Warum soll man sich reinigen, und welche Konsequenzen hat Reinigung?

Einige faszinierenden Einsichten und einige zum Teil herausfordernden Aussagen von Patanjali

Warum sollte man sich reinigen? Welche Wirkung hat Reinigung? Wie kann man mittels Reinigung auch die Identifikation mit dem eigenen Körper überwinden? – Das sind einige Fragen, auf die Patanjali eingeht im 2. Kapitel, 40. & 41. Vers.

Wir sind bei den Niyamas im Yoga Sutra, und insbesondere bei Shaucha, Reinigung, und Sattva, Reinheit.

 

Wiederholung: Die Ashtangas, die 8 Stufen im Yoga sind ja

  1. Yama : das sind die Empfehlungen im Umgang mit anderen, man könnte auch sagen die yogische Ethik
  2. Niyama: das ist die persönliche Lebensführung – von welchen Grundsätzen aus sollte man sein Leben führen?
  3. Asana: das ist sowohl die Sitzhaltung, wie auch die Haltung im Alltag und auch die Yoga-Asanas
  4. Pranayama: die Herrschaft über das Prana mittels Atemübungen
  5. Pratyahara: das Zurückziehen
  6. Dharana: das ist die Konzentration
  7. Dhyana: die Meditation
  8. Samadhi: das Überbewusstsein

 

Es gibt 5 Niyamas:

  1. Shaucha: Shaucha heißt Reinheit, was dann auch Sattva mit beinhaltet, und Patanjali nennt auch ausdrücklich Sattva „die reine Lebensführung“
  2. Santosha: das heißt Zufriedenheit
  3. Tapas: heißt Askese und spirituelle Praxis
  4. Swadhyaya: heißt Selbststudium
  5. Ishvara Pranidhana: das ist die Hingabe an Gott

 

Wenn du die Beiträge aus dieser Reihe mitverfolgt hast, fällt dir vielleicht auf, dass am Anfang des 2. Kapitels Patanjali schon einmal Tapas, Swadhyaya und Ishwara Pranidhana verwendet hat im Kontext zum Kriya Yoga. Tapas. Swadhyaya und Ishwara Pranidhana zusammen sind der Kriya Yoga, das ist der Yoga der Tat. Das ist, was die Kleshas mindert, also was hilft, weniger Leiden zu haben, hat Patanjali gesagt. Und es führt zur Fähigkeit, zu Samadhi zu kommen. Diese 3 letzten Niyamas gelten auch als eigenständige spirituelle Praktiken.

 

Um das Ganze noch einmal in den Kontext zu bringen:

Es gibt eine Interpretation, die besagt, im Yoga Sutra gibt es verschiedene Stufen der spirituellen Praktiken. Unter anderem folgten z. B. Swami Krishnananda und Shri Karthikeyan dieser Interpretation, also zwei Lehrer von Sukadev (neben seinem Hauptlehrer). Diese beiden haben gesagt, die ersten 3 Verse vom Yoga Sutra sind gerichtet an „erstklassige“ Aspiranten: Übe jetzt Yoga, Yoga heißt das Zu-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist, dann erfährst du deine wahre Natur. Also, Gottverwirklichung geht ganz einfach: Nimm dir vor, jetzt Yoga zu üben, bring deine Gedanken vollkommen zur Ruhe, steigere deine Bewusstheit, dann bist du gottverwirklicht. Für erstklassige Aspiranten braucht es nicht mehr als das. Diese sind aber sehr selten; auch Sukadev sagt, er habe noch keinen solchen getroffen, aber es mag solche Aspiranten geben.                                                                                 

Dann beschreibt Patanjali im 1. Kapitel noch weitere Formen genauer, wie man zu Samadhi kommen kann. Er beschreibt natürlich auch, wie man seinen Geist zur Ruhe bringt, um das Ganze ein bisschen mehr auszuführen. Aber dann im 2. Kapitel geht es letztlich um „zweitklassige“ Aspiranten. Das sind solche, die üben Kriya Yoga, Tapas, Swadhyaya und Ishwara Pranidhana, und kommen dadurch zu Samadhi. Sie erkennen erst mal die Kleshas, im Sinne von: Leiden kommt durch Nicht-Wissen, Identifikation, Wünsche und Abneigungen, und letztlich Angst vor dem Vergehen. Wenn man das erkannt hat, dann übt man Viveka Khyati, d. h. die dauernde Unterscheidungskraft, und mit dieser im Hintergrund, kann man dann mittels Tapas, Swadhyaya und Ishwara Pranidhana alle Hindernisse überwinden.

Hier übt man Tapas im Sinne von spirituellen Praktiken und Bemühen, dann Swadhyaya, Selbststudium, im Sinne von Introspektion, Sich-Bewusst-Werden, Nachdenken, Überlegen – aber dann eben auch zu Erkenntnissen kommen aus dieser Introspektion. Dann folgt bedingungsloses Ishwara Pranidhana. Und wenn man so an sich arbeitet, also Praktiken übt, Selbststudium, Hingabe an Gott, führt das zu dauerhaftem Viveka Khyati, also dauerhafter Unterscheidungskraft, und dann überwindet man alle Verhaftungen. Man überwindet alle Wünsche, Abneigungen, Identifikation, Unwissenheit, und erreicht die Gottverwirklichung.

Dann geht es um die „drittklassigen“ Aspiranten, solche, denen das nicht ausreicht. Hier sagt Patanjali: Um Viveka Khyati, also diese dauernde Unterscheidungskraft, zu erlangen, dazu übt der Yogi die Ashtangas, die 8 Stufen. Patanjali sagt, Yama ist absolut notwendig. Wenn man kein Yama übt, dann bleibt man in Unwissenheit, in dauerhaftem Leid. Also gilt es, die 5 Yamas zu entwickeln. Die Yamas sind insbesondere die Ethik im Umgang mit anderen. Niyama ist so etwas wie eine persönliche Lebensführung.

 

Die Niyamas im Kontext des Ashtanga Systems

Wie solltest du dein Leben führen? Da gilt als erstes: Shaucha, und das heißt, ein reines Leben führen, ein sattviges Leben führen. Interessanterweise sagt Patanjali gar nicht, was das heißt. Er sagt nicht: Dies ist sattviges Leben, dies ist ein reines Leben. Er spricht nur über die Konsequenzen von einem sattvigen Leben. Also geht er davon aus, dass du weißt, was ein sattviges Leben ist. Und natürlich ist ein sattviges Leben in unterschiedlichen Lebensumständen und vielleicht auch in unterschiedlichen spirituellen Systemen und zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich. Das ist ja die Genialität des Yoga Sutra, weshalb Sukadev gerne sagt: Yoga Sutra ist die einzige Schrift, wo er sagen kann, er hat kein einziges Wort und keinen einzigen Satz gefunden, den er heute für überholt halten würde. Auch dadurch, dass Patanjali eben nicht zu konkret wird, ist es nie überaltert.                                                  

Wie man jetzt Shaucha, reinen Lebensstil, definiert, das ist dann wieder unterschiedlich. Es gibt eine ganze Vortragsreihe darüber, wie die Definition bei Yoga Vidya, in der Tradition von Swami Sivananda und damit der Yoga Vedanta Tradition ist. Gerade im Kontext von „Der spirituelle Weg“ ist Sukadev dort recht ausführlich auf Sattva eingegangen, und im Rahmen der Bhagavad Gita Vorträge wird Sattva, Reinheit, ebenfalls etwa ein Dutzend Mal genauer beschrieben.

Patanjali geht als Nächstes auf Santosha ein: Kultiviere Zufriedenheit in deinem Alltag.            

Viele Lehrer sagen, Tapas heißt an dieser Stelle: spirituelle Praktiken üben. Es heißt aber auch: bewusst Dinge tun, die du nicht magst. Man könnte auch sagen, Santosha heißt: bewusst auf Dinge verzichten, die du magst, sei zufrieden mit dem, was kommt. Und Tapas würde heißen, auch bewusst Dinge zu tun, die du nicht magst, natürlich alles unter dem Oberbegriff Shaucha, Reinheit.                                                                                

Swadhyaya wird an dieser Stelle von Patanjali definiert als Studium der Schriften. Oft wird gesagt: Im Kontext des Kriya Yoga ist Swadhyaya Introspektion, Nachdenken, Kultivieren von Unterscheidungskraft. Und im Kontext der Niyamas ist gerade das eigene Studium von Schriften von besonderer Bedeutung.                                                                                             

Schließlich Ishwara Pranidhana: Verehrung Gottes. Manche sagen auch, über Swadhyaya kommt der ganze Jnana Yoga ins Yoga Sutra hinein, über Ishwara Pranidhana kommt der ganze Bhakti Yoga ins Yoga Sutra hinein, durch die Yamas kommt Karma Yoga hinein, und wenn es später zu Asana und Pranayama kommt, kommen letztlich Kundalini Yoga und Hatha Yoga ins Yoga Sutra. So ist zwar das Yoga Sutra die Grundlage des Raja Yoga Systems, schließt aber die anderen Yoga Wege mit ein.

Soweit die Niyamas im Kontext des Ashtanga Systems. Bevor es um die eigentlichen Praktiken geht, die ja Patanjali sehr viel detaillierter beschreiben wird – Asana, Pranayama, Pratyahara, und dann ganz besonders Dharana und Dhyana und Samadhi – geht es also erst mal um Yama, Ethik im Umgang mit anderen, und Niyama, einen spirituellen Lebensstil.

 

Spiritueller Lebensstil

Was heißt es, ein spirituelles Leben zu führen? Es heißt, ein reines Leben zu führen. Es heißt lernen, Zufriedenheit zu üben, heißt, bereit zu sein, Dinge zu tun, die du nicht magst, und regelmäßige spirituelle Praktiken zu üben (das waren Shaucha, Santosha, Tapas). Spirituelle Schriften zu lesen, und es heißt, Hingabe an Gott zu üben. Das ist die Grundlage eines spirituellen Lebensstils, auf dessen Grundlage überhaupt die nächsten Schritte bis zur Verwirklichung möglich sind.

 

Und was sagt jetzt Patanjali konkret über Shaucha und Sattva?

  1. Vers, 2. Kapitel:

 „Durch die Reinigung entsteht Ekel gegenüber dem eigenen Körper, und eine Abneigung gegenüber physischem Kontakt mit anderen.“ - Das ist vielleicht der “schwierigste” Vers des gesamten Yoga Sutra.                                                                                                                                    

 

Der 41. Vers klingt etwas positiver:                                                                                                                           „Durch die Reinigung entstehen geistige Klarheit, heiteres Gemüt, Konzentrationsfähigkeit, Kontrolle der Sinne und Eignung für die Verwirklichung des Selbst.“ – Hier sagt er also eine ganze Menge, und hier lobt er praktisch Sattva und Shuddhi über alle Maßen.

Betrachtet man den 40. Vers genauer, so steht dort „jugupsa“, was man übersetzen kann als Abscheu. Aber man könnte auch sagen, die Fähigkeit der Loslösung. Die meisten Menschen identifizieren sich ja mit ihrem Körper, und identifizieren sich auch mit den körperlichen Bedürfnissen. Viele Menschen haben eine große „Besessenheit“, dass sie unbedingt sich um ihren Körper kümmern müssen, und sie haben auch die „Besessenheit“, mit anderen in physischem Kontakt zu sein. Patanjali sagt: Wenn man sich reinigt, dann kann man sich lösen vom Körper.

Es gibt ja manchmal die umgekehrte Aussage, wo man sagt: Ich identifiziere mich nicht mehr mit meinem Körper – und das heißt dann, dass ich ihn vernachlässige. Man findet das z. B. auch in manchen religiösen und spirituellen Traditionen: Menschen sagen „Ich identifiziere mich nicht mehr mit dem Körper“, und dann lassen sie die Haare einfach wachsen, sie waschen sich nicht mehr, sie kümmern sich nicht um ihre Kleidung, sie verdrecken.                                                                                                                                            

Diese Tradition gibt es auch in Indien, es gibt sie auch in den Klöstern, oder außerhalb, bei den Wanderasketen, in den verschiedenen Religionen. Aber Patanjali würde sagen, wenn man das macht, dann ist man letztlich doch stärker identifiziert mit dem Körper. Wenn du deinen Körper reinigst, dann wird der Körper durchlässiger. Und Reinigung kann ja sehr viel heißen: Es heißt physische Reinigung, es heißt reine Nahrung, es heißt Kriyas zu üben (Yoga-Reinigungsübungen). So könnte man sagen: Transzendierung des Körperbewusstseins kann leichter geschehen, wenn du deinen Körper reinigst. Wenn du eine sattvige Ernährung hast, und eben verzichtest auf Fleisch, Fisch, Alkohol usw., und außerdem verzichtest auf zu viele Fertigprodukte, wenn du einen hohen Rohkostanteil hast, wenn du nicht zu häufig isst, wenn du also auf deine Nahrung achtest, dann fühlt sich dein Körper leicht an, und dann fällt es leichter z. B. in der Meditation den Körper zu transzendieren. Dann fällt es auch leichter, dein Bewusstsein zu erheben.                                                                                                                                     

Und genauso auch, wenn du so deinen Körper transzendiert hast, dann fällt es dir auch leichter, mit einem anderen in die Tiefe seines Wesens zu gehen. Wenn du also mit einem anderen Menschen zusammen bist, dann interessiert dich weniger sein Körper, du wirst weniger von äußerer Schönheit, oder äußerem Erscheinungsbild geprägt, und auch nicht so sehr, welche Kleidung der Mensch gerade trägt. Es heißt ja oft „Kleider machen Leute“, und viele Menschen lassen sich sehr stark von der Kleidung eines anderen beeinflussen. Wenn du dich innerlich gereinigt hast, dann gelingt es dir, dich zu lösen von Äußerlichkeiten, Kleidung und Frisur, Brille und vielem anderen. Und die innere Reinigung führt dazu, dass du dich öffnen kannst für die Tiefe eines anderen, und letztlich auch, dass du deinen eigenen Körper transzendieren kannst.

 

Swami Sivananda war ja in späteren Jahren etwas übergewichtig. Und dann gibt es manche Aspiranten, die relativ neu sind, die fragen dann: „Warum waren die übergewichtig?“, und bezweifeln, dass man überhaupt eine Meisterin/ein Meister sein kann, wenn man übergewichtig war. Man sieht einfach nur aufs Äußere. Das ist ein sicheres Zeichen: Man hat sich nicht ausreichend gereinigt. Meister können untergewichtig sein, sie können übergewichtig sein. Sie können eine bürgerliche Kleidung tragen oder sie können eine asketische Kleidung tragen. Sie können indisch oder europäisch gekleidet sein, es spielt keine allzu große Rolle.

 

Menschen, die nicht selbst gereinigt sind, legen Wert auf Äußerlichkeiten. So könnte man dieses „jugupsa“ auch interpretieren – und das ist eine legitime Interpretation vom Standpunkt des Yoga Sutra – dass Reinheit dazu führt, dass man auf Äußerlichkeiten wie Körper und Kleidung nicht mehr so viel Wert legt. Aber die ursprüngliche Bedeutung, „jugupsa“ als Ekel gegenüber dem Körper, kann auch heißen, dass man sich eben nicht mehr so sehr um seinen Körper kümmert. Das heißt, man reinigt den Körper – reine Ernährung, reine Kleidung, reine Umgebung, reine Sprache usw., aber es hilft einem, sich davon zu lösen, und aufzuhören, sich mit dem Körper zu identifizieren. Also: Nicht-Identifikation entsteht durch Reinigung. Und damit auch die Fähigkeit, dass man den körperlichen Kontakt mit anderen nicht mehr so braucht, weil man reiner ist und deshalb den Seelenkontakt hat.

 

Im 41. Vers verspricht uns Patanjali alles Mögliche durch die Reinigung. Wenn wir uns also reinigen, haben wir geistige Klarheit. Dann auch heiteres Gemüt, gute Konzentration, Fähigkeit der Sinneskontrolle, und wir können Atmadarshana, die Selbstverwirklichung erreichen. Umgekehrt könnte man sagen: Wenn du irgendwo das Gefühl hast, dass du geistig unklar bist, dann reinige dich. Überlege erst mal, wie ist das mit dem Sattva? Man könnte auch sagen: Bevor du zu einer wichtigen Entscheidung kommst, mache dein Leben sattvig.                                                                                                                                                                      

Sukadev kannte einige Menschen, die immer gesagt haben, wenn eine wichtige Entscheidung vor ihnen stand, haben sie ein paar Tage gefastet. Das sind natürlich Menschen, die es gewohnt sind, zu fasten. Das erstmalige Fasten wird vielleicht nicht unbedingt zu geistiger Klarheit führen, es wird eher zu Reinigungserfahrungen führen. (Zum Thema „Fasten“ gibt es auch schon eine Vortragsreihe von Sukadev.) Aber wer regelmäßig fastet, der kann durch eine Fastenperiode Klarheit des Geistes erlangen. Und du kannst eben auch sagen: vor einer wichtigen Entscheidung alle Ernährungsregeln sehr sattvig halten.                  

Er sagt auch, heiteres Gemüt wird erreicht. Wenn du also leicht depressiv bist, oder Ängstlichkeit, innere Unruhe hast, kannst du auch überlegen: Ist mein Leben sattvig? Sollte ich mein Leben sattviger gestalten?

Oder, du bist unfähig zur Konzentration, lässt dich leicht ablenken. Überlege: Wie kann ich meinen Geist sattviger gestalten?

Wenn du irgendwo merkst, dass du hilflos deinen Wünschen und Begierden ausgesetzt bist, kannst du auch überlegen: Wie kann ich mein Leben sattviger gestalten?

Atmadarshana kann man auch so interpretieren – natürlich als Selbstverwirklichung, damit greift es sehr hoch – dass du dich selbst irgendwo nicht mehr wahrnimmst, dass du nicht mehr weißt „Was bin ich überhaupt, und worum geht es mir wirklich?“ Die Intuition ist nicht da. Dann gilt es immer, sattvig zu sein.

 

In diesem Sinne: Wenn du jemals in dir wahrnimmst, dass dein Gemüt nicht heiter ist, dass deine Konzentrationsfähigkeit nicht gut ist, dass du deine Sinne nicht beherrschen kannst, dass du dich irgendwo selbst verloren hast, dann überlege: Wie kann ich mein Leben sattvig gestalten? Und dann schau nach auf den Internetseiten von www.yoga-vidya.de, z. B. wiki.yoga-vidya.de/Sattva, und dann findest du viele Empfehlungen aus dem Yoga, wie man ein sattviges Leben führen kann. Oder gehe eben zu einem dieser Vorträge im Rahmen der Yoga Vidya Schulung, wo es um „Sattviger Lebensstil als Teil des spirituellen Weges“ geht.

Ein letzter Tipp: Wenn du dein Leben wirklich gründlich sattvig machen willst, die einfachste Möglichkeit wäre: Komme ein paar Tage oder Wochen in den Yoga Vidya Ashram, entweder Bad Meinberg, Allgäu, Westerwald oder Nordsee. Da ist alles auf Sattva ausgerichtet, vom Essen bis zum Zimmer, bis zu den Worten, mit denen man sich unterhält, bis zu der Gestaltung des Tagesablaufs, Reinheit auch durch die ganzen spirituellen Praktiken. Reinheit auch dadurch, dass diese Ashrams alle in der Natur sind, eine hohe reine sattvige Schwingung da ist. Du kannst also, wann immer du dein Sattva erhöhen willst, einfach ein paar Tage in einen Yoga Vidya Ashram gehen. Und  nimm dann die Sattva-Regeln ganz besonders ernst.

 

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Auszug aus der Transkription der Yoga Vidya Schulung Videoreihe, Begleitvorträge zur Yogalehrer Ausbildung, von und mit Sukadev Bretz.

Mehr zum ganzheitlichen Yoga findest zu z.B. auch in seinen Büchern „Der Pfad zur Gelassenheit“ und „Die Bhagavad Gita für Menschen von heute“.

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