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Wie funktioniert es ?

Ich versuche Euch die wesentlichen Dinge zu erklären , wieso die Gedanken entstehen , wenn man etwas fokussiert und wie man sie ruhigstellt , wenn man sich ins Gleichgewicht bewegt.


Es soll darum gehen wie man es aufklärt und aufgeschlüsselt, mit den Gedanken umzugehen.

LG und OM Shanti

Karma Ratna

( bleibendes schreiben )

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Hallo Karma Ratna,
herzlichen Dank, eine wundervolle Idee.
Doch kannst Du schon jetzt etwas schreiben was für alle oder die meisten gültig ist?
Woher kommen die Gedanken, was tust Du um damit umzugehen. Hast Du keine Gedanken mehr?
Liebe Grüße mit Dank
Falko

Hallo Karma Ratna,
das ist wirklich eine wichtige Frage und ich hoffe, die Antwort zu finden bevor ich sterbe! :-)
Mir ist in diesem Zusammenhang mal etwas Komisches passiert. In einer besonders üblen und schmerzhaften Denkschleife hat eine Instanz in mir mein Hirn "angebrüllt" endlich mal die Klappe zu halten. Zu meinem Erstaunen war es dann wirklich eine ganz Weile deutlich ruhiger. Welche Anteile da gedacht, gebrüllt und die Ruhe bemerkt haben, kann ich bis heute nicht sortieren. Es war kurios und ich musste grinsen. Natürlich ist das auf Dauer keine brauchbare Methode, um das Denken zu beruhigen.
Om shanti! Cornelia

Wenn Körperspannung wirklich hilft, die Gedanken abzuschalten (ich werde das gleich heute noch ausprobieren), dann erklärt es auch, warum es hilft, wenn man Yoga macht oder sich in eine Arbeit stürzt und sich dadurch ablenkt. Allerdings sind die Gedanken dann bei der Arbeit und nicht ganz abgeschaltet.

Mir gelingt es beim Medititeren auch immer nur für ganz kurze Zeit, meist nur ein paar Sekunden, die Gedanken ganz abzuschalten. Aber ich denke, dass es auch Übungssache ist, es gelingt mir nämlich immer schneller und und immer besser.

Mir geht es oft so, wenn ein Problem mich beschäftigt, dass ich es mindestens 100 Mal durchdenken muss, bis ich das Gefühl habe, alles zu diesem Thema bedacht zu haben und damit abschließen kann. Wenn mir das Thema aber nicht gefällt oder das Problem nicht lösbar ist und ich es so hinnehmen und aushalten muss, dann singe ich gerne Mantras, um die unangenehmen Gedanken zu verscheuchen, das hebt auch gleich die Stimmung. ;-)

OM Shanti, Ursula

Mein Weg zur "Gedankenlosigkeit" war täglich 1 - 1,5 Stunden Geh-Meditation mit dem für mich damals passendem Mantra. Nach ca. 1 1/2 Jahren war es dann endlich soweit :)
Dieser Zustand ist geblieben und bis auf die Lebensphasen, in denen transformiert werden muss (sprich ein Thema hochkommt zum bearbeiten), auch noch heute vorhanden.

AUM

Hallo Lakshmi Priya,

würde mir gerne mal von die Haare (Resthaare) schneiden lassen.


Om om om - Ravidas


Meine Gedanken kommen oft während der Arbeit, beim Haareschneiden zur Ruhe. Das werden dann die besten Haarschnitte, funktioniert am besten wenn der Gast und ich auf einer Wellenlänge sind und die Chemie stimmt.Deshalb rede ich auch nicht viel während des Haareschneidens, was manche Gäste vielleicht als unhöflich empfinden. Auch wenn ich eine Yogastunde geb, bin ich sehr zentriert und konzentriert.
Für mich ist Bhakti, Hingabe sehr wichtig und hilfreich.

om shri mahalakshmyai namaha
"Meditatives Haarescheiden", würde mich auch mal interessieren!
Kann mir echt gut Vorstellen, das da was richtig gutes dabei herauskommt. Vermutlich wie bei der Musik, die dem Göttlichem gewidmet wird :)
Ich glaube, wenn von innen das göttliche Lächeln nach außen dringt, erübrigt sich die Frage was wohl der Gast denken könnte. Dann erhält er nebenher den göttlichen Heilstrom und fühlt sich selber leichter und glücklicher hinterher. Ich würde den Gedanken loslassen und es fließen lassen :)






Lakshmi Priya sagt:
Meine Gedanken kommen oft während der Arbeit, beim Haareschneiden zur Ruhe. Das werden dann die besten Haarschnitte, funktioniert am besten wenn der Gast und ich auf einer Wellenlänge sind und die Chemie stimmt.Deshalb rede ich auch nicht viel während des Haareschneidens, was manche Gäste vielleicht als unhöflich empfinden. Auch wenn ich eine Yogastunde geb, bin ich sehr zentriert und konzentriert.
Für mich ist Bhakti, Hingabe sehr wichtig und hilfreich.

om shri mahalakshmyai namaha

Lieber Karma Ratna,

also Bewusstsein auf den Körper ausrichten und in die Balance bringen. Das verstehe ich, galube ich, aber das mit der Körperspannung verstehe ich nicht ganz. Meinst du damit Muskelanspannung oder nur den ganzen Körper wahrnehmen ?

OM Shanti, Ursula

Was ich unter dem Begriff "Schwerpunkt" verstehe:

Von R. Sriram gelernt:
Den Atem passieren lassen in der Halsgrube und im Herzbereich. Stille werden und zuhören und beobachten, wie der Atem strömt ohne dass ich etwas dazutun muss.

Dann ausprobiert und herausgefunden:
Wenn ich in Tat Asana stehe, dann das Strömen des Atems fokussieren, Weite zulassen, für die Füße den "richtigen" Stand suchen, so lange justieren, bis das Gewicht zwischen Ballen und Ferse den "richtigen" Schwerpunkt gefunden hat. Dann das Spüren loslassen und wahrnehmen, wie sich die Fußgelenke ausrichten, die Kniegelenke ausrichten und in die richtige Position entspannen, das Becken sich erhebt über die Säulen der Beine, die Hüftgelenke die in meinem Körper richtige dynamische Haltung in der Ausrichtung über Füße-Knöchel-Knie erreichen. Dann schwingt sich die Wirbelsäule natürlich aus dem Kreuzbein heraus. Referenzlinien verbinden Wirbelsäule, Pingla und Ida mit der Energie, die durch die Füße und Beine nach oben fließen. Der Brustkorb hebt und weitet sich, in Verlängerung erhebt sich der Hals und der Kopf über den Brustkorb. Die Schultern senken sich (nicht notwendig nach hinten unten), sie halten gehalten in dynamischer Verbindung zu Brustkorb die Arme, Armbeugen, Hangelenke, Hände. Weiter stehen. Den Atem geschehen lassen. Weiter zuhören, zuschauen, spüren. Gelenke, Muskeln, Sehnen geben nach. Aber es ist kein Erschlaffen sondern ein Losgelssen- und Durchlässig-Sein.

Und ganz wichtig: Das alles muss nicht gemacht werden. Vielmehr geht es darum, es geschehen zu lassen. Ich denke, eine Asana muss nicht festgehalten werden mit Druck und Bemühen. Sie ist, einmal in dem Atemwahrnehmungsmodus agelangt, dynamisch und sich ständig im Mirkometerbereich von selbst nachjustierend. Die innere Haltung ist weit und aufrecht, an einer Schnittstelle/Schwerpunkt zwischen bhur- und bhuva-loka fokussiert. Das ist der Punkt/Ort, an dem mit geübtem Bewusstsein ein Erffassen der zellulären Ebene möglich sein müsste. Dein Körper zeigt Dir den Weg, wenn Du aufhörst, etwas zu machen und anszustreben. Das ist ein Durchgangsort zu Gott. Wunderbar!

Eine große Hilfe bei diesen Experimenten ist für mich das Buch "Die Essenz des Atems" von Sandra Sabatini.

OM OM OM

Lieber Vishnuprem,

Du hast Recht, ich habe mich beim Copy-Pasten des Titels vertan. Das Buch heißt in der Tat "Atem - Die Essenz des Yoga".

Für mich war ein Seminar bei R. Sriram und das Buch, das sicher nicht zufällig kurz danach zu mir gekommen ist, eine Erlösung vom angestrengten Tun und der Frustration des Nicht-Erreichens. Es ist schon alles da. Man muss dem Sein "nur" die inneren Türen öffnen. Wenn ich über den Atem ins Innere gehe, begegne ich meiner Körperintelligenz, der Intuition und kann Freundschaft schließen mit mir. Das empfinde für mich ich als sehr heilsam. Im Tun und Sollen verheddere ich mich nämlich immer.

LG
Cornelia

Vorsicht, dies ist ein Kommentar von Bhajan! Warum sollen wir unsere Gedanken zur Ruhe bringen? Wir bezahlen für den Zirkus, also sollten wir ihn auch genießen dürfen. Denken ist heute ein absoluter Luxus. Ich gönne ihn mir. Wer genau liest, merkt, dass dies zwei (oder exakt drei) Antworten sind. (…???) ;-)

Hallo Karma,

wenn man "richtig" im Schwerpunkt ist, dann müsste man im Natarajasana oder Vrikshasana auch die Augen schließen können - ohne umzufallen. Oder? Habe ich heute versucht. Ist mir nicht gelungen. :-)

Interessant ist es, nicht mehr auf das Strömen des Atems in der Halsgrube zu achten. Ich habe versucht zu spüren, was und wo was "passiert" beim Atmen. Der Brustkorb weitet und verengt sich. Du hast ja von Einsaugen und Auspressen des Atems geschrieben. - Das passiert rund um das Herz, aber der Ort, der das "macht" oder wo das passiert, ist "unter" oder "hinter" dem Herzen - oder auf einer anderen Ebene.

Es gibt Momente wo mir klar wird, dass es da sehr tief oder weit geht .... schön! Danke für Deine Impulse!

C.

Die systematische Methode, das Denken zu transzendieren, ist Transzendentale Meditation. Wenn die Gedanken zur Ruhe kommen, ist die Stille im Körper tiefer als im Tiefschlaf. Dadurch kann sich der Körper optimal regenerieren.
http://www.lebensqualitaet-technologien.de/physiolog._auswirkungen_...

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