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YOGA – und die unmittelbare Gefahr eines Weltkrieges

YOGA – und die unmittelbare Gefahr eines Weltkrieges

Ich genieße diesen Sommer 2013 mit meiner Prana-Yoga Gruppe an der Nordsee in jeder Minute ganz bewusst. Es könnte der letzte Sommer in einer bei uns bisher noch friedlichen Zeit sein. Mit dem stetig eskalierenden sogenannten Konflikt in Syrien rückt die Gefahr eines Weltenbrandes immer näher. Er wird täglich neu provoziert und die Mainstream-Medien wie ARD und ZDF, Spiegel, Focus, Frankfurter Allgemeine, Welt u. a. bereiten ihre Leser bereits auf ihn vor – mit welchen Absichten auch immer. Da es nach meiner Kenntnis auf diesem Blog und überhaupt in der Yoga-Szene niemand auf sich nimmt, zu diesem auch uns Yogis und Yoginis betreffenden Thema zu schreiben, mache ich hier den Anfang, in der Hoffnung das andere ganzheitlich denkende, mutige Schreiber folgen werden. In der Hoffnung aber auch, dass alles Befürchtete niemals eintrifft.

Im Yoga wird häufig die Innenschau propagiert. Doch wer lediglich nur Innenschau betreibt und die Außenwelt negiert oder ihr – aus einer Feigheit heraus sich den Problemen zu stellen – entflohen ist, ist einer Lüge oder einem Phantasiegebilde im negativsten Sinn verfallen. Wirklicher Yoga meint immer das Ganze. Er schließt nichts aus und schaut sich mutig alles an. Die Kunst des Yoga ist es ja gerade, bewusst alles zu integrieren, um diese und die jenseitige Welt letztlich in Harmonie zu bringen. Integrieren kann man jedoch nur, was man kennt, was man sich lange und tief angeschaut hat. Yoga geht den Weg des Friedens und der Weisheit. Der Yogi sollte aber auch die Mechanismen des Krieges und der Dummheit tief durchschauen, um einerseits selbst nicht von seinem Pfad der Klarheit und Reinheit abzuirren und andrerseits aufklärend und wachrüttelnd tätig sein zu können.

Ein wahrer Yogi ist in Frieden mit sich und mit der Welt, mag um ihn herum auch Chaos und Zerstörung herrschen. Er hat sich als unsterbliche göttliche Seele erkannt. Gewalt und Tod betreffen ihn persönlich nicht mehr. Doch er hat den sehnlichen Wunsch, auch andere an seinem Seelenfrieden teilhaft werden zu lassen. Dazu sollte er eine Sprache gebrauchen, die jene anspricht, die sich noch nicht als göttliches Wesen erkennen können, die vielleicht noch krampfhaft um Besitz und Macht ringen und die dennoch wie jede Seele auf Erlösung warten. Es ist die Sprache des Herzens, der Wahrhaftigkeit – sie darf auch wütend oder zornig sein, sie darf auch trauernd oder klagend klingen, sie darf auch roh und kantig daherkommen – wenn sie authentisch ist, berührt sie selbst Herzen aus Stein.

Wie praktizieren wir Yoga, wie gehen wir unbeirrt den Weg des Friedens in Zeiten von Krieg und roher Gewalt, die uns eventuell unmittelbar physisch betrifft? Ich habe hierfür keine konkrete Lösung, außer jener: ganz ins Hier und Jetzt zu kommen und in jedem Augenblick sein individuelles Repertoire angstfrei und rückhaltlos auszuspielen. Vorbereitet sein ohne sich vorzubereiten, könnte man diese natürliche und zugleich hohe Kunst nennen. – Und sich dabei klar sein, dass jedem nur das begegnet, was er zu meistern vermag. Gott stellt niemand vor unlösbare Aufgaben. Im vollkommenen Vertrauen auf ihn, fallen uns die richtigen Worte zu, handeln wir im Einklang mit seinen weisen Gesetzen und schweigen wir und bleiben still, wenn es den Plänen seiner Güte dient.

Ratlosigkeit und Verzagtheit sind Gnadengeschenke Gottes. Sie sind Pausen, kleine Inseln im manchmal allzu reißenden Strom des kosmischen Seins. Gib dich diesen Gefühlen voll und ganz hin, nichts ist verkehrt daran. Aus ihnen erblühen zur rechten Zeit ein ungeahnter kreativer Mut und eine große Macht gepaart mit Einsicht, Dankbarkeit und Freude. Wer große Worte streut, kaschiert mit ihnen nur seinen eigentlichen Kleinmut und seine Ahnungslosigkeit. Der Weise gönnt es sich, manchmal ratlos, unentschlossen und gar nicht weise zu sein. Er hat das Format dazu.

Es gibt machtbesessene Kräfte, die Chaos in der Welt säen, um sklavenhafte Abhängigkeit Vieler von einer kleinen Elite zu erzeugen. Und es gibt lichtvolle Kräfte, die eine Welt der Freiheit, Freundlichkeit, liebevollen Mitfühlens und allumfassenden Wissens für alle Wesen zu errichten wünschen. Dieses multidimensionale Spiel, scheint in dieser unserer Zeit seinem Gipfelpunkt zuzustreben. Sind wir gerüstet? Müssen wir gerüstet sein? Braucht ein Yogi Planspiele für den Ernstfall? Ist sein diszipliniertes, rückgebundenes Sein nicht „automatisch“ für jeden Ernstfall gerüstet? Ist er nicht schon seit seiner ersten Geburt ein immer bewusster werdender Mitspieler, ein immer hingebungsvollerer Mittänzer in diesem einzigartigen göttlichen Reigen? Schätzt er darin nicht JEDEN als Mityogi?

In Wahrheit kennt jeder seinen Platz und seine Rolle sehr genau. Verleugnet nicht euer Wissen. Verweigert euch nicht mehr der Liebe und dem Licht, zu deren Verweigern eure zarten Kräfte gar nicht ausreichen. – Seid allverbunden die Säule aus Licht im raumlosen Raum, in der zeitlosen Zeit. Erkennt euch, erkennt EUCH. Das ist die einzig mögliche Antwort.

- Bhajan Noam -

 

Seiten des Lebens: www.bhajan-noam.com

 

 

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Tags: Bhajan_Noam, Weltkrieg, Yoga

Kommentar von D.Jahnke am 30. August 2013 um 7:14pm
>Die Welt im Wandel< So heißt der Titel des Buches über das was auf uns Menschheit zukommt, warum und warum es so sein muss. Von www.juergenmajewski.ch/ 100% authentisch durch den Herrn beauftragt******
Kommentar von Bhajan Noam am 31. August 2013 um 9:59am

Da er kräftig darin mitgemischt hat, sollten wir solche kranken Menschen und Sprüche vergessen und neue Werte aufstellen und leben!

Kommentar von D.Jahnke am 31. August 2013 um 9:27pm

Nur Heilige sind wahrhaft verehrungswürdig und können damit umgehen, alle anderen sind Anwärter .Das kommende Szenario für uns Menschheit ist nicht abwendbar, jedoch abmindernd in seiner Wucht, denn das Thema bleibt, die Liebe ist das Zentrum des Universum und seine Realisation sein Grund und alles andere wird IHM weichen müssen, darum lasst uns auf die L i e b e Bauen, schaut auf die Liebe und lasst SIE uns bewahren und frei wirken,damit mindern wir das, was kommen soll ! om namah shivâya

Kommentar von D.Jahnke am 1. September 2013 um 7:15pm

Nein miramuun, nicht ein paar Menschen, bedenke wie viele Menschen materialistisch Orientiert sind. Wie viel schuld liegt auf jeden einzelnen von uns seid Menschengedenken...das ist der rundum blick eines jeden verantwortlichen. Keine Minderung, es geht um ein Energiefeld was WIR Menschen produziert haben und weiter tun !....dadurch dass wir Vorurteile,Angst, Neid, Missgunst usw........in diese Welt senden. Was meinst Du denn mit dem Satz in der ( ..... )...... da wird kein Wahnsinn ausgelassen. ? !

Kommentar von Bhajan Noam am 2. September 2013 um 7:05pm

Der Weise kennt diese Begriffe nicht. Er sieht alle Seiten und ruft jedem in einer der vielen Sprachen der Liebe an dem Ort zu, wo er sich gerade befindet. ***

Kommentar von sabine am 4. September 2013 um 10:20am

Danke für dieses ehrliche Statement, ich hab die selbe Weltanschauung, auch wenn ich manchmal wünschte das alles nicht sehen zu müssen, aber Bewusstheit ist das einzige das retten kann, auch wenn es oft verdammt schmerzlich ist.

Om Shanti

Kommentar von Bhajan Noam am 4. September 2013 um 8:51pm
Kommentar von Bhajan Noam am 5. September 2013 um 11:25am

Nein. Aber Alex Jones, was auch immer das für ein Typ ist, leistet schon Beeindruckendes. Er scheint sehr mutig zu sein. Vielleicht wird er auch bezahlt und ist Teil des Systems... ? Auch wenn ich die weltpolitische Lage sehr ernst einschätze, halte ich dennoch alles für ein Sandkastenspiel, dem ich zuschaue. Mir ist lediglich wichtig, über alles zu sprechen und zu schreiben. Yoga ist entweder die ganze Welt oder gar nichts. Ein Krishna, der eigentlich lieber mit seinen Gopis frivole Spiele spielte, zog mit schrecklichsten Waffen in den Krieg, als es ihm unvermeidbar erschien. Im Hier und Jetzt herrschen sowohl ewiger Frieden wie auch die Machtkämpfe der sich getrennt glaubenden Menschenkinder, wird gebetet, meditiert und sinnlos Krieg geführt. Der Yogi ist ein Zuschauer und manchmal, warum auch immer, ein Reporter, Kommentator, auch ein Wütender, ein Verzweifelter - aber immer ein rückhaltlos Liebender. OM Shanti und Shalom.

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