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Namaste,
Gestern hatte ich eine kleine Gruppe mit Yogaanfängern aus meinem Freundeskreis unterrichtet.
Bei der Tiefenentspannung am Schluß, fing bei einer Teilnehmerin der ganze Körper an zu zittern
hauptsächlich aber ihre Arme.
Wir haben hinterher über das Problem gesprochen sie konnte mir nur berichten das wärend der
Autosggestion ihr Körper sich verspannt hat,anstatt entspannt und es kamen sehr viele
Agressionen und Wiederstand gegen Yoga in ihr auf auch schon wärend der Asanas,trozallem wollte sie dennoch nicht abbrechen.
Das tragische ist ich habe erfahren das sie einen Tag später die zuckungen im Arm immer noch bestehen.
Was kann hier die Ursache sein...........???????

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Das ist wirklich ein krasser Fall. Ich lerne daraus, dass man Leuten, die starke Widerstände gegen Yoga haben, nicht raten soll, sie zu ignorieren.
Om shanti Jutta
Hallo Christian,

was war inhalt dieser stunde?
hat die teilnehmerin schon erfahrung mit yoga?
wie ist ihre körperliche und psychische konstitution?
sie hatte auch schon widerstand gespürt während der asanas und wollte dennoch nicht abbrechen - wie ist es ihr mit der atmung gegangen?
warum nicht dem widerstand nachgeben und ein längeres nachspüren, hinfühlen einlegen?

viele fragen und so aus der ferne .... mhmmm, na ja das weißt du ja selbst, das ursache + wirkung wohl weit gestreut ist.

hoffend es löst sich wieder,
schöne zeit,
marion
om namah Shivaya,
lieber Christian,

das Menschen in der Tiefenentspannung anfangen zu zucken oder zu zittern, das beobachten wir hier in Bad Meinberg öfters. Das ist an sich nicht unbedingt besorgniserregend. Ungewöhnlich ist, das es bei einer Yogaanfängerin passiert. Aber auch das gibts.

Meistens passiert sowas, wenn die Energien während einer guten Yogastunde zum Fliessen gebracht wurden. Yoga-Übungen bringen in den tieferen Bewusstseinsebenen sehr viel in Bewegung. Wer weis was da bei ihr alles vergraben liegt. Die Aggressionen gegen Yoga kann man zB so deuten, das sie sich unbewusst dagegen wehrt, das bestimmte Dinge ins Bewusstsein treten oder in Bewegung versetzt werden. Wenn man im Rahmen einer Therapie tiefer gräbt, kommen dann oftmals vermeintlich längst erledigte Dinge zutage, die doch nicht erledigt sind.

Vielleicht kannst du das in einem Gespräch mal sensibel angehen. Wenn sie dafür offen ist, und glaubt das da tatsächlich was sein könnte, dann würde ich raten, das sie Kontakt zu einem guten Therapeuten sucht, der mit ihr an diesem Thema arbeitet. Wenn dieser Weg nicht geht, dann kann sie versuchen täglich mindestens eine geführte Tiefenentspannung (CD oder MP3, zB aus dem Yoga-Vidya-Blog "Entspannungen" oder die Lächel-Entspannung) zu machen. Oftmals führt das recht bald zu deutlicher Verbesserung, auch wenn unklar ist was eigentlich los war.

Ich wünsche euch beiden weiterhin gute, regelmäßige Übungspraxis und baldige Besserung oder Klärung.


Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti
Hallo,

das Zittern des Körpers ist ein Zeichen das Anspannung ( geisigen-emotionalen Inhaltes)sich lößt
dies ist an sich nichts bedrohliches. Der stark erlebte Kontrollverlust über den Körper kann jedoch als unangehnehm bis
beängstigend erlebt werden.
Wenn jemand Widerstand gegen Entspannung hat sollte diese auch nicht fosiert werden.Es könnten sonst
Emotionen oder Erlebnisse an die Oberfläche gelangen ohne das der jenige über die notwendigen Resscourcen
verfügt um diese zu verarbeiten.
Tiefenentspannung (wenn Gelenke und Knochen beginnen loszulassen) kann mit unangenehmen Gefühlen und Schmerz einhergehen.Und setzt auch emotinale Prozeße in Gang.
Manchmal braucht der Mensch dann professionelle Hilfe (Psychotherapeut )
OM namah Shivaya, liebe Mahashakti,
vielen herzlichen Dank für deine mail.

Ich dachte mir das gleiche ,aber ich muß es sehr sensibel angehen dieses Thema.
Sie ist Atheistin und deshalb nicht immer ganz offen wenn es um Glaube, Gott, Energien usw. geht.
Dieses könnte man auch als Zeichen deuten.....oder?

Ich drücke dich
Liebe Grüsse Christian
Hallo Ratna,

vielen Dank für deinen Tip

lg Christian
Hallo liebe Ulrike,

vielen Dank für dein Zitat!

liebe Grüsse Christian
Danke für die Offenheit bez. deiner Erfahrung. Hätte mich auch stark verunsichert, besonders weil sie Anfängerin zu sein scheint. - Ich selbst kenne "diese" Zuckungen aus Kundalinierfahrungen allerdings. Und habe das für mich eher als Reinigungserfahrung gewertet. Bei meinem letzten Kundalinworkshop war auch ein Mensch dabei, der mit sehr starken Aggressionen konfrontiert wurde, also all das kann passieren--Hm, da wir ja gerade "angeblich" in einer besonderen Zeit leben, in der " sich bewusst werden" leichter von statten geht, war dein Unterricht vielleicht wie ein Katalysator, sich nun bestimmten Dingen - endlich?-zu stellen...und du kannst das anscheinend auf den Weg bringen-vertraue, das alles zum richtigen Zeitpunk passiert ist..Om Shanti Petra
P.S. Bei mir im Unterricht hatten mal die Augenübungen so eine durchschlagende Wirkung. Meine Schülerin war allerdings dann so offen sich dem Prozess zu stellen.
oommm,
Die Sache mit den Yoga-Energien kann man auch Atheisten erklären: Anerkannte Wissenschaftler wie Albert Einstein und Steven Hawking gehen davon aus, das es "eine universelle Energieform (Felder)" geben muss, die hinter allen anderen Dingen präsent ist. Frag mal Google danach, du wirst viel Lesestoff finden.

Auch einen bio-elektrischen Ansatz gibt es:
1. Unser Nervensystem funktioniert mit schwachen elektrischen Strömen. (Steht im Anatomie-Buch)
2. Überall da wo Strom fliesst, gibts auch ein Magnetfeld (das lehrt die Physik). Diese Energien sind eindeutig meßbar, sonst würden EKG und EEG und andere medizinische Methoden nicht funktionieren.
3. Diese Elektrizität verstärken wir mit Yogapraktiken: Piezo-Elektrizität durch Dehnübungen, Luftelektrizität durch Atemübungen (es gibt sogar einen Luftmotor, frag mal Google) und vermutlich einiges mehr. Gehirnwellen entstehen bekannterweise durch Konzentrationsübungen. Das mit den menschlichen Elektrizitätsformen stammt aus der Energie-Medizin, ebenfalls ein anerkanntes Fach, das an Universitäten gelehrt wird.

Wenn wir also über Yogapraktiken unsere Körperelektrizität steigern, und das Nervensystem mit Elektrizität funktioniert, dann ist es ganz logisch, das wir mit den Praktiken unser Nervensystem und darüber den gesamten Organismus + Geist und alles andere im Menschen mit beeinflussen.

Über karmische Resonanzgesetze und göttliches Wirken braucht man gar nicht zu sprechen, um Energien zu erklären. Und mit Glauben hat es wenig zu tun - es ist eine WISSEN-Schaft.
Ob sie dran glaubt oder nicht - die Wirkung ist da. :-)

Versuch mal ihr obige Gedanken näher zu bringen. Es ist oft erstaunlich was der logische Erklärungs-Ansatz bringt. Wenn etwas logisch erklärt wird, dann können sich auch Atheisten mit ihren Energien anfreunden und entspannt Yoga praktizieren. Der Rest kommt dann später von allein.

Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti
Namahste liebe Petra, danke für deine Antwort.
Ja sie ist tatsächlich Anfängerin, aber wie du auch schon sagst die Dinge passieren immer im richtigen
Zeitpunkt.
Auch die Teilnehmerin meinte sie würde gerne nochmal bei einer Yogastunde teilnehmen.
Liebe Grüsse Christian
Lieber Christian,

ich hatte selber eine vergleichbare Erfahrung. Ich war bereits sehr erfahrene Yogini und auf einmal fing mein Koerper sich in grossem Ausmass in der Entspannung an zu bewegen (vor allem Wirbelsaeule und Becken). Nach einiger Zeit wurde es immer schlimmer und ich musste mich sehr konzentrieren um ueberhaupt ansatzweise still liegen zu koennen... von Entspannung war keine Rede mehr. Kurz danach trat die Bewegng auch ausserhalb der Yogastunde auf sobald ich nur etwas entspannt stand.

Erst dachte ich an Kundalini, Energie ect... Letztendlich war es aber so unangenehm dass ich meine Haptonomietherapeutin um Rat gefragt habe. Sie arbeitet mit Beruehrung, fordert dich heraus in Kontat zu gehen mit ihr und letzendlich dir selbst. Sie hat mich in der Behandlung immer wieder herausgefordert zu meiner Basis, zum Beckenboden zu gehen, in den Bauch zu atmen und die Bewegung/das Problem zu ignorieren, bzw. selber wieder die Oberhand zu bekommen.

Und es hat geholfen! Das Problem ist von selbst weggegangen.

So habe ich mir etwas in meinem Geiste erschaffen was mich von meinem Kern weggelenkt hat.

Mein tip ist also: schaue tiefer als die Oberflaeche. Akzeptiere Aengste/Wiederstaende, aber mache sie nicht zum Zentrum der Aufmerksamkeit.

Hoffe dass dir dieser Erfahrungsbericht weiterhilft. Wuensche dir viel Spass und Erfolg beim unterrichten!

Om om om!
Ramashakti

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