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Großartigkeit und Freiheit unseres inneren Wesens

Großartigkeit und Freiheit unseres inneren Wesens 

Außer im Denken existieren keine Grenzen, keine Gesetze, keine Gegensätze. Im Zentrum des Herzens, das zugleich das Meer des Seins ist, erzeugt Liebe jede Ordnung und Unordnung. Die Gesellschaft aber oder die Masse – nennen wir dieses Instrumentarium der Einfachheit halber hier einmal so – hat es geschafft, dass wir Familie, dass wir Schule, dass wir Arbeit, dass wir Konsum und auch das bisschen Religion und selbst die Liebe seit vielen Leben so akzeptieren, wie sie es uns serviert. Was so viel heißt, dass wir dieser Gesellschaft unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele als Sklaven gedankenlos immer wieder hinreichen. Aber unter unserer abgestumpften Haut ist noch ein starker Wille, sind die bunten Gedanken und wilden Emotionen in Aufruhr, denn unsere eigentliche Natur ist die lebendig haltende Freiheit, ist die mitschöpferische Tätigkeit an diesem Universum, ist die grenzenlose Freude und die alles berührende, alles durchdringende Liebe.

 

Diese Kräfte werden jeden früher oder später aus den Kleingärten und Legebatterien, die diese sogenannte Gesellschaft euch zugesteht, herauswirbeln! Ihr werdet verwirrt sein, wenn ihr zum ersten Mal euer wahres innerstes Wesen in seiner ganzen Natürlichkeit, Wildheit und Großartigkeit erfahrt! Ihr werdet Angst bekommen vor euch selbst. Doch merkt es euch für jenen Augenblick: Es ist in Wahrheit die Angst der Masse vor eurer einzigartigen Göttlichkeit, der Göttlichkeit jedes Einzelnen, die sie euch und sich selbst kollektiv anerzogen hat. – Da ist aber in Wahrheit keine Angst, nur ein Fremdkörper, der jetzt die eiternde Wunde verlässt, das schmerzt ein wenig. Aber da ist ein großes Feuer, das gewaltig emporlodern will, die Flamme des Lebens, vereint mit dem gleißenden, ewigen Schöpfungsstrom. In ihm ist ALLES möglich – jedoch in Achtung und mit Dankbarkeit.

 

Und das sind die beiden Grenzbarrieren zwischen der Masse, der Gesellschaft und euch. Wer sich stark, das heißt starr macht, ignorant und ausgrenzend, ist jenseits groß, wer sich beugt, das heißt, wer beweglich, wer lebendig bleibt, mitfühlend und integer, ist diesseits groß. Und nur diesseits ist das Verstehen – und gibt es keinerlei Barrieren, nur grenzenlose Freiheit und unendliche Freude.

 

- Bhajan Noam -

 

 

http://wiki.yoga-vidya.de/Bhajan_Noam

Seiten des Lebens: www.bhajan-noam.com 

Ausbildungen: www.bhajan-noam.de

 

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Tags: Bhajan_Noam, Denken, Freiheit, Freude, Gegensätze, Grenzen, Großartigkeit, Liebe, Natürlichkeit, Wildheit

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