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Dieses „Om Jaya Jagadisha Hare“ (Kirtan-Heft S. 704), das wir gerade gesungen haben, hat eine ganz wunderschöne Bedeutung, beginnt mit: „Oh, Herr des Universums, ich verehre dich. Oh, großer Befreier, Ruhm sei dir.“ Übrigens gibt es das auch ähnlich mit ‚"Oh, Kosmische Mutter", „Om Jaya Ambe … Gauri…“ (Kirtan Nr. 315 oder 319?), also wer einen weiblicheren Bezug hat - kann auch die göttliche Mutter mit der gleichen Melodie und ähnlichem Text gibt verehren. Es ist wichtig, dass wir auch Dankbarkeit zeigen. Manche Menschen richten sich dann an Gott, wenn es ihnen schlecht geht, um um Hilfe zu bitten, und das ist auch gut, wenn man dann zu Gott betett. Aber es ist auch wichtig, wenn Dinge sehr schön sind, dass wir dabei Dankbarkeit ausdrücken, dass wir Ehrerbietung ausdrücken. Manchmal sind wir gierig, wenn wir das haben, wollen wir weiteres haben und immer mehr, und sogar auf dem spirituellen Weg - wir haben etwas erreicht, und dann wollen wir noch viel mehr. Natürlich ist es gut, Mumukshutwa zu haben, den Wunsch nach Befreiung, und bei nichts hängen zu bleiben, zu sagen: "Ja, ich will weiterkommen." Aber es ist auch gut, öfters mal Dankbarkeit zu zeigen und Ehrerbietung zu zeigen.
„Du beseitigst alle Probleme des Suchers in einem Moment. Du nimmst alle Leiden von mir, wenn ich mich dir ganz hingebe. Lass Glück und Wohlstand in unser Haus kommen, befreie unseren Geist von seinen Leiden. Du bist Vater und Mutter für mich, ich habe keine andere Zuflucht als dich.“

Wir können uns auch wegen weltlichen Dingen an Gott richten. Wenn man Wünsche hat, dann hilft es, auch diese an Gott zu richten, daher: „Lass Wohlstand und Glück in unser Haus kommen“, und ‚Haus’ heißt dann ganze Familie und alle, die mir irgendwo am Herzen liegen. Dann aber „Befreie unseren Geist von seinem Leiden“ – wir können um äußere Dinge bitten, wir können aber auch darum bitten, dass sich das innerlich ändern möge. „Du bist Mutter und Vater für mich“ – ‚Mutter’ ist jemand, die einen bedingungslos annimmt, liebt so wie man ist, sich um alles kümmert, ‚Vater’ derjenige, der einem auch Aufgaben stellt und der einem durchaus auch mal schwierige Sachen zu tun gibt, damit wir wachsen.

„Du bist der unendliche Gott, und du bist auch in meinem Herzen, du bist die letztendliche Quelle hinter allem und der Herr aller Geschöpfe. Du bist ein Ozean des Mitgefühls, du bist Herrscher des Universums, ich bin unwissend und Sinnesobjekten verhaftet, bitte gib mir deine Gnade. Du bist der Unsichtbare, die göttliche Energie hinter allem. Mein niedriger Geist ist sehr stark – wie kann ich deine Gegenwart spüren und zum Frieden kommen? Du nimmst meine Sorgen und Probleme weg, du bist mein Retter, ich neige mich vor dir und weihe dir mein Leben. Bitte, segne mich.“

Hari Om Tat Sat.
Transkription eines Kurzvortrages von Sukadev Bretz im Anschluss an die Meditation im Satsang im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Mehr Yoga Vorträge als mp3.

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Tags: Indische, Inspiration, Lesung, Schriften, Spiritualität, Sukadev, Vidya, Yoga, tägliche

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