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Hallo liebe Yoga Vidya Community :)

Ich würde gerne meine Morgenroutine etwas ändern. Undzwar würde ich lieber Fitness machen bevor ich Meditere+Yoga machen. (Bisher habe ich das immer später gemacht)

Nun habe ich das Dilemma das ich danach auch unbedingt etwas an Nahrung zu mir nehmen möchte, damit sich mein Körper auch schön weiter aufbaut.
Habe aber halt von sehr vielen Ecken gehört das man Hatha Yoga+Meditation UNBEDINGT ohne Ausnahme auf leeren Magen machen soll

Die Frage also: Beeinträchtigt selbst ein 400ml Proteinshake (Erbsen+Reispulver) die Effektivität der Asanas?

Kann mir halt schon vorstellen, dass sich mein Körper dann eher auf das Verdauuen konzentriert und nicht voll dabei ist alle Energien der Praxis und Ihrer Wirkung auf mich zuzuteilen

liebe Grüße

jungLöwe

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Meine Erfahrung ist am besten komplett nüchtern oder 3-4 Stunden nichts gegessen, sonst kann ich die Asanas teilweise nicht ordentlich machen.

Ein voller Magen behindert mich bei Pfug, Vorwärtsbeuge, Drehsitz, Bogen, Pfau geht gar nicht mehr und die Lunge hat auch nicht genug Platz für tiefe Atmung. Pranayama auch schwierig...

Sport auf komplett nüchternen Magen hat mir noch nie gut getan - egal, ob Yoga/Pilates, Laufen, Schwimmen oder Crosstrainer.
In meiner Reha kam das ein paarmal vor, dass ich noch vor dem Frühstück zum Ergometer-Training antrteten musste....so etwas muss ich nicht noch mal haben.
Allerdings ist es auch keine gute Idee, direkt nach dem Mittagessen Yoga zu machen.
Wenn es früh morgens noch vor dem Frühstück sein sollte, würde ich empfehlen, eine Kleinigkeit - vielleicht einen Apfel, eine Orange oder eine Handvoll Nüsse zu sich zu nehmen.
Wenn ich später am Tag trainiere (das ist meistens der Fall), achte ich darauf, dass es mindestens eine bis eineinhalb Stunden nach der letzten Mahlzeit ist. Sonst können vor allem Umkehrstellungen sehr unangenehm werden.

Es gibt etwas zwischen vollem Magen und leerem Magen.

Genau so wie es etwas zwischen schwarz und weiß gibt, nämlich grau.

Ich esse immer etwas ca 30 min bevor ich praktiziere. Allerdings ca. die Hälfte oder ein Drittel meiner üblichen Malzeit, eher ein Drittel.

Meiner eigenen Erfahrung nach ist es hilfreich, sich nicht von der Befolgung irgendwelcher Ernährungslehren oder Gesundheitsbibeln abhängig zu machen.

Der Buddha lehrte, dass man den Körper gesund erhalten sollte, aber nicht, sich 24h nur Gedanken um Entgiftung, Ernährung und Wellness zu machen.
Folge deiner Intuition oder in diesem Fall deinem Bauch:)

Nein, Sie müssen sich selbst überwinden und auf nüchternen Magen trainieren oder Essen und nach 40 Minuten-eine Stunde wird es möglich sein, auf EGA zu akzeptieren

Ich sehe es wie Omkara, mit vollem Magen ist Yoga echt anders ;).
Aber mir geht es auch oft so, wenn ich aufstehe und Hunger bekomme, aber dann trinke ich Wasser mit Honig drin, das beseitigt den Hunger für die Dauer meiner Praxis.

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