Präsenz (5)

Sei geduldig mit dem Nebel deiner Gedanken

 

© 2017 Text: Bhajan Noam - Wenn du zu meditieren beginnst und dir gewahr wird, wieviel Nebel deine Gedanken produzieren, pflege einen geduldigen und wohlwollenden Umgang mit dir selbst. Ärgere dich nicht, sei nicht ungeduldig, sonst kehrst du wieder zurück in die alten Konzepte. Jedes Praktizieren ist anders. Meditation ist nie Routine, weil sie ein Üben des Gegenwärtigseins, der Unmittelbarkeit ist. Du kannst nicht routiniert oder gewohnheitsmäßig gegenwärtig sein.

Doch mit der Zeit wird Gege

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Die Geschichte des Bewusstseins

 © 2017 Text: Bhajan Noam - Dieser Titel kann die Vorstellung suggerieren, dass es einmal kein Bewusstsein gab und dass es sich so nach und nach im Laufe der Evolution entwickelt hat. Das ist aber falsch. Es soll hier deutlich gemacht werden, dass es Bewusstsein schon immer gab und immer geben wird. Bewusstsein ist die Ursubstanz von allem. Für den Menschen aber ist es so etwas wie Amerika, es wurde irgendwann entdeckt – in den verschiedenen Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten. 
 
Amerika
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© 2015 Bhajan Noam

Ein Bauer trägt einen Sack voll Weizen nach Hause. Er freut sich über das gute Korn. Da begegnet ihm Lord Shiva, verkleidet als Bettler, und bittet den Bauern: «Schenk mir deinen Weizen!» Der Bauer öffnet den Sack und sucht das kleinste Korn heraus und reicht es dem vermeintlichen Bettler. Der verwandelt das kleine Weizenkorn in Gold und gibt es dem Bauern zurück. Da erkennt der Bauer plötzlich, wem er begegnet ist, und ärgert sich, dass er nicht den ganzen Sack voll Weizen ge

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Sei du selbst!

© 2015 Text: Bhajan Noam 

Wie ich es sehe, will Gott keine zwei gleichen Menschen. Gott will liebevolle, starke, freie, kreative Individuen, genauso wie er sie zu Beginn gedacht und erschaffen hat. Wiederholungen finden wir in seiner Schöpfung nicht. Nachahmer sind noch ängstliche, furchtsame Wesen, die unserer besonderen Zuwendung und Ermunterung bedürfen. Denn Gott will mutige, glaubensstarke Kämpfer gegen jede Trägheit und Eintönigkeit, die voller Respekt und Würde ihren ganz eigenen Weg sich

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Die hohe Schule des Yoga

 Die hohe Schule des Yoga ist nicht Hatha-Yoga, auch nicht Kundalini-Yoga oder Raja-Yoga, nicht einmal Jnana-Yoga, vielleicht geht es ein bisschen in Richtung Bhakti-Yoga. Die hohe Schule des Yoga ist in Wahrheit das Leben selbst. Wer es sich nicht wegnehmen ließ, mit Wachheit, Sensibilität, Offenheit, Dankbarkeit und Liebe zu leben, was ja alles unsere natürlichen Gaben sind, für den darf Yoga ruhig ein Fremdwort bleiben. Wer diese Eigenschaften jedoch erst wieder lernen muss, der sollte schnel

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