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Hast du Erfahrung mit Meditation mit Kindern? Welche Techniken nutzt du? In welchem Alter können Kinder wie lange meditieren?

Tags: Meditation

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 4466 X ANGESCHAUT

Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Hallo Iris,

lass es doch einfach während er Übung mit "Wattebäuchen" schneien und sie dabei auffangen :-) (Fällt mir gerade ganz spontan dazu ein...)

Dann die Schneeflocken mit Strohhalmen weitergeben (schöne Atemübung!). Und Schneeflocken von der Matte mit den Strohalmen pusten (zwei Mannschaften, eine auf der rechten, eine auf der linken Seite, die Mannschaft, die am Ende den meisten Schnee auf ihrer Seite hat, hat verloren... Macht einen Heidenspaß!)

Herzliche Grüße von der schönen, verschneiten Mosel,

Petra
Hallo, Ihr Lieben!!!

Wie wäre es denn einmal mit einer "Piraten-Yoga-Stunde". Besonders viel Spaß macht es, wenn die Kids passend zum Thema verkleiden können. Augenklappen kosten nicht viel und die kann man immer wieder verwenden, ein Kopftuch hat jedes Kind...

I. Einführung in die Stunde:
Sitzkreis
Begrüßung; Namasté!
Einführung in das Thema: Was sind Piraten? Wo kommen Piraten her?
Alle Kinder bekommen ein Kopftuch umgebunden und eine Augenklappe.

II. Aufwärmspiel:
Der einbeinige Seeräuber hat Hunger und große Lust auf Froschschenkel. Am Strand fängt er sich auf einem Bein hüpfend Frösche, die dort herumspringen.
(Fangenspielen mal etwas anders: Der Fänger hüpft auf einem Bein, alle anderen Kinder müssen wie Frösche umherhüpfen. Eine Matte als Rettungsinsel für die Frösche, wo sie sich in Sicherheit bringen können.)

III. Asanapraxis:

Seeräubersonnengruß (Ein paar Mal wiederholen!):
Der Seeräuber schaut nach seiner Piratenflagge (Berg),
Springt über Bord ins Wasser (Vorbeuge),
Taucht auf und holt tief Luft (gerader Rücken),
Zieht sich aufs Schiff (Brett, Bauchlage),
Schaut auf, was die anderen Piraten auf dem Schiff machen (hinaufschauender Hund/Kobra),
Steht langsam auf und streckt sich erst mal(hinabschauender Hund),
Nimmt die Füße nach vorne und schaut dabei noch mal übers Meer (gerader Rücken),
Schüttelt sich noch mal das Wasser aus den Haaren und Kleidern (Vorbeuge mit Ausschütteln)
Und richtet sich auf um dem Seeräuber auf dem Ausguck zuzuwinken (Berg).


Jedes Kind bekommt ein Balancepad oder einen Therapiekreisel (sofern vorhanden, es geht auch ohne, mit diesen Hilfsmitteln wird das Gleichgewicht zusätzlich trainiert.). Das ist das Boot, jedes Kind setzt sich darauf. Augen schließen und sanft hin und her schaukeln, die Wellen spüren.
1.) Rudern im Sitzen
2.) Rudern mit beiden Füßen in der Luft, „Boot“
3.) Aufstehen, Ausschau halten nach rechts und links, beidbeinig und einbeinig „Baum“
4.) Augen auf dem Pad schließen und ganz ruhig stehen bleiben
- Füße eng zusammenstellen
- rechten Fuß vor den linken Fuß stellen, Ferse berührt die Zehen
- linken Fuß vor den rechten Fuß stellen, Ferse berührt die Zehen
- einbeinig stehen (beide Füße)
5.) Eine große Welle kommt, Mann über Bord!!!
Schnell ins Wasser springen (Bauchlage auf dem Pad) und dem Über-Bord-Gegangenen hinterher schwimmen. Schneller schwimmen!!! Oberkörper immer anheben lassen, tief Luft holen und wieder ins Wasser abtauchen ausatmen, „Kobra“
6.) Auf den Rücken rollen und einen Moment verschnaufen, „Savasana“
7.) Schiff schaukelt sanft auf den Wellen (Knie zum Bauch ziehen, leicht hin und her rollen)
8.) Die Wellen werden stärker, das Boot schaukelt kräftig. Bauchlage, „Bogen“, kräftig dabei auf dem Bauch schaukeln
9.) Das Äffchen des Seeräuberkapitäns freut sich über die Wellen und macht vor Freude Purzelbäume und kugelt sich über das ganze Schiff (Kids toben wie ein Äffchen kreuz und quer im Raum herum.)
10.) Das Äffchen ist ganz müde, legt sich unter eine Decke….…


IV. Entspannungsgeschichte:
Ganz ruhig und enspannt liegt das Äffchen unter seiner kuscheligen Decke.
Es schaut zu den weißen Wolken, die langsam über den blauen Himmel ziehen. Es schaut den Wölkchen nach und irgendwann schließt das Äffchen die Augen.
Seine Decke ist so schön weich und es kommt ihm vor, als sinke es ein wenig nach unten. Das Boot schaukelt gleichmäßig hin und her und das Äffchen wird ganz ruhig und entspannt. Müde und schwer werden seine Beine und Arme. Angenehm warm scheint die Sonne auf sein Fell. Hmm, wie wunderbar es hier nach Meerwasser durftet, denkt es, und atmet den angenehmen salzigen Geruch des Meeres ein. Dabei hebt und senkt sich sein kleines Bäuchlein. Ganz ruhig geht sein Atem, ruhig und gleichmäßig. Und auch sein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig.
Aber langsam wird es wieder Zeit für das Äffchen aufzuwachen, das Boot fährt Richtung Ufer. Das Äffchen recht und streckt sich, macht sich ganz lang, schüttelt Hände und Füße und die Beine aus, öffnet wieder die Augen und schaut sich neugierig um….

V. Schlussritual:
Kreisaufstellung, alle geben sich die Hände, schließen die Augen und schicken jemanden, den sie ganz doll lieb haben, in Gedanken die Tapferkeit und Stärke eines Piraten.

Piratenmandala verteilen für Zuhause, Tip: www.kidsweb.de - Einfach toll!!! Ich verteile immer am Ende der Stunde ein Mandala, damit die Kinder beim Ausmalen Zuhause vielleicht noch einmal ein bisschen die Stunde reflektieren und so einen ruhigen Moment im Alltag haben... Am Ende des Kurses haben die Kinder dann auch eine schöne Erinnerung.

Verabschiedung, Namasté!

Vielleicht habt Ihr ja genausoviel Spaß damit wie ich mit meinen Yoga-Kindern!!!

Dir Otmar wünsche ich gute Besserung!!!

Liebe Grüße von der Mosel,

Petra
Hallo Ihr Lieben!
Der Frühling ist endlich da!!! Hier meine Kinderyogastunde für den heutigen Tag. Freue mich schon drauf, das später mit "meinen" Kindern machen zu können... Vielleicht gefällt Euch ja das Stundenbild.

Frühlingserwachen

I. Einführung in die Stunde:
Sitzkreis, Begrüßung; Namasté!
Einführung in das Thema: Frühling
Kleine Gesprächsrunde mit den Kindern zum Thema.
Am 21. beginnt die schönste Jahreszeit - der Frühling. Winzige Blätter und Blüten gucken neugierig aus den Knospen, bald wird alles grün. Bäume, Blumen und Tiere erwachen aus dem Winterschlaf, alles wächst, sprießt und wird munter.

II. Aufwärmspiel:
Fröhliche Musik laufen lassen, dabei Begriffe rufen:
*Winter - alle frieren und bleiben wie eingefroren plötzlich in der Position stehen, in der sie gerade waren.
*Frühling - alle machen sich ganz klein in der Hocke und springen hoch in die Luft, nehmen dabei die Arme ganz hoch
*Sommer - alle zu zweit im Hopserlauf fröhlich durch den Raum tanzen
*Herbst - alle in Zeitlupe auf allen Vieren weiterbewegen, da es kälter wird, da werden die Käfer ganz steif und langsam.

III. Asanapraxis: Alle Kinder liegen zusammengerollt auf der Matte und stellen sich vor, sie sind ein Bär und liegen in einer dunklen Höhle und halten ihren Winterschlaf.
*Der dicke Bär erwacht aus seinem Winterschlaf, weil ihn ein Sonnenstrahl an der Nase kitzelt. - Recken und Strecken, laut Gähnen.
*Langsam steht der Bär auf und geht erst einmal langsam und gemächlich im Bärengang (Vierfüßlergang mit gestreckten Beinen) zum Ausgang der Höhle.
*Er freut sich über die Wärme der ersten Märzsonnenstrahlen und streckt sich der Sonne entgegen (Berg). Aber da er noch ganz schwach ist, muss er sich wieder etwas einrollen, um sich ein zweites Mal ganz groß machen zu können…
*Dann macht sich der Bär langsam auf Entdeckungsreise und begegnet dabei noch vielen anderen Bären, die gerade wach geworden sind (Bärengang durch den Raum, die anderen Bären lautstark begrüßen, dann wieder zurück zur Matte).
*Auf einer Wiese entdeckt der Bär eine kleine Osterglocke, die sich gerade aus der Zwiebel den Weg aus dem Boden freikämpft, um ihre gelben Blüten auseinanderfalten zu können (Kindposition - langsam wachsen und aufrichten und dabei eine Blüte mit den Händen nachbilden und öffnen)
*Aber da kommt ein vorwitziger Schmetterling vorbeigeflogen, der sich riesig über die gelbe Blüte freut und aufgeregt flattert. (Schmetterlingssitz - dabei mit den Beinen flattern).
*Der Bär freut sich, denn auf der Nachbarwiese tobt ein Hund fröhlich herum (Hund - alle Hunde kreuz und quer im Raum, so wie jedes Kind sich fühlt.).
*Im Moos liegt eine schlafende Katze und genießt die Wärme Sonne (Auf der Matte ausruhen.)
*Die Katze wird langsam wach, reckt und streckt sich (Katzenvariationen).
*Da entdeckt der Hund die Katze und jagt der Katze hinterher (Wechsel von Hund in Katze, wird immer schneller).

Aber da spürt der Bär, dass ihm Rücken ganz schrecklich juckt und er sucht sich einen Baum (eine Wand des Raumes)…

IV. Einzelentspannung mit Tennisbällen: Bären-Frühlingsmassage
Jedes Kind bekommt einen Tennisball. Die Kinder klemmen den Tennisball mit dem Rücken gegen eine Wand und bewegen sich hin und her, so dass der Ball über ihren Rücken rollt. Dafür braucht man eine gute Körperbeherrschung. Die Kinder sollen spüren, wie es den Muskeln gut tut? Die Muskeln am Rücken werden herrlich entspannt und belebt!

V. Entspannungsgeschichte:
Der Bär ist aber nun ganz müde geworden von den Anstrengungen dieses ersten Frühlingstages und trottet langsam wieder zurück zu seiner Höhle. Dort legt er sich wieder in seine Schlafecke und rollt sich genüsslich zusammen. Er schließt die Augen und spürt, wie sein Atem immer ruhiger wird. Er legt seine Pranken auf seinen dicken Bauch und spürt, wie sein Bauch beim Einatmen immer dicker wird und beim Ausatmen wieder dünn….
Darüber schläft der Bär ein und träumt noch einmal von den Erlebnissen des Tages (Ein paar ruhige Erlebnisse schildern.)…

Dann die Kinder wieder zurückholen, recken und strecken und wieder zum Sitzen kommen lassen.
Kurze Reflektion.

VI. Schlussritual und Verabschiedung

Namasté,

Petra

PS: Otmar, bist Du wieder fit??? Hoffe, es geht Dir gut...
Habe zufällig heute hier gelesen! Finde es ganz große Klasse! Petra Merges besonders vielen Dank für diese tollen Yoga-Spiele!

Schule: (Entspannung)
Wenn die Kinder viele Arbeiten schreiben oder Sorgen haben: Ruhe und Gelassenheit einatmen- Sorgen ausatmen- dabei eine Sorgenwolke (grau und dick) vorstellen. Alle Sorgen gehen in die Sorgenwolke. Mit der Zeit ist die Sorgenwolke weiter gezogen und nur noch ganz klein zu sehen. Du spürst wie Du immer ruhiger und gelassener wirst. (nach ein paar Minuten) die Sonne kommt hervor - und dabei fühlst Du Dich richtig gut und merkst, das die Sorgen schon ganz weg sind."

Om Shanti
Stephanie Lemke aus Kassel
Namasté an diesem herrlichen Sommermorgen, schön, dass es Euch gefällt!
Ganz aktuell zur WM zum WM-Fieber in den Kursen und Gruppen hier eine meiner "WM-Stunden".
Im Hintergrund afrikanische Entspannungsmusik mit afrikanischen Rhythmen.

I. Einführung in die Stunde:
Sitzkreis, Begrüßung; Namasté!
Einführung in das Thema: Was wissen die Kinder über Afrika? Wo liegt den Südafrika? Was ist da im Moment los? - Globus, ausgedrucktes Bild von Afrika/Südafrika

II. Aufwärmspiel: Was spielen Kinder in Afrika? - Löwenjagd (Kenia)
Die Löwenjagd erfordert viel Mut. Besonders das Oberhaupt der Gruppe muss sich durch Tapferkeit auszeichnen. Im Löwenspiel der Kinder in Kenia wird ein Spieler
zum Löwen gewählt. Er legt sich in die Mitte und tut so, als ob er schliefe. Die übrigen Kinder nähern sich ihm langsam und vorsichtig. Voran geht der Häuptling, der wegen seiner Tapferkeit ausgewählt wurde. Er kann das Spiel dadurch spannender machen, dass er gelegentlich anhält und dann sehr vorsichtig weiter schleicht. Er geht ganz nahe an den Löwen heran und berührt z. B. einige Haare des Löwen. Dabei sagt er: ”Dies sind deine Haare, Löwe.” Sobald er das Wort “Löwe” ausgesprochen hat, springt dieser auf und jagt hinter den Kindern her, die in alle Richtungen weglaufen. Wenn er ein Kind berührt, kitzelt er dieses, bis es lacht. Dann begibt sich wieder ein Löwe zur Ruhe und das Spiel beginnt von neuem.

Alternative: Sitzfußball (Macht Groß und Klein saumäßig Spaß zur Zeit!!!)

III. Asanapraxis:
● Der Löwe im Busch schläft tief und fest. - Position des Kindes
Dann wird der Löwe wach. - Gähnen, strecken und recken, Katzenvariationen, Hund
● Die Sonne scheint und es ist doch noch recht warm, obwohl es in Südafrika im Moment noch Winter ist. - Sonne
● Der Löwe hat großen Durst und geht zunächst einmal ganz gemächlich zum Bach zum Trinken - Vierfüßlerstand, Trinkbewegungen
● Am Bach stehen große Palmen, die sich sanft im Wind bewegen. - Baumvariationen
● Da wackelt die Erde und eine große Elefantherde stapft herbei. - Alle stapfen ganz laut durch den Raum.
● Der Elefantenchef schwingt seinen Rüssel und beginnt lautstark zu tröten, dass die Bäume Wackeln.
●Die Elefanten stapfen ins Wasser und spritzen sich gegenseitig nass. - Vorbeuge, die anderen nassspritzen.
● Doch da, Vorsicht! Da kriecht eine riesige Schlange lautlos durch das Gras. - Kobravariationen
● Doch die Kobra ist nicht hungrig, sie rollt sich in der Sonne zusammen. - Position des Kindes
● Gleich neben der Schlange gräbt sich gerade eine riesige Schildkröte aus der Erde. - Schildkröte
● Da kommt auch die Zebramutter mit ihrem Fohlen herbeigelaufen. - wie ein Pferd durch den Raum laufen, Pferderücken
● Im Wasser schwimmen friedlich ein paar dicke Krokodile, die zu faul sind, sich zu bewegen. - Krokodilvarianten
● Plötzlich wird es laut am Bach. Eine Gruppe Schimpansen schwingt sich von Ast zu Ast zum Boden nieder. Wild toben sie am Wasser herum. - Alle toben wild wie Affen durch den Raum.
Doch da kehrt auf einmal wieder Ruhe ein. Die Affen suchen sich alle einen Partneraffen und suchen sich ein ruhiges Eckchen:

IV. Partnerentspannung: Afrikanische Affen-Klopfmassage
*Hände reiben, Hände auf den Rücken des Partners legen, Wärme der afrikanischen Sonne spüren
*Rücken mit der flachen Hand abklopfen
*Rücken mit der Faust abklopfen
*Läuse und Flöhe mit den Fingern vom Rücken einsammeln (dabei leicht in den Rücken pitschen)
*Rücken mit den Fingerkuppen abklopfen
*Rücken ausstreichen und noch einmal zum Abschluss die Hände auflegen.

V. Afrikanisches Konzentrationsspiel: Nyakua
Zunächst lässt ein Spieler die kleinen Steinchen/Bohnen (5 Stück) auf den Boden fallen.
Anschließend nimmt man einen Stein und wirf ihn in die Höhe. Während er sich in der Luft befindet (man kann ihn kaum aus den Augen lassen), hebt man einen Stein vom Boden auf und fängt mit der gleichen Hand den fallenden Stein. Nun sind die anderen Spieler an der Reihe. Haben es alle geschafft, ist die erste Runde beendet.
In der zweiten Runde wirft man erneut einen Stein in die Luft, muss nun aber 2 Steine aufsammeln.
In der dritten Runde sind es drei und später vier. Nicht vergessen: Dafür darf man immer nur eine Hand benutzen!
Wem es nicht gelingt, die Steine rechtzeitig aufzunehmen und anschließend den fallenden Stein zu fangen, scheidet aus.


VI. Schlussritual
Verabschiedung “Namasté!”

Hoffentlich habt Ihr soviel Spaß damit wie ich mit meinen Yoga-Kids!!!
Sonnige Grüße von der Mosel,

Petra
liebe petra,

deine Ideen zu den Kinderyogastunden sind wirklich schön. am donnerstag habe ich eine Eltern-Kind-Yogastunde und ich würde gerne etwas passend zum Frühling machen. in der letzten stunde habe ich den Kindern das Buch: ein kleines Samenkorn vorgelesen und würde gerne darauf aufbauen - also Sonnegruß, samenkorn, Blumen, Frühlingserwachen.
hast du dazu vielleicht eine passende Stunde?
Mit lieben Grüßen Sarah
Hallo Sarah,

ich habe jetzt mal ganz spontan eine Stunde zusammengestellt und hoffe, Du kannst das ein oder andere davon gebrauchen. Das Thema Frühling ist immer sehr schön, da kann man ganz viel machen... Meine Yogakinder sind im Moment ganz besonders kreativ, was das erfinden von Yogafiguren angeht. Macht riesig Spaß zu sehen, was für tolle und verschiedene Bäume und Blumen in einem Yogagarten blühen und wachsen können!!!

Begrüßungsrituale

Sonnengruß nach dem Sonnengrußlied von Mai Cocopelli

und/oder

das "Samenkornspiel"(Ist mir ganz spontan gerade eingefallen.):
Die Kinder sind ganz besondere Zaubersamenkörner. Aus diesen Samenkörner wachsen nicht nur Blumen oder Bäume, sondern allerlei Tiere, die im Frühling munter werden. Kinder rollen sich auf ihrer Matte zusammen wie ein Samenkorn. (Eine Matte weniger als Teilnehmer.). Das Kind, was keine Matte hat, darf ein Tier rufen, das aus dem Samenkorn wächst und in das sich die Kinder dann verwandeln und kreuz und quer durch den Raum hüpfen oder laufen. Beim Zuruf Frühling müssen alle ganz schnell wieder auf die Matte und sich in ein Samenkorn verwandeln. Das Kind, was keine Matte hat, darf das nächste Tier rufen...

Asanapraxis:
Was ist denn im Moment draußen im Garten alles los?
Wir werden heute ein wenig Zeit in unserem kleinen Frühlings-Yogagarten verbringen.
Wir stellen uns vor, wir sind kleine Samen, die in der Erde liegen. – Stellung des Kindes
Durch die warmen Sonnenstrahlen beginnen die Samen immer dicker und fangen langsam zu keimen. Vorsichtig streckt das Samenkorn sein Köpfchen aus der Erde und schaut sich erst einamal um. Dann streckt es sein Köpfchen zur Sonne und streckt sich immer mehr in Richtung Sonne und entwickelt sich zu einem kleinen Pflänzchen mit saftig grünen Blättern. - langsam bewegen und aufrichten bis zum Baum
Auf dem Baum baut gerade ein Amselpärchen fleißig sein Vogelnest, da die Amselfrau bald die ersten Eier legen wird. – Vogel auf der Matte, dann bewegen wir uns durch den Raum wie Vögel und landen schließlich wieder auf unserer Matte.
Da tanzt der erste Schmetterling im Sonnenlicht über die Wiese.- Schmetterlinge in allen Variationen
Er setzt sich zum Ausruhen auf eine Krokusblüte, die gerade ihre Nase zur Wiese in Richtung Sonne gestreckt hat. - Lotusblume mehrmals mit den Händen wachsen und blühen lassen, je nach Alter der Kids mit der Atmung verbinden
Quak. Da hüpft eine Wiesenkröte vorbei und begrüßt fröhlich ihre Krötenfeunde, die sie den ganzen Winter über nicht gesehen hat. – Hocke, Hände vor den Füßen aufstützen und herumspringen wie ein Frosch. Die Kinder dürfen dabei ganz laut quaken und sich gegenseitig begrüßen.
Eine Katze liegt in der Sonne und beobachtet dieses Schauspiel. Ein Sonnenstrahl kitzelt sie an der Nase. - Das Gesicht so bewegen, als kitzle einen ein Sonnenstrahl im Gesicht.
Die Katze beginnt sich zu strecken. macht einen Katzenbuckel und ein Hohlkreuz. Sie reckt und streckt sich in alle Richtungen und macht sich auf einen Streifzug durch den Garten.- Katzenvariationen
Doch bald wird es Abend der Mond erscheint am Himmel. – Mond in beide Richtungen.
Die Sterne beginnen am klaren Nachthimmel zu leuchten. - Stern
Der Krokus wird müde und schließt seine Blüte und macht sich ganz klein zum Schlafen. - Rückenlage, ganz klein zusammenrollen, wie ein Ball – am Rücken hin und her schaukeln … und alle bleiben dann still auf dem Rücken liegen und nachspüren.

Kleine Entspannunggeschichte entsprechende der Asanapraxis.

Partnerentspannung (eventuell auch mit Tüchern):
Ich stelle mir vor, ich liege im Gras,
Es ist so still, doch was ist das?
Ein schöner bunter Schmetterling
streichelt mich im sanften Wind. - Kinder streicheln und massieren sich ganz zart am ganzen Körper (oder mit Tüchern, wenn vorhanden).
(Ich weiß leider nicht mehr, aus welchem Buch ich diese Idee habe, vielleicht kann mir jemand helfen?)

Schlußritual.
Frühlingsmandala zum Ausmalen mit nach Hause geben oder gemeinsam ausmalen, je nachdem, wieviel Zeit noch ist. Man könnte natürlich noch etwas Schönes zum Thema Frühling basteln. Tolle Mandalas und einfache, preiswerte Bastelideen zu allen möglichen Themen und Geschichten findet ihr bei www.kidsweb.de

Ich wünsche Euch allen einen herrlich sonnigen Frühlingstag! Und genießt es, wenn Euch ein Sonnenstrahl an der Nase kitzelt ;-)

Petra
Vielen, vielen Dank liebe Petra für deine Mühe und deine tollen Ideen. Du hilfst mir damit sehr weiter. Die Stunde hört sich sehr schön an und ich werde es auf jeden Fall ausprobieren. Am werde ich noch die Geschichte vom Hänschen Apfelkern vorlesen. das passt sehr gut.
Nochmals Danke und einen sonnigenTag.
sarah
Hallo Sarah,

solche Geschichten kann man doch auch sehr schön in Yoga-Asana-Geschichten umschreiben, dann können die Kinder sie richtig "Live und in Farbe" miterleben und mitmachen. Dann macht das Zuhören auch viel mehr Spaß. Meistens wird aus einer Geschichte dann ein "Zweiteiler", weil sie aus yogischer Sicht so viel hergeben. Ich lasse dann die Kinder nach dem ersten Teil der Geschichte Zuhause malen oder aufschreiben, wie sie denken, dass die Geschichte weitergeht (Freiwillig, das ist kein Muss!). So finden die Kids auch im Alltag noch einmal ein bisschen Ruhe. Und dann können die Kinder am Anfang der nächsten Stunde gemeinsam erzählen, was letzte Stunde in der Geschichte passiert ist (Das ist auch gut, falls ein Kind gefehlt hat.) und dann nacheinander, wer mag seine Fortsetzung, die er sich Zuhause überlegt hat, den anderen Kindern erzählen oder zeigen. Das macht allen kreativen Kindern sehr viel Spaß (Von der Kreativität werden dann auch Kinder, die sowas eigentlich nicht so mögen, ganz oft auch angesteckt!). Und dann erzähle ich den 2. Teil der Geschichte, auf den dann alle auch schon ganz gespannt warten...

Habe gerade im Nieselregen ein Tannenbäumchen gepflanzt, das ich gestern von einer Freundin bekam. Liebe Grüße zurück mit dem Gefühl von kleinen Regentropfen im Gesicht...

Petra
Hallo ihr Lieben,
welch Ideenreichtum. Tausend Dank.

Liebe Petra,
falls Du nicht im Urlaub bist brauche ich dringend Deine Hilfe :-).Bin selbst gerade vom Urlaub zurück und sehe, dass zu meinem Yoga-Ferienworkshop sich sehr viele (16 ich wollte 10) Kinder angemeldet haben. Die meisten 8 und 9 Jahre alt und drei sechsjährige sind auch dabei.
Du weißt bestimmt gute Yoga- Spiele für so große Gruppe? Das ganze dauert 2 Stunden und die Kinder haben keine Yoga-Erfahrung.
Wäre toll, wenn du mir antworten könntest.
Liebe Grüße
Brigitta

Hallo Brigitta,

dazu müsste ich das Thema wissen, das Du Dir ausgesucht hast, ich kenne da so viele Dinge, die man machen könnte... Ich finde es immer schöner, wenn es zum Thema des Tages passt. Dann werden die Kinder auch gleich darauf eingestimmt.

Wenn es eine Schnupperstunde oder die erste Kursstunde ist, finde ich es immer schön zunächst einmal Indien zu entdecken. Wie kommt man nach Indien? Erst mal mit dem Auto zum Flugplatz (Die Kids stellen sich vor, sie sind ein Auto, egal welches, sie können auch Geräusche passend dazu machen): Rechtsabbiegen (alle laufen nach rechts), Linksabbiegen (alle laufen nach links), Rückwärtsgang (alle laufen rückwärts), Landstraße (normales Gehen), Autobahn (laufen), Stopschild (sofort stehenbleiben), Kreisverkehr (alle laufen gemeinsam im Kreis), Blinker (alle hüpfen auf der Stelle), Tankstelle (Trinkpause), und so weiter. Wenn man dann nach einiger Zeit am Flughafen angekommen ist wird in den Flieger umgestiegen und alle fliegen nach Indien (z. B. Flieger auf der Matte oder aber, wenn die Kids noch Bewegung brauchen, im Raum herumfliegen lassen auch mit entsprechenden Geräuschen). Dann lässt Du sie alle auf der Matte landen. Danach sind die Kids immer ganz ruhig und ein bisschen ausgepowert, um Dir etwas zuzuhören, wenn Du ihnen etwas erzählst...

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen helfen.

Ganz liebe Grüße und ein herzliches Namasté von der Mosel,

Petra

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