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Die alte Zeit ist vorbei - Die Täuschung der Rituale

© 2015 Text und Foto: Bhajan Noam​

Seit Menschengedenken bis heute werden Menschen geopfert, werden Pferde, Rinder, Schweine, Hühner oder Tauben geschlachtet aus angeblich religiösen Gründen, um einen Gott gnädig zu stimmen. Wer ist bitte dieser verdammte Gott?

Er ist die Gier, der Hass, die Mordlust in den Menschen, die immer und immer wieder gestillt werden will. - Ist sie vorübergehend gestillt, ist der "Gott" gnädig. Welch ein abscheuliches Lügengeschäft! Sie schieben eine Pseudoreligion vor und verbergen dahinter ihre finstersten Abgründe.

Und müssen wir Pflanzen verbrennen und Mantren murmeln um den göttlichen Segen herabzurufen? Was ist dieser göttliche Segen? Er ist unsere Natur - und er braucht nichts als unsere Wachheit, unsere heitere Anwesenheit. Der Segen ist immer da, Gott ist in unseren Herzen - und mehr noch. Hat er jemals ein Gebet von uns erwartet, muss ein Rauch zum Himmel aufsteigen?

Hört auf zu lügen und euch selbst zu betrügen, liebe Yogis! Gott erwartet nichts von Dir. Du bist immer angenommen, sonst wärest du erst gar nicht hier. Du bist geboren und damit auserkoren. Wenn du singen willst, singe aus reiner Freude, der Text ist vollkommen egal. Gott kann sich die vielen Sprachen gar nicht merken, die der Mensch erfunden hat. Er hört nur auf den Klang. Kommt der Klang aus dem Herzen oder vom Kopf?

Der Klang vom Kopf ist irgendwie eigenartig, er macht Gott müde und lässt ihn gähnen. Der Klang aus dem Herzen hingegen ist immer rein und glockenhell. Gott liebt ihn und er umarmt dich noch fester, bis du ihn richtig körperlich spürst.

Und selbst das ist nur dummes poetisches Geschwätz, das dem, der gefunden hat, grell in den Ohren schallt.

Gott ist der Mitmensch, mit dem du freundlich kommunizierst, der dir als Spiegel dient und dem du deshalb immer und immer wieder dankbar bist. Gott ist im Spiel mit deinen Kindern und im Liebesspiel mit deinem Partner. Gott zeigt sich in deinen notwendigen Tätigkeiten, die aus einem heiteren Wesen fließen. Die neue Zeit wird geboren aus deinem authentischen Sein. Lebe den Frühling vor - und alles trockene und faule Herbstlaub trägt eine frische Windbrise mit sich fort. 

Wer seine Seele an Totes vergibt, wird sterben. Wer seine Seele dem Lebendigen schenkt, wird erkennen und ewig leben.

- Bhajan Noam -

Seiten des Lebens: www.bhajan-noam.com

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Tags: Bhajan_Noam, Gott, Herz, Klang, Kopf, Mensch, Rituale, Yogi

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