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Hallo,

Ich würde sehr gerne Flexibilität erreichen. Allerdings muss ich zugeben mein Körper ist nicht so fit obwohl ich jung bin. In einigen Positionen da zittern meine Muskeln oder Sehnen und WEit und tief komme ich in keinem Asana(wie zum Beispiel im Pflug). Ist es mir vielleicht dennoch möglich diese vielen Asanas in der Zukunft zuerreichen?

Lieben Gruß
Bhairava

Tags: Asana, Mühe

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Lieber ravidachs,
als ich deine liebe Worte eben gelesen habe, taten sie mir so richtig gut.
Mir fehlt es auch an Flexibilität besonders in den Hüften, sodass ich beim einfachen Schneidersitz schon meine Probleme habe. Aber irgendwann sitze ich vielleicht auch entspannter bei den Atemübungen und kann mein Energiefluß noch besser fließen lassen.

Om Shanti Wuschel

Das finde ich sehr passend ! ;-) Spaß beiseite , denke das ist völlig normal und gut so wie es ist!
Anhänge:

Hallo Bhairava,
ich bin ja nun schon seit über 20 Jahren auf dem Yogaweg und übe fast täglich Asanas.In den ersten Jahren hatte ich versucht Ehrgeiz in die Asanas reinzulegen,was sich nicht immer positiv auf den Körper ausgewirkt hat.Es gibt Asanas wie z.B. den Pflug oder die Vorwärtsbeuge,wo ich weiß ich darf einfach nicht weiter gehen,weil der Körper es nicht zuläßt.
Es kommt also nicht drauf an wie weit Du Deinen Körper verbiegst,sondern darauf wie wohl Du Dich dabei fühlst.
Vielleicht ist es für Dich auch besser wenn Du statt dessen versuchst eine Asana länger zu halten.

Lieber Gruß
Michael

Hallo Bhairava

Welche Asanas übst du denn? An und für sich sollten die gaanz einfachen Stellungen keine solchen Schwierigkeiten auslösen. Auf der anderen Seite gibt es welche wie das "Boot", bei denen wohl alle ein Muskelzittern haben...;-).

Hi, Bhairava!

Mach dir da mal keine Sorgen, gerade wenn deine Muskeln und Sehnen zittern, heißt das du beanspruchst sie.
Und genau dann werden sie auch langsam aber sicher stärker und flexibler, so läuft das mit dem Körper :)
Wie viele vor mir gesagt haben hilft nur eins: Üben, Üben, Üben!!!

Hallo :)
ich danke euch alle für die netten Beiträge und Antworten! Ich werde so weit kommen wie es geht! An sich bin ich dann eben ein innerer Yogi!

Danke sehr

Ich habe das selbe Problem. Ich bin zwar sportlich und ausdauernd, aber habe null Flexibilität. Ein Yogi hat mir gesagt, dass es mehrere Monate dauert, bis die Bänder weicher werden und man Erfolge wahrnehmen kann.
Ganz wichtig ist, dass man auf seinen Körper hört und jeden Tag ein bisschen dehnt. Ich dehne sehr gerne mit Yin Yoga (Passives Yoga, dass mit Dehnung arbeitet). Auf jeden Fall sollte man nicht übertreiben ind er Hoffnung, dass der Prozess sich dann verschnellert, denn das tut er nicht sondern du kannst dir sogar schaden.
Viele sagen auch, dass nicht jeder die Anatomie dazu hätte. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir uns im Kopf selbst die Grenzen setzen und deshalb glaube ich fest daran, dass ich es mit täglichem dehnen schaffen werde irgendwann meine Füße mit durchgestreckten Beinen berühren zu können.

Du bist auf jeden Fall nicht alleine.

Von Maurice Daubard habe ich gehört, dies sei alles nur im Kopf, ohne Bewusstsein wäre einem gesunden Menschen jede Yogastellung möglich (!).

Dazu habe ich mal einen schönen Studienartikel gelesen, was Yoga und Bewegungsfähigkeit angeht: http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/fileadmin/content/archiv2013...

Generell gilt, zu allererst seine Resilienz zu stärken, bevor der Körper physischer Belastungen ausgesetzt wird, die über dem eigenen Level liegen, eine zweifarbige Treppe, wobei eine Farbe für geistigen, die andere für körperliche Fortschritt in Sachen "Flexibilität" steht.

Hallo danke für eure Beiträge,
helfen mir sehr.

Ich habe mir ein kleines tägliches yoa programm zusammengestellt nicht zu viel, und nicht zu wenig. Schade das ich von Natur nicht ein Körper wie Joseph Encinia

ja und nein sind die antworten.....Zukunft ist ungewiss, da gibt es keine Voraussichten die genau sind...zittern ist der Anfang, denn hier bemerkt dein Körper wo er hin soll und was er kann. weit und tief ist doch gar nicht so wertvoll wie du vielleicht denkst. ich kenne yogalehrer, welche nicht mehr richtig laufen können, eben weil sie weit und tief kommen wollten. bleib cool oder gelassen, mehr kannst du im Moment nicht tun....ausser vielleicht atmen und sein in dem was du gerade machst.
wenn du jung bist ist das dein Vorteil...freu dich und sieh zu das du es wirklich willst, dann kommt es auch so....

gruß zurück
mijo

Hallo Bhairava, im August diesen Jahres verstarb einer der größten Meister, die wir zu unseren Lebzeiten noch unter uns hatten: B.K.S. Iyengar. Er soll gesagt haben, dass er, als er als junger Mann mit Yoga anfing so ungelenk war, dass er bei der Vorwärtsbeuge im Stehen noch nicht einmal bis zu den Knien kam. Im hohen Alter wurde er gefragt, ob sich bei ihm auch das Alter bemerkbar mache. Er bejahte. Früher habe er im Sitzen die Beine hinter die Ohren gebracht, heute nur noch bis zu den Ohren.
Die Antwort auf Deine Frage ist also: ja. Körper aufwärmen, möglichst täglich üben und die Stellungen halten. Man könne, so heißt es irgendwo in den Schriften, Sukadev und andere wissen genau wo, innerhalb von drei Monaten seinen Körper sehr verändern. Aber kein Wettbewerb, kein Stress. Ich habe gerade in einem Fitnesscenter eine Schulung mitgemacht an und über s.g. Fle xx - Geräte. Sie kommen aus dem Yoga. Ein indischer Meister soll zur Unterstützung beim Halten der Asanas / Yogastellungen Baumstämme benutzt haben. Der von der konventionellen Medizin austherapierte Europäer mit Jahre anhaltenden chronischen Rückenschmerzen hat durch die Yogapraxis bei diesem Inder seine Rückenschmerzen verloren und aus der "Baumidee" eine Geschäftsidee gemacht. Erstmals hat dadurch eine Uni (in der Schweiz, ich glaube Zürich) nachgewiesen, dass nicht nur Bänder und Sehnen dehnbar sind und Muskeln durch Geräte- und Gewichtetraining an Dickenwachstum zulegen können, sondern auch an Längenwachstum. Deshalb ist das Halten der Stellungen so wichtig. Es wird ein Anreitz für die Muskeln gesetzt. Z.B. bei der Beinstreckung, beim Kamel, dem Bogen, der Heuschrecke und der Vorwärtsbeuge. Nur: nimm Dir Zeit. Eine Bekannte behauptet, eine Woche Rohkost habe sie flexibler gemacht. Wir sind fast alle übersäuert und bewegen uns zu wenig. Viel Freude an Yoga.
Namaste,
Devani

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