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Auch eine Form von Yoga

performance at freiburg festival 2008

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Tags: Bhajan_Noam, Improvisation, Tanz, Yoga

Kommentar von haripriya-rāmani हरिप्रिय रामनी am 2. September 2012 um 1:19pm

Sehr schön,
danke, lieber Bhajan,
hier auch was schönes für dich:

Liebe Grüsse von Ramani

Kommentar von Bhajan Noam am 4. September 2012 um 5:46pm

Liebe Haripriya, zu Deinem Video: Anhand dieser beiden Videos und ihrer Unterschiedlichkeit lässt sich sehr schön aufzeigen, an was ich primär in meinen Seminaren arbeite:

Sensibilität. Ich halte Sensibilität für das aller Wichtigste. Der Grund ist, aus Sensibilität erwächst nach und nach alles, was das Leben lebenswert macht und ihm seine Tiefe, seine Wahrhaftigkeit und seine Schönheit gibt. Durch Sensibilisierung entsteht Mitgefühl - Mitgefühl zu lehren, bliebe eine reine Kopfgeschichte, etwas Moralisches, etwas, das man tut, um "gut" zu sein, um "gesellschaftskonform" zu handeln, es wird nicht zu einer Herzensangelegenheit. Wenn wir aber die Menschen sensibler machen, egal über welches Gebiet wir das erreichen: Musik, bildende Kunst, in Bezug auf den eigenen Körper, Berührung usw., dann wird allmählich der kleine Funke im Herzen zur Flamme, zur Flamme des wirklichen, leibhaftig empfundenen Mitgefühls. Aus Sensibilität entsteht Schönheit. Wer sensibler gemacht wurde für Harmonie, wird Schönes kreieren wollen, Musik, Malerei, Tanz, Gestaltung jeglicher Art, letztlich die harmonische Gestaltung des eigenen Lebens, der Beziehungen vielfältigster Art, der Lebensereignisse bis hin zum eigenen Sterben, zum Hinübergehen in tiefem Frieden und Einverstandensein. Aus Sensibilität erwächst ein Zuhören, das die Grundlage einer konstruktiven Kommunikation ist, einer Kommunikation, die zu einem neuen Miteinander führt, die das Verständnis für den Anderen erweitert, die einen bereichert, die aus der Egozentriertheit herausführt. Aus Sensibilität erblüht zuletzt die Liebe, die grenzenlose, alles umschließende, alles durchdringende Liebe. Die Liebe, die Freude, Gesang, Tanz und vollkommene Hingabe ist, die zuletzt kosmisch ist. - Wie ließe sich eine solche Liebe lehren? Wir können sie nicht direkt lehren. Aber wir können sie nach und nach erfahrbar machen über ein Ausprägen der Sensibilität.

Was hat das alles nun mit den beiden Videos zu tun? Wir reden häufig über Geschmacksfrage, wo es eigentlich um Sensibilität geht. Schau sie Dir einfach noch mal - oder öfter - nach einander an. Berichte mir von Deiner Erfahrung. ***

Kommentar von haripriya-rāmani हरिप्रिय रामनी am 5. September 2012 um 1:06pm

Hallo lieber Bhajan,
ich finde deine Arbeit in den Seminaren höchst interessant. Werde bei Gelegenheit auch mal ein Seminar bei dir besuchen. Ja, Sensibilität ist ein sehr wichtiges Thema.
Zu den beiden Videos: Ja klar, sie sind sehr unterschiedlich. Finde aber beide irgendwie schön und harmonisch.
Es geht aber in beiden Videos um das "sich aufeinander einlassen". Ich schätze mal die Performance in deinem Video ist nicht einstudiert, sondern in dem Moment entstanden. Das finde ich sehr schön.
In meinem Video finde ich die Harmonie und die Balance zwischen den beiden sehr schön. Und ich dachte mir eigentlich nur das es wohl auch unter das Thema von dir passt: "Auch eine Form von Yoga"
Om Shanti und liebe Grüsse von Haripriya-Ramani

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