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Sei dir dessen bewusst, was ewig ist – Bhagavad Gita, Kapitel Zwei

Hallo und herzlich willkommen zu den Yoga Vidya täglichen Inspirationen! Heute mit der Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 13. Vers. Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna, dem Schüler:
„So wie in diesem Körper das Verkörperte, die Seele, durch Kindheit, Jugend und Alter geht, so geht es auch in einen anderen Körper. Der unerschütterliche Mensch sorgt sich nicht darum.“
Das ist wieder ein ganz entscheidender Vers. Krishna sagt, es gibt etwas Ewiges, etwas Unendliches, etwas Beständiges. Dieses Ewige und Beständige bleibt gleich inmitten von Geburt und Tod. Denke so oft wie möglich daran. So vieles hat sich in diesem Leben schon verändert. Du bist vom Baby zum Kleinkind geworden, zum Kind, zum Jugendlichen, zum Erwachsenen. Und vielleicht bist du auch schon als Erwachsener durch verschiedene Lebensstadien gegangen.
Deine Wahrnehmung der Welt hat sich verändert, dein Körper hat sich verändert, deine Überzeugungen, deine äußeren Tätigkeiten und deine Umgebung. All das hat sich verändert. Aber etwas ist gleichgeblieben: dein Bewusstsein, die Seele. Und diese Seele bleibt auch nach dem physischen Tod gleich. Auch nach dem physischen Tod ist die Seele weiter da. Sie wird in einen neuen Körper gehen.
Vor dem Hintergrund dieser Unendlichkeit und der Ewigkeit kannst du das, was im Alltag ansteht, gelassen angehen.
Die Bhagavad Gita findest du übrigens auch im Yoga Vidya Shop, auf den du über diesen Link kommen kannst. Es gibt auch viele Bhagavad Gita Seminare bei Yoga Vidya. Du kannst auch gerne, wenn dir etwas einfällt, einen Kommentar zu den täglichen Inspirationen über die Kommentar-Funktion weiter unten abgeben.
Bis zum nächsten Mal, alles Gute!
Sukadev von Yoga Vidya

Transkription eines Kurzvortrages von Sukadev Bretz im Anschluss an die Meditation im Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Mehr Yoga Vorträge als mp3

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Tags: bedeutung, beten, bhagavad, bhakti, erleben, gebet, gita, hilfe, hingabe, inspirationen, Mehr...schönheit, sukadev, tägliche

Kommentar von Sportsman777 am 19. März 2011 um 11:50am
Hallo,

dazu fallen mir die Darlegungen der Seelenkräfte nach Hildegard von Bingen ein :
Laster und Tugenden nach Abt. Hildegard

Diese Gegenüberstellung von Lastern (oder Seelenschwächen) und Tugenden (auch Seelenstärken) hat mich schon lange begeistert - aber ich habe leider kein Trainingsprogramm dazu finden können (schöne Ausrede, nicht war?) . Es verhält sich mit den Tugenden ja genauso wie mit den physikalischen und mathematischen Konstanten - sie sind unveränderlich und ewig - und die Auswirkungen der Tugenden auf den Körper können dann ja sozusagen als biophysikalische Konstanten des ewigen Lebens(-prinzips?) bezeichnet werden -
welches in jedem Lebewesen wirkt und seine Existenzgrundlage darstellt.

Generell wird ja auch gesagt : Es gibt nur eine Gesundheit - aber unzählige verschiedene Krankheiten. - Oder wie ich schon öfter hier im Blog gelesen habe: es gibt nur ein Bewusstsein, einen Geist --- die Bezeichnung Geister würde schon wieder ganz was anderes bedeuten -

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