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Ursprünglich sind wir alle Liebende

Die Menschen hinterfragen die Dinge, von denen sie umgeben sind, sehr selten. Und das ist so, weil sie ihnen von Anfang an als „normal“ vorgestellt werden. Wenn du auf die Welt kommst, weißt du irgendetwas von Staaten, von Religionen, von Überzeugungen für die man stirbt, von Grenzen, von Geldpolitik, von Tricksen, Täuschen, Übervorteilen? Du kommst völlig unschuldig in dieses Leben, noch ganz offen. Nur deshalb kann dir die Generation vor dir all diesen Müll reintrichtern. Und die erhielt ihn von ihrer Vorgeneration.

Es ist dabei vollkommen überflüssig zu fragen, wann alles anfing. Du erkennst es jetzt – oder ein kleines bisschen davon. Das genügt, das ist dein Anfang. Beginne etwas tiefer nachzudenken, schaue dich mit wacheren Augen um, erforsche die Welt deines Gewissens. Nicht des Gewissens, das dir anerzogen wurde, sondern der zarten Stimme, die in dir flüstert, die in jedem flüstert. Wir kennen sie alle. Und wir haben die Tricks gelernt, sie zu überhören. Mache Schluss damit, belüge dich nicht mehr.

Beende den Kampf, von dem dir erzählt wurde, dass er zu kämpfen sich lohne. Kein Kampf lohnt sich – außer dem anfänglichen Kampf um Bewusstheit. Doch der ist nicht wirklich ein Kampf, denn Bewusstheit ist bereits da. Es gilt nur die Stimmen und Bilder zu beseitigen, die dich zumüllen. Siehst du zum ersten Mal das Licht, dann weißt du wie Frieden funktioniert. Dann lachst du über die Spiele da draußen. Die wirkliche Welt ist Stille. Ist Stille hinter der Stille. Ist Freude, kommend aus der Stille.

Glaube nicht, dass es etwas zu tun gibt, außer zu sein. Alles entsteht aus dem Sein. Die Freude und das Leiden. Für unbewusste Menschen entsteht sehr viel Leiden, Krieg und Not aus dem Sein. Für bewusste Menschen entsteht Liebe, Dankbarkeit, ein tanzendes, lachendes Herz und alle Schönheit aus dem Sein. Das Sein ist einfach ein Spiegel. Für die Schatten und für das Licht. Und jeder hat es schon beobachtet, dass die Grenzen der Dunkelheit sich auflösen, wo Licht eintritt. So wird auch der andere Mensch, der Fremde, dein Freund, wenn du ihn mit dem Licht deiner Liebe betrachtest. Der Liebe, mit der du ursprünglich hierher kamst, die dir angeboren ist.

Ursprünglich sind wir alle Liebende. Und du spürst den Schmerz, wenn du an etwas anderes glaubst.

 

- Bhajan Noam –

 

Seiten des Lebens: www.bhajan-noam.com

 

 

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Tags: Bewusstheit, Bhajan_Noam, Freude, Gewissen, Grenzen, Kampf, Licht, Liebende, Menschen, Religionen, Mehr...Schatten, Schmerz, Welt, Überzeugungen

Kommentar von Bhajan Noam am 26. Januar 2014 um 4:55pm

Ute Hüffmeier: Einfach nur wertvoll werde mir dein Buch bestellen.

Kommentar

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