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Was ist ein wahrer Mensch?

Ein wahrer Mensch lebt Religion und arbeitet ein wenig für seinen einfachen Lebensunterhalt. Ein vom Wahren abgekommener Mensch folgt dem Geld, dem Besitz und der Macht. Er weiß nichts von einem Davor und Danach, weiß nicht woher er kommt und wohin er gehen wird.

Ein wahrer Mensch kümmert sich mit Ernst und Liebe um die täglichen Belange seines nahen Umfeldes, seiner Familie, seiner Freunde, seines Dorfes. Und lebt anderen dabei Bescheidenheit, Freundlichkeit, Mitgefühl und ein Sorgetragen um den Mitmenschen vor. Er lebt seine Tage und Nächte in heiterer Gelassenheit, weil er sich auf einer höheren Ebene eingebunden fühlt in ein kosmisches Ganzes. Ein wahrer Mensch ist ein fröhliches und friedvolles, ganzheitlich fühlendes, denkendes und handelndes Wesen. Er weiß, dass sein Hiersein nur eine Station von vielen seiner unsterblichen Seele ist, auf der sie sich bewähren darf, eine Lebensspanne, die sie mit anderen in Harmonie und Freude teilen darf.

Religion leben, heißt nicht blind vorgegebenen Dogmen zu folgen. Religion leben heißt, der Stimme seiner inneren Weisheit zu folgen und dieser Stimme, die sehr fein und leise erklingt, immer wieder neu zu lauschen und ihr vielleicht durch Lieder und Gedichte auch eine Form zu schenken. Diese Lieder wird ein wahrer Mensch überwiegend für sich alleine singen, wie all sein Tun mehr in der Abgeschiedenheit und dennoch nicht ohne Wirkung für andere geschieht.

Ein wahrer Mensch zu sein oder zu werden, ist nicht einigen wenigen Auserlesen vorbehalten.
Es sollte unser aller Ziel sein! Ja, wir sind es in unserer Anlage bereits. Sie wurde nur verhüllt von einer Erziehung, die uns einen Mangel lehrt und den Kampf ums Überleben jedes Einzelnen gegen jeden anderen. So wurde unser Leben veräußerlicht. Sein Sinn wurde es, diesen Körper um jeden Preis zu erhalten und darüber hinaus, ihn zu verherrlichen und als unsere alleinige Seinsmöglichkeit zu betrachten – danach nur ein furchterregendes schwarzes Nichts.

In der Stille, in der Meditation wird es jeder früher oder später erkennen: Da ist überall Licht, da ist einzig Liebe und da ist ein unendlicher Raum ohne Begrenzung in uns. In ihm sind wir alle auf ewig verbunden, hier ist kein Getrenntsein, hier herrscht nichts als Freundlichkeit und tiefste Wonne. Der wahre Mensch hat dies als seine Heimat erkannt, und er ist ein Botschafter und Bezeuger ihrer Existenz. Das ist der Grund seines schlichten Hierseins. Komme ihm nahe, lausche seinen leisen Melodien, seinen weisen Worten oder seinem lebendigen Schweigen. Er kann dich heilen von allen Vorstellungen, die dir wie eine Krankheit und mühevolle Last vermacht wurden. Du brauchst ihm nur in seine Augen zu schauen, aus denen ein liebliches Licht deine tiefste Sehnsucht berührt. Deine ganze Bestimmung ist, ein wahrer Mensch zu sein, hier und heute, in Ewigkeit, in Unverletztheit, in Liebe und in Leichtigkeit.

~ Bhajan Noam ~

Seiten des Leben: www.bhajan-noam.com
Ausbildungen: www.bhajan-noam.de

Kontakt: bhajan-noam@gmx.de

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Tags: Bhajan_Noam, Ewigkeit, Freundlichkeit, Leichtigleit, Liebe, Mensch, Mitgefühl, Seele, Wahrheit

Kommentar von D.Jahnke am 31. Januar 2013 um 4:54pm

Ein wahrer Mensch ist der: Joh.10,30

Kommentar von Bhajan Noam am 31. Januar 2013 um 5:00pm

Es ist schön, dass Du bibelfest bist. Aber sagt Dir das auch Dein ganzes inneres Wesen? Hast Du auch eigene Worte, Lieder oder Bilder dafür? Liebe Grüße, Bhajan Noam ***

Kommentar von D.Jahnke am 31. Januar 2013 um 6:30pm

In Gottes Namen, oh ja, das kann ich aufrichtig sagen. Aber Du lieber Bhajan noam, wirst verstehen das diese "Dinge" in meinem Herzen bewahrt bleiben ! Ich hatte/habe hat Glück, durch die Reine yoga Lehre, die Bibel als mein Taufbuch nun verstehen zu können. Die Gnade die uns Gott Täglich erweist, ist mit Worten nicht ausdrückbar.....Psalm 1 - 6. Nur die Liebe zu I H M kann Dank sagen !

Kommentar von Bhajan Noam am 31. Januar 2013 um 10:42pm

Entschuldigung. Meine Art ist es, die Menschen etwas aus der Reserve zu locken, weil ich mich gerne mit ihnen unterhalte. Und mein Glaube ist es, das jeder seine eigene Sprache hat und es nicht nötig hat, mit Zitaten und Zahlen zu antworten. Religion ist nicht Jurisprudenz, die Bibel ist kein Gesetzbuch. Jesus hat kein Neues Testament geschrieben, er hat überhaupt nicht geschrieben, wie viele großen Meister, Buddha z. B. Er hat gepredigt, hat sich unterhalten, hat mit den Menschen Wein getrunken und gegessen, war unter ihnen und mit ihnen, hat ihre Worte benutzt, ihr Lachen gelacht und ihnen Visionen gegeben. Er hat sie als seine Brüder und Schwestern bezeichnet und ihnen gezeigt, dass die Flamme des Heiligen Geistes auch in ihnen lodert. So begannen sie bald in ihren Zungen davon zu reden. Das war tief und wahrhaftig und überzeugte immer mehr Menschen. So entstand diese wundervolle Bewegung des Friedens, der Liebe, der Verantwortlichkeit, der Gleichheit aller in Gottes Geist. – Dann begann das alte Spiel, die Macht und die Politik wollten ihr Scherflein, Texte wurden geschrieben, redigiert, korrigiert, aussortiert, umgedeutet und in Gesetze und Paragraphen verwandelt. Jeder Buchstabe wurde umgedreht, verdreht und dann mit Blut beschmiert. Es ist ein göttliches Wunder, dass die Essenz dennoch erhalten blieb. Sie blieb aber vor allem in denen erhalten, welche die Bruderschaft und Schwesternschaft Jesu annahmen. Nur... sie mussten in diesem vom alten römischen Geist unterwanderten "Christentum" entweder schweigen oder sehr geschickt zitieren, um sich, wie in einer Geheimsprache, den Wenigen, die ebenfalls vom Geist berührt wurden, mitteilen zu können. – Diese Zeit ist vorbei! Hoffentlich endgültig. Keiner muss sein Herz mehr verstecken. Keine Folter mehr, keine Fesseln. Der Geist ist da, in Freiheit, in Leichtigkeit. Jeder ist aufgefordert, kreativ zu sein, das Abenteuer zu wagen, ganz sich selbst zu sein. Seinen Tanz zu tanzen, seine Melodie zu singen, sein Licht zu entzünden, seine Freude zu zelebrieren ganz nach seinem ureigenen Wesen. – Ich wiederhole mich und ich hoffe, Du verstehst mich, lieber Dieter. ***

Kommentar von D.Jahnke am 1. Februar 2013 um 8:14am

Das geht in Ordnung....Ja, ich verstehe Dich von ganzen Herzen - bhajan noam, dein Bruder in Jesu Christi.

Kommentar von mk am 1. Februar 2013 um 8:06pm

Wenn Mensch 2 verschieden lange Staebchen in der Hand haelt, so ist eines kuerzer und eines laenger, wenn Mensch auf die Berge in der Ferne blickt, so sind welche hoeher, welche niedrieger, begibt sich Mensch auf die Reise hin zu diesen fernen Bergen, so mag er feststellen das die "hoeheren Berge" die naeheren waren, die "niedrigen" die ferneren, nimmt Mensch ein 3. Staebchen hinzu so mag das eben laenger als beide die er zuvor in der Hand hielt, sein, dann ist "gross" ploetzlich klein und kurz und die urspruengliche Sicht, der daraus geborene Standpunkt muss dann geaendert, an die neue Situation angepasst werden.

So wie im richtigen Leben, nichts ist wirklich so wie es zuerst scheint, die Staebchen sind von ihrer Natur her alle gleich, so auch die Berge und wir Menschen lassen und vom Wahrgenommen verleiten, unterscheiden tut nur die Wahrnehmung; die unterscheidet und nimmt die Dinge nicht so wie sie sind, somit bleibt dem Betracher die wahre Urnatur der Dinge stehts verborgen und ein ewiges Geheimniss!

So unterscheidet nur das Denken, der Verstand, das "goettliche Auge" das schaut ohne denken, das sieht ohne lenken, versteht ohne denken, ohne handeln und schaut Alles in wunderbarer Harmonie!

Laesst Mensch ab von "hoch" und "tief", von "gut" und "boese", von "wahr" und "rein", von "goettlich" und "nicht-goettlich" so finden er des Raetsels Loesung - ganz spontan!

Kommentar von Bhajan Noam am 2. Februar 2013 um 10:31am

Danke! Ja, das tue ich bereits. Es gibt mittlerweile 6 Bücher von mir und ich gebe Lesungen. Ansonsten quassele in meinen Seminaren ziemlich ähnlich... ;-)

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