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Mantra-Singen öffnet das Herz und bringt die Energie zum Fließen. Mantra-Videos mit Texten laden dich ein, dich mit deinem Inneren in Liebe zu verbinden. Als eine Form des Bhakti Yoga - dem Yoga der Hingabe - kannst du durch das Mantra-Singen besonders schnell die göttliche Freude und Liebe in deinem eigenen Herzen spüren. Mit Mantra-Meditation kannst du deinen Geist zur Ruhe bringen.

Wenn du ein Mantra singst, kannst du dich und andere Menschen berühren und inspirieren. Mantra-Singen wird auch Kirtan genannt, gemeinsames Singen des Namen Gottes mit anderen Menschen.

In der yogischen Tradition werden Mantras auf Sanskrit gesungen. Es gibt auch Mantras in anderen Sprachen und spirituellen Traditionen, die du auch auf dieser Seite findest.

Es gibt Sanskrit Mantras mit Eigenschaft (Saguna), die sich an einen Aspekt Gottes, z.B. Krishna richten und Mantras ohne Eigenschaft (Nirguna). Letztendlich verbindest du dich mit jedem Mantra mit einem Aspekt Deines höheren Selbst, welches durch ein Symbol wie Krishna dargestellt wird. Du musst also nicht religiös sein, um Mantras singen zu können und die wunderbare Wirkung zu erfahren.

Krishna Mantra - Video

Krishna ist Lebensfreude und Liebe pur! Dies kannst du beim Singen der

Krishna Mantras ganz besonders schön erleben. Krishna Mantras werden besonders enthusiastisch und hingebungsvoll gesungen und sind häufig das Highlight eines Satsangs.

Singe mit und erlebe es mit den Krishna Mantra-Videos:

Mehr Krishna Mantra-Videos und alle Texte findest du auf der Krishna Mantra-Video Seite.

Shiva Mantra - Video

Shiva, der "Glückverheißende", der "Gütige". Aber auch der zerstörende Aspekt in Form des Nataraja - dem König der Tänzer.

Shiva Mantras tragen eine besondere Energie des Loslassens und des Neuanfangs und werden entweder besonders meditativ oder energisch gesungen.

Spüre mal rein, was ein Shiva Mantra mit dir macht....

Mehr Shiva Mantra-Videos und alle Texte findest du auf der Shiva Mantra-Video Seite.

Devi Mantra - Video

Mutig wie Durga, großzügig wie Lakshmi und voller Weisheit wie Saraswati - öffne dein Herz mit den Devi Mantras für die göttliche Mutter und sie erfüllt dir alle deine Wünsche. Immer und jederzeit.

Verbinde dich mit dem weiblichen Aspekt der Schöpfung mit einem Devi Mantra Video und lasse dich von der göttlichen Mutter tragen.

                                                                                                  

Mehr Devi Mantra-Videos und alle Texte findest du auf der Devi Mantra-Video Seite

Guru Mantra - Video

Der Guru ist der Lichbringer, er bringt Licht in die Dunkelheit der Unwissenheit. Somit kannst du dich mit einem Guru Mantra mit jedem Lehrer oder Lehrerin verbinden, von dem du etwas gelernt hast, und um Führung bitten.

In der Sivananda Tradition von Yoga Vidya singen wir die Guru Mantras insbesondere für Swami Sivananda und Swami Vishnudevananda.

Verbinde dich in Ehrerbietung mit deinem persönlichen Meister oder Meisterin oder dem Meister in dir selbst mit einem Guru Mantra-Video.

Mehr Guru Mantra-Videos und alle Texte findest du auf der Guru Mantra-Video Seite

Spirituelle Lieder aus aller Welt - Video

Shalom, Frieden, Shanti! Viele Namen, viele Wege, und doch das selbe Ziel. Lasse dich inspirieren von den Videos wunderschöner spiritueller Lieder verschiedener Traditionen.

Mehr spirituelle Lieder aus aller Welt und alle Texte findest du auf der Spirituelle Lieder aus aller Welt-Video Seite.

Mantras zur Rezitation - Video

Mantras vor den Mahlzeiten, Mantras bei Erschöpfung oder Angst, Friedens-Mantras, Mantras zur Anrufung des Gurus und die verschiedenen Gayatri Mantras - jedes Mantra ist ein wertvolles Geschenk des Universums, das dir in jeder Lebenslage zur Seite steht!

Auf der Mantras zur Rezitation-Video Seite findest du viele Mantras, Sanskrit Shlokas und Stotras, die du zu unterschiedlichen Anlässen oder als spirituelle Praxis rezitieren kannst.

Mehr Mantras zur Rezitation und alle Texte findest du auf der Mantras zur Rezitation-Video Seite.

Hindi Bhajans und längere Sanskrit Mantras - Video

Bhajans sind längere Gesänge auf Hindi oder Sanskrit, die komplexere Texte und Melodien haben und alleine oder gemeinsam gesungen werden.

Eines der bekanntesten und beliebtesten Bhajans ist die Hanuman Chalisa. Ausgestattet mit Text und Video kannst du direkt mitsingen!

Mehr Bhajans und alle Texte findest du auf der Hindi Bhajans und längere Sanskrit Mantras-Video Seite.

Friedensgebete und Arati Mantra - Video

Ein erhebender Abschluss eines jeden Satsangs in der Tradition Swami Sivanandas - die Friedensgebete und das Arati (Lichtzeremonie)

Mehr Friedensgebete, Segenswünsche und das Arati findest du auf der Friedesgebete und Arati Mantras-Video Seite.

Mantras für die Meditation- Video

Mit der Wiederholung eines Mantras kannst du besonders leicht in die Meditation kommen (Japa Meditation).

Finde dein persönliches Mantra und lerne mehr über die Bedeutung der verschiedenen Mantras.

Wenn ein bestimmtes Mantra dir ganz besonders zusagt und du dein Sadhana vertiefen willst, kann eine Mantra-Weihe hilfreich sein. Mehr dazu unten im Text.

Mehr Mantras zur Mediation mit Bedeutung und Text findest du auf der Mantras für die Meditation-Video Seite.

Wissenswertes zu Mantras

Was ist ein Mantra?

Aus dem normalen Sprachgebrauch kennen wir es schon. „Das ist schon wie ein Mantra für mich“, also etwas, was man immer wiederholt. Tatsächlich ist dies die Art und Weise, wie man ein Mantra benutzt. Es sind bestimmte Worte, die man in der gleichen Weise, mit gleicher Aussprache und Betonung immer wiederholt.

Ein Mantra selbst ist ein Wort oder eine Wortfolge, bestehend aus den 50 Silben des Sanskrit Alphabets. Sanskrit wird auch Devanagari genannt, die Sprache der Götter.

Ein Mantra ist die Energie einer bestimmten Schwingung in Form eines Lautes. Da alles im Universum aus schwingender Energie besteht, ist ein Mantra auch eine bestimmte Schwingung. Diese Schwingung manifestiert sich auf der grobstofflichsten Ebene in einem bestimmten Laut, den wir mit unseren Sinnesorganen, den Ohren, aber auch dem ganzen Körper aufnehmen können.

Es gibt vier Ebenen eines Mantras bzw. jedes anderen Lautes. Wir "hören" das Mantra. Wir können es auch selbst erzeugen, wir "sprechen" oder "singen" das Mantra. Dies ist die erste Ebene (Vaikhari). Ein Mantra in dieser ersten Ebene stellt den Gedanken dar, der sich mittels Sprache manifestiert.

Die zweite Ebene eines Mantras ist Madhama, die mentale Vibration. Auf dieser Ebene denken wir das Mantra oder das Wort in einer Sprache.

Auf der dritten Ebene des Mantras, dem telephatischen Zustand (Pashyanti) können wir das Mantra oder das Wort sozusagen "fühlen". Dies ist die universelle Ebene auf der alle Gedanken stattfinden. In dieser Ebene ist das Mantra oder das Wort noch nicht differenziert.

Es hat also noch keine Form, keine Sprache und keinen Namen. Unabhängig von Herkunkft, Kultur und Sprache erfährt ein Inder, ein Deutscher und ein Japaner den gleichen Gedanken zur selben Zeit, wenn sie beispielsweise auf eine Rose schauen.

Die vierte Ebene (Para) ist die höhste Ebene eines Mantras, die transzendentale Ebene. Das Mantra oder jedes Wort in dieser Ebene ist völlig undifferenziert. Das Mantra liegt vor als reine Energie, als Shakti, als göttliche Vibration, die alles durchdringt und verbindet.

 

Warum singen wir Mantras?

Durch das laute Singen eines Mantras, das leise Singen eines Mantras, das geistige Wiederholen eines Mantras und letztenendes das Verschmelzen mit der Mantra-Energie können wir zum höchsten Selbst gelangen.

Die Kraft eines Mantras ist nicht zu unterschätzen. Ein Mantra oder ein Wort kann im Geiste alles auslösen, was man sich vorstellen kann. Das ist das klassische Beispiel mit dem rosa Elefanten. Denke nicht an einen rosa Elefanten.

Doch sobald du das Wort gehört hast, ist dieses Bild automatisch in deinem Geist entstanden. Würdest du immer wieder "rosa Elefant" hören und sagen, würde sich dein Geist vermehrt um rosa Elefanten drehen, vielleicht fallen dir sogar in deiner Umgebung Abbildungen auf, die dich an rosa Elefanten erinnern, vielleicht wirst du auch irgendwann von rosa Elefanten träumen.

Genauso ist es mit einem "Ohrwurm". Hört man ein Lied besonders häufig, dann singt der Geist es immer weiter, ob man nun will oder nicht.

Das gleiche Prizip steht hinter der Wiederholung oder des Singens eines Mantras. Die Qualität eines Mantras und der Effekt des Mantras auf den Körper, den Geist und die spirituelle Entwicklung ist jedoch im Vergleich zum rosa Elefanten energetisierend, aufbauend und friedenbringend.

Nicht jedes Wort oder Satz, den man oft wiederholt ist ein Mantra. In der yogischen Tradtition gibt es sechs Anteile, die ein Mantra definieren:

1) Rishi: ein selbstverwirklichter Weiser hat dieses Mantra in tiefer Meditation erfahren. Er hat es nicht komponiert. Es wurde ihm durch seine Verbingung mit dem Unendlichen offenbahrt.

2) Metrum: das Mantra wird in einem bestimmten Versmaß und Betonung wiederholt.

3) Devata: das Mantra entspricht der energetischen Schwingung eines höheren Wesens oder einer höheren Energie.

4) Bija: das ist die Essenz des Mantras, der Samen. Eine oder mehrere bestimmte Silben innerhalb des Mantras tragen die spezifische Energie dieses Mantras.

5) Shakti: die Energie, die hinter dem Mantra steht. Sie ist es, die den Praktizierenenden mit Hilfe des Mantras zu dem entsprechenden göttlichen Aspekt "trägt".

6) Kilaka: ähnlich einem Sicherheitsschloss, das sich innerhalb des Mantras befindet. Durch stetige Wiederholung des Mantras und Konzentration auf das Mantra, wird dieses geöffnet und der Praktizierende erhält Zugang zum göttlichen Aspekt des Mantras.

Letztenendes dient ein Mantra dazu, sich mit dem Höchsten zu verbinden. Ein Mantra ist wie ein Boot, dass dich langsam aber sicher zum Ziel führt.

Ein Mantra bringt dich über die vier Stufen (s. oben) von der grobstofflichen Ebene, über die feinstoffliche Ebene bis zum namen- und formlosen Unendlichen, aus dem letztlich alle Mantras entstanden sind.

Es ist letztlich auch egal, welches Mantra man benutzt. Alles Mantras führen zum selben Ziel.

Es ist wie mit dem Gipfel und den vielen Wegen hinauf. Man sucht sich den Weg, der für einen persönlich, der einfachste ist. So ist es auch mit der Wahl des persönlichen Mantras. Mehr zum Thema persönliches Mantra findest du weiter unten im Text.

Was bedeuten die verschiedenen Mantras?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Mantras: Mantras mit Eigenschaft (Saguna Mantras) und Mantras ohne Eigenschaft (Nirguna Mantras).

Die Mantras mit Eigenschaft beinhalten die Energie eines bestimmten göttlichen Aspekts, wie z.B. Om Namah Shivaya die Shiva Energie beinhaltet und das Mantra Om Namo Narayanaya die Vishnu Energie. Diese verschiedenen Energien stellen einen bestimmten Teilaspekt des kosmisch Göttlichen dar, welches allumfassend ist.

Shiva Mantras

Om Namah Shivaya ist ein zu Shiva zugehöriges Mantra. In den Shiva Kirtans findest man noch viele andere Namen von Shiva, wie Mahadev, Hara, Parameshwara, Nataraja. Dies alles sind unterschiedliche Namen von Shiva und wiederum verschiedene Aspekte von Shiva.

Shiva repräsentiert in der Trinität von Brahma (Schöpfung) und Vishnu (Erhaltung) den Aspekt der Zerstörung. Zerstörung kann Vieles bedeuten, es kann auch Loslassen und Befreien bedeuten. Shiva hat viele Gesichter und kann mit eben so vielen Namen in Form von Mantras und Kirtans angerufen werden.

Als Nataraja ist er der kosmische Tänzer, der unentwegt tanzt, ohne Anfang und ohne Ende und somit die ewige Veränderung des Universums darstellt. Mit einer Trommel (Damaru) schlägt er den Takt und ist damit auch Herr der Zeit, die wiederum eine Illusion ist.

Mantras und Kirtans, die Shiva in der Form des Nataraja verehren, sind häufig dynamischer und lassen viel Energie frei, z.B. in diesen Videos Nataraja Mantra gesungen von Sundaram, Om Namah Shivaya gesungen von Gauri

Vishnu Mantras

Da Vishnu sich bereits acht Mal in verschiedenen Formen inkarniert hat, gibt es dementsprechend viele Mantras und Kirtans, mit denen man sich mit diesen Energien verbinden kann.

Die bekanntesten Mantras und Kirtans sind wohl die Krishna Mantras, allen voran das Maha Mantra (das große Mantra) Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare. Dieses Mantra beinhaltet zwei Aspekte von Vishnu.

Zum einen Krishna, der „Geheimnisvolle“ und Rama der „Freudvolle“. Vishnu allgemein stellt den erhaltenden Aspekt des Göttlichen dar. Erhalten kann auch Durchhalten bedeuten, dass man Dinge, nicht gleich wieder aufgibt, wenn es mal schwierig wird und auch zu seinen Entscheidungen steht. Die Vishnu Kraft ist immer dann aktiv, wenn etwas neu Aufgebautes oder Erschaffenes fortbesteht.

Krishna symbolisiert insbesondere die Lebensfreude und die Liebe. Als Govinda (Kuhirte) und Gopala (Herr der Gopis) steht er für Leichtigkeit, und dafür, das Leben nicht immer allzu ernst zu nehmen. Die Mantras und Kirtans für diese Aspekte Krishnas werden mit viel Freude und Enthusiasmus gesungen.

Mit Krishna Mantras kann man das Leben feiern! Ebenso verkörpert Krishna in Verbindung mit Radha die Liebe, teilweise auch die romantische Liebe, im weiteren Sinne jedoch die Liebe und die Sehnsucht der individuellen Seele (Radha), mit dem kosmischen Bewusstsein zu verschmelzen (Krishna).

Diese tiefe Liebe und Sehnsucht ist bei vielen Radha Krishna Mantras und Kirtans spürbar und nicht selten sind viele zu Tränen gerührt, wenn diese Mantras hingebungsvoll gesungen werden, Hey Hey Govinda Kirtan gesungen von Krishnapriya

Rama hingegen symbolisiert zwar auch die Freude, ist aber etwas bodenständiger als Krishna. Rama steht als idealer König, Ehemann, Sohn und Bruder mit beiden Beinen auf dem Boden und ist Sinnbild für ein erfolgreiches, sinnvolles und ethisch korrektes Leben, das vollständig Gott gewidmet ist.

Rama Mantras und Kirtans beinhalten häufig auch Hanuman, seinen ergebenen Diener und Sita, seine treue und reine Gefährtin. Rama Mantras zu singen, bringt große Freude und Positiviät. Ein Rama Mantra auch nur für kurze Zeit zu wiederholen oder zu singen, kann einen schlechten Tag schnell wieder vergessen machen!

Immerhin hat die Wiederholung des Rama Mantras den einstigen Dieb Ratnakar zu Valmiki dem großen Schriftsteller der Ramayana gemacht.

Devi Mantras

Ein Devi Mantra repräsentiert die Energie in Form des weiblichen Aspekts, der göttlichen Mutter, der Urenergie - Shakti. Es gibt verschiedene Devi Mantras, die wiederum unterschiedliche Aspekte der göttlichen Mutter darstellen.

DurgaKali ist der kämpferische und beschützende Aspekt der göttlichen Mutter, Lakshmi repräsentiert die Schönheit der Schöpfung und die Fülle, Saraswati ist die Göttin der Künste und der Weisheit.

Die Mantras der jeweiligen Göttinnen beinhalten die entsprechende Energie dieser Eigenschaften.

Mantras ohne Eigenschaft richten sich an das form- und namenlose kosmische Bewusstsein, z.B. das Mantra "Om" oder "Soham".

Wie bekomme ich ein persönliches Mantra?

Wenn du mit einem bestimmten Mantra meditieren möchtest und somit deine spirituelle Praxis vertiefen möchtest, kannst du Japa Meditation (Wiederholung eines Mantras) praktizieren.

Hierfür ist es sehr hilfreich, sich durch eine Mantra-Weihe in sein persönliches Mantra einweihen zu lassen. DAs persönliche Mantra wurde früher traditionell vom Guru an seinen Schüler weitergegeben. Da dies heutzutage nicht immer möglich ist, kannst du dich auch von einer Person, die schon viele Jahre lang Mantras in der eigenen spirituellen Praxis wiederholt und mit dem Ritual der Einweihung vertraut ist, in dein Mantra einweihen lassen.

Du kannst hierfür deinen Yogalehrer oder spirituellen Lehrer fragen. Mantra-Weihen sind auch bei Yoga Vidya möglich.

 

Woher weiß ich, welches das richtige Mantra für mich ist?

Traditionell wählt der Guru oder spirituelle Lehrer das passende Mantra für den Schüler. Heutzutage leben aber die wenigsten in einer festen Lehrer-Schüler Beziehung, so dass die Wahl eines persönlichen Mantras zumeist bei einem selbst liegt. Natürlich kannst du und solltest du dich vorher umfassend zu dieser Thematik informieren, in deinem Yoga Center oder dem spirituellen Lehrer deines Vertrauens.

Vor allem, wenn du dir unsicher bist, welches das richtige Mantra für dich ist. Vielleicht ist die Zeit für dich noch nicht gekommen, dass du eindeutig eines wählen kannst. Dann ist es sinnvoll einen Lehrer zu fragen und häufiger verschiedene Mantras zu singen und zu rezitieren. So kannst du die Schwingung der Mantras erfahren und besser kennenlernen.

Bei Yoga Vidya gibt es zu besonderen Anlässen wie Swami Sivanandas Geburtstag und zu hinduischen Festen die Gelegenheit, 12 Stunden lang ein Mantra zu erleben. Im Stundentakt wird abwechselnd das gleiche Mantra rezitiert, so dass man die Wirkung dieses Mantras gut selbst erfahren kann.

Der göttliche Aspekt, der einem am nächsten liegt, mit dem man sich sehr verbunden fühlt oder auch den man sehr bewundert, den wählt man für sein Mantra aus. Häufig hat man dies schon im "Gefühl", wenn man das Mantra das erste Mal hört oder eine Zeit lang öfters singt, dass es sich einfach "richtig" anfühlt.

Mit dem Verstand lässt sich das Mantra nicht auswählen. Es erschließt sich einem häufig erst später, teilweise nach Jahren, warum genau dieses Mantra einen so angesprochen hat. Durch die spirituelle Praxis und das Wiederholen des Mantras erkennt man Wesenszüge an sich, die man vorher nicht wahrgenommen hat oder die vielleicht noch nicht zu Tage treten konnten. Und die stimmen dann mit dem persönlichen Mantra überein und bestätigen die "richtige" Wahl des Mantras.

Aber es besteht kein Grund, sich unter Druck zu setzen oder zu zweifeln, wenn man noch keinen Zugang zu einem bestimmten Mantra gefunden hat. Mit dem Mantra "Om", dem Mantra "Om Namah Shivaya" oder dem Mantra "Om Namo Narayanaya" kann man sehr gut meditieren und den Geist auf das kosmische Universelle einschwingen. Und dies ist letztlich das Ziel eines jeden Mantras. Daher ist ein Mantra genauso gut wie das andere.

Mantras für die Mantra-Weihe in der Tradition von Swami Sivananda findest du auf der Mantras für die Meditation - Video Seite.

Was ist der Unterschied zwischen Mantra, Kirtan und Bhajan?

Bei allen Formen handelt es sich um Klänge. Ein Mantra ist eine bestimmte Energieschwingung in Lautform. Die Wiederholung eines bestimmten Mantras wie Om Namah Shivaya nennt man Japa. Das laute, leise und mentale Wiederholen einens Mantras für die Japa Meditation ist eine gängige Praxis im Raja-Yoga.

Japa Meditation ist auch besonders gut für Meditationsanfänger geeignet, da der Geist sich auf das Mantra konzentrieren kann und somit weniger umher wandert. Das Praktizieren von Japa mit dem gleichen Mantra bzw. dem persönlichen Mantra als regelmäßiges Sadhana über einen längeren Zeitraum hat große Wirkungen auf Körper und Geist. Mehr zu dem Thema findest du im Yoga Wiki Artikel über Japa Yoga.

Kirtan ist das hingebungsvolle Singen von Mantras gemeinsam mit anderen Menschen. Kirtan bedeutet auch Wechselgesang. Es werden einfache Mantras, die aus verschiedenen Namen des Göttlichen bestehen (s. oben) von einer oder mehreren Personen vorgesungen und dann von den anderen nachgesungen. Die Melodie eines Kirtan ist meistens einfach gehalten.

Ein Bhajan ist ein spiritueller Gesang auf Sanskrit oder auf Hindi, der meist aus komplexeren und längeren Texten besteht. Bhajans werden entweder nur von einer Person für die Zuhörer gesungen oder gemeinsam von allen. Bhajans zeichnen sich durch ihre besonders schönen Melodien aus und werden mit besonderer Hingabe gesungen.

Ein Stotra ist eine Hymne an einen bestimmten Aspekt Gottes oder an den Guru. Stotra bedeutet Lobgesang oder Lobpreisung. Ein Strotra besteht aus einer Aneinanderreihung verschiedener Shlokas (Strophen) aus einer bestimmten Schrift, die als Hymne in diesem Zusammenstellung rezitiert werden.

Beispielsweise sind die Guru Stotras eine Aneinanderreihung verschiedener Strophen aus der Guru Gita. Shloka bezeichnet ein bekanntes Versmaß aus vier mal acht Silben, welches für viele der bekanntesten indischen Schriften wie der Mahabharata und der Ramayana benutzt wurde.

Weitere Links zu Mantra:

 

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Tags: Bhajan, Japa, Kirtan, Kirtanheft, Mantra, Video

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