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Ein Aufenthalt im Haus Yoga Vidya an der Nordsee - Bericht von Christine Endris

Vom 24. bis 30.Juli habe ich das neue Haus Yoga Vidya im hohen Norden besucht. Das 5-tägige Seminar Yoga Mantra Ferienwoche mit Sundaram war für mich der Wunsch-Rahmen, um das Kennenlernen des Hauses mit meiner Leidenschaft für Musik, Yoga und das gemeinsame Singen auf das Angenehmste miteinander verbinden zu können, was in der Tat geschah!

Auch das Wetter spielte mit!

Das Haus Yoga Vidya Nordsee liegt auf einem großen Grundstück mit Wiesen, Bäumen und einem kleinen See.
Es ist sehr schön eingerichtet und bietet Platz für etwa 80 Personen, bei großer Nachfrage werden Gäste auch in umliegenden Pensionen zu Yoga Vidya Preisen untergebracht. Zudem gibt es einen Zelt- und Wohnwagenstellplatz. Der Sommer ist natürlich, so nahe am Meer (2 km), sehr attraktiv, nicht nur für unsereinen sondern gerade auch für Kinder, und wie stets bei Yoga Vidya, gibt es für die lieben Kleinen ein eigenes Programm.

Der große Yogaraum in der ehemaligen Scheune hat es allen Besuchern und Mitarbeitern besonders angetan: Fenster an der Ost- und Westseite bis zum Boden, so dass die Morgen- und Abendsonne den ganzen Raum durchfluten kann, wunderschöne Bilder von einer russischen Künstlerin gemalt, Statuen mit Geschichte(n), die uns Kechava, der Leiter des Zentrums, anschaulich erzählt.
Sundaram, der als erfahrener Musiker schon viele Seminare und Konzerte in vielen großen und kleineren Sälen gegeben hat, war gleich nach dem ersten Musizieren von der Akustik dieses wunderschönen Raumes begeistert. Und Sundaram verteilt keine Lorbeeren, wenn er nicht wirklich überzeugt ist – womit wir beim Mantra-Seminar angekommen wären:

Wir waren 30 Menschen, die alle die Musik er-leben und ent-decken wollten. Wir haben Bekanntes gesungen von Rama, Ganesha, Hanuman, Krishna, Durga, Shiva und sozusagen im gleichen Atemzug christliche Gesänge sowie Lieder von Elvis, den Beatles – sogar Nena tauchte auf mit einem Lied. Unsere „weltlichen“ Stars haben etliche Lieder drauf, die uns bei näherem Hinhören Wichtiges mitzuteilen haben. Auch hier wieder: Integraler Yoga, Yoga ist Alltag, überall, immer!

Der erste Tag hat mir gleich gezeigt, wie das meditative Singen von Mantras wirkt – es geht direkt in den Körper, in alle Zellen, es erfüllt den Geist, es berührt die Seele zutiefst. Ein paar Worte von Sundaram - die richtigen zur rechten Zeit! - lösen Verletzungen auf und heilen.
Die Wirkung reicht bis zur nicht materiellen Ebene, auf der wir besonders eng mit allem verbunden sind. Das ist meine Erfahrung.
Stille werden um zu hören, was das Göttliche sagen will. Leer sein, um dem Neuen, den Veränderungen, Raum zu geben.
Ach ja, und zwischendurch mal ans Meer gehen, bzw. radeln, und sich eine kräftige Brise Nordsee um die Nase wehen lassen. Es gibt nur familienfreundliches und kräfteschonendes Fahrradfahren: keine Berge außer Deichen, allenfalls etwas Gegenwind .....

Das Geschenk einer kleinen Franziskus-Figur von zwei Kursteilnehmern an den Ashram bot die Gelegenheit, sich näher mit dem Hl. Franz von Assisi zu beschäftigen, was mir als Christin sehr gut tut. Solche Verbindungen erlebe ich erfreulicherweise bei Yoga Vidya öfter. Im Christentum liegen meine Wurzeln, und welchen Namen der liebe Gott hat, ist für mich heute nicht mehr so wichtig.

Auch an der Nordsee wird, wie in allen Yoga Vidya Seminarhäusern, intensiv Yoga mit allen Facetten praktiziert – das Programm spricht Bände! – man kann aber auch einfach mal Ferien machen und entspannen mit Yoga und Meditation. Immer jedoch muss man mit Begegnungen der besonderen Art rechnen, sei es, dass gerade Musiker da sind und wunderbare Konzerte geben, sei es, dass ein Meister einen äußerst wichtigen Vortrag hält, sei es auch, dass ein Gespräch zu zweit oder in der Gruppe völlig neue Aspekte für die Zukunft aufzeigt. Ganz abgesehen von den Freundschaften, die entstehen.

Wir sind mit den Rädern die Nordsee entlang gefahren, wir haben Feste am Meer erlebt, besonders eindrucksvoll die vielen bunten Flugdrachen, wir hatten Yogastunden am Meer, ich habe einmal in meinem Leben in einem gemieteten Strandkorb gesessen – das wollte ich schon als Kind! Wir sind im Watt gewandert und vielen Touristen begegnet – wir waren sozusagen die Wanderer zwischen zwei Welten. Sehr interessant ist das alles.

Ich habe im Haus an der Nordsee nur freundliche, hilfsbereite MitarbeiterInnen erlebt, es ist ein Haus zum Wohlfühlen. Die Boutique, das kleine Café sind hübsch und laden zum Verweilen ein. Sie werden wohl auch hie und da ein wenig gewisse konsumbedingte Entzugserscheinungen lindern .....

Ganz sicher ist der Winter an der Nordsee ein besonderes Erlebnis, diese Erfahrung habe ich schon früher einmal machen dürfen. Wenn man dann noch soviel Glück hat wie ich mit Sundaram und meiner Mantra-Gruppe, hätte ich allein beim Gedanken daran schon wieder Lust, schnurstracks sofort und nicht erst irgendwann später mal dorthin zu fahren.

Es war schön da oben.

Christine Endris (BYV)
Frankfurt am Main

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Tags: christine, mantra, mantras, meer, nordsee, strand-yoga, strandyoga, vidya, yoga

Kommentar von Mahashakti Maria am 13. September 2010 um 1:51pm
Danke liebes Yoga Vidya Team für den Bericht von Christine!

Ich lese so etwas immer sehr gerne und ich hoffe, dass ich es auch mal an die Nordsee schaffe, ist ja von mir aus gar nicht mal sooooo weit.

Herzliche Grüße
Om Shanti
Maria

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