Sukadev Bretzs Beiträge (4645)

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Wie kann man meditieren lernen?

Wie kann man lernen zu meditieren? Welche Möglichkeiten gibt es, Meditieren zu lernen? Das sind einige Fragen, die mir gestellt wurden. Mein Name ist Sukadev von www.yoga-vidya.de

Hier möchte ich einige Antworten geben.
Die beste Möglichkeit, Meditieren zu lernen, wäre, eine Weile in einen Ashram zu gehen. Bevor du jetzt denkst, dass du keine Zeit hast nach Indien oder Thailand zu gehen, kann ich dir sagen, dass es auch in Deutschland Ashrams gibt. Ich zum Beispiel lebe in einem Yoga Vidya Ashram im Teutoburger Wald. Es gibt auch Yoga Vidya Ashrams im Westerwald, an der Nordsee und im Allgäu.
Der Vorteil, in einem Ashram Meditieren zu lernen, ist, dass du in einem idealen Umfeld bist. Du bist in der idealen Schwingung und Energie. Ashrams sind Orte, die darauf ausgerichtet sind, um dort besser zu meditieren. Das Wort shrama heißt Meditation. Ein Ashrama ist ein Ort, der ideal geeignet ist, für die Meditation. Daher kannst du in einem Ashram am besten zu meditieren lernen. Bei Yoga Vidya haben wir an jedem Wochenende ein Yoga und Meditation Einführungswochenende und bei uns beginnt an jedem Sonntag eine Yoga Ferienwoche. In einem Yoga Vidya Ashram kannst du daher gut lernen zu meditieren.
Die zweite Möglichkeit wäre, du lernst das Meditieren in einem Meditationszentrum oder in einem Yoga Zentrum, indem du dort einen Meditationskurs mitmachst. In einem solchen Zentrum lernst du jede Woche eine neue Technik und übst dann täglich zu Hause. In den meisten Yoga Vidya Stadtzentren beginnen regelmäßig Meditationskurse für Anfänger und dort kannst du meditieren lernen.
Eine nächste Möglichkeit wäre, eine Unterrichtsstunde bei den von Yoga Vidya ausgebildeten Meditationskursleitern zu nehmen. Auf unserer Internetseite www.yoga-vidya.de findest du auch ein Meditationskursleiter-Verzeichnis. Gib einfach ins Suchfeld die Stichwörter „Meditation Kursleiter-Verzeichnis“ ein und du findest die entsprechenden Adressen.
Eine weitere Möglichkeit ist, dass du in Volkshochschulen oder anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung, in Kirchengemeinden, in christlichen Klöstern du einen Kurs besuchst und dort meditieren lernst.
Oder du meditierst einfach bei dir zu Hause. Du kannst auch mit einem Buch meditieren lernen. Es gibt zum Beispiel von Yoga Vidya „Das große Yoga Vidya Hatha Yoga Buch“ und in diesem Buch sind auch Meditationsanleitungen gegeben.
Oder wir haben auf unserer Internetseite das große Meditationsportal www.yoga-vidya.de/meditation Dort bekommst du Anleitungen, wie du als Anfänger selbst meditieren kannst. U.a. gibt es auch den 10-wöchigen Meditationskurs für Anfänger als Videokurs.

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Wie sieht mein Schicksal aus?

Willst du wissen, wie dein Schicksal aussieht? Das einfachste wäre: Überlege, was du jetzt tust und deine jetzigen Worte, Gedanken, Wünsche und Taten werden dein Schicksal mitprägen. Wenn du wissen willst, wie dein künftiges Schicksal aussieht, dann achte jetzt auf deine Gedanken, Gefühle, Wünsche und Taten.
Deine Handlungen, Gedanken, Worte und Gefühle werden dein Schicksal in der Zukunft prägen.
Überlege: Wenn deine Gedanken für dich Wirklichkeit werden würden, wäre das ein gutes Schicksal?
Wenn deine Wünsche tatsächlich wahr werden würden, wäre das ein gutes Schicksal?
Sind deine Handlungen so ausgerichtet, dass daraus gute Wirkungen entstehen?
Lebst du ein ethisches Leben? – Denn ein ethisches Leben ist die Grundlage für ein gutes Schicksal.
Die Frage: Wie sieht mein Schicksal aus? Die Antwort auf diese Frage enthält zwei Aspekte:
Zum einen, was machst du jetzt für dein künftiges Schicksal? Und zum anderen liegt die zweite Komponente nicht in deiner Hand. Deine früheren Handlungen und deine Lernaufgaben kommen auch. Aber du kannst einen Teil deines Schicksals gestalten über deine Gedanken, Worte, Gefühle, Wünsche und Handlungen.
Also handle gut! Schicke gute Gedanken aus und achte auf deine Wünsche! Sprich freundliche Worte! Lerne, geschickt zu handeln und eine gute Einstellung zum Leben zu haben! Dann wird dein Schicksal gut aussehen, was auch immer es sein mag.

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Wie kann man den Kopfstand lernen?

Wie kann man den Kopfstand lernen? Gibt es Tricks, um den Kopfstand besser zu lernen?
Das sind einige Fragen die mir gestellt wurden. Mein Name ist Sukadev von www.yoga-vidya.de
Dies ist kein Übungsvideo für den Kopfstand. Auf unseren Internetseiten gibt es auch Videos mit Übungsanleitung für den Kopfstand.
Das hier ist eine Antwort auf die Frage in Vortragsform. Wie kann man den Kopfstand lernen?
Am besten in einer Yogastunde. Wenn du den Kopfstand lernen willst, dann suche dir zunächst einmal eine Yogaschule, in der der Kopfstand ausgeführt wird. Nicht in allen Yogaschulen wird der Kopfstand gelehrt.
Wenn du ihn lernen willst, dann frage vorher nach. Wenn sie mit Nein antworten, dann lass dich nicht beirren, besonders dann nicht, wenn die sagen, dass man den aus gesundheitlichen Gründen auch nicht üben sollte. Die einzigen Kontraindikationen für Kopfstand sind Halswirbelsäulenprobleme und Osteoporose und eine gewisse Sturzgefahr für Menschen ab einem bestimmten Alter.


Wie kannst du den Kopfstand am besten lernen?
Du kannst den Kopfstand z.B.in einem Yoga Studio oder in einem Yoga Kurs, in dem der Kopfstand auch angeleitet wird, lernen.
Wie den Kopfstand lernen?
Du kannst den Kopfstand auch in einer Privatstunde lernen. Schneller lernst du den Kopfstand, wenn du zu einem Yogalehrer, einer Yogalehrerin hingehst und ein oder zwei Privatstunden machst, die diese Übung zum Schwerpunkt haben.
Im Grunde genommen können die meisten Menschen in zwei Privatstunden den Kopfstand lernen. So schwierig ist es nicht. Natürlich unter der Voraussetzung, dass der Yogalehrer oder die Yogalehrerin weiß, wie man den Kopfstand unterrichtet.
Wie Kopfstand lernen?
Du kannst den Kopfstand lernen, indem du zum Beispiel ein paar Tage in einem Yoga Ashram verbringst. Bei Yoga Vidya haben wir Ashrams im Westerwald, an der Nordsee, im Allgäu und in Bad Meinberg im Teutoburger Wald.
Wenn du dorthin kommst, dann fragst du gleich zu Anfang, welche Yogastunde du besuchen müsstest, um den Kopfstand zu lernen.
Wir haben täglich viele verschiedene Yogastunden, wo der Kopfstand nicht angeleitet wird und wir haben Stunden, wo der Kopfstand angeleitet wird.
Wenn du Kopfstand lernen willst, dann gehe natürlich in die Yogastunden, wo der Kopfstand auch angeleitet wird und sage dem Yogalehrer oder der Yogalehrerin vor der Yogastunde, dass du gerne den Kopfstand lernen willst. Dann wird er oder sie besonders darauf achten, dass du den Kopfstand gut machst und gehe vielleicht auch nach der Yogastunde noch zum Yogalehrer hin und bitte um zusätzliche Hilfe beim Kopfstand.
Die meisten Yogalehrer, Yogalehrerinnen in den Yoga Vidya Seminarhäusern, Ashrams sind gerne bereit, dir im Kopfstand weiter zu helfen.


Wie Kopfstand lernen?
Du kannst den Kopfstand aber auch mit Hilfe eines Videos erlernen. Wenn du schon ein gutes Gleichgewicht und gute Schultern- und Rückenmuskeln hast, dann bist du bereit den Kopfstand zu lernen. Auf unseren Internetseiten findest du einige Kopfstand Videos, mit denen du dir auch selbst den Kopfstand beibringen kannst unter der Voraussetzung, dass du unter 30 Jahren alt bist, denn da ist keine große Gefahr, dass du stürzen könntest.
Du kannst auf unsere Internetseite gehen www.yoga-vidya.de Da gibt es oben ein Suchfeld. Gib dort als Stichwort „Kopfstand lernen Video“ ein und dann findest du eine Videoanleitung, mit der du sehr gut den Kopfstand lernen kannst.

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Wie kann ich Burnout verhindern?

Was kann ich tun, damit ich nicht ins Burnout falle?
Das ist eine Frage, die du dir stellen magst.
Grundsätzlich gilt: Übe jeden Tag Yoga. Übe jeden Tag Meditation. Dann hast du schon mal eine wichtige Sache gemacht. Yoga hilft dir, deine Energien wieder aufzuladen.
Yoga hilft dir, nach innen zu gehen. Yoga hilft dir, zu entspannen. Gerade wenn du viel zu tun hast, dann lass deine Yoga Praktiken nicht weniger werden. Übe jeden Tag Meditation. Übe jeden Tag Tiefenentspannung. Das ist vermutlich das Beste, was du tun kannst gegen Burnout.
Auch wenn du z.B. Yogalehrer bist und sehr engagiert bist, dann gibt es zwei Gründe, warum du ins Burnout geraten kannst:

Zum einen wirst du so beliebt, dass du immer mehr Kurse machst. Zum anderen werden deine Kurse immer weniger und dann meinst du, du musst immer mehr machen, um die Kurse wieder voll zu machen. Du versuchst mehr Werbung zu machen, mehr Kurse anzubieten, mehr Internetseiten, mehr Facebook-Einträge, Instagram, WhatsApp usw. zu gestalten und vergisst dann deine eigene Praxis.
Wenn du viel gibst und dich nicht auflädst, dann kannst du ins Burnout geraten. Daher übe Yoga regelmäßig und wenn du mehr angespannt bist, dann übe mehr Yoga. Es gab einen Thomas Akemis, der sagt, dass jeder Mensch täglich eine Stunde spirituelle Praktiken braucht, außer den Vielbeschäftigten, die brauchen zwei Stunden. Wenn du also viel beschäftigt bist, dann brauchst du zwei Stunden.

Auch von Mutter Theresa heißt es, dass wenn die Nonnen besonders gefordert waren, dann haben sie die Zeit für die spirituellen Praktiken auch erhöht. Wenn du mehr tust, dann musst du auch mehr tun, um deine Batterien wieder aufladen. Das ist die beste Methode gegen Burnout.

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Wie Liebe wieder entfachen?

Wenn die Liebe vielleicht etwas schwächer wird, wenn die Glut der Liebe mehr nach innen ist und scheinbar von Asche bedeckt ist, wie kann man die Liebe wieder entfachen?
Da gibt es viele Möglichkeiten. Es ist gut, sich darüber Gedanken zu machen. Besser als sich zu fragen „Liebe ich den anderen noch?“, ist es zu fragen „Wie kann ich die Liebe wieder entfachen?


Hier gibt es ein einige Tipps.
1. Du sprichst mit deinem/r Partner/Partnerin. Du sagst ganz offen: Ich spüre tief in mir noch eine Liebe zu dir, aber ich würde sie gerne wieder stärker entfachen. Was könnten wir machen? Ihr könnt euch austauschen, eine Stoffsammlung machen. Ihr könnt zusammen besprechen, wie ihr eure Liebe wieder entfachen könnt.
2. Morgens wenn ihr aufwacht, nehmt euch ruhig in den Arm und spürt eine Herz-zu-Herz-Verbindung. Nach Möglichkeit meditiert zusammen, übt zusammen Asanas und Pranayama. Indem ihr zusammen Yoga übt und zusammen spirituelle Praktiken macht, entsteht eine Verbundenheit.

Im Yoga wird Prana, die Lebensenergie entfacht. Und wenn zwei Menschen zusammen praktizieren, erzeugen sie ein Energiefeld. Das wird aktiviert und vertieft die Liebe.
Das ist ein Grund, warum gar nicht mal selten Liebesbeziehungen zu Menschen entstehen, die nebeneinander Asanas praktizieren.


Wie Liebe wieder entfachen? – Die Liebe kann wieder entfacht werden, indem zwei Menschen zusammen Energiepraktiken wie Yoga oder Meditation zusammen machen.


3. Schaut euch gegenseitig in die Augen. Dies ist auch eine Form von Energiepraktik. Nehmt euch Zeit. Frisch Verliebte schauen sich manchmal minutenlang in die Augen. Schaut euch auch in die Augen, wenn ihr schon eine Weile zusammen seid. Nehmt euch eine Minute oder eine halbe Minute.
Wie Liebe wieder entfachen? – Wenn ihr euch wiederseht am Ende des Tages, dann werft euch nicht erst die Schwierigkeiten des Tages an den Kopf. Übenehmt nicht die Funktion eines Abfalleimers von dem, was gewesen ist, sondern schaut euch in die Augen, umarmt euch, streichelt euch, spürt eine Herz-zu-Herz-Verbindung. Danach kommt alles andere.
Wenn du eine Frau bist und einen Mann hast, der zunächst nicht sprechen will, dann lass ihm erst einmal seine Ruhe. Wenn er weiß, dass die Umarmungen und das In-die-Augen-Schauen nicht gleich damit verbunden ist, dass er sich alles Mögliche anhören muss, dann ist er gerne bereit, eine oder mehrere Minuten mit dir zu verbringen.

Wenn du ein Mann bist und du deine Ruhe brauchst, dann renne nicht einfach an der Frau vorbei. Mache mit ihr aus, dass du ihr erst in die Augen schauen willst, sie umarmen willst, Liebe spüren willst und dass du danach deine Ruhe brauchst.


Wie Liebe wieder entfachen?
4. Lerne deinen Partner, deine Partnerin wieder von Neuem kennen. Frage ihn oder sie, was ihm oder ihr wichtig ist. Wann ist er oder sie glücklich?

Frage ihn oder sie, wie er oder sie in fünf Jahren das Leben gestalten will und erzähle deine eigenen Wünsche. Oder erzählt euch die Lebensgeschichte wieder von Neuem. Indem man sich näher kennenlernt, entsteht eine tiefere Liebe.
Wie Liebe neu entfachen?
5. Die Liebe kann neu entfacht werden, indem ihr euch gegenseitig Geschenke macht. Frage ihn oder sie, was er oder sie gerne hätte. Mache ihm oder ihr einen kleinen Gefallen. Das kann die Liebe immer wieder von Neuem entfachen.
Wie Liebe entfachen?
6. Tauscht euch aus, wie es am Anfang war, als ihr euch ineinander verliebt habt. Sprecht darüber, wie es war. Erzählt, was es war. Die Liebe wird wieder da sein. Dieses wunderbare bezaubernde Gefühl des Frisch-Verliebt-Seins kommt wieder, indem ihr darüber sprecht und euch dann vielleicht in die Augen schaut und euch bewusst seid: Das ist der Mensch, den ich liebe, den ich in der Tiefe liebe.
Wie Liebe wieder entfachen?
7. Unterhaltet euch darüber, was ihr in fünf oder zehn Jahren miteinander machen wollt. Überlegt auch, was ihr gerne zusammen macht. Vielleicht macht ihr manche Dinge, die ihr früher gerne zusammen gemacht habt, jetzt nicht mehr gerne. Aber vielleicht gibt es anderes. Entfacht eure Liebe, indem ihr gemeinsam Neues erlebt.
Wie Liebe entfachen?
8. Die Liebe kann neu entfacht werden, indem ihr Gemeinsames macht, was extrem ist. Vielleicht fahrt ihr irgendwo an einen ganz schrägen Urlaubsort. Macht etwas, was eine ganz große Herausforderung ist, wo ihr euch beide besonders bemühen müsst.

Vielleicht macht beide an einem Asana Intensiv Seminar mit oder nehmt gemeinsam an einem spirituellen Retreat teil. Vielleicht macht etwas anderes. Indem ihr zusammen etwas macht, was intensiv ist, verbindet ihr euch wieder auf intensive Weise zusammen.

Hast du auch andere Ideen, wie ihr Liebe wieder entfachen könnt? Dann schreibe es auf. Das ist auch eine gute Hilfe. Wann immer ihr etwas gemacht habt, was anschließend das Gefühl der Liebe verstärkt hat, schreibe es auf. Mache so etwas wie ein Liebestagebuch oder etwas wie Tipps für die Liebe zu deinem Partner.

Lasst euch das gegenseitig lesen. Schreibt es auf und tauscht es gegenseitig aus.

Und wenn du einen Partner hast, der mit so viel Geschwafel nichts zu tun haben will, dann mache es selbst. Zeige deinem Partner die Liebe und zeige auch deinem Partner, wie er dir die Liebe zeigen kann. Und das ist vielleicht der letzte Tipp:
9. Sage deinem Partner, was du gerne hättest.

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Welche Meditation bei Depression?

Leidest du vielleicht unter depressiven Verstimmungen? Oder bist du selbst in einer Depression? Oder kennst du jemanden der depressiv ist? Oder du bist Psychotherapeut, überlegst, welche Meditation für Depression geeignet ist?

Dazu möchte ich dir einige Tipps geben. Das Wichtigste ist: Meditation ist sehr hilfreich bei Depressionen, sogar bei Klinischer Depression und bei depressiven Verstimmungen. Es gibt inzwischen einige beachtenswerte Studien, die zeigen, dass Meditation zum einen vorbeugend gegen depressive Verstimmungen ist, und zum anderen sowohl bei depressiven Verstimmungen als auch bei der Klinischen Depression auch heilend ist.
Bei einer Klinischen Depression würde ich dir raten, zu einem Psychotherapeuten oder Psychiater zu gehen, der die Depression von verschiedenen Seiten aus angeht und auch die Meditation dort integriert. Bei beginnenden depressiven Verstimmungen, Erschöpfung oder Traurigkeit kannst du selbst Meditation üben.
Jetzt stellt sich die Frage: Welche Meditation bei Depression ist die richtige?
Man kann sagen, dass die Mantra-Meditation, die Licht-Meditation, die Beobachtungsmeditation und die Eigenschaftsmeditation bei Depressionen als Meditationstechniken besonders geeignet sind. Vermutlich sind auch noch andere Meditationsformen geeignet, aber diese vier Meditationen, die bei Depression helfen, möchte ich kurz vorstellen.
Das eine ist die einfache Mantra-Meditation. Du sitzt da, ganz ruhig. Du lässt den Atem fließen, wie er von selbst fließen will und wiederholst ein Mantra, zum Beispiel das „Om“. Einatmend „Om“ – ausatmend „Om“, einatmen „Om“ und ausatmen „Om“. Indem du das Mantra so wiederholst, ruhig sitzt und alles andere beobachtest, lernst du zum einen, dich mit Mantra-Energie aufzuladen. Das ist eine positive Kraft. Zum anderen lernst du, dich zu lösen von den Verstimmungen, den negativen Gedanken. Es mag sein, dass weiter Gedanken ablaufen, unschöne Gedanken ablaufen, Energielosigkeit, das Gefühl von Sinnlosigkeit aber du lernst die Gedanken kommen und gehen und du bleibst einfach ruhig sitzen, beobachtest den Atem, lässt den Atem ruhig fließen und wiederholst auch ein Mantra. Wenn du so 20 Minuten meditierst ein- oder zweimal am Tag, dann wirst du merken, dass es dir gut tut und der Tag anders verläuft. Wenn du so ein paar Tage meditiert hast, sieht die Welt schon sehr viel besser aus.


Die zweite Meditationsart, die gerade bei Depression besonders geeignet ist, ist die kombinierte Mantra-Meditation.
Da setzt du dich ruhig und gerade hin. Dann atmest du sehr tief ein und aus. Dann reduzierst du die Menge an Luft, die du ein- und ausatmest und konzentrierst dich auf das Herz-Chakra, was auch für Freude steht oder auf das dritte Auge, was auch für Intuition steht, für höhere Erkenntnis und Zugang zur Intuition für die Erkenntnis deines Lebens. Dabei wiederholst du ein Mantra wie „Om“. Einatmend „Om“, ausatmend „Om“. Du konzentrierst dich auf die Herzgegend oder auf die Stirngegend. Wenn du das eine Weile machst, kommt plötzlich Energie, kommt Kraft, kommt Freude, kommt Klarheit. Diese kannst du mit fünf Minuten beginnen und schrittweise erweitern.

Eine dritte Art von Meditation, die bei Depression geeignet ist, ist die Lichtmeditation. Das ist die Tratak-Meditation. Du setzt dich vor eine Kerze. Die Kerze ist etwa 2-3 m von dir entfernt, etwas niedriger als Augenhöhe. Du zündest die Kerze an. Du schaust die Kerze etwa 1-2 Minuten lang an. Danach schließt du die Augen. Dann öffnest du die Augen wieder und so weiter. Jeweils eine Minute mit offenen und eine Minute mit geschlossen Augen und dabei beobachtest du, was geschieht. Du musst gar nichts machen außer abwechselnd in die Kerze schauen und die Augen schließen. Die Erfahrung von vielen Menschen ist, dass danach Licht in ihr Leben kommt, Freude in ihr Leben kommt und sie sich besser fühlen.

Eine vierte Art der Meditation, die auch bei Depression geeignet ist, ist die Achtsamkeitsmeditation. Du lernst, alles zu beobachten, ohne irgendetwas zu machen. Und so kannst du dich auch lösen von den Verstimmungen, deiner Laune und deiner Stimmung. Du erlebst dich selbst als jemanden, der alles beobachtet. Nicht du bist verzweifelt. Nicht du bist traurig. Nicht du weißt, wie es weitergeht, sondern in dir ist eine depressive Verstimmung, eine Trauer, eine Verzweiflung, die du beobachten kannst. Indem du dich nicht mehr identifizierst mit der Depression, die du beobachten kannst, geht es dir sofort besser.


Wie kannst du diese Techniken lernen, selbst zu üben? Du lernst sie am besten, indem du einen Meditationskurs für Anfänger mitmachst, zum Beispiel bei Yoga Vidya. Am allerbesten ist es, du gehst zu einem Yoga und Meditation Einführungswochenende oder du machst eine Yoga Ferienwoche mit. Ich kenne so viele Menschen, die in einer Art Depression, Erschöpfung, Negativität waren und die einfach eine Woche zu Yoga Vidya gekommen sind und danach gesagt haben, dass es ihnen so viel besser geht. In diesen fünf Tagen der Yoga Ferienwoche sind zum Beispiel 10 Meditationen dabei. Es sind Yogastunden, Vorträge, gesundes Essen mit dabei. Die wunderschöne Natur, in denen unsere Seminarhäuser liegen, und die ganze Kombination unseres Programms ist sehr gesund und auch gut für die Psyche.
Eine weitere Weise wäre, du übst die Meditation anhand von Internetvideos. Wir haben z.B. auf unseren Internetseiten den 10-wöchigen Meditationskurs für Anfänger, den kannst du auch mitmachen, wenn du depressiv bist. Meditation hat ja den Vorteil, dass du keine Anstrengung unternehmen musst. Du setzt dich einfach bequem hin. Das kann auch auf einem Sofa oder Stuhl sein und mit einer Anleitung fällt dir das Meditieren besonders leicht.
Depressive Menschen profitieren enorm davon, dass sie sich nicht selbst zur Meditation anleiten müssen, sondern dass sie angeleitet werden z.B. durch ein Internetvideo oder Audio oder eine Meditations-CD. Willst du lernen, wie du anderen bei Depressionen, depressiven Verstimmungen und drohendem Burnout mit Meditation helfen kannst? Dann mache die Yoga Vidya Meditationskursleiter Ausbildung mit oder gleich die Meditationstherapeuten Ausbildung oder die psychologische Yogatherapie Ausbildung. In all denen lernst du, Meditation kompetent anzusagen, nicht nur für Menschen mit depressiven Verstimmungen, aber auch für solche Menschen.

Informationen über Yoga Center, in denen es Meditationskurse gibt und wo du an jedem Wochenende ein Yoga und Meditation Einführungsseminar mitmachen kannst oder auch jeden Sonntag eine Yoga Ferienwoche oder auch Meditationskursleiter Ausbildungen, sowie kostenlose Meditationsvideos und Audioanleitungen findest du auf www.yoga-vidya.de

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Wie finde ich das richtige Mantra?

Das ist eine Frage, die sich die Menschen immer wieder stellen. Es gibt verschiedene Weisen, wie du das richtige Mantra findest. Mantras sind ja Worte oder Wortkombinationen von Kraft, letztlich mystische Energien in Klangstrukturen.
Wenn du meditierst, ist die Mantra-Meditation etwas besonders Gutes und sie ist besonders wirkungsvoll, wenn du über einen längeren Zeitpunkt mit dem gleichen Mantra meditierst. Es wird sogar empfohlen, dass du das Mantra solange wiederholst, bis du die Verwirklichung erreicht hast. Da ist es schon wichtig, das richtige Mantra zu finden.
Es gibt drei Weisen, wie du das richtige Mantra finden kannst:

1. Durch den Klang des Mantras. Wenn du ein Mantra wiederholst, ist der Klang besonders wichtig. Wenn du Mantras wiederholst und hörst, dass ein Mantra dich besonders anspricht, dann probiere es auch in der Meditation zu verwenden. Wenn du merkst, dass ein Mantra dir in der Meditation eine besondere Tiefe ermöglicht oder dein Herz anspricht oder etwas im dritten Auge oder der Wirbelsäule passiert, du Licht siehst, dann ist das das richtige Mantra für dich.
2. Mit Mantras sind oft Bilder und Symbole verbunden. Wenn du zum Beispiel besonders fasziniert bist von Bilddarstellungen von Shiva, dann ist vielleicht „Om Namah Shivaya“ das richtige Mantra für dich. Wenn du Ganesha besonders magst, den Gott, der mit einem Elefantenkopf dargestellt ist, dann ist „Om Gam Ganapataye Namah“ dein richtiges Mantra.

3. Wenn du dich mit einem bestimmten Aspekt eines Mantras besonders verbunden fühlst, dann ist das Mantra, das mit diesem Mantra verbunden ist, dein richtiges Mantra. Bei dieser Weise wird dein Verstand miteinbezogen. Jedes Mantra hat auch eine bestimmte Bedeutung. Du kannst zum Beispiel auf den Yoga Vidya Seiten die Bedeutung nachlesen und dann wird dich vielleicht ein Mantra besonders ansprechen. Bist du zum Beispiel ein Mensch, der gerne meditiert, gern nach innen geht und diszipliniert ist, dann ist für dich das Mantra „Om Namah Shivaya“ das richtige. Wenn du einen Bezug zur göttlichen Mutter hast und du spürst, dass die göttliche Mutter sich besonders um dich kümmert, dann ist vielleicht das Mantra „Om Sri Durgayai Namah“ das richtige für dich.
Wenn du eher ein spielerischer Typ bist, der viel Lebensfreude hat, dann ist vielleicht dein Mantra „Om Namo Bhagavate Vasudevaya“.
Wenn du jemand bist, dem es immer darum geht, rechtschaffen zu sein und das ethisch Richtige zu machen, dann ist dein Mantra vielleicht „Om Sri Ramaya Namah“.
Das sind nur einige Beispiele. Auf den Yoga Vidya Internetseiten findest du mehr darüber. Mehr über die Bedeutung der Mantras und auch wie du ein Mantra gut auswählen kannst.
Es gibt auch den 8-wöchigen Mantra-Meditation Kurs auch als Video und dort erfährst du noch mehr über die verschiedenen Bedeutungen der Mantras. Und natürlich ist das allerbeste ist: Mache eine Yogalehrer Ausbildung bei Yoga Vidya mit. Im Rahmen der 4-wöchigen Yogalehrer Ausbildung wie auch der 2-jährigen oder der 3-jährigen Ausbildung werden einzelnen Mantras vertiefend rezitiert. So findest du das richtige Mantra.
Wenn du zu einer Yoga Ferienwoche kommst, sprich gleich am ersten Tag an, dass du interessiert bist an Mantras und frage vielleicht, ob du etwas Information bekommen kannst, welches Mantra das richtige Mantra für dich ist.
Bei Yoga Vidya Bad Meinberg haben wir in der Regel mittwochs einen Informationsabend zu Mantras und Mantra-Weihe. Wenn du willst, kannst du dann am Donnerstag eine Mantra-Einweihung bekommen. Das waren einige Informationen über das Finden eines geeigneten Mantras. Mehr über Mantras findest du auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de Dort gibt es Informationen über die Yoga Vidya Yogalehrer Ausbildung, die Yoga Ferienwoche sowie über die verschiedenen Mantras, die für dich Meditation geeignet sind.

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Wie funktioniert Ayurveda?

Wie funktioniert Ayurveda? Was ist Ayurveda? Warum wirkt Ayurveda? - Ayurveda ist ein sehr umfangreiches System. Ayurveda ist die Bezeichnung für das indische Medizinsystem und das indische Medizinsystem gibt es schon seit Jahrtausenden.
Wie funktioniert Ayurveda? – Zunächst einmal gilt es sich klarzumachen, dass Ayurveda die Wissenschaft vom Leben ist. Veda heißt Wissenschaft, Ayus heißt Leben. Es gibt einige populäre Anwendungen im Ayurveda und über diese möchte ich zuerst sprechen. Es gibt zum Beispiel Ayurveda Massagen. Vielleicht hast du schon eine solche Massage genossen. Vor allem bekannt ist die Ölmassage, die Abhyanga Massage.

Wie funktioniert die Ayurveda Abhyanga Massage?
Es wird ein warmes Öl über den Körper gegossen, dann mit den Händen verrieben und daraufhin sanfte Massagegriffe durchgeführt. Es ist einfach ein Wohlfühlerlebnis. Das warme Öl, die freundlichen Hände helfen zu entspannen und allen Druck loszulassen. Dann werden die Ayurveda Öle typischerweise nach der Konstitution des zu Massierenden ausgesucht. Diese Öle ziehen dann in die Haut ein und bewirken einiges auf der Energieebene. Dann gibt es auch komplexere Ayurveda Anwendungen, wie z. B. die Panchakarma Kur. Die Panchakarma Kur ist eine Kur, die hauptsächlich aus 5 Reinigungstechniken besteht und vielen Nebentechniken. Pancha heißt fünf, Karma heißt hier Reinigungstechnik.
Wie funktioniert die Ayurveda Panchakarma Kur?
Sie funktioniert, indem der Körper dazu veranlasst wird, Stoffwechselprodukte auszuscheiden, Schlacken, die sich in die Zwischenzellwände einbauen oder einlagern. Schlacken in der Zelle, in den Arterienwänden oder sogar in den Gelenken sollen beseitigt werden. Die Panchakarma Kur hilft, dass diese Schlacken aktiviert und ausgeschieden werden und danach kann der Körper sich selbst regenerieren.
Wie funktioniert Ayurveda?
Ayurveda aktiviert die Selbstheilkräfte und wenn die Selbstheilkräfte aktiviert sind, dann kann der Körper sich selbst heilen. Das sind nur ein paar Aspekte des Ayurveda. Im Ayurveda gibt es ja auch Ernährungskunde, Temperamentkunde, die sagt, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Temperamente haben. Je nach vorwiegendem Dosha (Vata, Pitta oder Kapha) kann die Ernährung anders sein. Ayurveda hat Empfehlungen für eine Tagesablaufgestaltung – Dinacharaya. Ayurveda hat darüber hinaus Empfehlungen, wie du in Abhängigkeit von deiner Psyche leben kannst. Ayurveda hat auch Empfehlungen für Gewürze und Getränke und vieles mehr.
Wie funktioniert Ayurveda?
Ayurveda gibt dir für alle Aspekte des Menschseins Empfehlungen und will dir helfen, gesünder zu leben.

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Wie Gott danken?

Immer wieder erfährst du große Segnungen. Immer wieder kommen außergewöhnliche Dinge. Es ist wichtig, zu danken.
Wie kannst du Gott danken?
Du könntest es dir ganz einfach machen. Du könntest innerlich „Danke, o Gott“ sagen.

Morgens kannst du aufstehen und sagen: „Danke, lieber Gott, dass ich gesund bin.“

Wenn du dich ans Fenster stellst und rausschaust kannst du sagen: „Danke lieber Gott, dass hier ein Wetter ist, mit dem es sich leben lässt.“

Wenn du deinen Partner/deine Partnerin umarmst kannst du sagen: „Danke Gott, dass du mir einen so wundervollen Partner/Partnerin zur Seite gestellt hast.“
Wenn du Kinder hast kannst du sagen: „Danke lieber Gott für diese wundervollen Kinder.“
Wenn du dein Smartphone anmachst und diesen Vortrag hörst, kannst du sagen: „Danke Gott, dass ich diese Inspiration bekommen kann.“
Wenn du irgendwo bist, kannst du Gott danken. Wie kannst du Gott danken? Du kannst Gott danken, indem du einfach immer „Danke Gott!“ sagst.

Aber es kann noch weiter gehen: Wie Gott danken? Du könntest auch anderen etwas tun. So wie Jesus gesagt hat: „Was du getan hast, den geringsten unter euren Brüdern und Schwestern, das habt ihr mir getan.“
Wie kannst du Gott danken? – Du kannst Gott danken, indem du Gutes für deine Mitmenschen, für Tiere und alle Lebewesen tust.
Wie kannst du Gott danken? – Du kannst Gott danken, indem du die Aufgaben, die er dir stellt, auch annimmst. Wenn du merkst, dass du große Segnungen erfahren hast, und merkst, dass damit eine Aufgabe verbunden ist, dann erledige sie gut. Zwischendurch kannst du auch Gott danken mit Mantra-Singen, mit religiösen Liedern, mit einem Lobpreis, mit einem Ritual, einem Gottesdienst, mit Spenden oder auch, indem du meditierst. Sage danke, mache Rituale, bete, tue Gutes. Das sind alles wunderbare Weisen, wie du Gott danken kannst.

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Welches Yoga zur Entspannung?

Die meisten Menschen, die mit Yoga anfangen, wollen sich insbesondere entspannen. Und Yoga hilft auch zur Entspannung. Aber welches Yoga ist besonders gut zur Entspannung?

Im Grunde genommen kann man sagen, dass die verschiedenen Elemente des Hatha Yoga besonders gut entspannen.

Man könnte sagen die verschiedenen Yogaübungen in ihrer Kombination können am besten entspannen. Wenn du also überlegst welches Yoga am besten zur Entspannung, dann suche ein Yoga aus, welches beginnt mit einer Anfangsentspannung. Nach der Anfangsentspannung braucht es Atemübungen. Atemübungen helfen neues Prana, neue Lebensenergie zu bekommen und Pranayama, die Atemübungen helfen auch, Spannungen ab zu bauen in den so genannten Energiezentren und auch in den Energiekanälen.

Wenn du Atemübungen machst, dann lösen sich die Spannungen im Energiekörper. Und man weiß auch, dass die Atmung besonders hilfreich ist, um Spannungen ab zu bauen.

Wenn du Yoga übst wo Atemübungen dabei sind, dann lernst du auch Atemtechniken für den Alltag. Mit diesen Atemtechniken für den Alltag kannst du dich auch am Tag gut entspannen. Dann braucht es den Sonnengruß. Der Sonnengruß ist eine dynamische Übung. Indem der ganze Körper aufgewärmt wird, kann sich auch Einiges entspannen.

Letztlich, es gibt ja die Aussage in der Stresstheorie, dass der Körper sich deshalb verspannt, weil der Flucht-Kampf Mechanismus ausgelöst wurde. Angenommen du wärst vor ein paar tausend Jahren auf der Steppe gewesen, taucht ein Tiger auf, dann brauchst du Energie um entweder fliehen  oder kämpfen zu können.

Also dient der Stress dazu,  schnell physische Energie aufzubauen. Und diese physische Energie wird heute blockiert, weil du selten physisch weglaufen kannst oder physisch kämpfst, wenn irgendwo Stress ist.

Also manifestiert sich der Stress als Verspannung. Und so ist es wichtig, auch eine anstrengende Übung zu machen wie z. Bsp. den Sonnengruß, eine dynamische Übung. Dann braucht es Übungen, die auch anstrengend sind im Sinne von Kraft. Es gibt ein Muskel-Entspannungsgesetz, das besagt, ein Muskel der mindestens fünf Sekunden lang angespannt wurde, der kann anschließend gut entspannen.

Also ist es gut eine Yogaart zu wählen, wo auch mal anstrengende Übungen sind, wo du etwas anspannst und los lässt. Dann muss die Yogaart auch Asanas haben, welche dehnen. Ein weiteres Muskel-Entspannungsgesetz besagt nämlich, ein Muskel, der mindestens 10 Sekunden lang gleichmäßig gedehnt wird, kann besonders gut entspannen. Durch das lange Dehnen können die Muskelfasern entspannen. Und durch das lange Dehnen können auch die Faszien gedehnt werden. Es können Verklebungen gelöst werden. Und wenn die Faszien gedehnt werden, dann kann anschließend auch die Entspannung der Muskeln aufrecht gehalten werden.

Und ganz besonders wichtig: der Yoga, der gut für die Entspannung sein soll, braucht zum Schluss auch eine Tiefenentspannung. Und die Tiefenentspannung sollte für Anfänger mindestens 10 bis 15 Minuten dauern und nicht nur darin bestehen das man sich auf den Rücken legt und wartet.

Es gibt sehr komplexe Tiefenentspannungstechniken. Z. Bsp. gibt es die klassische Yogaentspannung, die besteht daraus, das Muskeln angespannt werden und losgelassen werden. Dann anschließend geht man mit dem Bewusstsein durch den ganzen Körper, Affirmationen, Autosuggestionen. Vorletzte Sache ist dann sich etwas vor zu stellen, etwas angenehmes zu visualisieren, also Phantasiereise und dann folgt die Ruhe. Ein paar Minuten vollkommene Stille, vollkommene Entspannung. Wenn du danach rauskommst, dann fühlst du dich voller Kraft und Energie und ganz entspannt.

Also, eine gute Hatha Yogastunde, die Anfangsentspannung, Atemübung, Sonnengruß, anstrengende Übungen und Dehnübungen und Tiefenentspannung hat, ist die optimale Yogaart, um wirklich zu entspannen.

Das Schöne ist dann, diese Entspannung hält auch lange an. Weil du durch Yoga mehr Energie hast, weil du auch mehr Selbstvertrauen hast, weil du innere Gelassenheit hast, kannst du auch ansonsten am Tag besser entspannen.

Mehr Informationen zu Yoga und Entspannung findest du auch auf www.yoga-vidya.de

Dort findest du zum einen die Adressen der Yoga Vidya Zentrenn, ein großes Yogalehrer Verzeichnis, du findest auch die Adressen, wo du Yogaferien, Yoga Einführungsseminare machen kannst und du findest auch einen 10wöchigen Videokurs für Anfänger, der vollständig kostenlos ist, also Onlinekurs. Oder gehe auch auf Itunes oder auf Google Playstore und suche nach der Yoga Vidya App.

Dort findest du auch viele Videos und den Entspannungskanal wo du gut zuhause entspannen kannst und Yoga üben kannst.

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Wer glaubt an Schicksal?

Hallo und herzlich willkommen zu einer Frage aus dem Thema: Schicksal, Karma und Reinkarnation. Die Frage heute ist: Wer glaubt an Schicksal?
Eventuell ist das nicht eine direkte Frage an mich gewesen, sondern eher eine Umfrage. Vielleicht magst du sie ja auch beantworten. Dann schreibe einfach einen Kommentar: „Ich glaube ans Schicksal, weil….“ oder „Ich glaube nicht an Schicksal, weil…“
Bevor ich die Frage beantworten kann, müsste ich erstmal darauf eingehen, was Schicksal eigentlich ist.
Ich bin von Yoga Vidya und lebe nach der Yoga Vedanta Tradition. Wir glauben an eine bestimmte Interpretation von Schicksal.
Schicksal als Karma verstanden ist das, was uns geschickt wurde, um zu wachsen, zu lernen, uns spirituell zu entwickeln.
Schicksal ist letztlich die Möglichkeit, Aufgaben zu bekommen, um daran zu wachsen. Manchmal gibt es die Fragen: Schicksal, Determiniertheit oder freier Wille? Fatalismus oder freie Gestaltungsmöglichkeit?
Oft wird angenommen, dass derjenige, der an Schicksal und damit nicht an den freien Willen glaubt, fatalistisch ist.
Die Yoga Interpretation von Schicksal ist zum einen, dass das, was kommt, uns geschickt worden ist. Zum anderen können wir reagieren und gestalten. Gerade wenn du annimmst, dass das, was auf dich zukommt, gut ist, um spirituell zu wachsen, dann kannst du auch dein Leben gut gestalten. Akzeptiere dein Schicksal und gestalte es.
Wenn du in einer bestimmten Situation bist, dann stelle dir ein paar Fragen:

1. Was ist die Situation? Was sagt diese für meine spirituelle Entwicklung?

2. Was lerne ich in der Situation? Wie könnte ich noch mehr lernen? Was sagt mir die Situation darüber, wo ich noch Lernbedürfnisse habe? Welche Fähigkeiten könnte ich kultivieren? Welche Fähigkeiten, die ich habe, könnte ich hier einsetzen? Und welche Fähigkeiten müsste ich noch kultivieren, die ich noch nicht habe?

3. Was kann ich in der Situation machen, um Menschen Gutes zu tun? Was kann ich in der Situation bewirken?
In diesem Sinne kannst du an Schicksal glauben. Schicksal im Sinne von Lernlektionen. Schicksal im Sinne davon, spirituell zu wachsen, Gutes zu bewirken und Fähigkeiten zu kultivieren. Schicksal ist dir geschickt worden. Und dann kannst du gestalten und dein Schicksal künftig schaffen.


Es gibt auch das schöne Sprichwort:


„Achte auf deine Gedanken – sie werden zu Taten.
Achte auf deine Taten – sie werden zu Wünschen.
Achte auf deine Wünsche – sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter – er wird dein Schicksal.“


Ändere deine Gedanken, dann änderst du auch dein Schicksal. In diesem Sinne, wer glaubt an Schicksal?

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Wie kann man die Konzentration verbessern?

Was kannst du tun, um die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern? Was kannst du tun, um dich im Alltag besser konzentrieren zu können?
Dazu gibt es eine Menge zu sagen. Zunächst einmal gibt es Übungen für Konzentration, um Konzentration, Entspannung und Energie zu erhöhen.

Zum Zweiten spielt Motivation hierbei eine bedeutende Rolle. Zum Dritten haben an der Verbesserung der Konzentration eine gewisse Disziplin und Übung ihren Anteil.


Allgemeine Übungen für bessere Konzentration
Yoga ist ja stark darauf ausgerichtet, eine bessere Konzentration zu haben. Das klassische Yoga will einen zur Erleuchtung führen. Um zur Erleuchtung zu kommen, braucht es eine gute Meditation. Um gut meditieren zu können, musst du dich gut konzentrieren können. So haben die Yogis eine Menge Techniken entwickelt, um die Konzentration zu verbessern. Diese hilft nicht nur der Konzentration in der Meditation sondern eben auch im Alltag. Und so könnte man als ersten Punkt, um die Konzentration zu steigern, sagen: Übe Meditation jeden Tag! Das ist eine Übung in Konzentriertheit, eine Übung, sich nicht ablenken zu lassen. Es ist auch eine Übung für die Klarheit des Geistes. Man weiß heute, dass bei demjenigen, der regelmäßig meditiert über viele Monate und Jahre, sogar bestimmte Hirnregionen sich vergrößern und zum Beispiel im Präfrontalen Kortex die Hirnmasse zunimmt. Das heißt, dass Meditation der Impulskontrolle hilft und die geistigen und die bewussten Fähigkeiten kultiviert. Man weiß auch, dass Menschen, die regelmäßig meditieren, ihren IQ verbessern, ihr Gedächtnis und ihre Konzentration verbessern.

Yoga Atemübungen
Eine weitere Methode, die die Konzentration verbessert, sind die Yoga Atemübungen, Pranayama. Zu den Hauptwirkungen der Yoga Atemübungen gehört, die Konzentration zu fördern. Wenn du also Konzentration entwickeln willst, dann übe täglich Pranayama.
Aber auch die anderen Yoga Übungen wie Asanas und Tiefenentspannung sind besonders darauf ausgerichtet, den Menschen zur Konzentrationsfähigkeit zu führen.
Man könnte sagen die Meditation hilft allgemein, den Geist überhaupt zu trainieren. Die Tiefenentspannung hilft loszulassen. Wenn der Geist loslässt, dann kann sich der Geist anschließend konzentrieren. Sind Körper und Psyche erst einmal entspannt, dann können sie sich nachher konzentrieren. Bist du verspannt, angespannt, ärgerlich, ängstlich, dann fällt es schwerer sich zu konzentrieren.
So ist die Tiefenentspannung wichtig.Das Pranayama wirkt über den Atem auf den Geist und Yogis sagen, dass Pranayama das Prana, die Lebensenergie, steigert. Mehr und konzentriertere Lebensenergie hilft auch, dass dein Geist konzentrierter ist.
Und dann gibt es noch die Hatha Yoga Asanas. Diese beseitigen Energieblockaden in den Energiekanälen, den Nadis. Sie öffnen die Chakras, die Energiezentren. Fließt die Energie in den Nadis und Chakren besonders gut, dann fällt die Steigerung der Konzentration leichter.


Wie die Konzentration verbessern?
Übe Yoga Übungen. Meditation, Asanas, Pranayama, Tiefenentspannung. Wie die Konzentration verbessern?
Verbessere deine Motivation. Wenn du weißt, warum du etwas tust, dann wird es dir auch leichter fallen, es zu tun. Mache dir bewusst, warum du etwas tust und dann bist du konzentriert.
Aber du musst es auch nicht so genau machen. Du kannst auch sagen: „Ich freue mich darauf, das und das zu tun. Ich freue mich darauf, in zwei Stunden dieses und jenes zu tun.“ Stimme deinen Geist mit Freude darauf ein, etwas zu tun. Bei dem, was dir Freude macht, ist auch deine Konzentration. Du kannst dich selbst freudvoll stimmen, indem du sagst: „Ich freue mich darauf, das und das zu tun.“


Wie die Konzentration verbessern? Übe gedankliche Disziplin, d.h. mache dir bewusst, dass du das und das machen willst in der und der Zeit und erlaube dir nicht, anderes zu machen.
Heutzutage schalte dein Smartphone ab. Am besten schalte alle Benachrichtigungen ab auf deinem normalen Computer. Nimm dir vor, eine bestimmte Zeit nur das zu machen, dich nur darauf zu konzentrieren. Die Konzentrationsfähigkeit ist auch eine Technik und eine Fähigkeit, die geübt werden will. Übe sie. Auch das ist eine Disziplin. Die Kombination aus diesen dreien – Übungen von Yoga, Meditation, Tiefenentspannung, Motivation entwickeln, Freudeaffirmationen und eine gewisse Disziplin - verhilft dir, die Konzentration in großem Maße zu verbessern.
Mehr Informationen über die Entwicklung von Konzentration findest du auf unseren Internetseiten wiki.yoga-vidya.de/Konzentration.

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Wer macht Reinkarnation?

Eine Frage, die mir gestellt wurde, lautet: Wer macht Reinkarnation?
Ich weiß nicht genau, wie diese Frage gemeint ist. Es gibt zwei Möglichkeiten sie zu beantworten:
- Wer inkarniert sich überhaupt?
- Wer hat überhaupt das Gesetz von Karma und Reinkarnation etabliert und wer macht es, dass du die nächste Reinkarnation bekommst?
Die erste mögliche Interpretation der Frage: Wer macht Reinkarnation? - Die Seele. Die Doktrin von Karma und Reinkarnation, die Reinkarnationslehre sagt, du bist die unsterbliche Seele und du reinkarnierst dich als physischer Körper. Die Seele hat wieder zwei Aspekte.
Es gibt den unveränderlichen göttlichen Kern, der eins mit der Weltenseele ist und dieser göttliche Kern identifiziert sich mit einer individuellen Seele, Temperament, Persönlichkeit, Emotionen, Gefühle, Prana, Nadis, Chakras, Energiekörper. Dieser unsterbliche Wesenskern nimmt diese Persönlichkeit an, scheinbar eine Individualität. Diese soll wieder wachsen, bis sie zu ihrer eigentlichen Natur dem göttlichen Wesenskern wieder zurückkehrt. Um sich wieder zu erfahren als unendliches Bewusstsein, macht diese Seele Reinkarnation. Der Sinn des Lebens ist zu lernen, zu wachsen, sich zu entwickeln, spirituelle Praktiken zu üben, sich selbst zu verwirklichen als Unendliches und Ewiges. Und dabei in diesem Prozess in dieser Welt einiges zu bewirken. Denn auch diese physische Welt hat ihre eigene Schönheit und Aufgaben.


In diesem Sinne – Wer macht Reinkarnation?: Die individuelle Seele, die Sehnsucht hat, zurückzukehren nach dem Ursprung, und die sich in dieser physischen Welt entwickeln will.
Sie inkarniert sich, nimmt einen physischen Körper an, wird geboren in dieser Welt, bewirkt einiges, lernt einiges, wächst durch Erfahrungen, verlässt dann diese Inkarnation im Moment des Todes, geht in die Astralwelten ein und macht dort einige Erfahrungen, reinkarniert sich von neuem bis sie schließlich wieder zurückkehrt zum Ursprung.


Die zweite Möglichkeit, die Frage „Wer macht Reinkarnation?“ zu beantworten, ist: Wer schickt der Seele die Aufgaben für die Reinkarnation? Wer schickt die Seele in die Reinkarnation?
Ich stamme aus der Yoga Vedanta Richtung, eine spirituelle Strömung, von der es heißt, dass sie auf dem Hinduismus basiert. Andere sagen der Hinduismus hat sich aus dieser übergreifenden Spiritualität entwickelt.
Yoga Vedanta sagt, dass es nicht ein Gott ist, der dich reinkarnieren lässt. Es ist auch kein Engelswesen, der deine Reinkarnation macht, sondern es gibt das Gesetz von Karma. Das Gesetz von Karma wurde irgendwann gemacht. Man könnte sagen, dass es von Gott gemacht wurde. Daher ist das Gesetz von Karma und Reinkarnation von Gott gemacht.
Wer macht Reinkarnation? – Gott.


Die Buddhisten würden bezüglich der Reinkarnation nicht von einem Gott ausgehen. Sie würden sagen, dass in dieser relativen Welt alle möglichen Gesetze sind und auch das Gesetz von Karma und Reinkarnation.
Wer macht Karma und Reinkarnation? – Niemand. Es sind die karmischen Gesetze und diese karmischen Gesetze sorgen dafür, dass du dich solange reinkarnierst, bis du wieder zum Ursprung zurückkehrst. Du selbst hast die Sehnsucht nach Gott. Diese Sehnsucht führt dazu, dass du dich entwickeln willst. In diesem Sinne könntest du auch sagen: Du machst Reinkarnation. Aber es ist nicht so, dass du dir bewusst aussuchen kannst, wo du dich reinkarnieren willst. Ansonsten wer würde sich in Bürgerkriegsregionen freiwillig reinkarnieren? Wer würde sich in Hungerregionen reinkarnieren? Wer würde sich in einem Elternhaus reinkarnieren, wo einer der Elternteile oder beide Elternteile Alkoholiker sind und Kinder verprügeln?
Es wird durch das Karma gemacht. Das Karma macht dann deine Reinkarnation aber eben so, dass du wachsen und zu deiner wahren Natur zurückkehren kannst.
Mehr Informationen zum Thema Karma und Reinkarnation auf den Internetseiten unter www.yoga-vidya.de Dort gibt es ein Suchfeld und du kannst Reinkarnation eingeben und erfährst sehr viel mehr darüber.
Oder du liest mein Buch, „Karma und Reinkarnation“ von Sukadev Bretz, das du im Buchhandel oder im Yoga Vidya Internetshop bekommen kannst.

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Welches Chakra bei Erkältung?

Welches Chakra bei Erkältung? Ist eine der Fragen, die mir gestellt wurde. Das ist eine interessante Frage. Es gibt verschiedene Aspekte, die man hierzu anführen kann.
Man könnte sagen, dass drei Chakras in diesem Fall besonders wichtig sind. Erkältung kommt von kalt. Erkältung heißt, dass man sich zurückziehen will und es ist das Gegenteil von warm. So würde man sagen, um einer Erkältung entgegen zu wirken, wollen wir das Feuer-Chakra aktivieren. Das Feuer- Chakra ist das Bauch- Chakra und es ist wichtig, dieses zu aktivieren. So könntest du einiges tun, gerade wenn du Erkältung hast, um das Bauch-Chakra, das Manipura Chakra, das Feuer- Chakra zu aktivieren, z.B. mittels Agni Sara mit leeren Lungen Bauch vor und zurück. Auf unseren Internestseiten findest du die Übungsanleitungen dazu. Oder auch einfach eine tiefe und bewusste Bauchatmung machen. Auch die Visualisierung von einer Sonne oder einem Feuer im Bauch kann hilfreich sein. Und natürlich gibt es auch die sogenannte Manipura-Chakra-Aktivierungs-Meditation. Die findest du auf unseren Internetseiten. Du könntest auch die Vorwärtsbeuge oder den Drehsitz länger halten, um das Manipura Chakra zu aktivieren. Wenn du noch etwas mehr machen willst, dann gibt es auch das sogenannte Kunjar Kriya. Kunjar Kriya ist eine der Reinigungsübungen im Hatha Yoga, die hilft, das Manipura Chakra gründlich zu reinigen und zu öffnen.
Ein zweites Chakra, welches in Verbindung mit einer Erkältung stehen kann, ist das Vishuddha Chakra. Das Vishuddha Chakra ist auch das Chakra der Kommunikation. Charakteristisch für eine Erkältung ist, dass man hustet, dass man nicht mehr richtig sprechen kann, dass man Halsweh hat und heiser ist. All das ist Vishuddha Chakra. All das beeinflusst die Kommunikation.
Eventuell ist auch die Nase verschlossen. Man hat die Nase voll. In diesem Sinne könnte man sagen, dass man anderen etwas husten will, nicht mehr sprechen will und deshalb muss sich das Vishuddha Chakra regenerieren.
Eine der Empfehlungen, die ich mache, wenn du Erkältung hast, kommuniziere weniger mit anderen. Sprich weniger und kommuniziere weniger mit anderen. Dein Kommunikations-Chakra muss sich regenerieren.
Man sagt ja auch manchmal, dass Krankheit ein Weg ist und man manchmal durch Erkrankungen das erlebt, was man braucht. Vielleicht brauchst du mal mehr Erholung, vielleicht musst du aufhören, so viel zu kommunizieren. Mache das! Das hilft, dass dein Vishuddha Chakra sich regeneriert und dann bist du nach ein bis fünf Tagen wieder bereit, dich auf andere einzulassen.


Welches Chakra bei Erkältung?
Du könntest auch im Hinblick auf mögliche Gegenmaßnahmen bei einer Erkältung auch das Anahata Chakra mit einbeziehen. Warum? Eine Erkältung ist oft mit Nase verbunden. Ist die Nase zu, fehlt auch die Freude. Es fehlt die Begeisterung und die Offenheit. Manchmal musst du etwas tun, um dein Herzchakra zu öffnen. Bei einer Erkältung kann es hilfreich sein, z.B. die Ananahta Chakra Aktivierungsmeditation und möglicherweise auch Rückbeugen zu üben. Wenn du allerdings Fieber hast, dann solltest du dich körperlich schonen. Aber angenommen du hast eine Erkältung ohne Fieber, dann würde ich dir raten, mache die Atemübungen nur sehr sanft, verzichte auf Sonnengrüße, aber mache die Vorwärtsbeuge. Sie ist gut, weil sie das Manipura Chakra aktiviert. Der Fisch und die Kobra sind gut und Anjaneya Asana ist gut, weil es Herz und Vishuddha Chakra öffnet. Dann ist noch der Drehsitz gut, weil er sowohl das Bauch, wie auch das Herz und das Kehl Chakra öffnet. Das sind die drei Chakras, die ich meine, die bei Erkältung aktiviert werden sollten. Du könntest also bei einer Erkältung Chakra Arbeit für das Manipura, Bauch-Chakra, das Anahata, Herz-Chakra und für das Vishuddha Chakra, Kehl-Chakra machen.
Mehr Informationen über Chakras findest du auf unseren Internetseiten unter www.yoga-vidya.de Dort findest du ein Suchfeld und kannst als Stichwort ein betreffendes Chakra eingeben oder für das betreffende Chakra eine Meditation abrufen. Du könntest also „Manipura Chakra Meditation“ oder „Anahata Chakra Meditation“ oder „Vishuddha Chakra Meditation“ eingeben. Wenn du die Sanskritausdrücke nicht kennst, dann schreibe einfach Nabel-Chakra-Meditation, Herz-Chakra-Meditation oder Kehl-Chakra-Aktivierung. Wenn du mehr Tipps für Gegenmittel bei einer Erkältung brauchst, dann gibt einfach „Husten“, „Schnupfen“, oder „Heiserkeit“ in der Suchleiste ein.

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Wer darf sich Ayurvedatherapeut nennen?

Ayurveda Therapeut darf man sich nennen, wenn man eine Ayurveda Therapie Ausbildung mitgemacht hat oder wenn man lang genug als Ayurveda Behandler gewirkt hat und dann von dem Institut den Titel Ayurveda Therapeut verliehen bekommen hat.
Der Ausdruck Therapeut stammt aus dem Griechischen und bedeutet „kümmern“. Ein Therapeut ist jemand, der sich in besonderem Maße, um einen Menschen kümmert. So gibt es Klangtherapeuten, die helfen, dass Menschen Klänge bekommen, die ihnen gut tun.
Dann gibt es die Yoga Therapeuten, die überlegen, welche Yoga Übung für den Menschen besonders angemessen sind und zwar ohne, dass es medizinisch werden muss. Man kann schauen, ob der Mensch bestimmte körperliche Besonderheiten hat, Erkrankungen mitbringt. Davon ausgehend überlegt der Ayurveda Therapeut, wie der Mensch Yoga Übungen machen, so dass sie für ihn geeignet sind.
Im Westen gibt es auch die Massage Therapeuten. Es gibt zwar die Ausdrücke Masseur oder Medizinischer Bademeister, diese Begriffe sind geschützt. Aber Massage Therapeut ist nicht geschützt. Angenommen du gehst zur Kur in einen Kurort, dann werden alle, die dort etwas für dich machen, als Therapeuten bezeichnet. Es gibt den Moor Therapeuten, der die Mooranwendungen macht. Du findest den Entspannungstherapeuten, der dir Entspannungsübungen beibringt usw.

Ein Therapeut ist also jemand, der sich um einen anderen Menschen kümmert. Und so ist auch der Ayurveda Therapeut jemand, der sich um einen Menschen kümmert. Bei Yoga Vidya bezeichnet Ayurveda Therapeut eine Person, die eine umfangreiche Ausbildung genossen hat. Ein Ayurveda Therapeut kann als Gesundheitsberater Konstitutionsberatungen machen, Pulsdiagnosen vornehmen usw. Der Titel bezeichnet in diesem Sinne auch jemanden, der das umfangreiche Spektrum der Ayurveda Anwendungen, der Ayurveda Therapien genau kennt. Die verschiedenen Massagen, wie Abhyanga, Ölmassage, Udvartana, Pulvermassage, Garshan Massage, Seidenhandschuhmassage, Mardhana, die Knetmassage, Marma Massage, also die Druckpunktmassage und zusätzlich die ganzen Ausleitungsverfahren.

Ayurvedatherapeuten können einen Klienten zum therapeutischen Erbrechen und Abführen usw. anleiten. Etwas, was wir bei Yoga Vidya nicht machen, ist Blut abzunehmen, also der Aderlass wird nicht bei uns praktiziert. Aber stattdessen kann man auch Blutegel ansetzen, was bei uns in der Therapie auch gemacht wird, wenn es angezeigt ist. Dies wird dann von einer Heilpraktikerin gemacht. In der Yoga Vidya Ayurveda Therapie Abteilung haben wir auch zwei Heilpraktikerinnen, die das Ganze auch medizinisch machen können. Aber ein Ayurveda Therapeut ist nicht nur derjenige, der therapeutisch tätig ist im Sinne von heilen, sondern auch im Sinne einer Beratungsrolle, mit der dem Klienten allgemein hilft, ein besseres Leben zu führen. Ein Ayurveda Therapeut kann darüber hinaus auch spezielle Anwendungen machen wie Stirnguss, Ohrenguss und Verschiedenes andere.


Wer darf sich also Ayurveda Therapeut nennen?
Jemand, der die entsprechende Ausbildung hat oder lang genug unter Anweisung gewirkt hat und dann ein Zertifikat bekommen hat. Der Titel „Therapeut“ ist etwas, was nicht leichtfertig vergeben werden sollte. Es ist zwar kein vollständig geschützter Begriff, aber es ist ein Begriff der eine bestimmte Konnotation hat und deshalb sollte man sich daran auch halten. Das heißt, man sollte sich nur dann Ayurveda Therapeut nennen, wenn man eine entsprechende Ausbildung absolviert hat.


Mehr Informationen über die Ayurveda Therapie Ausbildung findest du bei Yoga Vidya unter www.yoga-vidya.de
Ein paar Worte zu unserer Ayurveda Therapie Ausbildung: diese ist sehr umfangreich und manches, was du bei der Therapie Ausbildung lernst, kannst du nur anwenden, wenn du Arzt oder Heilpraktiker bist. Der größte Teil von dem, was du dort lernst, kannst du auch anwenden, wenn du es nicht bist oder einen Arzt oder Heilpraktiker kennst, der diese Dinge verschreibt und dir genaue Anleitungen gibt, was du für den Patienten tun kannst und was angemessen ist.
Ähnlich wie ein Physiotherapeut auf Anweisung des Arztes tätig wird, und ähnlich wie ein Ayurveda Therapeut auch Sporttherapie u.a. verschreiben kann.
Dann gibt es Entspannungstherapeuten, Sporttherapeuten usw., die dann das umsetzen, was der Arzt sagt. Ein Ayurveda Therapeut darf präventiv tätig sein, helfend tätig sein, zum Wohlfühlen tätig sein, wenn es heilend sein soll, dann braucht es einen Arzt oder Heilpraktiker, der die Therapien selbst macht oder sie verschreibt.

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Meditieren mit Tinnitus

Kann mit einem Tinnitus meditiert werden? Kann gegen einen Tinnitus meditiert werden, oder wie meditiert man einfach bei Tinnitus? Zunächst sollte sicher sein, dass es sich um einen Tinnitus handelt. Beim Yoga wird zwischen inneren Klängen, den sogenannten Anahata-Klängen, die eher ein Zeichen für die Wahrnehmung innerer Energien sind und einem Tinnitus unterschieden. Der Tinnitus kann ein Zeichen für eine Hörstörung sein, oder für Stress. Zusätzlich kann es auch „neutrale“ Ohrgeräusche geben, die immer dann bemerkbar werden, wenn um dich herum Ruhe ist.

Anahata-Klänge

Grundsätzlich sind die Anahata-Klänge Zeichen für spirituellen Fortschritt und gekennzeichnet durch einen hohen Klang. Wenn du einen solchen Klang wahrnimmst, solltest du herausfinden, ob es sich dabei um einen inneren Klang, oder einen Tinnitus handelt. Vielleicht merkst du sogar, dass dieser Klang stärker wird wenn du in der Ruhe bist, oder in einer Phase hoher Energie bist, oder mit einem Menschen verbunden bist. Das wären sichere Zeichen, dass es sich um Anahata-Klänge handelt und keinen Tinnitus.

Neutrale Klänge

Vielleicht bemerkst du auch nur neutrale Klänge. Es kann sein, dass du Klänge wahrnimmst, wenn du in einen ganz stillen Raum gehst. Dabei handelt es sich um innere Geräusche, die von deinem Hörempfinden, dein Geist oder dein Gehirn erzeugen, weil die Ruhe ungewohnt ist.

Der echte Tinnitus

Bei einem echten Tinnitus kann es wie in einem Sägewerk sein, oder wie ein Pfeifen, ein schrilles Zuggeräusch, oder ein Schlagbohrer.

Wie meditieren mit Tinnitus

Zum einen könntest du dein Tinnitus Geräusch ignorieren, genauso wie du in Nähe eines Sägewerks oder einer vielbefahrenen Straße meditieren könntest. Du würdest es einfach ignorieren und es wäre nicht weiter tragisch. Vielleicht würdest du nicht über die innere Stille meditieren, weil du diese nicht hast, aber du könntest ein Mantra wiederholen oder Ausdehnungsmeditation üben. Du kannst auch die Atembeobachtungsmeditation machen und es hat sogar positive Auswirkungen auf den Tinnitus, wenn du meditierst.

Positive Auswirkungen der Meditation auf den Tinnitus

Du lernst in der Meditation den Tinnitus zu ignorieren und dich nicht mehr gestört zu fühlen. Und wenn du in der Meditation lernst, dich vom Tinnitus nicht mehr gestört zu fühlen, weil du merkst, er spielt keine Rolle, brauchst du auch ansonsten vor dem Tinnitus keine Angst zu haben. Und wenn du weniger Angst hast kann es vorkommen, dass sich dein Stressniveau verringert und der Tinnitus hört auf oder wird zumindest weniger. Es gibt Berichte von vielen Menschen, die durch Meditation den Tinnitus losgeworden sind.

Tinnitus durch Meditation loswerden

Der erste Schritt ist eine Meditationstechnik die dabei hilft, sich vom Tinnitus nicht beeindrucken zu lassen. Danach bist du irgendwann soweit fortgeschritten, dass du den Tinnitus in der Meditation nicht mehr beachtest. Und im Anschluss daran kannst du lernen, den Tinnitus auch sonst nicht mehr – oder weniger – zu beachten. Damit bist du ein ganzes Stück weiter gekommen und vielleicht hören die Geräusche ganz auf und zumindest stören sie dich nicht mehr.

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Wer ist Saraswati?

Saraswati ist ein beliebter indischer Vorname. Eine Menge von indischen Frauen heißen Saraswati. Es könnte also auch sein, dass jemand eine Frage nach einer bekannten indischen Persönlichkeit stellt.
Ich möchte aber mehr über die Göttin Saraswati sprechen.
Wer ist Saraswati?
Saraswati ist im Hinduismus eine der wichtigsten Göttinnen. Die Göttin, Devi oder auch Tripura Sundari genannt, hat drei Hauptmanifestationen. Es gibt:

1. Saraswati – die Göttin, die als kreative Göttin gilt
2. Lakshmi – die Göttin des Wohlstandes, des Reichtums, Frau von Vishnu
3. Durga – Gemahlin oder weiblicher Aspekt von Shiva, dem Zerstörer. Durga hat zwei Hauptaspekte: Parvati, die Göttin in ihrer freundlichen Natur und Kali in ihrer schreckenerregenden Manifestation.
Saraswati ist also die Frau, der weibliche Aspekt von Brahma. Brahma ist der Schöpfer. Saraswati hat verschiedene Aufgaben. Zum einen ist sie die Göttin der Künste. Und so hat sie auch solche Attribute. Sie hat die Vina, das ist ein langes Saiteninstrument, in ihren Händen. Das ist das Symbol für die Musik. Sie hat in ihrer rechten oberen Hand einen Rosenkranz, das Symbol für die schönen Künste. Sie hat in ihrer linken Hand ein Buch, was der Veda ist und das die Wissenschaft und spirituellen Lehren symbolisiert. Saraswati hat typischerweise ein weises Gewand. Damit steht sie für die Reinheit auch für die Reinheit aller Wissenschaften.

Saraswati ist die Göttin der Künste, die Göttin der Wissenschaften und die Göttin der Weisheit und im Höchsten ist Saraswati die Göttin, die dich zur Erleuchtung führt. Saraswati spielt gerade in unserer Tradition eine besondere Rolle. Die Mönche und Nonnen unserer Tradition haben als dritten Namen Saraswati. Zum Beispiel Swami Sivananda Saraswati, Swami Vishnu-devananda Saraswati, Swami Divyananda Saraswati, Swami Nirgunananda Saraswati. Saraswati ist die Schutzpatronin, die Schutzgöttin des Saraswati Zweigs, des Dasharati Ordens von Shankaracharya. Und es heißt sogar, dass der Schüler von Shankara, der diesen Zweig des Dasharati Ordens mit Shankara zusammen begründet hatte, Sureshwara, dass dieser verheiratet war mit einer Inkarnation der Göttin Saraswati. So bleibt bis heute Saraswati auch die Schutzgöttin für den ganzen Teil dieses Ordens und damit auch für Yoga Vidya. Denn Saraswati ist auch die Göttin des Wissens und der Weisheit und wir nennen uns ja auch Yoga Vidya.


Mehr Informationen über Saraswati findest du auf wiki.yoga-vidya.de/Saraswati.

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Wie alt ist Sanskrit?

Vor wie vielen Jahrtausenden ist Sanskrit entstanden? Seit wann gibt es Sanskrit?


Klar können wir sagen, dass die Ursprünge des Sanskrits im Dunkeln liegen.
Für die Inder ist Sanskrit eine uralte Sprache. Die Inder sagen, dass es Sanskrit schon zu Beginn des Kali Yugas gegeben hat. Das soll vor über 5000 Jahren gewesen sein.
Manche moderne Inder sagen, dass die Induskultur die vedische Kultur war, wo schon Sanskrit gesprochen wurde. Das hieße, dass es Sanskrit schon seit mindestens 6000 Jahren gegeben hat.
Die Indologen sind da etwas profaner. Sie sagen, Sanskrit wäre etwa 3500 Jahre alt. Viele von ihnen vertreten den Standpunkt, dass es eine Einwanderung von Indo-Europäern nach Indien gegeben haben soll. Zwischen 4000 v. Chr. und dem Zeitpunkt dieser Einwanderung hat sich die Sprache der Einwanderer leicht angepasst und ist dann zur Sprache der Veden geworden.
Die Veden hatten eine solche Kraft, dass es, wenn man sie rezitierte, den Indern sehr wichtig war, dass dieses Sanskrit erhalten bleibt. Deshalb haben sie genaue Regeln gemacht wie Sanskrit ausgesprochen wird und man kann davon ausgehen, wenn ein Pandit heute ein Sanskrit Mantra rezitiert, rezitiert er es genauso wie es vor 3500 Jahren rezitiert wurde. Das ist etwas, was es außerhalb von Indien vermutlich gar nicht gibt.
Für die Inder war die Kraft der Mantras so stark, dass sie die Reinheit des Sanskrits erhalten wollten. Und es ist ihnen bis heute gelungen. Sanskrit ist mindestens 3500 Jahre alt, eventuell ein paar Jahrhunderte oder Jahrtausende älter.

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Welche Rolle spielt Gott im Buddhismus?

Manchmal ist eine Frage, die Menschen haben: Welche Rolle spielt Gott im Buddhismus? Ist der Buddhismus atheistisch oder theistisch?
Es hängt davon ab, welche Strömung im Buddhismus du nimmst. Es ist ähnlich wie im Christentum, dass es nicht ein Christentum gibt, sondern es gibt die evangelischen, die katholischen, die orthodoxen und viele weitere Strömungen.
Bei den Evangelen gibt es die Lutheraner, Reformierten, die Baptisten, die Evangelikalen, die Pfingstchristen usw. Es gibt viele verschiedene Strömungen im Christentum. Auch im Islam gibt es die zwei Hauptströmungen, die Schiiten und die Sunniten, und viele weitere Unterrichtungen.
Im Buddhismus gibt es in ganz unterschiedlichen Formen. Man nimmt an, dass Buddha selbst keine Religion gelehrt hat. Im alten Indien gab es große spirituelle Richtungen. Man unterscheidet dort drei bestimmte Hauptrichtungen: Es gibt zum einen den sogenannten Brahmanismus. Als zweites den Shramanismus und als drittes den Volksglauben. Der Brahmanismus ist der Glaube der Brahmanen. Der auf den Veden beruht, der mit Ritualen verbunden ist und der mit einer Philosophie und Theologie verbunden ist. Im Volksglauben wurde Gott einfach auf verschiedenen Weisen verehrt. Bei dem Shramanismus ging es um verschiedene Praktiken. Da gibt es den Buddhismus und den Jainismus, aber auch noch andere, die als die Shramana Religionen gelten. In dieser Strömung geht es in der Hauptsache um spirituelle Praktiken. So konnte sich der Buddhismus verbinden mit Brahmanismus oder seinen Untergruppierungen wie Shaivismus, Vaishnavismus, Shaktismus usw. Es gab viele Jahrhunderte auch eine Strömung im Buddhismus, die die göttliche Mutter verehrt haben, Shiva oder Vishnu verehrt haben. Das eine schloss das andere nicht aus.
Bis heute sagt man auch, dass manche Aspekte des Buddhismus gar keine Religion sind, sondern eine Philosophie, eine Psychologie, eine Spiritualität, die mit anderen Religionen verbindbar ist.


Welche Rolle spielt Gott im Buddhismus?
Hier könnte man sagen, die Rolle, die du ihm geben willst. Buddhismus sagt: Du kannst Nirwana erreichen, ohne dich an Gott zu wenden. Du kannst Nirwana ebenso erreichen, indem du dich an Gott wendest. Gott, Gottesverehrung ist die eine Sache, spirituelle Praktiken, um deinen Geist zur Ruhe zu bringen, eine zweite Sache.
Der Hinayana Buddhismus ist ein Buddhismus, der Gott weder annimmt noch leugnet noch irgendwelche Rituale der Gottesverehrung kennt. Hier spielt Gott keine große Rolle. Er wird aber auch nicht abgelehnt. Es liegt an dir. Es gibt aber auch andere Strömungen im Buddhismus.
Es gibt zum Beispiel den Mahayana Buddhismus. Der Mahayana Buddhismus wird auch gern das große Fahrzeug genannt. Das kleine Fahrzeug ist der Hinayana Buddhismus. Es wird übrigens mehr von den Nichtanhängern des Hinayana Buddhismus so genannt, die Anhänger selbst würden sich als Theravada Buddhisten bezeichnen, als die Rechtgläubigen.
Mahayana würden sagen: Das große Fahrzeug. Hier geht es darum, viele Menschen zum Höchsten zu bringen. Und im Mahayana Buddhismus wird Gott auch verehrt. Dort wird gesagt, dass Menschen Gott verehren sollen als Gott, als Göttin usw. Der Mahayana Buddhismus hat sich mit dem Gottesglauben verbunden, der ursprünglich in dem Land bzw. der Region vorherrschend war: Der Mahayana Buddhismus in Thailand hat die thailändischen Götter mit angenommen. Der Mahayana Buddhismus in China hat die chinesischen Götter mit angenommen. Der Mahayana Buddhismus in Japan hat die japanischen Götter mit angenommen. Die Götter spielen im Mahayana Buddhismus eine gewisse Rolle. Die Verehrung eines Gottes hilft, dass der Gläubige voranschreitet. In diesen Strömungen des Buddhismus wird zudem gesagt, dass du die höchsten Erleuchtungsebenen dann erlangst, wenn du deinen Geist beherrschst. Dann gibt es noch eine spezielle Form des Mahayana Buddhismus, in der Buddha selbst als Gott verehrt wird oder auch verschiedene Manifestationen des Buddha als Gott verehrt werden. In dieser Strömung heißt es, dass Gott selbst dich zur Erleuchtung führen kann. Dort gilt es, Gott auch zu verehren. Auch hier gilt das Bhakti. Im Mahayana Buddhismus kann Gott eine sehr große Rolle spielen und du kannst durch die Verehrung Gottes auch die Erleuchtung erlangen. Du siehst also, dass der Buddhismus eine vielschichtige Religion ist. Wenn du selbst Buddhist bist oder du dich mit Buddhismus beschäftigst und auskennst und Ergänzungen dazu hast, dann schreibe es doch bitte in die Kommentare. Ich bin jetzt nicht wirklich ein Spezialist im Buddhismus. Ich wollte nur etwas sagen, in welchen Fällen Gott im Buddhismus eine Rolle spielt. Das Spektrum reicht hierbei von keiner bis zur Übernahme einer großen Bedeutung. Wenn du es präzisieren willst, dann schreibe es doch als Kommentare dazu.
Mehr Informationen zu Buddhismus und Buddhismus aus der Sicht von Yoga Vedanta findest du auf unseren Internetseiten unter www.yoga-vidya.de
Dort findest du ein Suchfeld, in dem du als Stichwort z.B. „Siddharta“ oder „Gautama Buddha“ eingeben könntest. Dann findest du die Lebensgeschichte und viele weitere Informationen über Buddha. Du könntest „Buddhismus“ eingeben und erfährst viel über die Grundannahmen des Buddhismus, über die spirituellen Praktiken und die Richtungen im Buddhismus. Du könntest auch das Stichwort „Gott“ eingeben und dann erfährst du mehr über Gott.

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Welche Formen von Angst gibt es?

Welche Formen der Angst gibt es?


Ich will das nicht zu psychologisch beantworten. Es gibt ja ein Buch das heißt „Die Grundformen der Angst“, in dem letztlich gesagt wird, dass alles menschliche Verhalten eine Art Coping-Strategie, Bewältigungsstrategie mit dem Thema Angst ist und da gibt es Menschen, die zwanghaftes Verhalten zeigen, um sich nicht jedes Mal neu entscheiden zu müssen usw

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Ich möchte zwei Formen der Angst unterscheiden:

Das eine ist die metaphysische Angst und das andere ist die evolutionsbiologisch sinnvolle Angst. Man könnte auch sagen, dass das eine die psychologisch sinnvolle Angst ist und das andere die philosophisch sinnvolle Angst ist.
Die psychologisch hilfreiche Angst ist das, was ich gerne als Information mit Handlungsempfehlung mit Energie bezeichne.
Eine Weise, eine Emotion zu sehen, ist die, dass diese evolutionsbiologisch sinnvoll ist. Der Organismus hat unterbewusste Einsichten. Der Organismus versteht manches unterbewusst und teilt sich einem mit. Er macht das über Angst, Ärger, Gier, Wünsche usw.
So kann Angst eine Information sein. Du kannst zum Beispiel Prüfungsangst haben. Eine Information: Da ist eine Prüfung, die wichtig ist. Die Handlungsempfehlung könnte lauten: Die Prüfung ist wichtig, lerne oder verschiebe sie. Die enthaltene Energie ist: Du vergisst es nicht.
Vorgesetzten-Angst: Da ist ein wichtiger Mensch. Information eben. Handlungsempfehlung: Pass auf, wie du mit ihm sprichst. Energie: Achte darauf, dass er da ist.
Es gibt viele andere Ängste. Ich will sie nicht alle anführen.
Alltagsängste sind oft zu sehen als Handlungsempfehlung mit Information mit Energie.
Es gibt eine andere Art von Angst, die in den Yoga Schriften gerne verwendet wird. Das könnte man sagen, ist die existenzielle Angst, die Angst vor dem Vergehen. Auf Sanskrit nennt sie sich Abhinivesha. Und jetzt werde ich einige Yoga Fachausdrücke verwenden. Wenn du öfters meine Vorträge hörst, kennst du sie vielleicht oder kennst zumindest die Konzepte.
Im Yoga sagen wir, dass du das unsterbliche Selbst, der Atman bist. Du bist unendlich. Du bist ewig. Und sei dir bewusst: Nichts kann dir etwas anhaben. Aber du hast es vergessen, Avidya, existenzielle Unwissenheit.
Daraus folgt Asmita, die Identifikation. Du identifizierst dich mit dem Körper, mit deinen Fähigkeiten, mit deiner Rollen. Du identifizierst dich mit deinem Besitz. Daraus entstehen dann Raga und Dvesha, Mögen und Nicht-Mögen. Du magst, dass etwas Gutes passiert für deinen Körper, dass Menschen dir Komplimente machen für deine Schönheit. Du magst es, wenn du gesund bist.
Du magst es nicht, wenn Menschen dich kritisieren. Du magst es nicht, wenn du etwas tun sollst, was vielleicht für deinen Körper ungesund sein könnte.
Und du hast Abhinivesha, Furcht vor dem Vergehen.
Wenn du dich mit der Schönheit identifiziert hast, dann hast du Angst, dass deine Schönheit vergeht.
Wenn du die ersten grauen Haare siehst und die ersten Falten, dann kommt die Angst.
Wenn du dich mit deinem Job und Beruf identifizierst und du dann merkst, dass die Technik voranschreitet, vielleicht wird es in 10 Jahren meine Tätigkeit nicht mehr geben, dann kommt Angst.
Wenn du dich mit deiner Rolle als Mutter identifizierst und dein Kind kommt demnächst aus dem Haus und du weißt nicht mehr, was du dann tun sollst, hast du Angst.
Wenn du dich mit deiner Rolle als Partner oder Partnerin identifizierst und du hast das Gefühl, dein Partner/Partnerin schaut dich nicht mehr so liebevoll an, dann kommt Angst, die Angst nämlich, den Partner/in zu verlieren. Das ist die Furcht vor dem Vergehen.
Die erste Art von Angst, Handlungsempfehlung mit Information mit Energie ist eine gute Angst, psychologisch gesehen. Das ist auch im Alltag praktisch.
Die zweite Angst ist auch eine gute Angst. Sie zeigt dir, womit du verhaftet bist. Sei dir bewusst, dass du Ängste hast, etwas zu verlieren, die Angst hast vor dem Vergehen, Abhinivesha.
Dann mache dir bewusst, dass du nicht der Körper, nicht die Schönheit, nicht die Intelligenz, nicht deine Musikalität bist.
Du bist das unsterbliche Selbst. Ich bin nicht mein Bankkonto, mein Haus oder mein Garten, nicht mein Auto und auch nicht beschränkt auf meine Rolle als Mutter, Partnerin, Kind, Tochter oder Sohn.
Nimm die großen Ängste als Zeichen. Löse dich von der Identifikation. Erkenne, du bist das unsterbliche Selbst, der Atman.
Wenn du das erkennen willst, dann gehe auf unsere Internetseite und suche nach Stichwörtern wie „Vedanta“, „Meditation“ und „Jnana Yoga“.
Dort findest du Techniken, wie du dich aus Identifikationen lösen kannst. Und die Lösung aus Identifikation und die Verwirklichung des höchsten Selbst ist das, was dich angstfrei machen kann, zumindest frei von der Identifikation mit der Angst. Biologisch, evolutionsbiologisch mag immer noch Angst da sein, aber du bist frei davon.
Alle Informationen auf www.yoga-vidya.de

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