yoga sutra (39)

Kommentar zum 2. Kapitel, Vers 45

Patanjali schreibt:

„Ishwara Pranidhana, Hingabe an Gott, führt zur Fähigkeit, Samadhi zu erreichen.“

Ein sehr kurzer Vers. Samadhi ist der überbewusste Zustand. Samadhi gibt es in verschiedenen Stufen. Schon in den Kommentaren zu den letzten Versen des 1. Kapitels vom Yoga Sutra wurde dies behandelt. Im 1. Kapitel hat Patanjali auch schon gesagt, dass die Gottverwirklichung, oder auch Kaivalya, Befreiung, schnell für die kommt, die Ishvara Pranidhana haben. Und

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Kommentar zum 2. Kapitel, Vers 44

Patanjali schreibt:

Svadhyaya, Selbststudium, führt zur Verbindung zum persönlichen Gott.“

Ein interessanter Vers, und die Verse zu den Yamas und Niyamas geben manchmal interessante und überraschende Einsichten. Svadhyaya heißt Selbststudium, und Selbststudium kann man auf viele verschiedene Weisen interpretieren.                            

 

Svadhyaya gehört ja zu den 5 Niyamas, und man kann es zum einen nehmen als Introspektion: Man schaut in sich hinein, ma

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Kommentar zum 43. Vers des 2. Kapitels vom Patanjali Yoga Sutra

Was ist Tapas? Wozu dient Tapas? Was sind die Wirkungen von Tapas? Dazu spricht Patanjali in dem einen Vers ganz kurz.

Patanjali schreibt:

„Durch Tapas werden Unreinheiten aufgelöst und Kräfte des Körpers und der Sinne herbeigeführt.“

 

Tapas ist das dritte der Niyamas. Niyamas sind Empfehlungen für die persönliche Lebensführung, so wie Yama die Ethik im Umgang mit anderen ist.

 

Die Niyamas sind noch einmal:                        

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Kommentar zum Patanjali Yoga Sutra 2. Kapitel, 42. Vers

Patanjali schreibt:

Von Zufriedenheit (Santosha) kommt unübertroffenes Glück.   

„santoshat anuttamas sukhalabhah“                                                                                               

 „sukha“ heißt hier Glück, und „labhah“ heißt Gewinn, Erreichen von.

 

Wie kommen wir zum höchsten Glück? Durch Zufriedenheit. Das ist die große Aussage von Patanjali in diesem Vers. Die meisten Menschen denken ja, man bekommt „sukha“

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Warum soll man sich reinigen, und welche Konsequenzen hat Reinigung?

Einige faszinierenden Einsichten und einige zum Teil herausfordernden Aussagen von Patanjali

Warum sollte man sich reinigen? Welche Wirkung hat Reinigung? Wie kann man mittels Reinigung auch die Identifikation mit dem eigenen Körper überwinden? – Das sind einige Fragen, auf die Patanjali eingeht im 2. Kapitel, 40. & 41. Vers.

Wir sind bei den Niyamas im Yoga Sutra, und insbesondere bei Shaucha, Reinigung, und Sattva, Reinheit.

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Kommentar zum 2. Kapitel des Yoga Sutra von Patanjali, 39. Vers

Patanjali schreibt, ist Aparigraha fest begründet, versteht man den Sinn des Lebens. Aparigraha heißt Unbestechlichkeit. Aparigraha heißt auch nicht annehmen von Geschenken. Heißt das Aufgeben von Gewinnsucht, auch das nicht horten von Dingen, letztlich auf Englisch non covetousness, das heißt den Nichtwunsch immer mehr an zu horten. Aber im engeren Sinne ist Aparigraha Unbestechlichkeit. Unbestechlichkeit kann in vielen Kontexten v

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YVS509 Brahmacharya - Yogasutra II 38

Kommentar zum 38. Vers des 2. Kapitels des Yoga Sutra von Patanjali

Ist Brahmacharya fest begründet, erlangt man große Lebenskraft. Oder wie es Patanjali schreibt: „Brahmacharya Pratishthayam Viirya Labhah“ Also fest begründet, Pratishtha. Und zwar was Brahmacharya, dann folgt Virya, Lebenskraft, und Labhah, sie wird erlangt.

In diesem Sinne: wie bekommst du große Virya, Vitalität, Lebenskraft und Stärke durch Brahmacharya? Was heißt jetzt Brahmacharya? Brahmacharya kann auf verschiedene Weise i

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Kommentar zum 37. Vers des 2. Kapitel des Yoga Sutra von Patanjali

Patanjali schreibt, ist Asteya fest begründet, kommen alle Kostbarkeiten wie von selbst. Das ist auch ein Gesetz der Entsagung. Wenn du alles möglich nimmst, dann wird es vor dir fliehen. Wenn du aber nichts mehr nimmst, dann wird es dir hinterherrennen. Eine Analogie ist der Schatten. Wenn du dem Schatten willst, rennt er vor dir weg. Wenn du den Schatten ergreifen willst, rennt er weg. Solltest du aber den Schatten nicht weiter

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YVS507 Satya im Yoga Sutra – YS II 36

Kommentar zum 2. Kapitel, 36. Vers

Patanjali schreibt, wenn Wahrhaftigkeit fest begründet ist, erlangt man die Frucht der Handlung ohne zu handeln. Hier beschreibt Patanjali, was passiert, wenn du im Satya bist, Wahrhaftigkeit. Wenn du nicht lügst in Gedanken, Wort und Tat. Er sagt, dann bekommst du die Frucht der Handlung ohne zu handeln. Wenn du wahrhaftig bist, wird dein Geist so stark, dass das, was du denkst und das, was du sagst, Wirklichkeit wird. Und die indischen Schriften, die Puranas,

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Kommentar zum 2. Kapitel, 35. Vers

Patanjali schreibt, wenn nicht Verletzen fest begründet ist, wird Feindschaft in der Gegenwart des Yogis aufgegeben. Oder anders ausgedrückt, wer in Ahimsa fest beständig ist, begegnet keiner Feindseligkeit. Ein interessanter Vers und damit beginnen die einzelnen Verse, die über die Wirkung der verschiedenen Yamas und Niyamas sprechen. Patanjali beschreibt nicht so genau, was Ahimsa genau heißt. Er hat ja gesagt, die Yamas, die er beschreibt, sind gültig für al

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Kommentar zu den Versen 30-34 aus Patanjali, Yoga Sutra

Was sind die Yamas und die Niyamas? Warum sollte man sich ethisch verhalten im Alltag? Und wie kann man das erreichen? Das sind die Themen des Yoga Sutra ab Vers 30 im 2.Kapitel.

 

Die Yamas bestehen aus Ahimsa, Satya, Asteya, Brahmacharya, Aparigraha. Yamas zunächst wird oft übersetzt mit Selbstbeschränkung. Yama ist aber de facto Ethik im Umgang mit Anderen. Ahimsa, Nicht-Verletzen, himsa heißt verletzen, a, kurzes a vor einem anderen Wor

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Es ist ein Kurzvortrag. Es ist letztlich eine Wiederholung. Dies ist ein Vortrag über das zweite Kapitel des Yoga Sutra.

Patanjali schreibt hier Yama, Niyama, Asana, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi sind die acht Glieder des Yoga.

Also Yama, gerne genannt als die Ethik im Umgang mit Anderen. Wenn du Yoga, Einheit erreichen willst, geht es auch darum ethisch umzugehen mit anderen Menschen, das ist Yama. Dann geht es auch darum, eine innere Disziplin zu haben, das ist Niyama. Man

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Avidya und Viveka

Kommentar 24-28 Vers des 2. Kapitels des Yoga Sutras von Patanjali

Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit den Fragen:

  • Was ist die Ursache von Identifikation?
  • Was ist die Ursache, dass du in dieser Welt leidest?
  • Und wie kommst du da heraus?

Patanjali schreibt:

  1. Vers: Die Ursache der Verbindung zwischen Purusha und Prakriti ist Avidya (Unwissenheit).

Warum bist du in dieser Welt? Warum identifizierst du dich mit Körper und Psyche? Aus Avidya – Unwissenheit.

  1. Vers: Durch das
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Teil 2

Karma, Sinn im Leben, Yoga Philosophie und spirituelle Lebenseinstellung

Welchen Sinn gibt es im Leben?

Was kannst du lernen aus den Ereignissen?

Wie kannst du spirituell umgehen mit dem was geschieht?

Was heißt es spirituelles Leben zu leben, jenseits von Asanas, Pranayama und Meditation?

 

Kommentar 18 Vers des 2. Kapitels des Yoga Sutras von Patanjali

  1. प्रकाशणिमाणस्थणतशीरं बतू णेिमात्मकं बोगाऩवगाथय ं दृश्मभ ॥् १८॥

prakashakriyasthitishilan bhutendriyatmakan

bhogapavargarthan drishyam

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Teil 1

Karma, Sinn im Leben, Yoga Philosophie und spirituelle Lebenseinstellung:

Welchen Sinn gibt es im Leben?

Warum sind wir in der relativen Welt?

Was können wir daraus lernen?

Warum geschieht was geschieht?

 

Kommentar 12 Vers des 2. Kapitels des Yoga Sutras von Patanjali

  1. िेशभरू ् कभाशय मो दृष्टादृष्टजन्मवदे नीम् ॥ १२॥

kleshamulah karmashayo

drishtadrishtajanmavedaniyah

Raja Yoga ist ein praxisnahes Yoga. Im Raja geht es darum Übungen zu machen, um höhere Bewusstseinsebenen zu erfahren, um

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Kleshas, die Ursachen des Leidens und ihre Überwindung - Woher kommt Leiden? Was sind die Gründe für die Leiden des Menschen? Wie kannst du diese Gründe überwinden? Wie kannst du glücklich sein?

 

Kommentar Vers 2 des 2. Kapitel von Yoga Sutra von Patanjali

  1. सभाणधबावनाथ्य िेशतनकू यिाथिय ॥ २॥

samadhibhavanarthah kleshatanukaranarthashch

Kriya Yoga vermindert die Kleshas und führt zu Samadhi.

Im 1. Vers des 2. Kapitels hat Patanjali gesagt, Kriya Yoga besteht aus Tapas, Svadhyaya und Ishvaraprani

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YVS224 Kriya Yoga - Yoga Sutra II 1

Kriya Yoga laut Patanjali.

 

Kommentar Vers 1 des 2. Kapitel von Yoga Sutra von Patanjali

  1. तऩ्स्वाध्यामश्वे यप्रणिधानाणन णिमामोग् ॥ १॥

tapahsvadhyayeshvarapranidhanani kriyayogah

Tapas -  Askese

Svadhyaya  -  Selbststudium

Ishvarapranidhana -  Hingabe an Gott

Kriya - bedeutet tun und handeln

Was bedeutet Kriya Yoga? Yoga des Tuns.

 

In verschieden Yoga Arten bedeutet Kriya unterschiedliches. Im Hatha Yoga sind die Kriyas die Reinigungsübungen. Es gibt die Shat Kriyas, die 6 Reinigungsübungen:

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Höhere Stufen des Bewusstseins, verschiedene Samadhi Formen

 

Kommentar zum Yoga Sutra des 1. Kapitels von Patanjali Vers 42

  1. तत्र शब्दाथऻय ानणवकल्प्ै सकं ीिा य सणवतका य सभाऩणत्त् ॥ ४२॥

tatra shabdarthajnanavikalpaih sankeerna savitarka

samapattih

Die Versenkung in der Worte, Bedeutung, Wissen und Vorstellung mit einander vermischt sind, wird Savitarka genannt.

Er hat im vorherigen Vers von Samapatti gesprochen. Ein anderer Ausdruck für Samadhi oder auch die Vorstufen. Dhyana und Samadhi beides

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Willst du wissen, wie die höheren Bewusstseinsstufen sind? Wie ein Meister/in Bewusstsein hat und wenn das Bewusstsein über das Normal Bewusstsein hinaus geht?

 

Kommentar zum 41. Vers zum Kapitel 1 des Yoga Sutras von Patanjali

  1. ऺीिवत्तृ ये णबजातस्यवे भिर्ग्े हय ीतर्ग्ृ हिर्ग्ाह्यषे ु

तत्स्थतदञ्जनतासभाऩणत्त् ॥ ४१॥

ksheennavritterabhijatasyev

manergrahitrigrahannagrahyeshu

tatsthatadangjanatasamapattih

Samapatti, die meditative Versenkung. Das Verschmelzen mit seiner Tätigkeit.

Sind die Gedanke

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Kommentar zum 40. Vers des 1. Kapitel des Yoga Sutra von Patanjali

  1. ऩयभाि ुऩयभभहत्त्वान्तोऽस्य वशीकाय् ॥ ४०॥

paramanu paramamahattvantosya vashikarah - Die Meisterschaft eines Yogis vom Kleinsten bis zum Größten

Patanjali spricht in diesem Vers über die Meisterschaft eines Yogis und sagt es geht vom Kleinsten bis zum Größten.

Vashikarah - die Meisterung, die Meisterschaft

Asya - heißt eines Yogi

Anta - erstreckt sich

Paramanu - vom kleinsten Atom

Paramamahattva - bis zu größten Höhe, bis zur Un

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