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OM OM OM

 

OM ist nicht einfach nur ein Klang. Wie alle Mantras hat es eine Struktur, die energetisch etwas in uns bewirkt. Mantras bestehen aus Vokalen und Konsonanten. Vokale öffnen Räume für den Atem, Konsonanten sprechen auf der körperlichen Ebene Membrane an, wie z. B. das Zwerchfell, den Beckenboden, den Gaumen oder die Schädeldecke. Sie zeigen aber auch auf allen anderen Ebenen, der energetischen, mentalen und spirituellen Ebene, eine Wirkung, sogar eine voraus berechenbare Wirkung. Die Rishis, die alten Seher der vedischen Zeit, haben die Mantras für vielfältige Zwecke „konstruiert“. Auch das Sanskrit, in dem die Mantras geschrieben werden, ist als heilige Sprache eine Kunstsprache, es ist keine Umgangssprache. Es wird nur für die heiligen Texte benutzt, die so beschaffen sind, dass sie in uns bestimmte heilsame Schwingungen erzeugen, ein Energetisches Feld erschaffen, dass uns anhebt. Dies geschieht in komprimierter Form auch durch die Mantras.

 

Das „O“ im OM öffnet den Herzraum und spricht energetisch „Anahata“, unser Herzchakra, an. Das „M“ lässt als weicher Konsonant (es gibt auch die harten Konsonanten z. B. „P“, „T“, „K“ usw.) unsre größte Membrane, die Haut, vibrieren. Es macht sie schwingungsfähiger, durchlässiger, wie zugleich auch stabiler. Auf der energetischen Ebene schafft das „M“ die Verbindung vom Grobstofflichen zum Feinstofflichen. Es lässt unsere Aura höher schwingen und öffnet uns für die kosmische Kraft. So verbindet uns das Singen des „OM“ über unser Herz nach und nach mit der spirituellen Welt.

 

Das Mantra besteht in seiner ursprünglichen Form aus den drei Buchstaben „A“, „U“ und „M“. AUM hat eine andere Wirkung als OM, es öffnet „Sahasrara“, unser Kronenchakra. Wenn wir beim Tönen die einzelnen Laute in einander übergleiten lassen, öffnet sich allmählich dieses Zentrum wie eine Lotosknospe sich zur strahlenden Blüte entfaltet.

 

Mantras entfalten ihre tiefe Wirkung natürlich erst, wenn wir regelmäßig mit ihnen praktizieren. Häufig geschieht es, wenn man zu einem Meister geht, dass man ein Mantra erhält. Der Meister sieht, was der Schüler braucht und gibt ihm mittels eines Mantras den richtigen heilsamen Klang. Manche Schüler erfuhren die Erleuchtung, indem sie „nur“ das vom Meister erhaltene Mantra rezitierten.

 

- Bhajan Noam -

 

Seiten des Lebens: www.bhajan-noam.com         

 

 

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Tags: AUM, Bhajan_Noam, Mantra, OM

Kommentar von D.Jahnke am 12. August 2013 um 6:02pm
Jetzt wird es Interessant; die Gesetze von der Magnetresonanzphonetik.

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