasthita-ram
Vanara-sainya-samavrita-ram
Soshita-sarid-isharthita-ram

Vibhishanabhaya-dayaka-ram
Parvata-setu-nibandhaka-ram
Kumbha-karna-shirash-chhedaka-ram
Rakshasa-sangha-vimardaka-ram
Ahi-mahi-ravana-maraka-ram
Sanhrita-dashamukha-ravana-ram

Vidhi-bhava-mukha-sura-sanstuta-ram
Kha-sthita-dasha-ratha-vikshita-ram
Sita-darshana-modita-ram
Abhishikta-vibhishana-nuta-ram
Pushpaka-yanarohita-ram
Bharadvajadi-nishevana-ram

Bharata-prana-priya-karaka-ram
Saketa-puri­ Bhushana-ram
Sakala-sviya-samavrita-ram
Ratna-lasat-pitha-sthita-ram
Pattabhishekalankrita-ram
Parthiva-kula-sammanita-ram
Vibhishanarpita-ranjaka-ram
Kisha-kulanugraha-kara-ram
Sakala-jiva-sanRakshaka-ram
Samasta-lokoddharaka-ram

Rama Rama Jaya Raja-ram
Rama Rama Jaya Sitaram

(die nächsten Verse werden typischerweise nicht rezitiert)
Agata-muni-gana-sanstuta-ram
Vish[ir]ta-dasha-kanthodbhava-ram
Sitalingana-nivrita-ram
Niti-surakshita-jana-pada-ram
Vipina-tyajita-janakaja-ram
Karita-lavanasura-vadha-ram
Svar-gata-shambuka-sanstuta-ram
Sva-tanaya-kusha-lava-nandita-ram
Ashvamedha-kratu-dikshita-ram
Kalavedita-sura-pada-ram
Ayodhyaka-jana-mukti-da-ram
Vidhi-mukha-vibudhanandaka-ram
Tejo-maya-nija-rupaka-ram
Sansriti-bandha-vimochaka-ram
Dharma-sthapana-tatpara-ram
Bhakti-parayana-muktida-ram
Sarva-charachara-palaka-ram
Sarva-bhavamaya-varaka-ram
Vaikunthalaya-sansthita-ram
Nityananda-pada-sthita-ram
Rama Rama Jaya Raja-ram
Rama Rama Jaya Sitaram




Erläuterungen und Übersetzungen
Noten und Akkorde
Audio mp3, auch zum Download


Nama Ramayana ist ein Bhajan, der alle Kapitel der Ramayana in Gesangform zusammenfasst. Nama Ramayana ist ein freudevolles Lied, allerdings ein etwas komplexes, in jedem Fall auch ein langes Lied.

Übersetzungen und Erläuterungen zum Nama Ramayana

Es gibt verschiedene Weisen, wie man den Nama Ramayana übersetzen kann. Grundsätzlich ist die Bedeutung eines Kirtans mehr als die Bedeutung der einzelnen Worte. Für einen Bhakta, einen Gottesverehrer, einen Kirtanisten, ist ein Kirtan ein Lobpreis Gottes. Oft sind sich auch in Indien die Sänger nicht bewusst, was die Bedeutung der Worte ist. Sie spüren einfach Bhakti, Hingabe, Liebe, Gottesnähe. 

Spirituelle Übersetzung Nama Ramayana

Ehrerbietung dem Rama wieder und wieder. Lasst uns die Geschichte seiner Taten hören, uns durch seine Weisheit, seine Güte, seine Liebe, seine Tatkraft und Gnade inspirieren lassen.

Nama Ramayana Bedeutung und Herkunft

Nama Ramayana ist der vielleicht komplizierteste Bhajan im Yoga Vidya Kirtan-Heft. Nama Ramayana ist daher auch ein Bhajan, den wir gar nicht so häufig singen, weil es eben etwas komplexer ist. Man muss aber auch nicht alle Strophen singen, man kann auch einfach die erste Strophe, die einfach ist, singen, und dann so viele weitere Strophen dazu fügen, wie man mag.
Die Nama Ramayana gibt es auch in verschiedenen Variationen, es gibt diese Hymne oder diesen Bhajan in längerer und kürzerer Form. In der vollständigen Form besteht sie aus 108 Namen von Rama, so ähnlich gibt es ja auch die 108 Namen von Shiva und von Krishna, wobei das jetzt keine einfachen Namen sind, die gibt es ja auch, es gibt ja auch die 108 Namen, sondern man kann sagen, 108 Verse zum Lobpreis von Rama. Und das gilt auch als Ramayana, das heißt also, als Aufzählung der Heldentaten von Rama oder auch der Fahrten und Taten von Rama. Ramayana ist ja letztlich das große Werk von Valmiki über die Taten von Rama, wobei es auch weitere Autoren gibt, die die Ramayana neu nacherzählt haben, weil ihnen bestimmte Aspekte von Rama neu enthüllt worden sind, sie Visionen von Rama hatten und dann die Ramayana anders nacherzählen wollten. Es ist ja ein Jahrtausende altes Epos, das in jeder Zeit etwas anders wiedererzählt werden will.
Und so ist die Nama Ramayana eine Kurzform der Ramayana und es heißt, wenn man die Nama Ramayana singt, dann wird man Rama in all seinen Aspekten spüren. Rama heißt „der, der schön ist“, „der, der angenehm ist“, Rama ist der, der freudevoll ist, der Freude bringt. Und so ist Rama angerufen durch diese Nama Ramayana. Die Nama Ramayana folgt auch den Kapiteln der Ramayana. Das heißt, die Ramayana hat ja auch verschiedene Kapitel und im Grunde genommen folgt die Nama Ramayana den verschiedenen Erzählungen über Rama. Jede der 108 Zeilen beschreibt ein bestimmtes Unterkapitel aus dem Leben von Rama.
Bei Yoga Vidya folgen wir der Version der Nama Ramayana, wie sie bei Swami Vishnu-devananda üblich war in den 1980er Jahren und wie es Swami Vishnu selbst von Swami Sivananda selbst gelernt hatte, zu Lebzeiten von Swami Sivananda. Nama Ramayana hat als erste Strophe, „Shrī Rām Jaya Rām Jaya Jaya Rām“, eines der Haupt-Mantras von Rama. Rama – Freunde und Liebe. Shri heißt Glanz und Herrlichkeit, glückhaft. Dann, Jaya heißt Sieg und Triumph. „Shrī Rām Jaya Rām Jaya Jaya Rām“, das heißt, „möge triumphieren, Rama, diese Freude, dieses Glück“. Dann kommt ein Vers oder man kann sagen, der Vorvers. Es wird zwar gesagt, das ist das erste Kapitel: „Shuddha Brahma Parātpara Rām Kālātmaka Parameshvara Rām.“ Das sind eigentlich die Vorverse. Das soll heißen: „Rama ist letztlich Shuddha Brahma, nichts anderes als reiner Brahman, reines Absolutes. Parātpara, sogar höher als das Höchste, Rām, das ist Rama. Kālātmaka, er besteht aus dem, was jenseits aller Zeit ist. Und er ist Parameshvara, höchster Gott.“
Und das sind die Verse, die man auch öfters wiederholen kann, man kann sie an einigen Stellen dieser Nama Ramayana einfügen. Wir fügen sie eigentlich nur an zwei Stellen ein, wie es Swami Vishnu-devananda gemacht hat. Im Sivananda Ashram Rishikesh, dann ab dem Jahr 2000, wurde dieser Vers noch an mehr Stellen eingefügt. Die weiteren Strophen sind eben weitere Erzählungen über Rama und das Interessante ist, jeder Vers endet mit Rām. Und das soll heißen, all das hat Rām gemacht. Und das heißt auch, all das ist Rām. Und das soll auch heißen, was auch immer einem im Leben geschieht, das ist Rām. Was auch immer im Leben geschieht, das ist Freude.
Wenn du diesen Bhajan singst, mache dir bewusst, was auch immer im Leben geschieht, irgendwie ist es von Gott gesteuert. Was auch immer an Herausforderung kommt, irgendwie ist es von Rām, von Gott, gesteuert und hilft dir langfristig zu höherer Freude. Eventuell kommst du in großes Leid, aber großes Leid zu erleben, heißt, dass du nachher wieder mit mehr Freude den Alltag genießen kannst. Und wenn du selbst im großen Leid Freude erfahren kannst, dann kannst du immer Freude erfahren.
Und so ist das auch ein Mantra, das einem hilft, Herzensschmerzen zu überwinden, das einem hilft, wieder neue Zuversicht, neues Vertrauen, neue Liebe zu bekommen und insbesondere neue Rām, neue Freude, neue Erfahrung von Schönheit und Sinn im Leben. Du kannst von diesem Mantra, wie schon gesagt, mindestens das „Shrī Rām Jaya Rām Jaya Jaya Rām“ singen und danach kannst du mindestens eine Strophe singen, du kannst mehr Strophen singen, du kannst so viele Strophen singen, wie du willst, und es ist schön, auch zum Ende wieder „Shrī Rām Jaya Rām Jaya Jaya Rām“ zu singen. Du könntest dir auch drei oder vier Strophen auswählen und immer zwischen zwei Strophen „Shrī Rām Jaya Rām“ singen, das hilft, gerade wenn du mit anderen Menschen zusammen singst, die vielleicht nicht so mit Sanskrit bewandert sind, die singen dann immer das „Shrī Rām Jaya Rām“ mit. Und während du dann vielleicht allein die anderen Verse singst, die anderen Strophen singst, können sie zuhören und die Macht dieser Mantras auf sich wirken lassen.
Du findest die vollständige Nama Ramayana im Yoga Vidya Kirtan-Heft unter der Nr. 703, du findest Nama Ramayana auch auf den Yoga Vidya Internetseiten, dort findest du auch die Wort für Wort Übersetzung, du findest den Devanagari-Text, den Sanskrit-Text, du findest Übersetzungen, du findest Lehr-Videos mit Noten, auch die ganzen Noten dieses Bhajans, so dass du es selbst singen kannst und mehr über ihn erfährst. Singe doch wieder Nama Ramayana: „Shrī Rām Jaya Rām Jaya Jaya Rām. Shrī Rām Jaya Rām Jaya Jaya Rām.“

Text des Nama Ramayana mit diakritischen Zeichen:

Hier der Text des Nama Ramayana in der IAST Transkription, also mit diakritischen Zeichen, auch wissenschaftliche Umschrift genannt. Wenn du dich mit der IAST Umschrift auskennst, weißt du genau, wie die Wörter genau ausgesprochen werden.

703. nāma-rāmāyaṇa (aṣṭottara-śata-nāma-rāmāyaṇa, saṅkṣipta-rāmāyaṇa)
1. śrī rām jay(a) rām jay(a) jay(a) rām
śuddha-brahma-parāt-para-rām
kālātmaka-parameśvara-rām
śeṣa-talpa-sukha-nidrita-rām
brahmādy-amara-(gaṇa)-prārthita-rām
caṇḍa-kiraṇa-kula-maṇḍana-rām
śrīmad-daśaratha-nandana-rām
kauśalyā-sukha-vardhana-rām
viśvāmitra-priya-dhana-rām

ghora-tāṭakā-ghātaka-rām
mārīcādi-nipātaka-rām
kauśika-makha-saṃrakṣaka-rām
śrīmad-ahalyoddhāraka-rām
gautama-muni-sampūjita-rām
sura-muni-vara-gaṇa-saṃstuta-rām

nāvika-dhāvita-mṛdu-pada-rām
mithilā-pura-jana-modaka-rām
videha-mānasa-rañjaka-rām
tryambaka-kārmuka-bhañjaka-rām
sītārpita-vara-mālika-rām
kṛta-vaivāhika-kautuka-rām

bhārgava-darpa-vināśaka-rām
śrīmad-ayodhyā-pālaka-rām

śuddha-brahma-parāt-para-rām
kālātmaka-parameśvara-rām

agaṇita-guṇa-gaṇa-bhūṣita-rām
avanī-tanayā-kāmita-rām
rākā-candra-samānana-rām
pitṛ-vākyāśrita-kānana-rām
priya-guha-vinivedita-pada-rām
tat-kṣālita-nija-mṛdu-pada-rām

bharadvāja-mukhānandaka-rām
citra-kūṭādri-niketana-rām
daśaratha-santata-cintita-rām
kaikeyī-tanayārcita-rām
viracita-nija-pitṛ-karmaka-rām
bharatārpita-nija-pāduka-rām

daṇḍaka-vana-jana-pāvana-rām
duṣṭa-virādha-vināśaka-rām
śara-bhaṅga-su-tīkṣṇārcita-rām
agastyānugraha-vardhita-rām
ghṛdhrādhipa-saṃsevita-rām
pañcavaṭī-taṭa-susthita-rām

śūrpaṇakhārti-vidhāyaka-rām
khara-dūṣaṇa-mukha-sūdaka-rām
sītā-priya-hariṇānuga-rām
mārīcārti-kṛd-āśu-ga-rām
apahṛta-sītānveṣaka-rām
gṛdhrādhipa-gati-dāyaka-rām

śabarī-datta-phalāśana-rām
kabandha-bāhu-cchedaka-rām
hanumat-sevita-nija-pada-rām
nata-sugrīvābhīṣṭa-da-rām
garvita-vāli-saṃhāraka-rām
vānara-dūta-preṣaka-rām

hita-kara-lakṣmaṇa-saṃyuta-rām
kapi-vara-santata-saṃsmṛta-rām
tad-gati-vighna-dhvaṃsaka-rām
sītā-prāṇādhāraka-rām
duṣṭa-daśānana-dūṣita-rām
śiṣṭa-hanumad-bhūṣita-rām

sītā-vedita-kākāvana-rām
kṛta-cūḍā-maṇi-darśana-rām
kapi-vara-vacanāśvāsita-rām
rāvaṇa-nidhana-prasthita-rām
vānara-sainya-samāvṛta-rām
soṣita-sarid-īśārthita-rām

vibhīṣaṇābhaya-dāyaka-rām
parvata-setu-nibandhaka-rām
kumbha-karṇa-śiraś-chedaka-rām
rākṣasa-saṅgha-vimardaka-rām
ahi-mahi-rāvaṇa-māraka-rām
saṃhṛta-daśamukha-rāvaṇa-rām

vidhi-bhava-mukha-sura-saṃstuta-rām
kha-sthita-daśa-ratha-vīkṣita-rām
sītā-darśana-modita-rām
abhiṣikta-vibhīṣaṇa-nuta-rām
puṣpaka-yānārohita-rām
bharadvājādi-niṣevaṇa-rām

bharata-prāṇa-priya-kāraka-rām
sāketa-purī­-bhūṣaṇa-rām
sakala-svīya-samāvṛta-rām
ratna-lasat-pīṭha-sthita-rām
paṭṭābhiṣekālaṅkṛta-rām
pārthiva-kula-sammānita-rām
vibhīṣaṇārpita-rañjaka-rām
kīśa-kulānugraha-kara-rām
sakala-jīva-saṃrakṣaka-rām
samasta-lokoddhāraka-rām

rāma rāma jaya rājā-rām
rāma rāma jaya sītā-rām

(die nächsten Verse werden typischerweise nicht rezitiert)
āgata-muni-gaṇa-saṃstuta-rām
viś[īr]ta-daśa-kaṇṭhodbhava-rām
sītāliṅgana-nivṛta-rām
nīti-surakṣita-jana-pada-rām
vipina-tyājita-janakajā-rām
kārita-lavaṇāsura-vadha-rām
svar-gata-śambūka-saṃstuta-rām
sva-tanaya-kuśa-lava-nandita-rām
aśvamedha-kratu-dīkṣita-rām
kālāvedita-sura-pada-rām
āyodhyaka-jana-mukti-da-rām
vidhi-mukha-vibudhānandaka-rām
tejo-maya-nija-rūpaka-rām
saṃsṛti-bandha-vimocaka-rām
dharma-sthāpana-tatpara-rām
bhakti-parāyaṇa-muktida-rām
sarva-carācara-pālaka-rām
sarva-bhavāmaya-vāraka-rām
vaikuṇṭhālaya-saṃsthita-rām
nityānanda-pada-sthita-rām
rāma rāma jaya rājā-rām
rāma rāma jaya sītā-rām

Wörtliche Übersetzung und Wort-für-Wort-Übersetzung

Hier die Wort-für-Wort-Übersetzung und zwischen den Zeilen die wörtliche Übersetzung des Nama Ramayana:

703. nāma-rāmāyaṇa (aṣṭottara-śata-nāma-rāmāyaṇa, saṃkṣipta-rāmāyaṇa)

nāman n. Name, Bezeichnung (in Komposita und Hindi nāma); rāma angenehm, schön, m. Name des Helden des Rāmāyaṇa (7. Inkarnation Viṣṇus), dessen Handlungen hier in Komposita zusammengefaßt sind; ayana n. Gehen, Gang, Pfad, etc. aṣṭan acht; uttara nördlich, höher, mehr als etc; śatam hundert; aṣṭottara-śata 108.

Rāmāyaṇa [in Form] von (108) Bezeichnungen - zusammengefaßtes Rāmāyaṇa.

Als Verfasser wird des öfteren ein Lakṣmaṇācārya angegeben. Textversionen: Satsaṃga-bhajana-mālā S. 191Ff, Śivānandāśrama Bhajanāvalī S. 58 ff (enthält nur das erste Kapitel, mit Hindi Übersetzung), Sivananda Ashram Devotional Songs S. 255 ff, Siddha Stotra Mālā der Bihar School of Yoga S. 177 ff (vollständiger Text). Das letzte Kapitel fehlt im alten Kirtanbuch, in Satsaṃga-bhajana-mālā und in den meisten Internet-Versionen. Der Grund für die mangelnde Beliebtheit des letzten Kapitels mag der traurige Inhalt sein (Verbannung Sītās, Tod der meisten Protagonisten u.ä.). Der Vollständigkeit halber wurde es hier ergänzt.

Internetquellen:
http://sapthaswaras.blogspot.de/2009/03/nama-ramayana-sloka-shuddha...
http://tkramesh.wordpress.com/2009/10/28/nama-ramayana
http://greenmesg.org/mantras_slokas/sri_rama-nama_ramayana.php

Śuddha-brahma-parāt-para-rām, kālātmaka-parameśvara-rām am Ende der Kapitel kann nach Bedarf rezitiert werden, nach Satsaṃga-Bhajana-mālā und Sivananda Ashrama Devotional Songs raghupati rāghava rājā rām, patita pāvana sītā rām. Die Kapitelbezeichnungen sind zur Orientierung des Lesers vermerkt. Sie sind für die Rezitation selten relevant, da z.B. bei manchen Rezitationsarten Gruppen von sechs bis acht Namen in einer Melodie ohne Rücksicht auf die Kapiteleinteilung zusammengenommen werden. Bei 'Rāma' wurde das End-a im Folgenden weggelassen, da es in den mir bekannten Rezitationen nicht ausgesprochen wird, Partizipien, Nomina agentis u.ä. wurden häufig durch Relativsätze wiedergegeben.

śrī rām jay(a) rām jay(a) jay(a) rām (kann öfter wiederholt werden)

śrī f. Glanz, Herrlichkeit, Reichtum, Göttin des Glücks, Frau Viṣṇus, als Anrede: glückhaft, Ausdruck von Respekt; rāma angenehm, schön, m. Name des Helden des Rāmāyaṇa (7. Inkarnation Viṣṇus); jaya siege/sei siegreich, m./f. (Hindi) Sieg, 'es lebe xxx' (s. Vorwort f.).

Glückhafter Rām, sei siegreich, Rām, sei siegreich, sei siegreich, Rām!

bāla-kāṇḍa bāla jung, m. Junge;
kāṇḍa m./n. Teil, Zweig, Abschnitt eines Texts, Kapitel
Kindheits-Kapitel

1. śuddha-brahma-parāt-para-rām

śuddha rein; brahman n. das Höchste, Absolute; para hier: höchst-; parāt-para höher als das Höchste, allerhöchstes, das höchste Wesen; parama höchst-, größt-, best-, n. das Höchste.

Rām, der reines Brahman und das Allerhöchste ist!

2. kālātmaka-parameśvara-rām

kāla m. Zeit, Bezeichnung Śivas und des Todesgottes (vielleicht Identifizierung von Śiva und Rāma); ātmaka bestehend aus, von der Natur von etwas; īśvara m. Herr, Meister, Ehemann, höchster Gott.

Rām, der höchste Gott, dessen Natur die Zeit ist!

3. śeṣa-talpa-sukha-nidrita-rām

śeṣa m. Name der Schlange, auf der Viṣṇu auf dem Weltenmeer ruht; talpa m. Bett; sukha glücklich, freudvoll, angenehm, n. Glück, Freude, Wohlergehen; nidrita eingeschlafen, schlafend. Hier wird Bezug darauf genommen, daß Rām eine Inkarnation Viṣṇus ist.

Rām, der glücklich eingeschlafen ist auf dem Bett, das die Schlange Śeṣa ist!

4. brahmādy-amara-(gaṇa)-prārthita-rām

brahman/brahmā m. Name des Schöpfergotts; ādi m. Anfang, am Ende von Komposita: etc. (wörtl.: deren Anfang xxx ist, d.h., der Rest wird nicht genannt); amara unsterblich, m. Gott(heit); gaṇa m. Menge, Gruppe, Schar (das Wort wird in den meisten Versionen weggelassen); prārthita gebeten, gewünscht, dies könnte Bezug nehmen auf die Tatsache, daß zu Beginn jeder Inkarnation Viṣṇus die Götter denselben um Hilfe gegen Dämonen bitten.

Rām, der von den Scharen der Götter Brahmā usw. [um Hilfe] gebeten wurde!

5. caṇḍa-kiraṇa-kula-maṇḍana-rām

caṇḍa gewalttätig, leidenschaftlich, heiß; kiraṇa m. Strahl, Staubkorn, Sonne; caṇḍa-kiraṇa m. dessen Strahlen heiß sind: Sonne; kula n. Familie, hier: Dynastie; caṇḍa-kiraṇa-kula n. Dynastie der Sonne, aus der Rāma kommt (sūrya-vaṃśa); maṇḍana schmückend, n. das Schmücken, Schmuck.

Rām, Schmuck der Dynastie der Sonne!

6. śrīmad-daśaratha-nandana-rām

śrīmat mit Glück versehen, glücklich, Anrede für verehrte Menschen, Bezeichnung Viṣṇus; daśan zehn; ratha m. Wagen; daśa-ratha zehn-wagig, m. Name von Rāmas Vater; nandana erfreuend, m. Sohn, n. Freude; daśaratha-nandana m. Sohn Daśarathas (Rāma).

Rām, Sohn des glückhaften Daśaratha!

7. kauśalyā-sukha-vardhana-rām

kauśalyā f. älteste Frau Daśarathas, Mutter Rāmas; sukha glücklich, freudvoll, angenehm, n. Glück, Freude, Wohlergehen; vardhana wachsen lassend.

Rām, der das Glück der Kausalyā wachsen ließ!

8. viśvāmitra-priya-dhana-rām

viśvāmitra m. Name eines seit vedischen Zeiten bekannten Weisen, Ratgeber Rāmas; priya lieb, willkommen, angenehm; dhana n. Reichtum, Schatz, Geld. Rāma war dem Viśvāmitra lieb, weil er ihm half, die Dämonen zu beseitigen, welche die Opferhandlungen der Weisen störten.

Rām, der für Viśvāmitra ein großer Schatz war!

9. ghora-tāṭakā-ghātaka-rām

ghora schrecklich, gewalttätig; tāṭakā/tāḍakā f. Dämonin, die Viśvāmitras Opfer störte und von Rāma getötet wurde; ghātaka zerstörend, tötend, m. Zerstörer, Töter.

Rām, der die schreckliche Tāṭakā zerstörte!

10. mārīcādi-nipātaka-rām

mārīca m. Name eines Dämons, der in Form einer Gazelle Rāma von Sītā weglockte, damit Rāvaṇa sie rauben konnte; ādi m. Anfang, am Ende von Komposita: etc. (wörtl.: deren Anfang xxx ist, d.h., der Rest wird nicht genannt); ni-pātaka veranlassend, daß jem. oder etwas fällt, töten.

Rām, der Mārīca und andere tötete!

11. kauśika-makha-saṃrakṣaka-rām

kauśīka zur Familie des Kuśa gehörig, m. Bezeichnung Viśvāmitras; makha m. Opfer(ritual), Verehrung; saṃ-rakṣaka m. Beschützer;

Rām, Beschützer von Kauśikas Opfer!

12. śrīmad-ahalyoddhāraka-rām

śrīmat mit Glück versehen, glücklich, Anrede für verehrte Menschen; ahalyā f. Name der Frau des Weisen Gautama, von dessen Fluch sie durch Rāma erlöst wurde; uddhāraka herausholend, m. einer, der herausholt, erlöst. Rāma befreite Ahalyā aus ihrer Form als Stein, in den sie von Gautama wegen Untreue verwandelt worden war.

Rām, Erlöser der Ahalyā!

13. gautama-muni-sampūjita-rām

gautama m. Name des Mannes von Ahalyā; muni m. Weiser, Heiliger, Asket; sam-pūjita (u.a. rituell) verehrt.

Rām, den der Weise Gautama verehrte!

14. sura-muni-vara-gaṇa-saṃstuta-rām

sura m. Gott; muni m. Weiser, Heiliger, Asket; vara best-; gaṇa m. Menge, Gruppe, Schar; sura-muni-vara die besten der Götter und Weisen, oder: die Götter und besten der Weisen; saṃ-stuta gepriesen.

Rām, der von den Scharen der Götter und größten Weisen gepriesen wurde!

15. nāvika-dhāvita-mṛdu-pada-rām

nāvika m. Steuermann, Bootsmann; dhāvita gereinigt; mṛdu sanft, zart; pada n. Fuß (Anspielung auf den kevaṭa, Bootsmann, der erst besorgt war, daß sein Boot durch die Berührung Rāms zu einem Menschen würde, wie der Stein in Ahalyā verwandelt wurde, und dann darauf bestand, Ramas Füße zu waschen und das Wasser zu trinken, bevor er ihn über die Gaṃgā übersetzte).

Rām, dessen zarte Füße vom Bootsmann gewaschen wurden!

16. mithilā-pura-jana-modaka-rām

mithilā f. Name der Hauptstadt von Videha; pura n. Stadt; jana m. Mensch, Person, pl. Leute, Gemeinschaft, Gruppe; modaka erfreuend, m./n. 'Erfreuer,' eine bestimmte Süßigkeit (die meisten anderen Versionen lesen mohaka, bezaubernd).

Rām, der die Menschen der Stadt Mithilā erfreute!

17. videha-mānasa-rañjaka-rām

videha m. der Distrikt Videha, Name des Königs Janaka (Sītās Vater); mānasa zum Denken gehörig, aus dem Denken kommend, n. Denken, Herz, Seele; rañjaka färbend, Liebe hervorrufend, angenehm.

Rām, der das Herz von Videha erfreute!

18. tryambaka-kārmuka-bhañjaka-rām

try-ambaka m. Bezeichnung Śivas; kārmuka fähig zu arbeiten, n. Bogen, Bambus; bhañjaka zerbrechend, zerteilend. Um Śītā zu gewinnen, sollte der Bogen Śivas gespannt werden, was Rāma tat, und ihn dabei zerbrach.

Rām, der Śivas Bogen zerbrach!

19. sītārpita-vara-mālika-rām

sītā f. Name der Frau Rāmas; arpita platziert, dargebracht, anvertraut; vara m. das Auswählen, Gabe, Wunsch, Bräutigam, Ehemann; mālikā f. Girlande, Blumenkette.

Rām, dem die Heiratsgirlande von Sītā dargebracht wurde!

20. kṛta-vaivāhika-kautuka-rām

kṛta gemacht; vaivāhika zur Hochzeit gehörig, m./n. Hochzeit; kautuka m. Verlangen, Neugier, Zeremonie vor der Hochzeit, bei der ein Band um den Arm gebunden wird, Fest.

Rām, durch den das Vorfest der Hochzeit begangen wurde!

21. bhārgava-darpa-vināśaka-rām

bhārgava m. Name von Śukra (Venus), Paraśurām, Śiva, Jamadagni; darpa m. Stolz, Arroganz; vi-nāśaka zerstörend, zum Verschwinden bringend. Paraśurām war wütend auf Rāma, weil der den Bogen seines Lehrers Śiva zerbrochen hatte, und wollte ihn mit einem Viṣṇus Kraft enthaltenden Bogen testen. Er mußte aber zurückrudern, als er merkte, daß Rāma mit dieser Waffe die ganze Welt hätte zerstören können.

Rām, Zerstörer von Bhārgavas Stolz!

22. śrīmad-ayodhyā-pālaka-rām

śrīmat mit Glück versehen, glücklich, Anrede für verehrte Menschen; ayodhyā f. Hauptstadt der Könige des Sonnengeschlechts, d.h. also auch Rāmas, am Ufer des Flusses Śarayū in Nordindien; pālaka beschützend, m. Beschützer.

Rām, Beschützer der verehrten [Stadt] Ayodhyā!

[śuddha-brahma-parāt-para-rām, kālātmaka-parameśvara-rām]
s. 1 und 2.

ayodhyā-kāṇḍa ayodhyā f. Hauptstadt von Rāms Reich; kāṇḍa m./n. Teil, Zweig, Abschnitt eines Texts, Kapitel.
Ayodhyā-Kapitel

23. agaṇita-guṇa-gaṇa-bhūṣita-rām

a-gaṇita ungezählt, unzählig; guṇa m. Qualität, gute Eigenschaft, Eigenschaft der Materie; gaṇa m. Menge, Gruppe, Schar, besonders der halb-göttlichen Wesen, die Śiva zugehören; bhūṣita geschmückt.

Rām, der geschmückt ist mit unzähligen Mengen guter Eigenschaften!

24. avanī-tanayā-kāmita-rām

avani/avanī f. Erde; tanayā f. Tochter; avanī-tanayā f. Tochter der Erde, Bezeichnung Sītās; kāmita erwünscht, begehrt.

Rām, begehrt durch die Tochter der Erde!

25. rākā-candra-samānana-rām

rākā f. Vollmondtag, -nacht; candra m. Mond; rākā-candra m. Vollmond; sama gleich, ähnlich; ānana n. Mund, Gesicht (ein 'Mondgesicht' wird in der indischen Dichtung als schön empfunden, weil dabei an das angenehm kühle Strahlen gedacht wird).

Rām, dessen Gesicht dem Vollmond gleich ist!

26. pitṛ-vākyāśrita-kānana-rām

pitṛ m. Vater; vākya n. Sprache, Worte, Satz; ā-śrita Bezug nehmend, benutzend, befolgend; kānana n. Wald, Dickicht. Als Daśaratha, auf Wunsch seiner zweiten Ehefrau, Rāma ins Exil schickte, gehorchte der, obwohl er allseits gebeten wurde, nicht zu gehen.

Rām, der im Wald (wohnte) die Worte seines Vaters befolgend!

27. priya-guha-vinivedita-pada-rām

priya lieb; guha m. Name eines Stammesfürsten, bei dem Rāma sich auf seinem Exil kurz aufhielt, der ihn sehr verehrte und ans andere Ufer der Gaṃgā brachte; vi-ni-vedita bekannt gemacht, dargebracht, abgeliefert, überantwortet; pada n. Fuß. Übersetzung nicht sicher, ähnlich auf der website von green message, in Sivananda Ashram Devotional Songs wird vinivedita als 'verehrt' aufgefaßt, was aber gemogelt ist.

Rām, dessen Füßen der liebe Guha sich überantwortete!

28. tat-kṣālita-nija-mṛdu-pada-rām

tad das (steht in Komposita für jegliches Geschlecht und jeglichen Fall); kṣālita gewaschen; nija eigen (ist in der Übersetzung weggelassen); mṛdu sanft, zart; pada n. Fuß.

Rām, dessen zarte Füße durch diesen (Guha) gewaschen wurden!

29. bharadvāja-mukhānandaka-rām

bharadvāja m. Name eines Weisen; mukha n. Mund, Gesicht, Kopf, Spitze, am Ende von Komposita: Vorderster, Prominentester; ānandaka erfreuend. 'Der das Gesicht Bharadvājas erfreute' macht keinen besonderen Sinn, es sei denn, man umschreibt wie bei green message 'who made the face of Sage Bharadwaja shine with joy.' Hier in der Übersetzung wurde mukha, wie in Sivananda Ashram Devotional Songs, übersetzt wie ādi (d.h. im Sinn von 'usw.').

Rām, der Bharadvāja usw. erfreute!

30. citra-kūṭādri-niketana-rām

citra hell, klar, vielfarbig, sichtbar, wundervoll etc., m. der Aśoka-Baum, n. helles Muster, Himmel etc.; kūṭa m./n. u.a. Bergspitze; citra-kūṭa m. hier wohl 'dessen Spitze hell/ sichtbar/wundervoll ist,' Name eines Berges bzw. Distrikts und eines Pilgerorts in der Nähe von Prayāg (Allahabad), wo sich Rām nach seinem Auszug aus Ayodhyā kurze Zeit aufhielt; adri m. Berg, Stein; niketana n. Haus, Wohnstätte.

Rām, dessen Wohnstätte der Citrakūṭa-Berg war!

31. daśaratha-santata-cintita-rām

daśan zehn; ratha m. Wagen; daśa-ratha 'zehn-wagig,' m. Name von Rāmas ater; santata ausgedehnt, ununterbrochen, sehr, adv. immer; cintita gedacht. Man könnte auch übersetzen 'der ständig an Daśaratha dachte.'

Rām, an den stets von Daśaratha gedacht wurde!

32. kaikeyī-tanayārcita-rām

kaikeyī f. zweite Ehefrau Daśarathas, Mutter Bharatas; tanaya m. Sohn; kaikeyī-tanaya m. Sohn der Kaikeyī, Bharata, der dem Plan seiner Mutter, König zu werden, nicht folgen wollte, da er Rām verehrte; arcita verehrt, geehrt.

Rām, der vom Sohn Kaikeyīs verehrt wurde!

33. viracita-nija-pitṛ-karmaka-rām

vi-racita verfertigt, gemacht; nija eigen; pitṛ m. Vater, Ahnherr; karman m. hier: religiöser Ritus, Ausführung von religiösen Riten: pitṛ-karman m. Totenritual (Daśaratha konnte nicht verwinden, daß er Rāma ins Exil schicken mußte und starb bald darauf).

Rām, durch den die Totenriten für den eigenen Vater durchgeführt wurden!

34. bharatārpita-nija-pāduka-rām

bharata m. Name von Rāms Halbbruder; arpita platziert, dargebracht, anvertraut; nija eigen; pādukā f. hölzerner Schuh, Sandale. Bharata wollte während Rāmas Abwesenheit nicht als König regieren, sondern wohnte 14 Jahre lang in einer einfachen Hütte, wo er die Sandalen Rāms verehrte.

Rām, der seine eigenen Sandalen dem Bharata anvertraute!

[śuddha-brahma-parāt-para-rām, kālātmaka-parameśvara-rām]
s. 1 und 2.

āraṇya-kāṇḍa
āraṇya m./n. Wald, Wildnis; kāṇḍa m./n. Teil, Zweig, Abschnitt eines Texts, Kapitel.
Wald-Kapitel


35. daṇḍaka-vana-jana-pāvana-rām

daṇḍaka m./n. (auch -kā, f.) Name einer Region des Deccan zwischen den Flüssen Narmadā und Godāvarī; vana n. Wald; daṇḍaka-vana n. der Daṇḍaka-Wald, in dem Rāma einen großen Teil seines Exils verbrachte; jana m. Mensch, Person, pl. Leute, Gemeinschaft, Gruppe; pāvana reinigend (auch von Sünde), heiligend, rein, n. Mittel zur Reinigung.

Rām, der die Menschen des Daṇḍaka-Waldes reinigte!

36. duṣṭa-virādha-vināśaka-rām

duṣṭa böse; virādha m. Name eines von Rāma erschagenen Dämons; vi-nāśaka zerstörend, auslöschend, zum Verschwinden bringend (häufige andere Lesung: vināśana).

Rām, Zerstörer des bösen Virādha!

37. śara-bhaṃga-su-tīkṣṇārcita-rām

śara m. Pfeil; bhaṃga m. das Zerbrechen, Bruch; śara-bhaṃga m. 'das Zerbrechen des Bogens,' oder hier wohl 'durch den das Zerbrechen des Bogens ist,' Name eines Weisen im Kumuda-Wald; su- gut; tīkṣṇa scharf, hart, stark, intelligent; su-tīkṣṇa sehr stark/intelligent, m. Name eines Weisen im Daṇḍaka-Wald; arcita verehrt, geehrt.

Rām, verehrt von Śarabhaṃga und Sutīkṣṇa!

38. agastyānugraha-vardhita-rām

agastya m. = agasti m. Name eines großen Weisen, der Rām magische Pfeile, Bogen und Köcher gab; anu-graha m. Freundlichkeit, Hilfe; vardhita wachsen gemacht, gewachsen, vergrößert.

Rām, der (an Macht) vergrößert wurde durch Agastyas Freundlichkeit!

39. ghṛdhrādhipa-saṃsevita-rām

ghṛdra m. Geier; adhi-pa m. König; ghṛdrādhipa m. König der Geier, Jaṭāyu (s. 46), oder Sampāti, Jaṭāyus Bruder, der Rāma über den Verbleib Sītās informierte - es ist allerdings unklar, warum bereits hier auf den/die Geier verwiesen wird; saṃ-sevita verbunden mit, ge-/bedient.

Rām, dem gedient wurde vom König der Geier!

40. pañcavaṭī-taṭa-susthita-rām

pañcan fünf; vaṭa m. Feigenbaum; pañca-vaṭī f. Gruppe von fünf Feigenbäumen, die im Kreis stehen; taṭa m./n. Abhang, Ufer, n. Feld; su- gut; sthita platziert, befindlich; su-sthita u.a. in guten Umständen, glücklich. Rām und Lakṣmaṇ errichteten eine Holzhütte zwischen fünf Feigenbäumen und lebten mit Sītā 13 Jahre lang dort.


Rām, der sich gut eingerichtet hat auf der Fläche um die Gruppe der fünf Feigenbäume!

41. śūrpaṇakhārti-vidhāyaka-rām

śūrpa m./n. Worfschaufel (sieht in Indien wie ein flacher, leicht trapezförmiger, nach vorn offener Korb aus); nakha m./n. Finger-, Zehennagel; śūrpa-ṇakhā f. deren Nägel (groß) wie Worfschaufeln sind, Name einer Dämonin, Schwester Rāvaṇas; ārti f. Kummer, Schmerz, Verletzung; vi-dhāyaka arrangierend, tuend, ausführend, schaffend. Śūrpaṇakhā machte Rām einen Antrag, wurde von ihm zurückgewiesen und zu Lakṣmaṇ geschickt. Der machte sich über sie lustig, worauf sie Sītā angreifen wollte. Lakṣmaṇ kämpfte mit ihr und schnitt ihr Nase und Ohren ab. Durch ihre Klagen brachte sie Rāvaṇa dazu, Sītā zu rauben.

Rām, der Śūrpaṇakhā Schmerz zufügte!

42. khara-dūṣaṇa-mukha-sūdaka-rām

khara m. Esel, Krähe, Name eines Dämons, Halbbruder Rāvaṇas; dūṣaṇa verderbend, zerstörend, m. Name eines Dämons, General von Rāvaṇa; mukha n. Mund, Gesicht, Kopf, vorderer Teil - eventuell gebraucht wie ādi (s. 29); sūdaka schlagend, verwundend, zerstörend. Nach Rāmcaritmānas, Araṇyakāṇḍa, beklagte Śūrpanakhā sich zunächst bei ihren Brüdern Khara, Dūṣaṇa und Triśira über die Behandlung, die ihr von Rāma und Lakṣmaṇa widerfahren war. Die drei Dämonen kämpften deshalb gegen Rāma, wurden aber besiegt. Vielleicht könnte man auch übersetzen: 'der die Köpfe von Khara und Dūṣaṇa abschlug,' aber daß er im Kampf speziell Köpfe der beiden abschlug, ist mir nicht bekannt.

Rām, der Khara, Dūṣana usw. erschlug!

43. sītā-priya-hariṇānuga-rām

sītā f. Frau Rāms; priya lieb; hariṇa blaß, weißlich, m. Antilope; anu-ga hinterher-gehend, folgend, m. einer, der folgt (s. nächste Strophe).

Rām, welcher der Antilope folgte, die Sītā lieb war!

44. mārīcārti-kṛd-āśu-ga-rām

mārīca m. Name eines Dämons, Onkel Rāvaṇas, der die Gestalt einer Antilope annahm, um Rāma von Sītā wegzulocken, und der von Rāma getötet wurde; ārti f. Kummer, Schmerz, Verletzung; -kṛt am Ende von Komposita: Macher; āśu schnell; -ga gehend; āśu-ga schnell gehend, schnell, m. Wind, Sonne, Pfeil.

Rām, dessen Pfeil Mārīca Schmerz zufügte!

45. apahṛta-sītānveṣaka-rām

apa-hṛta weggenommen, geraubt (so Śivānand-āśram Versionen und Bihar School of Yoga, sonstige Texte: vinaṣṭa, verloren, zerstört, verschwunden, verdorben, was größere Endgültigkeit beinhaltet); anv-eṣaka suchend, m. Sucher.

Rām, der die verschwundene Sītā suchte!

46. gṛdhrādhipa-gati-dāyaka-rām

ghṛdra m. Geier; adhi-pa m. König; ghṛdrādhipa m. König der Geier, Jaṭāyu; gati f. Gang, Erlangen (des Himmels) etc., hier: Erlösung; dāyaka gebend, m. Geber. Jaṭāyu sah, wie Rāvaṇa Sītā in seinem Flug-Wagen wegbrachte, versuchte mit ihm zu kämpfen, wurde aber schwer verwundet. Rām fand ihn sterbend und verlieh ihm Erlösung.

Rām, der dem Geierkönig Erlösung gab!

47. śabarī-datta-phalāśana-rām

śabarī f. Angehörige eines im Wald wohnenden Stammes, Name einer solchen Frau, die Rāma verehrte; datta gegeben; phala n. Frucht; aśana n. Akt des Essens, Speise. Man könnte, alternativ zur unten angegebenen Wiedergabe, auch übersetzen: Rāma, 'durch den das Essen der von Śabarī gegebenen Früchte [stattfand].' Śabarī erwartete Rāma seit langem und pflückte täglich Beeren für ihn, die sie anbiß, um sicherzustellen, daß sie auch gut genug für ihn waren. Unter Hindus würden normalerweise niemals derart verunreinigte Objekte verspeist, aber Rāma sah ihre Liebe und aß von den Früchten.

Rām, dessen Speise die von Śabarī gegebenen Früchte waren!

48. kabandha-bāhu-cchedaka-rām

kabandha m./n. kopfloser Torso, m. u.a. Bauch, Name eines Gandharvas, der in einen Dämon verwandelt worden war und von Rāma erschlagen und dadurch erlöst wurde; bāhu m. Arm; chedaka abschneidend (andere Lesung: chedana).

Rām, der die Arme von Kabandha abschnitt!

[śuddha-brahma-parāt-para-rām, kālātmaka-parameśvara-rām]
s. 1 und 2.

kiṣkindhā-kāṇḍa kiṣkindhā f. Name des Reichs der Affen; kāṇḍa m./n. Teil, Zweig, Abschnitt eines Texts, Kapitel. Kiṣkindhā-Kapitel

49. hanumat-sevita-nija-pada-rām

hanu/-ū m. Kinn, Kiefer; hanumat mit Kiefer versehen, m. Name des Ministers der Affen; sevita bedient, verehrt; nija eigen (wurde nicht übersetzt); pada n. Fuß. Die Tatsache, daß Hanumān Rāmas Füßen dient bzw. sie verehrt, ist nicht verwunderlich, die Zeile nimmt aber wohl Bezug auf die spezielle Geschichte seines ersten Treffens mit Rāma. Er hatte die Gestalt eines Brahmanen angenommen, um herauszufinden, um wen es sich bei den beiden in der Wildnis umhergehenden Kriegern handelte. Als sich im Verlauf des Gesprächs herausstellte, daß einer davon Rāma war, berührte Hanumān voller Demut dessen Füße. Rāma wehrte sich mit dem Argument, daß ein Brahmane nicht die Füße eines Kṣatriya berührt. Hanumān gab zur Antwort, daß die Freunde seines Herrn Sugrīva auch seine Herren seien. Diese Episode, die auch in der Sagar-Verfilmung des Rāmāyaṇa vorkommt, ist nur teilweise dem Vālmīki Rāmāyaṇa entnommen.

Rām, dessen Füße verehrt wurden durch Hanumān!

50. nata-sugrīvābhīṣṭa-da-rām

nata gebeugt, traurig, sich verbeugend; su- gut; grīvā f. Hals, Nacken; su-grīva m. 'von schönem Hals/Nacken,' Name des Bruders von Vāli, des Affenkönigs; abhīṣṭa erwünscht, n. Objekt des Verlangens; -da am Ende von Komposita: gebend. Sugrīva hatte seinen Bruder Vāli tot geglaubt und die Herrschaft von Kiṣkindhā angetreten. Das sah Vāli bei seiner Rückkehr als Staatsstreich an und vetrieb Sugrīva, der nun seinerseits auf Verbündete hoffte, um das Reich zurückzuerobern. Rāma bot ihm Unterstützung an, Sugrīva versprach im Gegenzug, bei der Rückgewinnung Sītās zu helfen.

Rām, der Sugrīva, der sich (vor ihm) verbeugte, das Erwünschte gab!

51. garvita-vāli-saṃhāraka-rām

garvita stolz, hochmütig; vāli m. Name von Sugrīvas Bruder; saṃ-hāraka zusammenziehend, zerstörend, schließend, hier: tötend.

Rām, der den hochmütigen Vāli tötete!

52. vānara-dūta-preṣaka-rām

vānara m. Affe; dūta m. Bote; preṣaka aussendend. Einige Zeit nach dem Sieg über Vāli wurden hunderttausende von Affen auf die Suche nach Sītā geschickt.

Rām, der die Affenboten aussandte!

53. hita-kara-lakṣmaṇa-saṃyuta-rām

hita n. Wohl; -kara am Ende von Komposita: einer, der macht; lakṣmaṇa m. Name von Rāmas Halbbruder; saṃ-yuta verbunden, ausgestattet.

Rām, der mit dem Gutes tuenden Lakṣmaṇa vereint war!

54. kapi-vara-santata-saṃsmṛta-rām

kapi m. Affe; vara best-; kapi-vara m. bester der Affen: Hanumān; santata ausgedehnt, ununterbrochen, sehr, adv. Immer; saṃ-smṛta sich (voll) erinnern (wörtliche Übersetzung: stets erinnert vom besten der Affen).

Rām, dessen stets durch den besten der Affen gedacht wurde!

[śuddha-brahma-parāt-para-rām, kālātmaka-parameśvara-rām]
s. 1 und 2.

sundara-kāṇḍa sundara schön; kāṇḍa m./n. Teil, Zweig, Abschnitt eines Texts, Kapitel.
Schönes Kapitel

55. tad-gati-vighna-dhvaṃsaka-rām

tat das; gati f. Gang, Erlangen etc.; vighna m. Hindernis, dhvaṃsaka zerstörend.

Rām, der die Hindernisse auf dessen (Hanumāns) Weg zerstörte!

56. sītā-prāṇādhāraka-rām

prāṇa m. Atem, Leben; ādhāraka m. Grundlage. Sītā konnte sich als Gefangene Rāvaṇas nur durch den ständigen Gedanken an Rām aufrechterhalten.

Rām, Grundlage von Sītās Leben!

57. duṣṭa-daśānana-dūṣita-rām

duṣṭa böse, schlecht; daśan zehn; ānana n. Mund, Gesicht; daśānana m. der Zehngesichtige: Rāvaṇa, der zehn Köpfe hatte; dūṣita verdorben, verletzt, getadelt, geschmäht.

Rām, der vom bösen Zehngesichtigen geschmäht wurde!

58. śiṣṭa-hanumad-bhūṣita-rām

śiṣṭa erzogen, gelehrt, weise; hanumat m. Minister der Affen; bhūṣita geschmückt.

Rām, der durch den weisen Hanumān geschmückt wurde!

59. sītā-vedita-kākāvana-rām

sītā f. Name der Frau Rāmas; vedita bekannt gemacht, informiert; kāka m. Krähe; avana n. Schutz, Verteidigung, Wunsch, Entzücken, Befriedigung. Sītā-vedita-kānana-rām 'Rām, dem Wald bekannt gemacht/über den Wald informiert durch Sītā' aus Satsaṃga-bhajana-mālā und Sivananda Ashram Devotional Songs, macht zumindest für mich keinen Sinn, die obige Lesung wird durch alle übrigen Quellen bestätigt. Es geht hier um eine Krähe, die Sītā in Citrakūṭa belästigt hatte, und die von Rāms Waffe durch die drei Welten verfolgt wurde. Am Ende nahm sie Zuflucht zu Rām und wurde am Leben gelassen, wenn auch unter Verlust eines Auges. Die Episode wird von Sītā dem Hanumān als Erkennungszeichen für Rām mitgeteilt, da nur sie und ihr Mann sie kennen.

Rām, der durch Sītā über den Wunsch der Krähe unterrichtet wurde!

60. kṛta-cūḍā-maṇi-darśana-rām

kṛta gemacht; cūḍā f. Haarlocke an der höchsten Stelle des Kopfes, Kamm (z.B. eines Hahns), Diadem, Kopf, Gipfel; maṇi m. Juwel; cūḍā-maṇi m. Juwel, das auf dem Kopf getragen wird, eine Art Kronjuwel; darśana n. Anblick. Die wörtliche Übersetzung lautet: 'Rām, durch den der Anblick des 'Kronjuwels' gemacht wurde': Hanumān zeigte ihm den Schmuck, den Sītā ihm gegeben hatte, um sich zu legitimieren.

Rām, durch den das 'Kronjuwel' erblickt wurde!

61. kapi-vara-vacanāśvāsita-rām

kapi m. Affe; vara best-; kapi-vara m. bester der Affen: Hanumān oder Sugrīva; vacana n. das Sprechen, Rede, Worte, Versicherung; ā-śvāsita ermutigt, getröstet. Dies könnte sich auf den Trost Sugrīvas beziehen, der Rāma versicherte, daß er mit Hilfe der Affen nach Laṃkā gelangen würde.

Rām, der getröstet wurde durch die Worte des besten der Affen!

62. rāvaṇa-nidhana-prasthita-rām

rāvaṇa m. Name des Dämons, der Sītā entführte; nidhana m./n. Zerstörung, Tod, Verlust; pra-sthita sich aufgemacht haben, aufgebrochen.

Rām, der aufgebrochen war zur Vernichtung Rāvaṇas!

[śuddha-brahma-parāt-para-rām, kālātmaka-parameśvara-rām]
s. 1 und 2.

yuddha-kāṇḍa
yuddha n. Krieg, Kampf, Schlacht; kāṇḍa m./n. Teil, Zweig, Abschnitt eines Texts, Kapitel.
Kapitel des Kampfes


63. vānara-sainya-samāvṛta-rām

vānara m. Affe; sainya m. Soldat, n. Armee; sam-ā-vṛta umgeben.

Rām, der umgeben war von der Armee der Affen!

64. soṣita-sarid-īśārthita-rām

śoṣita ausgetrocknet, bekümmert; sarit f. Fluß; īśa m. Herr, Gott; sarid-īśa m. Herr der Flüsse, Ozean; arthita (arthaya-) gebeten. Rāma hatte den Meeresgott Varuṇa zunächst vergeblich angerufen, daß er den Weg nach Laṃkā für ihn und das Affenheer frei machen möge. Erst als Rāma einen Pfeil auflegte, der das ganze Meer vernichten konnte, kam der Gott herbei und riet, mit seiner Unterstützung eine Brücke nach Laṃkā zu bauen. Der aufgelegte Pfeil mußte dennoch abgeschossen werden - auf Bitten des Meeres nach einer Gegend in Rājasthān, wo das Meer dann tatsächlich austrocknete und heute noch eine Wüste ist. Die Lesung in Sivananda Ashram Devotional Songs und Satsaṃga-bhajana-mālā (śara-śoṣita-ratnākara-rām 'Rām, durch den der Ozean mit Hilfe des Pfeils ausgetrocknet wurde') ist auch möglich. In den Devotional Songs ist sie aber so übersetzt, als ob die hier benutzte Version dastünde.

Rām, der vom ausgetrockneten/bekümmerten Herrn der Flüsse gebeten wurde!

65. vibhīṣaṇābhaya-dāyaka-rām

vibhīṣaṇa (eigentlich bibhīṣaṇa) m. Name von Rāvaṇas Bruder; a-bhaya frei von Furcht, m. Abwesenheit bzw. Beseitigung von Furcht, Sicherheit, Schutz vor Angst/Gefahr; dāyaka gebend, m. Geber. Rāvaṇa vertrieb Bibhīṣaṇa, weil der ihm riet, auf Krieg zu verzichten und Sītā zurückzugeben. Bibhīṣaṇa nahm Zuflucht zu Rāma, der ihn freundlich behandelte.

Rām, Bibhīṣaṇa Schutz gewährend!

66. parvata-setu-nibandhaka-rām

parvata m. Berg, Fels; setu m. Damm, Brücke; ni-bandhaka erbauend, m. Erbauer. Rāma ließ die Brücke nach Laṃkā vom Affen Nala, einem Architekten (dem Sohn des Architekten der Götter, Viśvakarman) und dem Affenheer erbauen.

Rām, Erbauer der Brücke aus Felsen!

67. kumbha-karṇa-śiraś-chedaka-rām

kumbha m. (Wasser-)topf; karṇa m. Ohr; kumbha-karṇa m. dessen Ohren (so groß) wie Töpfe sind, Name von Rāvaṇas riesenhaftem Bruder; śira/śiras n. Kopf; chedaka abschneidend. Nach langem Kampf schoß Rāma mit seinen magischen Pfeilen dem Kumbhakarṇa Arme, Beine, und am Schluß den Kopf ab.

Rām, der den Kopf des Kumbhakarṇa abschnitt!

68. rākṣasa-saṃgha-vimardaka-rām

rākṣasa m. Dämon; saṃgha m. Gruppe, Menge, Anzahl von Leuten, die zusammen leben (so Śivānand-Ᾱśram, Bihar School of Yoga und die meisten anderen Versionen, altes Kīrtanbuch liest koṭi 10 Millionen); vi-mardaka zermahlend, zerstörend.

Rām, Zermalmer der Gruppe von Dämonen!

69. ahi-mahi-rāvaṇa-māraka-rām

ahi-rāvaṇa und mahi-rāvaṇa m. zwei mit Rāvaṇa befreundete Dämonen, welche die Brüder Rāma und Lakṣmaṇa entführten, als sie schliefen. Sie wurden, nach einer Version von Hanumān, nach einer anderen von Rāma erschlagen (L. Śarma, Bhāratīya Saṃskṛti Koś). Die Geschichte selbst taucht spät auf, z.B. im Rāmāyaṇa von Kṛttivāsa aus dem 15. Jh. n. Chr.; māraka tötend, zerstörend, m. einer, der erschlägt, Mörder, Zerstörer: so die von Sv. Viṣṇudevānand weitergegebene Lesung - ist sonst nirgends belegt aber eine kluge Vermutung, denn das öfter vorkommende cāraka '(umher)gehend, m. einer der (umher)geht, Spion, Fessel,' oder cāraṇa m. 'Wanderer, Pilger, Barde, Sänger' machen keinen besonders guten Sinn. Allenfalls cāraka im Sinn von 'einer, der veranlaßt, umherzugehen,' könnte man rechtfertigen, da die Dämonen wiederholt unverrichteter Dinge abziehen mußten, bevor sie die beiden Brüder rauben konnten.

Rām, der Ahi- und Mahirāvaṇa erschlug!

70. saṃhṛta-daśamukha-rāvaṇa-rām

saṃ-hṛta hier: zerstört; daśan zehn; mukha n. Mund, Gesicht, Kopf; rāvaṇa m. Name des Dämons, der Rāmas Frau Sītā entführte.

Rām, durch den der zehnköpfige Rāvaṇa zerstört wurde!

71. vidhi-bhava-mukha-sura-saṃstuta-rām

vidhi m. Schöpfer (hier Brahmā); bhava m. Sein, Werden, Existenz, Gefühl etc., Bezeichnung Śivas; mukha n. Mund, Gesicht, Kopf, vorderer Teil, Haupt-; sura m. Gott; saṃ-stuta gepriesen. Nach der Schlacht tauchten viele Götter bei Rāma auf und priesen ihn.

Rām, der gepriesen wurde durch die Götter Brahmā, Śiva usw.!

72. kha-sthita-daśa-ratha-vīkṣita-rām

kha n. Himmel; sthita befindlich; daśan zehn; ratha m. Wagen; daśa-ratha zehnwagig, m. Name von Rāmas Vater; vi-īkṣita gesehen, wahrgenommen, n. Blick. Nach der Schlacht kam die Seele Daśarathas auf einem Flugwagen herbei, um mit Rāma, Lakṣmaṇa und Sītā zu reden.

Rām, der vom am Himmel befindlichen Daśaratha gesehen wurde!

73. sītā-darśana-modita-rām

śītā f. Name von Rāmas Frau; darśana n. u.a. Ansehen, Sichtbarwerden, Anblick; modita erfreut. Rāma wollte Sītā zunächst nicht zurückhaben mit dem Argument, sie sei ja von Rāvaṇa angefaßt worden und habe in dessen Haus gewohnt. Erst, als sie sich in einen brennenden Scheiterhaufen warf und von Agni, dem Feuergott, persönlich herausgetragen, in ihrer Reinheit gepriesen und Rām übergeben wurde, nahm er sie wieder an. Rām sagte, er habe dies um ihres und seines guten Rufes willen veranlaßt. Die Szene findet im Vālmīki Rāmayaṇa vor der Ankunft Daśarathas statt.

Rām, der erfreut war durch den Anblick Sītās!

74. abhiṣikta-vibhīṣaṇa-nuta-rām

abhi-ṣikta (mit Wasser u.ä.) besprengt, (zum König) geweiht/gesalbt; vibhīṣaṇa (eigentlich bibhīṣaṇa, schrecklich) m. Name von Rāvaṇas Bruder; nuta gepriesen (so altes Kīrtanbuch und Satsaṃga-bhajana-mālā, in allen anderen Versionen nata). Nach Ausführung der Totenriten für seinen Bruder wurde Bibhīṣaṇa auf Veranlassung Rāmas zum König von Laṃkā geweiht.

Rām, der durch den zum König geweihten Bibhīṣaṇa gepriesen wurde!

75. puṣpaka-yānārohita-rām

puṣpaka n. Blume, Name von Rāvaṇas Flugwagen, den er Kubera abgenommen hatte, dem Gott des Reichtums und ursprünglichen Herrscher Laṃkās. Rāma bekam ihn von Bibhīṣaṇa für die Heimfahrt nach Ayodhyā zur Verfügung gestellt und schickte ihn danach zurück an Kubera. yāna n. u.a. Gefährt, Wagen; ā-rohita bestiegen (ā-rohaṇa n. aus Satsaṃga-bhajana-mālā und Sivananda Ashram Devotional Songs ist schwieriger zu übersetzen und nicht in den anderen mir zur Verfügung stehenden Versionen zu finden).

Rām, der den Puṣpaka-Wagen bestiegen hatte!

76. bharadvājādi-niṣevaṇa-rām

bharadvāja m. Name eines berühmten Weisen, den Rāma auf seiner Rückfahrt besuchte; ādi m. Anfang, am Ende von Komposita: usw. (wörtl.: dessen/deren Anfang xxx ist, d.h., der Rest wird nicht genannt, in diesem Fall die übrigen Weisen, die Rāma besuchte); ni-ṣevaṇa n. das Besuchen, Verehrung.

Rām, der Bharadvāja usw. besuchte!

77. bharata-prāṇa-priya-kāraka-rām

bharata m. Name von Rāmas Halbbruder; prāṇa m. Atem, Leben, Seele; priya lieb, m. Geliebter; kāraka machend, schaffend u.ä. (die Lesung -kara bedeutet dasselbe und kommt in den meisten Versionen vor; vitaraṇa n. das Übersetzen, Überführen, Geschenk, aus dem alten Kīrtanbuch ist in den mir vorliegenden Versionen nirgends belegt); priya-kara 'Liebes tuend', Vernügen bereitend. Bharat-milāp, das Wiedersehen von Rāma und Bharata, gehört in Indien zu den beliebtesten Szenen des ganzen Rāmāyaṇa.

Rām, welcher der Seele Bharatas Freude bereitete!

78. sāketa-purī-bhūṣaṇa-rām

sāketa n. Name der Stadt Ayodhyā f., Hauptstadt der Könige der Sonnendynastie, zu der die Raghus und somit Rāma gehören (avadha, ebenfalls ein Name dieser Stadt, aus den Śivānanda Āśram Ausgaben wäre auch möglich, ist aber kein Sanskrit); purī f. Stadt; bhūṣaṇa n. Schmuck.

Rām, Schmuck der Stadt Sāketa!

79. sakala-svīya-samāvṛta-rām

sa-kala mit den Teilen, vollständig, ganz; svīya eigen; sam-ā-vṛta umgeben. Andere Lesung: sam-ā-nata respektvoll begrüßt; Version der Śivananda Āśram Ausgaben: sakala-sattva-samānana-rām (sattva n. u.a. Sein, Leben, Lebewesen, Güte; sa-mānana n. mit Ehren versehen, Übersetzung in Sivananda Ashram Devotional Songs): 'you received the homage of all your people.'

Rām, der umgeben war von all den Seinen!

80. ratna-lasat-pīṭha-sthita-rām

ratna n. Edelstein, Juwel; lasat glitzernd, scheinend; pīṭha n. Sitz, Podest, Thron; sthita stehend, bleibend, befindlich (so altes Kīrtanbuch und Śivānanda-Ᾱśram-Texte, häufigere Lesung: āsthita, befindlich, sich begebend zu, erlangt habend).

Rām, der sich auf einem von Juwelen glitzernden Thron befand!

81. paṭṭābhiṣekālaṃkṛta-rām

paṭṭa m./n. Diadem, Tiara; abhiṣeka m. Besprengen, Weihen; paṭṭābhiṣeka m. Besprengen, Weihen der Tiara (eines Königs); alam genug, vollständig; kṛta gemacht; alaṃ-kṛta bereitet, geschmückt.

Rām, der für die Königsweihe geschmückt war!

82. pārthiva-kula-sammānita-rām

pārthiva zur Erde gehörig, die Erde betreffend, m. Bewohner der Erde, König; kula n. Familie; sam-mānita geehrt. Man könnte auch übersetzen: 'von der Königsfamilie geehrt,' d.h., von seiner eigenen, aber Plural zeigt in größerem Maß die Ehre, die ihm entgegengebracht wurde.

Rām, der von den Familien der Könige geehrt wurde!

83. vibhīṣaṇārpita-rañjaka-rām

vibhīṣaṇa (eigentlich bibhīṣaṇa) m. Bruder Rāvaṇas, dessen Nachfolger auf dem Thron von Laṃkā; arpita platziert, dargebracht, anvertraut; rañjaka färbend, erfreuend. Dies ist möglicherweise eine Bezugnahme auf Laṃkā, das Bibhīṣaṇa von Rām bekam. Svāmī Haṃsānand, Rishikesh, Śivānandāśram, nach einer Mitteilung vom Dezember 2012, und der Übersetzer in Sivananda Ashram Devotional Songs sind der Ansicht, daß Rām erfreut war durch das, was Bibhīṣaṇa gab, nämlich sich selbst. Dem widerspricht allerdings die Endung -ka, die normalerweise den Agens kennzeichnet.

Rām, der Freude bereitete durch das Bibhīṣaṇa Anvertraute!

84. kīśa-kulānugraha-kara-rām

kīśa m. Affe; kula n. Familie; anu-graha m. Freundlichkeit; -kara am Ende von Komposita: Macher. Auch die Affen wurden nach der Krönung Rāmas reich belohnt.

Rām, welcher der Familie der Affen Freundlichkeit zeigte!

85. sakala-jīva-saṃrakṣaka-rām

sa-kala mit den Teilen, vollständig, ganz; jīva m. Leben, Seele, Lebewesen; saṃ-rakṣaka m. Beschützer.

Rām, Beschützer aller Lebewesen!

86. samasta-lokoddhāraka-rām

sam-asta zusammengeworfen, kombiniert, alles, ganz; loka m. Welt, Leute; uddhāraka herausholend, m. Erlöser.

Rām, Erlöser der ganzen Welt!

[rāma rāma jaya rājā rām, rāma rāma jaya sītā-rām
śuddha-brahma-parāt-para-rām, kālātmaka-parameśvara-rām
śrī rām jaya rām jaya jaya rām...

rām(a) angenehm, schön, m. Name des Helden des Rāmāyaṇa; jaya siege/sei siegreich, m./f. (Hindi) Sieg, 'es lebe xxx' (s. Vorwort f); rājā (auch rāja, Sanskrit rājan) m. König, Herrscher; sītā f. Name der Frau Rāmas; für den Rest s. 1 und 2.

Rāma, Rāma, es lebe König Rāma... es lebe Rāma der Sītā.]

uttara-kāṇḍa
uttara nördlich, höher, später, folgend, kāṇḍa m./n. Teil, Zweig, Abschnitt eines Texts, Kapitel.
Späteres (hier: letztes) Kapitel

87. āgata-muni-gaṇa-saṃstuta-rām

ā-gata gekommen; muni m. Weiser, Heiliger, Asket; gaṇa m. Menge, Gruppe, Schar; saṃ-stuta gepriesen.

Rām, der gepriesen wurde durch die Schar der hergekommenen Weisen!

88. viś[īr]ta-daśa-kaṇṭhodbhava-rām

vi-śīrta steht hier statt vi-śṛta, das in den meisten mir bekannten Versionen vorkommt, aber problematisch ist: es könnte eine Verschreibung für viśruta sein, 'bekannt, berühmt,' was auch auftaucht, aber hier keinen Sinn macht, oder eben für viśīrta, einem nicht in den mir zugänglichen Wörterbüchern belegten, aber nach Whitney nicht unmöglichen Partizip Perfekt von śṝ zerreißen, verletzen, töten (normalerweise wäre es śīrṇa). Die Bedeutung wäre dann 'zerrissen, getötet.' daśan zehn; kaṇṭha m./n. Hals, Kehle; daśa-kaṇṭha zehnhälsig: m. Bezeichnung Rāvaṇas, der 10 Köpfe hatte, oder 'Gruppe der zehn Hälse (> Köpfe)'; udbhava m. Entstehen, Ursprung, Quelle: erklärbar, wenn man annimmt, daß auf die Umstände von Rāvaṇas Tod angespielt wird. Rāvaṇas Köpfe wuchsen im Kampf immer wieder nach, weil er von Brahmā eine bestimmte Quantität von Unsterblichkeitsnektar verliehen bekommen hatte, die in der Gegend seines Nabels verstaut war. Erst als Rāma den Nektar durch einen Pfeilschuß austrocknete, wuchsen die Köpfe nicht mehr nach, und er konnte durch einen Schuß ins Herz getötet werden.

Rām, durch den der Ursprung der zehn Hälse zerrissen wurde!

89. sītāliṃgana-nivṛta-rām

sītā f. Name von Rāmas Frau; ā-liṃgana n. Umarmen, Umarmung; ni-vṛta umgeben, zurückgehalten.

Rām, welcher in der Umarmung Sītās gehalten wurde!

90. nīti-surakṣita-jana-pada-rām

nīti f. Führung, Benehmen, Weisheit, Rechtschaffenheit, Politik; su Präfix gut; rakṣita geschützt; jana m. Mensch, Person, pl. Leute, Gemeinschaft, Gruppe; pada n. Fuß, Schritt, Ort; jana-pada m. Gemeinschaft, Nation, Land, (König)Reich.

Rām, dessen Reich durch Weisheit geschützt war!

91. vipina-tyājita-janakajā-rām

vipina dicht, n. Wald, Dickicht; tyājita veranlaßt, weg zu gehen, vertrieben; janaka m. Name von Sītās Vater; ja- am Ende von Komposita: geboren, hervorgegangen; janaka-jā dem Janaka geboren: Bezeichnung Sītās. Da (fälschlich) Gerüchte über Sītās Untreue mit Rāvaṇa aufgebracht wurden, ließ Rāma sie (die schwanger war) im Wald aussetzen. Dort wurde sie in Vālmīkis Einsiedelei aufgenommen.

Rām, durch den die Tochter Janakas in den Wald vertrieben wurde.

92. kārita-lavaṇāsura-vadha-rām

kārita veranlaßt, zu tun; lavaṇa m. Name eines Dämons (Sohn Madhus), der von Śatrughna, Rāmas Bruder, getötet wurde; asura m. Dämon; vadha m. Töten, Zerstörung.

Rām, durch den die Tötung des Dämons Lavaṇa veranlaßt wurde!

93. svar-gata-śambūka-saṃstuta-rām

svar indeklinabel, Himmel, Paradies, Äther, Raum über der Sonne, Glanz; gata gegangen; śambūka m. Name eines Śūdra, der gegen die Regeln der Kaste strenge Askese übte, dadurch Unheil über das Land brachte und deshalb von Rāma getötet wurde; saṃ-stuta gepriesen.

Rām, der gepriesen wurde durch den in den Himmel gegangenen Śambūka!

94. sva-tanaya-kuśa-lava-nandita-rām

sva eigen; tanaya m. Sohn; kuśa m. Name eines von Rāmas Söhnen; lava m. Name eines von Rāmas Söhnen; nandita erfreut. Die Zwillinge Lava und Kuśa sangen am Hof von Rāma das von Vālmīki verfaßte Rāmāyaṇa vor, und wurden daraufhin von Rāma als seine Söhne erkannt.

Rām, der erfreut wurde von seinen eigenen Söhnen Kuśa und Lava!

95. aśvamedha-kratu-dīkṣita-rām

aśva m. Pferd; medha m. Opfer; aśva-medha m. Ritual zur Bestätigung der Herrschaft von Königen, für das ein Pferd ein Jahr lang frei (begleitet von Kriegern) im ganzen Reich herumlaufen durfte und am Schluß geopfert wurde; kratu m. Opfer; dīkṣita geweiht.

Rām, der geweiht wurde für das Pferdeopfer-Ritual!

96. kālāvedita-sura-pada-rām

kāla m. Zeit, Bezeichnung Śivas und des Todesgottes; ā-vedita (= vedita) informiert, angezeigt; sura m. Gott; pada Fuß, Ort, Position; sura-pada n. Ort der Götter, Himmel. Yama kam zu Rāma, um ihm zu zeigen, daß seine Zeit abgelaufen war.

Rām, dem durch den Todesgott [seine] Position im Himmel angezeigt wurde!

97. āyodhyaka-jana-mukti-da-rām

āyodhyaka aus Ayodhyā stammend; jana m. Mensch, Person, pl. Leute, Gemeinschaft, Gruppe; mukti f. Erlösung, Befreiung; -da am Ende von Komposita: gebend.

Rām, der den Leuten aus Ayodhyā Erlösung gab!

98. vidhi-mukha-vibudhānandaka-rām

vidhi m. Schöpfer (hier Brahmā); mukha n. Mund, Gesicht, Kopf, vorderer Teil, Haupt-, hier im Sinn von 'usw.' (s. Strophe 29); vi-budha m. Weiser, Gelehrter, Gott; ānandaka (-ka mit green message) erfreuend, segnend.

Rām, der die Götter Brahmā usw. erfreute!

99. tejo-maya-nija-rūpaka-rām

tejas n. Schärfe, Hitze, Glanz, Feuer; -maya am Ende von Komposita: gemacht, bestehend aus; ni-ja eigen (bleibt unübersetzt); rūpa n. Form, Gestalt, Natur, Erscheinung, Eigenschaft.

Rām, desssen Gestalt aus Glanz besteht!

100. saṃsṛti-bandha-vimocaka-rām

saṃsṛti f. Strom, Fluß, Gang der Welt, Kreislauf der Wiedergeburt (saṃsāra); bandha m. Band, Bindung; vi-mocaka befreiend, m. einer, der befreit.

Rām, Befreier von den Bindungen des Kreislaufs der Wiedergeburt!

101. dharma-sthāpana-tatpara-rām

dharma m. Gesetz, Religion, Pflicht, Recht, Gerechtigkeit; sthāpana n. das Festigen, Aufstellen, Gründen; tad das; para hier: höchst-; tat-para dessen höchstes das ist, ausgerichet auf, etwas als höchstes Ziel habend.

Rām, dessen höchstes [Ziel] die Festigung des Dharma ist!

102. bhakti-parāyaṇa-muktida-rām

bhakti f. u.a. Hingabe, Verehrung; para hier: höchst-; ayana n. das Gehen, Bewegung, Gang, Pfad; parāyaṇa am Ende von Komposita: dessen höchstes Ziel xxx ist, voll ausgerichtet auf; mukti f. Erlösung, Befreiung; -da am Ende von Komposita: gebend.

Rām, der denjenigen Befreiung gibt, die voll ausgerichtet sind auf Hingabe [an ihn]!

103. sarva-carācara-pālaka-rām

sarva all-, universell; cara sich bewegend; acara sich nicht bewegend; carācara beweglich und unbeweglich, n. die Einheit aller geschaffenen Dinge, die Welt; pālaka m. Beschützer, Prinz, König.

Rām, der Beschützer von allem, was es gibt!

104. sarva-bhavāmaya-vāraka-rām

sarva all-, universell; bhava m. Sein, Werden, Existenz, Gefühl etc.; āmaya m. Krankheit, Schaden; vāraka abwehrend.

Rām, der die ganze Krankheit des Seins abwehrt!

105. vaikuṇṭhālaya-saṃsthita-rām

vaikuṇṭha n. Viṣṇus Himmel; ā-laya m./n. Wohnstätte, Haus, Dorf, Sitz, Platz; saṃ-sthita zusammenstehend, wohnend, seiend, niedergelassen.

Rām, der in der Stätte Vaikuṇṭhas wohnt!

106. nityānanda-pada-sthita-rām

nitya ewig, stets; adv. nityam ewig, immer; ānanda m./n. Freude, Glückseligkeit; pada Fuß, Ort, Position; sthita stehend, wohnend, befindlich.

Rām, der sich am Ort ewiger Freude befindet!

107. rāma rāma jaya rājā-rām

rām(a) angenehm, schön, m. Name des Helden des Rāmāyaṇa; jaya siege/sei siegreich, m./f. (Hindi) Sieg, 'es lebe xxx' (s. Vorwort f); rājā (auch rāja, Sanskrit rājan) m. König, Herrscher.

Rāma, Rāma, es lebe König Rām!

108. rāma rāma jaya sītā-rām

rāma angenehm, schön, m. Name des Helden des Rāmāyaṇa (7. Inkarnation Viṣṇus); jaya siege/sei siegreich, m./f. (Hindi) Sieg, 'es lebe xxx' (s. Vorwort f); sītā f. Name von Rāmas Frau.

Rāma, Rāma, es lebe Rām mit Sītā!

[rāma rāma jaya rājā rām, rāma rāma jaya sītā-rām
śuddha-brahma-parāt-para-rām, kālātmaka-parameśvara-rām
śrī rām jaya rām jaya jaya rām...]

rām(a) angenehm, schön, m. Name des Helden des Rāmāyaṇa; jaya siege/sei siegreich, m./f. (Hindi) Sieg, 'es lebe xxx' (s. Vorwort f); rājā (Sanskrit rājan) m. König, Herrscher; sītā f. Name der Frau Rāmas; für den Rest s. 1 und 2.

Rāma, Rāma, es lebe König Rāma... es lebe Rāma der Sītā...

aṣṭottara-śata-nāma-rāmāyaṇaṃ samāptam

aṣṭan acht; uttara nördlich, höher, mehr als etc.; śatam hundert; aṣṭottara-śata 108; nāman n. Name, Bezeichnung (in Komposita und Hindi nāma); rāma angenehm, schön, m. Name des Helden des Rāmāyaṇa; ayana n. Gehen, Gang, Pfad, etc.; rāmāyaṇa '(Lebens)gang des Rāma; sam-āpta beendet.

Das Rāmāyaṇa in 108 Namen ist beendet.


Nama Ramayana in Devanagari Schrift

Hier der Nama Ramayana in der Schrift, in der in Indien Sanskrit geschrieben wird, also in der Devanagari Schrift: 

1.श्री राम् जय राम् जय जय राम्
शुद्धब्रह्मपरात्परराम्
कालात्मकपरमेश्वरराम्
शेषतल्पसुखनिद्रितराम्
ब्रह्माद्यमरगणप्रार्थितराम्
चण्डकिरणकुलमण्डनराम्
श्रीमद्दशरथनन्दनराम्
कौशल्यासुखवर्धनराम्
विश्वामित्रप्रियधनराम्

घोरताटकाघातकराम्
मारीचादिनिपातकराम्
कौशिकमखसंरक्षकराम्
श्रीमदहल्योद्धारकराम्
गौतममुनिसम्पूजितराम्
सुरमुनिवरगणसंस्तुतराम्

नाविकधावितमृदुपदराम्
मिथिलापुरजनमोदकराम्
विदेहमानसरञ्जकराम्
त्र्यम्बककार्मुकभञ्जकराम्
सीतार्पितवरमालिकराम्
कृतवैवाहिककौतुकराम्

भार्गवदर्पविनाशकराम्
श्रीमदयोध्यापालकराम्

शुद्धब्रह्मपरात्परराम्
कालात्मकपरमेश्वरराम्

अगणितगुणगणभूषितराम्
अवनीतनयाकामितराम्
राकाचन्द्रसमाननराम्
पितृवाक्याश्रितकाननराम्
प्रियगुहविनिवेदितपदराम्
तत्क्षालितनिजमृदुपदराम्

भरद्वाजमुखानन्दकराम्
चित्रकूटाद्रिनिकेतनराम्
दशरथसन्ततचिन्तितराम्
कैकेयीतनयार्चितराम्
विरचितनिजपितृकर्मकराम्
भरतार्पितनिजपादुकराम्

दण्डकवनजनपावनराम्
दुष्टविराधविनाशकराम्
शरभङ्गसुतीक्ष्णार्चितराम्
अगस्त्यानुग्रहवर्धितराम्
घृध्राधिपसंसेवितराम्
पञ्चवटीतटसुस्थितराम्

शूर्पणखार्तिविधायकराम्
खरदूषणमुखसूदकराम्
सीताप्रियहरिणानुगराम्
मारीचार्तिकृदाशुगराम्
अपहृतसीतान्वेषकराम्
गृध्राधिपगतिदायकराम्

शबरीदत्तफलाशनराम्
कबन्धबाहुच्छेदकराम्
हनुमत्सेवितनिजपदराम्
नतसुग्रीवाभीष्टदराम्
गर्वितवालिसंहारकराम्
वानरदूतप्रेषकराम्

हितकरलक्ष्मणसंयुतराम्
कपिवरसन्ततसंस्मृतराम्
तद्गतिविघ्नध्वंसकराम्
सीताप्राणाधारकराम्
दुष्टदशाननदूषितराम्
शिष्टहनुमद्भूषितराम्

सीतावेदितकाकावनराम्
कृतचूडामणिदर्शनराम्
कपिवरवचनाश्वासितराम्
रावणनिधनप्रस्थितराम्
वानरसैन्यसमावृतराम्
सोषितसरिदीशार्थितराम्

विभीषणाभयदायकराम्
पर्वतसेतुनिबन्धकराम्
कुम्भकर्णशिरश्छेदकराम्
राक्षससङ्घविमर्दकराम्
अहिमहिरावणमारकराम्
संहृतदशमुखरावणराम्

विधिभवमुखसुरसंस्तुतराम्
खस्थितदशरथवीक्षितराम्
सीतादर्शनमोदितराम्
अभिषिक्तविभीषणनुतराम्
पुष्पकयानारोहितराम्
भरद्वाजादिनिषेवणराम्

भरतप्राणप्रियकारकराम्
साकेतपुरी­भूषणराम्
सकलस्वीयसमावृतराम्
रत्नलसत्पीठस्थितराम्
पट्टाभिषेकालङ्कृतराम्
पार्थिवकुलसम्मानितराम्
विभीषणार्पितरञ्जकराम्
कीशकुलानुग्रहकरराम्
सकलजीवसंरक्षकराम्
समस्तलोकोद्धारकराम्

राम राम जय राजाराम्
राम राम जय सीताराम्

दिए न्äछ्स्तेन् Vएर्से wएर्देन् त्य्पिस्छेर्wएइसे निछ्त् रेzइतिएर्त्
आगतमुनिगणसंस्तुतराम्
विशीर्तदशकण्ठोद्भवराम्
सीतालिङ्गननिवृतराम्
नीतिसुरक्षितजनपदराम्
विपिनत्याजितजनकजाराम्
कारितलवणासुरवधराम्
स्वर्गतशम्बूकसंस्तुतराम्
स्वतनयकुशलवनन्दितराम्
अश्वमेधक्रतुदीक्षितराम्
कालावेदितसुरपदराम्
आयोध्यकजनमुक्तिदराम्
विधिमुखविबुधानन्दकराम्
तेजोमयनिजरूपकराम्
संसृतिबन्धविमोचकराम्
धर्मस्थापनतत्परराम्
भक्तिपरायणमुक्तिदराम्
सर्वचराचरपालकराम्
सर्वभवामयवारकराम्
वैकुण्ठालयसंस्थितराम्
नित्यानन्दपदस्थितराम्
राम राम जय राजाराम्
राम राम जय सीताराम्

Nama Ramayana Noten und Akkorde

Hier findest du die Noten und die Akkorde des Nama Ramayana. Wenn du Harmonium, Klavier, Gitarre oder ein anderes Melodieinstrument beherrschst oder nach Noten singen kannst, wird dir das sehr hilfreich sein.

703 Nama Ramayana

Nama Ramayana Harmonium Lern-Video

Sukadev spielt auf dem Harmonium Nama Ramayana, damit du es selbst lernen kannst, mitspielen bzw. auf Harmonium oder anderem Musikinstrument begleiten kannst

Audio mp3s - auch zum Download

Hier findest du einige Audio mp3s, auch zum Download, des Nama Ramayana:

Übrigens: Viele Mantra und Kirtan mp3s zum Download findest du auf der Mantra mp3 Seite.

Erläuterungen

Hier ein Kurzvortrag zur Bedeutung von Nama Ramayana

Weitere Kirtans, Mantras und Lieder

Nama Ramayana ist ein Bhajan, Rama Kirtan. Hier findest du weitere inspirierende Lieder und Kirtans:



Links zu Mantras und Kirtans


Youtube Playlist Nama Ramayana

Hier findest du alle Youtube Videos zum Nama Ramayana

Alternative Schreibweise vom Nama Ramayana

Es gibt verschiedene Weisen, wie man die Sanskritschrift transkribieren kann. In Indien findest du Mantras ganz unterschiedlich geschrieben. Hier eine in Indien durchaus übliche alternative Schreibweise, in der man z.B. statt sh s, statt v w, statt langem u oo und statt langem i ee schreibt.

703. Nama Ramayana (astottara Sata Nama Ramayana, Sanksipta Ramayana)
1. sree Ram Jaya Ram Jaya Jaya Ram
Suddha Brahma Parat Para Ram
Kalatmaka Parameswara Ram
Sesa Talpa Sukha Nidrita Ram
Brahmady Amara (gana) Prarthita Ram
Chanda Kirana Kula Mandana Ram
Sreemad Dasaratha Nandana Ram
Kausalya Sukha Vardhana Ram
Viswamitra Priya Dhana Ram

Ghora Tataka Ghataka Ram
Mareechadi Nipataka Ram
Kausika Makha Samraksaka Ram
Sreemad Ahalyoddharaka Ram
Gautama Muni Sampoojita Ram
Sura Muni Vara Gana Samstuta Ram

Navika Dhavita Mridu Pada Ram
Mithila Pura Jana Modaka Ram
Videha Manasa Ranjaka Ram
Tryambaka Karmuka Bhanjaka Ram
Seetarpita Vara Malika Ram
Krita Vaivahika Kautuka Ram

Bhargava Darpa Vinasaka Ram
Sreemad Ayodhya Palaka Ram

Suddha Brahma Parat Para Ram
Kalatmaka Parameswara Ram

Aganita Guna Gana Bhoosita Ram
Avanee Tanaya Kamita Ram
Raka Chandra Samanana Ram
Pitri Vakyasrita Kanana Ram
Priya Guha Vinivedita Pada Ram
Tat Ksalita Nija Mridu Pada Ram

Bharadvaja Mukhanandaka Ram
Chitra Kootadri Niketana Ram
Dasaratha Santata Chintita Ram
Kaikeyee Tanayarchita Ram
Virachita Nija Pitri Karmaka Ram
Bharatarpita Nija Paduka Ram

Dandaka Vana Jana Pavana Ram
Dusta Viradha Vinasaka Ram
Sara Bhanga Su Teeksnarchita Ram
Agastyanugraha Vardhita Ram
Ghridhradhipa Samsevita Ram
Panchavatee Tata Susthita Ram

Soorpanakharti Vidhayaka Ram
Khara Doosana Mukha Soodaka Ram
Seeta Priya Harinanuga Ram
Mareecharti Krid Asu Ga Ram
Apahrita Seetanvesaka Ram
Gridhradhipa Gati Dayaka Ram

Sabaree Datta Phalasana Ram
Kabandha Bahu Chchhedaka Ram
Hanumat Sevita Nija Pada Ram
Nata Sugreevabheesta Da Ram
Garvita Vali Samharaka Ram
Vanara Doota Presaka Ram

Hita Kara Laksmana Samyuta Ram
Kapi Vara Santata Samsmrita Ram
Tad Gati Vighna Dhvamsaka Ram
Seeta Pranadharaka Ram
Dusta Dasanana Doosita Ram
Sista Hanumad Bhoosita Ram

Seeta Vedita Kakavana Ram
Krita Chooda Mani Darsana Ram
Kapi Vara Vachanasvasita Ram
Ravana Nidhana Prasthita Ram
Vanara Sainya Samavrita Ram
Sosita Sarid Eesarthita Ram

Vibheesanabhaya Dayaka Ram
Parvata Setu Nibandhaka Ram
Kumbha Karna Siras Chhedaka Ram
Raksasa Sangha Vimardaka Ram
Ahi Mahi Ravana Maraka Ram
Samhrita Dasamukha Ravana Ram

Vidhi Bhava Mukha Sura Samstuta Ram
Kha Sthita Dasa Ratha Veeksita Ram
Seeta Darsana Modita Ram
Abhisikta Vibheesana Nuta Ram
Puspaka Yanarohita Ram
Bharadvajadi Nisevana Ram

Bharata Prana Priya Karaka Ram
Saketa Puree­ Bhoosana Ram
Sakala Sveeya Samavrita Ram
Ratna Lasat Peetha Sthita Ram
Pattabhisekalankrita Ram
Parthiva Kula Sammanita Ram
Vibheesanarpita Ranjaka Ram
Keesa Kulanugraha Kara Ram
Sakala Jeeva Samraksaka Ram
Samasta Lokoddharaka Ram

Rama Rama Jaya Raja Ram
Rama Rama Jaya Seeta Ram

(die Nächhsten Verse Werden Typischherweise Nichht Rezitiert)
Agata Muni Gana Samstuta Ram
Vis[eer]ta Dasa Kanthodbhava Ram
Seetalingana Nivrita Ram
Neeti Suraksita Jana Pada Ram
Vipina Tyajita Janakaja Ram
Karita Lavanasura Vadha Ram
Swar Gata Sambooka Samstuta Ram
Swa Tanaya Kusa Lava Nandita Ram
Asvamedha Kratu Deeksita Ram
Kalavedita Sura Pada Ram
Ayodhyaka Jana Mukti Da Ram
Vidhi Mukha Vibudhanandaka Ram
Tejo Maya Nija Roopaka Ram
Samsriti Bandha Vimochaka Ram
Dharma Sthapana Tatpara Ram
Bhakti Parayana Muktida Ram
Sarva Charachara Palaka Ram
Sarva Bhavamaya Varaka Ram
Vaikunthalaya Samsthita Ram
Nityananda Pada Sthita Ram
Rama Rama Jaya Raja Ram
Rama Rama Jaya Seeta Ram



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Tags: Bhajan, Kirtan, Kirtanheft, Mantra, Nama-Ramayana, Nāma Rāmāyana, Rama-Kirtan, Spirituelle-Lieder, Vidya, Yoga, Mehr...Yoga-Vidya-Kirtanheft, vidya-mantra

Kommentar von Yoga Vidya Kirtanheft am 10. Oktober 2009 um 9:54am
Sukadev singt die Rama Ramayana, den Bhajan über das Leben von Rama.
Du findest es im Yoga Vidya Kirtanheft unter der Nummer 703.

Viel Freude beim Mitsingen, wünscht euch
Rukmini


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