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Jedes Leben hat einen sehr tiefen Sinn 

Dieser Sinn, die Quintessenz unseres Daseins, lässt sich nicht über ein Nachdenken herausfinden. Nur indem wir wach und bewusst leben und gerade auch – mit Mut, Geduld und vielleicht einer Prise Trotz – durch die dunkelsten Täler, mal einsam, mal mit einem Gefährten, hindurchschreiten, können wir jenes kostbare Unbeschreibliche einst als unsere wahre Realität, als alchimistisches Destillat des heiligen Öls erfahren und in unser Dasein bergen.

Lebe so: Jede Minute ist kostbar, jeder Atemzug ist Weisheit, jede Begegnung ist Erfüllung. – Und in Wahrheit ist tief drinnen in uns nur Liebe, Freude und ein tanzendes Herz. Mag dies alles noch verborgen sein unter Gram, Wut, Trauer, Neid, Wehmut, Ängstlichkeit, Verzagtheit, lasse dich von diesen Gefühlen nicht über jene wunderbare Realität hinwegtäuschen.

Man könnte auch sagen, das Leben ist wie das Schälen einer Zwiebel... Schicht um Schicht abtragen, natürlich auch mit Tränen verbunden. Doch am Ende ist der Sinn, ist das Tao, die Weisheit des Seins wie ein hell strahlender Diamant klar vor unseren gereinigten Augen.

Jedes Leben hat einen sehr tiefen Sinn. Den, dass du zum Dichter deines eigenen Daseins werden kannst. Zum Liebhaber deiner selbst. Zum Tänzer, der in der Ektase seines Tanzes sich selbst, den Tanz, die Ekstase und sogar Gott verliert.

- Bhajan Noam -

Aus meinem neuesten Buch "SHASTRAS - Meistertexte"

Seiten des Lebens: www.bhajan-noam.com
Ausbildungen: www.bhajan-noam.de

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Tags: Bhajan_Noam, Dichter, Ekstase, Geduld, Gott, Leben, Mut, Sinn, Tanz, Trotz

Kommentar von D.Jahnke am 16. Mai 2013 um 12:10pm
Jeder Mensch wir von Gott auf immer geliebt !
Kommentar von cosmodeva am 16. Mai 2013 um 9:58pm

Alles ist nur eine Erscheinung des eigenen Geistes. Der Geist selbst ist eben wie eine Halluzination, seit Anfang ohne substantielles Sein. Diese Phänomene sind in Wahrheit ohne Sein und [nur] ein Trug, eine optische Täuschung, sie sind nicht ewig oder beständig. Warum begehrt man sie? Warum hat man Furcht und Angst vor ihnen?
Doch das Leben hat einen sehr tiefen Sinn. Sei nur nicht zerstreut, nimm deinen Geist in voller Konzentration und Achtsamkeit zusammen! So wie man ein Pferd mit dem Zügel lenkt, [so willig muß dein Geist nun sein]. Da nun das geschehen wird, worauf du dich konzentrierst, darfst du keinen Gedanken an üble Taten aufsteigen lassen.

Kommentar von Bhajan Noam am 17. Mai 2013 um 12:36am

Liebe Cosmodeva, ich will Dich ganz bestimmt nicht verletzen, aber was Du da schreibst ist von Anfang bis Ende angelesener Müll, vielleicht aus einem Buch von jemandem, der selbst nicht wirklich weiß, was er da geschrieben hat. Ich kann es nicht als Kommentar betrachten zu dem, was ich mitteile. Du glaubst, hier etwas gelesen und verstanden zu haben, aber Du hast nichts gelesen und nichts verstanden. Unverdaute Gedanken wiedergeben ist nicht ungefährlich, besonders wenn man sie so überzeugt niederschreibt oder ausspricht. Jemand anderes liest oder hört sie und wird von ihnen gesteuert - und steuert selbst wieder andere. Wenn die "Flüsterpost" beim ersten Nachbarn schon so verfremdet ankommt, was kommt dann beim zehnten oder gar hundertsten Nachbarn an?! Und das ist der Großteil der Menschheit. Wir haben Verantwortung. Wir haben eine Aufgabe in der Welt. Das ist ein sehr ernstes Geschäft, das man zwar mit Fröhlichkeit ausüben sollte, aber auch nicht ohne Weisheit und ohne profunde eigene Erfahrungen.

Was Du schreibst sind weit verbreitete pseudoyogische Ratschläge, sie sind ein gefährliches Gift! Der Verstand ist kein unwilliges Pferd, das straffe Zügel braucht. Gedanken, auch wenn es die aller übelsten sein mögen, müssen ans Licht auftauchen. Die Natur des Geistes ist totale Freiheit und unendliche Weite. Und diese Weite beinhaltet alles. ALLES. Wenn man den Geist einschränkt und Gedanken unterdrückt, entsteht genau die Welt, die wir gerade um uns herum erleben. Und sie ist geboren aus jenem uralten Gedankengut, das nicht nur Du, sondern alle Religionen und Morallehren seit Menschengedenken verbreitet haben und immer noch weiter verbreiten.

Der Mensch braucht einzig Vertrauen in die Weisheit des Lebens, in die unendliche Großzügigkeit und Liebe der gesamten Existenz. Der Mensch braucht Vertrauen in die Weisheit, die in ihm selbst zuhause ist. Und er braucht Raum für die große Liebesfähigkeit, die ebenfalls in ihm wohnt. Es gibt nur eine Energie. Unterdrückt und im Dunkel verborgen, selbst mit besten Absichten, wird sie zum schleichenden Gift - im Licht des klaren Verstandes als das erkannt, was sie ist, ist sie Segen und Gnade.

Nicht Moral gilt es zu lehren, sondern es gilt einen Raum zu schaffen, in dem die tausendbunten Blumen der Bewusstheit gedeihen können. Ein Meister lehrt keine Moral. Ein Meister lehrt überhaupt nicht, er erzeugt für den Schüler nur diese grenzenlose, lichtvolle Weite, in der der Schüler sich ebenfalls öffnen kann, sein Innen nach außen kehren kann, in der er ohne Be- oder Verurteilung einfach angenommen ist. Liebe liebt grundlos. Weisheit lässt alles zu und verdammt nichts. In diesem Klima wird Grobheit zu Güte, Dumpfheit zu Bewusstheit, Dunkelheit zu strahlendem Licht, mechanisches Planen und Handeln zu kreativer Verspieltheit, angsterfüllte Begegnung zum verrückten Tanz zweier Verliebter. - Verstehst Du, was ich hier schreibe? Ich meine nicht die Worte, ich meine die bedeutsamen Leerstellen zwischen den Buchstaben. OM Shanti, Bhajan Noam ***

Kommentar von Tatjana am 17. Mai 2013 um 11:37am

Lieber Bhajan Noam
ich lese immer wieder sehr gerne deine Blog-Beiträge und bin immer wieder fasziniert von deinen Worten. Vielen Dank dafür.
Kannst du denn spezielle Übungen empfehlen, wenn man gerade in einem "dunklen Tal" ist, um da besser durchschreiten zu können? Nachdem was du schreibst, klingt es so, als wärst du ein total ausgeglichener und harmonischer Mensch. Ich komme mir vor wie das Gegenteil: chaotisch und unsicher. Trotz regelmäßiger Yogaübungen. Ich wäre für Tips und Denkanstöße dankbar.
Om Shanti
Tatjana

Kommentar von Bhajan Noam am 18. Mai 2013 um 12:22pm

Liebe Tatjana!

"Die Übung" gibt es nicht. Aber es gibt "Die Präsenz", die du dir langsam zurückerobern kannst - mit oder ohne "Übung". Ohne gegenwärtig zu sein, fällst du immer wieder auf alles mögliche rein. Wenn wir nicht im Hier und Jetzt sind, ist es ganz natürlich, dass wir uns unsicher fühlen. Die Vergangenheit ist vorbei, Zukunft ist nur eine Projektion, an was sollen wir uns also festhalten? Die Gegenwart aber ist real - doch nicht statisch. Mit ihr müssen wir mitfließen, dann sind wir lebendig und angeschlossen an DAS LEBEN. Dann ordnet sich langsam alles und die Unsicherheiten verschwinden.

Auch wenn du regelmäßig Yoga übst, darfst du nicht erwarten, dass sich schnell etwas ändert. Nicht Yoga ändert dich, sondern deine innere Haltung bei allem was du tust. Es ist immer wieder deine Entscheidung - und eine Entscheidung mit Folgen: "mit dem Leben fließen" ist etwas anders wie "sich treiben lassen". Das eine ist eine bewusste Wahl, das andere ist ein unbewusstes sich den Strömungen des inneren Chaos ausliefern. Eine bewusste Entscheidung erschafft aus dem Chaos eine kosmische Ordnung, Unbewusstheit treibt dich mit den chaotischen Strömungen in eine schwarzes Loch.

Es ist ein lebenslanger Weg - es ist der schlichte Grund unseres Hierseins -, Wachheit zu erlernen. Es gibt dafür nur unsere eigenen unsichtbaren Pfade, keine Autobahn - die Radarfalle ist eine Radarfalle und keine blitzartige Erleuchtung!

Es gibt viele Meister, es gibt großartige Bücher. Lasse Dich inspirieren. Wir brauchen diese Inspirationen wie Nahrung, wie den Atem, denn der Spirit dieser Welt zielt auf Raub und Mord ab. Die Gesellschaft raubt uns unsere innere Wahrheit und ermordet immer wieder unsere unschuldige Liebe. Nicht, dass Liebe wirklich getötet werden kann und dass Wahrheit geraubt und verfälscht werden kann, doch in dieser relativen Welt wird es versucht und es erscheint oft so, als sei es dieser Gesellschaft bereits gelungen. Der Meister weckt dich aus dem düsteren Alptraum. Inspirierende Texte geben dir die Kraft, den Weg des Lichtes zu wählen.

Eine depressive Gesellschaft kann dir nur Depression vererben. Lehne diese Erbschaft einfach ab! Wähle die Blumen, wähle die Freude, wähle Musik, wähle den Tanz, wähle die Freiheit und die Liebe. Das ist dein wahres göttliches Erbe. Lasse dich nicht mehr täuschen und täusche dich nicht mehr selbst.

Ich möchte dir gerne eines meiner letzten Bücher empfehlen, es ist wirklich sehr verrückt und sehr reinigend und erhellend. Ich habe es mit der einzigen Absicht geschrieben, den Lesenden komplett aus seinem Verstand zu beamen, sodass wieder ein weiter, offener Geist möglich wird. Es heißt "Weltgeschichte wird in diesem Buch geschrieben". Du kannst es bei mir bestellen unter bhajan-noam@gmx.de.

Liebe Grüße, Bhajan Noam

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