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Yoga Sutra, 2. Kapitel, 24. Vers
„Die Ursache der Verbindung von Purusha und Prakriti ist Avidya, die Unwissenheit.“
Nachdem Patanjali in den letzten Versen so optimistisch gesprochen hat über den Sinn, warum es gut ist, in der Welt zu sein, warum wir überhaupt hier sind, nämlich um Erfahrungen zu machen, um unsere Kräfte zu entfalten, um befreit zu werden, sagt er jetzt und relativiert er seine vorigen Aussagen, „Und letztlich ist alles die Ursache Unwissenheit.“ Das ist auch etwas Interessantes. Um Erfahrungen in der relativen Welt machen zu können, müssen wir vergessen, dass wir eins mit dem Unendlichen sind. Das wir dieses unendliche Bewusstsein sind. Und wenn wir aus dieser Relativität herauskommen wollen, dann gilt es, Avidya zu überwinden.
Um Avidya überwinden zu können, ist es auch wichtig, erstmal wichtige Erfahrungen in der Welt gemacht zu haben, Bhoga. Es ist wichtig, die Kräfte in uns und in unserer Natur zu erkennen. Wirklich starke, mutige Menschen zu werden. Und dann können wir, nachdem wir so spielerisch die Aufgaben dieser Inkarnation bewältigt haben oder angegangen sind, kraftvoll unser Leben gestaltet haben, dann gilt es, daran nicht verhaftet zu sein. Über die Unwissenheit der Identifikation hinauszuwachsen. Zu erkennen, „Ich bin das unsterbliche Selbst. Ich bin der Atman.“

Transkription eines Kurzvortrages von Sukadev Bretz im Anschluss an die Meditation im Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Mehr Yoga Vorträge als mp3.

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Tags: Inspiration, Kommentar, Patanjali, Raja, Sukadev, Sutra, Yoga, tägliche

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