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Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

„Autobiographie eines Yogi“ von Paramahansa Yogananda

Wie könnte man den Yoga-Klassiker hier nicht erwähnen? Ein Buch, das bestimmt viele von uns schon gelesen haben. Wenn nicht, sollte man es schnellstens tun!
Ein Buch, das Herzen öffnet und manchmal auch eine kleine (oder auch große) Erschütterungswelle im Leben verursachen kann.

Faszinierende und fesselnde Lebensgeschichte von einem der größten Yogis unserer Zeit. Sehr unterhaltsam und informativ. Eine Geschichte der Gott- und Wahrheitssuchenden, der ohne zu zweifeln und ohne Kompromisse seinen Weg findet und sein Leben lebt. Unerschrocken und doch so liebenswert und bescheiden.

Paramahansa Yogananda schreibt mit viel Wärme und Humor, erklärt die Welt und die Geheimnisse des Lebens, führt uns nach Indien und auch auf seine Reisen nach Europa und Amerika. Wir erfahren aus erster Hand essenzielle spirituelle Wahrheiten, gewinnen Einblick in die Beziehung zwischen Guru und seinen Schülern, treffen bedeutende spirituelle Persönlichkeiten...

Was soll man noch dazu sagen?
Einen Klassiker soll man lesen. Mit garantiert viel Vergnügen!

Herzlichst
Babette

„Atemschaukel“ von Herta Müller.

Ein ungewöhnlicher und grausamer Roman, geschrieben mit ungeheurer Präzision.

Basiert auf authentischen Berichten von Rumäniendeutschen, die Anfang 1945 in ein russisches Straflager verschleppt worden sind. Sie leiden Hunger und Kälte, leben unter extrem schlechten Bedingungen, werden jeder persönlichen Freiheit beraubt und werden als Zwangsarbeiter total ausgebeutet und gedemütigt. Der Hungertod ist allgegenwärtig.

Persönliche Würde, Liebe, Mitgefühl, Freiheit – diese Begriffe hören auf zu existieren...

Wirklich? Vielleicht nur das, was nicht wahrhaftig ist, hört auf zu existieren? Oder herrscht der Hunger über alle Regungen des Geistes?

Das Buch macht demütig und stellt einige Fragen.

Für Yogi(-ni)s stellt sich natürlich die Frage: Wie ändert sich in dieser extremen Situation die dynamische Einheit von Körper, Geist und Seele? Wie entwickeln sich die Beziehungen zu anderen Menschen?
Wo bleibt Liebe, Mitgefühl, Glaube, wie könnte man klassische Yoga-Regeln befolgen? Was würden große Yoga-Meister tun? Den eigenen Körper verlassen? Pranayamatechniken anwenden, um nicht auf Nahrung angewiesen zu sein? Die eigene Geistesgröße und Mitgefühl zeigen? Sich von Läusen und Wanzen auffressen zu lassen?

Wie würde ich mit dieser Situation fertig? Würde ich wachsen oder untergehen?...

Unbedingt lesen!

Herzlichst,
Babette

Lichtarbeit - BARBARA ANN BRENNAN

Die Aura und dessen Einfluss auf unser aller Leben ist unermesslich.
Wie die meisten anderen bin ich diesem Thema zuvor stets mit Skepsis und Vorurteilen begegnet. Dennoch spürte ich, dass etwas fehlte...
Etwas was mir hilft mein Selbst zu umschreiben und zu BE-greifen.
In Kindertagen ist beinahe jeder von uns dafür offen, feinfühlig und wachsam, über die Jahre
der Unachtsamkeit verschwindet dies meist.
Ob durch die Erziehung, den Einfluss anderer Menschen oder aber den „natürlichen“ Lauf, es kommt der Tag an dem die Intensität nicht mehr durch die erschaffenen Filter gelangt und man blind wird.

So wurde auch ich blind gemacht.
Aufgewachsen bin ich in meiner eigenen Welt, mit tanzendem „Sonnenstaub“, pulsierendem Universum, Sterne, die mir erzählen dass ich ein kleiner Teil eines großen Ganzen, sinnvollen bin und Lichtwesen, die mir den Weg wiesen.

Eine wundervolle Vorstellung, dennoch teilen konnte ich sie ohne Angst mit niemandem.
Das Interesse, ob die Wahrnehmung anderer ebenso Farbenfroh und leicht war wie die meine wurde mir eins ums andere mal zum Verhängnis.
Von Ärzten und Diagnosen getrieben, habe ich es aufgegeben das wundervolle Farbenspiel zu sehen. Habe mich vor meinem eigenem Selbst verschlossen und mich dem „normalen“ angepasst.

2 Jahrzehnte ging ich blind durch die Welt, bis ich Antworten fand, die mir kein Mensch zuvor geben konnte.
Barbara Ann Brennan beschreibt sachlich und dennoch liebevoll eine Welt, wie sie jeder von uns als kleines Kind kannte.
So wurde auch mir Seite um Seite klarer, dass die Welt wie ich sie kannte und lernte zu ignorieren, die Welt eines wahren Sehenden ist.
Kleine Kügelchen, die durch die Luft schweben, als wären sie kleine Staubkörner oder ein Reaktion eines beanspruchten Auges, sind in Wahrheit Orgonkügelchen.
Sie tauschen die Energien zwischen Universum, Erde und Bewohner aus.
Eine Wellenbewegung des Himmels, spiegelt sich das Wasser im Himmel, träume ich? Dies ist in Wirklichkeit eine Auraschicht der Erde.
Graue Schleier, die alles zu umhüllen scheinen, ist in Wahrheit die erste Auraschicht, die den Körper durchdringt.

Ich begann zu verstehen, ich begann wieder zu sehen.
Der analysierende Teil in mir widersprach „wie kann etwas existieren und dich beeinflussen, wenn du es nicht sehen, gar begreifen oder beweisen kannst?“
Der kindliche Teil in mir antwortete „es klingt verrückt, aber ich habe Vertrauen in das was ich schon immer kannte und spürte“
Der analysierende Teil blieb eine Weile ruhig und begann dann dass zu tun wofür er vorgesehen ist, zu analysieren. Wenn also die Erde ein unsichtbares Energiefeld besitzt, was uns vor Sonnenstürmen und der Strahlung schützt, warum sollten nicht auch wir ein Energiefeld besitzen, welches uns unterstützt?
Wenn wir die Aufopferung, Liebe und Energie einer Mutter zu spüren bekommen, warum sollte sich das Universum uns sich nicht auch auf dieses Art und Weise offenbaren können?

Ich frage also, warum sollte dieses Buch mir nicht den Glauben in meine Fähigkeiten zurück gegeben haben? Die Antworten darauf liegen ganz bei euch.
Namaste

Bin ich schon erleuchtet von Suzanne Morrison

in diesem Buch geht es eine junge Großstädterin die nach dem Sinn des Lebens sucht. Suzanne findet Gefallen an Yoga. Sie vergöttert ihre Yoga-Lehrerin und ist in ihren Yoga-Lehrer verliebt. Zusammen mit ihnen geht sie zu einem Yoga-Retreat nach Indien um selbst Yoga-Lehrerin zu werden. Hier kommt ihr vieles sehr merkwürdig und abgedreht vor. Aber ihre Lehrer werden schon wissen was sie tun. Für alles finden sie oder ihre Lehrer eine plausible Erklärung. Außerdem ist da ja noch das ach so wichtige Lob einer ihrer Lehrer. Erst nach und nach merkt die Schülerin Suzanne was für sie selbst wichtig ist. Sie merkt, das ihre Lehrer nicht immer authentisch sind und nicht immer das leben, was sie lehren. Sie erkennt das ihre Yoga-Lehrer auch nur Menschen wie du und ich sind und keineswegs erleuchtet. Auch erkennt sie das das Leben auch noch lebenswert ist, wenn man einfach mal feiert und nicht jeden Gedanken damit verbringt erleuchtet zu werden.
Zurück vom Retreat hat sie viel gelernt und ist spirituell gewachsen. Sie ist dankbar für ihre Erfahrungen und kann vieles in ihr "normales" Leben mitnehmen. Sie wusste aber auch, dass einiges, das ihr gelehrt wurde, für sie ein absolutes No-Go ist. Trotzdem kann sie sich zum Schluss vorbehaltlos in Namasté -Haltung vor ihren Lehrer verneigen.
Das Buch ist super lustig geschrieben Ich finde dieses Buch einfach hervorragend, weil auf eine herrlich komisch darauf aufmerksam macht, dass nicht jeder Yoga-Lehrer, der seine Schüler fasziniert auch erleuchtet ist. Nicht jeder Schüler, der am Anfang ein wenig abdreht, sein Leben total ändern muss um spirituell immer mehr zu wachsen.

Lesen und einfach mal fünf gerade sein lassen

Namaste

Happy Family von David Safir

Ich habe dieses Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen und habe gedacht: Na prima, was soll ich denn mit einem Buch in dem es um Monster und Dracula geht. Nachdem ich ein paar Seiten gelesen habe, wurde ich etwas besserem belehrt. Witzig und trotzdem mit Feingefühl wird darauf aufmerksam gemacht, wie wir uns gegenseitig das Leben selbst schwer machen und uns verletzen weil wir nur an uns denken. In Happy Family wird eine zerrüttete Familie gezwungen zusammenzuhalten und auf die Gefühle der anderen Rücksicht zu nehmen. Nur so können sie das Böse besiegen und in ein normales Leben zurückkehren.

Schon traurig, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, das nicht kapiert, wie wichtig es ist einfach glücklich zu sein.

Namaste

Mieses Karma von David Safir. Dieses Buch hat mir eine Kollegin ausgeliehen. Es handelt von einer erfolgreichen Moderation, die gerade mitten im Leben steht und von einer Raumstation erschlagen wird. Als Ameise wiedergeboren, lernt sie nach und nach was es heißt, gutes Karma zu sammeln. Das nicht hinter jeder guten Tat auch gute Absicht steckt. Sie lernt in sich selbst hineinzuhorchen und über sich nachzudenken. So wird sie immer wieder neu geboren, z. B. Kaninchen Katze usw. bis sie später wieder ein Mensch wird und weis was ihr wichtig ist.
Mir gefällt das Buch sehr und hat mich auch einige meiner Intentionen überdenken lassen. Bin auch nicht immer so ehrlich wie ich denke.

Bei Lernaufgaben denke ich, na lieber jetzt als im nächsten Leben...

Im Kollegenkreis ist das Buch dann reihum gegangen, wenn irgendjemand Mist gemacht hat, überlegte er als was er denn wiedergeboren wird, oder wie viel gutes Karma wir gerade sammeln. So ist es einfacher die Schwierigkeiten des Lebens zu meistern und das Leben leichter zu nehmen. Und trotzdem auch einfach mal über sich nachzudenken und ehrlicher zu sein und überlegen was wirklich wichtig ist.

Namaste

Sicher sind die Videos sehr sehenswert, doch wo ist der Zusammenhang mit dem von Jenta vorgestellten Buch "Rad des Lebens"?

☼Ravi Glückspilz-Chuzpe☼ sagt:

Hallo Jenta,
doch, ein klein wenig kann ich dazu noch sagen. Z. B.

http://www.youtube.com/watch?v=i3L7nPasjow

http://www.youtube.com/watch?v=fD1Ou5R0IjM - Das Ende der Angst 1

http://www.youtube.com/watch?v=6UA_lj0JdZo - Das Ende der Angst 2
Es gibt noch andere Beiträge von ihr auf Youtube.
Sorry, das ich dir widersprochen habe.

Om shanti - Ravi

Jenta sagt:

"Rad des Lebens" von Elisabeth Kübler-Ross

Angesichts des eigenen Todes schildert Elisabeth Kübler-Ross wichtige Stationen ihres Lebens: die Jugend in der Schweiz, die Konfrontation mit den Grausamkeiten des Nazi-Regimes, die therapeutische Arbeit mit Sterbenden und ihre Begegnung mit dem Jenseits in Form von Nahtodeserfahrungen. "Nachdem ich über drei Jahrzehnte lang das Sterben und das Leben danach untersucht habe, stehe ich jetzt im Alter von 70 Jahren an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt - auf einem Weg zur schönsten Erfahrung, die ein Mensch haben kann, den Tod."

Vertrauen haben und mit Mut durchs Leben gehen. Mich haben das Buch und das Leben von Elisabeth Kübler-Ross mehr als beeindruckt. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

In seinem Buch „Die Krone des Lebens – Die Yogalehren und der Weg der Meister-Heiligen“ versuchte Kirpal Singh (1894-1974) Ende der 1960er Jahre für Sucher und Schüler aus dem Westen einen systematischen und umfassenden Vergleich der unterschiedlichen Yogasysteme zu veranschaulichen. Das Buch gliedert sich in zwei Teile, einen ersten mit einer Darstellung der unterschiedlichen Yoga-Lehren, wie sie sich historisch in Theorie und Praxis entwickelt haben und einen zweiten Teil, in dem es speziell um den Surat Shabd Yoga geht, in dessen Tradition und Nachfolge Kirpal Singh steht.

Der erste Teil untergliedert sich weiter zunächst in eine allgemeine Einführung in die Yoga-Philosophie; im zweiten Kapitel wird der Pfad des Yoga ausführlich in Theorie und Praxis vorgestellt (Yog Vidya und Yog Sadhna), also Yamas und Niyamas, Asanas, Pranayama, Pratyahara usw. Im dritten Kapitel geht es um die verschiedenen Yoga-Formen (Mantra-Yoga, Hatha-Yoga, Laya-Yoga, Raja-Yoga usw.), und im 4. Kapitel abschließend noch kurz um den Advaitismus.

Was sich vielleicht zunächst sehr theorielastig oder altbekannt anhört, entpuppt sich bei einer eingehenderen Beschäftigung als eine Art spirituelles Kompendium. Der Text ist so dicht, dass er ohne das Glossar im Anhang kaum verständlich wird und immer wieder neu gelesen werden kann; mehr als 2-3 Seiten auf einmal ist kaum anzuraten. Man spürt die hohe spirituelle Verwirklichung des Meisters des Surat-Shabd-Yoga, der 14 Jahre lang auch Präsident der Weltgemeinschaft der Religionen gewesen ist. Alle seine Gedanken sind wie Meditationen, die viel Bewusstseinskraft beim Leser bzw. Schüler erfordern, Ein weiteres Eingehen auf die Details scheint mir kaum möglich, da dadurch die originäre spirituelle Kraft verloren geht.

Zu Beginn des zweiten Teils kommt Kirpal Singh zusammenfassend zu dem Ergebnis, dass sich Yoga im Laufe der Zeit zu einem sehr komplexen und weit verzweigten Weg entwickelt hat, der mit all seinen teils sehr asketischen Anforderungen in unseren Tagen nur schwer und nur von einigen wenigen begangen werden kann; er führe nur selten zur vollkommenen Selbstverwirklichung. Die meisten Aspiranten brechen vorzeitig ab oder halten eine Zwischenstufe bereits fälschlicherweise für die vollkommene Erleuchtung. Er geht dabei genauer auf die jeweiligen Einseitigkeiten des auf Patanjali und Shankara zurückgehenden Yoga-Systems ein, insbesondere Jnana-Yoga, Karma-Yoga und Bhakti-Yoga. Er gibt z.B. zu bedenken, dass ein Yogi, wenn er soziale Bindungen aufgeben soll, zuerst etwas Höheres gefunden haben muss, um das Verlangen nach dem Niedrigeren zu überwinden; Wünsche dürfen nicht unterdrückt werden, da dies die spirituelle Entwicklung nur hemmen würde. Alle drei genannten Yoga-Arten könnten nicht über sich selbst hinausführen, sie blieben in sich selbst gefangen und führten nicht vollständig aus der Zeitlichkeit und Kausalität heraus, schreibt er. Ein Bhakti-Yogi kann möglicherweise an der Liebe zu einem Isht-Deva, z.B. der Göttlichen Mutter, hängen bleiben und an ihr nicht vorbeikommen und den ungeoffenbarten, namenlosen Brahman erreichen.

Hier nun setzt der Surat-Shabd-Yoga (auch bekannt als Sant Mat) an, der den Schüler über die Meditation auf das Dritte Auge mit Wiederholung des sogenannten Simran (5 heilige Worte) sowie die Hörmeditation auf den göttlichen Tonstrom (Shabd) das Tor zu höheren spirituellen Welten öffnen kann. Kirpal Singh belegt dies mit den Offenbarungsschriften aller bedeutenden Religionen, aus denen er reichhaltige Zitate anführt. So wie es zu Beginn des Johannes-Evangeliums heißt: „Am Anfang war das Wort...“. Der göttliche Ton oder das „Wort“ wirkt verbindend und schöpferisch von den höchsten spirituellen Ebenen bis zur grobstofflichen Materie und durchwaltet alle Regionen. Surat-Shabd-Yoga wird als natürliche Methode zu einer unmittelbaren Erfahrung Gottes beschrieben, die von allen Menschen unseres Zeitalters praktiziert werden kann.

Als Ecksteine bezeichnet er den Guru (lebender Meister), die Selbstdisziplin (sadachar) sowie die spirituelle Praxis (sadhan). Nur ein lebender Meister kann eine direkte Verbindung zu Gott herstellen, die nicht auf Theorie oder persönliche Intuition basiert, wie es bei den Weltreligionen fast immer der Fall ist, sobald deren Gründer ihren physischen Leib verlassen haben. Selbstdisziplin bedeutet nicht Askese, sondern ein Leben im Einklang mit den göttlichen Gesetzen und Hygiene an Leib und Seele. Die spirituelle Praxis der Meditation (simran, dhyan, bhajan) führt den Schüler nicht nur bis zum Sahasrara-Chakra wie die meisten Yoga-Arten, sondern er wird dort von seinem Meister in Empfang genommen und in höhere spirituelle Regionen emporgehoben und kann sich zum Jivan mukti (im Leben befreite Seele) entwickeln.

Nicht zur Sprache bringt Kirpal Singh bedauerlicherweise, dass es in fast jeder Yoga-Bewegung Gurus und Yoga-Meister gibt, die ihren Schülern irgendeine Form der Meditation, meist auf das Dritte Auge, lehren, welche ein Emporsteigen in höhere Ebenen ermöglichen kann. Zwar kann ein Guru seinen Schüler nicht höher führen als bis zu der Stufe, die er selbst verwirklicht hat, doch ein gewöhnlicher Yoga-Schüler hat wohl kaum den Einblick, auf welcher Ebene sein Guru steht und muss sich dabei immer auf sein gesundes Empfinden verlassen. Außerdem ist es wohl auch karmisch bedingt, welche spirituelle Ebene er zu Lebzeiten erreichen kann und zu welchem Guru oder spirituellen Lehrer er geführt wird und welchen Yoga er praktiziert.

Zusammenfassen möchte ich sagen, dass das Buch sicher auch für diejenigen von Interesse sein könnte, die sich nicht dem Surat-Shabd-Yoga oder einem ihrer Meister verbunden fühlen, schon allein aufgrund der Reichhaltigkeit und Vielfalt an tiefen spirituellen Gedanken aus allen wesentlichen Richtungen des Yoga und sämtlicher Weltreligionen. Ich werde das Buch sicher noch häufig zur Hand nehmen. Leider ist es momentan vergriffen und nur antiquarisch erhältlich.

Om Shanti
Aurelia

P.S. Ich sah gerade, dass das Buch doch für € 38 erhältlich ist: ISBN 978-3-282-00081-4, allerdings nicht im "gängigen" Versandhandel.



Charlotte sagt:

Attila Hildmann "Vegan for fun" - dieses Kochbuch, das seit einigen Monaten alle Bestsellerlisten sprengt, ist eines meiner besten veganen Kochbücher. Die Gerichte darin schmecken so unglaublich gut, sind vollwertig und eine Bereicherung für Menschen, die aus ethisch/gesundheitlichen Gründen der veganen Ernährung folgen möchten. Selbst Menschen, die nur wenig Berührungspunkte mit der vegetarisch/veganen Ernährung haben, sind beeindruckt von dem hohen Genuss-Potential dieser Gerichte, die tatsächlich keinen Wunsch offen lassen und zu jedem Rezept gibt es ein fast kunstvoll anmutendes Foto :-) Attilas Spaghetti mit Tofubolognese, Kartoffelpuffer mit Paprikadip, Gemüsepizza mit Pesto, Tortillachips mit Avocadocreme und scharfer Salsa, knusprige Tofu-Nuggets mit selbst gemachten Curryketchup, Erdbeertorte, Schoko-Cranberry-Crunches oder Kokospralinen sind einige Beispiele dafür, dass der Veganismus längst sein Nischendasein verlassen hat und geschmacklich längst die Superlativen erreicht hat. Ich kann dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen! Veganes Kochen macht dadurch erst richtig Spass :-)

Vegane Yogagrüße sendet Euch
Charlotte

Liebe Charlotte, ich stimme Dir rundherum zu, auch seine beiden "kleinen" broschierten Kochbücher( Vegan Kochbuch Vol.1 und Vol.2) sind herzerfrischend unlangweilig...und natürlich auch VEGAN for FIT...
Hatte Dir schon einen Kommentar gepostet, der scheint aber irgendwo im Orbit verschwunden zu sein...
Herzlicher Gruß K.

" SAUFIT" von A.J. Jacobs
Untertitel ...von einem der auszog, nie wieder krank zu werden
ein Buch, das beim Lesen kichern bis laut lachen lässt...nu ja...zumindest MICH, witzig und unverkrampft geschrieben mit einer gesunden Portion Selbstironie geht der Autor ein Jahr lang auf die Suche nach allem, was den verschieden Körperbestandteilen gut tut...und damit dann auch der Seele.....???
der amerik. Orginal Titel trifft den Tenor des Buches allerdings noch besser " Drop Dead Healthy"
Ein munteres Lesevergnügen , gut recherchiert und jenseits von Dogmen.

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