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Der letzte Teilvers des Nirvanashatakam:

„Na Muktir Na Bandhah“
Ich bin weder Befreiung, noch gebunden.
Natürlich bemühen wir uns um Befreiung. Shankara sagt im Viveka Chudamani, einem seiner Hauptwerke, was auch gerade für Anfänger eine gute Einführung ins Jnana Yoga ist, dass ein Schüler vier Eigenschaften haben sollte, um auf dem Jnana-Weg gut voranzukommen: 1. Viveka – Unterscheidungskraft, 2. Vairagya – Verhaftungslosigkeit, nicht anhaften, 3. Shatsampat – die sechs edlen Tugenden der Gleichmut, 4. Mumukshutva – intensiver Wunsch nach Befreiung. Und Patanjali sagt im ersten Kapitel des Yoga Sutra: „Die Befreiung kommt schnell für die, bei denen der Wunsch intensiv ist. Oder: „Den intensiv Strebenden ist Samadhi nah.“
Auf der einen Seite ist es also gut, nach dem Höchsten zu streben, auf der anderen Seite dürfen wir daraus auch keinen Krampf machen. Denn ich bin jetzt schon Sacchidananda Rupah Shivoham Shivoham. Jetzt und in diesem Moment bin ich Sein, Wissen und Glückseligkeit. Egal ob ich jetzt gebunden und verhaftet oder befreit bin. Meine wahre Natur hängt nicht davon ab, ob ich befreit bin oder nicht.

Hari Om Tat Sat

Transkription eines Kurzvortrages von Sukadev Bretz im Anschluss an die Meditation im Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Mehr Yoga Vorträge als mp3.

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Tags: 6, Erläuterung, Inspiration, Jnana, Mantra, Nirvanashatakam, Strophe, Sukadev, Yoga, tägliche

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