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Gruß an die Meister am Ende der Yogastunde – Wirkungen der Asanas – YVS307

Sukadev geht in dieser Vortragsreihe "Wirkungen der Asanas" auf die jeweiligen Wirkungen der Asanas, also Körperstellungen, ein. In dieser Folge spricht Sukadev über den Sinn und Zweck des Grußes an die Meister am Ende der Yogastunde.

Dieses ist ein Vortrag aus der Vortragsreihe „Yoga Vidya Schulung – Der ganzheitliche Yogaweg“ - wiki.yoga-vidya.de/YVS001 sowie auch Teil des zweiten Jahres der 2-jährigen Yogalehrer Ausbildung.

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Kommentar von Maeggie am 21. April 2018 um 4:36pm

Jetzt, nachdem ich mir dieses Video angesehen habe, bin ich froh, dass ich noch nie lange genug geblieben bin, um diesen Teil mitzbekommen (aus gesundheitlichen Gründen schaffe ich keine 90 oder gar 100 Minuten, sondern bin nach spätestens einer Stunde so fertig, dass ich gehen muss).
Die Bibel warnt vor solchen Praktiken sehr eindringlich. Ich nehme dies ernst und würde mich niemals darauf einlassen.

Was ist eigentlich, wenn eine Yogastunde mal nicht so toll war? Fällt dann dieser Teil weg? Oder ist dieser Fall gar nicht vorgesehen?

Kommentar von Diamir am 21. April 2018 um 5:52pm

Hallo Maeggie,

die beiden Meister, die am Ende gegrüßt werden - Swami Vishnu und Swami Sivananda - sind in ganz Indien bekannt und auch in Europa. Sie haben den Yoga, der vorher als okulte Praxis galt, in den Westen gebracht. Nicht um Ruhm zu erlangen sondern um den Menschen einen Weg zu einem gesunden Leben zu zeigen.

Swami Sivananda gilt in Indien als Heiliger. Er war besessen davon die Lehre des Yoga zu verbreiten. Er hat ca. 200 Bücher geschrieben und hat die damals neuen Techniken der Vervielfältigung von Texten als erster genutzt um Yoga auf der Welt und im Westen bekannt zu machen.

Swami Vishnu ist der Gründer von Yogaschulen in den USA, Kanada, Frankreich, Deutschland und vermutlich in noch anderen Ländern. Von ihm hat Sukadev Bretz das Yoga aus erster Hand gelernt.

Beide lehrten auch den Grundsatz der Toleranz. Wenn du die Ehrung der beiden am Ende einer Yogastunde nicht mitmachen willst ist das auf jeden Fall in Ordnung.

An welcher Stelle in der Bibel wird vor einer Ehrung von Swami Vishnu und Swami Sivananda gewarnt?

Kommentar von Diana76 am 21. April 2018 um 7:59pm

Hallo Diamir, Hallo Maeggie,
Ich glaube hier ist der Teil in der Bibel gemeint, der besagt, keine anderen Götter oder Heiligen/Meister neben Jesus Christus zu haben. Nur dann ist mein sicher im Glauben als Christ. Welche Stelle das nun genau in der Bibel ist weiss ich nicht.
Das habe ich schon öfter in der Kirche in einer Predigt gehört.
Auch bin ich mit zwei Pastoren ins Gespräch gekommen, die total agressiv und missmutig wurden, wenn ich von Yoga und der Ehrerbietung an Swami Vishnu, Swami Sivananda oder z.B. Krishna erzählt habe. Und auch von der Nähe zum Hinduismus bzw. Buddhismus.
Am Ende habe ich für mich beschlossen, dass Yoga eine Wissenschaft ist und keine Religion. Jeder kann sich doch seinen Glauben ins Yoga transferieren. Ausserdem soll ja auch bewiesen sein das Jesus Kenntnis vom Hinduismus und Buddhismus hatte. Und wenn man die Bibel oder die Bergpredigt genau ,liest merkt man durchaus Ähnlichkeiten. Die Christen sind in Indien eine Minderheit und werden dort nicht gut behandelt (erzählte mir besagter Pastor, der regelmässig vor Ort ist).
Jeder so wie er kann und mag. Wir sind doch alle "Menschen".
Om Shanti

Kommentar von Diamir am 21. April 2018 um 8:11pm

Hallo liebe Diana76,

da Maeggie das Thema angeschnitten hat wäre es gut von ihr eine Antwort zu bekommen.

Was meint sie mit "solche Praktiken"?

Gruß aus Breslau - Diamir

Kommentar von Diamir am 21. April 2018 um 8:14pm

Oh man, was ich schon alles bei Predigten in der Kirche gehört habe: Unfehlbarkeit des Papstes, Homosexualität eine Todsünde, Auflösung der Ehe (Scheidung) eine Todsünde. Es wimmelt von Todsünden und man trinkt Alkohol und nennt es das Blut Christi.

Kommentar von Maeggie am 21. April 2018 um 9:22pm

Hallo Diamir, schön mal wieder von dir zu hören. Gerne kann ich dir eine Bibelstelle nennen, in der vor solchen Praktiken gewarnt wird: 1. Buch Samuel, Kap. 28, Verse 8-19.
Ebenso will ich gerne erklären, was ich mit "solchen Praktiken" meine: sich an einen verstorbenen Meister zu wenden, hat etwas von Spiritismus,
Wogegen aber - auch aus christlicher Sicht - ganz sicher nichts einzuwenden ist, ist die dahinter stehende Haltung.
So finde ich zwar nicht, dass etwas dagegen spricht, auf gute Leistungen im Beruf stolz zu sein, aber es ist gut, sich immer mal wieder klar zu machen, dass man auch seine Erfolge nicht nur sich selbst verdankt, sondern auch seinen Ausbildern, Dozenten, Mentoren, Kollegen, von denen man eingearbeitet wurde.......Das, finde ich, gilt für alle Berufe, nicht nur Yogalehrer.
Und vielleicht unterscheidet sich die Verehrung für diese beiden Gurus auch gar nicht so sehr von dem, was man in Kevelaer, Altötting oder anderen katholischen Wallfahrtsorten vorfindet........

Kommentar von Maeggie am 21. April 2018 um 9:29pm

Liebe Diana 76,
es handelt sich hier um das erste der 10 Gebote: "Ich bin der Her, dein Gott, der dich aus dem Sklavenhaus Ägyptens herausgeführt hat. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben".

Ich wünsche dir einen gesegneten Sonntag.

Kommentar von Diamir am 22. April 2018 um 8:38am

Danke liebe Maeggie,
für deine Erläuterung.
Da ich nun alt und hoffentlich tolerant geworden bin respektiere ich deine Einstellung ohne weitere Einwände.
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.

Kyrie eleyson - Christe eleyson

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