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Atem - In Verbundenheit mit allen Dimensionen des Seins


ATEM – IN VERBUNDENHEIT MIT ALLEN DIMENSIONEN DES SEINS

“Da bildete Gott, der Ewige, den Menschen aus Staub und hauchte Lebensodem in sein Antlitz; so ward der Mensch ein lebend Wesen.“ 1. Mose 2.7

Der erste Atemzug des Neugeborenen ist der Einatem, der letzte Atem des Sterbenden ist der Ausatem. Mit der Geburt jedes Menschen beginnt ein Kreis, oder sagen wir besser eine Sequenz der ewigen Spirale, die mit dem individuellen Tod in einen neuen Abschnitt übergeht. Solange wir in diesem unseren Körper weilen, ist der Atem unser treuester und zuverlässigster Begleiter. Er verlässt uns nie, und auf ihn können wir uns in allen Situationen verlassen.

Es ist jedem mehr oder weniger bewusst, dass es zwei Atemweisen gibt:

1. Den unwillkürlichen Atem, das ist derjenige Atem, der die meiste Zeit geschieht ohne unser Hinzutun, ohne Nachdenken darüber, meist auch ohne Empfinden. Dieser Atem sichert unser Überleben und passt sich „automatisch“ bestmöglich allen Situationen an. Er ist ruhig und flach, wenn wir schlafen oder in einem entspannten Zustand sind. Er vertieft und beschleunigt sich bei körperlicher Anstrengung. Er reagiert aber auch sehr fein auf unseren jeweiligen geistigen und psychischen Zustand. Er ist der sensibelste Parameter und der genauste Ausdruck, das präziseste Diagnostikum für unser körperlich-seelisch-geistiges Befinden. Und er verbindet uns in unbewusster Selbstverständlichkeit mit der gesamten Schöpfung. Ich atme aus - du atmest ein. Wir geben CO2 ab - die Bäume spenden uns dafür Sauerstoff. Mein Prana beeinflusst dein Prana in der Heilbehandlung. Das Göttliche Prana empfängt uns jede Nacht während unseres Schlafs in seinen Armen und speist uns mit unsterblich machendem Nektar.

2. Den willkürlichen Atem, das ist der Atem, den wir bewusst steuern. Es gibt diverse Anlässe und Gründe, auf diese Weise mit seinem Atem zu arbeiten. Der einfachste ist der, dass wir z. B. spontan bei Ermüdung oder bei einer Anspannung tief durchatmen und dabei die Wohltat und Kraft des Atems empfinden und vielleicht auch genießen. Immer mehr Menschen ziehen daraus den Schluss, den positiven Nutzen des Atems in ihr Leben zu integrieren und beginnen damit, regelmäßig Yoga und Pranayama zu üben. Dabei werden sie irgendwann die Erfahrung machen, dass der bewusst gelenkte Atem nicht nur die körperliche Gesundheit unterstützt, Wohlgefühl vermittelt und ungeahnte Kräfte aktiviert, sondern dass darüber hinaus etwas mit und in ihnen geschieht, dass noch nicht ganz greifbar wird, das viele Fragen aufwirft, aber nach und nach auch die Antworten aus der Weisheit ihres eigenen Herzens aufteigen lässt.


Was uns berichtet wird:

„In meiner Beziehung verändert sich etwas. Mein Partner geht auf Distanz. Gespräche zwischen uns gestalten sich immer schwieriger. Die gemeinsame Basis scheint uns verloren gegangen zu sein. Es macht mir manchmal Angst. Andrerseits will ich aber auch nicht mehr zurück. Meine Erfahrungen, die ich in letzter Zeit machen durfte, haben mein Leben in unglaublicher Weise bereichert.“

„Mein Partner unterstützt mich in letzter Zeit sehr in allem, was ich tue. Er hat sich sogar entschlossen, jetzt auch Yoga zu machen. Unsere Beziehung hat sich zum Positiven gewandelt. Ich weiß nicht, ob bei ihm die Angst, mich zu verlieren, der Motivator ist. Letztlich ist es ja auch egal, was das Bewusstsein weckt und was uns den Weg zur Veränderung öffnet.“

„Ich komme mit meinen Kollegen auf der Arbeit immer weniger zurecht. Mit meiner Arbeit ergeht es mir ebenso. Es fühlt sich alles so sinnentleert an. Ich mache die Dinge, die zu tun sind, aber ich mache sie nur mechanisch. Meine Seele, mein Herz sind nicht dabei. Ich weiß jetzt, dass das schon immer so war, nur ich kann es heute nicht mehr ertragen. Die Gespräche mit den Arbeitskollegen bleiben oberflächlich. Es ist eigentlich auch keine Zeit vorhanden für mehr. Längerfristig werde ich mich nach etwas Sinnvollem umschauen. Ich fühle immer mehr, dass Yoga und besonders die Atemübungen mir die Kraft und den Mut dazu geben.“

„Mein Empfinden hat sich sehr verändert. Ich nehme zum Beispiel die Natur ganz anders wahr. Ich habe öfter als früher das Bedürfnis, draußen zu sein, durch die Wiesen zu gehen, den Vögeln zu lauschen, mich einfach hinzulegen und nur zu sein in dieser wunderbaren Schöpfung.“

„Ich fühle große Dankbarkeit in mir, einfach so. Meiner Familie gegenüber, meinen Kindern, meinem Partner, meinen Eltern. Ja sogar meinem eigenen Körper gegenüber, der mich bisher gesund durch dieses Leben getragen hat. Ich fühle mich verbunden mit einer großen, unbeschreiblichen Kraft, mit einer großen Weisheit, die alles zu durchdringen scheint. Dieses Gefühl überwältigt mich jedes Mal, wenn es in mir aufsteigt.“

„Ich war immer ein sehr schüchterner, unsicherer Mensch. Ich hatte wenige Kontakte. Mein Herz war immer so voll, was ich gerne mitgeteilt hätte, es waren aber Gefühle, für die ich nie die treffenden Worte in Gegenwart eines anderen gefunden hätte. Jetzt habe ich plötzlich so viele Gesprächspartner, mit denen ich mich verstehe und die mich verstehen. Ich muss sagen, ich bin aufgeblüht. Ich habe kaum noch etwas gemein mit der Person, die ich noch vor einem Jahr war.“

„Ich habe meinen Mann in seinem Sterbeprozess begleitet. Es hat in mir etwas geöffnet, zu dem ich zuvor keinen Zugang hatte. Yoga und Meditation haben mir die Basis dafür gegeben, die Ruhe und beinahe, wenn ich das aussprechen darf, Unbekümmertheit. Es war eine Verbundenheit da mit einer großen segnenden Kraft, die auch mein Mann spürte. Und so konnte ich einfach seine Hand halten und ihm durch meine Präsenz das Gefühl der Geborgenheit schenken. Er ist am Ende ganz leicht hinübergegangen. Für diese tiefe Erfahrung danke ich Gott von ganzem Herzen.“


~ Bhajan Noam ~



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Tags: Atem, Bhajan_Noam, Erfahrungen, Lebensveränderung, Prana, Pranayama, Verbundenheit, Yoga, unwillkürlicher, willkürlicher

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