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Hallo Ihr Lieben,

ich habe schon öfter gehört, dass in der Yogalehre davon die Rede ist, dass eine Mutter ihr Neugeborenes für eine bestimmte Zeit nie alleine lassen soll. Hat jemand von Euch davon gehört? Wo kann ich das nachlesen? Ich möchte es einer Freundin zeigen, die überlegt, Ihr Baby nachts schreien zu lassen, damit sie mal schlafen kann.

Danke schon mal für Eure Hilfe!
<3 Aditi

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Oh je, bloß nicht !!! Sie hat doch Kind gewollt (nehme ich an) und nicht das Kind sie. Am besten ist es denke ich, das Kind direkt neben dem eigenen Bett schlafen zu lassen, dann muss man nicht groß aufstehen, kann das Kind stillen und wieder in sein Bett legen und weiterschlafen.

Ein Neugeborenens darf man nie zu lange schreien und alleine lassen, es hat noch kein Gefühl für Zeit und hat auch noch keine eigene Persönlichkeit, es empfindet sich noch als Teil der Mutter. Wenn man es also zu lange alleine oder schreien, also unversorgt lässt, bekommt es Todesängste, weil es ja nicht abschätzen kann, ob und wann die Mutter, also der Lebensquell, je zurückkehren wird. Und das richtet schwere Schäden an. Außerdem hat es seinen eigenen Rhythmus für Hunger, also so alle 2 -3 Stunden und den kann man so früh nicht einfach aberziehen.

Wie überhaupt die ersten drei Lebensjahre absolut prägend für das ganze Leben sind. Zuallererst muss bei einem Kind das Bedürfnis nach Bindung und absoluter Verlässlichkeit auf die Eltern befriedigt werden. Ist dieses Bedürfnis gesättigt, kann es nach und nach, mit der elterlichen Sicherheit im Rücken, die Welt erkunden.

Hier mal ein Link zum Thema: Warum babys nicht durchschlafen

Und hier eine Buchempfehulng: Schlaf Kindlein

Überhaupt kann ich alle Bücher von Irirna Prkop dringend empfehlen, sie ist eine sehr gute Kinderpsychologin die echte Tipps für die Praxis gibt.

OM Shanti Ursula

Wer ein Neugeborenes Kind nicht versteht, versteht sich selbst am wenigsten, was nutzen da Bücher, das man ein Neugeborenes Kind nicht schreien lassen soll, da fehlt es doch an etwas ganz anderem. So wird das vertrauen eines Neugeborenes Kindes gebrochen.

@Dieter: Wir sind heuzutage unserer Natur so entfremdet, dass viele junge Mütter Anleitung brauchen und manchmal gibt´s die eben nur aus Büchern. Wo und wann hat denn ein Mädchen oder junge Frau noch mit Neugeborenen zu tun oder kann sich das bei anderen einer jungen Mutter abschauen? Wo ist die Oma, die hilft und alles weiß?

Mir ging es selbst so, ich wusste nicht, wie man mit einem Neugeborenen umgeht oder wie man ein Kind zu einem glücklichen und selbstbewussten Menschen erzieht. Zudem hört man überall was anderes und das Meiste davon gefiel mir nicht. Mir haben die Bücher von Irina Prekop in allen Phasen sehr geholfen, sie hat mir die Sicherheit einer älteren Frau mit viel Erfahrung und Herz gegeben.

OM Shanti Ursula

@Ursula......das Denke mal nicht, dass das der Fall sein würde. Es gibt genug jung - werdende Mütter, die mit ihren Neugeborenen Aufwachsen lernen.....! Mann sollte dieser werdenden Mutter klar und einfühlsam sagen, was das für Schäden an einem Neugeborenen - Kind machen kann / wird, und ob sie das mit sich auch gerne machen lassen würde ! das ist meine Haltung.

@Dieter: Hast du selbst Kinder ?

Braucht man denn "eigene" Kinder, Bücher und dgl.? Ich finde, es braucht nur ein Herz am rechten Fleck.

Was sollte gut daran sein, ein Kind alleine und/oder schreien zu lassen? Letztendlich belastet das den Säugling, die Mutter oder Eltern, Geschwister (oder Nachbarn) noch mehr, als das Kind zu sich zu nehmen. Jeder Mensch braucht Zuneigung, Nähe, Wärme und Geborgenheit, das fördert das Urvertrauen. Es sind Urbedürfnisse.Säuglinge sind noch mehr von dieser Verbindung "abhängig".
Ich verstehe auch, wenn der fehlende Schlaf für Mütter, (Eltern, Geschwister) an die Substanz geht und zur echten Herausforderung werden kann. Deswegen mein Rat. Immer, und immer wieder, wenn möglich und nötig in der Nähe des Kindes zu sein, es gibt nicht besseres fürs Kind, für alle.

Meine Kinder lagen im gemeinsamen Bett und es war eine schöne Zeit der wärmenden Nähe. Für alle "Beteiligten" eine gute Zeit. Sind sie nachts aufgewacht, waren es nur relativ kurze Unterbrechungen des Schlafes und gab es keine Probleme beim Stillen, kein Aufwand, ganz natürlich, friedlich und jeder schlief wieder friedlich und zufrieden ein. Es hat auch der Partnerschaft keinen Abbruch getan, im Gegenteil.

Seltsame Kommentare, Ratschläge und sogar warnende Stimmen, die Kinder zu verwöhnen und dgl., gabs genug dazu, aber die kann man getrost ignorieren und auf die Stimme des Herzens hören und dem mütterlichen Instinkt vertrauen. Ohne Druck, ohne Zeitlimit. Irgenwann hat es sich von ganz alleine gegeben und diese Zeit war vorbei.

Ein Säugling schreit niemals ohne Grund, ist auch nicht berechnend. Ein Kind, das alleine gelassen wird und schreit hört nach langer Zeit des Schreiens vielleicht wieder auf, aber nicht, weil es irgend etwas gelernt hat, sondern das Weinen es so erschöpft und es mit der Zeit resigniert. Ganz zu schweigen von dem empfundenen Verlassenheitsgefühl.

Und mit "Erziehung" hat das null und nichts zu tun, nur mit Liebe, zum Wohle aller.

AUM

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Ursula sagt:

@Dieter: Hast du selbst Kinder ?

@Ursula - Glücklicherweise drei !

miramuun sagt:

Braucht man denn "eigene" Kinder, Bücher und dgl.? Ich finde, es braucht nur ein Herz am rechten Fleck.

Was sollte gut daran sein, ein Kind alleine und/oder schreien zu lassen? Letztendlich belastet das den Säugling, die Mutter oder Eltern, Geschwister (oder Nachbarn) noch mehr, als das Kind zu sich zu nehmen. Jeder Mensch braucht Zuneigung, Nähe, Wärme und Geborgenheit, das fördert das Urvertrauen. Es sind Urbedürfnisse.Säuglinge sind noch mehr von dieser Verbindung "abhängig".
Ich verstehe auch, wenn der fehlende Schlaf für Mütter, (Eltern, Geschwister) an die Substanz geht und zur echten Herausforderung werden kann. Deswegen mein Rat. Immer, und immer wieder, wenn möglich und nötig in der Nähe des Kindes zu sein, es gibt nicht besseres fürs Kind, für alle.

Meine Kinder lagen im gemeinsamen Bett und es war eine schöne Zeit der wärmenden Nähe. Für alle "Beteiligten" eine gute Zeit. Sind sie nachts aufgewacht, waren es nur relativ kurze Unterbrechungen des Schlafes und gab es keine Probleme beim Stillen, kein Aufwand, ganz natürlich, friedlich und jeder schlief wieder friedlich und zufrieden ein. Es hat auch der Partnerschaft keinen Abbruch getan, im Gegenteil.

Seltsame Kommentare, Ratschläge und sogar warnende Stimmen, die Kinder zu verwöhnen und dgl., gabs genug dazu, aber die kann man getrost ignorieren und auf die Stimme des Herzens hören und dem mütterlichen Instinkt vertrauen. Ohne Druck, ohne Zeitlimit. Irgenwann hat es sich von ganz alleine gegeben und diese Zeit war vorbei.

Ein Säugling schreit niemals ohne Grund, ist auch nicht berechnend. Ein Kind, das alleine gelassen wird und schreit hört nach langer Zeit des Schreiens vielleicht wieder auf, aber nicht, weil es irgend etwas gelernt hat, sondern das Weinen es so erschöpft und es mit der Zeit resigniert. Ganz zu schweigen von dem empfundenen Verlassenheitsgefühl.

Und mit "Erziehung" hat das null und nichts zu tun, nur mit Liebe, zum Wohle aller.

AUM

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Ursula sagt:

@Dieter: Hast du selbst Kinder ?

mirauum Ansicht, möchte ich mich zu 100% anschließen / zustimmen ! Auch Kinderpsychologen werden das bestätigen.

@ miramuun

Das hast Du wirklich gut rübergebracht! Einfach, gesund und mit der Natur...DANKE :-)

@miramuun - ich danke dir auch und kann dir meine volle Zustimmung geben .
Ich kenne ein paar Erwachsene, die "kalte Zucht" in der Kindheit erfahren mussten.
Das kann wirklich verheerende Folgen für das ganze Leben haben...
Om om om
Babette

Wart ihr denn bei euren Kindern nie unsicher ? Wusstet ihr von Anfang an nur so aus dem Gefühl heraus, was genau das Richtige ist? Schön und erstaunlich, wenn euch das so gelungen ist. Meine Bewunderung.

Ich habe schon in der Schwangerschaft Bücher über Babys und deren Entwicklung gelesen und das war auch gut so, denn es hat eigentlich weitgehend das bestätigt, was ich Intuitiv dachte, wie man mit Babys umegehen sollte. Aber ich habe auch noch einiges erfahren, was ich noch nicht wusste. Es hat meinen Horizont durchaus erweitert. Und es hat mir die Sicherheit gegeben, mich gegen all die "guten Ratschläge" ringsum zu behaupten.

Und wenn man dann wieder zu der Frage von Aditi zurückkommt, so hat sie ja nach danach gefagt, "wo man das nachlesen kann". Vielleicht weil ihr die Bekannte sonst nicht glaubt. Ich finde es auch besser, man liest in einem Buch mal etwas nach, wenn man sich unsicher ist, anstatt sich auf die guten Ratschläge anderer zu verlassen oder am Ende wirklich was falsch zu machen.

In einem Buch stehen auch Ratschläge von anderen...

Ursula sagt:

Wart ihr denn bei euren Kindern nie unsicher ? Wusstet ihr von Anfang an nur so aus dem Gefühl heraus, was genau das Richtige ist? Schön und erstaunlich, wenn euch das so gelungen ist. Meine Bewunderung.

Ich habe schon in der Schwangerschaft Bücher über Babys und deren Entwicklung gelesen und das war auch gut so, denn es hat eigentlich weitgehend das bestätigt, was ich Intuitiv dachte, wie man mit Babys umegehen sollte. Aber ich habe auch noch einiges erfahren, was ich noch nicht wusste. Es hat meinen Horizont durchaus erweitert. Und es hat mir die Sicherheit gegeben, mich gegen all die "guten Ratschläge" ringsum zu behaupten.

Und wenn man dann wieder zu der Frage von Aditi zurückkommt, so hat sie ja nach danach gefagt, "wo man das nachlesen kann". Vielleicht weil ihr die Bekannte sonst nicht glaubt. Ich finde es auch besser, man liest in einem Buch mal etwas nach, wenn man sich unsicher ist, anstatt sich auf die guten Ratschläge anderer zu verlassen oder am Ende wirklich was falsch zu machen.

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