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Raucher-Entwöhnungskur bei Yoga Vidya in Bad Meinberg! Mit dem Rauchen aufhören!

Vom 12.02.10 - 26.02.10 wird es bei Yoga Vidya in Bad Meinberg eine Raucher-Entwöhnungskur geben.

Wer von euch hat selbst Erfahrungen zu diesem Thema gemacht oder kann sonstige Anregungen geben?

Auch Fragen sind willkommen!

Om Shanti und viele Grüße aus Bad Meinberg

Yogi Heinz / www.yogi-heinz.de
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Tags: Bad, Kur, Meinberg, Rauchen, Raucher-Entwöhnungskur, Vidya, Yoga

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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Ich bin seit meinem ersten Bad Meinberg Besuch unerwartet rauchfrei. Vorher kämpfte ich erfolglos um endlich auch noch von den 2-3 Zigaretten am Tag weg zu kommen. Freitags bei Ankunft in B.M. paffte ich noch besorgt die letzte vor Seminarbeginn auf dem Parkplatz. Sonntag fuhr ich heim und seit dem ist Ruhe, obwohl ich eigentlich zu einem ganz anderen Zweck gekommen war. Nebenbei hat sich außerdem auch jeglicher Kaffeegenuß in Luft aufgelöst, was ich schon fast schade finde, aber so komme ich jetzt zu diversen Tee-Experimenten. Wie ich mir das Ganze erkläre? In meinem Falle denke ich, lag es an der Kombination aus dem Wunsch nach Rauchfreiheit und einem unglaublichen Einstieg zum Yoga, der mich einfach alles andere hat vergessen lassen.
Ich habe selber keine persönlichen Erfahrungen mit Raucher-Entwöhnung, da ich als Teenie eher der Typ Party-Raucherin war. Da entwickelt man noch keine Sucht. Aber dennoch habe ich mich mental mit dem Thema beschäftigt.

In dem Buch "The Eight Human Talents" von der Kundalini Yoga Lehrerin Gurmukh Kaur Khalsa gibt es einen schönen Hinweis zu Süchten. Sie hat z.B. nie irgendwelchen Yogaschülern Vorträge gehalten, wenn diese nach der Yogastunde direkt eine Zigarette angezündet haben. Sie hat es nicht verurteilt. Sie geht davon aus, dass Yoga einen Menschen von innen heraus verändert (Chakren usw.), dass der Mensch von sich selbst das Rauchen oder andere Gewohnheiten aufgibt.

Was ich auch spannend finde, ist, dass jede Sucht ein Bedürfnis stillt. Es ist wichtig dieses anzuerkennen und vielleicht auch herauszufinden. Dann kann man vielleicht andere Strategien entwickeln, in dem Fall Yoga, um dieses Bedürfnis anderweitig zu stillen.
Leuten mitzuteilen, dass Rauchen schlecht ist, tut es meiner Meinung nach nicht.
geh die kriyas durch:
du guckst zuerst, in welchen situationen du besonders gern oder viel rauchst,(selbststudium)
änderst das dann indem du in der situation bewusst etwas anderes machst, z b ein ritual (das kann auch eine runde pranayama sein zb) (tätig werden)
und wenn du irgendwo merkst, dass es allein schwer ist, gibst du die sache an gott ab (loslassen). dann ist alles sehr einfach.
sonne und licht susann
Eduard und Marielou, das sehe ich auch so.

Neulich war ich in einer Anfängerstunde mitüben. Eine Schülerin, vielleicht ihre vierte Yogastunde, hatte geraucht. Sie beklagte sich über Schwindelgefühle im Schulterstand. Kann gut sein das dies vom rauchen kommt. Die Yogalehrerin nahm das jedenfalls auf Thema und begann eine Moralpredigt. "Ihr wisst rauchen ist schlecht" "ist ungesund" "du willst doch dir etwas gutes tun ..." und so fort. Am Gesicht der Schülerin konnte ich direkt erkennen wie toll ihr damit geholfen war. Sie war richtig blockiert und hatte von da an ein schlechtes Gewissen. Sie war sogar so niedergeschlagen das sie sich geärgert hatte überhaupt zu fragen.

Ich selber habe lange stark geraucht. Zwischendurch immer mal wieder aufgehört, angefangen und so fort. Mittlerweile fühle ich mich irgendwie immer noch gefährdet. Rückblickend war das aufhören größtenteils sehr leicht. In einigen Momenten musste ich aber viel Energie aufwenden. Diese Momente prägen alles.
@gleis24 Und? Kam die Schülerin nochmal in die Yogastunde?

@susann Sicherlich kann deine vorgeschlagene Methode leicht sein, aber sie ist wahrscheinlich so nicht für alle geeignet.
Ich habe vor paar Wochen eine junge Frau kennen gelernt, die schon in seeeehr frühen Jahren, mit 12 glaub ich, mit dem Rauchen anfing. Bevor sie mit dem Rauchen aufhörte, war sie quasi Kettenraucherin. Die hat bei der Entwöhnung ganz heftige Entzugssymptome gehabt. "Schmacht" ist ja im Prinzip auch schon eine Entzugserscheinung.
Gerade einfach mal "loslassen" ist für viele sehr schwer und erzeugt möglicherweise unnötigen Druck. Ich denke, manche Menschen brauchen einen längeren Anlauf und/oder auch intensivere Interventionen um eine Sucht zu überwinden. Wobei die Sache ans Göttliche abzugeben sicherlich generell ne gute Idee ist. :-D

A propos, gibt´s denn hier vielleicht die eine oder andere Person, die die Raucher-Entwöhnungskur in Angriff nehmen möchte? Ich würde mich ja sehr über Erfahrungsberichte freuen, wenn´s denn soweit ist.
Von solchen bzw. ganz ähnlichen Erfahrungen hören wir immer wieder. Es geht das Gerücht um, das ein längerer Aufenthalt hier im Haus, bei normalem Seminarprogramm, eine doppelt so hohe Erfolgsquote habe wie "normale" Raucherentwöhnungsprogramme.

Ich würde mich freuen, wenn es weitere Menschen gäbe, die ihre Raucher-Entwöhnungs-Erfahrungen hier einstellen würden. Besonders würde mich interessieren, welche Rolle Yoga dabei jeweils dem subjektiven Empfinden nach dabei gespielt hat.
Ich habe meine letzte Zigarette nach einem intensiven Kundalini-Wochenende im Westerwald angesteckt. Sie schmeckte wie ein qualmender Heuhaufen und ich habe mich gefragt, wieso ich so etwas in meine Lunge hineinziehen soll - und das war es dann. Auch davor hatte ich schon die Erfahrung gemacht, dass mir besonders Kapalabathi sehr geholfen hat, das Rauchen zu reduzieren. Die Lungen fühlten sich einfach besser an, und der Drang sie mit Rauch zu füllen wurde geringer.

Ich muss allerdings hinzufügen, dass ich vorher schon meinen Konsum sehr redzuiert hatte und fast nur noch Gelegenheitsraucherin war. Bei der Reduzierung hat mir sehr geholfen, die Situation zu betrachten, in der ich geraucht habe. Z.b. im Büro, wenn das Telefon klingelte, dann musste die Zigarette bereit liegen. Es war einfach eine Flucht vor unangenehmen Stress-Situationen. Und nach der Erkenntnis war es auch noch mühsam, den Stress dann ohne "Züchte" zu bewältigen. Aber auch das ging dann irgendwann. Und dann der soziale Faktor. Ein Treffen mit Freundinnen und Freunden, alle rauchen - ich will auch! Wenn mein Lebensgefährte nicht völlig rauchfrei gewesen wäre, dann hätte ich es wohl auch nicht geschafft.
Ich kann mich an eine ähnliche Situation aus meiner Vergangenheit erinnern, die mehr indirekt etwas mit Yoga zu tun hat.

Nachdem ich einige Monate sehr viel geraucht hatte, ist mir die Idee gekommen, einen Waldlauf zu machen. Nach einigen hundert Metern war ich völlig aus der Puste und konnte nicht mehr weiterlaufen.
Bei der Gelegenheit kam mir die Einsicht, dass ich mich entscheiden muss. Laufen oder Rauchen.
Tatsächlich habe ich mich dann für Laufen entscheiden können und mit dem Rauchen aufgehört.

Leider habe ich dann ein paar Monate später wieder angefangen, aber dann wenigsten mit deutlich weniger Zigaretten.

Om Shanti und viele Grüße

Yogi Heinz / www.yogi-heinz.de

Mein Tipp: www.yogatherapie-kur.de
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Antwort von Marielou
@gleis24 Und? Kam die Schülerin nochmal in die Yogastunde?


Ist erst letzten Donnerstag passiert. Ich werde es am Donnerstag erfahren. :)
Ich habe so eben einen coolen Link gefunden, welche Vorzüge Rauchentwöhnung durch Yoga hat. Der Text ist auf Englisch: http://smoking.ygoy.com/quit-smoking-through-yoga/
bisher melden sich nur Personen, die schon mit dem Rauchen aufgehört haben. Schön wäre es natürlich auch, wenn es Beiträge von Personen gäb, die erst noch mit dem Rauchen aufhören wollen.

Om Shanti und viele Grüße aus Bad Meinberg

Yogi Heinz / www.yogi-heinz.de

Mein Tipp: www.yogatherapie-kur.de

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Liebe Christiane,

danke für deinen schönen Erfahrungsbericht!

Om shanti und viele Grüße

Yogi Heinz / Heinz Pauly
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