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© 2017 Text: Bhajan Noam - Kritik scheint für viele eine Art energetische Nahrung zu sein, doch in Wirklichkeit ist sie ein schleichend wirkendes, tödliches Gift. Deshalb kritisiere deine Nächsten nicht. Kritisiere deinen Partner, deine Partnerin nicht, denn jede Kritik erzeugt Riss um Riss im sensiblen Gebäude der Beziehung, bis das ganze Haus eines Tages zusammenbricht. Kritisiere deine Kinder nicht, wenn du sie nicht unfähig für ein natürliches, starkes und glückliches Leben machen willst. Wer bist du, dass du dir Kritik anmaßen kannst? Mit Kritik zeigst du keine Stärke. Kritik ist ein Zeichen für die Unfähigkeit, mit dem eigenen Leben klar zu kommen. Ein Kritiksüchtiger ist in Wahrheit ein Schwächling und Feigling, der sich selber hasst und verachtet. Er ist das Gegenteil von einem in sich ruhenden Menschen, der mit beiden Beinen in dieser Welt steht. Wer sich Sensibilität bewahrt hat, kritisiert nicht, wirft nicht zu Boden, sondern lobt, baut auf, hilft auf die Beine, liebt und ehrt. Liebe reichlich, liebe im Übermaß – und du wirst keinen Grund und keine Zeit mehr für Kritik finden. Erschaffe gemeinsam mit deinem Partner, mit deinen Kindern, mit deinen Freunden immer wieder einen Raum für Kommunikation, für ein täglich neues Kennenlernen im gemeinsamen Austausch. Sei neugierig, sei voller Interesse für die Seelen, die sich deine Seele in diesem Leben ausgesucht hat. Sie alle dienen deiner Reife, deiner Vervollkommnung. Nimm dir eine Fastenkur vor, Fastenkuren wirken reinigend für Körper, Seele und Geist. Das wirkungsvollste Fasten ist ein Kritik-Fasten. Es entgiftet dich von Selbstverachtung, Kleingeistigkeit, Humor- und Lieblosigkeit und Egomanie. Es bereitet Raum in dir für Vertrauen, Großmut, Geduld, Güte, Dankbarkeit und ein paradiesisches Leben mit deinen Nächsten und Liebsten.
 
© 2017 Bhajan Noam
 
Seiten des Lebens: www.bhajan-noam.com
 
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Tags: Bhajan_Noam, Dankbarkeit, Geduld, Geist, Großmut, Güte, Humor, Kommunikation, Körper, Leben, Mehr...Liebe, Mensch, Seele, Vertrauen

Kommentar von Narada am 26. Januar 2017 um 4:53pm

Ich trau mich jetzt gar nicht das zu kritisieren. Ich lass es lieber. Ach, obwohl... nur so am Rande: es gibt auch konstruktive Kritik, aber damit scheinst du es ja nicht so zu haben, so lässt es zB dein Text vermuten.

Kommentar von Jyoti am 27. Januar 2017 um 8:38am
Kritik macht klein!

Lob macht groß!
Kommentar von Bhajan Noam am 27. Januar 2017 um 10:48am

Jede Kritik, auch konstruktive Kritik, ist ein einseitiger Akt, der, überspitzt ausgerückt, immer von einer Kanzel herab geschieht. Bei einer Kommunikation sind beide Seiten gleichwertig beteiligt. Sie befinden sich auf einer Ebene. Es entsteht ein wechselseitiges Kennenlernen und dabei ein tieferes Verstehen des jeweils anderen. Ein alter Spruch besagt: Urteile über niemanden, in dessen Stiefeln du nicht eine Meile gegangen bist. 

Kommentar von Gitti am 2. Februar 2017 um 11:58am

Warum sollte ich von Humor entgiftet werden,wie du hier schreibst?

Kommentar von Bhajan Noam am 2. Februar 2017 um 7:13pm

Liebe Gitti: Ein kleiner übersehener Strich kann leicht alles ins Gegenteil verwandeln. ;-) Bei mir steht aber: Es entgiftet dich von Selbstverachtung, Kleingeistigkeit, Humor- und Lieblosigkeit und Egomanie. 

Kommentar von Gitti am 3. Februar 2017 um 12:23pm

o.k.,lieber Bhajan,habe ich überlesen,danke für den Hinweis

Kommentar von Satyavan am 19. Februar 2017 um 12:52pm

deine Worte spiegeln einen Idealzustand des Menschen und ich liebe es wenn es so ist. Doch wie wir alle wissen, ist die Welt der Menschen dominant im Umgang mit Kritik. Klar ist, das wir dieses Ideal unseren Kindern weitergeben sollten, doch wir sollten sie auch darauf vorbereiten, dass die Welt nicht so ist. Wir sollten ihnen Werkzeuge mitgeben, mit denen sie einfach und simpel jene Hindernisse überwinden könnten, wenn sie ihnen eines Tages begegnen und das werden sie. Jeder sollte darauf geschult sein, mit Kritik in ihrer Vielfältigkeit umgehen zu können. zeigen wir uns gegenseitig, wie wir die Kritik des anderen so aufdruddeln können, dass wir fließend erkennen können, was das andere will.... lernen wir doch, dass die Kritik ein Teil des Zeitgeistes unserer Menschen gedachten Welt ist(...seht euch die Schüler in den Klöstern des Himalaya an, sie schreien und klatschen ihren Gesprächspartner an, um allen Hindernissen der "schnellen welt" einen Ausdruck zu verleihen. Und das alles nur damit das Gegenüber lernt trotzdem klar bleiben zu können....lernen wir ihn so sinnlos zu machen, dass er ohne Konflikt damit von alleine verschwindet....lernen wir in gezielter Rückschau, wie es dazu kommen konnte, eine Gesellschaft der Angst entstehen zu lassen....lernen wir, warum es so viele Liebeslieder gibt und doch so wenig liebe ha...ha-ha...ich hör die Engel ja auch singen, doch die singen nun mal nur im Himmel und ja man mag es kaum glauben, wenn man schon mal im Himmel war, dass hier ist die Erde, die Luft, das Wasser und das Feuer um etwas ist, was das Leben wahrnehmen kann.
und zu guter letzt eine Kritik...hab lange gesucht und eine schöne gefunden: yoga-Vidya ist langweilig
hahaha ich lach mich stark...wie doppelsinnig...eben für beide Seiten.
in diesem sinn
satyavan

Kommentar von Bhajan Noam am 19. Februar 2017 um 4:41pm

Ich spiegele keinen Idealzustand und ich beschreibe kein Paradies, ich rege nur dazu an, das Kritisieren sein zu lassen. Man kann darauf mit "aber" reagieren oder endlos theoretisieren oder man kann einfach damit aufhören. Punkt. 

Kommentar von Diamir am 21. Februar 2017 um 9:38am

Jede Kritik an anderen ist Zeichen von Unfrieden im Kritisierenden, eine Art Hinweis für mangelnde Selbstachtung.

Kommentar von Turiya am 21. Februar 2017 um 6:33pm

Sage einem einfachen Menschen die Wahrheit und er wird dich beschimpfen,
sage einem klugen Menschen die Wahrheit und er wird sich bedanken und und daraus lernen.

Kommentar

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