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Dieses Universum wurde zu unserem Nutzen und aus Liebe erschaffen. Es dient der geistigen und spirituellen Evolution. In allen traditionellen Völkern wird gelehrt, dass wir den Auftrag haben, die Erde zu beschützen und zu verschönern, sowie für künftige Generationen vor Schaden zu bewahren. Nirgendwo steht geschrieben, dass wir die Erde ausrauben und zerstören sollen. Ob wir ein purer Materialist sind oder ein Yogi im Samadhi - diese Verantwortung wird uns nicht abgenommen. Und wenn wir klar denken oder ehrlich in uns hineinfühlen, bedarf es keiner weiteren Erklärung.

Krishna, der kein Kriegsgott ist, tritt dennoch, wenn es unvermeidlich ist, machtvoll in den Kampf gegen die zerstörerischen Kräfte der Zeit. Dieser Kampf ist jedoch mit keinem gewöhnlichen Krieg vergleichbar, in Wahrheit ist er ein göttlicher Segen. - Segnen eröffnet in uns den Zugang zu einer mit Worten nicht beschreibbaren geheimen Kraft, die unbesiegbar macht, die alle Hindernisse überwindet. In den alten Kulturen, und auch heute noch, kannte und kennt man das Segnen jeder Handlung und jedes Gegenstandes, schlicht von allem, was mit dem Leben in Verbindung steht. Segnen wirkt erhaltend, aufbauend und transformierend.

Dem Segen gegenüber steht der Fluch. Doch der Segen wird sich immer als stärker erweisen – allerdings müssen wir ihn dazu auch regelmäßig praktizieren. Das bedarf nicht immer einer sichtbaren Handlung, es genügt die innere Verbundenheit bei all unserem Tun, Verbundenheit, die wir in jedem Gebet, mit jeder Meditation herstellen und auffrischen können. Wenn wir uns auf diesem Planeten als Geschöpfe Gottes sehen wollen, dann ist das Segnen unsere wahre Aufgabe, das Heiligen und das Heilighalten. Jeder hat sein eigenes Reich, für das ihm Verantwortung übertragen wurde, die Familie, ein Betrieb, eine Stadt, ein Land oder ein Gebiet auf der geistigen Ebene. Jeder kennt seine Verantwortung, deswegen wird sie uns nicht genannt. Jedoch immer dann, wenn wir sie nicht übernehmen, werden wir es spüren.

Welche Kraft auch immer die Erde aus dem Gleichgewicht zu bringen versucht, sie wird am Segen scheitern, der über Gottes Schöpfung wacht. Kein Plan und keine Handlung hat Macht ohne den Willen Gottes. Und niemand kann uns unsicher machen oder schwächen, solange wir in diesem Segen bleiben und ihn mit jedem Atemzug erneuern. Gesegnet sein heißt für uns, an einem höheren Wissen teilhaben, in der absoluten Gewissheit leben, dass uns kein Schaden und kein Tod je bedrohen kann. Gottes Segen schließt die materielle und geistige Kraft all unserer Worte und Taten mit ein, solange unsere Absichten rein sind und unser Gemüt ungetrübt und heiter bleibt. Mit einfachen Worten: Lachfalten sind stets gesünder als Sorgenfalten. Wer mit einem Lachen seinen Feind zum Freund macht, ist selbstredend ein größerer Held als derjenige, der mit roher Gewalt obsiegt.

Segne die Gegner, und alsbald erkennst du sie als deine Freunde. Segne die Hindernisse, und sie werden zu deinen Förderern. Segne die Krankheit, und sie wird zur richtigen Medizin für dich.

- Bhajan Noam -

Seiten des Lebens: www.bhajan-noam.com


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Tags: Bhajan_Noam, Erde, Freund, Gleichgewicht, Gott, Kraft, Leben, Medizin, Nutzen, Samadhi, Mehr...Segnen, Universum, Yogi

Kommentar von Bharati-Bettina am 23. Januar 2016 um 8:46am
Namaste Bhajan, danke für deine inspierenden und segnenden Worte. Om Shanti

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