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Hallo liebe Yoga Vidya Community :)

Ich würde gerne meine Morgenroutine etwas ändern. Undzwar würde ich lieber Fitness machen bevor ich Meditere+Yoga machen. (Bisher habe ich das immer später gemacht)

Nun habe ich das Dilemma das ich danach auch unbedingt etwas an Nahrung zu mir nehmen möchte, damit sich mein Körper auch schön weiter aufbaut.
Habe aber halt von sehr vielen Ecken gehört das man Hatha Yoga+Meditation UNBEDINGT ohne Ausnahme auf leeren Magen machen soll

Die Frage also: Beeinträchtigt selbst ein 400ml Proteinshake (Erbsen+Reispulver) die Effektivität der Asanas?

Kann mir halt schon vorstellen, dass sich mein Körper dann eher auf das Verdauuen konzentriert und nicht voll dabei ist alle Energien der Praxis und Ihrer Wirkung auf mich zuzuteilen

liebe Grüße

jungLöwe

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Nein, ich muss keinen leeren Magen haben.

Jedoch sollte auch keine ausgiebige Malzeit im Magen sein.

Vor einer Stunde mit körperlichem Einsatz esse ich immer nur ein drittel bis eine Hälfte von dem was ich sonst esse.

Mag sein das Andere das anders handhaben. Doch ich esse ein wenig mindestens eine halbe Stunde vor der Praxis.

Später als eine halbe Stunde vorher esse ich nichts mehr.

Ich rede hier von Kampfkünsten. https://de.wikipedia.org/wiki/Kampfkunst

Im Yoga wird es ähnlich sein bzw. habe ich es ähnlich gemacht.

Was meine Andere dazu?

Ich sehe das ähnlich wie Diamir: leerer Magen muss nicht unbedungt sein - wenn ich vor dem Yoga/Pilates eine Orange oder einen Apfel gegessen habe, schadet das nicht. Mehr sollte es aber nicht sein - sonst werden vor allem Umkehrstellungen ganz schnell extrem unangenehm.

Om lieber jungLöwe,

es spricht nichts dagegen zuerst Fitness und Yoga zu machen und danach zu meditieren. Ursprünglich kommt in unserer Tradition nach der Asanapraxis das Pranayama, welches dich ideal für die Meditation vorbereitet.

Grundsätzlich ist es am wirkungsvollsten Yoga morgens nüchtern zu praktizieren, da so z.B. die Organe besser entlasten und entgiften können. Bezüglich des Proteinshakes solltest du schauen, dass dieser 500 Kalorien nicht überschreitet, da dein Körper sonst aus dem Fastenmodus heraus kommt. Beim Yoga wird traditionell Intervallfasten praktiziert, aber wenn das nicht deine Absicht ist, dann spricht auch nichts dagegen etwas leichtes zu essen. Mit zu viel im Magen wird Yoga allerdings ziemlich unangenehm.

Om Shanti
Omkara

Hatha Yoga muss nicht unbedingt auf leeren Magen ausgeübt werden. Es gibt sogar etliche traditionelle Rezepte von leicht verdaulichen und energiereichen Süssigkeiten oder Milchgetränken die unmittelbar bevor zugeführt werden. Wie schon erwähnt geht es eher darum nicht vollgefressen zu praktizieren, weil das ablenkt.

"Leerer Magen" müsste eh noch definiert werden, da viele Speisen lange brauchen um verdaut zu sein. Man kann getrost davon ausgehen das selbst wenn morgens nichts gefrühstückt wird noch Reste vom Vortag verdaut werden.

Je nachdem wie der Metabolismus ausgeprägt ist kann Hatha Yoga auch gut aus dem Fettstoffwechsel geschehen, das spürt man aber. Fühlt es sich anstrengend an oder energielos, drehen sich die Gedanken eher um essen dann ist eine Banane und paar Nüsse oft besser.

Bei dem Fitness kann man ja auch getrost Energie zuführen. Pro 1kg Magermasse und 1 Stunde intensive Fitness 1kg Kohlenhydrate.

Proteinmenge kann man auf Wochenbasis planen. Es ist fragwürdig das der Shake sofort aufgeschlossen wird. Jedenfalls wenn dich der Shake nicht beim Yoga stört, dann stört er nicht.

Vielen Dank, für die aktive Teilnahme an der Diskussion :)

Habe es nun ein paar Tage ausprobiert: Also, ich merke schon das die Erfahrung etwas ist , mit dem Shake im Magen im gegenzug dazu dass ich halt vorher ca 12 stunden davor nichts gegessen habe- auch wenn der shake "Nur" 350 kcal in sich hat. (Mein Körper scheint also auch dabei schon etwas von dem Fastenmodus abzuweichen)

Jedoch Omkaras Tipp mit dem Pranayama ist sehr hilfreich: Ich persönlich meditiere liebe vor den Asanas. Habe nun einmal Pranayama vor der Meditation (Wechselatmung) und nochmal vor den Asanas (Agni Sara hieß das glaube ich) eingebaut, das wirkt auf das Gefühl von "Nahrung im Magen" zu ca. 80% Ausgleichend würde ich sagen-
dieser Prozentuale anteil an "wachheitseinschränkung" Ist so minimal, das ich das gerne in Kauf nehme.

Fühlt sich super an so :)

Ich danke euch nochmal vielmals, ist echt eine Hammer Community hier!

Namaste



jungLöwe sagt:

Vielen Dank, für die aktive Teilnahme an der Diskussion :)

Habe es nun ein paar Tage ausprobiert: Also, ich merke schon das die Erfahrung etwas ist , mit dem Shake im Magen im gegenzug dazu dass ich halt vorher ca 12 stunden davor nichts gegessen habe- auch wenn der shake "Nur" 350 kcal in sich hat. (Mein Körper scheint also auch dabei schon etwas von dem Fastenmodus abzuweichen)

Jedoch Omkaras Tipp mit dem Pranayama ist sehr hilfreich: Ich persönlich meditiere liebe vor den Asanas. Habe nun einmal Pranayama vor der Meditation (Wechselatmung) und nochmal vor den Asanas (Agni Sara hieß das glaube ich) eingebaut, das wirkt auf das Gefühl von "Nahrung im Magen" zu ca. 80% Ausgleichend würde ich sagen, und der rest ist sehr gut zu Steuern, mit der richtigen Einstellung.-
dieser minimale Prozentuale anteil an verändertem Körpergefühl bei der Übung Ist so gering, das ich das gerne in Kauf nehme.

Fühlt sich gut an so, die Morgenroutine :)

Ich danke euch nochmal vielmals, ist echt eine Hammer Community hier!

Namaste

Ich mache mir vor meinen Sessions immer einen kleinen Obstsalat mit etwas Yoghurt. Das belastet mich nicht beim üben und hält den Hunger etwas in Schach. ;-)

Ich bekomme beim "Flug" häufig Probleme, wen ich vorher etwas gegessen habe. Daher bevorzuge ich den leeren Magen bei meinen Übungen. :)



gleis24 sagt:

Hatha Yoga muss nicht unbedingt auf leeren Magen ausgeübt werden. Es gibt sogar etliche traditionelle Rezepte von leicht verdaulichen und energiereichen Süssigkeiten oder Milchgetränken die unmittelbar bevor zugeführt werden. Wie schon erwähnt geht es eher darum nicht vollgefressen zu praktizieren, weil das ablenkt.

"Leerer Magen" müsste eh noch definiert werden, da viele Speisen lange brauchen um verdaut zu sein. Man kann getrost davon ausgehen das selbst wenn morgens nichts gefrühstückt wird noch Reste vom Vortag verdaut werden.

Je nachdem wie der Metabolismus ausgeprägt ist kann Hatha Yoga auch gut aus dem Fettstoffwechsel geschehen, das spürt man aber. Fühlt es sich anstrengend an oder energielos, drehen sich die Gedanken eher um essen dann ist eine Banane und paar Nüsse oft besser.

Bei dem Fitness kann man ja auch getrost Energie zuführen. Pro 1kg Magermasse und 1 Stunde intensive Fitness 1kg Kohlenhydrate.

Proteinmenge kann man auf Wochenbasis planen. Es ist fragwürdig das der Shake sofort aufgeschlossen wird. Jedenfalls wenn dich der Shake nicht beim Yoga stört, dann stört er nicht.


Ganz genau, man muss ausprobieren, was für eine oder einen am besten passt!
Toll für die großartigen Worte!

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