Welche Formen der Depression gibt es?

Depression bedeutet Niedergeschlagenheit. Man könnte unterscheiden nach dem Grad der Depression und dem Symptomen der Depression. Es gibt die depressiven Verstimmungen nach irgendwelchen Anstrengungen kann man ein Formtief haben. Es gibt ein Problem oder einen Misserfolg, oder irgendjemand ist nicht so freundlich gewesen. Daraufhin kann es zu einer kleinen Niedergeschlagenheit kommen. Oder man hat sich angestrengt, es gibt eine kleine Erschöpfung oder letztlich auch Trauer. All das zählt zu den depressiven Verstimmungen.


Dann gibt es die Depression selbst in zwei Manifestationen: es gibt die klinische Depression, die in die Psychose hineinführt. Das heißt, es ist eine Form der Depression, bei der der Mensch nicht mehr in der Lage ist im Alltag noch tätig zu sein. Wo er also unfähig ist, irgendetwas zu tun. Das ist die klinische Depression. Und dann gibt es noch einen Zwischenzustand, der mehr ist, als eine kurzfristige depressive Verstimmung, aber wo der Mensch im Alltag doch noch Einiges tun kann. Das wäre Depression unterschieden nach dem Grad der Schwere.


Und dann kann man noch drei Formen von Depression je nach den jeweiligen Symptomen unterscheiden. Das Eine wäre der Energiemangel, das Zweite ist ein Mangel an Freude und das Dritte ist der Mangel an Gefühl. Das sind drei verschiedene Arten von Depressionen, die durchaus auch anders angegangen werden können.
Ich bin ja Yogalehrer, mein Name ist Sukadev von www.yoga-vidya.de und Yoga kann eine Menge beitragen, um aus Depressionen oder Depressivität herauszukommen. Bei der Depression des Energiemangels kommt es darauf an, diesen Mangel zu beheben, also zu mehr Energie zu kommen. Und wie bekommt man mehr Energie? Da helfen die Yogaübungen sehr gut. Wenn du zum beispiel eine Depression hast, die hauptsächlich durch Energiemangel gekennzeichnet ist, dann komm einfach in einen Yoga Vidya Ashram. Mach dort die fünf Tage Yogaferienwoche mit und du wirst merken, am Ende der Woche geht es dir ganz anders. Mit Yoga Asanas (Yogastellungen), Pranayama (Atemübungen), Tiefenentspannung und Meditation bekommst du schnell wieder neues Prana, neue Lebensenergie. Und dann ist die Depression vorbei.

Also wenn die Depression hauptsächlich durch Energiemangel gekennzeichnet ist, helfen Yogaübungen sehr schnell. Und wenn es dir dabei zu schwer fällt, das Haus zu verlassen und woanders hinzugehen, dann kannst du ja ganz einfach Yogaübungen zu Hause machen. Auf unseren Internetseiten gibt es zum Beispiel den Yoga Anfängerkurs. Dieser geht über zehn Wochen, in denen du jeden Tag mit Videos üben kannst. Oder es gibt auch den Yoga Atemkurs oder den Meditationskurs für Anfänger. Alles Videoreihen, die kostenlos sind und die du bequem bei dir zu Hause anschauen kannst und die dich an Yoga heranführen sollen.


Bei der Depression, die durch einen Mangel an Freude, Trauer oder Verzweiflung gekennzeichnet ist, bedarf es oft einer größeren Intervention. Wenn da diese Trauer und Verzweiflung da ist und diese Form der Sinnlosigkeit, dann ist es oft gut, wenn du eine Psychotherapie mitmachst und eine professionelle Behandlung hast. Überhaupt, wenn du nach einigen Versuchen, auch mit Yoga, feststellst, dass du aus diesem depressiven Zustand nicht herauskommst, dann suche dir einen Psychotherapeuten oder Psychiater, der dir dann hilft. Nichtsdestotrotz kann Yoga auch bei dieser Form der Depression hilfreich sein. Yoga wirkt allgemein stimmungsaufhellend und hilft, dass dein Herz sich öffnet und du wieder Freude und Liebe erfährst. Und zwar ohne große Psychotherapie, einfach indem du Hatha Yogaübungen machst, spürst du wieder dein Herz, deinen Bauch und deine Kehle. Dabei spürst du, wie sich das alles öffnet und dann hast du neue Freude.


Die dritte Form der Depression, die mit einem Mangel an Gefühl, kann durch Yoga eigentlich besser behandelt werden, als durch alles andere. Du spürst nichts mehr und hast das Gefühl, du hast keine Gefühle. Da ist kein Spüren von dir selbst und keine Emotionen, kein Nichts. Und hier, wenn du dort Asanas (Yogaübungen) übst, dann spürst du zunächst mal deinen Körper. Dann spürst du deine Lebensenergie, die in dir aktiviert wird. Du spürst Dehnung, Anspannung und Entspannung. Du machst dir den Körper bewusst. Und wenn du so systematisch das Spürbewusstsein für deinen Körper kultivierst, merkst du plötzlich, dass du Lebendigkeit spürst. Und dann kommen auch die Gefühle wieder zurück. Du siehst, bei dieser Form der Depression helfen die Yogaasanas ganz besonders.
Wenn du mehr wissen willst über Depressionen, wie du auch mit psychologischer Yogatherapie Depressionen angehen kannst, dann geh auf unsere Internetseite www.yoga-vidya.de, gib ins Suchfeld Depressionen ein und du bekommst einige Tipps und Infos.

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Kommentare

  • Lieber Sukadev ,

    Wie immer grossartig geschrieben und sehr hilfreich für die Praxis mit Patienten formuliert.  Herzlichen Dank.  Einzig der Satz die Depression führt in die Psychose hat mich als klinische Psychologin irritiert,  da dies im klinischen Alltag  so gut wie nie vorkommt und vielleicht dem einen oder anderen Menschen mit Depression Angst machen  könnte. 🌼🙏Namaste Salome 

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